{"id":5010,"date":"2021-05-04T10:16:19","date_gmt":"2021-05-04T08:16:19","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5010"},"modified":"2021-05-06T12:21:19","modified_gmt":"2021-05-06T10:21:19","slug":"gebet-durchbricht-die-wolken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/gebet-durchbricht-die-wolken\/","title":{"rendered":"Jesus Sirach 35,16-22a"},"content":{"rendered":"<h3>Gebet durchbricht die Wolken | Rogate | 9. Mai 2021 | Predigt zu Jesus Sirach 35,16-22a| verfasst von Paul Wellauer |<\/h3>\n<p>Psalmgebet im Wechsel | Psalm 1 | ERG 106 | Z\u00fcrcher Bibel, Fassung 1996*)<\/p>\n<p>I\u00a0 \u00a0 Wohl dem, der nicht dem Rat der Frevler folgt und nicht auf den Weg der S\u00fcnder tritt, noch sitzt im Kreis der Sp\u00f6tter,<\/p>\n<p>II \u00a0 sondern seine Lust hat an SEINEM Gesetz und sinnt \u00fcber seinem Gesetz Tag und Nacht.<\/p>\n<p>I \u00a0\u00a0 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserb\u00e4chen; er bringt seine Frucht zu seiner Zeit, und seine Bl\u00e4tter welken nicht. Alles, was er tut, ger\u00e4t ihm wohl.<\/p>\n<p>II\u00a0 Nicht so die Frevler; sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.<\/p>\n<p>I\u00a0 \u00a0 Darum werden die Frevler nicht bestehen im Gericht, noch die S\u00fcnder in der Gemeinde der Gerechten.<\/p>\n<p>II\u00a0 Denn ER kennt den Weg der Gerechten, der Weg der Frevler aber vergeht.<\/p>\n<p>I+II Amen<\/p>\n<p>Predigttext: Jesus Sirach 35,16-22a | Das Gebet und Gottes Gericht | Luther 2017**)<\/p>\n<p>16\u00a0Er hilft dem Armen ohne Ansehen der Person und erh\u00f6rt das Gebet des Unterdr\u00fcckten. 17\u00a0Er verachtet das Flehen der Waisen nicht noch die Witwe, wenn sie ihre Klage erhebt. 18\u00a0Laufen ihr nicht die Tr\u00e4nen die Wangen hinunter, 19\u00a0und richtet sich ihr Schreien nicht gegen den, der die Tr\u00e4nen fliessen l\u00e4sst? 20\u00a0Wer Gott dient, den nimmt er mit Wohlgefallen an, und sein Gebet reicht bis in die Wolken. 21\u00a0Das Gebet eines Dem\u00fctigen dringt durch die Wolken, doch bis es dort ist, bleibt er ohne Trost, und er l\u00e4sst nicht nach, bis der H\u00f6chste sich seiner annimmt 22\u00a0und den Gerechten ihr Recht zuspricht und Gericht h\u00e4lt.<\/p>\n<p><em>Selig ist jeder Mensch, der Gottes Wort h\u00f6rt, in seinem Herzen bewahrt und danach handelt. Amen<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, liebe Br\u00fcder und Schwestern, verbunden in der Gnade und Liebe Gottes<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-5013 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/wellauer-rogate-21-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"385\" height=\"289\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/wellauer-rogate-21-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/wellauer-rogate-21-1.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px\" \/><\/p>\n<p><em>\u00ab\u00dcber den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein:<\/em><\/p>\n<p><em>Alle \u00c4ngste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen<\/em><\/p>\n<p><em>und dann w\u00fcrde, was uns gross und wichtig erscheint, pl\u00f6tzlich nichtig und klein!\u00bb<\/em><\/p>\n<p>So singt Rainhard Mey in seinem sehnsuchtserf\u00fcllten Lied 1974. Fernweh und Hoffnung auf Weite und Unbeschwertheit klingen an in diesem gef\u00fchlvollen Lied, aber auch Wehmut und Schwere: Am Ende des Liedes hat das Flugzeug abgehoben, die Wolken erreicht und \u00abschwebt der Sonne entgegen\u00bb, der Beobachter aber bleibt am Boden und sinniert: \u00a0<em>\u00abIn den Pf\u00fctzen schwimmt Benzin, schillernd wie ein Regenbogen. Wolken spiegeln sich darin. Ich w\u00e4r\u2019 gern mitgeflogen.\u00bb<\/em><\/p>\n<p>Wie geht es dir, wie geht es ihnen beim Beten: Durchbrechen die Gedanken und Gebete die Wolkendecke wie das Flugzeug? Oder bleibt am Ende des Gebets das Gef\u00fchl von Wehmut und Schwere des regennassen Asphalts wie im Lied?<\/p>\n<p>\u00abGebet durchbricht die Wolken\u00bb, behaupte ich im Titel und der Ausschreibung des heutigen Gottesdienstes. Dies entspricht meiner tiefsten \u00dcberzeugung: Kein Gebet geht verloren, niemals beten wir umsonst, jedes unserer Gebete erreicht Gottes Ohr. \u00abGebet durchbricht die Wolken!\u00bb<\/p>\n<p>Doch genauso kenne ich die Erfahrung, dass ich beim \u00abAmen\u00bb am Ende eines Gebets innerlich nicht abhebe oder auf Wolke Sieben schwebe, sondern noch immer mit beiden F\u00fcssen auf der Erde stehe und sich die Situation noch kein bisschen leichter anf\u00fchlt.<\/p>\n<p>Unser Bibeltext aus Jesus Sirach nimmt uns in die Schule des Gebets und gibt uns einige Hinweise daf\u00fcr, wie Gebet gelingt, wie unsere Anliegen Wolken durchdringen (Vers 21).<\/p>\n<p>Der eine und die andere wird sich allerdings schon bei der Lesung gefragt haben: \u00abJesus Sirach, wer ist denn das? Wo in der Bibel ist dieses Buch zu finden?\u00bb Gut m\u00f6glich, dass sie in ihrer pers\u00f6nlichen Bibel zu Hause nicht f\u00fcndig werden. Viele Bibelausgaben enthalten die sogenannten Apokryphen oder Sp\u00e4tschriften des Alten Testaments nicht. Luther fand zwar, sie seien \u00abn\u00fctzlich zu lesen\u00bb und Zwingli hat sie bei seiner Bibel\u00fcbersetzung mit\u00fcbersetzt, doch sp\u00e4teren Bibelausgaben wurden sie weggelassen.<\/p>\n<p>Jesus Sirach war ein Gelehrter, der sich in den Schriften unseres Alten Testamtes gut auskannte und ebenso vertraut war mit der griechischen Philosophie und \u00e4gyptischer Weisheitslehre. Er schrieb seine Weisheitsschrift um 190-180 vor Christus in der Zeit der Seleukiden, denen das j\u00fcdische Volk Untertan war. Wahrscheinlich war er ein angesehener Lehrer in Jerusalem. Er sah sich weder als Priester noch Prophet, sondern wollte mit seinem Unterricht deutlich machen: Es ist weise und hilfreich f\u00fcr Glauben und Leben, die Weisungen der Thora und der alttestamentlichen Weisheitsschriften zu befolgen. Aus verschiedenen Ausf\u00fchrungen und Beispielen wird deutlich: Jesus Sirach wendet sich an die gebildete Oberschicht. Auch wenn ihm die Weisheit sehr wichtig ist, wahre Weisheit ist in Gottesfurcht begr\u00fcndet und widerspricht den Weisungen des Gesetzes nicht. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-5011 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/wellauer-rogate-21-2-170x300.jpg\" alt=\"\" width=\"257\" height=\"454\" \/><\/p>\n<p>Mit seinen weisen Worten will uns Jesus Sirach eine Leiter anbieten: Eine Leiter zwischen Himmel und Erde &#8211; und Erde und Himmel. Beim Stammvater Jakob steigen Engel auf dieser Leiter auf und nieder (1. Mose 28,12), bei Jesus Sirach sind es weisheitliche Gedanken, welche die Sprossen der Leiter bilden.<\/p>\n<p>In unserem Abschnitt beginnt er mit Aussagen \u00fcber Gottes Barmherzigkeit und G\u00fcte:<\/p>\n<p>\u00abEr hilft dem Armen ohne Ansehen der Person und erh\u00f6rt das Gebet des Unterdr\u00fcckten. Er verachtet das Flehen der Waisen nicht noch die Witwe, wenn sie ihre Klage erhebt.\u00bb (Verse 16-17) Symbolisch gesprochen: Gott steigt auf der Leiter vom Himmel herab und zeigt seine Hilfe und Aufmerksamkeit gerade denen, die im Ansehen der Welt zuunterst angesiedelt sind: Arme, Waisen und Witwen. Zum einen ist dies tr\u00f6stlicher Zuspruch f\u00fcr alle jene, die selbst arm, unterdr\u00fcckt und einsam sind und deren Gebete von Klagen erf\u00fcllt sind: \u00abGott ist gerade dir nahe!\u00bb Zum anderen ist es wohl auch eine Mahnung an die Gebildeten und besser Gestellten unter den Zuh\u00f6rern von Jesus Sirach: \u00abDenkt nicht, dass ihr vor Gott besser dasteht, wenn ihr reich, m\u00e4chtig und in intakten Familienverh\u00e4ltnissen lebt. Gott wendet sich den Bed\u00fcrftigen vor allen anderen zu mit seinem Erbarmen, seiner Gnade und seinem Mitgef\u00fchl. Deshalb macht es ebenso und zeigt Mitgef\u00fchl und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ihre N\u00f6te!\u00bb<\/p>\n<p>\u00abLaufen ihr nicht die Tr\u00e4nen die Wangen hinunter, und richtet sich ihr Schreien nicht gegen den, der die Tr\u00e4nen fliessen l\u00e4sst?\u00bb (Verse 18-19) Sehr anschaulich schildert Jesus Sirach die N\u00f6te der Witwe: Er l\u00e4dt uns ein, die Tr\u00e4nen wahrzunehmen, in Gedanken und Gesten ihre Trauer mitzuerleben, ihre Not, ihr Schreien, ihre Fragen und Klagen mitzutragen.<br \/>\nPaulus wird die Christen in Rom auffordern: \u00abWeint mit den Weinenden!\u00bb (R\u00f6mer 15b) und von Jesus lesen wir, dass er \u00fcber Jerusalem weinte, als sich der Stadt n\u00e4herte (Lukas 19,41).<\/p>\n<p>Der Weg eines weisen, gottgef\u00e4lligen Menschen f\u00fchrt demnach zun\u00e4chst nach unten, zu den Menschen, die in ihrer Trauer und Not am Boden sind, ohne Perspektive, Hoffnung und Kraft.<\/p>\n<p>Dort unten, ganz geerdet und bescheiden, erh\u00e4lt der Mensch, der sich der Weisheit \u00f6ffnet, die erste Anweisung, die den Weg nach oben er\u00f6ffnet: \u00abWer Gott dient, den nimmt er mit Wohlgefallen an, und sein Gebet reicht bis in die Wolken.\u00bb (Vers 20) Die seelsorgerliche und diakonische N\u00e4he zu Bed\u00fcrftigen, Hilflosen und Schwachen, der Dienst am Mitmenschen, wird sogleich verbunden mit dem Dienst gegen\u00fcber Gott. Im selben Atemzug, in welchem Solidarit\u00e4t mit den Trauernden angemahnt wird, spricht Jesus Sirach davon, dass Gott jene mit Wohlgefallen annimmt, die ihm dienen. Das Wort von Jesus Christus klingt hier an: \u00abWas ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Br\u00fcdern, das habt ihr mir getan.\u00bb (Matth\u00e4us 25,40) N\u00e4chstenliebe und Gottesliebe h\u00e4ngen eng zusammen, bedingen, befruchten, begleiten einander. N\u00e4chstenliebe ohne Gottesliebe w\u00e4re auf die Dauer ein Kampf und Krampf, Gottesliebe ohne N\u00e4chstenliebe unglaubw\u00fcrdig und leer.<\/p>\n<p>Die Zuwendung zum Hilfebed\u00fcrftigen aber wird von Jesus Sirach, wie auch von Jesus Christus als Gottesdienst gew\u00fcrdigt. \u00ab\u2026und sein Gebet reicht bis in die Wolken!\u00bb<\/p>\n<p>Wer ganz unten bei den \u00c4rmsten ist, dessen Gebete steigen auf zu Gott, bis zu den Wolken.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-5012 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/wellauer-rogate-21-3-300x227.jpg\" alt=\"\" width=\"348\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/wellauer-rogate-21-3-300x227.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/wellauer-rogate-21-3.jpg 436w\" sizes=\"auto, (max-width: 348px) 100vw, 348px\" \/>Doch Jesus Sirach gen\u00fcgt dies noch nicht: Das Gebet soll die Wolken durchdringen, die Nebel und das D\u00fcstere sollen sich lichten, er will die Sonne sehen, Hoffnung, neues Leben, Gottes Kraft und Licht.<\/p>\n<p>Um diese Stufen zu erklimmen, ben\u00f6tigt der Weise weitere Einsichten: \u00abDas Gebet eines Dem\u00fctigen dringt durch die Wolken, doch bis es dort ist, bleibt er ohne Trost, und er l\u00e4sst nicht nach, bis der H\u00f6chste sich seiner annimmt und den Gerechten ihr Recht zuspricht und Gericht h\u00e4lt.\u00bb (Verse 21-22a)<\/p>\n<p>Demut, Ausdauer und Gerechtigkeitssinn werden hier angesprochen. Es k\u00f6nnte eine geistliche \u00dcbung f\u00fcr die kommenden Tage sein, dass wir uns fragen: Sind meine Gebete von Demut, Ausdauer und Gerechtigkeitssinn gepr\u00e4gt?<\/p>\n<p>Demut: Habe ich den Eindruck, ich k\u00f6nne und m\u00fcsse Gott vorschreiben, wie und wann er meine Gebete zu erh\u00f6ren hat oder pr\u00e4gt der Gebetsruf von Jesus im Garten Gethsemane mein Beten: \u00abNicht mein, sondern dein Wille geschehe!\u00bb (Lukas 22,42b) Wir werden im Unser Vater diese Bitte ganz \u00e4hnlich aussprechen: \u00abDein Wille geschehe!\u00bb<\/p>\n<p>Ausdauer: \u00abEr l\u00e4sst nicht nach, bis der H\u00f6chste sich seiner annimmt.\u00bb Wir leben in einer Zeit, in der wir gewohnt sind, unserer Bed\u00fcrfnisse im Handumdrehen oder per Knopfdruck befriedigen zu k\u00f6nnen. Wir sind selten weiter als eine Arml\u00e4nge von einer online-Bestellung weg. Wie steht es mit unserer Geduld und Ausdauer, unserem Durchhaltewillen und unserer Hartn\u00e4ckigkeit? Offenbar mutet Gott uns zu, dass wir unsere Bitten und Gebete beharrlich und immer neu an ihn richten. Unsere Beziehung zu Gott wird mit jedem Gebet vertieft, unser Vertrauen mit jeder Bitte herausgefordert, unser Flehen mit jeder Klage ernster und ehrlicher. Wir k\u00f6nnen nur gewinnen, auch wenn unser Gebet nicht sofort erf\u00fcllt wird.<\/p>\n<p>Gerechtigkeitssinn: Gott ist ein gerechter Gott. Wenn in unseren Gedanken und Gebeten, unseren Absichten und Beweggr\u00fcnden noch Ungerechtigkeit, Neid und Hass mitschwingt, wird Gott uns l\u00e4utern, erneuern und pr\u00fcfen wollen. Gott wird sich von uns zu keiner Ungerechtigkeit bewegen lassen, daher stellt jedes Gebet und jede Frage an die Adresse von Gott mir die Frage: Ist deine Absicht ehrlich und gut, sind deine Ziele g\u00f6ttlich und himmlisch, ist dein Gebet selbstlos und aufbauend.<\/p>\n<p>Ich habe zu Beginn von einer Schule des Gebets gesprochen, in welche Jesus Sirach uns einf\u00fchrt. Er f\u00fchrt uns zun\u00e4chst ganz hinunter in die N\u00f6te und \u00c4ngste unserer Mitmenschen und auch in die Dunkelheit unserer eigenen K\u00e4mpfe. Dort d\u00fcrfen wir Gottes Zusage h\u00f6ren: Er h\u00f6rt unser Flehen und sieht unsere Tr\u00e4nen. Wir werden ermutigt, unsere Gebete \u00abzu den Wolken\u00bb aufsteigen zu lassen.<\/p>\n<p>Tun wir dies mit Demut, Ausdauer und Gerechtigkeitssinn, werden unsere Gebete die Wolken durchdringen. Und wir d\u00fcrfen etwas von der Freiheit und Unbeschwertheit erleben, die Rainhard Mey besingt: <em>\u00ab\u00dcber den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein:<\/em><\/p>\n<p><em>Alle \u00c4ngste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen.\u00bb<\/em><\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p>ERG 680 Befiehl du deine Wege<\/p>\n<p>ERG 681 Wer nur den lieben Gott l\u00e4sst walten<\/p>\n<p>RW 89 Wer bittet, dem wird gegeben<\/p>\n<p>*) ERG = Gesangbuch der Evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 1998<\/p>\n<p>**) Die Bibel nach Martin Luthers \u00dcbersetzung, revidiert 2017, \u00a9 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.<\/p>\n<p>RW = R\u00fcckenwind, Lieder f\u00fcr den Gottesdienst, Hrsg. Evang Landeskirche des Kantons Thurgau, TVZ 2017]<\/p>\n<p>Bildrechte: Paul Wellauer<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Pfr. Paul Wellauer<\/p>\n<p>Bischofszell, Schweiz<\/p>\n<p>E-Mail: paul.wellauer@internetkirche.ch<\/p>\n<p>Paul Wellauer, geb. 1967, Pfarrer der evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau, Schweiz. Seit 2009 in Bischofszell-Hauptwil, 1996-2009 in Z\u00fcrich-Altstetten, davor 1993-1996 Seelsorger und Projektleiter in der Stiftung Sozialwerke Pfr. Ernst Sieber, Z\u00fcrich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gebet durchbricht die Wolken | Rogate | 9. Mai 2021 | Predigt zu Jesus Sirach 35,16-22a| verfasst von Paul Wellauer | Psalmgebet im Wechsel | Psalm 1 | ERG 106 | Z\u00fcrcher Bibel, Fassung 1996*) I\u00a0 \u00a0 Wohl dem, der nicht dem Rat der Frevler folgt und nicht auf den Weg der S\u00fcnder tritt, noch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5007,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[735,1,2,157,114,349,396,109,361],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-5010","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-40-sirach","category-aktuelle","category-at","category-beitragende","category-deut","category-kasus","category-paul-wellauer","category-predigten","category-rogate"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5010"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5010\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5072,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5010\/revisions\/5072"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5007"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5010"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=5010"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=5010"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=5010"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=5010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}