{"id":4490,"date":"2021-02-19T10:00:32","date_gmt":"2021-02-19T09:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4490"},"modified":"2021-02-19T19:26:17","modified_gmt":"2021-02-19T18:26:17","slug":"von-dem-lichtstreifen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/von-dem-lichtstreifen\/","title":{"rendered":"Von dem Lichtstreifen&#8230;"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Von dem Lichtstreifen inmitten der Trag\u00f6die namens \u201eJudas\u201c | P<\/strong><strong>redigt zu Johannes 13, 21-30\u00a0 | verfasst von Ulrich Kappes |<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Herr Jesu, deine Angst und Pein \u00a0\u2026 (EG 89,1)<\/strong><\/p>\n<p>Jesus hatte allen J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe gewaschen. Danach sagte er (sinngem\u00e4\u00df), dass er den Menschen \u201eBrot\u201c gebe und von manchen daf\u00fcr \u201amit F\u00fc\u00dfen getreten\u2019 werde. Es folgt unser Predigttext, in dem es zu Beginn hei\u00dft, dass Jesus \u201eersch\u00fcttert\u201c war, genauer \u00fcbersetzt: \u201eim Geist durcheinandergebracht wurde\u201c. I1I Offenbar sah er sich \u201aim Geist\u2018 am Boden liegen und mit F\u00fc\u00dfen getreten.<\/p>\n<p>Wer war Judas Iskarioth? \u201eJudas\u201c hei\u00dft w\u00f6rtlich \u201eJehuda\u201c und das bedeutet ins Deutsche \u00fcbertragen: \u201eeiner, der Gott lobt\u201c. I2I Iskarioth bezieht sich auf Kerioth. Das war ein Ort in S\u00fcdjud\u00e4a. I3I<\/p>\n<p>Judas geh\u00f6rte \u2013 wie wir heute sagen w\u00fcrden &#8211; zu den \u201eGr\u00fcndungsmitgliedern\u201c des Zw\u00f6lferkreises, den \u201eAposteln\u201c (Joh, 13,16). Er war ein praktischer Mann, der mit Geld umgehen konnte. Seine Sparsamkeit, die bisweilen in Geiz ausartete, war es, weshalb ihm die Aufsicht \u00fcber die gemeinsame Kasse \u00fcbertragen wurde.<\/p>\n<p>Judas, der Mann aus Kerioth, wurde zum \u201eVerr\u00e4ter\u201c und sein Verrat bestand darin, dass er der Priesterschaft verriet, wo sich Jesus aufhielt und eine sichere Gefangennahme m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Als Jesus nach der Fu\u00dfwaschung die Worte sagte: \u201eEiner unter euch wird mich verraten\u201c. machte das alle J\u00fcnger fassungslos.<\/p>\n<p>Versuchen wir uns schrittweise dem Predigttext des heutigen ersten Sonntages in der Passionszeit anzun\u00e4hern! Da ist Judas und da sind wir, die Gemeinde. Wo ist der m\u00f6gliche Ber\u00fchrungspunkt zwischen Judas und \u2026uns? Ich spreche eine Vermutung aus.<\/p>\n<p>Nach den sp\u00e4rlichen Worten, die uns die Evangelien \u00fcberliefern, muss man wohl \u00fcber Judas sagen, dass er eine Art \u201eMitl\u00e4ufer\u201c im Kreis der Zw\u00f6lf war. Er hatte seinen Platz und seine Funktion, aber sein Herz blieb unber\u00fchrt. Ein einziges Mal offenbart er sein Inneres. Das war, als eine Frau teures Salb\u00f6l \u00fcber Jesus ausgoss und er sich \u00fcber die diese \u201eVerschwendung\u201c aufregte. (Matth. 26, 6-13)<\/p>\n<p>Er zog mit den anderen an der Seite von Jesus durch das Land, war sozusagen \u201e\u00e4u\u00dferlich\u201c dabei. In dieser Hinsicht war er, physisch gesehen, ein Nachfolger. Innerlich stand er, so meine Vermutung, distanziert und verschlossen Jesus gegen\u00fcber. Die Evangelien berichten oder deuten an keiner Stelle an, dass er an diesen Jesus Christus \u201eglaubte\u201c. I4I<\/p>\n<p>Das hei\u00dft: Judas konnte diesen Verrat nur begehen, weil er zwar Teil des 12er-Kreises war, aber, so meine Vermutung, nie eine innere Beziehung zu Christus hatte.<\/p>\n<p>Noch einmal: Was hei\u00dft das in Blick auf uns?<\/p>\n<p>Es gibt durch die Jahrhunderte in der Geschichte der Kirche bis heute eine \u201eFr\u00f6mmigkeit\u201c, bei der das Herz und die Seele nicht zum Schwingen kommen. Eine Verwurzelung dieses oder jenes Jesuswortes im Menschen erfolgt nicht. Etwas, wo das Herz schneller schl\u00e4gt, weil es einen in seiner Existenz ber\u00fchrt, ist nicht zu sp\u00fcren. Alles ist \u00e4u\u00dferlich und es gibt keine Betroffenheit. Hier sind Menschen nicht nur laue Christinnen und Christen, sondern in Wahrheit gar keine. Daf\u00fcr steht, so meine ich, Judas. Weil es in seinem Herzen keinerlei Bindung an Jesus gab, war diese schreckliche Wandlung vom J\u00fcnger zum Verr\u00e4ter m\u00f6glich.<\/p>\n<p>So gesehen, kann die erste Frage dieses Evangeliums an uns sein, wieviel \u201eHerzblut\u201c in unserem Glauben steckt. Worin besteht unsere bzw. meine innere Beziehung zu Gott und zu Jesus Christus? Angesichts der unabweisbaren Resignation dar\u00fcber, dass wir immer weniger und immer \u00e4lter werden, droht unser Christsein zu einer Formsache zu werden. \u201eDie Hauptsache ist durchzuhalten und die Reihen zu st\u00e4rken.\u201c Die Frage, was Jesus mir bedeutet, ob ich ihn \u00fcber alles stelle, kann in einem pflichtgem\u00e4\u00df praktizierten \u00a0Christentum enden, das schon morgen in einen Abschied vom Christentum umschlagen kann.<\/p>\n<p><strong>\u201eDa von dem eignen J\u00fcnger gar, der Herr zum Tod verraten war\u201c (EG 223,2)<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_4502\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4502\" class=\"size-medium wp-image-4502\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Unbenannt-260x300.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Unbenannt-260x300.jpg 260w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Unbenannt-889x1024.jpg 889w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Unbenannt-768x885.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Unbenannt.jpg 1302w\" sizes=\"auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><p id=\"caption-attachment-4502\" class=\"wp-caption-text\">Relief aus dem Westlettner des Domes zu Naumburg \/S. \u00a9 Vereinigte Domstifter, Foto: Matthias Rutkowski<\/p><\/div>\n<p>\u201eWas du tust, das tue bald!\u201c, sagt Jesus zu Judas. Der Evangelist f\u00fcgt die Worte an: \u201eUnd als er den Bissen nahm, fuhr der Satan in ihn \u2026 Er ging alsbald hinaus. Und es war Nacht.\u201c<\/p>\n<p>Aus den verschiedenen Darstellungen dieses Geschehens in der Bildenden Kunst will ich auf eine besonders hinweisen. Wer den Dom in Naumburg an der Saale besucht und zu den ber\u00fchmten Stifterfiguren, der Uta und dem Ekkehard, geht, muss diesen Weg unter den Armen des Gekreuzigten hindurch gehen. Rechts und links von dem Kreuz sind Bildwerke zu sehen, die eine Chorschranke zum Westchor bilden. Das ist der \u201eNaumburger Lettner\u201c.<\/p>\n<p>Eine der Szenen, die in Stein gehauen wurden, ist die Erz\u00e4hlung aus dem Johannesevangelium, die wir heute gemeinsam bedenken. Ich beschreibe in aller K\u00fcrze diese Bildtafel.<\/p>\n<p>Jesus schiebt Judas einen auff\u00e4llig gro\u00dfen Brocken in den Mund. Er nimmt wie in Trance den Bissen aus Jesu Hand und greift gleichzeitig gierig in die Sch\u00fcssel mit dem geschnittenen Wei\u00dfbrot vor sich. Er ist kleiner als die andren J\u00fcnger.<\/p>\n<p>Neben Jesus sitzt der J\u00fcnger, von dem gesagt wird, dass Jesus ihn lieb habe. Er weist mit einem ausgestreckten Finger auf seinen Herrn. Petrus umfasst einen Fisch, der in einer Sch\u00fcssel liegt. Er blickt in die Ferne, irgendwohin weit weg. Sieht man sich die J\u00fcnger und Jesus nacheinander n\u00e4her an, so dr\u00e4ngt sich der Eindruck auf, dass jeder in gro\u00dfer Betroffenheit in eine imagin\u00e4re Ferne blickt. \u201eWas geschieht hier? Wessen Zeuge bin ich eigentlich?\u201c<\/p>\n<p>Vergleichen wir das Naumburger Kunstwerk mit dem bekannten Abendmahlsbild von Leonardo da Vinci, so liegen Welten dazwischen. Alle J\u00fcnger diskutieren bei Leonardo erregt \u00fcber die Worte: \u201eWahrlich, ich sage euch, einer unter euch wird mich verraten.\u201c Nichts ist davon bei dem Naumburger Meister zu bemerken. Es liegt \u00fcber der ganzen Szene alles andere als eine wilde Aufregung.<\/p>\n<p>Was soll uns \u00fcbermittelt werden? Aus meiner Sicht und auf den Punkt gebracht hat hier der Naumburger Meister den Akzent auf die Worte gelegt: \u201eAls Judas das Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn.\u201c Die L\u00e4hmung der J\u00fcnger angesichts des \u201eSatans\u201c sollte dargestellt werden. Das wird mit dieser Atmosph\u00e4re des Entr\u00fcckten ausgedruckt, die \u00fcber allen Figuren schwebt. Es gibt etwas, das nicht in Worte zu fassen ist und dem Leben eine schreckliche Wendung gibt, ist die Botschaft des Bildhauermeisters.<\/p>\n<p>\u201eUnd als er den Bissen nahm, fuhr der Satan in ihn \u2026 Er ging alsbald hinaus. Und es war Nacht.\u201c Vorhin sagte ich, dass Judas dem Christusgeschehen entfremdet war und das ein Grund f\u00fcr seinen Verrat war. Der Evangelist redet in einer anderen Dimension. Warum ist ein Mensch so abgest\u00fcrzt, so b\u00f6se, so hinterh\u00e4ltig, in seinem Verhalten wie Judas? Warum? Johannes sagt, dass es der \u201eSatan\u201c war.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen von der Geschichte des S\u00fcndenfalls bei Adam und Eva bis hin zu Judas eine rote Linie ziehen. Die Bibel weist uns mit allem Nachdruck darauf hin, wie gef\u00e4hrdet der Mensch ist, dem \u201eSatan\u201c zu widerstehen.I5I<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Ich<\/strong> denke, der \u201eSatan\u201c kommt nicht von au\u00dfen in unser Leben, sondern ist eine Metapher f\u00fcr das, was in unserem Inneren lebt, so wie es Jesus sagte: \u201eDenn von innen, aus dem <strong>Herzen <\/strong>des Menschen kommen die b\u00f6sen Gedanken, Unzucht, Dieberei und Mord &#8230;. All diese b\u00f6sen Gedanken kommen von innen heraus (Mk 7,21\/ Matth.15,19 par) Das kann so stark und schlimm und w\u00fctend wie ein Orkan sein, der einen Menschen \u00fcberschwemmt.<\/p>\n<p>Was ist zu tun? Worin besteht ein Ausweg, wollen wir nicht einem Fatalismus verfallen, der uns dem B\u00f6sen ausliefert?<\/p>\n<p>Unserem Predigttext mit seinem tragischen Ausgang f\u00fcr Judas steht als Antipode das Evangelium von der Versuchung Jesu gegen\u00fcber. Heute haben wir erst recht beides zusammen zu denken. Wir sollten neben unseren Predigttext als Gegen\u00fcber das Evangelium dieses Sonntages stellen und ihn von hier aus verstehen. Der HERR ist st\u00e4rker als der Satan und das ist f\u00fcr uns ein Lichtstreifen am Horizont. Auf ihn, nicht auf die breite Spur des B\u00f6sen in der Geschichte der Menschheit gilt es zu sehen-<\/p>\n<p>\u201eWachet und betet!\u201c (Matth\u00e4us 26,41) sagt er zu uns. An ungez\u00e4hlten Stellen wiederholt die Schrift diese Mahnung, wachsam zu sein gegen jene zumeist unscheinbaren Anf\u00e4nge, die sich bis hin zu einem Judas auswachsen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Ach sucht doch den, lasst alles stehn \u2026 (346,3)<\/strong><\/p>\n<p>Wir erinnern uns, dass Jesus im \u201eGeist ersch\u00fcttert\u201c war, gebrochen von der Vision dessen, was vor ihm lag.<\/p>\n<p>Die Worte zu Judas: \u201eWas du tun willst, das tue bald\u201c, sind dann aber nach meinem Empfinden Ausdruck einer Wandlung in Jesus selbst. Sie zeigen uns, dass an die Stelle der \u201eErsch\u00fctterung\u201c die Annahme des Unausweichlichen getreten ist. \u201eWas du tun willst, das tue bald\u201c \u2026 und so erg\u00e4nze ich: \u201aIch, Jesus, werde es auf mich nehmen und ertragen.\u2018<\/p>\n<p>Wer ist Jesus nach unserem Predigttext?<\/p>\n<p>Gerade darin, dass der Evangelist nicht kommentiert, <strong>wie<\/strong> es in Christus zu einer Wandlung kam und er bereit wird, das Leiden anzunehmen, liegt die Pointe. Das Ungesagte ist das Sprechende. Am Schluss steht ein Christus, der ohne Aufheben annimmt, was anzunehmen ist. Das allein sollte unser Augenmerk finden.<\/p>\n<p>Ich schr\u00e4nke ein: Wir sehen keinen souver\u00e4nen Christus und erst recht keinen heroischen. Er schultert nicht in heldenhafter Pose die Annahme des Unausweichlichen. Es geht alles still, geradezu selbstverst\u00e4ndlich zu. Daran anzukn\u00fcpfen werden wir eingeladen.<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Formen mit Leid und Angst umzugehen Wir leben seit einem Jahr mit der Angst vor Corona, die bei jedem und bei jeder anders ist. Werden wir damit konfrontiert, wie Menschen in den Pflegeheimen und Intensivstationen leiden und ggf. ein in jedem Fall einsames und wohl auch schweres Sterben durchmachen, so sind wir ersch\u00fcttert. H\u00f6ren wir, dass sich die Lieferung der Spritzen beschleunigt, atmen wir ein wenig durch. Nehmen wir die Schilderungen \u00fcber die neue Coronamutation zur Kenntnis, beschleicht uns ein grummelndes Unbehagen. H\u00f6ren wir, dass die Zahl der Infektionen in unserem Landkreis f\u00e4llt, wird die Angst weniger.<\/p>\n<p>Der Predigttext stellt uns Jesus in seiner stillen und gefassten Weise, das Kreuz zu tragen, vor Augen. Das ist der Gegenpart oder besser. ER ist der Gegenpart &#8211; den wir gegen die Angst haben.<\/p>\n<p>In unserer Bibel lesen wir von Abraham, Hiob, Paulus und vielen anderen Gestalten. Sie sind alle durch gro\u00dfe Tiefen gegangen, haben sehr viel ausgehalten. Jesus ist aber mehr und anders als sie. Er ist nicht allein ein Vorbild, sondern \u201eetwas\u201c, in das ich mich hineinbegeben kann und \u00a0\u2026 davon nicht unber\u00fchrt bleibe. \u201eWo ich bin, da soll mein Diener auch sein.\u201c (Joh. 12,26b) Das ist mit beiden H\u00e4nden zu ergreifen und fest zu halten.<\/p>\n<p>ANMERKUNGEN<\/p>\n<p>I1I Nach Johannes Wengst, Das Johannesevangelium, Stuttgart 2019, S. 110.<\/p>\n<p>I2I Nach Johannes Block, Der Verrat an der Kirche aus der Mitte der Kirche, in: G\u00f6ttinger Predigtmeditationen 75. Jahrgang, G\u00f6ttingen 2020\/2021, S. 208.<\/p>\n<p>I3I Nach Udo Schnelle, Das Evangelium nach Johannes, Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament, Leipzig 2016, S. 285. Anders Block S. 208 nach Friedrich Weinreb, Innenwelt des Wortes im Neuen Testament. Eine Deutung aus den Quellen des Judentums, Weiler im Allg\u00e4u 1988, 61.209f.<\/p>\n<p>I4I \u201eDie S\u00fcnde des Judas ist, dass er Jesus nur als \u00e4u\u00dferes Ph\u00e4nomen kennt, als \u201anun ja, auch so ein Rabbi\u2018. Er hat ihn ver\u00e4u\u00dfert, verkauft, weil er ihn eben ver\u00e4u\u00dferlicht hatte \u2026 Er\u00a0 hat nicht verstanden, dass Jesus eine Gestalt der Ewigkeit ist.\u201c Weinreb 1988, 221.224. Zitiert nach Block, S. 208.<\/p>\n<p>I5I \u201eDer Predigth\u00f6rer wird seiner Selbstgef\u00e4lligkeit oder seiner Unbedarftheit \u00fcberf\u00fchrt, insofern die Figur des Judas Iskarioth als \u201aeine verborgene M\u00f6glichkeit im Menschen\u2018 sprechend wird.\u201c Johannes Block in: Block S. 211.<\/p>\n<p>Pfr. em. Dr. Ulrich Kappes \/ Luckenwalde \/ Brandenburg \/ ulrich.kappes@gmx.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von dem Lichtstreifen inmitten der Trag\u00f6die namens \u201eJudas\u201c | Predigt zu Johannes 13, 21-30\u00a0 | verfasst von Ulrich Kappes | Herr Jesu, deine Angst und Pein \u00a0\u2026 (EG 89,1) Jesus hatte allen J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe gewaschen. Danach sagte er (sinngem\u00e4\u00df), dass er den Menschen \u201eBrot\u201c gebe und von manchen daf\u00fcr \u201amit F\u00fc\u00dfen getreten\u2019 werde. 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