{"id":4879,"date":"2021-04-13T19:37:37","date_gmt":"2021-04-13T17:37:37","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4879"},"modified":"2021-04-14T21:29:04","modified_gmt":"2021-04-14T19:29:04","slug":"gottes-koennen-wird-zu-unserer-begabung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/gottes-koennen-wird-zu-unserer-begabung\/","title":{"rendered":"Gottes K\u00f6nnen wird zu &#8230;"},"content":{"rendered":"<h3>Gottes K\u00f6nnen wird zu unserer Begabung | Misericordias Domini | 18.4.2021 | Predigt zu Hesekiel 34 i.A. | verfasst von Manfred Mielke |<\/h3>\n<p><em>Hinweis: Diese Predigt k\u00f6nnen Sie sich auch anh\u00f6ren!<\/em><\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4879-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Predigt-Hes-34-M.-Mielke-18.4.2021.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Predigt-Hes-34-M.-Mielke-18.4.2021.mp3\">https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Predigt-Hes-34-M.-Mielke-18.4.2021.mp3<\/a><\/audio>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>wenn ich anfange mit: \u201eDer Herr ist mein Hirte\u2026\u201c \u2013 dann f\u00fcgen wir spontan hinzu: \u201c\u2026mir wird nichts mangeln.\u201c Und ohne zu stocken bekennen wir gemeinsam: \u201eIch f\u00fcrchte kein Ungl\u00fcck, \u2026 denn du, Gott, bist bei mir, dein Stecken und Stab tr\u00f6sten mich!\u201c \u2013 Stecken und Stab kennzeichnen das K\u00f6nnen eines Hirten. Mit einem starken Stecken kann er Angreifer vertreiben, mit einem Krummstab Tiere zu sich ziehen. Der 23. Psalm projiziert dieses Berufsbild auf Gott und verweist ausdr\u00fccklich auf die Werkzeuge in seinen H\u00e4nden. Wir \u00fcbernehmen es, wenn wir best\u00e4tigen: \u201eDu, Gott, bist bei mir, dein Stecken und dein Stab tr\u00f6sten mich!\u201c Das Neue dabei ist sein \u201etr\u00f6sten\u201c, denn damit erweitert Gott das typische Alltagspensum eines Hirten. So realistisch das Hirten-Outfit auch beschrieben wird, es zielt auf die Umsetzung. So sind es Gottes Tatkraft und sein Trost, die wir mit Psalm 23 bewundern. Und die biblischen Propheten haben beide in Angriff gebracht gegen damalige Missst\u00e4nde.<\/p>\n<p>So auch der Prophet Hesekiel. Er hat die Katastrophe seines Volkes miterlebt, als es ca 600 v. Chr. von den Babyloniern besiegt wurde und die Etablierten ins babylonische Exil verschleppt wurden. Nun stellt er Gottes Tatkraft den Missst\u00e4nden gegen\u00fcber und Gottes Trost als Heilkraft f\u00fcr sein Volk. Denn das Desaster des Exils ist f\u00fcr ihn die Folge des Machtmissbrauchs der bisherigen Amts-Hirten, die Gott entmachten wird. Und als Therapie vertraut er auf Gottes Leidenschaft als Gutem Hirten. Wir lesen im 34. Kapitel des Propheten Hesekiel:<\/p>\n<p>\u201eGott beauftragte mich, gegen die Hirten Israels zu weissagen mit diesen Worten: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? Ich, Gott, will \u2026 meine Herde von ihren H\u00e4nden zur\u00fcckfordern; ich will sie als Hirten stoppen. \u2026 Ich will meine Schafe erretten aus ihrem Rachen, dass sie sie nicht mehr fressen sollen. &#8211; Ich bin entschieden: Ich will mich meiner Herde selbst annehmen. Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es tr\u00fcb und finster war. \u2026 Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zur\u00fcckbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache \u2026 beh\u00fcten. Ja, ihr sollt meine Herde sein \u2026 und ich will euer Gott sein, spricht Gott der Herr.\u201c (Hesekiel 34, i.A.)<\/p>\n<p>Gottes Tatkraft zeigt sich im Gebrauch seiner wehrhaften M\u00f6glichkeiten: \u201eIch, Gott, will \u2026 meine Herde von ihren H\u00e4nden zur\u00fcckfordern. Hirten sollten meine Schafe weiden, nicht fressen. Ich will sie als Hirten stoppen.\u201c Gott hat sich selbst ein robustes Mandat gegeben, und er beherrscht sein Handwerkszeug. Wie mit einem Kn\u00fcppel ein Hirte angreifende Tiere abwehrt, so will Gott die ausbeuterischen Hirten stoppen. Er prangert die Verdrehung bei ihnen an, denn anstatt ihre Herden zu weiden, weiden sie die ertragreichen Herdentiere aus. Gott kritisiert: \u201eIhr esst das Fett und kleidet euch mit der Wolle und schlachtet das Gem\u00e4stete, aber die Schafe wollt ihr nicht weiden. Das Schwache st\u00e4rkt ihr nicht und das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verirrte holt ihr nicht zur\u00fcck und das Verlorene sucht ihr nicht.\u201c &#8211; Gott schwingt &#8211; bildlich gesprochen &#8211; gegen sie seinen metallbesetzten (1) Kn\u00fcppel. Dabei werden die Missst\u00e4nde so plastisch und systemisch beschrieben, dass wir sie ohne M\u00fche auf unsere Jetztzeit und Mitverantwortung beziehen k\u00f6nnen. Es ist ja nicht der Zank unter den Herdentieren, es ist die Perversion im Jobverst\u00e4ndnis der Hirten. Und dennoch ist es keine populistische Schelte, mit der die Herde gegen die Elite meckert. \u201eSchafe k\u00f6nnen ihren Hirten zur Verzweiflung bringen.\u201c (2) Die Kritik kommt aber vom Oberhirten an die Vor-Ort-Hirten, die ihre Prokura zum Pl\u00fcndern nutzten und die Herde nicht zusammenhielten. Doch wer in Gott den einen Guten Hirten sieht, entdeckt bei sich und anderen die Defizite. Das ist eine wachr\u00fcttelnde Dienstleistung jeder Prophetie, damals wie heute.<\/p>\n<p>Gottes Trostkraft zeigt sich andererseits im heilsamen Gebrauch des Krummstabs. Ein Hirte kann damit Tiere zu sich ziehen, zum Beispiel, wenn sie sich im Gestr\u00fcpp verheddert haben. Andere Szenen des Hirtenalltags bebildern Gottes Leidenschaft (3) so: \u201eIch will mich meiner Herde selbst annehmen. Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zur\u00fcckbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache \u2026 beh\u00fcten. Ja, ihr sollt meine Herde sein \u2026 und ich will euer Gott sein, spricht Gott der Herr.\u201c<\/p>\n<p>Hier macht Gott die Wohlfahrt seiner Herde zur Chefsache. Seine Leidenschaft ist das Bergen und Heilen, leiblich und seelisch, psychisch und sozial. Er beh\u00fctet Schwache und \u00fcbt so Seelsorge; er geht ins Zentrum und f\u00f6rdert so das Wir-Gef\u00fchl; er verbindet Wunden und \u00fcbt so Leibsorge. Mit anderen Berufsbildern sagt es Psalm 23: Gott deckt den Tisch und f\u00fcllt den Becher &#8211; selbst in Reichweite der Feinde. Und gemarterte Schl\u00e4fen salbt er mit \u00d6l. \u00dcbertragen wir die Bilder auf heute, dann ist es derselbe Gott, der in den Straflagern den Hungerstreikenden beisteht und in den Umerziehungslagern den sogenannten Dissidenten. Da zeigt sich Gott als Hirte, als Priester, als Prophet, ebenso als Kellner wie als Intensivpfleger. Sein K\u00f6nnen pr\u00e4gt unsere F\u00fcrbitten.<\/p>\n<p>Jeder von uns kann es biographisch erz\u00e4hlen: Gott vertreibt Angreifer, wie ein Hirte Raubtiere wegkn\u00fcppelt; Gott zieht Ausgemusterte zu sich, wie ein Hirte mit dem Krummstab Verirrte zur\u00fcckholt, und Gott tr\u00f6stet Verzagte, wie ein Hirte Wunden ausw\u00e4scht und verbindet. Erweitert auf die ganze Herde sagt er dann: \u201eIch will meine Schafe erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es tr\u00fcb und finster war.\u201c Diese Orte und Zeiten sind die zur\u00fcckliegende finstere Sklaverei in \u00c4gypten und die zu Ende gehende tr\u00fcbe Exilszeit in Babylonien.<\/p>\n<p>Dazu habe ich die Erinnerung an eine Situation, in der es weniger um tr\u00fcbe Zeiten, eher um tr\u00fcbes Wetter ging. Wir fuhren \u00fcber Land und machten Rast. Wir genossen das Panorama der H\u00fcgellandschaft mit vielen bewirtschafteten Feldern. Da sah ich in einiger Entfernung einen Jungen, dem auf der Schotterpiste eine kleine Ziegenherde folgte. Dazu h\u00f6rte ich merkw\u00fcrdige Klopfger\u00e4usche. Der Hirtenjunge machte sie, indem er mit einem starken Stab auf die Steine klopfte. Bei jedem Schritt orientierte er so seine Herde. Einer unserer Gastgeber kommentierte meine Beobachtung: \u201eDas habe ich als Junge auch gemacht. Das klappt sogar im Nebel.\u201c (4) Es war in Ruanda, s\u00fcdlich des \u00c4quators, dort beginnt fast jeder Tag mit einem Morgennebel. Dann sind die Klopfger\u00e4usche der Hirten das Navigationssystem f\u00fcr ihre Herde. F\u00fcr mich ein pragmatisches Bild f\u00fcr Gott. Er ruft und klopft, er pocht und z\u00fcrnt (5), um sein Volk aus Nebel und Gewalt zum Aufbruch zu bewegen. Mit der Erinnerung an den Exodus stabilisiert er sein verzagtes Volk, und er ermutigt es mit einer Zukunft, die als Ergebnis haben wird: \u201eIch werde meine Schafe erretten von allen Orten, an denen sie auch jetzt zerstreut sind, wo es tr\u00fcb und finster ist.\u201c<\/p>\n<p>Im zu Ende gehenden Lockdown in Babylonien verspricht Gott: \u201eIch will ihnen den Einen erwecken, der sie weiden soll, n\u00e4mlich meinen Knecht David. Der soll ihr Hirte sein.\u201c Zumal die Zeit des historischen David 400 Jahre zur\u00fccklag, ist mit dem \u201eKnecht a la David\u201c ein ferner Nachkomme gemeint. Mit ihm wird er nach dem Ausl\u00f6schen des alten Systems ein neues einrichten. (6) In der akuten Notlage hatte Gott sich seiner Herde selbst angenommen, um anschlie\u00dfend dies als st\u00e4ndige Aufgabe an einen zuk\u00fcnftigen Seelenhirten und Friedensstifter zu \u00fcbertragen. &#8211; Blicken wir als Christen zur\u00fcck, finden wir die Einl\u00f6sung der Prophetie in Jesus von Nazareth, dem Davidssohn, der von sich sagt: \u201eIch bin der gute Hirte, der sein Leben l\u00e4sst f\u00fcr die Schafe.\u201c Mit dem Zusatz seiner Selbstopferung deutet Jesus seinen Passionsweg, seinen Kreuzestod und seine Auferstehung an. Auf diesem Weg wird er \u00fcber das Normalma\u00df hinauswachsen, dann wir er als Gottessohn und Menschenkind leidensf\u00e4hig und souver\u00e4n zugleich sein, Richter und Retter, Hirte und Opferlamm in eins.<\/p>\n<p>Und auch Jesus reicht seine Beauftragung und sein Hirtenbild weiter, das bildlich gepr\u00e4gt war von Psalm 23 und kritisch angewandt worden war durch die Propheten. Der J\u00fcnger Petrus erf\u00e4hrt von ihm seine und unsere Aufgabenbeschreibung: \u201eWerdet meine Hirten, f\u00f6rdert die Herde, weidet meine L\u00e4mmer!\u201c Darin bew\u00e4hren wir uns; daf\u00fcr l\u00e4sst Gott seinen Scharfsinn und sein Handwerksk\u00f6nnen zu unseren Begabungen werden. Wir merken, dass wir seine Tatkraft und seine Heilkraft ausstrahlen k\u00f6nnen. Dabei bleiben wir als Hirten-vor-Ort eingebunden in seine Strategie der Versorgung seiner Herde, der Wohlfahrt seiner Menschheit. Und als kollegiale Mitschafe trauen wir uns zu, nach au\u00dfen und untereinander \u201eGutes und Barmherzigkeit\u201c weiterzugeben. Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Nachtrag: Henriette von Hayn l\u00e4sst in ihrem Lied \u201eWeil ich Jesu Sch\u00e4flein bin\u201c in ihrer 4. Strophe einen Hirten sagen: \u201eEr hat mich hinaus ins Feld zu der L\u00e4mmer Hut bestellt und ich darf in seinen N\u00e4hen nur so sachte beiher gehen und auf dieser niedern Flur folgen meines Hirten Spur.\u201c (s. Wikipedia)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>1: HJ. Kraus BKAT: \u201eeine mit Eisen beschlagene Keule\u201c; \u201eSchutzwaffe und Leitstab\u201c<\/p>\n<p>2: R. Bohren, zitiert in Unterlagen der Uni Heidelberg; \u00e4hnlich M. Oeming in NSK-AT: \u201eFreilich ist das Bild vom Schaf auch nicht eben ein Kompliment an den Menschen.\u201c<\/p>\n<p>3: M. Vahrenhorst in den chr.\/j\u00fcd. Predigtmeditationen: \u201emit einer Schwurformel\u201c<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>M. Buber: \u201eWolke und Wetterdunkel\u201c<\/li>\n<\/ol>\n<p>5: M. Vahrenhorst: \u201eum Worte ringend\u201c<\/p>\n<p>6: M. Vahrenhorst: \u201eeinen Neuanfang ohne die alten Kader\u201c<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Mielke, Manfred, Pfarrer i.R., Alpen am Niederrhein<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Manfred.Mielke@ekir.de\">Manfred.Mielke@ekir.de<\/a><\/p>\n<p><strong>alternative Lieder:<\/strong><br \/>\nDie ganze Welt hast Du uns \u00fcberlassen (EG 360)<\/p>\n<p>Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben (M. Siebald)<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte leben, nicht blo\u00df irgendwie (Chr. Haus u.a.)<\/p>\n<p>Auf dem Weg der Gerechtigkeit ist Leben (Cl. Bittlinger)<\/p>\n<p>Ich tr\u00e4ume eine Kirche (D. Storck)<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte den Herren der Welt ja so passen (K. Marti)<\/p>\n<p>Hoffen wider alle Hoffnung (HM. Longquich)<\/p>\n<p>Lass uns deine N\u00e4he sp\u00fcr\u2018n (T. B\u00f6cking)<\/p>\n<p><strong>F\u00fcrbitte<\/strong> als Sprechmottete mit verteilten Rollen:<\/p>\n<p>(gefunden in einer K\u00f6lner Kirche, evtl. Vinzentinerinnen, \u00fcberarbeitet f\u00fcr Konfirmand\/innen)<\/p>\n<p>Guter Gott,<\/p>\n<p>Du hast Dich uns vorgestellt und uns zugesagt: Ich bin der, der f\u00fcr euch da ist. Jesus hat aus deiner F\u00fclle gelebt und sie in Bildern weitergegeben. Er hat uns gesandt, in seinem Sinn zu wirken. Aber wir sp\u00fcren Widerst\u00e4nde und Mutlosigkeit in uns und anderen. Deswegen rufen wir zu Dir, Jesus Christus, der Du die F\u00fclle Gottes kennst und unsere Bed\u00fcrftigkeit.<\/p>\n<p>Vorbeter\/in: Jesus, so viele leiden Not \u2013 Jugendliche\/r: <em>Du bist das Brot des Lebens<\/em><\/p>\n<p>Vorbeter\/in: Christus, auch unsre Seele hungert \u2013 Jugendliche\/r: <em>Du bist das Brot des Lebens<\/em><\/p>\n<p>Vorbeter\/in: Herr, wir bekennen &#8211; <em>Du bist das Brot des Lebens<\/em><\/p>\n<p>Jesus, wir sind oft ohne Orientierung &#8211; <em>Du bist das Licht der Welt<\/em><\/p>\n<p>Christus, auch in uns ist es mitunter dunkel &#8211; <em>Du bist das Licht der Welt<\/em><\/p>\n<p>Herr, wir bekennen &#8211; <em>Du bist das Licht der Welt<\/em><\/p>\n<p>Jesus, wir finden nur schwer den Zugang zum Anderen &#8211; <em>Du bist die T\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>Christus, wir suchen den Durchgang zum Leben &#8211; <em>Du bist die T\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>Herr, wir bekennen &#8211; <em>Du bist die T\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>Jesus, wir erwarten, dass du vorangehst &#8211; <em>Du bist der gute Hirte<\/em><\/p>\n<p>Christus, wir sehnen uns nach Geborgenheit &#8211; <em>Du bist der gute Hirte<\/em><\/p>\n<p>Herr, wir bekennen &#8211; <em>Du bist der gute Hirte<\/em><\/p>\n<p>Jesus, wir wollen wachsen, sinnvoll und gemeinsam &#8211; <em>Du bist der wahre Weinstock<\/em><\/p>\n<p>Christus, wir brauchen die Verwurzelung in dir &#8211; <em>Du bist der wahre Weinstock<\/em><\/p>\n<p>Herr, wir bekennen &#8211; <em>Du bist der wahre Weinstock<\/em><\/p>\n<p>Jesus, wir trauern um verstorbene Vorbilder &#8211; <em>Du bist die Auferstehung und das Leben<\/em><\/p>\n<p>Christus, das eigene Sterben ist uns sehr fremd &#8211; <em>Du bist die Auferstehung und das Leben<\/em><\/p>\n<p>Herr, wir bekennen &#8211; <em>Du bist die Auferstehung und das Leben<\/em><\/p>\n<p>Jesus, wir suchen die Erf\u00fcllung &#8211; <em>Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben<\/em><\/p>\n<p>Christus, wir verlangen nach Echtheit &#8211; <em>Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben<\/em><\/p>\n<p>Herr, wir bekennen &#8211; <em>Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben<\/em><\/p>\n<p>Folgt: \u00dcberleitung zum Vater Unser-Gebet<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Manfred Mielke, Pfarrer der EKiR im Ruhestand, geb 1953, verheiratet, 2 S\u00f6hne. Sozialisation im Ruhrgebiet und in Freikirchen. Studium in Wuppertal und Bonn (auch Soziologie). Mitarbeit bei Christival und Kirchentagen. Partnerschaftsprojekte in Ungarn und Ruanda. Instrumentalist und Arrangeur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gottes K\u00f6nnen wird zu unserer Begabung | Misericordias Domini | 18.4.2021 | Predigt zu Hesekiel 34 i.A. | verfasst von Manfred Mielke | Hinweis: Diese Predigt k\u00f6nnen Sie sich auch anh\u00f6ren! 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