{"id":4642,"date":"2021-03-16T20:00:17","date_gmt":"2021-03-16T19:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4642"},"modified":"2021-03-16T20:08:19","modified_gmt":"2021-03-16T19:08:19","slug":"da-sitzt-hiob","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/da-sitzt-hiob\/","title":{"rendered":"Da sitzt Hiob"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigt zu Hiob 19,19-27 | verfasst von Katharina Wiefel-Jenner |<\/strong><\/p>\n<p><em><sup>19<\/sup><\/em><em>Alle meine Getreuen verabscheuen mich, <\/em><\/p>\n<p><em>und die ich liebhatte, haben sich gegen mich gewandt.&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em><sup>20<\/sup><\/em><em>Mein Gebein h\u00e4ngt nur noch an Haut und Fleisch, <\/em><\/p>\n<p><em>und nur das nackte Leben brachte ich davon.&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em><sup>21<\/sup><\/em><em>Erbarmt euch \u00fcber mich, erbarmt euch, ihr meine Freunde; <\/em><\/p>\n<p><em>denn die Hand Gottes hat mich getroffen!&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em><sup>22<\/sup><\/em><em>Warum verfolgt ihr mich wie Gott <\/em><\/p>\n<p><em>und k\u00f6nnt nicht satt werden von meinem Fleisch?<\/em><\/p>\n<p><em><sup>23<\/sup><\/em><em>Ach dass meine Reden aufgeschrieben w\u00fcrden! <\/em><\/p>\n<p><em>Ach dass sie aufgezeichnet w\u00fcrden als Inschrift,&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em><sup>24<\/sup><\/em><em>mit einem eisernen Griffel und mit Blei <\/em><\/p>\n<p><em>f\u00fcr immer in einen Felsen gehauen!&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em><sup>25<\/sup><\/em><em>Aber&nbsp;ich wei\u00df, dass&nbsp;mein Erl\u00f6ser&nbsp;lebt, <\/em><\/p>\n<p><em>und als der Letzte wird er \u00fcber dem Staub sich erheben.<br \/>\n<sup>26<\/sup>Nachdem meine Haut noch so zerschlagen ist, <\/em><\/p>\n<p><em>werde ich doch ohne mein Fleisch&nbsp;Gott sehen.&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em><sup>27<\/sup><\/em><em>Ich selbst werde ihn sehen, <\/em><\/p>\n<p><em>meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. <\/em><\/p>\n<p><em>Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da sitzt Hiob.<\/p>\n<p>Er sieht nicht gut aus. &nbsp;Die Hose ist fleckig, am Jackett fehlen die Kn\u00f6pfe. Abgerissen. Er selbst ist abgerissen.<\/p>\n<p>Das Haar ist ungek\u00e4mmt. Seit Wochen unrasiert.<\/p>\n<p>Da sitzt Hiob.<\/p>\n<p>Er stinkt. Wenn er den Mund \u00f6ffnet, steigt ein widerlicher Geruch auf.<\/p>\n<p>Da sitzt Hiob.<\/p>\n<p>Seit Tagen.<\/p>\n<p>UND KLAGT.<\/p>\n<p><em>Schaffe mir Recht, Gott, \/<\/em><\/p>\n<p><em>und f\u00fchre meine Sache wider das treulose Volk<\/em><\/p>\n<p><em>und errette mich von den falschen und b\u00f6sen Leuten!<\/em><\/p>\n<p><sup>&nbsp;<\/sup><\/p>\n<p>Da sitzt Hiob.<\/p>\n<p>Seine Frau wendet sich angewidert von ihm ab.<\/p>\n<p>Seine Kinder verachten ihn.<\/p>\n<p>Seine Mitarbeiter ignorieren ihn. Die Partner verlassen ihn.<\/p>\n<p>Seine Nachbarn verspotten ihn.<\/p>\n<p>UND HIOB KLAGT.<\/p>\n<p><em>Schaffe mir Recht, Gott, \/<\/em><\/p>\n<p><em>und f\u00fchre meine Sache wider das treulose Volk<\/em><\/p>\n<p><em>und errette mich von den falschen und b\u00f6sen Leuten!<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da sitzt Hiob.<\/p>\n<p>Seine Freunde sind noch da.<\/p>\n<p>Seine Freunde tr\u00f6sten ihn.<\/p>\n<p>Sie reden ihm gut zu.<\/p>\n<p>Sie erkl\u00e4ren ihm sein Leid.<\/p>\n<p>UND HIOB KLAGT.<\/p>\n<p><em>Schaffe mir Recht, Gott, \/<\/em><\/p>\n<p><em>und f\u00fchre meine Sache wider das treulose Volk<\/em><\/p>\n<p><em>und errette mich von den falschen und b\u00f6sen Leuten!<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seine Freunde reden ihm gut zu. Setzen ihm zu.<\/p>\n<p>Sie sprechen von sinnvollem Leiden.<\/p>\n<p>Welcher Sinn?<\/p>\n<p>UND HIOB SCHWEIGT.<\/p>\n<p>Seine Freunde spekulieren.<\/p>\n<p>Man muss die Lage immer auch aus der anderen Perspektive betrachten. Es geh\u00f6ren immer zwei dazu.<\/p>\n<p>Wie recht sie haben.<\/p>\n<p>Es geh\u00f6ren immer zwei dazu.<\/p>\n<p>Hiob und Gott. Gott und Hiob.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>UND HIOB KLAGT.<\/p>\n<p><em>Schaffe mir Recht, Gott, \/<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seine besten Freunde haben sich in Feinde verwandelt.<\/p>\n<p>Seine besten Freunde reden \u00fcber ihn und haben keine Ahnung.<\/p>\n<p>Sie reden \u00fcber Gott und haben keine Ahnung.<\/p>\n<p>Sie haben nie gemerkt, wie nahe man an den Abgrund tritt, wenn Gott nahe ist.<\/p>\n<p>Sie haben nie Gottes Zugriff gesp\u00fcrt.<\/p>\n<p>Sie sprechen vom guten Gott. Sie sprechen von der Liebe Gottes.<\/p>\n<p>UND HIOB KLAGT.<\/p>\n<p><em>Schaffe mir Recht, Gott, \/<\/em><\/p>\n<p><em>Stopf ihnen das Maul,<\/em><\/p>\n<p><em>dass ihnen ihre Obsz\u00f6nit\u00e4ten im Hals stecken bleiben.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gott ist dunkel.<\/p>\n<p>Gott verbirgt sich.<\/p>\n<p>Gott l\u00e4sst Hiob nicht in Ruhe.<\/p>\n<p>UND HIOB KLAGT.<\/p>\n<p><em>Warum hast du mich versto\u00dfen?<\/em><\/p>\n<p><em>Warum muss ich so traurig gehen,<\/em><\/p>\n<p><em>wenn mein Feind mich dr\u00e4ngt?<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ist Hiob der Einzige, der sich an Gott aufreibt?<\/p>\n<p>Die Freunde sind blind f\u00fcr Gottes dunkle Hand.<\/p>\n<p>Sie haben nicht gemerkt, dass Gott ihnen das Herz abschn\u00fcren kann.<\/p>\n<p>Sie erinnern sich nicht an das bange Fragen des kleinen Isaak.<\/p>\n<p>Sie haben vergessen, in welche Dunkelheit Gott Abraham gest\u00fcrzt hat.<\/p>\n<p>Die Freunde sind sich ihres Glaubens sicher.<\/p>\n<p>Ihr Gott tut ihnen nichts. Ihr Gott ist lieb und treu und gut und mitf\u00fchlend und freundlich.<\/p>\n<p>Ihr Gott ist ein netter Typ.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>UND HIOB KLAGT.<\/p>\n<p>Reibt sich wund.<\/p>\n<p>Zermartert sich das Hirn, ohne eine Antwort zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Gott! Diese ganz Qual! Der Hunger, die Kranken und Toten, das viele Blut, die Wunden und die Angst. Das ergibt keinen Sinn, Gott!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da sitzt Hiob, klagt Gott an und schreit uns seine Verzweiflung ins Gesicht.<\/p>\n<p>Wenn wir nicht weglaufen, rei\u00dft er bei uns die Wunden auf, die so m\u00fchsam vernarben.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnten es besser machen als die Freunde. Wir k\u00f6nnten versuchen, ihn nicht zu belehren. Wir k\u00f6nnten versuchen, seinen Worten zu trauen. Wir k\u00f6nnten versuchen, die Worte seiner Verzweiflung nachzusprechen und sie auswendig zu lernen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da sitzt diese Elendsgestalt und will offensichtlich genau das. Hiob will, dass seine Not in Erinnerung bleibt. Sein Elend soll aufgeschrieben werden. Nicht die Vertr\u00f6stungen der Freunde sollen aufbewahrt werden. Seine Schmerzen und seine Klage will Hiob in Buchstaben pressen, in Buchstaben, die nicht verblassen oder gel\u00f6scht werden k\u00f6nnen. Hiob will, dass sich seine Worte in unsren Herzen festsetzen. Hiob will, dass seine Worte ins Herz Gottes eingeschrieben werden. Wenn die Freunde seine Not nicht verstehen, dann sollen wenigstens wir die Worte bewahren, mit denen er sich gegen das Elend wehrt. Gott soll seine Worte bewahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da sitzt Hiob.<\/p>\n<p>Will er, dass wir uns seine Klageworte leihen? Immer wenn wir vor Schmerz verr\u00fcckt zu werden drohen? Wenn wir es nicht mehr ertragen, wie tatenlos Gott dem Blutvergie\u00dfen zusieht? Wenn wir an Gott verzweifeln? Sollen wir Hiobs Streitworte gegen Gott nachsprechen?<\/p>\n<p>Hiob, hast Du nicht bessere Worte f\u00fcr uns, wenn wir das Dunkel nicht durchdringen?<\/p>\n<p>In deinen Worten wird der Abgrund um Gott noch best\u00fcrzender. Wie sollen wir das Dunkel mit deinen Worten aushalten? Mit deinen Worten ist meine Seele betr\u00fcbt bis an den Tod.<\/p>\n<p>Hiob, du sitzt da. Du k\u00f6nntest uns auch die Worte der Psalmisten zurufen:<\/p>\n<p><em>Was betr\u00fcbst du dich, meine Seele,<\/em><\/p>\n<p><em>und bist so unruhig in mir?<\/em><\/p>\n<p><em>Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken,<\/em><\/p>\n<p><em>dass er meine Angesichts Hilfe und mein Gott ist.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hiob, du sitzt da. Wir sind nicht wie deine Freunde. Wir rechtfertigen das Leiden nicht. Wir erkl\u00e4ren das Sinnlose nicht f\u00fcr sinnvoll. Wir f\u00fcrchten den Schmerz und sehnen uns nach Erl\u00f6sung. Wir sind nicht wie deine Freunde, die denken, dass Gott berechenbar sei. Wir sind ersch\u00fcttert von deiner Not und von den Toden um uns herum. Aber wir glauben an Gott. Wir wollen an Gott festhalten. Wir ahnen an den guten Tagen, dass die Finsternis nicht finster ist.<\/p>\n<p>Hiob, du sitzt da und hast Gott nie aufgegeben.<\/p>\n<p>Hiob, du sitzt da und h\u00e4ltst gegen jede Vernunft an Gott fest.<\/p>\n<p>Hiob, du sitzt da. Du leidest und glaubst trotzdem.<\/p>\n<p>Wie h\u00e4ltst du das aus? Wieso entl\u00e4sst du Gott nicht einfach aus der Verantwortung? Was wei\u00dft du, das deine Freunde nicht wissen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>UND HIOB SCHWEIGT<\/p>\n<p>Hiob, du Leidender, was wei\u00dft du von Gott?<\/p>\n<p>Hiob, du Gequ\u00e4lter, woran glaubst du?<\/p>\n<p>Hiob, so antworte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>UND HIOB SPRICHT<\/p>\n<p><em>Aber&nbsp;ich wei\u00df, dass&nbsp;mein Erl\u00f6ser&nbsp;lebt, <\/em><\/p>\n<p><em>und als der Letzte wird er \u00fcber dem Staub sich erheben.<br \/>\nNachdem meine Haut noch so zerschlagen ist, <\/em><\/p>\n<p><em>werde ich doch ohne mein Fleisch&nbsp;Gott sehen.&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>Ich selbst werde ihn sehen, <\/em><\/p>\n<p><em>meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. <\/em><\/p>\n<p><em>Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.<\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em>Amen.<\/p>\n<p>Dr. Katharina Wiefel-Jenner<\/p>\n<p>Berlin<\/p>\n<p><a href=\"mailto:wiefel_jenner@hotmail.com\">wiefel_jenner@hotmail.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Katharina Wiefel-Jenner, geb.1958, Pfarrerin i.R., bildet als Dozentin f\u00fcr Liturgik und Homiletik Ehrenamtliche f\u00fcr den Verk\u00fcndigungsdienst aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Hiob 19,19-27 | verfasst von Katharina Wiefel-Jenner | 19Alle meine Getreuen verabscheuen mich, und die ich liebhatte, haben sich gegen mich gewandt.&nbsp; 20Mein Gebein h\u00e4ngt nur noch an Haut und Fleisch, und nur das nackte Leben brachte ich davon.&nbsp; 21Erbarmt euch \u00fcber mich, erbarmt euch, ihr meine Freunde; denn die Hand Gottes hat [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4643,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,1,2,157,114,695,506,349,373,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-4642","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-hiob","category-aktuelle","category-at","category-beitragende","category-deut","category-judika","category-kapitel-19-chapter-19-hiob","category-kasus","category-katharina-wiefel-jenner","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4642","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4642"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4642\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4646,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4642\/revisions\/4646"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4643"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4642"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4642"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4642"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=4642"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=4642"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=4642"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=4642"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}