{"id":4591,"date":"2021-03-03T21:20:44","date_gmt":"2021-03-03T20:20:44","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4591"},"modified":"2021-03-03T21:22:59","modified_gmt":"2021-03-03T20:22:59","slug":"wo-siehst-du-hin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wo-siehst-du-hin\/","title":{"rendered":"Wo siehst du hin?"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt zu Eph 5, 1-9 | verfasst von Peter Schuchardt |<\/h3>\n<p>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p>\u201eAch Mensch, wo hast du denn blo\u00df deine Augen?\u201c, fragte mich meine Frau bei unserem Spaziergang am Wochenende. Wir waren bei dem herrlichen Wetter in ein nahes Waldst\u00fcck gefahren. Ich hatte einen Specht geh\u00f6rt und guckte immer wieder nach oben, ob ich ihn denn nicht doch sehen k\u00f6nnte. Dabei sah ich nicht auf den Weg. Ich stolperte \u00fcber eine Baumwurzel und konnte mich gerade noch am Arm meiner Frau festhalten. Sie war dar\u00fcber so erschrocken, dass sie ausrief: \u201eAch Mensch, wo hast du denn blo\u00df deine Augen?\u201c Alles war noch mal gutgegangen. Den Specht habe ich dann nicht mehr gesehen, nur noch ab und zu geh\u00f6rt, aber ich guckte jetzt ja auch wieder auf den Weg und achtete auf die Stolperfallen.<\/p>\n<p>Um das Sehen geh es heute an diesem Sonntag. \u201eOkuli\u201c, hei\u00dft er, \u201emeine Augen\u201c hei\u00dft das \u00fcbersetzt, denn im Psalm 25 steht als Motto f\u00fcr diesen Sonntag: \u201eMeine Augen sehen stets auf den Herrn!\u201c (Ps 25,15). Bei allem, was ich tue, was ich sage, was ich denke, habe ich immer Gott im Blick und vor Augen, so verstehe ich das. \u00a0Denn dann, so meint das Psalmwort, hast du ein gutes Ziel vor Augen. Das wird dir helfen, wenn du in deinem Leben stolperst oder dich verl\u00e4ufst. Und dann hast du auch jemanden an deiner Seite, der dich auff\u00e4ngt, wenn du zu fallen drohst. Das passiert ja nun nicht nur bei Waldspazierg\u00e4ngen, sondern in jedem Leben. Und jeder und jede fragt unser Sonntag Okuli mit seinen Lesungen und Liedern: Wo siehst du hin? Woran orientierst du dich in deinem Leben? Was bestimmt deinen Weg?<\/p>\n<p>Die Corona-Pandemie hat ja indirekt auch manches Gute. Zum einen sehen wir nun klar, dass wir Menschen miteinander verbunden sind. Das, was in Wuhan in China passierte, hat Auswirkungen auf die ganze Welt. Wir sind als Menschheit ganz eng miteinander verwoben, gerade auch in dieser schweren Zeit. Vielleicht haben wir das noch nie so deutlich gesp\u00fcrt. Zum anderen zeigt sich: Unser Leben l\u00e4uft nicht mehr so hektisch wie fr\u00fcher. Ich wei\u00df, viele sehnen sich nach dem normalen Leben zur\u00fcck. Das tue ich auch. Und doch ist es eine Chance, die Gott uns gibt, verst\u00e4rkt \u00fcber diese Lebensfragen nachzudenken. Wenn ich nicht mit dem Flugzeug in ferne L\u00e4nder jette, wenn ich nicht von Party zu Party lebe, wenn ich nicht st\u00e4ndig shoppen gehe, dann ist ja nun Zeit zu fragen: Woran will ich mich orientieren? Wie viele andere sehe ich morgens auf die Inzidenz-Zahlen. Das ist wichtig, aber das ist kein Lebensinhalt. Und wie tr\u00fcgerisch die Zahlen sind, wie schnell die Werte wieder nach oben schnellen k\u00f6nnen, das haben wir an vielen Stellen in unserem Land erlebt. Es ist nat\u00fcrlich m\u00f6glich, wenn denn die Pandemie vorbei ist, wieder zum alten Lebensstil zur\u00fcckzukehren. Aber ich denke, das ist nicht gut. Nicht gut f\u00fcr die Sch\u00f6pfung, die Gott uns anvertraut. Nicht gut f\u00fcr die Menschen, mit denen wir weltweit verbunden sind. Nicht gut f\u00fcr die Menschen, die nach uns kommen werden.<\/p>\n<p>Es ist eben nicht einerlei, woran ich mein Leben orientiere. Es hat immer Auswirkungen auf mein Leben. Und es zeigt sich daran, wie wir miteinander umgehen. Unser Glaube l\u00e4dt uns ein, Gott in den Blick zu nehmen. Denn dann, so sagt die Bibel, wird sich unser ganzes Leben zum Guten ver\u00e4ndern. Davon erz\u00e4hlt auch der Predigttext f\u00fcr heute aus dem Epheserbrief:<\/p>\n<p><em>Nehmt euch also Gott zum Vorbild! Ihr seid doch seine geliebten Kinder. Und f\u00fchrt euer Leben so, dass es ganz von der Liebe bestimmt ist. Genauso hat auch Christus uns geliebt und sein Leben f\u00fcr uns gegeben \u2013 als Opfer und als Duft, der Gott gn\u00e4dig stimmt. \u00dcber Unzucht, jede Art Unsittlichkeit oder auch \u00fcber Habgier sollt ihr nicht einmal reden. Denn das geh\u00f6rt sich nicht f\u00fcr Heilige. Ihr sollt nichts sagen, das andere herabsetzt, nicht dumm daherreden und keine zweideutigen Witze machen. Das ist nicht angemessen! Bringt vielmehr euren Dank zum Ausdruck. Denn eines m\u00fcsst ihr wissen: Jede Art von Unzucht, Unsittlichkeit und Habgier ist ja nichts anderes als G\u00f6tzendienst. Wer dies tut, erh\u00e4lt kein Erbe im Reich von Christus und von Gott. Niemand soll euch mit leeren Versprechungen verf\u00fchren. Denn wegen solcher Dinge bricht der Zorn Gottes \u00fcber die Menschen herein, die ihm nicht gehorchen. Mit solchen Leuten d\u00fcrft ihr nichts zu tun haben! Fr\u00fcher habt ihr n\u00e4mlich selbst zur Finsternis geh\u00f6rt. Aber jetzt seid ihr Licht, denn ihr geh\u00f6rt zum Herrn. F\u00fchrt also euer Leben wie Kinder des Lichts! \u2013 Denn das Licht bringt als Ertrag lauter G\u00fcte, Gerechtigkeit und Wahrheit. (Eph 5, 1-9 BasisBibel)<\/em><\/p>\n<p>\u201eIhr seid Gottes geliebte Kinder!\u201c, das steht ganz am Anfang dieses Abschnitts. Und das ist ja das Wunderbare an Gott: Er macht uns in der Taufe zu seinen Kindern. Gott f\u00fchrt uns so von der Dunkelheit ins Licht. Als Gottes Kinder sind wir nun Kinder des Lichts. Wir m\u00fcssen gar nichts daf\u00fcr tun: Gottes Kind zu sein, das schenkt uns Gott. Weil er uns liebt. Weil jeder und jede ihm unendlich wichtig und in seinen Augen kostbar ist. Wer das im Herzen sp\u00fcrt, der kann Gott nur jeden Tag danken f\u00fcr seine G\u00fcte und Liebe. Und nun kommt f\u00fcr den Apostel das Entscheidende: Wir sollen, dazu ruft er uns auf, uns Gott zum Vorbild nehmen. Als seine geliebten Kinder sollen wir Gott und seine Liebe st\u00e4ndig im Blick haben. Weil Gott uns so liebt, sollen wir auch liebevoll miteinander umgehen. Wenn ich wei\u00df, Gott liebt mich, dann h\u00f6re ich auf, st\u00e4ndig mich vor Gott zu beweisen, was f\u00fcr ein toller Kerl oder eine tolle Frau ich bin. Und dann erkenne ich: Der Mensch, der neben mir geht, mit mir arbeitet, neben mir in der Bank beim Gottesdienst sitzt, ist doch auch Gottes Kind. Er ist mein Bruder, sie ist meine Schwester im Glauben. Bei uns in der Kirche ist die Bezeichnung \u201eSchwestern und Br\u00fcder\u201c f\u00fcr unser Miteinander ganz wichtig. Denn so hat es Jesus es uns gesagt: Wer Gottes Willen tut, der ist ihm Bruder und Schwester (Mk 3, 31-35). Und so sollen wir dann auch einer mit dem anderen umgehen. Weil wir zur Familie Gottes geh\u00f6ren. Nun kann es in jeder Familie Streit geben, auch in der Gottesfamilie. In der Sprache des Epheserbriefes geh\u00f6rt so ein Streit zur Finsternis. Aber wir sollen uns nie damit abgeben, sondern miteinander, als Kinder des Lichts, nach G\u00fcte, Gerechtigkeit und Wahrheit suchen.<\/p>\n<p>Der Apostel nennt nun ganz konkrete Dinge, die es in der Gemeinde nicht geben soll, ja, die es seiner Meinung nach gar nicht geben darf: Unzucht, Unsittlichkeit und Habgier. Dazu sagt er: Zweideutige Witze, dummes Geschw\u00e4tz und Worte, die den anderen fertigmachen, das sind Dinge, die in einer christlichen Gemeinde keinen Platz haben sollen. Es gibt ein Klischeebild von Christen, liebe Schwestern und Br\u00fcder: Das sieht so aus, dass wir immer mit einer leisen, leiernd-s\u00e4uselnden Stimme sprechen, immer einen roten Kopf kriegen, wenn nur das Stichwort \u201eSexualit\u00e4t\u201c f\u00e4llt und sowieso die absoluten Spa\u00dfbremsen sind. Ein Christenleben ist, so das Klischee weiter, ein Leben in einer grauen muffigen spa\u00dflosen Welt, dass nur darauf wartet zu sterben, um dann im Himmel zu sein. Das ist nat\u00fcrlich Bl\u00f6dsinn. Bl\u00f6dsinn ist es auch, die Worte des Epheserbriefs so zu verstehen, als seien wir Christen die moralisch besseren Menschen, die \u00fcber den Anderen, den Nichtchristen, den Heiden stehen und st\u00e4ndig den Zeigefinger erheben, um den Menschen zu sagen, was sie nun schon wieder alles verkehrt machen. Wenn wir Christen als Besserwisser auftreten, dann k\u00f6nnen wir gleich einpacken.<\/p>\n<p>Dabei geht es doch um ganz wichtige Dinge. <u>Unzucht<\/u> hat mit Sexualit\u00e4t zu tun. Jede Sexualit\u00e4t, die den anderen nur als Objekt zur Triebbefriedigung sieht, ist falsch. <u>Habgier<\/u> ist der Geiz, der ganz knauserig mit Geld umgeht, und die Sucht nach immer mehr Geld und Besitz. <u>Unsittlichkeit<\/u> oder besser <u>Unreinheit<\/u>, so das griechische Wort, ist alles, was meinem Leben, meinem K\u00f6rper, meiner Seele schadet. Durch meine Arbeit in der Klinik erlebe ich jede Woche, was etwa Drogen und Alkohol mit einem Menschen machen k\u00f6nnen. Jemand voller Habgier hat nur das Geld, eine S\u00fcchtige nur die Droge oder die Flasche vor Augen. Der andere ist f\u00fcr mich nur Mittel zum Zweck, um an Geld oder Alkohol zu kommen. Das alles sind Stolperfallen auf meinem Weg, durch ich abst\u00fcrzen kann. Wenn ich nun mir aber Gott zum Vorbild nehme, dann sehe in mir und in dem anderen den Menschen, der von Gott geliebt ist. Und die Liebe sieht in dem anderen nie nur ein Objekt, sondern immer das von Gott gesch\u00fctzte und gewollte Wesen. Und wenn ich das sehe, dann gehe ich anders mit ihm um. Und dann passe ich auch auf, was ich sage und wie ich es sage. Wir erleben es etwa in der Politik, in den Medien, in den sozialen Netzwerken: Worte k\u00f6nnen verletzen, k\u00f6nnen ausgrenzen, k\u00f6nnen einen Menschen niedermachen und ihn zum Objekt degradieren. Gerade die Me-Too-Debatte der letzten Jahre hat gezeigt, wie vor allem Frauen schon durch anz\u00fcgliche Witze, durch schl\u00fcpfrige Bemerkungen verletzt und als Lustobjekt betrachtet wurden &#8211; und werden.<\/p>\n<p>Aber alles das steht gegen Gottes Liebe, mit der er uns doch begleitet. Und weil Gott so anders mit uns umgeht, sollen wir es eben auch tun. Die Verse aus dem Epheserbrief kann ich auch so zusammenfassen: Geht liebevoll miteinander um, weil Gott so mit jedem und jeder von euch umgeht. Und das ist das, was Gott von euch m\u00f6chte. Die Menschen sollen euch nicht als lustfeindliche Spa\u00dfbremsen erleben, sondern als Boten seiner Liebe. Wer zu euch kommt, soll sp\u00fcren: Hier herrscht ein anderer Geist als in der Welt. Hier ist Gottes Geist zu sp\u00fcren. Das, liebe Schwestern und Br\u00fcder, ist unsere Aufgabe. Eine gro\u00dfe Aufgabe, die nicht immer leicht ist. Darum ruft uns der Apostel auf, immer wieder Gott in den Blick zu nehmen. In diesen Wochen der Passionszeit denken wir besonders an das Leiden unseres Herrn Jesus Christus. Der zeigt uns ja, wie tief Gottes Liebe reicht. Sie gibt ihm Kraft, durch Verrat, Einsamkeit und Tod zu gehen. Aber der Tod ist nicht das Ende. Am Ende steht der neue Anfang, steht Ostern, steht die Auferstehung Jesu. Seit Ostern sehen wir das Licht Gottes, das in die Welt scheint. Es macht sogar die finsterste Finsternis des Todes hell.<\/p>\n<p>\u201eAch Mensch, wo hast du denn blo\u00df deine Augen?\u201c Die Frage meiner Frau vom Wochenendspaziergang nehme ich als Anfrage an uns. Wo sehen wir hin? Woran orientieren wir uns in unserem Leben? Blicke mit deinen Augen auf Gott, der dich liebt, dazu ruft uns der Sonntag heute auf. Nimm dir diese Liebe zu Herzen. Nimm sie dir zum Ma\u00dfstab f\u00fcr das, was du sagst und was du tust. Dann wird es dir, dann wird es den Menschen, die mit dir gehen, gut gehen.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><strong>Lieder<\/strong>:<\/p>\n<p>EG 391 (Wochenlied)<\/p>\n<p>EG 302 (bes. Str.2!)<\/p>\n<p>EG 91<\/p>\n<p><strong>F\u00fcrbittgebet<\/strong><\/p>\n<p>G\u00fctiger Gott,<\/p>\n<p>mit deiner Liebe setzt du einen neuen Ma\u00dfstab f\u00fcr unser Leben.<\/p>\n<p>Bei dir sind wir geborgen.<\/p>\n<p>So oft aber vergessen wir deine Liebe.<\/p>\n<p>Anderes erscheint uns wichtiger und bedeutender.<\/p>\n<p>Dann gib uns nicht auf.<\/p>\n<p>Lass uns nicht verloren gehen,<\/p>\n<p>wenn wir auf Irrwege geraten.<\/p>\n<p>Halte uns,<\/p>\n<p>bevor wir in die Abgr\u00fcnde unseres Lebens st\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr alle,<\/p>\n<p>die an ihrem Leben verzweifeln,<\/p>\n<p>die in Sucht und Abh\u00e4ngigkeiten geraten sind,<\/p>\n<p>deren Herz von Bitterkeit zerfressen ist,<\/p>\n<p>die keine Freude mehr sp\u00fcren und keinen Sinn mehr sehen.<\/p>\n<p>Sei du ihnen nahe.<\/p>\n<p>\u00d6ffne ihr Herz f\u00fcr dein Wort.<\/p>\n<p>Schenke ihnen Kraft und Hoffnung.<\/p>\n<p>Wir denken an die Menschen,<\/p>\n<p>die unter Krieg und Verfolgung leiden.<\/p>\n<p>Tr\u00f6ste sie.<\/p>\n<p>Lenke die Herzen derer,<\/p>\n<p>die Entscheidungen treffen und Verantwortung tragen.<\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr alle, die nun krank sind,<\/p>\n<p>die um einen lieben Menschen trauern,<\/p>\n<p>die aus unserer Mitte verstorben sind.<\/p>\n<p>In der Stille sagen wir dir, was wir noch auf dem Herzen haben:<\/p>\n<p>G\u00fctiger Gott,<\/p>\n<p>deine Liebe h\u00e4lt und tr\u00e4gt uns in allem.<\/p>\n<p>Darauf vertrauen wir.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong><\/p>\n<p>Gute Anregungen fand ich bei Gottfried Voigt, Das heilige Volk. Homiletische Auslegung der Predigttexte. Neue Folge: Reihe II, G\u00f6ttingen 1979<\/p>\n<p>Pastor Peter Schuchardt<\/p>\n<p>Bredstedt<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:peter.schuchardt@kirche-nf.de\">peter.schuchardt@kirche-nf.de<\/a><\/p>\n<p>Peter Schuchardt, geb. 1966, Pastor der Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), seit 1998 Pastor an der St. Nikolai Kirche in Bredstedt\/Nordfriesland (75%), seit 2001 zus\u00e4tzlich Klinikseelsorger an der DIAKO NF\/Riddorf (25%).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Eph 5, 1-9 | verfasst von Peter Schuchardt | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen Liebe Schwestern und Br\u00fcder, \u201eAch Mensch, wo hast du denn blo\u00df deine Augen?\u201c, fragte mich meine Frau bei unserem Spaziergang am Wochenende. 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