{"id":4576,"date":"2021-03-01T20:29:35","date_gmt":"2021-03-01T19:29:35","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4576"},"modified":"2023-02-13T15:32:21","modified_gmt":"2023-02-13T14:32:21","slug":"4576-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/4576-2\/","title":{"rendered":"Ihr seid Kinder des Lichts&#8230;"},"content":{"rendered":"<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4576-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Kock_Predigt-u\u0308ber-Eph-512.8-9-Okuli_Podcast-1.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Kock_Predigt-u\u0308ber-Eph-512.8-9-Okuli_Podcast-1.mp3\">https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Kock_Predigt-u\u0308ber-Eph-512.8-9-Okuli_Podcast-1.mp3<\/a><\/audio>\n<h3><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3>Ihr seid Kinder des Lichts. Dann lebt auch so! | Predigt zu Eph 5,1\u20132.8\u20139 |\u00a0 verfasst von Pfarrer Dr. Christoph Kock |<\/h3>\n<p><strong>I. Anrede<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIhr seid Gottes Kinder. Kinder des Lichts. Dann lebt auch so!\u201c<\/p>\n<p>Sie haben richtig geh\u00f6rt. Damit sind Sie gemeint.<\/p>\n<p>Wer die Bibel aufschl\u00e4gt, wird fr\u00fcher oder sp\u00e4ter angeredet.<\/p>\n<p>Direkt und pers\u00f6nlich. Mit \u201edu\u201c und \u201eihr\u201c.<\/p>\n<p>Ohne h\u00f6flichen Abstand.<\/p>\n<p>Das Aufschlagen habe ich f\u00fcr Sie \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Im Epheserbrief steht im 5. Kapitel:<\/p>\n<p>Nehmt euch Gott zum Vorbild!<\/p>\n<p>Ihr seid doch seine geliebten Kinder.<\/p>\n<p>Und f\u00fchrt euer Leben so,<\/p>\n<p>dass es ganz von der Liebe bestimmt ist.<\/p>\n<p>Genauso hat auch Christus uns geliebt<\/p>\n<p>und sein Leben f\u00fcr uns gegeben \u2013als Opfer und als Duft, der Gott gn\u00e4dig stimmt.<\/p>\n<p>[\u2026]<\/p>\n<p>Fr\u00fcher habt ihr selbst zur Finsternis geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Aber jetzt seid ihr Licht,<\/p>\n<p>denn ihr geh\u00f6rt zum Herrn.<\/p>\n<p>F\u00fchrt also euer Leben wie Kinder des Lichts!<\/p>\n<p>\u2013 Denn das Licht bringt als Ertrag<\/p>\n<p>lauter G\u00fcte, Gerechtigkeit und Wahrheit.<\/p>\n<p>Eine steile Aussage und ein hoher Anspruch:<\/p>\n<p>\u201eIhr seid Gottes Kinder. Kinder des Lichts. Dann lebt auch so!\u201c<\/p>\n<p>Fr\u00fcher in der Finsternis, jetzt Kinder des Lichts. Was f\u00fcr eine Karriere.<\/p>\n<p>\u201eKinder des Lichts\u201c. So k\u00f6nnte eine Sekte hei\u00dfen.<\/p>\n<p>Da ist Kein Platz f\u00fcr anstrengende Kompromisse, f\u00fcr Schattierungen und Zweifel.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt steht ein Moment, der hell und klar aufleuchtet.<\/p>\n<p>Alles ist entschieden und eindeutig.<\/p>\n<p>Der Blick geht in die Zukunft, die Kinder des Lichts vor sich haben.<\/p>\n<p><strong>II. Ganz oder gar nicht<\/strong><\/p>\n<p>Lina hat sich im Bad eingeschlossen. Auch wenn Simon das komisch finden wird. Aber der sitzt bestimmt noch eine Stunde in seiner Videokonferenz. Diesen Moment braucht sie f\u00fcr sich. Ihre Periode ist mehr als drei Wochen \u00fcberf\u00e4llig. Heute hat sich Lina einen Schwangerschaftstest gekauft. Vorher hat sie sich davon \u00fcberzeugt, dass keiner vor der Apotheke ansteht, der sie kennt. Sie will es endlich wissen. Einerseits ist sie gar nicht mehr so entsetzt wie vor ein paar Tagen. Ein Kind, ihr Kind. Andererseits w\u00e4re es auch Simons Kind. Seit zwei Jahren wohnen sie zusammen. Seit einem Jahr enger als sie dachten. Ob das ihre Beziehung aush\u00e4lt? Lina k\u00f6nnte sich das vorstellen. Aber Gespr\u00e4che \u00fcber eine Zukunft als Familie hat sie mit Simon bisher vermieden. Lina muss noch eine Minute warten, dann kann sie den Test ablesen. Zwei Streifen \u2013 schwanger. Ein Streifen \u2013 nicht schwanger. Ihre Gedanken gehen hin und her. Entweder-oder. Entweder wird sich ihr Leben und Simons Leben bald ver\u00e4ndern, eine Entscheidung werden sie treffen m\u00fcssen. Ober eben nicht. Ob sie bei einem Streifen gar entt\u00e4uscht sein wird? Was w\u00e4re, wenn. \u2026 Das kann Lina nicht ausprobieren. Schwanger geht nicht ein St\u00fcck weit. Oder relativ. Nur ganz oder gar nicht. Sie atmet tief durch und greift nach dem Teststreifen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>III. Sich entscheiden<\/strong><\/p>\n<p>Ulrike holt tief Luft, bevor sie die K\u00fcche betritt. Die anderen sitzen schon beim Fr\u00fchst\u00fcck. Homeoffice, Homeschooling, alle da. Eigentlich doch sch\u00f6n, die Familie an einem Tisch. Allerdings sind die Gespr\u00e4che anstrengender geworden. Seit sich Sarah bei \u201eFridays for Future\u201c engagiert. Das Wort \u201everzichten\u201c kommt h\u00e4ufig vor. Gef\u00fchlt jeden Tag pr\u00e4sentiert ihre Tochter eine neue Idee, die es umzusetzen gilt. H\u00f6chste Zeit, das eine zu tun bzw. anderes zu lassen. Als Ulrike letzte Woche mit Plastikt\u00fcten vom Einkaufen zur\u00fcckkehrte, bekam sie vorwurfsvolle Blicke. Sie hatte vergessen, Beutel und Netze mitzunehmen. \u201eDie hab ich doch extra daf\u00fcr besorgt. Wie kannst du nur?\u201c Sarah sch\u00fcttelte den Kopf. Wie an den Pranger gestellt kam sich Ulrike vor. Selbst ihr Mann hatte die Stirn gerunzelt.<\/p>\n<p>Der Speiseplan hat sich in den letzten Monaten ver\u00e4ndert. Gekocht wird inzwischen vegetarisch, das ist auf jeden Fall klimafreundlicher. Ulrike hat dabei eine Menge neuer Gerichte kennengelernt. Die meisten schmecken ihr ausgesprochen gut. Geht auch ohne Fleisch. Eigentlich hat Sarah recht, denkt sie. Nach einer Doku \u00fcber Massentierhaltung war ihr \u00fcbel. Klar, solches Fleisch will sie auf keinen Fall kaufen. Aber auch sonst sorgt Fleisch f\u00fcr mehr CO2 als Gem\u00fcse. Sarah ist ebenso gut informiert wie kompromisslos. Anstrengend, dass sie meistens recht hat.<\/p>\n<p><strong>IV. Sehnsucht nach dem alten Leben<\/strong><\/p>\n<p>Markus g\u00f6nnt sich eine Pause und setzt sich ins Restaurant. Allein. Mit seiner Familie f\u00fchrt er ein Hotel. Ein Geheimtipp in der Region. Der Th\u00fcringer Wald vor der Haust\u00fcr, der Rennsteig fast in Sichtweite. Ideale Lage. In den Wellnessbereich zu investieren, hat sich als goldrichtig erwiesen. Bei kurzfristigen Anfragen musste er oft sagen: \u201eN\u00e4chstes Wochenende? Tut mir leid, da wir sind ausgebucht.\u201c Seit dem letzten Jahr ist das anders. Im Fr\u00fchjahr von jetzt auf gleich auf Stillstand. Der Sommer wieder deutlich besser. Mittelgebirge statt Flugreisen. Im Herbst hat er noch auf das Weihnachtsgesch\u00e4ft gehofft. Dann der n\u00e4chste Lockdown. Schnee ohne G\u00e4ste. Verkehrte Welt im Winter. \u201eWir haben coronabedingt geschlossen.\u201c Kurz und knapp das Schild an der T\u00fcr.<\/p>\n<p>Markus blickt sich um. Volles Haus, das kam schon h\u00e4ufig vor. Zu den ausw\u00e4rtigen G\u00e4sten noch die Leute aus dem Ort. Stimmengewirr an den Tischen. Herkunft manchmal deutlich heraush\u00f6rbar. Bei einem Kegelklub dachte er, gleich fangen sie an zu schunkeln. Der pure Stress, da mussten alle mit ran und bedienen. Gelegentlich gab es Streit mit den Kindern, die auf ein eigenes Leben pochten. Am Ende des Abends war er geschafft. Wie er das alles vermisst. Jetzt ist es still. Totenstill. Markus sehnt sich nach seinem alten Leben.<\/p>\n<p><strong>V. Kinder des Lichts<\/strong><\/p>\n<p>Ein Schwangerschaftstest im Bad, Klimawandel am K\u00fcchentisch, ein Wirt allein in seiner Gaststube.<\/p>\n<p>Ein St\u00fcck aus dem Epheserbrief: \u201eIhr seid Gottes Kinder. Kinder des Lichts. Dann lebt auch so!\u201c<\/p>\n<p>Entweder-oder. Ein bisschen schwanger geht ebenso wenig wie ein bisschen Ostern. Beim Glauben geht\u2019s ums Ganze. Dass Jesus gestorben ist, um Leben in die Welt zubringen. Damit verbunden: Vergebung der S\u00fcnden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Es geht ums Ganze. Dass Gott mich von den zerst\u00f6rerischen Folgen meines Tuns radikal trennt. Der Tod nur begrenzte Macht hat. Leben endg\u00fcltig den Ausschlag geben wird. Das m\u00f6chte ich gerne glauben. Das leuchtet auf. In manchen Momenten. Daran kann ich zweifeln. Manchmal sogar verzweifeln. Aber nicht an halben Sachen. Vergebung unter Vorbehalt ist verletzend. Auferstehung als Gedankenspiel haltlos. Gott geht aufs Ganze: \u201eIhr seid Gottes Kinder. Kinder des Lichts.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDann lebt auch so!\u201c Entscheidungen sind gefragt. Wie am K\u00fcchentisch. Was Gott entspricht. Was angemessen ist, was irref\u00fchrend. Kompromisse kommen ins Spiel, so anstrengend sie auch sein m\u00f6gen. Fehler werden gemacht, es geht gar nicht anders. Im Wissen darum, dass die eigene Perspektive stets St\u00fcckwerk bleibt. \u201eKinder des Lichts\u201c wissen um ihre Schattenseiten. F\u00fcr den Epheserbrief liegt die Finsternis in der Vergangenheit. Zu sch\u00f6n, um wahr zu sein. Nach fast 2000 Jahren ist deutlich: Finsternis begleitet auch jene treu, die den Glauben suchen. Aber das ist gar nicht tragisch. Nur wo die Finsternis geleugnet wird, breitet sie sich umso gnadenloser aus. Dann wird es zappenduster.<\/p>\n<p>\u201eIhr seid Gottes Kinder. Kinder des Lichts. Dann lebt auch so!\u201c Schaut nach vorn. So schwer das f\u00e4llt angesichts dessen, was Menschen verlieren k\u00f6nnen. Die Pandemie schreibt eine lange Verlustliste. Darauf stehen Kontakte, Reisen, berufliche Perspektiven, viel zu h\u00e4ufig Gesundheit und Leben. Dennoch: Trotz aller Einschr\u00e4nkungen kommt es darauf an, nach vorne sehen. Auf das, was noch oder wieder oder auch \u00fcberraschend m\u00f6glich ist. Sich darauf einstellen. Sich daran freuen. Neuland betreten. Das ist leicht gesagt und doch n\u00f6tig. Wer glaubt, ist da in \u00dcbung. \u201eAuf das Reich Gottes kannst du nicht zur\u00fcckblicken\u201c, sagt Jesus. \u201eWeil es auf dich zukommt.\u201c<\/p>\n<p><strong>VI. Lichtblicke<\/strong><\/p>\n<p>Lina zuckt zusammen, als es an der T\u00fcr klopft. Dann h\u00f6rt sie Simons Stimme: \u201eLina, es schneit. Drau\u00dfen ist schon alles wei\u00df. Komm, das musst du sehen!\u201c Seine Begeisterung dringt durch die verschlossene T\u00fcr und r\u00fchrt sie an. Ein L\u00e4cheln huscht \u00fcber Linas Gesicht. Sie legt den Teststreifen zur Seite und schlie\u00dft auf.<\/p>\n<p>Ulrike sieht auf den Einkaufszettel. Kartoffeln, Wirsing, M\u00f6hren, Porree. Niederrheinisch regional. Sarah hat ein paar Gew\u00fcrze dazugeschrieben, die ganz woanders herkommen. Aha, eine Ausnahme. Das gef\u00e4llt Ulrike. Ab und zu, wenn sie mittwochs auf dem Markt einkauft, g\u00f6nnt sie sich eine Bratwurst im Br\u00f6tchen. Aber das muss zuhause keiner wissen.<\/p>\n<p>Markus blickt aus dem Fenster. Vor dem Hotel sieht er seine Kinder, die einen Weg von der T\u00fcr zur Stra\u00dfe freischaufeln und sich dabei mit Schnee bewerfen. Ein sch\u00f6ner Moment. Wie stolz er auf sie ist. Sie werden ihren Weg gehen. Ob einer von ihnen das Hotel \u00fcbernimmt? Er sp\u00fcrt, dass es darauf gar nicht ankommt.<\/p>\n<p>\u201eIhr seid Gottes Kinder. Kinder des Lichts. Dann lebt auch so!\u201c Miteinander. Und es wird hell.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><strong>Lieder:<\/strong><\/p>\n<p>Durch das Dunkel hindurch (WortLaute 19)<\/p>\n<p>O Jesu Christe, wahres Licht (EG 72)<\/p>\n<p>Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht (EG.RWL 591)<\/p>\n<p><strong>Eingangsgebet (mit Motiven aus Psalm 34):<\/strong><\/p>\n<p>Ja, Gott,<\/p>\n<p>deine Augen sehen auf die Gerechten,<\/p>\n<p>aber wie siehst du uns?<\/p>\n<p>Wir stecken dazwischen.<\/p>\n<p>Zwischen gerecht und gottlos.<\/p>\n<p>Du hast hohe Anspr\u00fcche<\/p>\n<p>und das Leben ist kompliziert.<\/p>\n<p>Du gehst aufs Ganze, Gott,<\/p>\n<p>wir bleiben auf Kompromisse angewiesen.<\/p>\n<p>Begrenzt, wie du uns geschafft hast.<\/p>\n<p>Du forderst uns heraus,<\/p>\n<p>gerecht zu leben<\/p>\n<p>ohne selbstgerecht zu werden.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n ist, wenn das gelingt.<\/p>\n<p>Hilf uns dabei, Gott.<\/p>\n<p>Wenn es nicht gelingt,<\/p>\n<p>erbarme dich unser.<\/p>\n<p>Deine Augen sehen auf die Gerechten,<\/p>\n<p>aber du bist und bleibst barmherzig.<\/p>\n<p>Gott, vergiss das nicht.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcrbittengebet:<\/strong><\/p>\n<p>Du erkl\u00e4rst uns zu Kindern des Lichts.<\/p>\n<p>Menschen stecken fest im Dunklen.<\/p>\n<p>Sind einsam, haben sich zur\u00fcckgezogen,<\/p>\n<p>mit den Beschr\u00e4nkungen arrangiert.<\/p>\n<p>Menschen stecken fest im Dunklen.<\/p>\n<p>Sind traurig, weil der Tod ihnen jemand genommen hat.<\/p>\n<p>Mach es hell und hilf uns, dein Licht leuchten zu lassen.<\/p>\n<p>Menschen aus unserer Gemeinde sind gestorben.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen sie loslassen und vertrauen sie dir an.<\/p>\n<p>In deinem Licht werden sie Zuhause sein.<\/p>\n<p>Du erkl\u00e4rst uns zu Kindern des Lichts.<\/p>\n<p>Menschen stecken fest im Dunkeln.<\/p>\n<p>In Kriegen und Konflikten bleiben sie auf der Strecke.<\/p>\n<p>Stranden in Lagern fern der Heimat,<\/p>\n<p>an Grenzen, die un\u00fcberwindbar bleiben.<\/p>\n<p>Mach es hell und hilf uns, dein Licht leuchten zu lassen.<\/p>\n<p>Du bist st\u00e4rker ist als jede menschgemachte H\u00f6lle.<\/p>\n<p>Du erkl\u00e4rst uns zu Kindern des Lichts.<\/p>\n<p>Menschen stecken fest im Dunklen.<\/p>\n<p>Die Pandemie hat das Leben fest im Griff.<\/p>\n<p>Jeder Kontakt birgt Risiken.<\/p>\n<p>Mit dem Virus mutiert die Angst.<\/p>\n<p>Der Tunnel wird immer l\u00e4nger,<\/p>\n<p>das Licht an dessen Ende zur Funzel.<\/p>\n<p>Mach es hell und hilf uns, dein Licht leuchten zu lassen.<\/p>\n<p>Verantwortlich mit uns selbst und anderen umgehen,<\/p>\n<p>ohne in Panik zu verfallen.<\/p>\n<p>Dein Licht strahlt weiter als jede Ansteckungsgefahr.<\/p>\n<p>Du erkl\u00e4rst uns zu Kindern des Lichts.<\/p>\n<p>Als deine Gemeinde sollen wir davon erz\u00e4hlen<\/p>\n<p>und andere neugierig darauf machen.<\/p>\n<p>Gib uns allen dazu Mut und Kraft.<\/p>\n<p>Im Vertrauen darauf,<\/p>\n<p>dass deine Zukunft heute schon aufleuchtet.<\/p>\n<p>Darum beten wir mit Jesu Worten: Vater unser \u2026<\/p>\n<p>Pfarrer Dr. Christoph Kock<\/p>\n<p>Wesel<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:christoph.kock@ekir.de\">christoph.kock@ekir.de<\/a><\/p>\n<p>Dr. Christoph Kock, geb. 1967, Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seit 2007 Pfarrer an der Friedenskirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ihr seid Kinder des Lichts. Dann lebt auch so! | Predigt zu Eph 5,1\u20132.8\u20139 |\u00a0 verfasst von Pfarrer Dr. Christoph Kock | I. Anrede \u201eIhr seid Gottes Kinder. Kinder des Lichts. Dann lebt auch so!\u201c Sie haben richtig geh\u00f6rt. Damit sind Sie gemeint. Wer die Bibel aufschl\u00e4gt, wird fr\u00fcher oder sp\u00e4ter angeredet. Direkt und pers\u00f6nlich. 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