{"id":5148,"date":"2021-05-18T00:04:39","date_gmt":"2021-05-17T22:04:39","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5148"},"modified":"2021-05-18T22:09:12","modified_gmt":"2021-05-18T20:09:12","slug":"predigt-zu-ezechiel-371-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-ezechiel-371-14\/","title":{"rendered":"Predigt zu Ezechiel 37,1\u201314"},"content":{"rendered":"<h3>&#8222;Der Geist schafft Leben&#8220; | Pfingstmontag | 24.05.2021 | Predigt zu Hesekiel \/ Ez 37,1\u201314 | verfasst von Frank Jehle&nbsp;|<\/h3>\n<p><em><strong>Ezechiel 37,1\u20134:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>\u00abDie Hand des HERRN war auf mir, und durch den Geist des HERRN f\u00fchrte er mich hinaus, und mitten in der Ebene liess er mich nieder, und diese war voller Gebeine.<\/em><\/p>\n<p><em>Und er f\u00fchrte mich an ihnen vorbei, rings um sie herum, und sieh, in der Ebene waren sehr viele, und sieh, sie waren v\u00f6llig vertrocknet.<\/em><\/p>\n<p><em>Und er sprach zu mir: Du Mensch, werden diese Gebeine wieder lebendig werden? Und ich sprach: Herr, HERR, du weisst es.<\/em><\/p>\n<p><em>Und er sprach zu mir: Weissage \u00fcber diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr vertrockneten Gebeine, h\u00f6rt das Wort des HERRN!<\/em><\/p>\n<p><em>So spricht Gott der HERR, zu diesen Gebeinen: Seht, ich lasse Geist in euch kommen, und ihr werdet leben.<\/em><\/p>\n<p><em>Und ich gebe euch Sehnen und lasse Fleisch wachsen an euch, und ich \u00fcberziehe euch mit Haut und lege Geist in euch, und ihr werdet leben, und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin.<\/em><\/p>\n<p><em>Und ich weissagte, wie es mir geboten worden war, und als ich geweissagt hatte, war da ein L\u00e4rmen, und sieh, ein Beben, und Gebeine r\u00fcckten aneinander, eines an das andere.<\/em><\/p>\n<p><em>Und ich schaute hin, und sieh, auf ihnen waren Sehnen, und Fleisch war gewachsen, und dar\u00fcber zog er Haut, Geist aber war nicht in ihnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Und er sprach zu mir: Weissage \u00fcber den Geist, weissage, Mensch, und sprich zum Geist: So spricht Gott der HERR: Geist, komm herbei von den vier Winden und hauche diese Get\u00f6teten an, damit sie leben.<\/em><\/p>\n<p><em>Und ich weissagte, wie er es mir geboten hatte, und der Geist kam in sie, und sie wurden lebendig und stellten sich auf ihre F\u00fcsse, ein sehr, sehr grosses Heer.<\/em><\/p>\n<p><em>Und er sprach zu mir: Du Mensch, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel! Sieh, sie sagen: Unsere Gebeine sind vertrocknet, und unsere Hoffnung ist dahin. Wir sind abgeschnitten!<\/em><\/p>\n<p><em>Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Seht, ich \u00f6ffne eure Gr\u00e4ber, und ich lasse euch, mein Volk, aus euren Gr\u00e4bern steigen und bringe euch auf Israels Boden.<\/em><\/p>\n<p><em>Und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich eure Gr\u00e4ber \u00f6ffne und euch, mein Volk, aus euren Gr\u00e4bern steigen lasse.<\/em><\/p>\n<p><em>Und ich werde meinen Geist in euch legen, und ihr werdet leben, und ich werde euch auf euren Boden bringen, und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin. Ich habe gesprochen, und ich werde es tun! Spruch des HERRN.\u00bb<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Verzeihen Sie, ich beginne mit etwas, von dem einige von Ihnen wohl sagen: \u00abDas hat Pfarrer Jehle schon oft gesagt.\u00bb Aber ich wiederhole mich gern, weil es mich wichtig d\u00fcnkt, sogar sehr wichtig. Es geht um Folgendes: Immer wieder h\u00f6re ich Stimmen, die das Alte Testament in der Bibel abschaffen m\u00f6chten. Das Alte Testament sei doch viel zu grausam, und es sei eh veraltet. Manche sagen auch, es sei viel zu schwierig.<\/p>\n<p>Ich sehe es anders. Ohne das Alte Testament als Teil der christlichen Bibel w\u00fcrde uns etwas fehlen, auf das ich nicht verzichten m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Wo zum Beispiel finden wir so uns Halt gebende Verse wie in Psalm 23:<\/p>\n<p>\u00abUnd ob ich schon wanderte im finstern Tal,<\/p>\n<p>f\u00fcrchte ich kein Ungl\u00fcck.\u00bb (Ps 23,4)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ist das nicht Nahrung f\u00fcr die Seele?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oder ich denke an die Verse im Buch Jesaja, mit denen ich vor einiger Zeit meinen Hiobzyklus abgeschlossen habe:<\/p>\n<p>\u00abF\u00fcrchte dich nicht,<\/p>\n<p>denn ich habe dich erl\u00f6st,<\/p>\n<p>ich habe dich bei deinem Namen gerufen,<\/p>\n<p>du geh\u00f6rst zu mir.\u00bb (Jes 43,1)<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer m\u00f6chte auf dieses vom Propheten Gott in den Mund gelegte Wort verzichten?<\/p>\n<p>Oder auch auf das andere:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00abH\u00f6rt mir zu, ihr vom Hause Jakob<\/p>\n<p>und alle, die ihr noch \u00fcbrig seid vom Hause Israel,<\/p>\n<p>die ihr von mir getragen werdet von Mutterleibe an<\/p>\n<p>und vom Mutterschosse an mir aufgeladen seid:<\/p>\n<p>Auch bis in euer Alter bin ich derselbe,<\/p>\n<p>und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet.<\/p>\n<p>Ich habe es getan;<\/p>\n<p>ich will heben und tragen und erretten.\u00bb (Jes 46,3f., Lutherbibel)<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Dazu kommt: Im Alten Testament wimmelt es von eindr\u00fccklichen Bildern, die uns helfen, den j\u00fcdischen und christlichen Glauben bleibend in Worte zu fassen, etwa (ebenfalls im Buch Jesaja) die \u00fcberschw\u00e4ngliche Vision von Gottes neuer Welt, auf die wir hoffen d\u00fcrfen:<\/p>\n<p>\u00abUnd der Wolf wird beim Lamm weilen,<\/p>\n<p>und die Raubkatze wird beim Zicklein liegen.<\/p>\n<p>Und Kalb, junger L\u00f6we und Mastvieh sind beieinander,<\/p>\n<p>und ein junger Knabe leitet sie.<\/p>\n<p>Und Kuh und B\u00e4rin werden weiden,<\/p>\n<p>und ihre Jungen werden beieinander liegen,<\/p>\n<p>und der L\u00f6we wird Stroh fressen wie das Rind.<\/p>\n<p>Und der S\u00e4ugling wird sich vergn\u00fcgen an der H\u00f6hle der Viper,<\/p>\n<p>und zur H\u00f6hle der Otter streckt ein Kleinkind die Hand aus.\u00bb (Jes 11,6\u20138)<\/p>\n<p>Eine wunderbare Szene, besonders die beiden Einzelheiten: Ein kleiner Bub leitet einen L\u00f6wen, und ein S\u00e4ugling spielt vor der H\u00f6hle einer Giftschlange, ohne dass die Mutter Angst haben muss! Ein Bild des vollkommenen Friedens! Wenn wir unseren Glauben und unsere Hoffnung in Worte fassen wollen, sind derartige alttestamentliche Bilder hilfreich.<\/p>\n<p>Und noch ein weiteres Beispiel:<\/p>\n<p>In der Geschichte vom Paradies in 1. Mose 2 wird von der Erschaffung des Menschen erz\u00e4hlt, ebenfalls in einer Bildersprache:<\/p>\n<p>\u00abDa bildete der HERR, Gott, den Menschen aus Staub vom Erdboden und blies Lebensatem in seine Nase.\u00bb (Gen 2,7)<\/p>\n<p>Ein unter die Haut gehendes Bild: Der Mensch \u2013 d. h. wir alle \u2013 ein St\u00fcck Erdboden \u2013 vielleicht kann man auch sagen: ein Klumpen Lehm \u2013, geformt von einem T\u00f6pfer, der sein Kunsthandwerk versteht und das von ihm Geformte mit Lebensatem beseelt, den Lebensatem einhaucht wie ein Sanit\u00e4ter bei einer Mund-zu-Mund-Beatmung.<\/p>\n<p>Im Buch der Psalmen wird als Parallele dazu ausgef\u00fchrt:<\/p>\n<p>\u00abVerbirgst du [Gott] dein Angesicht, erschrecken sie,<\/p>\n<p>nimmst du ihren Atem weg, kommen sie um<\/p>\n<p>und werden wieder zu Staub.<\/p>\n<p>Sendest du deinen Atem aus, werden sie erschaffen.\u00bb (Ps 104,29f.)<\/p>\n<p>So sind wir Menschen: Ohne den g\u00f6ttlichen Atem weiter nichts als eine Handvoll Erde, Atome und Molek\u00fcle, die im Nu zerfallen. Aber der Geist schafft Leben.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, und damit sind wir beim Abschnitt aus dem Buch Ezechiel, den wir als Schriftlesung h\u00f6rten. Er ist eine der grossartigsten Visionen im Alten Testament und \u00fcberhaupt in der Religionsgeschichte, ein schier atemberaubendes Hoffnungsbild, auf das ich nun wirklich nicht verzichten m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Genau genommen sind es zwei Bilder: Zuerst sehen wir eine grosse Ebene mit schlohweissen menschlichen Knochen \u00fcbers\u00e4t. Und dazu der interpretierende Satz:<\/p>\n<p>\u00abUnsere Gebeine sind vertrocknet, und unsere Hoffnung ist dahin. Wir sind abgeschnitten!\u00bb (Ez 37,12b)<\/p>\n<p>Und dann ein Gr\u00e4berfeld! Das Doppelbild ist ein Ausdruck der v\u00f6lligen Hoffnungslosigkeit. Die Lage der deportierten J\u00fcdinnen und Juden im babylonischen Exil ist damit beschrieben. Diese denken, dass sie absolut&nbsp; keine Zukunftsperspektive h\u00e4tten. Aber dann: Ein gewaltiges Brausen entsteht. Aus allen vier Windrichtungen kommt, wie es heisst, der \u00abGeist\u00bb. Und jetzt abermals als Doppelbild: Zuerst sieht der Prophet, wie die menschlichen Gebeine sich zusammenf\u00fcgen, mit Fleisch und Haut \u00fcberwachsen werden und zu neuem Leben erwachen. Und im zweiten Bild: Die Gr\u00e4ber \u00f6ffnen sich. Die Begrabenen steigen heraus. Es geht darum, dass das Volk Israel eine neue Zukunft hat. Die Exilierten d\u00fcrfen in die alte Heimat zur\u00fcckkehren und dort neu anfangen, die Ruinen Jerusalems und vor allem den Tempel wieder aufbauen. H\u00f6ren wir noch einmal den abschliessenden Vers, in welchem Gott sagt:<\/p>\n<p>\u00abUnd ich werde meinen Geist in euch legen, und ihr werdet leben, und ich werde euch auf euren Boden bringen, und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin. Ich habe gesprochen, und ich werde es tun! Spruch des HERRN.\u00bb (Ez 37,14)<\/p>\n<p>Mag eine menschliche Lage noch so hoffnungs- und aussichtslos sein, sagt dieser Text, nicht aus eigener Kraft, aber dank dem Eingreifen Gottes wird, was in menschlicher Perspektive unm\u00f6glich erscheint \u2013 wie sollen ausged\u00f6rrte Gebeine wieder leben k\u00f6nnen? \u2013, wieder m\u00f6glich und auch wirklich. Die Sch\u00f6pfung findet gewissermassen ein zweites Mal statt. Abermals \u00fcbt ein Sanit\u00e4ter Mund-zu-Mund-Beatmung. Ein Klumpen Lehm empf\u00e4ngt neuen Lebensatem. Der Geist schafft Leben.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde! Seit alters hat man am christlichen Pfingstfest \u00fcber diesen Text gepredigt. Denn wir haben hier ein eindr\u00fcckliches Bild daf\u00fcr, was in der ganzen Bibel \u2013 im Alten und im Neuen Testament \u2013 mit dem Ausdruck Heiliger Geist gemeint ist: Wo wir Menschen die Hoffnung aufgegeben haben, gibt es eine neue, eine g\u00f6ttliche Perspektive.<\/p>\n<p>Ich denke, gerade f\u00fcr uns heute ist dies hilfreich. \u00abUnsere Gebeine sind vertrocknet, und unsere Hoffnung ist dahin. Wir sind abgeschnitten!\u00bb (Ez 37,12b) Wie oft h\u00f6rt man auch heute solche resignierte S\u00e4tze. Dazu m\u00f6chte ich zuerst sagen: Oft wird mit negativer Stimmungsmache doch wohl \u00fcbertrieben. In Weltuntergangsstimmung wird gemacht, besonders in den Medien. Und das l\u00e4hmt. Ich will jetzt nicht auf aktuelle Beispiele eingehen, sowohl im politischen (man denke an den Streit im Zusammenhang mit der Coronapandemie) als auch im privaten und besonders im kirchlichen Bereich. Nur ganz kurz zum letzten: Wie oft m\u00fcssen wir h\u00f6ren oder lesen, dass es mit dem Christentum besonders in Europa definitiv vorbei sei. Das Klischee von den \u00ableeren Kirchen\u00bb wird wie ein Mantra wiederholt. Dabei immerhin: Heute Morgen sind wir hier, und viele sind via Livestream zugeschaltet!<\/p>\n<p>Pfingsten als das Fest des Heiligen Geistes sagt uns: Gebt die Hoffnung doch nicht auf! Der g\u00f6ttliche Geist kann auch dem scheinbar oder wirklich Toten neues Leben einhauchen, und er tut es! Da ich als Pensionierter nicht mehr oft selber predige, habe ich die Gelegenheit, immer wieder andere Gottes-dienste zu besuchen und die Predigt von Kolleginnen und Kollegen zu h\u00f6ren. Und gerade in den letzten Monaten haben meine Frau und ich viel Erfreuliches erlebt: Unsere Kirchen sind nicht immer \u00ableer\u00bb, und oft konnten wir nach einem Gottesdienst nach Hause gehen im Bewusstsein: Die Kirche lebt. Es ist gut, dass es sie gibt. Sie leistet einen wichtigen Beitrag an die ganze Gesellschaft. Es gibt viele Menschen, die sich auch heute zum Christentum bekennen und nicht nur in den Kirchgemeinden, sondern weit dar\u00fcber hinaus ihre Beitr\u00e4ge dazu erbringen, dass es in der Welt ein wenig menschlicher \u2013 und d. h. liebevoller \u2013 zu und her geht.<\/p>\n<p>Gewiss, diese Menschen, zu denen auch ich mich z\u00e4hlen m\u00f6chte, sind nicht vollkommen. Fehler kommen vor, und zwar bei allen \u2013 auch bei Ihnen und bei mir. Verbesserungen sind an vielen Stellen n\u00f6tig. Altes, nicht mehr Sinnvolles muss abgeschnitten werden. Neues muss man wagen. Aber ausged\u00f6rrte Gebeine sind wir nicht. Und dass es so ist, kommt von Gott, der neuen Lebensatem einhaucht.<\/p>\n<p>Damit bin ich fast am Schluss. Lassen Sie mich Verse aus dem Lied lesen, das sp\u00e4ter in diesem Gottesdienst auch gesungen werden soll: \u00abWe shall overcome.\u00bb<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Ich habe das Lieblingslied des amerikanischen B\u00fcrgerrechtsk\u00e4mpfers Martin Luther King gew\u00e4hlt, weil es so bejahend und zuversichtlich ist. Das Negative hat nicht das letzte Wort. Der Geist schafft Leben.<\/p>\n<p>Zuerst etwas unbeholfen auf Deutsch:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eines Tages werden wir gesiegt haben.<\/p>\n<p>O tief in meinem Herzen glaube ich daran:<\/p>\n<p>Eines Tages werden wir gesiegt haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eines Tages wird der Herr uns hindurchbegleiten.<\/p>\n<p>O tief in meinem Herzen glaube ich daran:<\/p>\n<p>Eines Tages wird der Herr uns hindurchbegleiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir f\u00fcrchten uns jetzt nicht.<\/p>\n<p>O tief in meinem Herzen glaube ich daran:<\/p>\n<p>Wir f\u00fcrchten uns jetzt nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und jetzt in der Originalfassung:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>We shall overcome,<\/p>\n<p>We shall overcome,<\/p>\n<p>We shall overcome, some day.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oh, deep in my heart,<\/p>\n<p>I do believe<\/p>\n<p>We shall overcome, some day.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>The Lord will see us through,<\/p>\n<p>the Lord will see us through,<\/p>\n<p>the Lord will see us through some day.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oh, deep<\/p>\n<p>in my heart, I do believe,<\/p>\n<p>the Lord will see us through, some day.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>We are not afraid,<\/p>\n<p>we are not afraid,<\/p>\n<p>we are not afraid today.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oh, deep in my heart,<\/p>\n<p>I do believe,<\/p>\n<p>we are not afraid today.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damit w\u00fcnsche ich allen von Herzen einen weiteren sch\u00f6nen Pfingstmontag 2021 und nat\u00fcrlich eine m\u00f6glichst gute neue Woche. Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Pfr. Dr. Frank Jehle<\/p>\n<p>Universit\u00e4tspfarrer emeritus<\/p>\n<p>St. Gallen<\/p>\n<p>Frank.Jehle@unisg.ch<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anmerkung: Predigt am Pfingstmontag 2021 in der Stadtkirche St. Laurenzen in St. Gallen. Wenn nicht anders angegeben, stammen die Bibeltexte aus der Z\u00fcrcher Bibel.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Frank Jehle: Verk\u00fcndigung ist kein Monolog. Kunst- und Themapredigten f\u00fcr heute. Z\u00fcrich, TVZ, 2021, S. 193 und 196.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. ebenda, S. 19.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. Evangelisch-reformiertes Gesangbuch der deutschsprachigen Schweiz, Nr. 860,1\u20133.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Der Geist schafft Leben&#8220; | Pfingstmontag | 24.05.2021 | Predigt zu Hesekiel \/ Ez 37,1\u201314 | verfasst von Frank Jehle&nbsp;| Ezechiel 37,1\u20134: \u00abDie Hand des HERRN war auf mir, und durch den Geist des HERRN f\u00fchrte er mich hinaus, und mitten in der Ebene liess er mich nieder, und diese war voller Gebeine. 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