{"id":5259,"date":"2021-06-09T11:23:44","date_gmt":"2021-06-09T09:23:44","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5259"},"modified":"2021-06-09T11:26:06","modified_gmt":"2021-06-09T09:26:06","slug":"predigt-zu-1-kor-141-3-u-22-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-1-kor-141-3-u-22-25\/","title":{"rendered":"Predigt zu 1.Kor 14,1-3 u. 22-25"},"content":{"rendered":"<h3><strong>\u201e\u2026aber die Liebe ist die Gr\u00f6\u00dfte unter ihnen\u201c | <\/strong><strong>Predigt zu 1.Kor 14,1-3 u. 22-25 | 2. Sonntag n.Tr. 13.6.2021 <\/strong><strong> |&nbsp;<\/strong><strong>verfasst von Suse G\u00fcnther |&nbsp;<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN<\/strong><\/p>\n<p><em>Strebt nach der Liebe! Bem\u00fcht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber darum, dass ihr prophetisch redet! Denn wer in Zungen redet, der redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand versteht ihn: im Geist redet er Geheimnisse. Wer aber prophetisch redet, der redet zu Menschen zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tr\u00f6stung. <\/em><\/p>\n<p><em>Darum ist die Zungenrede ein Zeichen nicht f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen, sondern f\u00fcr die Ungl\u00e4ubigen; die prophetische Rede aber ein Zeichen nicht f\u00fcr die Ungl\u00e4ubigen, sondern f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen. Wenn nun die ganze Gemeinde an einem Ort zusammenk\u00e4me und alle redeten in Zungen, es k\u00e4men aber Unkundige oder Ungl\u00e4ubige hinein, w\u00fcrden sie nicht sagen, ihr seid von Sinnen? Wenn aber alle prophetisch redeten und es k\u00e4me ein Ungl\u00e4ubiger oder Unkundiger hinein, der w\u00fcrde von allen \u00fcberf\u00fchrt und von allen gerichtet; was in seinem Herzen verborgen ist, w\u00fcrde offenbar, und so w\u00fcrde er niederfallen auf sein Angesicht, Gott anbeten und bekennen, dass Gott wahrhaftig unter euch ist.<\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>Gott, gib uns ein Herz f\u00fcr Dein Wort und nun ein Wort f\u00fcr unser Herz. AMEN<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Das Schlagwort \u201eMobbing\u201c ist in aller Munde. Was aktuell in aller Munde ist, wird ja oft in der amerikanischen Sprache ausgedr\u00fcckt. Der Begriff \u201eMobbing\u201c ist aktuell, die Sache aber ist alt. Fr\u00fcher haben wir daf\u00fcr das Wort \u201eIntrige\u201c gebraucht. Gezielt und verborgen einem oder einer anderen schaden. Das gab es leider immer. Was allerdings in der Gegenwart zum Gl\u00fcck neu ist, ist eben die Tatsache, dass man dieser Intrige viel Aufmerksamkeit schenkt und sehr genau untersucht, warum es dazu kommt und wer die Drahtzieher sind.<\/p>\n<p>Und da hat man etwas Wichtiges herausgefunden: Mobbing trifft in erster Linie die Guten. Die T\u00fcchtigen. Denen man sich vielleicht unterlegen f\u00fchlt, auf die man neidisch ist, gegen die man sich wehren m\u00f6chte, sich dazu aber nicht in der Lage f\u00fchlt.<\/p>\n<p>Die Sache ist wie gesagt alt. So alt, dass schon in der Urgemeinde die Menschen sicherlich nicht dagegen gefeit waren. Schon Jesu J\u00fcnger versuchten, sich den besten Platz zu sichern (Mk 10,35 ff)<\/p>\n<p>Und Paulus sieht es als n\u00f6tig an, seine Gemeinde in Korinth nur kurz vor unserem heutigen Predigttext daran zu erinnern (1. Kor 12, 4f): Es sind verschiedene Gaben, aber es ist ein Geist, es sind verschiedene \u00c4mter, aber es ist ein Herr.<\/p>\n<p>Paulus sagt deutlich: Ihr seid verschieden, Ihr habt verschiedene Gaben. Was uns eint ist unser Glaube an den gemeinsamen Herrn Jesus. Was uns verbindet, ist sein Geist. Alle Eure Gaben sind wichtig, wir k\u00f6nnen den Glauben in der Welt nur gemeinsam leben.<\/p>\n<p>Ich schlie\u00dfe daraus, dass Paulus das so deutlich betont, dass es eben n\u00f6tig war. Im zw\u00f6lften Kapitel seines Korintherbriefes zieht er niemanden zur Rechenschaft, sondern betont, wie wichtig es ist, als Christen zusammenzuhalten in der Welt und die gegenseitigen Gaben zu sch\u00e4tzen. Im heutigen Predigttext, dem vierzehnten Kapitel, wird er da schon deutlicher. Es geht ihm vor allem um eine Gruppierung innerhalb der Gemeinde, die sich anscheinend in den Vordergrund stellen m\u00f6chte. Und das mit Mitteln, die in der Mobbingforschung als eine M\u00f6glichkeit, andere auszuspielen, erkannt wurden: Mit Geheimnistuerei. Eine bestimmte Gruppe ist eingeweiht, eine andere wird ausgegrenzt, indem ihr Informationen vorenthalten werden.<\/p>\n<p>Eingeweiht sind in unserem Predigttext die Zungenredner.<\/p>\n<p>Sie wissen nicht, was das ist? Ich wusste es auch nicht, bis ich zum ersten Mal Gottesdienste charismatischer Gemeinden besucht habe. Also Gemeinden, die sich ganz besonders dar\u00fcber identifizieren, vom Heiligen Geist bewegt zu sein.<\/p>\n<p>Zu Beginn dieser Gottesdienste geraten Menschen, bewegt durch besondere Lieder und Gebete, in eine Art Trance. In den dichtgef\u00fcllten Kirchen beginnen sie, in fremden Sprachen \u2013 also Zungen, daher das Wort Zungenrede \u2013 zu reden. Oft sind diese Worte gar keiner bestimmten Sprache zuzuordnen, sondern v\u00f6llig unerkennbar. Zum ersten Mal habe ich einem solchen Gottesdienst beigewohnt w\u00e4hrend meiner Ausbildung. Damals, 1989 in Basel, war es bewegend einen Gottesdienst mitzufeiern, in dem hunderte junge Menschen sich in den B\u00e4nken dr\u00e4ngten, moderne Lieder sangen, einer mitrei\u00dfenden Predigt zuh\u00f6rten. So lebendig waren die herk\u00f6mmlichen Gottesdienste, die ich kannte, nie gewesen. Nur eines hat mich eben verunsichert, diese Zungenrede, bei der die Leute, so meine Wahrnehmung, v\u00f6llig die Kontrolle \u00fcber sich zu verlieren drohten.<\/p>\n<p>Erst anschlie\u00dfend habe ich in meiner Bibel nachgeforscht und entdeckt, dass genau diese F\u00e4higkeit sehr wohl zu den allerersten benannten Gaben der jungen christlichen Gemeinden geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Offensichtlich hat aber bereits Paulus sich bem\u00fcht, diese F\u00e4higkeit in geordnete Bahnen zu lenken, damit kein Schindluder damit betrieben wurde. Denn, das war in seinen Augen die Gefahr dabei: Es kann ja niemand \u00fcberpr\u00fcfen, welche Worte die Gl\u00e4ubigen sprechen. Was sie f\u00fcr g\u00f6ttliche Anweisungen erhalten haben. Sie k\u00f6nnen hinterher viel erz\u00e4hlen. Sie k\u00f6nnen diese Trance auch vort\u00e4uschen. Und sich damit zu einer exklusiven Gruppe innerhalb der Gemeinde machen, nach dem Motto: \u201eWir wissen Bescheid und Ihr habt keine Ahnung\u201c. Der n\u00e4chste Schritt ist dann nicht weit. Vom \u201eIhr habt keine Ahnung\u201c bis zum \u201eIhr geh\u00f6rt nicht dazu\u201c trennen nur Millimeter.<\/p>\n<p>Paulus betont deshalb im heutigen Predigttext, dass das alles sch\u00f6n und gut ist mit den verschiedenen Gaben. Dass sie aber nur wirken k\u00f6nnen, wenn ein liebevoller Umgang miteinander die Grundlage ist. \u201eStrebt nach der Liebe\u201c, so beginnt er den heutigen Abschnitt. Alles, was Ihr tut, das soll dazu dienen, den Menschen gut zu tun. Aufzubauen und zu tr\u00f6sten. Nicht auszugrenzen und zu verletzen.<\/p>\n<p>\u201eDie Zungenrede ist ein Zeichen nicht f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen, sondern f\u00fcr die Ungl\u00e4ubigen\u201c \u2013 schreibt Paulus und erinnert mich damit an mich damals als junge Vikarin in der riesigen St. Alban Kirche in Basel: Ich war fremd in dieser Art des Glaubens, ich hatte meinen Weg als Pfarrerin noch nicht einmal begonnen, aber ich war beeindruckt. Ich erlebte es als Zeichen: So also kann Christentum sein. Es h\u00e4tte nicht viel gefehlt und ich h\u00e4tte mir gesagt: \u201eSo ist das richtige Christentum\u201c. Paulus aber betont etwas anderes: Das richtige Christentum gibt es so gar nicht. Es gibt viele Menschen, die zur Gemeinde geh\u00f6ren, die sich bem\u00fchen, die ihre F\u00e4higkeiten einbringen. Erkennen soll man die christlichen Gemeinden daran, dass sie die Liebe unter sich wirken lassen.<\/p>\n<p>Und deshalb benennt er im heutigen Predigttext eine F\u00e4higkeit als ganz besonders wichtig: Die F\u00e4higkeit der \u201eprophetischen Rede\u201c. Denn die prophetische Rede verschweigt nichts. Sie weist nicht zur\u00fcck auf eine kleine und besondere Gruppe, sondern sie weist in die Zukunft. Sie erkl\u00e4rt. Sie legt das aus, was die Zungenredner in ihrer ganz eigenen Sprache von Gott geh\u00f6rt haben. Sie beschreibt Gottes Willen. Dar\u00fcber kann man dann unterschiedlicher Meinung sein. Aber die Fakten liegen auf dem Tisch, man kann dar\u00fcber gemeinsam sprechen.<\/p>\n<p>Auf diese Weise ist prophetische Rede einladend. \u201eein Zeichen f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen\u201c \u2013 so sagt Paulus. Also f\u00fcr die, die es wirklich verstehen und f\u00fcr die, die es verstehen wollen. Die dar\u00fcber sprechen wollen, sich den Erfahrungen und \u00dcberlegungen des Glaubens gemeinsam aussetzen wollen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich stehen auch die in Gefahr, sich als etwas Besonderes anzusehen. Nach dem Motto: \u201eWir haben verstanden, worum es geht, wir k\u00f6nnen es anderen erkl\u00e4ren\u201c. Deshalb stellt Paulus alle seinen \u00dcberlegungen voran die Aufforderung: \u201eStrebt nach der Liebe\u201c \u2013 und wer seine Bibel aufschl\u00e4gt (was \u00fcbrigens eine Gabe ist, die wir fast alle haben, in der Bibel nachlesen), der wird feststellen, dass unmittelbar vor unserem heutigen Predigttext ein Vers steht, den wir alle kennen, den ganz viele Menschen als Geleitwort f\u00fcr ihre Partnerschaft ausgew\u00e4hlt haben: \u201ees bleiben uns Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die Gr\u00f6\u00dfte unter ihnen.\u201c (1.Kor 13, 13)<\/p>\n<p>Wie kommt es dazu, dass Menschen sich gegenseitig bewusst schaden wollen? Es kommt dazu, weil sie sich aus irgendeinem Grund anderen unterlegen f\u00fchlen und dann mit sehr gezielten Mitteln die anderen klein machen wollen.<\/p>\n<p>Es trifft also leider oft die Guten, die sich dann noch mehr bem\u00fchen. Und damit tats\u00e4chlich alles noch schlimmer machen, weil die anderen sich ja dann noch mehr wehren zu m\u00fcssen meinen.<\/p>\n<p>Paulus benennt f\u00fcr dieses Problem in meinen Augen die einzige L\u00f6sung: Er erinnert seine Leute daran, dass sie etwas ganz Besonderes sind. Alle sind wichtig in der Gemeinde, denn alle haben ganz besondere Begabungen. Zungenrede und prophetische Rede, die Gabe zu heilen, zu predigen und Wunder zu tun (1. Kor 12) und vieles mehr.<\/p>\n<p>Wir wissen das aus unseren heutigen Gemeinden auch. Manch einer kann besonders gut musizieren. Eine andere versteht viel von finanziellen Belangen. Wieder andere sind besonders kreativ und k\u00f6nnen Gruppen gut leiten, engagieren sich im Eine Welt Laden, organisieren den Kirchendienst oder punkten in den Presbyteriumssitzungen<\/p>\n<p>mit L\u00f6sungen und harmonischem Auftreten.<\/p>\n<p>Keine dieser F\u00e4higkeiten ist besser oder schlechter als die anderen, alle aber sind wichtig, nur so k\u00f6nnen wir in der Welt als Christen bestehen. Viel n\u00f6tiger als die Frage \u201eWas kann der oder die denn da schon wieder besser als ich\u201c ist die Frage \u201ewas kann ich besonders gut\u201c? Was kann ich einbringen? Und auch, was kann ich nicht so gut, was \u00fcberlasse ich lieber anderen, wie gut, dass es diese anderen gibt.<\/p>\n<p>Ja, Paulus hat recht. Die prophetische Rede ist dabei wichtig. Die F\u00e4higkeit, unser Handeln zukunftsorientiert auszurichten. Aber ganz besonders wichtig ist etwas, wozu wir alle begabt sind: \u201eStrebt nach der Liebe\u201c. AMEN<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201e\u2026aber die Liebe ist die Gr\u00f6\u00dfte unter ihnen\u201c | Predigt zu 1.Kor 14,1-3 u. 22-25 | 2. Sonntag n.Tr. 13.6.2021 |&nbsp;verfasst von Suse G\u00fcnther |&nbsp;&nbsp; Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN Strebt nach der Liebe! 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