{"id":4654,"date":"2021-03-16T18:09:00","date_gmt":"2021-03-16T17:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4654"},"modified":"2021-03-17T18:15:11","modified_gmt":"2021-03-17T17:15:11","slug":"der-andere-blick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/der-andere-blick\/","title":{"rendered":"Der andere Blick"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Predigt zu Hiob 19, 25 | verfasst von <\/strong><strong>Berthold W. Haerter, Oberrieden\/CH |<\/strong><\/h3>\n<p>Nach der \u00dcbersetzung der Basis Bibel, die mit diesem Gottesdienst auch in die Gemeinde eingef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p><strong>\u201eIch wei\u00df ja doch, dass mein<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><strong>Erl\u00f6ser<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><strong>lebt. Als mein Anwalt wird er auf der Erde auftreten und zum Schluss meine Unschuld beweisen.\u201c Hiob 19, 25 (19-27)<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde<\/p>\n<ol>\n<li><em>Sehnsucht nach Gerechtigkeit<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Verurteilung des russischen Oppositionspolitikers Alexei Nawalny finden wir absurd.<\/p>\n<p>Wie brutal Lukaschenko mit der Opposition in Weissrussland umgeht, ist in unseren Augen ein Skandal.<\/p>\n<p>Die Milit\u00e4rregierung in Burma hat sich undemokratisch an die Macht geputscht und geht mit Gewalt gegen seine demonstrierende Bev\u00f6lkerung vor.<\/p>\n<p>Das ist gegen jedes Demokratieverst\u00e4ndnis, \u00e4hnlich wie die Situation in Honkong.<\/p>\n<p>Wie die chinesischen Zentralregierung Kritiker nun mit dem neuestes Gesetz mundtot macht, das ist \u201eUnterdr\u00fcckung.\u201c<\/p>\n<p>Wir klagen die Regierungen Russlands, Weissrusslands, Burmas und Chinas an.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen und wollen diese brutale diktatorische Vorgehensweise nicht akzeptieren.<\/p>\n<p>Und doch f\u00fchlen wir uns so machtlos.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Die Position des Hiob<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Geschichte von Hiob erz\u00e4hlt von einem Menschen, der sich auch machtlos f\u00fchlt.<\/p>\n<p>Es geht ihm wie den Regimekritikern.<\/p>\n<p>Hiob wird absurd bestraft, skandal\u00f6s behandelt und unterdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Das Wort Demokratie kannte man noch gar nicht, als man diese Erbauungsgeschichte aufschrieb.<\/p>\n<p>Wie wir die verschiedenen Regierungen anklagen, so klagt hier Hiob die Weltregierung schlecht hin an: Gott.<\/p>\n<p>Gott reagiert nicht, auch als Hiob Gott fragt:<\/p>\n<p>\u201aWarum l\u00e4sst Du zu, dass ich meine Kinder und meinen Reichtum verloren habe?<\/p>\n<p>Dazu bin ich noch schwer krank, Sterben w\u00e4re f\u00fcr mich Erl\u00f6sung.<\/p>\n<p>Aber ich will noch nicht sterben, ich will eines von Dir: Gerechtigkeit.\u2019<\/p>\n<p>Gott schweigt dazu.<\/p>\n<p>Hiobs Freunde sind gekommen.<\/p>\n<p>Sie versuchen Hiob das Leiden zu erkl\u00e4ren.<br \/>\nSie meinen, es gibt eine Logik, warum Hiob in solcher katastrophalen Situation ist.<\/p>\n<p>Wenn Hiob von Gott so bestraft wird, ist ihre \u201elogische\u201c \u00dcberlegung, muss Hiob ges\u00fcndigt haben.<\/p>\n<p>Er muss gegen Gottes Verhaltenskodex gegen\u00fcber Menschen und Gott verstossen haben.<\/p>\n<p>Denn Gott bestraft nie ohne Grund, meinen sie.<\/p>\n<p>Dieses Denken war damals \u00fcblich.<\/p>\n<p>Wir kennen es heute auch noch.<\/p>\n<p>Das ist doch logisch &#8230;. Vor zwei Wochen\u00a0 habe ich dazu eine Hiobspredigt gehalten.<br \/>\nSie ist auf unserer Homepage: <a href=\"https:\/\/www.ref-oberrieden.ch\/www.zh.ref.ch\/gemeinden\/oberrieden\/content\/e12740\/e1948\/e3220\/Hiob10_12Predigt.pdf\">https:\/\/www.ref-oberrieden.ch\/www.zh.ref.ch\/gemeinden\/oberrieden\/content\/e12740\/e1948\/e3220\/Hiob10_12Predigt.pdf<\/a><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Hiob sucht Hilfe<\/li>\n<\/ol>\n<p>a. Bei seinen Freunden<\/p>\n<p>Hiob geht es wirklich schlecht.<\/p>\n<p>Wenn wir von Menschen lesen oder h\u00f6ren, denen alle Menschenrechte genommen werden, die gefoltert werden, in Isolationshaft sind und bei der fast alle den Kontakt abbrechen bzw. abbrechen m\u00fcssen, dann k\u00f6nnen wir uns ann\u00e4hernd vorstellen, wie es Hiob geht.<\/p>\n<p>Hiob leidet k\u00f6rperlich, ist sozial vereinsamt und l\u00e4uft nun Gefahr, die Situation auch psychisch nicht mehr auszuhalten.<\/p>\n<p>Hiob fragt, klagt und fordert Gott heraus.<\/p>\n<p>Gott aber schweigt.<\/p>\n<p>Seine letzten ihm gebliebenen Freunde reden mit Hiob.<\/p>\n<p>Sie versuchen zu erkl\u00e4ren, ganz aus dem damaligen Denken heraus.<\/p>\n<p>Hiob m\u00fcsste sie eigentlich verstehen.<\/p>\n<p>Aber Hiob beharrt darauf, dass er unschuldig ist.<\/p>\n<p>\u201aWarum bestraft mich Gott so?\u2019 fragt er immer wieder und ist mit keiner Antwort seiner Freunde zufrieden.<\/p>\n<p>Seine Freunde erreichen, dass Hiob immer wieder redet, sein Elend immer neu heraus schreit, mit anderen Worten und Bildern.<\/p>\n<p>Hiob h\u00e4lt das \u201eGerede\u201c seiner Freunde nach einer Weile nicht mehr aus und ruft:<\/p>\n<p><strong>\u201eHabt Mitleid, habt Mitleid mit mir,<\/strong><strong> ihr seid doch meine Freunde!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Denn Gott hat mich mit diesem Ungl\u00fcck geschlagen.<br \/>\n<\/strong><strong>Warum verfolgt ihr mich, wie Gott es tut?<\/strong><strong><br \/>\nWann h\u00f6rt ihr endlich auf, mich zu zerfleischen?\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Hiob m\u00f6chte, dass seine Freunde die Seite wechseln.<\/p>\n<p>Sie sollen nicht Gott verteidigen, sie sollen mit ihm Gott anklagen.<\/p>\n<p>Die Freunde aber verteidigen Gottes Vorgehen, obwohl sie keine wirkliche Schuld bei Hiob finden<\/p>\n<p>Es ist \u00e4hnlich wie bei Jesu Anklage vor dem j\u00fcdischen Rat damals in Jerusalem.<\/p>\n<p>Es sind immer nur fadenscheinige Anklage, keine Beweise f\u00fcr eine Schuld vorhanden (Matth\u00e4us 26, 57-68 als Lesung).<\/p>\n<p>Und Hiob?<\/p>\n<p>Er wird immer einsamer.<\/p>\n<p>Er klagt Gott an, wie Mike M\u00fcller in der Schweizer Krimiserie \u201eDer Bestatter\u201c.<\/p>\n<p>In einer Folge, br\u00fcllt M\u00fcller Gott an: \u201aWarum l\u00e4sst Du zu, dass der geistig behinderte Sohn mit einem Stein seine Mutter umbringt?\u2019<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter stellt sich allerdings heraus, dass diese Vermutung \u00fcberhaupt nicht stimmt.<\/p>\n<p>Dass auch bei Hiob die Freunde mit ihren Schuldbehauptungen falsch liegen, zeigt die Rahmengeschichte des Hiobbuches.<\/p>\n<p>Hiob klagt Gott an:<\/p>\n<p>Gott l\u00e4sst Ungerechtigkeit zu.<\/p>\n<p>Er l\u00e4sst leiden, zu Unrecht.<\/p>\n<p>Liebe\u00a0 Gemeinde<\/p>\n<p>Solche Anklage liegt uns auch immer wieder auf den Lippen.<\/p>\n<p>Dann, wenn ein Mensch unerwartet aus dem vollen Leben heraus stirbt, obwohl er sich immer in die Welt eingebracht hat (Bezug zu einer Beerdigung in der letzten Woche).<\/p>\n<p>Da fragt man schon: Warum?<\/p>\n<p>Oder wenn ich von Nigeria lesen.<\/p>\n<p>Die Christen im Nordosten des Landes leben in st\u00e4ndiger Angst vor der Terrorgruppe Boko Haram.<\/p>\n<p>Da klagen wir auch und fragen, warum kann man unsere Schwestern und Br\u00fcder nicht wirklich sch\u00fctzen?<\/p>\n<p>Wohl sind wir mit Mission 21 (Ev. Missionswerk Basel) da und k\u00fcmmern uns um Vertrieben und missbrauchte junge M\u00e4dchen, aber muss da nicht ganz anderes geschehen? (begegnen, 1. M\u00e4rz 2021, mission 21, p. 10f)<\/p>\n<p>Gott ist ungerecht, ist da Hiobs berechtigte Schlussfolgerung.<\/p>\n<p>b. Bei Gott<\/p>\n<p>Und doch passiert mitten in der Anklage etwas Unerwartetes, \u00e4hnlich wie bei den Christen in Nigeria.<\/p>\n<p>Sie sagen: \u201eWir brauchen Unterst\u00fctzung und Gebete.\u201c<\/p>\n<p>Und Hiob, als er sich eigentlich von allen verlassen f\u00fchlt, sieht in Gott seine einzige Rettung.<\/p>\n<p>Er meint (betet?):<\/p>\n<p><strong>Ich wei\u00df ja doch, dass mein<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><strong>Erl\u00f6ser<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><strong>lebt. Als mein Anwalt wird er auf der Erde auftreten und zum Schluss meine Unschuld beweisen.<\/strong><\/p>\n<p>Gott, so meint Hiob, wird seinen Freunden beweisen, dass er, Hiob, wirklich unschuldig ist.<\/p>\n<p>Er meint: \u201aGott wird mein Anwalt sein und auch wenn ich schon halbtot bin, wird er noch f\u00fcr mein Recht und Gerechtigkeit sorgen.\u2019<\/p>\n<p>Das erstaunt nun jeden Lesenden der Hiob-Story.<\/p>\n<p>Hiob hat eine Hoffnung, sie ist wie ein Strohhalm im Meer: Gott!<\/p>\n<p>Der Gott, der\u00a0 ihn angeblich bestraft&#8230; und der schweigt.<\/p>\n<p>Warum, fragt man sich?<\/p>\n<p>Warum meint er, Gott wird sich melden und quasi gegen Gott selbst, Hiob und seinen Freunden beweisen, dass Hiob unschuldig leidet?<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>Der andere Blick<\/li>\n<\/ol>\n<p>F\u00fcr Hiob ist der Tod finster und dunkel.<\/p>\n<p>Er erwartet kein neues Sein, keine Erl\u00f6sung bei Gott.<\/p>\n<p>Genauso haben die J\u00fcdinnen und Juden damals im 3. Jahrhundert v.Chr. das fertige Hiobbuch gelesen.<\/p>\n<p>Und die \u00dcbersetzung der Basisbibel betont genau diese Interpretation.<\/p>\n<p>Die Hiob-Story endet genau so.<\/p>\n<p>Hiob bekommt noch auf Erden Gesundheit und Besitz zur\u00fcck und wird nochmals Vater.<\/p>\n<p>Die ersten Christen aber lasen das Hiobbuch mit einem anderen Blick.<\/p>\n<p>Besonders diese eine Stelle: <strong>Ich weiss ja doch, dass mein Erl\u00f6ser lebt.<\/strong><\/p>\n<p>Die ersten Christen durchforschten die Schriften des Alten Testaments nach Hinweisen auf Jesus und seine Auferstehung.<\/p>\n<p>Und genau hier meinten sie eine gefunden zu haben.<\/p>\n<p>Der Kirchenvater Hieronymus und erst recht Martin Luther interpretierten diese Bibelstelle auf Jesus Christus hin.<\/p>\n<p><strong>Ich weiss ja doch, dass mein Erl\u00f6ser lebt.<\/strong><\/p>\n<p>Das ist ein Glaubensbekenntnis.<\/p>\n<p>Hier erwartet jemand, dass Gott uns nicht hier auf Erden hilft.<\/p>\n<p>Er\/Sie erwartet Gottes Hilfe auch als Weg in eine Erl\u00f6sung im Danach.<\/p>\n<p>Nicht Dunkel und Finster ist das Danach, sondern gut und wohltuend.<\/p>\n<p>Diese Sehnsucht hat Gott in jeden von uns angelegt.<\/p>\n<p>Denn eines ist uns allen klar: Viele Ereignisse, die wir erleben und als ungerecht empfinden, werden nie f\u00fcr uns logisch auf Erden gerechtfertigt werden.<\/p>\n<p>Schauen wir in die Geschichte, die Geschichte Europas, der Welt und unsere pers\u00f6nliche.<\/p>\n<p>Wir Christen aber wissen um einen Erl\u00f6ser.<\/p>\n<p>Jesus Christus.<\/p>\n<p>Wenn man Hiob mit diesem Wissen liest, dann m\u00f6chte man Hiob zurufen:<br \/>\nWarum fragst Du st\u00e4ndig Warum?<\/p>\n<p>Mit diesem Warum gehst Du psychisch und k\u00f6rperlich kaputt.<\/p>\n<p>Ewiges und immer wieder neues Nachbohren und Nachfragen, l\u00f6st die Warum &#8211; Fragen (oft) nicht.<\/p>\n<p>Das bringt einen psychisch an den Rand, macht verr\u00fcckt, im wahrsten Sinne des Wortes.<\/p>\n<p>In der Psychologie sagt man, man m\u00fcsse lernen die Vergangenheit zu akzeptieren, um im Jetzt zu leben.<\/p>\n<p>Erst dann ist Auferstehung, Neuanfang im Leben m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Wenn ich weiss, dass Gott uns Jesus Christus geschickt hat und Jesus Tod und Auferstehung uns zeigt:<\/p>\n<p>Erl\u00f6sung ist hier und erst recht im Danach m\u00f6glich, dann kann ich diese Hiob-Hoffnung als Christus-Bekenntnis sprechen oder singen.<\/p>\n<p><strong>Ich weiss, dass mein Erl\u00f6ser lebt.<\/strong><\/p>\n<p>Ich h\u00f6re Georg Friedrich H\u00e4ndels Arie aus dem Oratorium Messias als eine mich bewegende, anr\u00fchrende und auch mich einladende Musik:<\/p>\n<p>H\u00e4ndel interpretiert diesen Hiobsatz so, dass wir darin Jesus Christus, ja das wir unser pers\u00f6nliches Ostern darin immer wieder neu h\u00f6ren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Musik er\u00f6ffnet uns die transzendente Kraft dieses Bibelsatzes, diese christliche Hoffnung, die fast ein Wissen ist.<\/p>\n<p>Wir h\u00f6ren Hiob mit einem anderen Blick,\u00a0 als christliches Bekenntnis: \u201eIch weiss, dass mein Erl\u00f6ser lebt\u201c (Eine Sopranist singt anschliessend nach Georg Friedrich H\u00e4ndel: Ich weiss &#8230;.).<\/p>\n<p>AMEN<\/p>\n<p>Eingangsgebet der Konfirmand*innen:<\/p>\n<p>Unser Gott,<\/p>\n<p>Wir sind in der Passionszeit.<\/p>\n<p>Bewusst setzen wir uns mit dem Leidensweg Jesu auseinander.<\/p>\n<p>Bewusst sehen wir aber auch die Leiden in der Welt.<\/p>\n<p>Das macht uns m\u00fcde, Gott.<\/p>\n<p>Zumal wir ungeduldig werden,<\/p>\n<p>wegen der nun schon ein Jahr anhaltenden Pandemie.<br \/>\nDie Einschr\u00e4nkungen sind anstrengend<\/p>\n<p>und die nichtgel\u00f6ste Situation verunsichert uns.<\/p>\n<p>Unser Gott,<\/p>\n<p>da fragen wir schon: Warum?<\/p>\n<p>Wir fragen Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftler.<\/p>\n<p>Wir fragen letztendlich aber auch Dich:<br \/>\nWarum Gott?<\/p>\n<p>Wir h\u00e4tten so gern eine Erkl\u00e4rung.<br \/>\nAber wir wissen auch, so einfach ist das alles nicht.<\/p>\n<p>Unser Gott,<\/p>\n<p>schenke uns eine Stunde der Besinnung und Anregung.<\/p>\n<p>Schenke uns eine Stunde mit Dir.<\/p>\n<p>AMEN<\/p>\n<p><strong>F\u00fcrbitte und Unser Vater <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Ich weiss, dass mein Erl\u00f6ser lebt,<\/p>\n<p>unser Gott,<\/p>\n<p>es ist gut, dieses Bekenntnis zu h\u00f6ren und sich immer wieder neu selbst anzueignen.<\/p>\n<p>Ich weiss, dass mein Erl\u00f6ser lebt,<\/p>\n<p>es ist gut diesen Satz als Trauernde zu h\u00f6ren,<\/p>\n<p>dieser Zuspruch gibt uns Hoffnung und auch Freude f\u00fcr die zu Dir Gekommenen, Gott.<\/p>\n<p>Ich weiss, dass mein Erl\u00f6ser lebt,<\/p>\n<p>guter Gott,<\/p>\n<p>in der Passionszeit, erinnert dieser Satz uns an den Weg den Jesus ging,<\/p>\n<p>damit er zu unserem Erl\u00f6ser werden konnte.<\/p>\n<p>Das macht dankbar.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Ich weiss, dass mein Erl\u00f6ser lebt,<\/p>\n<p>darauf hoffen wir auch im jetzt:<\/p>\n<p>f\u00fcr die Regimekritiker in Russland, Weissrussland und Honkong und f\u00fcr die Menschen in Burma und Nigeria.<\/p>\n<p>Sie k\u00e4mpfen mit einer Kraft, in der wir sie mit unserem Glauben und Handeln unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lass uns betend handeln.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>In der Stille kommen wir mit unserem Gebet zu Dir.<\/p>\n<p>Alle unsere Gedanken und Gebete sammeln wir in dem Unser Vater, das wir nun gemeinsam beten:<\/p>\n<p>Lieder zum Text:<\/p>\n<p>Jesus meine Zuversicht<\/p>\n<p>H\u00e4ndel: Ich weiss, dass mein Erl\u00f6ser lebt<\/p>\n<p>Berthold W. Haerter, geb. 1963<\/p>\n<p>Seit 1993 Pfarrer der Z\u00fcrcher Landeskirche<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Hiob 19, 25 | verfasst von Berthold W. Haerter, Oberrieden\/CH | Nach der \u00dcbersetzung der Basis Bibel, die mit diesem Gottesdienst auch in die Gemeinde eingef\u00fchrt wird. \u201eIch wei\u00df ja doch, dass mein\u00a0Erl\u00f6ser\u00a0lebt. 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