{"id":5375,"date":"2021-06-29T22:16:24","date_gmt":"2021-06-29T20:16:24","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5375"},"modified":"2021-06-29T22:16:24","modified_gmt":"2021-06-29T20:16:24","slug":"predigt-zu-1-korinther-118-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-1-korinther-118-25\/","title":{"rendered":"Predigt zu 1. Korinther 1,18-25"},"content":{"rendered":"<h3>Entsch\u00e4mung | 5. Sonntag nach Trinitatis | 04.07.2021 | Predigt zu 1. Korinther 1,18-25 | verfasst von Udo Schmitt|<\/h3>\n<p>Als ich noch ein Kind war, da fuhren wir Jahr f\u00fcr Jahr ins Allg\u00e4u. Einmal war die Pension so voll, da hatten wir das Zimmer direkt unter dem Dach. Und genau gegen\u00fcber von unserem Zimmer hing ein Kruzifix. Das reichte von der Decke bis zum Boden, so gro\u00df war es. Fast lebensgro\u00df hing er da. Plastisch. Lebensecht. Blut\u00fcberstr\u00f6mt. Leidend. Furchterregend. Und immer, wenn ich daran vorbei musste \u2013 und man konnte gar nicht anders, wenn man zur Treppe wollte \u2013 dann hab\u2018 ich mich ein wenig gegruselt und gef\u00fcrchtet. Und nachher daf\u00fcr gesch\u00e4mt.<\/p>\n<p>Ich kann die verstehen, die sagen: Ich m\u00f6chte nicht da hinschauen m\u00fcssen. Im Gerichtssaal. Es ist das abschreckende Bild eines zu Tode gefolterten Menschen. Und die auch nicht m\u00f6chten, dass es in den Schulen und Klassenzimmern aufgeh\u00e4ngt wird. Der Kabarettist Michael Mittermeier stellte es einmal dar, wie Generationen von bayrischen Kindern in der heimischen K\u00fcche unter dem Kreuz sa\u00dfen und ermahnt wurden, wenn sie ihren Teller nicht aufessen wollten: \u201eBub, siehst du den da\u2026\u201c (Geste: Nicken, Teller aufessen).<\/p>\n<p>Das Kreuz mit dem Kreuz. Ein Bild, das st\u00f6rt \u2013 verst\u00f6rt \u2013 emp\u00f6rt. Weg damit? Nein. Obwohl. Ich mein \u2013 in unserer reformierten Tradition im Bergischen Land hier, haben wir ja oft gar keine Kreuze mehr \u2013 nicht in den K\u00fcchen und Klassenzimmern. Manchmal nicht einmal in den Kirchen oder Friedhofskapellen, zum Beispiel in Wuppertal: Da ist dann so ein neutrales Farbgewitter an der Wand. Wenn \u00fcberhaupt ein Kreuz h\u00e4ngt, dann meist nur das ganz schlichte Kreuz ohne Corpus daran. Die Begeisterung anderer Konfessionen und anderer Zeiten f\u00fcr die Darstellung von Blut und Leid konnten wir Evangelischen nie so ganz verstehen. Ich mein \u2013 es scheint fast, als k\u00f6nnte es manch einem Maler gar nicht blutig und gruselig genug sein. Wenn schon, bittesch\u00f6n, dann leben wir doch nach Ostern \u2013 aber diese Gruselshow und permanente Erinnerung an Karfreitag\u2026 irgendwie komisch.<\/p>\n<p>Das Kreuz mit dem Kreuz. Hatten die Christen schon von Anbeginn. Auch schon zu einer Zeit als das Kreuz noch gar nicht das Symbol der Christen war. Das wurde es erst im Laufe der Geschichte. Die \u00e4ltesten Darstellungen Jesu zeigen ihn als guten Hirten. Oder sie benutzten den Fisch als geheimes Erkennungszeichen. Aber wie dem auch sei\u2026 auch schon die ersten Christen hatten ihre M\u00fchen mit dem Kreuz. Zum Beispiel die Gemeinde in Korinth.<\/p>\n<p>Sie st\u00f6rte sich daran, dass Paulus nicht irgendwie \u201enetter\u201c war in seinen Predigten, eleganter, smarter, gewinnender, locker und gut drauf. Konnte er nicht genauso lustig sein wie andere? Eine bequeme, helle Wellness-Wohlf\u00fchl-Heilsbotschaft bieten, so nach dem Motto: Ich bin O.K., du bist O.K., every time fairplay! So wie die FIFA und UEFA. Die mit einem charmanten L\u00e4cheln Millionen scheffeln und f\u00fcr Fairplay und nat\u00fcrlich gegen Rassismus sind. Ehrensache! Sind doch alle nett da, oder? Die verstehen etwas von Marketing. So muss man r\u00fcberkommen! Das ist smart, das ist clever. Weise Jungs da, die wissen, wie man etwas macht\u2026<\/p>\n<p>Stattdessen kam dieser Paulus immer wieder auf das Kreuz zu sprechen. Wie wichtig das doch sei. Tod, Sterben, Schuld, Vergebung. Sie konnten es schon nicht mehr h\u00f6ren. Es kam ihnen schon zu den Ohren raus. Aber h\u00f6ren wir doch selbst einmal rein, was Paulus ihnen schreibt: TEXTLESUNG<\/p>\n<p>Soweit Paulus. Das Kreuz: ein \u00c4rgernis auch damals schon. Die Juden st\u00f6rten sich daran: Wie kann das sein, fragten sie: Das soll Gott sein? Der Retter Israels, der gro\u00dfe Held, der die Welt befreit \u2013 hingerichtet als Verbrecher, verflucht, verspottet \u2013 ihr macht wohl Witze! Nein, das kann nicht Gott sein. H\u00f6rt auf so einen \u00e4rgerlichen Unsinn zu erz\u00e4hlen. \u201eDen Juden ein \u00c4rgernis und den Griechen eine Torheit\u201c.<\/p>\n<p>Die Griechen, die hier f\u00fcr die Heiden stehen, fragen nach Beweisen, nach Weisheit, Verstehbarkeit, Logik und Vernunft. Das macht doch alles keinen Sinn, was du da erz\u00e4hlst Paulus, deine Geschichten vom Kreuz. Wenn Gott die Welt retten will, wieso w\u00e4hlt er dann diesen komischen Weg? Wozu das grausame Spektakel? H\u00e4tte Gott nicht ein paar Lichtgestalten schicken k\u00f6nnen, Engel, G\u00f6tterboten, gefl\u00fcgelte Wesen? Ja, das w\u00e4re was gewesen, aber ein Mensch geschlagen, gequ\u00e4lt und get\u00f6tet am Kreuz? Nein, das gef\u00e4llt uns nicht, das ist uns zu wenig.<br \/>\n\u201eDen Juden ein \u00c4rgernis und den Griechen eine Torheit\u201c.<\/p>\n<p>Heute wie damals. Damals wie heute \u2013 ist das Kreuz l\u00e4stig, unbequem. Die einen \u00e4rgern sich daran, die anderen spotten dar\u00fcber. Weg damit! Weg damit! Wir wollen anderes sehen. Dinge, die lustiger sind, bunter, fr\u00f6hlicher. Wir wollen Helden sehen, Menschen, deren Sch\u00f6nheit uns schw\u00e4rmen l\u00e4sst. Menschen, deren Erfolge uns tr\u00e4umen lassen, Stars, in deren Glanz wir uns spiegeln. Solche Bilder w\u00fcrden uns gefallen, Popsternchen und Fu\u00dfballstars, das sind Ikonen unserer Zeit, das sind Helden, wie wir sie leiden m\u00f6gen. Gewinnen sie, dann feiern wir sie; verlieren sie, dann feuern wir sie und vergessen sie schon bald.<\/p>\n<p>Gott aber hat ein anderes Bild gew\u00e4hlt. Er hat dieses Bild gew\u00e4hlt: Ein Mensch voller Liebe, am Ende einsam, verlassen von Freunden, verspottet von Feinden, gefoltert und get\u00f6tet. Ein Mensch voller Leid.<\/p>\n<p>Klar wir m\u00f6gen dieses Bild nicht. Darin spiegelt sich nicht unsere Gr\u00f6\u00dfe und Sch\u00f6nheit. Darin spiegelt sich, was ein Mensch dem anderen antun kann: der Hass, die Gewalt, die Niedertracht, die von uns Menschen ausgeht. Nicht Gott hat diesen Menschen zum Tode verurteilt \u2013 sondern Menschen. Von unserer Seite aus, sehen wir das Bild nicht gern. Es ist dunkel von unserer Seite her. Aber f\u00fcr Gott ist es ein Lernprozess. Er hat gelernt, wie es ist, ein Mensch zu sein. Er hat sich besch\u00e4men lassen. F\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Letzte Woche haben wir im M\u00e4nnerkreis das Thema Scham behandelt. Wir haben gesehen, wie gleich von Beginn an, angefangen mit Adam und Eva und dann Noah bis Hosea, das Thema \u201eScham\u201c das AT durchzieht. Wie es immer wieder darum geht, dass Gottes guter Name nicht besch\u00e4digt werden soll, durch das besch\u00e4mende Verhalten der Menschen bzw. Israels. Offensichtlich kann Israel Gott besch\u00e4men. Und so fordert Gott \u201eum seines Namens Willen\u201c die Gl\u00e4ubigen auf, ein bestimmtes Verhalten an den Tag zu legen, damit \u201ehaschem\u201c, der Name, nicht besch\u00e4digt, mit Scham belegt wird. So soll es sein. Eigentlich. Und dann geschah es doch. Immer wieder. Mit all den schmerzhaften Konsequenzen, die das dann nach sich zog. In all den R\u00fcckschl\u00e4gen und Niederlagen, die Israel erlebt hat, erlitten hat im Laufe seiner Geschichte. So erkannten es und deuteten es die Propheten, so erkl\u00e4rten es sich die Geschichtswerke.<\/p>\n<p>Jesus nun hatte einen anderen Ansatz. Er fand es richtig, aus dieser Spirale von Schuld und Scham herauszukommen. Und er fing damit an, sich an die Seite von Schuldigen und Besch\u00e4mten zu stellen. Er sah sie mit anderem Blick. Er sah sie mit einem Anders-Blick. Nicht als Z\u00f6llner, S\u00fcnder oder Ehebrecherin, sondern als verlorene S\u00f6hne und T\u00f6chter. Er wollte sie nicht ausgrenzen oder gar ausmerzen aus der Gemeinschaft, sondern sie zur\u00fcckholen und wiedergewinnen. Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein\u2026 Dadurch wiederum f\u00fchlten sich die Frommen, die Anst\u00e4ndigen und Wohlmeinenden besch\u00e4mt \u2013 und reagierten emp\u00f6rt: Wie kann er nur? Mit denen?<\/p>\n<p>Am Ende sehen wir Jesus ganz besch\u00e4mt \u2013 im Passionsgeschehen. Er l\u00e4sst sich selbst dem\u00fctigen und nackig machen, ohne Kleider. Im Kleid war f\u00fcr den antiken Menschen das Ich geborgen, gesch\u00fctzt. Den Menschen seiner Kleider zu berauben, bedeutete einen tiefen Eingriff in seine Pers\u00f6nlichkeit. Und so l\u00e4sst sich Jesus, und in ihm Gott selbst, besch\u00e4men, ist nackt und ungesch\u00fctzt unter uns Menschen. Oder besser gesagt: dar\u00fcber. Seht hin, da h\u00e4ngt er. Die Soldaten unter dem Kreuz spotten. Und h\u00fcllen sich doch unwissentlich in Gottes Gewand, in Seinen Schutz, \u2013 auch, wenn sie gerade das Schlimmste tun, wenn sie nicht wissen, was sie tun, oder es wie der Hauptmann erkennen, was sie tun, sind sie doch von IHM, seiner Liebe umgeben. Er breitet seine Arme \u00fcber ihnen aus.<\/p>\n<p>Ein Paradox. Kaum zu ertragen. Gott l\u00e4sst sich im NT besch\u00e4men, muss aber nicht mehr f\u00fcrchten, wie noch im AT, sich zu sch\u00e4men. Diese Gottesfurcht ist in Jesus \u00fcberwunden. Und so sch\u00e4mt sich auch Paulus des Evangeliums nicht, R\u00f6mer 1, und auch nicht der Vielzahl an Dem\u00fctigungen, weil Gott selbst Scham getragen hat. Paulus r\u00fchmt sich stattdessen seiner Leiden. Und f\u00fchlt sich darin ganz nah dem Herrn, Jesus, dem er folgt.<br \/>\n\u201eDen Juden ein \u00c4rgernis und den Griechen eine Torheit\u201c.<\/p>\n<p>Aber gerade in den ausgebreiteten Armen des Gekreuzigten hat Gott die Welt umfangen. Und sie gesegnet. Auch die gesegnet, die ihm fluchen. Die ihn verfolgen, verachten und vernichten wollen. Der Segen Gottes liegt auf uns. Wie der Segen ganz am Ende des Gottesdienstes, ist er Gottes Dienst an uns. Er ist f\u00fcr mich so eine Art Entsch\u00e4mungsritual. Er erinnert mich daran, dass Gott mich erl\u00f6st und befreit. Am Kreuz. Gott mit seinem \u201eAndersblick\u201c l\u00e4sst mich zu. Ich muss mich nicht mehr sch\u00e4men. Er breitet seine offenen Arme aus, und umarmt damit die Welt. Auch mich und dich. Und darum ist f\u00fcr mich das Kreuz, so gesehen, nicht mehr finster und furchteinfl\u00f6\u00dfend, sondern hell und heilsverhei\u00dfend. Und das habe ich bei Paulus gelernt, und nun kann ich auch verstehen, warum der so gerne davon spricht.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong>:<\/p>\n<p>Herr, st\u00e4rke mich, dein Leiden zu bedenken (EG 91,5-6)<\/p>\n<p>Im Dunkel unsrer \u00c4ngste (HuE 406)<\/p>\n<p>Jesu geh voran (EG 391)<\/p>\n<p>Gott liebt diese Welt (EG 409)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Udo Schmitt, geb. 1968, Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland, von 2005-2017 am Niederrhein, seit 2017 im Bergischen Land.<\/p>\n<p>Dorfstr. 19 \u2013 42489 W\u00fclfrath (D\u00fcssel)<\/p>\n<p>udo.schmitt@ekir.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entsch\u00e4mung | 5. Sonntag nach Trinitatis | 04.07.2021 | Predigt zu 1. Korinther 1,18-25 | verfasst von Udo Schmitt| Als ich noch ein Kind war, da fuhren wir Jahr f\u00fcr Jahr ins Allg\u00e4u. 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