{"id":5171,"date":"2021-05-19T20:05:49","date_gmt":"2021-05-19T18:05:49","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5171"},"modified":"2021-05-19T21:11:36","modified_gmt":"2021-05-19T19:11:36","slug":"predigt-zu-1-kor-12-1-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-1-kor-12-1-11\/","title":{"rendered":"Predigt zu 1. Kor 12, 1-11"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt f\u00fcr den Pfingstmontag, 24. 5. 2021; | 1. Kor. 12, 1-11 | verfasst Winfried Klotz |<\/h3>\n<p>1.Korinther 12, 1-11 (Text: Gute Nachricht Bibel) Der Apostel Paulus schreibt an die christliche Gemeinde in Korinth:<\/p>\n<p>Br\u00fcder und Schwestern! Ich komme nun zu den F\u00e4higkeiten, die der Geist Gottes schenkt, und sage euch, was ihr dar\u00fcber wissen m\u00fcsst.<\/p>\n<p>2 Ihr erinnert euch: Als ihr noch Ungl\u00e4ubige wart, seid ihr vor den stummen G\u00f6tzen in Ekstase geraten.&nbsp;&nbsp; Gal 4,8<\/p>\n<p>3 Darum muss ich euch vor allem eines sagen: Wenn Gottes Geist von einem Menschen Besitz ergriffen hat, kann dieser nicht sagen: \u00bbJesus sei verflucht!\u00ab Umgekehrt kann niemand sagen: \u00bbJesus ist der Herr!\u00ab, wenn nicht der Heilige Geist in ihm wirkt.&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1Joh 4,2-3; R\u00f6m 10,9; Phil 2,11<\/p>\n<p>4 Es gibt verschiedene Gaben, doch ein und derselbe Geist teilt sie zu.&nbsp;&nbsp;&nbsp; (12,4-11) 12,27\u201314,40; R\u00f6m 12,6-8; Eph 4,4<\/p>\n<p>5 Es gibt verschiedene Dienste, doch ein und derselbe Herr macht dazu f\u00e4hig.<\/p>\n<p>6 Es gibt verschiedene Wunderkr\u00e4fte, doch ein und derselbe Gott schenkt sie \u2013 er, der alles in allen wirkt.<\/p>\n<p>7 Doch an jedem und jeder in der Gemeinde zeigt der Heilige Geist seine Wirkung in der Weise und mit dem Ziel, dass alle etwas davon haben.&nbsp;&nbsp; 14,26S<\/p>\n<p>8 Die einen bef\u00e4higt der Geist dazu, Gottes weisheitsvolle Pl\u00e4ne zu enth\u00fcllen; andere l\u00e4sst er erkennen, was in einer schwierigen Lage getan werden soll.<\/p>\n<p>9 Derselbe Geist gibt den einen besondere Glaubenskraft und den anderen die Kraft, zu heilen.<\/p>\n<p>10 Der Geist erm\u00e4chtigt die einen, Wunder zu tun; andere macht er f\u00e4hig, Weisungen Gottes zu verk\u00fcnden. Wieder andere k\u00f6nnen unterscheiden, was aus dem Geist Gottes kommt und was nicht. Die einen bef\u00e4higt der Geist, in unbekannten Sprachen zu reden; anderen gibt er die F\u00e4higkeit, das Gesagte zu deuten.&nbsp;&nbsp; Apg 2,4S<\/p>\n<p>11 Aber das alles bewirkt ein und derselbe Geist. So wie er es will, teilt er jedem und jeder in der Gemeinde die eigene F\u00e4higkeit zu.&nbsp;&nbsp; 7,7; R\u00f6m 12,3; Eph 4,7; 1Petr 4,10<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p>Gaben des Geistes, F\u00e4higkeiten, die der Geist schenkt, der Apostel Paulus schreibt \u00fcber die Auswirkungen des Geistes Gottes im Leben der Gemeinde. Die Gemeinde Jesu ist nicht allein auf Worte oder das Wort gegr\u00fcndet, auf eine Nachricht, eine Information, sondern der Geist Gottes best\u00e4tigt das Wort; er macht, dass das Evangelium vom Kopf ins Herz geht und dem Leben eine neue Richtung gibt; er verwirklicht, was das Wort ank\u00fcndigt: Glaube, Hoffnung, Liebe, drei grundlegende Gaben des Geistes, deren Gr\u00f6\u00dfte die Liebe ist. Im 2. Kapitel unseres Briefes schreibt der Apostel: \u201eMein Wort und meine Botschaft wirkten nicht durch Tiefsinn und \u00dcberredungskunst, sondern weil Gottes Geist sich darin m\u00e4chtig erwies. Euer Glaube sollte sich nicht auf Menschenweisheit gr\u00fcnden, sondern auf die Kraft Gottes.\u201c (V. 4-5) Es geht beim Glauben, dieser Bindung des Vertrauens an Gott durch Jesus Christus also nicht um zuerst um ein besseres Verst\u00e4ndnis des eigenen Lebens, um einen Sinn im Leben, sondern um die Einbindung in eine Wirklichkeit; genau das schafft der Geist Gottes.<\/p>\n<p>Der Apostel antwortet in unserem Abschnitt auf Fragen zu den Wirkungen des Geistes Gottes. Um eine Kl\u00e4rung herbeizuf\u00fchren, holt er weit aus. Wie war das damals als ihr den lebendigen Gott noch nicht kanntet? Wie war euer Umgang mit dem, was ihr an Gottes statt verehrt habt? Auch wenn diese G\u00f6tzen stumm waren, so wart ihr doch von ihnen fasziniert, ja manche von euch sind bei der Verehrung dieser \u201eNicht-G\u00f6tter\u201c in Ekstase geraten. Da ging es hoch her, so wie es manchmal heute in euren Gottesdiensten auch hoch her geht. Was aber ist der Unterschied zwischen damals und heute? Ungew\u00f6hnliche Manifestationen gab es damals, gibt es heute. Was damals und heute unterscheidet ist das Bekenntnis zu Jesus als dem Herrn. Die an den stummen G\u00f6tzen h\u00e4ngen verfluchen Jesus, ihr aber preist ihn als den Herrn, ob ihr in Ekstase redet oder mit klarem Verstand.<\/p>\n<p>\u201eHerr ist Jesus\u201c, (V. 3b) ausf\u00fchrlicher: Jesus Christus ist der Herr! Das ist das Grundbekenntnis der christlichen Gemeinde. Das verbindet Christen miteinander und trennt zugleich von anderen Lehren und Kulten. Herr ist Jesus, das meint: Er ist die Br\u00fccke zu Gott, durch ihn bin ich mit Gott vers\u00f6hnt und damit ein Kind Gottes; das meint auch: mein Tun und Lassen geschieht in seiner Nachfolge. Es soll mich nichts sonst beherrschen, weder Geld und Gut noch Not und Elend; weder Ansehen und Ehre bei den Menschen noch Verachtung und Unterdr\u00fcckung. Ja auch meine Schw\u00e4chen, mein Scheitern, meine Irrwege und Verfehlungen haben nicht das letzte Wort \u00fcber mich; mein Herr ist Jesus! IHM ist alles anheimgestellt, von ihm erbitte und empfange ich Trost und Zurechtweisung; er sagt JA zu mir, auch wenn im Moment ein dickes Nein meinen Lebensweg blockiert.<\/p>\n<p>Herr ist Jesus! Von diesem Zentrum her empfangen die Gaben des Geistes, die Dienste und Wunderkr\u00e4fte ihre Ausrichtung, Beglaubigung, Kraft. Ausrichtung: sie sind gegeben zum Nutzen aller; Beglaubigung: sie sind wahr, wenn ER sich darin verwirklichen kann; Kraft, gewiss arbeiten wir mit unseren Kr\u00e4ften, aber indem wir arbeiten, wird Gottes Kraft sp\u00fcrbar. Das geht so weit, das Paulus im 2. Korintherbrief (12, 9f) schreiben kann: \u201eAber der Herr hat zu mir gesagt: \u00bbDu brauchst nicht mehr als meine Gnade. Je schw\u00e4cher du bist, desto st\u00e4rker erweist sich an dir meine Kraft.\u00ab Jetzt trage ich meine Schw\u00e4che gern, ja, ich bin stolz darauf, weil dann Christus seine Kraft an mir erweisen kann.\u201c<\/p>\n<p>Und noch etwas Wichtiges: Es sind nicht verschiedene Geister, die in der Gemeinde Jesu Christi wirken! Hinter allen Gaben, Diensten und Kr\u00e4ften steht der dreieinige Gott. Er neigt sich in Jesus zu uns herab und sendet seinen Geist, damit unser Vertrauen zu ihm mit Leben und Kraft erf\u00fcllt ist. So k\u00f6nnen wir f\u00fcr IHN brennen, nicht in fanatischer \u00dcberheblichkeit, aber in liebevoller Klarheit, ihm und den N\u00e4chsten zugewandt.<\/p>\n<p>Dieses Brennen erweist sich als Wirkung seines Geistes, wenn es zum Nutzen aller ist. Hindernd, ja zerst\u00f6rerisch dagegen ist es, wenn es \u00fcberformt ist vom Drang, sich selbst zu beweisen, von Rivalit\u00e4t und der Suche nach Anerkennung. Dann ist dieses Brennen des Geistes abgelenkt von seiner Mitte, der in Jesus Christus geschenkten Liebe Gottes. \u201eDie Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben ist\u201c, schreibt Paulus im R\u00f6merbrief. (5, 5) Gottes Geist hat zwei Hauptanliegen: er macht uns Christus gro\u00df, und er bef\u00e4higt uns zur Liebe zu Gott und den Menschen. Der letzte Vers unseres 12 Kapitels: \u201eIch zeige euch jetzt noch einen anderen Weg, einen, der alles \u00fcbersteigt\u201c (V. 31b), und das folgende \u201eHohelied der Liebe\u201c weisen darauf hin.<\/p>\n<p>So sehr wir uns danach sehnen, dass die christliche Gemeinde ein Ort der Gemeinschaft, der N\u00e4he, der Zugewandtheit ist, so sehr zu erwarten ist, dass Christen f\u00e4hig sind, aufeinander zu zugehen, Br\u00fccken \u00fcber unterschiedliche Meinungen und Wege zu schlagen, ehrlich zu reden und auf Intrigen zu verzichten, so sehr ist christliche Gemeinde doch eine irdische Veranstaltung mit Menschen, die Fehler machen, ja auch wirklich aneinander schuldig werden. Das w\u00e4re nicht so schlimm, wenn das Brennen des Geistes Jesu uns dazu triebe, ehrlich und liebevoll reinen Tisch zu machen. Ich wei\u00df: ER treibt uns ganz gewiss dazu, aber wir sind Meister im Verdr\u00e4ngen seines Redens; wir glauben gewiss daran, dass Gott uns liebt, aber wir gehorchen seiner Liebe nicht! Da zeigt sich: wir gebrauchen unsere Gaben erst zu unserem eigenen Nutzen, dann auch zum Nutzen aller, eingeschlossen den, den wir unseren Herr nennen. So bekommt unser Dienst dunkle Flecken, es fehlt die Durchschlagskraft und Nachhaltigkeit. Die Gemeinde wird nicht gesammelt, sondern zerstreut sich, denn es fehlt der w\u00e4rmende Ofen der Liebe. Dieser Ofen brennt n\u00e4mlich nicht, weil jemand nette und kluge Worte spricht oder ein guter Kumpel ist, sondern weil jemand sich selbst als Brennmaterial gibt. Ein letzter Satz dazu: Wer sich nicht um Jesu willen in den Hintern treten lassen kann, nicht zur\u00fccktritt und trotzdem den Kopf oben tr\u00e4gt, lebt noch in der Werkgerechtigkeit und hat den Kern des Evangeliums \u2013 \u201eJesus Christus &#8211; Gottes Liebe f\u00fcr mich!\u201c nicht ergriffen.<\/p>\n<p>Die vielen Gaben des einen Geistes Jesu: Paulus z\u00e4hlt in unserem Abschnitt in Kenntnis dessen, was in der Gemeinde in Korinth wichtig war, verschiedene Gaben auf; ob die Reihenfolge eher zuf\u00e4llig ist oder eine Wertung enth\u00e4lt, kann ich kaum beurteilen. Vom Beginn des 14. Kapitel her steht die geschwisterliche Liebe im Zentrum, w\u00e4hrend prophetische Rede als Zweites erstrebenswert ist. Das ekstatische Lob Gottes in anderen Sprachen ist nach Paulus weniger gemeindetauglich, wenn es nicht ausgelegt wird.<\/p>\n<p>Ich z\u00e4hle einmal auf, was Paulus als Gaben des Geistes nennt: von Weisheit reden, Erkenntnis mitteilen, Glaubenskraft, Krankheiten heilen, Wunderkr\u00e4fte, prophetische Rede, Unterscheidung der Geister, verschiedene Arten der Zungenrede und die Gabe sie zu deuten. All das wirkt der eine Geist. Das betont Paulus mehrmals, es ist ihm wichtig. Der eine Geist pflanzt ein in den einen Leib.<\/p>\n<p>Viele Gaben- ein Geist. Was Paulus hier und im R\u00f6merbrief, Kap. 12 aufz\u00e4hlt, sind keine Selbstverst\u00e4ndlichkeiten. Weder, dass er \u00fcberhaupt von den Gaben des Geistes redet, noch was er an nat\u00fcrlich oder auch \u00fcbernat\u00fcrlich scheinenden Begabungen nennt. Gemeinde war durch die Zusage Jesu \u201echarismatische Gemeinde\u201c! Wir sind heute daran gew\u00f6hnt, dass Kirche und Gemeinde als geordnete Institutionen bestehen, finanziert durch die Kirchensteuer, und einen Stamm von Haupt- und nebenamtlichen MitarbeiterInnen besch\u00e4ftigt. Und wir erwarten von denen, die mitarbeiten, dass sie die erforderlichen Begabungen und Kenntnisse haben. Menschen, die nicht in einem Arbeitsverh\u00e4ltnis zur Kirche stehen, werden oft in zweierlei Hinsicht gebraucht: f\u00fcr Hilfst\u00e4tigkeiten wie z. B. das Austragen des Gemeindebriefs, den Besuchsdienst, den Kirchenchor und als Beteiligte in von der kirchlichen Demokratie geforderten Gremien. Dass jemand regelm\u00e4\u00dfig auf die Kanzel steigt, erfordert ein Studium oder eine Ausbildung als Pr\u00e4dikant und eine kirchliche Pr\u00fcfung und Zulassung. Es ist alles \u201everordnet\u201c und geregelt. Nachdem in der Reformation das Ehrenamt im Sinne des Priestertums aller Gl\u00e4ubigen entdeckt wurde, ist es heute gut geregelt, aber nur sehr begrenzt f\u00fcr den Dienst der Gemeinde insgesamt erforderlich. Das war zu Paulus\u2018 Zeit anders; bezahlte Hauptamtliche gab es nicht. Die am Ende des Kapitels als wichtige Funktionen in und f\u00fcr die Gemeinde genannten Apostel (\u201eMissionare\u201c) Propheten, Lehrer, Wundert\u00e4ter, Heilende und in fremden Sprachen Gott Lobende (V. 29f) werden alle nicht daf\u00fcr bezahlt, h\u00f6chsten freiwillig unterst\u00fctzt. Ihre Pr\u00fcfung haben sie vor der Gemeinde abgelegt, indem sie ihren Dienst aus\u00fcbten. Getrieben hat sie das innere Brennen des Geistes, der ihre F\u00e4higkeiten in Dienst nahm und erweiterte.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, die Wiederkehr alter \u201ebesserer\u201c Zeiten fordern bringt nichts, aber dass wir die Zusage Jesu ernst nehmen, \u201eihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen\u201c, und deshalb den, der den Geist gesandt hat, um die f\u00fcr uns vorgesehene Portion bitten. Und in der Spur Jesu lebend entdecken und gebrauchen, was er uns durch seinen Geist gegeben hat. Warten wir nicht ab, bis wir gebraucht werden! Oder dem kirchlichen Regelwerk entsprechen. In Demut vor Gott und seiner Gemeinde wirken wir. Welche Begabungen durch den Hl. Geist werden heute vor allem gebraucht?<\/p>\n<p>Ich frage meine Frau. Ihre Antwort: Wir brauchen heute vor allem Gemeinschaft, einander verstehen, Einigkeit. Das scheint kein Problem zu sein. Bei einem Bier zusammensitzen und miteinander reden, feiern, ist das schwierig? Achten wir mal darauf, wer mit wem zusammensitzt und redet. Es sind die, die sich sowieso m\u00f6gen und verstehen. Die Clique trifft sich und feiert; andere, schwierige Menschen, Leute, die quer liegen zur Mehrheitsmeinung bleiben vor der T\u00fcr. Und erst recht werden die ausgeschlossen, die durch Unfreundlichkeit und Gegnerschaft in wichtigen Fragen aufgefallen sind. Auch Ehre und Ansehen h\u00e4ngen unter Christen hoch; wer hat was zu bestimmen und wer hat was falsch gemacht? sind gerne gestellte Fragen. Ich will gar nicht von Verfehlungen reden, von Schuld, die Menschen in der Gemeinde voneinander trennt. In Einigkeit miteinander leben und Christus dienen, dazu braucht es das Brennen der Liebe Gottes, das die Situation kl\u00e4rende prophetische Wort, die Erfahrung, durch den Glauben bin ich bei Gott angenommen, Weisheit, die psychische Befindlichkeiten durchschaut \u2026. und die Demut, mit all diesen Gaben zu dienen und nicht zu herrschen.<\/p>\n<p>Viele Gaben braucht es, damit Gemeinde Jesu leben und f\u00fcr andere da sein kann. Gott gibt sie denen, die darum bitten. Amen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gebet- F\u00fcrbitten:<\/p>\n<p>Dreieiniger Gott, vor Dir beugen wir unsere Knie und Herzen; unbegreiflich bist du uns, all unsere Vorstellungen \u00fcbersteigst du. Aber in Jesus Christus und der Geschichte deines Volkes Israel, an der wir durch ihn Anteil haben, k\u00f6nnen wir dich erkennen. Durch Jesus vernehmen wir dein Reden und verstehen dein Handeln, durch ihn hast du uns die Br\u00fccke gebaut zu dir. Durch ihn hast du auch deinen Heiligen Geist gesandt, du schenkst uns lebendigen Anteil an dir.<\/p>\n<p>So bitten wir dich, dreieiniger Gott, um den Anteil an dir, den wir brauchen, um als deine Gemeinde in dieser Zeit und Welt bestehen zu k\u00f6nnen. Wir bitten darum, dass deine Liebe uns erf\u00fcllt, dass wir, erf\u00fcllt mit Glaube und Hoffnung, beten k\u00f6nnen wie es dir gef\u00e4llt. Wir bitten um Worte und Taten, die f\u00fcr die Botschaft des Evangeliums Zeugnis ablegen. Wir bitten um einen klaren Blick, damit wir beurteilen k\u00f6nnen, was zur Vers\u00f6hnung zwischen den Menschen hilft, sei es in der Gemeinde, Gesellschaft oder den V\u00f6lkern.<\/p>\n<p>Insbesondere bitten wir dich \u2026. (hier sollten die aktuellen Krisen und N\u00f6te genannt werden).<\/p>\n<p>Wir danken dir, dass du uns h\u00f6rst und nach deinem Willen erh\u00f6rst. In der Stille bringen wir unsere pers\u00f6nlichen Anliegen vor dich: \u2026.<\/p>\n<p>Stilles Gebet<\/p>\n<p>Vater unser<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge: Pfingstlieder aus dem EG, z. B. 134, Komm, o komm, du Geist des Lebens; EG 251, Herz und Herz vereint zusammen; Lebenslieder 159, Nehmt einander an (Arno Backhaus); Lebenslieder 253, Herr, f\u00fcll mich neu, Jesus-Bruderschaft; EG+ 135, Wie ein Fest nach langer Trauer (LL 132); Unser Liederbuch 243, Kommt und empfangt den Geist des Sohnes, John Wimber; Lebenslieder plus 49, Herr, das Licht deiner Liebe leuchtet auf, Graham Kendrick.<\/p>\n<p>Winfried Klotz, Pfr. i. R., Bad K\u00f6nig im Odenwald<\/p>\n<p>Jahrgang 1952, verheiratet, 3 erwachsene Kinder; Hobbyschafhalter; Mitglied im Pfarrgebetsbund.<\/p>\n<p>winfried.klotz@web.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt f\u00fcr den Pfingstmontag, 24. 5. 2021; | 1. 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