{"id":4579,"date":"2021-03-01T20:15:04","date_gmt":"2021-03-01T19:15:04","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4579"},"modified":"2021-03-01T20:38:23","modified_gmt":"2021-03-01T19:38:23","slug":"lebt-was-ihr-seid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lebt-was-ihr-seid\/","title":{"rendered":"Lebt, was ihr seid!"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt zu Eph 5,1\u201314 | verfasst von Malte Cramer |<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Kanzelgru\u00df<\/em><\/p>\n<p>\u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!\u201c (2Kor 13,13)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc520795526\"><\/a>1. Am Anfang steht das Licht<\/h2>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>wenn man in den Urlaub f\u00e4hrt \u2013 etwas, wonach wir uns alle derzeit vermutlich noch mehr als sonst sehnen \u2013&nbsp;und einen neuen Ort oder eine neue Stadt besucht, dann besichtigt man zumeist auch die \u00f6rtlichen Sehensw\u00fcrdigkeiten. Pflicht ist dabei f\u00fcr gew\u00f6hnlich auch ein Besuch in den Kirchbauten vor Ort. Denn h\u00e4ufig z\u00e4hlen gerade die Kirchen aufgrund ihrer Historie, ihrer besonderen Architektur und ihrer Kunstelemente zu den Sehensw\u00fcrdigkeiten einer Stadt. Zu entdecken gibt es dort dann z. B. aufwendig erbaute Spitzb\u00f6gen, prachtvoll gemalte Freskenzyklen, handgeschnitzte Skulpturen oder kunstvoll gestaltete Bodenmosaike. Insbesondere kunstaffine Besucherinnen und Besucher kommen dabei auf ihre Kosten und k\u00f6nnen sich ausgiebig an der \u00c4sthetik dieser geschichtstr\u00e4chtigen Geb\u00e4ude erfreuen.<\/p>\n<p>Wenn ich zur\u00fcckdenke an Familienurlaube als Kind, so fand ich diese Besichtigungen von Kirchen im Urlaub meistens ziemlich langweilig. Damals als Kind oder Jugendlicher konnte ich die Faszination nicht wirklich teilen f\u00fcr jahrhundertealte, teils br\u00f6ckelnde Gem\u00e4uer und Fassaden, kalte und dunkle nach Weihrauch riechende R\u00e4ume, in denen man nicht einmal Fangen oder Verstecken spielen durfte und in denen h\u00e4ufig maximal in Fl\u00fcsterlautst\u00e4rke gesprochen werden durfte.<\/p>\n<p>Heute hat sich dies bei mir etwas ver\u00e4ndert. Durch mein Theologiestudium habe ich viel \u00fcber die Architektur und Gestaltung von Kirchen gelernt und ein Interesse entwickelt, die damit verbundenen theologischen Aussagen zu verstehen. Und das erste und allerwichtigste, was ich hinsichtlich der Architektur von Kirchen gelernt habe, war: Am <em>Anfang<\/em> und im <em>Zentrum<\/em> aller architektonischer Gedanken und k\u00fcnstlerischer Ideen des Kirchbaus steht das <em>Licht<\/em>.<\/p>\n<p>Ein Beispiel hierf\u00fcr ist die architektonisch und theologisch kunstvolle Inszenierung des Sonnenuntergangs in geosteten Kirchen. Dort befindet sich \u00fcber dem Eingangsportal h\u00e4ufig ein kleines Rundfenster. Dieses Fenster b\u00fcndelt das Abendlicht der tiefstehenden und bald untergehenden Westsonne und wirft dadurch einen einzelnen langen Lichtstrahl durch den gesamten Raum des dunklen Kirchenschiffes, dessen Flucht im Kreuz \u00fcber dem Altar liegt. Das ist nicht nur spektakul\u00e4r anzusehen, sondern es wird damit zum Ausdruck gebracht, dass wir als Christinnen und Christen unseren Blick in den Dunkelheiten unseres Lebens auf das Kreuz Christi richten sollen, um von dort Trost und Halt zu erfahren.<\/p>\n<p>Das <em>Licht<\/em> ist das entscheidende Moment. Erst durch das <em>Licht<\/em> wird den Ideen und Gedanken der Architektinnen und K\u00fcnstler Leben eingehaucht. Genau darum geht es auch in unserem heutigen Predigttext aus Epheser 5,1\u201314; dass n\u00e4mlich das <em>Licht<\/em> auch in unserem <em>Leben<\/em> und unseren <em>Glauben<\/em> der zentrale Ausgangspunkt ist:<\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>Lesung des Predigttextes nach Luther 2017<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc520795527\"><\/a>2. Reflektionsk\u00f6rper des Lichtes Christi<\/h2>\n<p>Ein Chasid, ein besonders frommer j\u00fcdischer Mann, ging zu einem Rabbi und fragte ihn: \u201eRabbi, was ist wichtiger: die Sonne oder der Mond?\u201c Der Rabbi antwortete: \u201eWenn du mir eine solche Frage stellst, dann hast du dir sicherlich schon eine Antwort \u00fcberlegt. Was ist deine Antwort?\u201c Der Mann antwortet: \u201eRabbi, die Sonne schenkt uns Licht und W\u00e4rme. Sie l\u00e4sst wachsen und gedeihen und bringt Leben hervor. Die Sonne ist wichtiger.\u201c \u201eDu hast falsch geantwortet\u201c, sagt der Rabbi, \u201eder Mond ist wichtiger, denn er schenkt uns Licht in der Finsternis der Nacht.\u201c<\/p>\n<p>Wer schon einmal fernab einer Gro\u00dfstadt gezeltet oder unter freiem Himmel geschlafen hat, der wei\u00df vielleicht, wie strahlend hell der Mond im Dunkel der Nacht leuchten kann. Doch bekanntlich liegt die Leuchtkraft des Mondes nicht in ihm selbst begr\u00fcndet. Der Mond leuchtet nur deshalb, weil er durch das Licht der Sonne angestrahlt wird. Der Mond ist nichts weiter als ein Reflektionsk\u00f6rper des Sonnenlichts.<\/p>\n<p>\u201e<em>Wandelt als Kinder des Lichts.<\/em>\u201c (V.8) Liebe Gemeinde, dieser Spitzensatz unseres Predigttextes, kann sehr anspruchsvoll klingen. Wenn wir das h\u00f6ren, f\u00fchlen wir uns vielleicht \u00fcberfordert und denken schnell an unsere eigenen Unzul\u00e4nglichkeiten und unsere Begrenztheit, die uns daran zweifeln lassen, diesem Anspruch auch nur ansatzweise gerecht werden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lesen wir diesen Satz als Verpflichtung, als Befehl, dann verstehen wir ihn falsch. Dieser Satz ist vielmehr eine Ermutigung, eine Verhei\u00dfung, eine Zusage! Denn der Anspruch als Kinder des Lichts zu <em>wandeln<\/em>, resultiert aus dem Zuspruch: \u201eIhr <em>seid<\/em> Licht in dem Herrn.\u201c (V.8a) Ihr <em>seid <\/em>bereits Kinder des Lichts. Ihr <em>seid<\/em> geliebte Kinder Gottes (V.1).<\/p>\n<p>\u201e<em>Wandelt als Kinder des Lichts.<\/em>\u201c Liebe Gemeinde, \u201e<em>wandelt<\/em>\u201c, nicht: \u201e<em>werdet<\/em>\u201c. Wir sind nicht aufgefordert aus eigener Kraft Licht zu produzieren. Sondern ebenso wie der Mond nur deshalb leuchtet, weil er das Licht der Sonne reflektiert, so sollen auch wir in unserem Leben nichts anderes als Reflektionsk\u00f6rper des Lichts der Liebe Gottes in der Welt sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc520795528\"><\/a>3. Lichtmangel im Leben<\/h2>\n<p>Es ist bereits einige Zeit her, da stie\u00df ich auf einen interessanten Zeitungsbericht zum Thema Licht. Der schwedische Student Martin Sylwan litt an Winterdepressionen. Das betrifft in Schweden mehr als 20 % der Bev\u00f6lkerung. Hervorgerufen werden diese durch Lichtmangel. Und bedenkt man, dass bspw. in Stockholm an den dunkelsten Wintertagen im Jahr die Sonne erst um halb zehn auf- und bereits um halb drei wieder untergeht, \u00fcberrascht das wenig. Wer an Lichtmangel leidet, dem fehlen wichtige Vitamine im K\u00f6rper und der f\u00fchlt sich kraftlos, lustlos, m\u00fcde und niedergeschlagen. Gef\u00fchle und Gem\u00fctszust\u00e4nde, die vielleicht in den zur\u00fcckliegenden Lockdown-Monaten auch vermehrt bei dem einen oder der anderen von uns aufgetreten sind.<\/p>\n<p>Um gegen seine Winterpression vorzugehen, ging Martin Sylwan zu einer Lichttherapie ins Krankenhaus. Doch bereits nach wenigen Behandlungen brach er diese ab. \u201eDie Lichttherapie tat mir zwar zun\u00e4chst gut\u201c, so Martin Sylwan, \u201eaber die Atmosph\u00e4re im Krankenhaus machte mich wieder depressiv.\u201c<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a> Dies brachte den jungen Schweden auf die Idee ein <em>Lichtcaf\u00e9 <\/em>zu er\u00f6ffnen. Ebenso wie im Krankenhaus sollte es in diesem Lichtcaf\u00e9 heilsames Licht geben, aber in einer gem\u00fctlichen und harmonischen Atmosph\u00e4re. Martin Sylwans Idee war ein gro\u00dfer Erfolg. Sein Lichtcaf\u00e9 in Stockholms Szeneviertel S\u00f6dermalm ist heute in ganz Schweden bekannt und hat inzwischen viele Nachahmer gefunden. Zahlreiche Menschen kommen in den Wintermonaten regelm\u00e4\u00dfig ins Lichtcaf\u00e9, verbringen dort einige Stunden, und tanken in dem wohltuenden Licht neue Energie.<\/p>\n<p>\u201e<em>Wandelt als Kinder des Lichts<\/em>.\u201c Wie h\u00f6rt sich dieser Aufruf f\u00fcr uns an, wenn wir selbst an <em>Lichtmangel<\/em> in unserem Leben oder unserem Glauben leiden? Wenn wir durch Phasen unseres Lebens gehen, in denen es Dunkel um uns geworden ist und sich Finsternis breit gemacht hat? Das muss nicht gleich in Form von Depressionen geschehen. Das k\u00f6nnen Ereignisse und Umst\u00e4nde jeglicher Gr\u00f6\u00dfenordnung bewirken: Das Scheitern einer Beziehung, eine Verletzung im Sport, ein eher bescheidenes Zeugnis in der Schule, der Tod eines geliebten Menschen, der Konflikt mit einer Arbeitskollegin oder einfach das Versinken im Alltagstrott. Phasen des <em>Lichtmangels<\/em> gibt es auch in unserem Glauben. Phasen, in denen uns unser Glaube kraftlos, matt und m\u00fcde erscheint. Das m\u00fcssen dann nicht gleich gro\u00dfe Glaubenskrisen sein, sondern vielleicht einfach Phasen, in denen unser Glaube im Trott des Alltags langsam einzuschlafen droht. Genau in diese Momente unseres Lebens und unseres Glaubens ruft der Schlusssatz unseres Predigttextes mit lauter Stimme hinein: \u201e<em>Wach auf, der du schl\u00e4fst und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten<\/em>.\u201c (V.14b)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc520795529\"><\/a>4. Lichtcaf\u00e9s in unserer Gemeinde<\/h2>\n<p>Auf unserem Lebens- und Glaubensweg, kann es auch uns passieren, dass wir an <em>Lichtmangel<\/em> leiden; dass wir matt und m\u00fcde sind. In dem Weckruf am Ende unseres Predigttextes steckt die Erinnerung an die Verhei\u00dfung Gottes, dass er selbst, der das Licht ist (1Joh 1,5), uns l\u00e4ngst mit seiner Liebe erleuchtet <em>hat<\/em> (V.2) und dies immer wieder neu <em>will<\/em>! Dieser Weckruf bedeutet: Steh auf und stell dich wieder neu in das Licht Gottes. Wende dich Gott und seiner Liebe immer wieder neu zu, \u201e<em>so wird <\/em>er<em> dich erleuchten<\/em>\u201c (V.14). Auch wir brauchen regelm\u00e4\u00dfig eine Lichttherapie. Auch wir brauchen den regelm\u00e4\u00dfigen Aufenthalt in <em>Lichtcaf\u00e9s<\/em>, um dem <em>Lichtmangel<\/em> in unserem Leben und unserem Glauben entgegenzuwirken. Solche <em>Lichtcaf\u00e9s<\/em>, in denen dies m\u00f6glich ist, entstehen \u00fcberall dort, wo uns das Licht der Liebe Gottes begegnet.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, merken sie es? Sie sitzen gerade in einem solchen <em>Lichtcaf\u00e9<\/em> \u2013 wenn auch aktuell nur digital. Und neben unserem Sonntagsgottesdienst gibt es alleine hier in unserer Gemeinde eine Vielzahl weiterer <em>Lichtcaf\u00e9s<\/em> \u2013 viele davon zur Zeit im digitalen Format. Doch hoffentlich bald auch wieder in Pr\u00e4senz und mit pers\u00f6nlicher Begegnung. In diesen <em>Lichtcaf\u00e9s<\/em> unserer Gemeinde gibt es die M\u00f6glichkeit aufzutanken. Wir k\u00f6nnen unsere Energiereserven wieder auff\u00fcllen, um den Dunkelheiten unseres Lebens das heilsame und alles \u00fcberstrahlende Licht Christi entgegenzuhalten und um den Zuspruch zu h\u00f6ren und uns gegenseitig zuzusprechen: Du <em>bist<\/em> ein geliebtes Kind Gottes (V.1). Du <em>bist<\/em> ein Kind des Lichts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc520795530\"><\/a>5. Tragt in die Welt nun das Licht!<\/h2>\n<p>Zur\u00fcck in Martin Sylwans Lichtcaf\u00e9. Das Publikum dort ist bunt gemischt: Studierende, Rentner, Gesch\u00e4ftsfrauen, Handwerker, Sch\u00fclerinnen, Verk\u00e4ufer. Sie alle tanken im wohltuenden Licht des Caf\u00e9s ihre Lichtreserven auf und gehen anschlie\u00dfend mit neuer Energie wieder hinaus in die Dunkelheit des schwedischen Winteralltags; an ihre Arbeitspl\u00e4tze, in ihre Schulen und Universit\u00e4ten, in ihre Familien und Freundeskreise. Erleuchtet durch das Licht des Lichtcaf\u00e9s k\u00f6nnen sie dort wieder zum Licht f\u00fcr andere werden.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, auch die Lichtcaf\u00e9s unserer Gemeinde sind Orte zum Auftanken. Gest\u00e4rkt und erleuchtet durch das Licht der Liebe Gottes, das wir dort erfahren k\u00f6nnen, d\u00fcrfen wir wieder aus ihnen hinausgehen in unseren Alltag. Gest\u00e4rkt und erleuchtet durch das Licht der Liebe Gottes d\u00fcrfen wir anschlie\u00dfend den Dunkelheiten unseres Lebens mit dem Licht Christi begegnen. Als Kinder des Lichts k\u00f6nnen wir dann gar nicht anders als das empfangene Licht Gottes in der Welt aufleuchten zu lassen. Wir sollen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen (Mt 5,15), sondern k\u00f6nnen hinausgehen in unsere Gesellschaft, in unseren Alltag und dort wo Menschen an Lichtmangel leiden, zum Licht f\u00fcr andere werden. Dies d\u00fcrfen wir in dem Vertrauen tun, dass Gott durch uns G\u00fcte, Gerechtigkeit und Wahrheit (V.9) hervorbringen und sein Licht in der Welt offenbar machen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc520795531\"><\/a>6. Heilige, durch die das Licht scheint<\/h2>\n<p>Liebe Gemeinde, bei dem Eingangsgedanken dieser Predigt an die Besichtigung von Kirchen im Urlaub, ist mir wieder folgende kleine Geschichte in den Sinn gekommen: Ein kleines M\u00e4dchen ging mit ihrer Mutter das erste Mal in eine alte, gro\u00dfe Kirche. Aufmerksam und neugierig erkundete sie an der Hand ihrer Mutter das historische Geb\u00e4ude. Da blieb das M\u00e4dchen vor einem der hohen Glasfenster des Seitenschiffs stehen, welches gerade vom Licht der Sonne durchflutet wurde. Sie reckte den Hals in die H\u00f6he und sah mit fragendem Blick auf die bunten Figuren, die in den Glasfenstern zu sehen waren. \u201eMama, wer sind diese Menschen in den Fenstern?\u201c Fragte das M\u00e4dchen ihre Mutter. \u201eDas sind Heilige, mein Schatz\u201c, antwortete die Mutter, \u201ewei\u00dft du, was Heilige sind?\u201c Das M\u00e4dchen reckte erneut ihren Kopf in die H\u00f6he, legte ihre rechte Hand an ihr Kinn und sah nachdenkend einige Sekunden auf die erleuchteten Gestalten in den bunten Glasfenstern. Dann sagte sie zu ihrer Mutter: \u201eHeilige, das sind Menschen, durch die das Licht hindurchscheint.\u201c<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, weil Christus uns erleuchtet, <em>sind<\/em> wir das Licht der Welt (Mt 5,14). Weil Christus uns erleuchtet, <em>sind<\/em> wir \u201eHeilige\u201c, durch die das Licht der grenzenlosen Liebe Gottes hindurchscheint \u2013 hinaus in die Welt. Weil Christus uns erleuchtet, <em>sind<\/em> wir Kinder des Lichts. Also: \u201e<em>Wandelt als Kinder des Lichts!<\/em>\u201c Amen<\/p>\n<p><em>Kanzelsegen<\/em><\/p>\n<p>\u201eDer Friede Gottes, welcher h\u00f6her ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.\u201c (Phil 4,7)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Malte Cramer<\/p>\n<p>Herne<\/p>\n<p><a href=\"mailto:malte.cramer5@rub.de\">malte.cramer5@rub.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Malte Cramer, geb. 1992, Doktorand am Lehrstuhl f\u00fcr Exegese und Theologie des Neuen Testaments und Geschichte des Urchristentums der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, Lehrbeauftragter der Evangelisch-Theologischen Fakult\u00e4t der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes; zuvor Studium der Evangelischen Theologie (Mag. Theol.) in Bochum, Heidelberg, M\u00fcnster und Wuppertal, sowie Studium der Katholischen Theologie (B.A.) in Bochum und der J\u00fcdischen Studien (B.A.) in D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a> Das Interview, dem dieser Satz entnommen ist, findet sich unter http:\/\/www.taz.de\/!804855\/, zuletzt abgerufen am 10.02.2021.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Eph 5,1\u201314 | verfasst von Malte Cramer | &nbsp; Kanzelgru\u00df \u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!\u201c (2Kor 13,13) &nbsp; 1. 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