{"id":4650,"date":"2021-03-16T18:02:24","date_gmt":"2021-03-16T17:02:24","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4650"},"modified":"2021-03-17T18:06:07","modified_gmt":"2021-03-17T17:06:07","slug":"danach-sehnt-sich-mein-herz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/danach-sehnt-sich-mein-herz\/","title":{"rendered":"Danach sehnt sich mein Herz"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt zu Hiob 19, 19-27 | verfasst von Gert-Axel Reu\u00df |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>wer einmal \u2013 zur bestimmten Zeit des Jahres \u2013 \u00fcber den ber\u00fchmten Weihnachtsmarkt im L\u00fcbecker Heilig-Geist-Hospital schlendert, wird es kaum wahrnehmen, das riesige Fresko an der Stirnwand zum Lettner. Beim Schlendern von Bude zu Bude ziehen die kunsthandwerklichen Kostbarkeiten alle Blicke auf sich. Wer zuf\u00e4llig einen Blick nach oben in die jahrhundertealte, h\u00f6lzerne Dachkonstruktion wirft \u2013 ein wirkliches Kirchenschiff \u2013 der entdeckt im Halbdunkel die Umrisse einer Kreuzigungsgruppe und mag sich an den urspr\u00fcnglichen Zweck dieser Halle erinnern: er\/sie steht in einem mittelalterlichen Hospital, einem Krankenhaus und Pflegeheim.<\/p>\n<p>Wie passt das blo\u00df alles zusammen, die Gebete der Alten, Kranken und die dann in der Weihnachtszeit zugleich erlebbare Vorfreude? Passt es zusammen? Und passt es nun zur Passionszeit?<\/p>\n<p>I.<\/p>\n<p>Das Buch Hiob geh\u00f6rt zu den r\u00e4tselhaftesten und zugleich gro\u00dfartigsten B\u00fcchern der Bibel. Dass Gott mit dem Teufel eine Wette abschlie\u00dft, ist so unvorstellbar wie der Tod jedes\/r Unschuldigen. \u201eNein, so ist Gott nicht!\u201c m\u00f6chte man mit Hiob herausschreien und steht doch zugleich vor dem R\u00e4tsel, dass Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck, Gesundheit und Krankheit, Reichtum und Armut so ungleich verteilt sind in dieser Welt. Ob wir (oder doch die meisten von uns) auf der Sonnenseite des Lebens eine \u00e4hnliche Glaubensst\u00e4rke wie Hiob in uns tragen und bekennen: \u201eIch wei\u00df, dass mein Erl\u00f6ser lebt!\u201c?<\/p>\n<p>Oder ist es doch andersherum? Dass die, die ein hartes Schicksal getroffen hat, so dass sie im Staub oder auf den Tod liegen, uns Gl\u00fcckliche, Gesunde (und vielleicht auch materiell Reiche) st\u00e4rken und tr\u00f6sten? Ich habe es gelegentlich erlebt, dass ich als Seelsorger mit bangem Herzen das Zimmer einer Kranken betreten und es getr\u00f6stet wieder verlassen habe; habe erlebt, dass ich gerade dort Glauben und Leben fand, wo ich nur Krankheit und Tod zu begegnen erwartete.<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p><em>Alle meine Getreuen verabscheuen mich, und die ich lieb hatte, haben sich gegen mich gewandt. <\/em>so klagt Hiob. Manche, die Krankheit oder Ungl\u00fcck getroffen hat, kennen solche Ber\u00fchrungs\u00e4ngste nur allzu gut. Ich vermute, dass ein solches Distanzverhalten der Gesunden im Grunde eine nat\u00fcrliche, wenn auch unbewusste menschliche Reaktion ist. Ich vermute, dass fast alle die diffuse Angst kennen, sich anzustecken bzw. mit in den Abgrund gerissen zu werden. (D.h. wir kennen diese Angst nicht, deshalb beherrscht sie uns.) Deshalb sind wir \u2013 wie die Freunde Hiobs \u2013 mit Erkl\u00e4rungen und Ratschl\u00e4gen schnell bei der Hand. So versuchen wir, die unsichtbare Gefahr zu bannen, dass auch uns ein solches Schicksal treffen k\u00f6nnte. Und bemerken selten, dass wir in solchen Situationen mehr bei uns selbst sind als bei dem\/r Kranken.<\/p>\n<p>Ja, es ist schwer auszuhalten, jemanden leiden zu sehen. Die Erfahrung solcher Ohnmacht erinnert uns daran, wie das Leben ist. Dass wir nicht alles im Griff haben, dass auch sterben m\u00fcssen. Hiobs Geschichte erinnert uns daran, wie schnell aus Mitleid Selbstmitleid werden kann. Und dass damit niemandem gedient ist, am wenigsten dem Kranken.<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>\u201eSt\u00f6hnen ist die halbe Arbeit.\u201c ist das gefl\u00fcgelte Wort unserer Tante, die nun \u2013 \u00fcber 90j\u00e4hrig \u2013 Pandemie-bedingt eingesperrt ist in einem Pflegeheim. Ein Besuch alle zwei Wochen, mehr kann die Einrichtung unter den gegebenen Umst\u00e4nden nicht leisten. \u201aH\u00e4tten wir das geahnt \u2026\u2018 denken meine Frau und ich manches Mal. Aber unsere Tante ist \u2013 trotz all der Misslichkeiten \u2013 meistens gut gelaunt. Sie beklagt sich nicht. Vielleicht auch deshalb, weil es einen Unterschied gibt zwischen Klagen und Sich Beklagen. Vielleicht auch deshalb, weil Klagen menschlich ist und gut tut.<\/p>\n<p><em>Mein Gebein h\u00e4ngt nur noch an Haut und Fleisch, und nur das nackte Leben brachte ich davon. Ach dass meine Reden aufgeschrieben w\u00fcrden! Ach dass sie aufgezeichnet w\u00fcrden als Inschrift, mit einem eisernen Griffel und mit Blei f\u00fcr immer in einen Felsen gehauen!<\/em><\/p>\n<p>Hiobs Freunde halten seine Klage nicht aus. Sie k\u00f6nnen sie nicht h\u00f6ren, und so k\u00f6nnte man vermuten, dass Hiobs Wunsch, <em>\u201edass seine Reden aufgeschrieben w\u00fcrden, \u2026 f\u00fcr immer in einen Felsen gehauen\u201c<\/em>, eine bleibende Anklage ist gegen sie, die weggelaufenen Freunde ist. Ja, es mag sein, dass diese die Inschrift als solch eine Anklage gegen sich selbst verstehen m\u00fcssen. Aber sind sie die eigentlichen Adressaten?<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist es kein Zufall, dass das Buch Hiob in der Bibel unmittelbar vor den Psalmen steht. Ein Blick \u2013 ein paar Seiten weiter gebl\u00e4ttert \u2013 f\u00e4llt auf mehr als 50 Klagepsalmen. Vielleicht nicht \u201af\u00fcr immer\u2018 aufgeschrieben, aber uns Menschen seit langem an die Hand gegeben. Als Hilfe, wenn uns die Worte fehlen.<\/p>\n<p><em>\u201eMein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?\u201c<\/em> betet Jesus am Kreuz. Manche haben in diesem Ruf den Ausdruck gr\u00f6\u00dfter Verzweiflung gesehen, die Klage absoluter Gottesferne. Das ist vermutlich nicht ganz falsch. Und es ist dennoch nur die \u201ahalbe\u2018 Wahrheit, denn diese Worte sind nur der Anfang des 22. Psalms. Denn weiter geht es: <em>\u201eMein Gott, des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht, und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe. Aber du bist heilig, der du thronst \u00fcber den Lobges\u00e4ngen Israels. Unsere V\u00e4ter hofften auf dich; und da sie hofften, halfst du ihnen heraus. Zu dir schrien sie und wurden errettet.\u201c <\/em>(Psalm 22, 2-6a)<\/p>\n<p>Die Klage Jesu wie die Klage Hiobs ist eine Ermutigung: \u201eDu bist nicht allein in deinem Elend. Es gibt einen, der dich h\u00f6rt; der mit dir leidet und dir beisteht in deiner Not!\u201c<\/p>\n<p>IV.<\/p>\n<p><em>Ich wei\u00df, dass mein Erl\u00f6ser lebt!<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr manche sind Hiobs Worte Musik, sie h\u00f6ren sie als Arie aus Georg Friedrich H\u00e4ndels Messias\/Messiah.<\/p>\n<p><em>Ach dass meine Reden aufgeschrieben w\u00fcrden! <\/em>Vielleicht nicht in Felsen gemei\u00dfelt, aber inniger, eindringlicher, sch\u00f6ner kann ich mir die Erf\u00fcllung von Hiobs Wunsch nicht vorstellen. <em>Ich wei\u00df, dass mein Erl\u00f6ser lebt! <\/em><\/p>\n<p>H\u00e4ndel selbst f\u00fchrte das Oratorium meistens in der Fasten- und Osterzeit auf, aber zumindest der erste Teil des Messias wird h\u00e4ufig zu Weihnachten musiziert. Vielleicht \u00f6ffnet der zu Beginn gegebene Verweis auf den beschriebenen Weihnachtsmarkt auch in der jetzigen Passionszeit doch auch ein wenig die Herzen der Menschen f\u00fcr diese Botschaft.<\/p>\n<p>In fr\u00fcheren Jahrhunderten war das L\u00fcbecker Heilig-Geist-Hospital wirklich ein Spital. Die h\u00f6lzernen Buden sind eine Errungenschaft des 19. Jahrhunderts, um den Bewohnern des Alten- und Pflegeheims in der gotischen Halle etwas Privatsph\u00e4re zu geben. Wer sich diese weg-denkt, der k\u00f6nnte sich einen sehr gro\u00dfen Krankensaal vorstellen mit vielleicht 60-80 Betten. Den Pflegebed\u00fcrftigen der alten Hansestadt wird geholfen so gut es irgend geht. Die materiellen Grundlagen daf\u00fcr hatte ein erfolgreicher Kaufmann gelegt, der sein Verm\u00f6gen in diese Stiftung tat.<\/p>\n<p>Aber viele Krankheiten und Gebrechen waren damals unheilbar, und so warteten die meisten wohl auf den Tod.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Seelenheil dieser Menschen hatte Bertram Morneweg \u2013 so der Name des Kaufmanns \u2013 eine \u00fcberlebensgro\u00dfe Kreuzigungsgruppe auf die Stirnwand des Saals malen lassen mit Maria und Johannes. In ihren wachen Momenten sollten die Kranken den leidenden Jesus sehen k\u00f6nnen, als Trost in ihrer eigenen Not. Vielleicht gehen ihre Blicke auch zu Maria und Johannes, jetzt, wo ihre eigenen Angeh\u00f6rigen nicht mehr bei ihnen sein k\u00f6nnen bzw. d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Von J\u00f6rg Zink stammt eine Formulierung, die ich in einem seiner Gebete gefunden habe:<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> (Jesus,) \u201eMeister des Lebens, an dir sehen wir, was es hei\u00dft, ein Mensch zu sein. Durch dein Antlitz hindurch schauen wir das Antlitz Gottes. Wo du bist, verwandelt sich die Welt.\u201c<\/p>\n<p>V.<\/p>\n<p>In der Passionszeit bedenken wir das Leiden und Sterben Jesu Christi. Manche schreckt das ab \u2013 so wie Hiobs Freunde ihren Gef\u00e4hrten nicht leiden sehen k\u00f6nnen. Ich kann das verstehen, mir geht es gelegentlich genauso. Gl\u00fccklicherweise werde ich trotzdem dann und wann mit der \u00f6sterlichen Erfahrung konfrontiert, dass mit dem Tod Jesu das letzte Wort Gottes noch nicht gesprochen ist, \u00fcbermittelt von Menschen, die ihrem eigenen Tod entgegensehen. Dann denke ich: \u201aSo m\u00f6chte ich auch glauben k\u00f6nnen.\u2018<\/p>\n<p>So m\u00f6chte ich auch glauben k\u00f6nnen. Jetzt. Heute, wo es mir gut geht und mir nichts zum Leben fehlt. M\u00f6chte glauben, dass Gott uns nahe ist und beisteht. Denn er tut es ja!<\/p>\n<p>In solchem Glauben brauchen wir den Leidenden nicht mehr auszuweichen, brauchen sie nicht mehr wegzuschlie\u00dfen in Krankenh\u00e4usern und Pflegeheimen (auch wenn wir auf manches Zeichen der N\u00e4he, auf Ber\u00fchrungen etwa, aus Vorsicht momentan verzichten). Wir gewinnen die Kraft, mit ihnen zu schweigen, zu klagen und zu weinen. Und werden dabei lebendig, mehr Leben als in solchen Begegnungen geht nicht. In denen \u2013 o Wunder \u2013 auch gelacht und Freude geteilt wird.<\/p>\n<p><em>Ich wei\u00df, dass mein Erl\u00f6ser lebt! Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.<\/em><\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Gert-Axel Reu\u00df<\/p>\n<p>Domprobst<\/p>\n<p>Domhof 35<\/p>\n<p>23909 Ratzeburg<\/p>\n<p>Mail: reuss@ratzeburgerdom.de<\/p>\n<p>Gert-Axel Reu\u00df, geb. 1958, Pastor der Nordkirche, seit 2001 Domprobst zu Ratzeburg<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> J\u00f6rg Zink, Wie wir feiern k\u00f6nnen, Stuttgart 1992, S. 100f: \u201eJesus, Bruder und Begleiter, wir sehen dich aus der Ferne und \u00fcber den unendlichen Abstand der Zeit \u2026 Du bringst die Kraft Gottes und bist schwach mit den Schwachen \u2026 Meister des Lebens, an dir sehen wir, was es hei\u00dft, ein Mensch zu sein. Durch dein Antlitz hindurch schauen wir das Antlitz Gottes. Wo du bist, verwandelt sich die Welt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Hiob 19, 19-27 | verfasst von Gert-Axel Reu\u00df | Liebe Gemeinde, wer einmal \u2013 zur bestimmten Zeit des Jahres \u2013 \u00fcber den ber\u00fchmten Weihnachtsmarkt im L\u00fcbecker Heilig-Geist-Hospital schlendert, wird es kaum wahrnehmen, das riesige Fresko an der Stirnwand zum Lettner. 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