{"id":4696,"date":"2021-03-24T20:44:17","date_gmt":"2021-03-24T19:44:17","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4696"},"modified":"2021-03-24T20:46:13","modified_gmt":"2021-03-24T19:46:13","slug":"willkommen-in-der-wolke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/willkommen-in-der-wolke\/","title":{"rendered":"Willkommen in der Wolke!"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt \u00fcber Hebr\u00e4er 11,1\u20132 + 12,1-3 | verfasst von Manfred Mielke |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>als die Israeliten aus der Sklaverei \u00c4gyptens auszogen, kannte keiner einen sicheren Fluchtweg. Aber sie bekamen Hilfe. Quer durch die W\u00fcste leitete Gott sie tags\u00fcber mittels einer Wolkens\u00e4ule und nachts\u00fcber mittels einer Feuers\u00e4ule. Diese Wolken waren nahe und zuverl\u00e4ssig. Gott orientierte sein Volk; er selbst jedoch blieb dabei verh\u00fcllt. So konnten sich die Fl\u00fcchtenden ganz auf ihre n\u00e4chsten Schritte und ihren riskanten Freiheitsdrang konzentrieren.<\/p>\n<p>Wolken bewegen sich normalerweise hoch am Himmel, zeigen aber ihre Wirkkr\u00e4fte auf Erden. Der Prophet Jesaja schreit zB um Hilfe: \u201eBitte, Gott, zerrei\u00df den Himmel und fahr herab, damit sich dein Shalom hier durchsetzt!\u201c In dieser Bitte gelten Wolken als Barrieren des Himmels, die Gott zerrei\u00dfen kann und soll. Und zur Geburt Jesu fordert ein christlicher Liederdichter die Wolken direkt auf: \u201eIhr Wolken, brecht und regnet aus den K\u00f6nig \u00fcber Jakobs Haus!\u201c Da wird die andere F\u00e4higkeit der Wolken angesprochen. Die, dass sie sich aussch\u00fctten k\u00f6nnen. Ich sehe darin eine starke Veranschaulichung daf\u00fcr, dass die Geburt Jesu sogar Himmel und Erde verbindet. &#8211; Doch bei Jesu Kreuzigung verfinsterte sich der Himmel so zappenduster, als ob ein ewiger Stillstand \u00fcber die Sch\u00f6pfung hereingebrochen sei. Nach einigem Nachdenken meinte der Apostel Paulus aber: \u201eDer Tod Jesu am Kreuz war kein Weltuntergang, sondern die Erf\u00fcllung alttestamentlicher Verhei\u00dfungen. Christus s\u00fchnte wie ein unschuldiges Opferlamm alle Schuld hinweg. Damit wir nicht als Sklaven zur\u00fcckbleiben, denn wir haben durch Christi Auferstehung eine Kindschaft erworben &#8211; in Gottes Freiheit!\u201c<\/p>\n<p>Die vier Evangelisten berichten von Jesu Passion und Ostern dann aus ihrem Blickwinkel heraus. Ob nun die Kreuzigung Jesu aber mehr eine Schande oder mehr ein Sieg war, dar\u00fcber entwickelte sich in deren Gefolge ein munteres Briefeschreiben. Im sp\u00e4ten Hebr\u00e4erbrief lesen wir dazu: \u201eEs ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Durch diesen Glauben haben die Vorfahren Gottes Zeugnis empfangen. Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, \u2026 und aufsehen zu Jesus, dem Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er h\u00e4tte Freude haben k\u00f6nnen, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Gedenkt an den, der so viel Widerspruch gegen sich von den S\u00fcndern erduldet hat, damit ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst.\u201c (Hebr\u00e4er 11,1\u20132 + 12,1-3)<\/p>\n<p>Die Wolke in der Sinai-W\u00fcste war zugleich eine Verh\u00fcllung und eine Offenbarung des einzigartigen Jahwe-Gottes. Der Hebr\u00e4erbrief im Neuen Testament interpretierte dann diese Wolke als eine Ansammlung von Vorbildern, die er namentlich auflistet. Noah und Mose, Abraham und David, Henoch und Rahab sind dabei die bekanntesten. Doch f\u00fcr ihn ist wichtig, dass sie einen gro\u00dfen Werkzeugkasten f\u00fcllten, mit dessen Hilfe sie Himmel und Erde ver\u00e4ndert hatten. Mit grandiosen Wirkungen, wie wir lesen: \u201eDiese haben durch den Glauben K\u00f6nigreiche bezwungen, Gerechtigkeit ge\u00fcbt, Verhei\u00dfungen erlangt, L\u00f6wen den Rachen gestopft, des Feuers Kraft ausgel\u00f6scht, sind der Sch\u00e4rfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kr\u00e4ften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen.\u201c<\/p>\n<p>Der Hebr\u00e4erbrief h\u00e4ngt die Portraits der alttestamentlichen M\u00fctter und V\u00e4ter nicht in langen Fluren als Ahnengalerie auf. Vielmehr braucht er ihren \u00dcberschuss an Mut f\u00fcr die Ermutigung seiner Zweifels- und Glaubensgenossen. Ohne Unterbrechung f\u00fcgt er an die Tapferkeiten der Vorzeit die Grausamkeiten der Gegenwart an, wenn er auflistet: \u201eAndere haben Spott und Gei\u00dfelung erlitten, dazu Fesseln und Gef\u00e4ngnis \u2026sie haben Mangel, Bedr\u00e4ngnis und Misshandlung erduldet. Sie \u2026 sind umhergeirrt in W\u00fcsten, auf Bergen, in H\u00f6hlen und Erdl\u00f6chern. Diese alle haben durch den Glauben Gottes Testat empfangen. Jedoch haben sie nicht alle Verhei\u00dfungen erlangt, weil Gott etwas Besseres f\u00fcr uns vorgesehen hat; denn sie sollten nicht ohne uns vollendet werden.\u201c<\/p>\n<p>Die \u00dcberwindung der erlittenen Gewaltexzesse soll die erw\u00fcnschte Wirkung bei den Adressierten haben, dass \u201eihr jetzt nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst.\u201c Dennoch reagieren wir unterschiedlich, je nachdem, ob wir \u00c4hnliches aus einem Gutachten \u00fcber Mi\u00dfbrauchsf\u00e4lle h\u00f6ren oder als pers\u00f6nlich erz\u00e4hlte Traumata. Dazu m\u00f6chte ich zwei Beispiele erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Wir haben mit Christen aus Ruanda getrommelt und gesungen. In vertraulichen Situationen haben sie erz\u00e4hlt, wie sie den Genozid \u00fcberlebt haben. Einer erz\u00e4hlte von seinem stundenlangen Ausharren in einem Erdloch. Dort lag er nicht allein, sondern andere, die erschlagen waren, lagen auf ihm. Als wir dann mit ihm und den anderen \u00dcberlebenden ihre Lieder sangen, sp\u00fcrten wir eine unfassbar neue Lebensbejahung.<\/p>\n<p>Oder das junge Paar, das mich um die Taufe ihres Kindes bat. Die Mutter eine Jesidin, die von ihrer Familie in Syrien versto\u00dfen war, der Vater ein Kasache, dessen Gro\u00dfvater Laienprediger im Untergrund war. Beide Eltern strahlten eine starke Zuversicht aus. Deren Kind zu taufen, lie\u00df mich ein wenig von der urw\u00fcchsigen Kraft sp\u00fcren, die damals zur Flucht aus der Sklaverei \u00c4gyptens und zur Auferweckung Jesu von den Toten gef\u00fchrt hatte. &#8211; Diese Zeugen prahlten nicht und trugen keine Parole auf ihrer Stirn wie heutige Glaubenskrieger. Sie \u00fcberzeugten durch die Schlichtheit ihrer Schilderungen, die ganz bei ihnen bleiben und dennoch ansteckend wirkten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir merken anhand solcher Erz\u00e4hlungen, dass die Wolke der Zeugen um uns herum kontinuierlich w\u00e4chst. Durch Menschen, mit denen wir T\u00fcr an T\u00fcr wohnen. Auch mit Friedensaktivisten in den Rassenkonflikten der USA, in den Hauskirchen in China und Hongkong, mit Arbeiterpriestern in den franz\u00f6sischen Gro\u00dfst\u00e4dten. So, wie sich reale Himmelswolken als Tau aufs Land legen, so stehen wir in F\u00fcrbitte f\u00fcr sie ein, dass Gottes Zutrauen sie erfrischt und orientiert. Das geschieht nicht separat \u201ef\u00fcr-uns-hier\u201c und \u201ef\u00fcr-die-da\u201c, sondern wird durch eine Klammer zusammengehalten. Dazu sagt der Hebr\u00e4erbrief: \u201eDie riskieren alles auf Hoffnung. Doch sie warten noch, damit sie nicht ohne uns vollendet werden.\u201c<\/p>\n<p>Das ist ein noch ungewohnter Gedanke f\u00fcr uns, dass uns andere zur Wolke der Christen hinzuz\u00e4hlen und von uns Mut erwarten. Denn die Wolke, die damals in der W\u00fcste Sinai auf Abstand blieb und dabei majest\u00e4tisch war, ist aufnahmebereit f\u00fcr uns. Wenn wir uns in sie hineinbegeben, dann sp\u00fcren wir ihre Luftigkeit, die unserem Glauben einen neuen Atem schenkt. Dann geh\u00f6ren wir mit ihr zum Himmel und sind zugleich in unserer Wirksamkeit sehr irdisch. Dann w\u00e4chst ein Glaube in uns, der so viel Glut hat und Orientierung gibt, dass dies kaum in Worte zu fassen ist. Der Hebr\u00e4erbrief sagt es f\u00fcr die ausgelaugten und ersch\u00f6pften Christen seiner Zeit so: \u201eEuer Glaube ist eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.\u201c<\/p>\n<p>Wie kann man Nichtzweifeln an Nicht-Sichtbarem? Glaube ist doch eher etwas Positives, Aufrichtendes, Souver\u00e4nes; verwirrt da nicht eine doppelte Verneinung? Die W\u00f6rter \u201eNichtzweifeln\u201c und \u201eNicht-Sichtbares\u201c decken jedoch mehrere Bedeutungen ab. Sagen wir zu dem Nicht-Sichtbaren, es ist eine \u201eVision\u201c, und sagen wir zum Nichtzweifeln, er ist ein \u201e\u00dcberf\u00fchrtsein\u201c, dann entdecken wir unseren Glauben als ein \u201e\u00dcberzeugtsein durch Visionen\u201c. In diesem \u201e\u00dcberf\u00fchrtsein durch Visionen\u201c begleitet uns der Hebr\u00e4erbrief, weil wir biblische Verhei\u00dfungen ausprobieren, denn wir sind von ihrer Notwendigkeit \u00fcberf\u00fchrt. Warum sonst k\u00f6nnen wir Diktaturen bezwingen helfen, Gerechtigkeit \u00fcben, Verhei\u00dfungen erlangen und den maulstarken L\u00f6wen den Rachen stopfen?<\/p>\n<p>Ebenso beim ersten Satz: \u201eDer christliche Glaube ist eine Zuversicht ist auf das, was man hofft.\u201c Wird hier nicht Gleiches mit Gleichem erkl\u00e4rt? Wenn aber unsere Hoffnungen aus Gottes Erwartungen herkommen, dann werden wir uns auf sie einlassen. Dann machen wir die gro\u00dfen Begriffe der Bibel zu unseren Tu-W\u00f6rtern. Dann entdecken wir unseren Glauben als das bewusste \u00dcbernehmen der Erwartungen Gottes. Bei diesem \u201eAnnehmen der Erwartungen Gottes\u201c begleitet uns der Hebr\u00e4erbrief, weil wir die Zielvorgaben Gottes ausprobieren, denn sie sind zu unseren \u00dcberzeugungen geworden. Warum sonst sollen wir die Feuerkraft der Massenvernichtungswaffen ausl\u00f6schen helfen, Geschw\u00e4chten neue Kr\u00e4fte angedeihen lassen, stark werden in Konflikten und \u00dcbergriffe in die Flucht schlagen?<\/p>\n<p>Glaube ist das \u201eAnnehmen einer Erwartung\u201c und ein \u201e\u00dcberf\u00fchrtsein durch Visionen\u201c. F\u00fcr beides ist das Bild einer Wolke eine emotionale und zielf\u00fchrende Veranschaulichung. Die Wolke erschien den Israeliten in der Hitze als Nebels\u00e4ule und in der Nacht als Gluts\u00e4ule, nach Ostern wurde sie durch Vorbilder angereichert und nun umh\u00fcllt sie uns. Aber sie verh\u00fcllt uns nicht, sondern l\u00e4sst unserm Handeln Wirkung und Weite aus einer gemeinsamen inneren Kraft. Denn bei allen Unterschieden im Temperament werden wir letztlich gemeinsam von Gott ert\u00fcchtigt. Wir werden uns unterschiedlich wie eine Wolke positionieren. Gerade dadurch ermutigen wir andere, sich ganz auf ihre n\u00e4chsten Schritte und ihren Freiheitsdrang zu konzentrieren. Amen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(Die Definitionen f\u00fcr \u201eGlauben\u201c sind zitiert. Ich kann aber dazu die Belegstellen nicht mehr finden.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vorschlag f\u00fcr Lieder:<\/p>\n<p>EG 290 Nun danket Gott, erhebt und preiset<\/p>\n<p>EG 409 Gott liebt diese Welt<\/p>\n<p>EG 324 Ich singe dir mit Herz und Mund<\/p>\n<p>EG 178.6 Tau aus Himmelsh\u00f6hn, Heil um das wir flehn<\/p>\n<p>EG 399 O Lebensbr\u00fcnnlein tief und gro\u00df<\/p>\n<p>EG 383 Herr, du hast mich anger\u00fchrt<\/p>\n<p>EG 277 Herr, deine G\u00fcte reicht so weit<\/p>\n<p>Versteck dich nicht in deinem Schweigen (Peter Spangenberg zu EG 328)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vorschlag f\u00fcr eine F\u00fcrbitte:<\/p>\n<p>(Die Seligpreisungen sind aus einer Meditation des Dekanats Prutz in \u00d6sterreich 2011)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, unsere F\u00fcrbitten greifen die Seligpreisungen Jesu auf.<\/p>\n<p>Wir best\u00e4tigen die einzelnen F\u00fcrbitten mit: Herre Gott, st\u00e4rke unseren Mut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diakon\/in: Selig, die mit den Augen der Anderen sehen k\u00f6nnen,<\/p>\n<p>denn sie werden mehr Offenheit finden, als sie f\u00fcr m\u00f6glich hielten.<\/p>\n<p>Liturg\/in: Gott, wir bitten Dich, dass wir offen bleiben<\/p>\n<p>f\u00fcr Menschen, die in gro\u00dfer Not sind. Wir rufen zu Dir:<\/p>\n<p>(Gemeinde) Herre Gott, st\u00e4rke unseren Mut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Selig, die willig sind, den ersten Schritt zu tun,<\/p>\n<p>denn sie werden Frieden schaffen.<\/p>\n<p>Lasst uns beten f\u00fcr die Bekehrung und Besserung<\/p>\n<p>der Kriegstreiber und Ausbeuter, der Leuteschinder und Weltverderber.<\/p>\n<p>Wir rufen zu Dir: Herre Gott, st\u00e4rke unseren Mut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Selig, die dem N\u00e4chsten zuh\u00f6ren k\u00f6nnen, auch wenn er anderer Meinung ist,<\/p>\n<p>denn sie werden Kompromisse f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Lasst uns beten f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner,<\/p>\n<p>die Verbindungen schaffen und Identit\u00e4t stiften.<\/p>\n<p>Wir rufen zu Dir: Herre Gott, st\u00e4rke unseren Mut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Selig, die Kranke, Alte und Behinderte besuchen,<\/p>\n<p>denn sie werden niemals einsam sein.<\/p>\n<p>Lasst uns beten f\u00fcr Erwachsene und Kinder, die auf den Impfschutz<\/p>\n<p>l\u00e4nger warten m\u00fcssen und verunsichert sind.<\/p>\n<p>Wir rufen zu Dir: Herre Gott, st\u00e4rke unseren Mut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Selig, die mit dem Lobpreis Gottes am Fr\u00fchst\u00fcckstisch beginnen,<\/p>\n<p>denn sie werden einen Sinn in ihrem Alltag finden.<\/p>\n<p>Lasst uns beten f\u00fcr alle, deren Lebensgrundlagen verloren gehen<\/p>\n<p>durch die Ausbeutung der Natur und den Klimawandel.<\/p>\n<p>Wir rufen zu Dir: Herre Gott, st\u00e4rke unseren Mut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Selig, die ihre Vorurteile \u00fcberwinden,<\/p>\n<p>denn sie werden eine Entfeindung erleben.<\/p>\n<p>Lass uns eine gastfreundliche Gesellschaft sein,<\/p>\n<p>auch wenn wir Widerst\u00e4nde sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Wir rufen zu Dir: Herre Gott, st\u00e4rke unseren Mut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Selig, die auf ihr Prestige verzichten,<\/p>\n<p>denn es wird ihnen an Freunden nicht mangeln.<\/p>\n<p>Gib uns die Kraft, auch in Zeiten des Verzichts<\/p>\n<p>gro\u00dfz\u00fcgig zu sein im Bekenntnis unserer Hoffnung.<\/p>\n<p>Wir rufen zu Dir: Herre Gott, st\u00e4rke unseren Mut. Amen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mielke, Manfred, Pfarrer i.R.<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Manfred.Mielke@ekir.de\">Manfred.Mielke@ekir.de<\/a><\/p>\n<p>Am Bosserhof 13 a<\/p>\n<p>46519 Alpen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Manfred Mielke, Pfarrer der EKiR im Ruhestand, geb 1953, verheiratet, 2 S\u00f6hne. Sozialisation im Ruhrgebiet und in Freikirchen. Studium in Wuppertal und Bonn (auch Soziologie). Mitarbeit bei Christival und Kirchentagen. Partnerschaftsprojekte in Ungarn und Ruanda. Instrumentalist und Arrangeur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt \u00fcber Hebr\u00e4er 11,1\u20132 + 12,1-3 | verfasst von Manfred Mielke | Liebe Gemeinde, als die Israeliten aus der Sklaverei \u00c4gyptens auszogen, kannte keiner einen sicheren Fluchtweg. Aber sie bekamen Hilfe. Quer durch die W\u00fcste leitete Gott sie tags\u00fcber mittels einer Wolkens\u00e4ule und nachts\u00fcber mittels einer Feuers\u00e4ule. 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