{"id":5305,"date":"2021-06-16T16:18:48","date_gmt":"2021-06-16T14:18:48","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5305"},"modified":"2021-06-16T16:18:48","modified_gmt":"2021-06-16T14:18:48","slug":"predigt-zu-lukas-15-1-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-lukas-15-1-7\/","title":{"rendered":"Predigt zu Lukas 15, 1-7"},"content":{"rendered":"<h3>Nicht umkommen lassen \u2013 keinesfalls! | 3. Sonntag nach Trinitatis | 20. Juni 2021 | Lukas 15, 1-7 | verfasst von Uland Spahlinger |<\/h3>\n<p><em><u>Vorbemerkung:<\/u> Zeitgleich mit der Besch\u00e4ftigung mit dem Gleichnis vom verlorenen Schaf wurde ich mit einem massiven Konflikt in einer Gemeinde in unserer Region konfrontiert, in dem es um die unbedingte Bewahrung von lokalen Traditionen und die Abwehr von Ver\u00e4nderungen ging. Darin kam \u2013 f\u00fcr meine Wahrnehmung \u2013 eine starre, reaktion\u00e4re Abwehrhaltung zum Vorschein, die Ver\u00e4nderung, Erneuerung oder auch nur den Ansto\u00df dazu blockiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Vor diesem Hintergrund habe ich das Gleichnis gelesen und die Predigt formuliert. Mir ist bewusst, dass ich dadurch manche Aspekte vernachl\u00e4ssigt habe, die in der Exegese als Standard verhandelt werden. Wichtig wurde mir, den gro\u00dfen Bogen zum Handeln Gottes an und mit seinem Volk zu ziehen, der etwa von Claus Westermann unter den Begriffen \u201eRetten\u201c und \u201eSegnen\u201c er\u00f6ffnet wird.<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>die Internetausgabe der Wochenzeitung \u201eDIE ZEIT\u201c ver\u00adschickt an Interessierte jeden Morgen eine Mail mit Schlagzeilen des Tages. Und seit einigen Wochen, viel\u00adleicht coronabedingt, zum Wo\u00adchenende \u201enur gute Nach\u00adrichten und Inspirierendes\u201c. K\u00f6nnte ja sein, dass sich Leserinnen und Leser das gew\u00fcnscht haben.<\/p>\n<p>Mir hat die Idee dahinter gut gefallen. Gegen die Devise vieler Nachrichtenmacher: \u201eOnly Bad News Is Good News\u201c \u2013 \u201eNur schlechte Nachrichten sind gute Nach\u00adrichten\u201c, bietet ZEIT ONLINE am Wochenende \u201enur posi\u00adtive Nachrichten\u201c an: Ge\u00adschichten \u00fcber Erfolge beim Kampf gegen die Auswir\u00adkungen von Corona, Nachrich\u00adten \u00fcber kreative Momente oder \u00fcber die Rettung von Bootsfl\u00fcchtlingen oder ein gelungenes Sozialprojekt oder einfach eine mutmachen\u00adde pers\u00f6nliche Geschichte. Nat\u00fcrlich auch, was an gro\u00dfen und herausfordernden Aufgaben bleibt, aber immer mit einem Blick auf das, was gelingt.<\/p>\n<p>Sehr h\u00e4ufig geht es um Ge\u00admeinschaft \u2013 und wir haben ja gemerkt, wie sehr uns Gemeinschaft gefehlt hat in den vergangenen Monaten. Das Leben ist \u00e4rmer ohne Sportverein, ohne Kitagruppen oder Schulklassen (er\u00adstaunliche Entdeckung!), ohne Kan\u00adtorei oder Posaunen\u00adchor, ohne Stammtisch oder Kaffee\u00adrunde, ohne den Ge\u00adsang im Gottesdienst und so weiter. Wir haben Zoom oder Teams entdeckt: Onlinesitzungen und \u2013seminare oder Familienchats laufen dar\u00fcber \u2013 das ist gut, aber ersetzt die echte Begegnung nicht.<\/p>\n<p>Gute Nachrichten: Die Inzidenz sinkt, viele sind schon geimpft, mindestens einmal mit Aussicht auf die zweite Impfung, manche sind schon durch. Wir haben uns mit vielen Notwendigkeiten gut arrangiert. Doch, doch, ich finde, dass man sagen kann: neben all den schlimmen Zahlen, hinter denen ja immer Menschenleben und Men\u00adschenschicksale stehen, sollen wir nicht \u00fcbersehen, was seit Ausbruch der Pandemie gelungen ist \u2013 und was Tag f\u00fcr Tag v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von Corona gelingt.<\/p>\n<p>Eine Sache f\u00e4llt mir dabei besonders auf: der Blick wurde st\u00e4rker vielleicht als sonst auf den Einzelnen und die Ein\u00adzelne gelenkt. Wie geht es der Oma, die keinen Besuch von den Enkeln bekommen kann? Kriegen die Freunde Homeoffice und Home schooling gleichzeitig hin? Wie hat sich die Nachbarin als Kassiererin beim Lidl heute ge\u00adschlagen? H\u00e4lt ihr Mann als Pfleger auf der Intensiv\u00adsta\u00adtion noch durch? Auf wen m\u00fcssen wir besonders ach\u00adten? Wir haben daheim genau dar\u00fcber viel gesprochen.<\/p>\n<p>Der Blick auf den Einzelnen spielt auch in unserer bib\u00adlischen Geschichte f\u00fcr diese Predigt eine prominente Rolle. H\u00f6rt aus dem Lukasevangelium, aus dem 15. Kapitel:<\/p>\n<p><em>3 Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach:<\/em><\/p>\n<p><em>4 Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er eines von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der W\u00fcste l\u00e4sst und geht dem verlorenen nach, bis er&#8217;s findet? 5 Und wenn er&#8217;s gefunden hat, so legt er sich&#8217;s auf die Schultern voller Freude. 6 Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. 7 Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein \u00fcber einen S\u00fcnder, der Bu\u00dfe tut, mehr als \u00fcber neun\u00adundneunzig Gerechte, die der Bu\u00dfe nicht<\/em> bed\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Das Bild ist vielen von uns gut vertraut: Der Hirte, der ein Schaf auf dem R\u00fccken zur Herde zur\u00fccktr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Je\u00adsus, der gute Hirte, der sich sorgt, dass keines verloren geht. Psalmgebet und frommes Liedgut nehmen das Bild vielfach auf. Das Bild \u2013 wie die Geschichte \u2013 r\u00fchrt an ei\u00adnem Bed\u00fcrfnis nach Schutz, danach, dass einer da ist, der f\u00fcr uns sorgt. Und Lukas liefert auch gleich die Aus\u00adlegung dazu: <em>\u201eSo wird auch Freude im Himmel sein \u00fcber einen S\u00fcnder, der Bu\u00dfe tut, mehr als \u00fcber neunund\u00adneun\u00adzig Gerechte, die der Bu\u00dfe nicht bed\u00fcrfen.\u201c<\/em> Umkehr, Bu\u00dfe, R\u00fcckkehr in die Schar derer, die zu Gott geh\u00f6ren. Wir wissen: wir kommen um Fehler nicht herum. Wir verfehlen uns an anderen, ungewollt oder gewollt. Wir verfehlen uns an Gott, ungewollt oder gewollt. Jede und jeder k\u00f6nnte \u2013 im Gleichnis gespro\u00adchen &#8211; das eine Schaf sein, das in die Irre l\u00e4uft. Und dann zur\u00fcckgef\u00fchrt werden muss, damit es nicht draufgeht. Es gibt f\u00fcr S\u00fcn\u00adder eine Chance, zur\u00fcckzukommen. Zur\u00fcckgeholt zu werden.<\/p>\n<p>Eigentlich geht es also in unserer Geschichte gar nicht um Umkehr. Das \u201eSchaf\u201c kehrt ja nicht selber um. Ich w\u00fcrde deshalb lieber von einer RETTUNGS\u00ad-Geschichte reden. Ohne den nachgehenden Hirten w\u00e4re das Schaf verloren. Es m\u00fcsste im W\u00fcstengel\u00e4nde umkommen. So viel war den H\u00f6rerinnen und H\u00f6rern klar.<\/p>\n<p>Genau so begegnet der Erz\u00e4hler, Jesus, den Men\u00adschen: Bei ihm ist Platz nicht nur f\u00fcr die Rechtschaf\u00adfenen und Frommen, f\u00fcr Gott\u00adsucherinnen und Theolo\u00adgen, sondern auch f\u00fcr S\u00fcn\u00adder und Z\u00f6llner, f\u00fcr Prostitu\u00adierte und Kleinkriminelle, f\u00fcr Halbgl\u00e4ubige und Ungl\u00e4u\u00adbige. Ich muss an Zach\u00e4us denken, den betr\u00fcgerischen Oberzolleinnehmer (Lu. 19): reich, aber von den Leuten geschnit\u00adten. Jesus holt ihn zur\u00fcck in die Gemeinschaft \u2013 und das hei\u00dft immer auch: in die Gemeinschaft mit Gott. Das eine war nicht trenn\u00adbar vom anderen \u2013 warum sollten sonst sich die Religions\u00adw\u00e4chter immer wieder beschweren? Oder die Ehebrecherin im Johannesevan\u00adgelium (Joh. 8): auf frischer Tat ertappt soll sie, dem Gesetzes\u00adbuchstaben folgend, gesteinigt werden. Grausamer Tod und eigentlich kein Entkommen. Jesus gelingt es, der Frau ohne Einsatz von Gewalt das Leben zu retten. So \u2013 und nur so \u2013 kann sie eine zweite Chance bekommen.<\/p>\n<p>Oder die vielen Heilungsgeschichten: Krankheit und Be\u00adhinderung galten als Gottesstrafen \u2013 f\u00fcr was auch im\u00admer. Wer Epileptiker war oder erblindet oder gel\u00e4hmt, musste etwas angestellt haben \u2013 es konnte ja nur Strafe Gottes sein. So dachten die Leute: <u>Wer sich an die Geset\u00adze h\u00e4lt, hat nichts zu bef\u00fcrchten.<\/u><\/p>\n<p>Jesus zeigt, dass es nicht so glatt aufgeht. Nicht jedes Gesetz wird dem Willen Gottes gerecht, wenn man es nach dem Buchstaben exekutiert. Nicht jede Bestim\u00admung wird dem Menschen gerecht, nur weil sie auf dem Papier steht. Es kommt immer auf den Geist an, in dem eine Regel, ein Gesetz oder ein Gebot aufgestellt wird. Der Apostel Paulus hat auch in diesem Sinn ganz Recht, wenn er den Korin\u00adthern schreibt: <em>\u201e\u2026 der Buchstabe t\u00f6tet, aber der Geist macht lebendig\u201c<\/em> (2. Kor. 3, 6b). Denn \u2013 durchaus wie Jesus &#8211; hat er erkannt: es geht um den Sinn, der in einer Bestimmung steckt. Es geht um das Ziel, dem eine Be\u00adstimmung dient.<\/p>\n<p>Und daher eine grunds\u00e4tzliche Frage: Was ist der tiefste Sinn, aus dem Gott sich mit dem Volk Israel verbunden hat? Nach allen, was wir sehen k\u00f6nnen, wollte Gott, dass dieses Volk Freiheit erf\u00e4hrt und Freiheit zu seinem Lebensgedanken machen kann. Davon erz\u00e4hlt die Geschichten von der Befreiung aus der Sklaverei in \u00c4gypten. \u201eFreiheit\u201c in einer Gemeinschaft ist aber kei\u00adnesfalls \u201eBindungslosigkeit\u201c \u2013 also dass jede*r machen kann, was er oder sie will. Deshalb kommen gleich nach der Befreiung die Gebote: ein \u00fcberschaubarer Regelkata\u00adlog f\u00fcr ein No\u00admadenvolk. Das waren sie urspr\u00fcnglich, nicht mehr und nicht weniger. Und mit den zehn Gebo\u00adten hat Gott, so erz\u00e4hlt die Bibel, einen Vertrag mit den Israeliten geschlossen. Er hat sich an sie gebunden. Gott verspricht ein Leben in Freiheit; das Volk seinerseits wird darauf verpflichtet, sich daf\u00fcr an diesen Gott zu halten. Eine ganz eigene Form der Freiheit durch Bindung. Und wie kann diese Freiheit Wirklichkeit werden? Zum einen durch die Pflege von Gerechtigkeit und Recht, zum an\u00adde\u00ad\u00adren durch Barmherzigkeit. Vor allem die Schwachen und Minderheiten sollen gesch\u00fctzt werden. So kann ein friedvolles Miteinander entstehen.<\/p>\n<p>Nicht konfliktfrei, das wird es unter Menschen nicht geben, nicht einmal unter den ganz frommen \u2013 aber mit Instrumenten und Instanzen, um Konflikte zu l\u00f6sen. In unserem Staat sind das etwa unabh\u00e4ngige Gerichte.<\/p>\n<p>Aber grundgelegt ist es, finde ich, tats\u00e4chlich in Gottes Geboten. Denn mit ihnen sagt Gott seinen Menschen ja auch: \u201eIhr seid mir alle gleich wertvoll. Ihr seid mir alle gleich lieb. Ich will eure Freiheit. Ich will, dass ihr gut miteinander leben k\u00f6nnt und fair miteinander umgeht. Das gebe ich in Eure Verantwortung. Auch Verantwor\u00adtung geh\u00f6rt zur Freiheit. Geht also klug damit um.\u201c<\/p>\n<p>Gesetze und Regeln m\u00fcssen f\u00fcr die Situation ausgelegt werden. Denn Situationen k\u00f6nnen sich \u00e4ndern. Und wir lernen ja st\u00e4ndig dazu: und dann merken wir vielleicht, dass nicht alles, was unsere V\u00e4ter und M\u00fctter uns beige\u00adbracht haben, richtig war. Ein Satz wie: \u201eDas war schon immer so\u201c mag ja praktisch sein, wenn man nichts ver\u00ad\u00e4ndern will \u2013 aber er kommt nicht vor in den 10 Gebo\u00adten. Er hat die Liebe Gottes nicht auf seiner Seite.<\/p>\n<p>Wenn wir uns nur an den Buchstaben klammern oder nur an das, was scheinbar immer gegolten hat, dann kann es sehr, sehr eng werden. Wer sich an die Gesetze h\u00e4lt, hat nichts zu bef\u00fcrchten \u2013 dieser Satz dann reicht nicht mehr hin. Er ist ein Wegschau-Satz. Und welch schlimme Folgen das Wegschauen haben kann, das k\u00f6nnen wir im Buch der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts leider nachlesen. Wie viele h\u00e4tten gerettet werden k\u00f6nnen, h\u00e4tten andere nicht weggeschaut.<\/p>\n<p>Nein, nein: um die Freiheit und ein gutes und friedliches Miteinander zu bewahren, m\u00fcssen wir immer wieder neu ganz genau hinschauen, was in welchem Geist beschlos\u00adsen und be\u00adstimmt wird. Und das nicht nur in totalit\u00e4ren Staatssystemen. Wir brauchen Gesetze und ver\u00adbindliche Re\u00adgelungen, ohne geht es nicht. Aber wir m\u00fcs\u00adsen immer danach fragen, in welchem Geist und in wel\u00adcher Haltung zu den Menschen sie entstanden sind.<\/p>\n<p>Gottes Gebot \u2013 mit Martin Buber m\u00f6chte ich lieber sagen: <u>Gottes Weisung<\/u> \u2013 gibt die Richtung vor. Die Art, wie Jesus sie in seinen Geschichten und in seinem Handeln lebendig werden l\u00e4sst, ist der Ma\u00dfstab daf\u00fcr: Das Schaf, das verloren w\u00e4\u00adre, soll gerettet werden. Dem Menschen, der in Not ge\u00adr\u00e4t, soll geholfen werden. Wer einen Fehler gemacht hat, soll eine zweite Chance erhalten. Die Ge\u00admeinschaft, die sich zerstritten hat, soll Wege der Ver\u00ads\u00f6hnung aufgezeigt bekommen.<\/p>\n<p>Aber dazu braucht es die Hilfe von au\u00dfen, sagt Jesus. Es braucht Einsicht in die verschiedenen M\u00f6glichkeiten, Schaden zu heilen. Es braucht immer auch Mut, neue Wege zu gehen. Zum Beispiel: dass der Hirte \u2013 gegen alle Regeln \u2013 dem einen nachgeht und alle anderen f\u00fcr eine Zeit stehen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Misstrauen, Pessimismus oder Desinteresse helfen nicht weiter. Wenn wir uns immer nur erz\u00e4hlen, was alles schrecklich oder katastrophal oder \u201eunfassbar\u201c ist, wenn wir also vor allem auf die negativen Meldungen starren und dann sagen: \u201ewie kann das nur\u201c \u2013 dann wer\u00adden wir nicht zu einem friedlichen und gedeihlichen Mit\u00adeinander finden. Dann werden wir \u00fcberhaupt nicht zu einander finden. Aber es geht auch anders.<\/p>\n<p>Deshalb finde ich die Idee so gut, einmal in der Woche nur positive Nachrichten zu ver\u00f6ffentlichen: geht doch auch so! Und deshalb finde ich es auch gut, dass Jesus erz\u00e4hlt, wie ein Lebewesen, das in Todesge\u00adfahr ger\u00e4t, ge\u00adrettet wird. Das ist gut f\u00fcr das Schaf und f\u00fcr die Her\u00adde. Es ist gut f\u00fcr den Einzelnen und f\u00fcr die Gemein\u00adschaft. Und eine zweite Chance hat allemal jeder und jede ver\u00addient. Auch nach einem Fehler.<\/p>\n<p>Es braucht den Geist und die Haltung, die das zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Vertrauen.<\/p>\n<p>Glauben.<\/p>\n<p>Auch daran, finde ich, will Jesus uns mit seinem Gleichnis erinnern.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Dekan Uland Spahlinger<\/p>\n<p>Dinkelsb\u00fchl<\/p>\n<p><a href=\"mailto:uland.spahlinger@elkb.de\">uland.spahlinger@elkb.de<\/a><\/p>\n<p>Uland Spahlinger, geb. 1958, seit 2014 Dekan im l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten westmittelfr\u00e4nkischen Dekanatsbezirk Dinkelsb\u00fchl, davor u.a. vier Jahre in Papua-Neuguinea, 15 Jahre in einer M\u00fcnchner Stadtrandgemeinde und f\u00fcnf Jahre im Leitungsamt der lutherischen Minderheitskirche in der Ukraine t\u00e4tig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht umkommen lassen \u2013 keinesfalls! | 3. Sonntag nach Trinitatis | 20. 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