{"id":4621,"date":"2021-03-08T21:21:15","date_gmt":"2021-03-08T20:21:15","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4621"},"modified":"2021-03-21T16:25:23","modified_gmt":"2021-03-21T15:25:23","slug":"fruchtbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/fruchtbar\/","title":{"rendered":"Fruchtbar"},"content":{"rendered":"<h3>Joh.12,20-24 | L\u00e4tare, 14.3. 2021 | von Eberhard Busch |<\/h3>\n<p>In dem verlesenen Bibeltext hei\u00dft es nach einer neuen \u00dcbersetzung zuletzt: \u201eWenn das Weizenkorn nicht in die Erde f\u00e4llt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.\u201c Das macht uns den Eindruck, dass wir es hier mit einem Sprichwort zu tun haben: geboren aus einer Erfahrung, wie man sie im Naturleben macht. Etwa so, wie in dem Gedicht von Theodor Fontane \u00fcber den Herrn Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, der f\u00fcr Kinder gern Birnen von seinem Baum pfl\u00fcckte. Nach seinem Tod behielt sein Nachfolger die Fr\u00fcchte hingegen lieber nur noch f\u00fcr sich. Die Kinder gingen leer aus bei ihm. Doch der Ribeck hatte sich ausbedungen, dass in sein Grab eine Birne hineinkam. Darauf wuchs an dieser Stelle ein Obstbaum, aus dem im Herbst die Kinder noch und noch fl\u00fcstern h\u00f6rten: \u201eKumm man r\u00f6wer, ick hebb&#8216; dir &#8217;ne Birn. Komm nur her, ich geb&#8216; dir &#8217;ne Birne.\u201c Ist das nicht dem \u00e4hnlich, was Jesus sagt: \u201eWenn das Weizenkorn nicht in die Erde f\u00e4llt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht\u201c?<\/p>\n<p>Allerdings, wenn zwei das gleiche sagen, ist es nicht stets das selbe, wie eine alte Lebensweisheit lautet. Achten wir auf die Situation, in der Jesus diesen Satz sagt! Er r\u00fcstet sich auf das nahe Ende seines irdischen Lebens, auf seinen Tod. Da melden ihm seine J\u00fcnger, dass Fremde ihn sehen m\u00f6chten, warum auch immer. Was soll ihm jetzt solche Ablenkung? Er geht nicht stolz auf solche Anerkennung ein, komme sie auch von weither. Er versteckt sich geradezu davor. Soll er denn wie ein Weizenkorn sein, das <em>nicht<\/em> in die Erde f\u00e4llt? Er zieht sich vor der Neugier jener Interessenten zur\u00fcck. Was jetzt auf ihn zukommt, ist nichts f\u00fcr Schaulustige.<\/p>\n<p>Zu sehen gibt es hier wohl etwas. Aber was und wie? Eine Antwort wird darauf gegeben am Anfang der Musik von Johann Sebastian Bach zur Passion Jesu nach dem Matth\u00e4usevangelium. Da singt der Chor: \u201eKommt, ihr T\u00f6chter, helft mir klagen, <em>sehet!<\/em> .<em>..<\/em>\u201c, und was gibt es hier zu sehen? Das wird uns mitgeteilt durch den Choral, der nun angestimmt wird: \u201eO Lamm Gottes unschuldig \/ am Stamm des Kreuzes geschlachtet &#8230;&#8220; Eine absto\u00dfende Leidensgestalt gibt es da zu sehen. Nichts f\u00fcr Schaulustige. In andrer Weise redet unser Predigttext von dem selben. Da sagt Jesus: \u201eDie Zeit ist gekommen, dass der Menschensohn verkl\u00e4rt werde\u201c, oder sagen wir: Die Zeit ist da, dass er ins rechte Licht ger\u00fcckt wird. Der Menschensohn ist ja er selbst. Wohlgemerkt: Seine \u201eVerkl\u00e4rung\u201c liegt hier ganz in seiner Bereitschaft, sich aufzuopfern. <em>Das<\/em> ist es, was da stattfindet: \u201ewird niedrig und gering \/ der Sch\u00f6pfer aller Ding\u201c, wie es Nikolaus Hermann in einem Lied ausgedr\u00fcckt hat. <em>Das<\/em> ist Jesu Herrlichkeit. Wollt ihr sie <em>sehen<\/em>, dann in der Gottserb\u00e4rmlichkeit seiner Hingabe. <em>Das<\/em> setzt seiner Sendung unter die Menschen die Krone auf: sein v\u00f6lliger Selbsteinsatz.<\/p>\n<p>Wozu denn das? Seine Hingabe ist nicht sinn- und zwecklos, so, wie es in der Regel die Schmerzen sind, die sich Menschen einander zu Leide tun. Jesus sagt: &#8222;Wahrlich, wahrlich&#8220;. Das hei\u00dft: Aufgepasst! Jetzt wird das Geheimnisvolle ans Licht kommen, dass Jesu Hingabe <em>nicht<\/em> vergeblich ist. Sie tr\u00e4gt Frucht. Sie hat ein Ziel und dieses Ziel wird erreicht. Auch das werdet ihr sehen. Jesus sagt: Ich muss mich einsetzen, mich verausgaben, mich hingeben, so gibt es viel Frucht. Und das ist die Frucht: Er \u201ewird niedrig und gering&#8220;, <em>damit<\/em> <em>wir<\/em> <em>hoch<\/em> <em>kommen<\/em>. Er opfert sich auf, um uns zu gl\u00fccklichen Erben zu machen. Als w\u00e4ren wir seine n\u00e4chsten Angeh\u00f6rigen \u2013 und wir <em>sind<\/em> es. Dazu ist er gekommen. Dazu hat er sich hingegeben.<\/p>\n<p>W\u00fcrde das Weizenkorn etwa <em>nicht <\/em>in die Erde fallen und w\u00fcrde es darin <em>nicht <\/em>\u201esterben\u201c, so bliebe es wohl intakt. Aber es bliebe intakt nur <em>f\u00fcr<\/em> <em>sich<\/em> <em>allein<\/em> und w\u00fcrde so zuletzt verrotten. Zumindest hier muss es hei\u00dfen: Eigennutz ist nichtsnutz. Wollen wir etwa einen Jesus als H\u00fcter des Egoismus? Der Dichter Friedrich R\u00fcckert schrieb den sp\u00f6ttischen Satz: \u201eAus <em>Eigennutz<\/em> entspringt die Dankbarkeit der meisten, f\u00fcr einen Dienst, den wir <em>ihnen<\/em> leisten.&#8220;\u00a0 Ich sage also nur dann \u201edanke\u201c, wenn f\u00fcr mich etwas Lukratives herausspringt. Dabei wird der Sinnspruch auf den Kopf gestellt: \u201eDer brave Mensch denkt an sich selbst <em>zuerst<\/em>\u201c. So denkt eben der Egoist. Er liebt eigentlich nur sich selbst. Andern f\u00fcgt er allenfalls Wunden zu. Mit Einsamkeit ist nicht zu spa\u00dfen. <em>Nur<\/em> f\u00fcr sich allein da sein wollen, macht einsam. Und im Einsam- und Verlassensein sieht man pl\u00f6tzlich Gespenster oder da \u00fcberf\u00e4llt einen der horror vacui: das Erschrecken vor dem Nichts. Einsamkeit ist ein Leiden, das aggressiv machen kann. \u201eEinsamkeit macht krank und b\u00f6se\u201c, haben neuere Forscher notiert.<\/p>\n<p>Dagegen sagt Jesus genau das Umgekehrte: Das Weizenkorn <em>f\u00e4llt<\/em> ja in die Erde und ist nicht blo\u00df f\u00fcr sich da. Es stirbt ab \u2013 doch so, dass es nun zu keimen und zu sprossen beginnt. Und so: indem er, der von Gott Gesandte, sich in unser letztes Alleinsein hineinziehen l\u00e4sst, ist das die gro\u00dfe \u201ehelfende Hand&#8220; unseres Gottes f\u00fcr uns Sterbliche. So phantastisch es klingt: In seiner Hingabe legt Gott Hand an zu unsrem Gl\u00fcck, die wir alle vom dunklen Nichts bedroht sind. \u201eDas Wort vom Kreuz ist eine Gotteskraft\u201c, hat der Apostel Paulus geschrieben (1Kor 1,18). Gut zu h\u00f6ren, f\u00fcr uns und f\u00fcr wen denn etwa nicht? Wir k\u00f6nnen uns darauf verlassen, <em>dieses<\/em> Wort ist stark und zieht uns heraus aus dem dunklen Nichts. Manche haben das noch nicht begriffen! Aber bei aller Verborgenheit ist das schon jetzt g\u00fcltig, auch f\u00fcr sie: Seine Zuwendung <em>heilt<\/em>, was krank ist, und <em>vertreibt<\/em>, was b\u00f6se ist.<\/p>\n<p>Was ist also die Frucht, die seine Hingabe uns bringt? Sagen wir es mit einem alten Liedvers:<\/p>\n<p>\u201eDurch dein Gef\u00e4ngnis, Gottes Sohn,<br \/>\nIst uns die <em>Freiheit<\/em> kommen,<br \/>\nDein Kerker ist der Gnadenthron,<br \/>\nDie Freistatt aller Frommen,<br \/>\nDenn gingst du nicht die Knechtschaft ein,<br \/>\nM\u00fcsst\u2019 unsre Knechtschaft ewig sein.&#8220;<\/p>\n<p><em>Das<\/em> ist die Freiheit, die Frucht seiner Hingabe: Befreiung <em>aus<\/em> dem Steckenbleiben in dem, was uns hinabzieht, was uns krank und b\u00f6se macht. Und Befreiung <em>zur<\/em> &#8222;herrlichen Freiheit der Kinder Gottes&#8220; (R\u00f6m 8,21); in ihr spricht er uns m\u00fcndig und stellt uns auf die eigenen F\u00fc\u00dfe. Daf\u00fcr opfert er sich auf. Und daf\u00fcr sorgt er auch heute. Denn <em>sein<\/em> Ende ist zugleich Anfang. Neuanfang. Neuanfang mit uns. Als der, der sich f\u00fcr uns eingesetzt hat, ist er wieder und wieder hilfreich unter uns. Seine Hingabe ist ja kein R\u00fccktritt. Er <em>bleibt<\/em> das Haupt derer, die nach ihm kommen. Er will mit ihnen sein und w\u00fcnscht, dass wir mit ihm sind. Der heutige Sonntag tr\u00e4gt seit alters den lateinischen Namen &#8222;L\u00e4tare\u201c, und damit ist uns das Sch\u00f6ne gesagt: &#8222;Freut euch!\u201c (Jes 66,10). So hat es auch der Engel an Weihnachten den Hirten mitgeteilt: \u201eSiehe, ich verk\u00fcndige euch gro\u00dfe Freude, die allem Volk widerfahren wird\u201c (Lk 2,10). F\u00fcr euch alle ist der gro\u00dfe Helfer da und ist jeder Zeit anrufbar.<\/p>\n<p>Vorhin hie\u00df es: Wenn zwei das gleiche sagen, ist es nicht unbedingt das selbe. Wir d\u00fcrfen es jetzt auch so formulieren: Selbst wenn zwei nicht dasselbe tun, so kann beides gleichwohl zusammenpassen: das, was er tut, und das, was daraufhin auch wir tun d\u00fcrfen. Die er freigestellt hat, die l\u00e4sst er nicht mehr los. Die Freiheit, die er uns verschafft, die bew\u00e4hrt sich darin, dass auch wir uns gern in seiner Reichweite aufhalten. Dann kann man im Blick auch auf uns singen (EG Nr. 98):<\/p>\n<p>\u201eKorn, das in die Erde, in den Tod versinkt,<\/p>\n<p>Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt.<\/p>\n<p>Liebe lebt auf, die l\u00e4ngst erstorben schien.<\/p>\n<p>Liebe w\u00e4chst wie Weizen, und der Halm ist gr\u00fcn.\u201c<\/p>\n<p>Ein Leben <em>ohne<\/em> Liebe ist wie ein Saatgut ohne Frucht. Aber daf\u00fcr steht Christus ein: f\u00fcr ein Leben <em>in<\/em> Liebe, und darin werden auch wir Frucht bringen. Das sagt Jesus ein andres Mal sogar ausdr\u00fccklich (Joh 15,5): \u201eWer in mir bleibt und ich in ihm, <em>der bringt viel Frucht<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Wir bringen Frucht in unserer Einsatzbereitschaft zugunsten unserer jeweils N\u00e4chsten \u2013 zum Zeithaben f\u00fcr sie, zur Geduld, ihnen zuzuh\u00f6ren, zum Teilen mit ihnen, zum Beten f\u00fcr sie. Das mag ein kleiner, ein verborgener Beitrag sein, ein stiller Wink: \u201eKomm her, ich geb dir ne Birn.\u201c Zuweilen sind die kleinen Dinge gr\u00f6\u00dfer als die, die in der Zeitung gro\u00df herauskommen. Und manchmal sind die scheinbar unwichtigen Handgriffe wichtiger als rekordverd\u00e4chtige Kraftakte. Wenn wir uns nur nicht zu schade sind, uns einzusetzen. Es gibt bei uns einen Pflege- und Betreuungsdienst unter dem Titel \u201eHelfende Hand\u201c. Wie fein, dass manche unter uns so oder so ihre helfende Hand r\u00fchren. Ihr Tun steht unter dem Segen jener Einen \u201eHelfenden Hand&#8220;. Gut, wenn noch weitere dazu Lust bekommen! So sind sie ein n\u00fctzliches Glied der Gesellschaft. Sie sind es, indem sie sich bei schrecklich Einsamen n\u00fctzlich machen. Bei Friedrich Schiller hei\u00dft es: \u201eDer brave Mann denkt an sich selbst <em>zuletzt<\/em>, \/ vertrau&#8216; auf Gott und rette den Bedr\u00e4ngten.\u201c Wie vielen setzt Einsamkeit bedr\u00e4ngend zu! Gott schenke es, dass sie es zu sp\u00fcren bekommen: \u201eNein, ganz allein seid ihr nicht.\u201c Auch ihnen ist es nahe zu bringen: L\u00e4tare! Freut euch!<\/p>\n<p>Eberhard Busch<\/p>\n<p>37133 Friedland<\/p>\n<p><a href=\"mailto:ebusch@gwdg.de\">ebusch@gwdg.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Joh.12,20-24 | L\u00e4tare, 14.3. 2021 | von Eberhard Busch | In dem verlesenen Bibeltext hei\u00dft es nach einer neuen \u00dcbersetzung zuletzt: \u201eWenn das Weizenkorn nicht in die Erde f\u00e4llt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.\u201c Das macht uns den Eindruck, dass wir es hier mit einem Sprichwort zu [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4609,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39,1,157,114,322,693,349,692,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-4621","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-johannes","category-aktuelle","category-beitragende","category-deut","category-eberhard-busch","category-kapitel-12-chapter-12-johannes","category-kasus","category-laetare","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4621","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4621"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4621\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4678,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4621\/revisions\/4678"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4609"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4621"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4621"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4621"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=4621"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=4621"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=4621"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=4621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}