{"id":4795,"date":"2021-03-30T20:51:38","date_gmt":"2021-03-30T18:51:38","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4795"},"modified":"2021-03-30T23:55:24","modified_gmt":"2021-03-30T21:55:24","slug":"predigt-am-ostersonntag-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-am-ostersonntag-2021\/","title":{"rendered":"Predigt am Ostersonntag 2021"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt am Ostersonntag, 4. April 2021, in der Dreieinigkeitskirche Schweinfurt | von Rainer Oechslen |<\/h3>\n<p>Am Ostersonntag legt uns die Kirche die Geschichte vom Durchzug der Israeliten durch das Schilfmeer vor. Ich lese einige Verse aus dieser Geschichte im 2. Buch Mose, Kapitel 13 und 14.<\/p>\n<p><em>Als nun der Pharao das Volk hatte ziehen lassen, f\u00fchrte sie Gott nicht durch das Land der Philister, der am n\u00e4chsten war; denn Gott dachte, es k\u00f6nnte das Volk gereuen, wenn sie K\u00e4mpfe vor sich s\u00e4hen und sie k\u00f6nnten wieder nach \u00c4gypten umkehren. Darum lie\u00df er das Volk einen Umweg machen, den Weg durch die W\u00fcste zum Schilfmeer.<\/em><\/p>\n<p><em>Und der HERR verstockte das Herz des Pharao, des K\u00f6nigs von \u00c4gypten, dass er den Israeliten nachjagte. Aber die Israeliten waren mit erhobener Hand ausgezogen. Und die \u00c4gypter jagten ihnen nach, alle Rosse und Wagen des Pharao und seine Reiter und das ganze Heer des Pharao, und sie holten sie ein, als sie am Meer bei Pi-Hahirot vor Baal-Zefon lagerten.<\/em><\/p>\n<p><em>Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und stellte sich hinter sie. Und die Wolkens\u00e4ule vor ihnen erhob sich und trat hinter sie und kam zwischen das Heer der \u00c4gypter und das Heer Israels. Und dort war die Wolke finster und hier erleuchtete sie die Nacht, und so kamen die Heere die ganze Nacht einander nicht n\u00e4her. Als nun Mose seine Hand \u00fcber das Meer reckte, lie\u00df es der Herr zur\u00fcckweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken und die Wasser teilten sich. Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. Und die \u00c4gypter folgten und zogen hinein ihnen nach, alle Rosse des Pharao, seine Wagen und Reiter, mitten ins Meer.<\/em><\/p>\n<p>Exodus 13,17-18a+14,8-9+19-23<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p>einen Durchzug feiern wir heute, einen gl\u00fccklichen Durchgang durch Gefahr und Angst und Tod.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Geschichte handelt von dem Gang des Glaubens aller Zeiten, von einer Reise, die immer wieder von Menschen unternommen werden muss, sie handelt von dem Weg, der aus \u00c4gypten in die Freiheit f\u00fchrt. Es ist ein langer Weg, und er f\u00fchrt durch eine unwirtliche Gegend.<\/p>\n<p>Erst braucht es ein Weilchen, bis man den ersten Schritt wagt, dann dauert es einige Zeit, bis man endlich seine Bestimmung gefunden hat. Man verhandelt mit dem Pharao, denn man kann ja nicht einfach so verschwinden. Und will man es denn \u00fcberhaupt? Man fragt brav um Erlaubnis, doch man bekommt sie nat\u00fcrlich nicht. Die Last des Lebens wird immer schwerer, doch die Angst l\u00e4hmt. Man wei\u00df, was man hat; doch man wei\u00df nicht, was man bekommen wird \u2026<\/p>\n<p>Endlich kann man gehen. Erleichtert atmet man auf, und mit dankbarem Herzen reist man dahin, entlang den Wegen des Herrn. Endlich vom Pharao erl\u00f6st, ist es wie eine Gnade Gottes. Man f\u00fchlt sich getragen. Eine Wolkens\u00e4ule leitet des Tags, eine Feuers\u00e4ule des Nachts.<\/p>\n<p>Bis man eine f\u00fcrchterliche Entdeckung macht. Denn man ist den Pharao und seine Helfershelfer nicht los! Sie geben keine Ruhe, sie setzen zur Verfolgung an. Kaum hat man die ersten Schritte in die Steppe gewagt, da finden sie einen schon. Sie wollen einen mit aller Gewalt zur\u00fcck.\u201c (Nico ter Linden) <em>\u201eUnd die \u00c4gypter jagten ihnen nach, alle Rosse und Wagen des Pharao und seiner Reiter und das ganze Heer des Pharao, und holten sie ein, als sie am Meer lagerten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Einen Durchzug feiern wir heute, einen gl\u00fccklichen Durchgang durch Gefahr und Angst und Tod.<\/p>\n<p>Hinter den Israeliten liegt die W\u00fcste und vor ihnen auch. Aber dazwischen geschieht das Wunder des Durchgangs, des Durchzugs durch das Meer, das Wunder, dass die Israeliten der Verfolgung entrinnen.<\/p>\n<p>Die W\u00fcste hinter den Israeliten, das ist die Sklaverei, die Ausbeutung, die Knute der Aufseher. Und dann die ersten Schritte in die Freiheit. Das erste St\u00fcck Weg ohne die Sicherheit der gef\u00fcllten Lagerh\u00e4user in \u00c4gypten, das erste St\u00fcck Weg ohne Befehlston. ohne scharfe Kommandos, das erste St\u00fcck Weg von Brunnen zu Brunnen, von Rastplatz zu Rastplatz.<\/p>\n<p>Die W\u00fcste vor den Israeliten \u2013 das wird ein Weg von vierzig Jahren werden. Da wird einmal das Essen knapp werden, ein anderes Mal das Wasser. Dann wird Gott das Manna schicken, eine Speise, die schmeckt \u201e<em>wie Semmel mit Honig<\/em>\u201c (16,31) \u2013 und nach einiger Zeit werden die Israeliten auch dieser Speise \u00fcberdr\u00fcssig werden. Giftige Schlangen wird es geben und Aufst\u00e4nde im Lager der Israeliten.<\/p>\n<p>Und doch wird der zweite, der lange Weg durch die W\u00fcste ein anderer Weg sein als der erste. Denn zwischen dem ersten Weg und dem zweiten geschah die Rettung, der Durchzug durchs Schilfmeer. Danach ist die W\u00fcste immer noch W\u00fcste, Hunger ist immer noch Hunger und Durst immer noch Durst. Aber die Verfolger sind verschwunden, spurlos. Der Weg der Israeliten, mag er auch noch so lang sein, ist nun ein Weg in die Freiheit. Sie haben nun den Wind im R\u00fccken, den Osterwind. Denn es ist Ostern, was die Israeliten am Schilfmeer erlebt haben, ihre Rettung aus dem Tod. Pessach werden die Juden von nun an feiern, auch in der W\u00fcste. Pessach \u2013 Luther \u00fcbersetzt: <em>\u201eder Juden Ostern\u201c <\/em>(Johannes 2,13). Die sch\u00f6nste \u00dcbersetzung aber ist f\u00fcr mich die englische: Pessach hei\u00dft auf Englisch: \u201epassover\u201c \u2013 Durchzug, Durchgang, vorbei an der Angst, vorbei am Untergang, hinaus in die Freiheit, hinaus ins Leben.<\/p>\n<p>Mit unserem Ostern, mit der Auferstehung unseres Herrn, geht es genauso. Da gibt es zwei Wege, einen Hinweg und einen R\u00fcckweg. \u00a0Weg eins \u2013 das ist der Weg zum Grab. \u201eEs ist der Weg des Menschen, der eine Ahnung von der Wirklichkeit, der Gegenwart Gotts \u00fcber seinem Leben hat, und der dringlich mit dieser Ahnung zu leben w\u00fcnscht, und der sich doch im Innersten darauf eingelassen hat, dass diese drei\u00dfig, f\u00fcnfzig, achtzig Jahre das Ganze sind.\u201c (Albrecht Goes) Weg zwei \u2013 das ist der R\u00fcckweg vom Grab, der Weg ins Leben. Der mag immer noch voll M\u00fche sein. Und immer noch m\u00fcssen wir sterben auf diesem Weg. Aber zwischen Weg eins und Weg zwei ist etwas geschehen, ein Ereignis, das wir nie wirklich begreifen werden, ein Wunder, das niemand von uns nehmen kann. An jedem Grab h\u00f6ren wir nun, dass dieses Grab nur vorl\u00e4ufig ist, nur ein Durchgang, nur eine Station auf dem Weg. Und wenn unser Herz betr\u00fcbt ist und wenn wir nicht begreifen k\u00f6nnen, was das hei\u00dfen soll \u201eAuferstehung\u201c, dann h\u00f6ren wir immer noch die Stimme, die es uns vorsingt: \u201eJesus lebt! Nun ist der Tod mir der Eingang in das Leben.\u201c (EG 115,6)<\/p>\n<p>Einen Durchzug feiern wir heute, einen gl\u00fccklichen Durchgang durch Gefahr und Angst und Tod.<\/p>\n<p>Alles Leben auf dieser Erde kommt aus dem Wasser, so haben wir es gelernt in der Biologiestunde. Es ist wahr: Wasser ist Leben. Und doch hat das Wasser auch unheimliche Macht. Fluten, \u00dcberschwemmungen k\u00f6nnen das Leben bedrohen. Nicht umsonst hei\u00dft es im Psalm: \u201e<em>Es gingen Wasser allzu hoch \u00fcber unsere Seele.\u201c<\/em> (Psalm 124,4) Auch am Schilfmeer ist das Wasser unheimlich. Die Verfolger sind darin versunken. F\u00fcr die Israeliten aber werden die Wogen des Meeres zur Rettung.<\/p>\n<p>Begonnen hat die Geschichte mit einem \u201eK\u00e4stlein aus Rohr\u201c, in das eine Frau ihr Kind legte und es \u201e<em>setzte in das Schilf am Ufer des Nils<\/em>\u201c (2,3-4). Sie wollte ihr Kind retten vor m\u00f6rderischen Befehlen. Es h\u00e4tte ertrinken k\u00f6nnen. Die Tochter des Pharao aber kam und lie\u00df das K\u00e4stchen holen. Sie hat das Kind gerettet. Den Buben nannte sie Mose, <em>\u201edenn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen\u201c<\/em> (2,10).<\/p>\n<p>Nun ist wieder von Schilf und Wasser die Rede. Diesmal aber wird ein ganzes Volk <em>\u201eaus dem Wasser gezogen\u201c<\/em>. \u00a0Es ist durch Enge und Angst gegangen \u2013 <em>\u201eStr\u00f6me gingen \u00fcber seine Seele\u201c<\/em> (Psalm 124,4). Doch es wurde neu geboren aus dem Wasser \u2013 geboren zum Leben.<\/p>\n<p>Seit \u00e4ltester Zeit haben Christen sich und ihre Erfahrungen in der Geschichte des Volkes Israel wiedergefunden. Das Wasser des Schilfmeeres wurde zum Wasser der Taufe. Man versteht das leichter, wenn man wei\u00df, dass die Menschen bei der Taufe ganz untergetaucht wurden \u2013 und in vielen Kirchen heute noch untergetaucht werden. Bis heute betet die katholische Kirche in der Osternacht: \u201eGott, deine uralten Wunder leuchten noch in unseren Tagen. Was einst dein m\u00e4chtiger Arm an <em>einem<\/em> Volk getan hat, das tust du jetzt an allen V\u00f6lkern: Einst hast du Israel aus der Knechtschaft des Pharao befreit und durch die Fluten des Meeres gef\u00fchrt; nun aber f\u00fchrst du alle V\u00f6lker durch das Wasser der Taufe zur Freiheit.\u201c<\/p>\n<p>Auch dieses Gebet k\u00f6nnte man missverstehen \u2013 so als ob alle Menschen getauft werden m\u00fcssten, damit sie den Weg in die Freiheit finden. Ich verstehe es anders: Gott hat sein Volk in der Nacht am Schilfmeer auf den Weg in die Freiheit gef\u00fchrt. Durch unsere Taufe sind auch wir Christen Weggenossen der Freiheit geworden. Heute bitten wir Gott, dass durch uns das das Licht der Freiheit in die dunklen Ecken dieser Welt leuchten m\u00f6ge, in die Gef\u00e4ngnisse und Lager, in all die L\u00e4nder, da den Menschen alle Freiheit geraubt wird. F\u00fcr unz\u00e4hlige Menschen auf dieser Erde muss ihre Ostergeschichte erst noch beginnen.<\/p>\n<p>Einen Durchzug feiern wir heute, einen gl\u00fccklichen Durchgang durch Gefahr und Angst und Tod.<\/p>\n<p>Unser Osterweg ist noch nicht zu Ende. Noch ist die Seuche nicht vor\u00fcber, noch warten wir darauf, dass wir unsere Lieben wieder in die Arme schlie\u00dfen d\u00fcrfen. Noch m\u00fcssen wir sterben, wenn unsere Stunde kommt. Noch \u00e4chzen viele Menschen auf dieser Erde unter einem Joch, das ebenso schlimm ist wie das Joch der Israeliten in \u00c4gypten \u2013 oder noch schlimmer.<\/p>\n<p>Doch das Wunder am Schilfmeer ist geschehen. Unser Herr ist auferstanden. Der Weg in die Freiheit hat begonnen. Durch alle Bedr\u00e4ngnisse, die noch auf uns warten, wird unser Herr uns hindurchrei\u00dfen.<\/p>\n<p>Wie hat Paul Gerhardt es uns vorgesungen?<\/p>\n<p>\u201eIch hang und bleib auch hangen<\/p>\n<p>an Christus als ein Glied;<\/p>\n<p>wo mein Haupt durch ist gangen,<\/p>\n<p>da nimmt er mich auch mit.<\/p>\n<p>Er rei\u00dfet durch den Tod,<\/p>\n<p>durch Welt, durch S\u00fcnd und Not,<\/p>\n<p>er rei\u00dfet durch die H\u00f6ll,<\/p>\n<p>ich bin stets sein Gesell.\u201c (EG 112,6)<\/p>\n<p>Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle menschliche Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt am Ostersonntag, 4. April 2021, in der Dreieinigkeitskirche Schweinfurt | von Rainer Oechslen | Am Ostersonntag legt uns die Kirche die Geschichte vom Durchzug der Israeliten durch das Schilfmeer vor. Ich lese einige Verse aus dieser Geschichte im 2. Buch Mose, Kapitel 13 und 14. 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