{"id":5168,"date":"2021-05-19T20:59:41","date_gmt":"2021-05-19T18:59:41","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5168"},"modified":"2021-05-21T17:11:23","modified_gmt":"2021-05-21T15:11:23","slug":"predigt-zu-1-korinther-124-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-1-korinther-124-11\/","title":{"rendered":"1. Korinther 12,4-11"},"content":{"rendered":"<p><strong>Freiheit davor, alles leisten zu m\u00fcssen | Pfingstmontag, 24. Mai 2021 |&nbsp;<\/strong><strong>1. Korinther 12,4-11, |&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>verfasst von Dr. Rainer Stahl |&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus,<\/p>\n<p>die Liebe Gottes<\/p>\n<p>und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch allen!\u201c<\/p>\n<p>Liebe Leserin, lieber Leser!<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\n<p>Heute k\u00f6nnen wir eine der bekanntesten Briefstellen aus dem Neuen Testament h\u00f6ren:<\/p>\n<p>4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es gibt unterschiedliche Gnadengaben,<\/p>\n<p>aber es gibt [nur] den einen \/ denselben Geist,<\/p>\n<p>5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; und es gibt unterschiedliche Formen des Dienstes,<\/p>\n<p>und es ist [immer] derselbe Herr,<\/p>\n<p>6&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; und es gibt unterschiedliche Kr\u00e4fte \/ Wirksamkeiten,<\/p>\n<p>und es ist [immer] derselbe Gott der Wirksamkeiten von allem in allem.<\/p>\n<p>7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jedem ist gegeben die Offenbarung zum Nutzen aller:<\/p>\n<p>8&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +&nbsp; Einem n\u00e4mlich ist durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben,<\/p>\n<p>+&nbsp; einem anderen aber das Wort der Erkenntnis gem\u00e4\u00df desselben Geistes,<\/p>\n<p>9&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +&nbsp; einem dritten (aber) der Glaube&nbsp; in demselben Geist,<\/p>\n<p>+&nbsp; einem anderen aber die Gnadengabe zu heilen in dem einen (in demselben)<\/p>\n<p>Geist,<\/p>\n<p>10&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +&nbsp; einem anderen aber die Kraft der Wunder,<\/p>\n<p>+&nbsp; einem anderen aber das Prophezeien,<\/p>\n<p>+&nbsp; einem anderen das Unterscheiden der Geister,<\/p>\n<p>+&nbsp; einem weiteren (aber) das Hervorbringen von Zungen[reden],<\/p>\n<p>+&nbsp; einem anderen aber das Auslegen von Zungen[reden]<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a>.<\/p>\n<p>11&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dies alles aber bewirkt der eine und derselbe Geist \u2013 jedem Unterschiedlichen<\/p>\n<p>das Eigene, wie er will.<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[ii]<\/a><\/p>\n<p>Liebe Schwester und Br\u00fcder!<\/p>\n<p>Ist das nicht ein gro\u00dfartiges Statement f\u00fcr die Freiheit in der Gemeinde, in der Kirche?! Solch ein Statement f\u00fcr Freiheit, das Paulus vor 1965 Jahren geschrieben hat! In der weltlichen Gesellschaft seiner Zeit, in Korinth, galt als allerwichtigste Voraussetzung f\u00fcr Freiheit, f\u00fcr die Mitwirkung in der Volksversammlung zum Beispiel, im \u201eD\u00e9mos\u201c \u2013 einem Begriff, von dem unser Wort Demokratie herkommt \u2013, Folgendes: Ob man \u2013 und ich sage jetzt bewusst \u201eman\u201c, weil \u201efrau\u201c weithin daran gar nicht beteiligt war (aber siehe unten!) \u2013, ob man selbst\u00e4ndig lebte, vollst\u00e4ndig auf der Basis des eigenen Einkommens oder Verm\u00f6gens existierte. Alle Abh\u00e4ngigen, alle Sklaven, waren nicht eingeschlossen. Sie konnten in selbst\u00e4ndiger Weise keinerlei Aufgaben f\u00fcr die Gemeinschaft \u00fcbernehmen. Nie vergesse ich, dass mein alttestamentlicher Professor in Jena, Rudolf Meyer, einmal gesagt hat, dass er in der Antike Sklave gewesen w\u00e4re, denn nur so h\u00e4tte er die \u00f6konomische Basis f\u00fcr die wissenschaftliche Arbeit gewinnen k\u00f6nnen. Und \u2013 so meinte er das \u2013: Auch im Sozialismus war er doch eigentlich eine Art Sklave. Mit einem guten Gehalt, mit der M\u00f6glichkeit, in den Semestermonaten zusammen mit seiner Frau Studierende zum sonnt\u00e4glichen Mittagessen einzuladen und, wenn sich die Stimmung gut entwickelte, noch eine zweite Flasche Wein heraufzuholen\u2026<\/p>\n<p>Merken Sie etwas? Am Verhalten meines Professors ist schon viel \u00fcber eine Ann\u00e4herung an die Vision des Paulus zu ahnen \u2013 und zugleich an dieser Selbsteinordnung meines Lehrers <u>der<\/u> entscheidende Unterschied wahrzunehmen: Paulus erw\u00e4hnt diese \u00f6konomische, diese pekuni\u00e4re Voraussetzung f\u00fcr die Mitwirkung in der Kirche, in der Gemeinde \u00fcberhaupt nicht. In der Gemeinschaft der Christinnen und Christen bilden die wirtschaftlichen und die finanziellen Voraussetzungen, die ein Mitglied mitbringen kann, keine Bedingungen f\u00fcr das Mitwirken. Obwohl er ja wusste, wie wichtig gerade die Witwen in den Gemeinden waren. \u2013 Einmal als Personen, die Unterst\u00fctzung durch die anderen Gemeindeglieder brauchten. Und daf\u00fcr hatte Paulus ja auch Kollekten gesammelt. Dann aber auch als Personen, die als Wohlhabende das Gemeindeleben mit erm\u00f6glichten! Die ihr ererbtes Haus, die ihren Betrieb mit einsetzten zur Organisation der Gemeinde am Ort. Stellen wir uns einmal vor, solche Frauen h\u00e4tte es nie gegeben. Dann h\u00e4tten die jungen Gemeinden kaum Zukunft gehabt. Aber beide M\u00f6glichkeiten erw\u00e4hnt Paulus in seiner \u00fcberraschenden Liste gar nicht!<\/p>\n<p>Und \u2013 liebe Schwestern und Br\u00fcder! \u2013: Erst in solcherart grundlegend gesicherten Gemeinden kann nun dieses Freiheitskonzept entwickelt werden: Jede und jeder, die mitwirken, sind davon befreit, alles tun zu m\u00fcssen, alles am Laufen zu halten, f\u00fcr alles Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Das Geheimnis unseres Projektes liegt in den immer wieder herausgestellten: \u201eeinem\u201c, \u201eeinem anderen\u201c, \u201eeinem dritten\u201c, \u201eeinem weiteren\u201c!<\/p>\n<p>Wir sehen uns als Gemeinde, als Kirche vielf\u00e4ltigen Herausforderungen gegen\u00fcber. Aber Gott, der Geist Gottes, sorgt daf\u00fcr, dass f\u00fcr jede Aufgabe Personen gefunden werden \u2013 hier spitzt Paulus jeweils auf eine Person zu. Ich habe ja Theologie studiert. Ich bin Pfarrer geworden. Aber in der Zeit der aktiven Arbeit war ich am gl\u00fccklichsten, wenn ich zusammen mit anderen wirken konnte, wenn ich nicht alles alleine machen musste! In diesem Sinne sei nun auf die verschiedenen M\u00f6glichkeiten eingegangen, die Paulus hier nennt:<\/p>\n<p>Dass es \u201edas Wort der Weisheit\u201c sei, das von mir erwartet wird, das nehme ich gern an. Aber ich wei\u00df, dass ich mich an dieses Wort nur ann\u00e4hern kann. Als sicherer Besitz \u201egegeben\u201c ist es <u>mir<\/u> jedenfalls nicht. Dankbar bin ich, wenn immer wieder Weisheitliches bewusst wird, das bei konkreten Entscheidungen hilft. Wie es Thomas Lebk\u00fccher, dem Polizeichef in Worms, gelungen war: In der Auseinandersetzung mit denjenigen, die gegen aktuelle Freiheitseinschr\u00e4nkungen demonstrieren, hob er hervor: \u201eEin Grundrecht kann nie uneingeschr\u00e4nkt gelten.\u201c \u2013 Wir m\u00fcssen also die Interessen und N\u00f6ten derer neben uns im Blick behalten: \u201eDenken Sie an das christliche Gebot der N\u00e4chstenliebe.\u201c Und: \u201eJesus w\u00fcrde sagen: \u201aBetet so, dass ihr keinem anderen schadet\u2018.\u201c<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[iii]<\/a><\/p>\n<p>Damit hatte Herr Lebk\u00fccher zugleich die Gabe des \u201eWortes der Erkenntnis\u201c unter Beweis gestellt! Es kann also sein, dass einer, dass einem mehr als nur eine der F\u00e4higkeiten geschenkt wird, die Paulus beschreibt. Aber nie f\u00fcr immer, nie sozusagen \u00bbgebucht\u00ab. Jedes Mal ist es ein besonderes Geschenk!<\/p>\n<p>\u201eEinem dritten aber der Glaube\u201c. Was hat da Paulus geschrieben? Wollen wir nicht, dass jede Christin, jeder Christ glauben kann?! Ich will es einmal so sagen: Mit dieser scheinbaren Begrenzung auf \u201eeinen dritten\u201c ist gemeint: Dass jede Person alle Aspekte der christlichen Sicht zwar ungek\u00fcrzt f\u00fcr sich gelten lassen sollte, aber nicht jeden Aspekt selber vertreten muss. Wir d\u00fcrfen also nicht alle M\u00f6glichkeiten und Dimensionen der christlichen Religion von jeder Person verlangen. Wenn hier \u201eeinem dritten\u201c der Glaube verhei\u00dfen ist, sind Ketzertribunale gegen \u201eeinen zweiten\u201c, gegen \u201eeinen achten\u201c unm\u00f6glich! Aber wir d\u00fcrfen die Hoffnung lebendig halten, dass jeder und jedem die Gewissheit geschenkt wird, sich in der Geborgenheit Gottes gehalten zu wissen. \u201eGlauben leben zu k\u00f6nnen\u201c, hei\u00dft doch: Sich trotz aller Unsicherheiten und Fragen existentiell in Gott gehalten zu \u201eglauben\u201c. \u2013 Anders kann ich das nicht sagen.<\/p>\n<p>\u201eDie Gnadengabe zu heilen\u201c habe ich nie als Ergebnis von kr\u00e4ftigem Auflegen von H\u00e4nden zum Beispiel erlebt, aber als Ergebnis des Einsatzes medizinischer M\u00f6glichkeiten \u2013 von Medikamenten, von operativen Eingriffen \u2013 erlebt. Und auch erlebt von der Bereitschaft her, die eigenen Einschr\u00e4nkungen zu akzeptieren. Dann aber vor allem erlebt als das Durchhalten der Hoffnung auf das eigene Beten f\u00fcr andere und f\u00fcr sich selbst!<\/p>\n<p>Nun muss ich etwas gestehen: \u201eDie Kraft der Wunder\u201c, \u201edas Hervorbringen von Zungenreden\u201c, \u201edas Auslegen von Zungenreden\u201c \u2013 das alles habe ich auch noch nie erlebt, selbst in meiner Gemeindeerfahrung noch nie erlebt. Hier empfinde ich besonders diese Freiheit, die Paulus er\u00f6ffnet: Etwas nicht leisten zu k\u00f6nnen \u2013 darunter muss niemand leiden. Das kann jede und jeder zugeben. Und gleichzeitig zulassen, dass es dieses nicht selber Leistbare durchaus geben mag.<\/p>\n<p>Aber \u201edas Prophezeien\u201c \u2013 das habe ich einmal erlebt: &nbsp;Im zeitlichen Umfeld des Weihnachtsfests 1979, am 27. Dezember, wurde eine weltpolitisch einschneidende Entscheidung getroffen: Die F\u00fchrung der Sowjetunion entschied, eine linke Herrschaftsgruppe in Afghanistan milit\u00e4risch zu unterst\u00fctzen, und sie befahl Teilen der Sowjetarmee, in dieses Land einzumarschieren. Als ich durch die Nachrichten von dieser Entwicklung erfuhr, dachte ich: \u201eDas ist der Anfang vom Ende der Sowjetunion.\u201c Wieso konnte ich das damals denken? Weil ich bei Professor Meyer gelernt hatte, dass sich jedes Imperium einmal \u00fcberdehnt \u2013 und dann zerf\u00e4llt. Am 24. Januar 1980 musste eine Gewerkschaftssitzung an der Sektion Theologie in Jena durchgef\u00fchrt werden, und ein Kollege musste dort darlegen, wie klug und weitsichtig die Entscheidung von Leonid Iljitsch Breschnjew und den anderen Politb\u00fcromitgliedern in Moskau sei. Ich sa\u00df in dieser Sitzung und dankte Gott still daf\u00fcr, dass dieser Kelch an mir vorbeigegangen war. Aber laut gesagt, hatte ich damals meinen Gedanken nicht, hatte also das \u201eProphezeien\u201c gerade unterlassen\u2026 Viele Jahre sp\u00e4ter, im April 2014, habe ich einmal evangelisch-lutherische Gemeinden in Moldawien und in dem schmalen Landstreifen der \u00bbPridnjestrowskaja Moldawskaja Respublika\u00ab, aus unserem westlichen Blickwinkel: in dem Landstreifen \u00bbTransnistrien\u00ab, besucht. Da ist mir in Tiraspol zum ersten und einzigen Mal auf dem Territorium der fr\u00fcheren Sowjetunion ein Denkmal f\u00fcr die in Afghanistan gefallenen Soldaten aufgefallen!<\/p>\n<p>\u201eDas Unterscheiden der Geister\u201c, das bleibt f\u00fcr jede und jeden von uns eine entscheidende Herausforderung. Gerade in unserer Kirche laufen wir nicht allen Ideen und Vorstellungen nach. Ich habe erlebt, dass es wichtig ist, einen eigenen Glaubensweg gefunden zu haben \u2013 und bei ihm zu bleiben. Nicht dauernd zu wechseln. Die anderen Wege lasse ich gelten, \u00fcber sie urteile ich nicht. Aber ich bleibe bei dem Weg, den ich gefunden hatte. Vor vielen Jahren habe ich einmal an evangelischen Einkehrtagen teilgenommen, die damals im Eichsfeld in einem r\u00f6misch-katholischen Haus, bei den Redemptoristen, stattfanden. Da habe ich den evangelischen Pfarrer, der die Tage leitete, angesprochen und ihn um Rat gefragt: Denn die r\u00f6misch-katholische Kirche hatte auf mich immer gro\u00dfe Anziehungskraft ausgewirkt. Er hatte mir empfohlen, nicht zu konvertieren, das sei ein zu einschneidender Schritt. Aber das, was einem wichtig ist, auch in der eigenen Kirche zu leben. Dem bin ich gefolgt \u2013 und damit sehr gl\u00fccklich geworden. Ich bleibe bei dem f\u00fcr mich Bew\u00e4hrten, bei dem f\u00fcr mich Begr\u00fcndeten. Dazu ermutige ich heute. Wir m\u00fcssen nicht allen Angeboten und Anschauungen folgen \u2013 auch besonders heute gerade nicht allem, was im Internet zu finden ist. Sondern wir k\u00f6nnen bei dem bleiben, was sich f\u00fcr uns bew\u00e4hrt hat.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>\u201eUnd der Friede Gottes,<\/p>\n<p>der h\u00f6her ist als unsere Vernunft,<\/p>\n<p>bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn!\u201c<\/p>\n<p>Als Lied zur Predigt schlage ich das Lied Dieter Trautwein\u2019s aus dem Jahr 1976 vor, das auf ein schwedisches Original zur\u00fcckgeht:<\/p>\n<p>\u201eStrahlen brechen viele aus einem Licht. Unser Licht hei\u00dft Christus. [\u2026]<\/p>\n<p>Gaben gibt es viele, Liebe vereint. Liebe schenkt uns Christus. [\u2026]<\/p>\n<p>Dienste leben viele aus einem Geist, Geist von Jesus Christus. [\u2026]\u201c (EG 268,1-5).<\/p>\n<p>Dr. Rainer Stahl<\/p>\n<p>Erlangen<\/p>\n<p><a href=\"mailto:rainer.stahl.1@gmx.de\">rainer.stahl.1@gmx.de<\/a><\/p>\n<p>[1951 geboren, Studium der Theologie in Jena, Assistent im Alten Testament, 1981 ordiniert, Pfarrer der Ev.-Luth. Kirche in Th\u00fcringen, zwei Jahre lang Einsatz beim Lutherischen Weltbund in Genf, dann Pfarrer in Altenburg, Alttestamentler an der Kirchlichen Hochschule in Leipzig, Referent des Th\u00fcringer Landesbischofs in Eisenach, seit 1998 Dienst f\u00fcr den Martin-Luther-Bund (das lutherische Diasporawerk) in Erlangen, seit 2016 im Ruhestand.]<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a>&nbsp;&nbsp; Zu dieser Deutung vgl. Sie bitte 1. Korinther 12,30!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[ii]<\/a>&nbsp;&nbsp; Wieder sei festgehalten: Das in runden Klammern (&nbsp; ) Gegebene markiert textkritische Varianten, das in eckigen Klammern [ ] Gegebene Erl\u00e4uterungen von mir und das nach \/ Gegebene Varianten des Verstehens.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[iii]<\/a>&nbsp;&nbsp; Vgl.: Nils Sandrisser: N\u00e4chstenliebe erkl\u00e4rt, in: Glaube &amp; Heimat, Nr. 18, 2.5.2021, S. 2.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freiheit davor, alles leisten zu m\u00fcssen | Pfingstmontag, 24. Mai 2021 |&nbsp;1. Korinther 12,4-11, |&nbsp; verfasst von Dr. Rainer Stahl |&nbsp; \u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch allen!\u201c Liebe Leserin, lieber Leser! Liebe Schwestern und Br\u00fcder! 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