{"id":5377,"date":"2021-06-29T22:21:42","date_gmt":"2021-06-29T20:21:42","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5377"},"modified":"2021-06-29T22:23:13","modified_gmt":"2021-06-29T20:23:13","slug":"predigt-ueber-1-korinther-118-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-ueber-1-korinther-118-25\/","title":{"rendered":"Predigt zu 1. Korinther 1,18-25"},"content":{"rendered":"<h3>Paulus sitzt auf dem Sofa und nimmt \u00fcbel | Predigt \u00fcber 1. Korinther 1,18-25 am 5. Sonntag nach Trinitatis (4. Juli 2021) | von Bernd Giehl |<\/h3>\n<p>Nehmen wir einmal an, die Evangelische Kirche w\u00fcrde eine Werbeagentur beauftragen, einen Film \u00fcber den Glauben zu machen. Sie m\u00f6chte Menschen, die sich entfremdet haben, den Glauben wieder n\u00e4herbringen. Die Agentur sucht nach einer Geschichte, die m\u00f6glichst glaubw\u00fcrdig die Inhalte der christlichen Botschaft transportiert und gleichzeitig neu und \u00fcberraschend wirkt. Nach l\u00e4ngerem Suchen wird sie auf die \u201eHarry Potter\u201c-Reihe der Schriftstellerin Joanne K. Rowling aufmerksam und beschlie\u00dft, die Geschichte von Harry Potter als Transportmittel zu benutzen.<\/p>\n<p>Der kleine Harry P. lebt also bei Onkel Vernon und Tante Petunia im Besenschrank; er hat einen etwa gleichaltrigen Cousin Dudley, der ihn qu\u00e4lt, wo immer er kann, aber zugleich kann er sich ein Leben au\u00dferhalb seiner misslungenen Pflegefamilie nicht vorstellen. &nbsp;Er hat auch keinerlei Erinnerungen, wie es war, bevor er nach Little Whinging in den Ligusterweg kam. Er war noch ein Baby, als Lord Voldemort, der Anf\u00fchrer der Armee der B\u00f6sen, seine Eltern James und Lilly Potter t\u00f6tete, ihm selbst aber nichts anhaben konnte und dabei scheinbar selbst ums Leben kam. Die Dursleys scheinen die schlechteste Wahl f\u00fcr die Wahl als Pflegefamilie f\u00fcr einen kleinen Zauberer zu sein, aber es ist Albus Dumbledore, der Leiter von Hogwarts, dem Zauberinternat, der die Familie, in der Harry Potter aufwachsen soll, ausgew\u00e4hlt hat. &nbsp;An seinem 11. Geburtstag kommen die Eulen mit der Botschaft, dass Harry vom Zauberinternat Hogwarts aufgenommen worden ist und am 1. September sein neues Schuljahr beginnen soll. F\u00fcr den Onkel und die Tante ist das die Katastrophe schlechthin; sie lieben ihren Pflegesohn zwar nicht, aber noch viel weniger wollen sie, dass er das Erbe seiner Eltern antritt. Sie hassen alles, was mit der magischen Welt zu tun hat; besser er vegetiert weiter im Besenschrank.<\/p>\n<p>So schlecht er auch in der Welt der Muggles, also der nichtmagischen Menschen behandelt werden mag; in der magischen Welt ist Harry schon ber\u00fchmt, als er den ersten Tag in Hogwarts beginnt. Er ist der \u201eJunge, der lebt.\u201c Seine Geschichte ist in den magischen Familien wieder und wieder erz\u00e4hlt worden, wie der Auszug aus \u00c4gypten bei den Juden. Er ist der, der den altb\u00f6sen Feind, \u201eihr wisst schon wer\u201c, besiegt hat. &nbsp;Es gibt zwar eine dunkle Ahnung, dass Satan Voldemort wieder auferstehen wird, aber wenn \u00fcberhaupt einer Voldemort besiegen kann, dann ist es der \u201eJunge, der lebt.\u201c<\/p>\n<p>Es gibt viele Stellen, die die Besonderheit von Harry Potter zeigen, vor allem die, dass er niemanden t\u00f6tet, auch wenn er es mit seinem Zauberstab leicht k\u00f6nnte. Nur einmal ist er nahe daran, als in einem heftigen Kampf die Hexe Bellatrix ihren Cousin, Sirius Black t\u00f6tet, Harrys Patenonkel, der f\u00fcr ihn so etwas wie der lang vermisste Vater ist. Blind vor Schmerz l\u00e4sst er die anderen k\u00e4mpfen und stellt Bellatrix. Er kann sie besiegen und ist kurz davor, sie zu t\u00f6ten, als Voldemort pl\u00f6tzlich neben ihm steht und ihm einfl\u00fcstert, den t\u00f6dlichen Fluch zu benutzen. Eine seiner treuesten Anh\u00e4ngerinnen gilt ihm nichts gegen den Wunsch, Harry Potter auf seine Seite zu ziehen. Mit knapper Not entkommt Harry der Versuchung.<\/p>\n<p>\u201eSo, so\u201c, sagt Paulus, der auf meinem Sofa sitzt, meinen Riesling trinkt und bisher noch keinen Ton gesagt hat, \u201edas also ist deine Vorstellung vom christlichen Glauben. Ein Wunderkind, das am Anfang nichts von seinen F\u00e4higkeiten wei\u00df und am Ende den gro\u00dfen Voldemort besiegt.\u201c<\/p>\n<p>Das kenne ich schon. Immer wenn ich eine Predigt \u00fcber einen seiner Texte verfasse, deren Tenor ihm nicht gef\u00e4llt, sitzt er auf meinem Sofa, trinkt meinen Wein und nimmt \u00fcbel.<\/p>\n<p>\u201eDas ist nicht meine Vorstellung vom Glauben\u201c, berichtige ich ihn. \u201eDas ist die Vorstellung der Werbeagentur, die einen Film im Auftrag der EKD gemacht hat. Du erinnerst dich vielleicht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd die EKD hat in deinem Auftrag gehandelt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWenn du so willst.\u201c<\/p>\n<p>\u201eFragt sich nur, wo das Kreuz bleibt.\u201c<\/p>\n<p>Du und dein Kreuz, m\u00f6chte ich am liebsten sagen. Aber ich schlucke die Bemerkung hinunter. Stattdessen sage ich: \u201eDu erinnerst dich an eine der letzten Szenen? Als Harry sich auf seinen letzten Weg macht, nach der Schlacht um Hogwarts?\u201c<br \/>\n\u201eNat\u00fcrlich erinnere ich mich\u201c, sagt Paulus. \u201eH\u00e4ltst du mich f\u00fcr so vergesslich?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEr muss sich Voldemort stellen. Und er wei\u00df, Voldemort wird ihn t\u00f6ten. Der dunkle Lord hat ein Duell auf Leben und Tod mit ihm gefordert; daf\u00fcr wird er die Schule und alle seine Freunde verschonen. Harry ist klar, dass er den Todesfluch nicht \u00fcber die Lippen bringen kann. Nicht einmal gegen\u00fcber Voldemort, der seine Eltern und so viele seiner Freunde get\u00f6tet hat. Er wei\u00df, dass er sterben wird, stellvertretend f\u00fcr alle, die er liebt. Denn Voldemort sind all die Skrupel, die er selbst hat, v\u00f6llig fremd.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEine beeindruckende Szene\u201c, sagt Paulus. \u201eSelbst ich muss das zugeben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber den christlichen Glauben stellt es immer noch nicht da?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein\u201c, sagt Paulus, \u201edas alles ist es noch nicht.\u201c<\/p>\n<p>So kenne ich ihn. Was den Glauben anbetrifft, hat er seine eigenen Vorstellungen. Manchmal hat er Schwierigkeiten, dies anderen Menschen zu vermitteln. Aber daran ist nach seiner Meinung nicht er schuld, sondern die anderen. Solche Dialoge habe ich schon des \u00d6fteren mit ihm gef\u00fchrt. Manchmal habe ich den Eindruck, er allein kennt die Wahrheit. Mag sein, dass meine Vorstellung vom Apostel Paulus etwas ungerecht ist, aber so kommt er mir vor. So \u00e4hnlich wie der d\u00e4nische Philosoph S\u00f6ren Kierkegaard, der im 19. Jahrhundert die christliche Kirche reformieren wollte, aber dabei den Zugang zum Glauben so schwer wie m\u00f6glich machte.<\/p>\n<p>Aber gehen wir einmal von dem aus, was wir von Paulus wissen. Die Gemeinde in Korinth hat sich in verschiedene Fraktionen gespalten. Jede von ihnen behauptet, etwas Besonderes zu sein. Jede versucht, die andere an Weisheit oder Erkenntnis zu \u00fcbertreffen. \u201eWeisheit\u201c ist das Stichwort. Wer also weise ist, gilt in den Augen der Korinther als herausragend. Das \u00e4rgert Paulus ma\u00dflos, und so setzt er dem seine \u201eNarrenpredigt\u201c entgegen. Die Rede vom Kreuz Christi klinge in ihren Ohren wie die Rede eines Narren, behauptet er. Und das sei sie ja auch in den Ohren der Welt, gleich ob sie Juden oder Griechen seien. Ein Gekreuzigter, der der Welt Heil bringe, das k\u00f6nne sich kaum einer vorstellen.<\/p>\n<p>Warum ist Paulus an dieser Stelle so kompromisslos? Warum kommt er den Korinthern nicht wenigstens ein bisschen entgegen? Ich denke, weil er keinen anderen Weg zu Gott sieht als den der Demut. Gott ist heilig; der Mensch ein S\u00fcnder. Gott bietet ihm seine Gnade an, aber er verlangt, dass der Mensch sie auch annimmt. Dazu muss er aber erst einmal anerkennen, dass er Gnade n\u00f6tig hat. \u00dcbersetzt in die Sprache der Korintherbriefe: es ist gerade die t\u00f6richte Botschaft vom Kreuz, die ihnen die Wahrheit verk\u00fcndigt. Oder meinetwegen das, was sie Weisheit nennen. Nur dass diese Weisheit ihnen wahrscheinlich nie einleuchten wird. Weil sie n\u00e4mlich sagt: All eure Leistungen und eure guten Taten z\u00e4hlen nichts vor Gott. Ihr k\u00f6nnt euch anstrengen, wie ihr wollt: Es wird euch nichts n\u00fctzen. Die Rechtfertigung, die vor Gott gilt, die muss euch geschenkt werden. Davon kann er nicht abr\u00fccken. Lieber schl\u00fcpft er in das bunte Gewand eines Narren, als dass er auch nur ein Jota davon zur\u00fccknimmt.<\/p>\n<p>Gelten wir als Narren, wenn wir in Zukunft behaupten, es k\u00e4me nicht darauf an, ob einer reich oder arm, ber\u00fchmt oder unbekannt, talentiert oder talentfrei, Vorstandschef oder Hilfsarbeiter sei, sondern nur darauf, ob er aus Gottes Gnade lebe? Ehrlich gesagt; ich wei\u00df es nicht. Seitdem unsere Gesellschaft nach den kleinsten Minderheiten sucht, denen sie endlich zu ihrer Anerkennung verhelfen kann, bin ich mir da nicht so sicher. Diese Suche nach Minderheiten, die noch nicht gen\u00fcgend Schutz bekommen, l\u00e4uft seltsam quer zu dem Prinzip, das der Beste gewinnt und Leistung belohnt wird.<\/p>\n<p>Und doch habe ich den Eindruck, dass das Prinzip \u201eLeistung wird belohnt\u201c nicht au\u00dfer Kraft gesetzt worden ist. Wer sich darauf berufen w\u00fcrde, dass er ein schwacher Mensch ist, aber gerade deshalb von Gott angesehen ist, der w\u00fcrde allenfalls ein mildes L\u00e4cheln bekommen, aber keine neue Stelle. &nbsp;Nicht Demut oder gar das Eingest\u00e4ndnis von Schw\u00e4che gelten in dieser Gesellschaft, sondern Durchsetzungsverm\u00f6gen, Leistungsbereitschaft und der Wille, es den Anderen zu zeigen. Koste es, was es wolle.<\/p>\n<p>So gesehen ist es also nicht ungef\u00e4hrlich, den Prinzipien des Paulus zu folgen. Bei aller Kritik an seiner vermuteten Selbstherrlichkeit: Er k\u00f6nnte Recht haben.<\/p>\n<p>An dieser Stelle kommt mir ein Gedanke, der vielen zwar nicht einleuchten wird, der aber dennoch naheliegt. Manchmal w\u00fcnsche ich mir ein wenig mehr \u201eTorheit\u201c, auch in unserer Kirche. Zu Ostern wurden in meiner Region so gut wie keine Gottesdienste gefeiert, an denen man leibhaftig teilnehmen konnte. Der Ruf \u201eChristus ist auferstanden\u201c erklang bestenfalls im virtuellen Gottesdienst, an dem man per \u201eZoom\u201c im Internet teilhaben konnte. In einer Gemeinde in meiner Region war daf\u00fcr die Kirche offen; man konnte sie mit Maske besuchen, ein stilles Gebet sprechen und abgepacktes Abendmahl mitnehmen oder an Ort und Stelle konsumieren. Mir kam es weniger wie Auferstehung als wie der Sieg des Todes \u00fcber das Leben vor. Oder wie die Botschaft: Ostern war gestern.<\/p>\n<p>\u201eAber Corona\u201c, wird es mir entgegenschallen. Ich wei\u00df, liebe Br\u00fcder und Schwestern. Aber man h\u00e4tte ja auch im Freien feiern k\u00f6nnen. Die Katholiken haben es auch irgendwie hinbekommen.<\/p>\n<p>An dieser Stelle setzten die Protestanten anscheinend auf die Vernunft. Die Wissenschaft sagte, man solle Kontakte m\u00f6glichst vermeiden, also handelte man danach. Irgendwann w\u00fcrde schon ein neues Ostern folgen, das man in Gemeinschaft begehen k\u00f6nnte und wer nicht bis dahin warten wolle, der k\u00f6nne ja den Fernsehgottesdienst einschalten. Das schien vern\u00fcnftig, aber war es auch mutig? Regte es gar zur Hoffnung an?<\/p>\n<p>Ich f\u00fcrchte nein. Glaube will gelebt werden und zwar mit anderen. Und deshalb braucht es hin und wieder auch ein bisschen Mut. Oder wie Paulus vielleicht sagen w\u00fcrde: Die Bereitschaft sich einen Narren nennen zu lassen.<\/p>\n<p>Manchmal ist er nicht leicht zu verstehen. Und doch k\u00f6nnte er recht haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paulus sitzt auf dem Sofa und nimmt \u00fcbel | Predigt \u00fcber 1. Korinther 1,18-25 am 5. Sonntag nach Trinitatis (4. Juli 2021) | von Bernd Giehl | Nehmen wir einmal an, die Evangelische Kirche w\u00fcrde eine Werbeagentur beauftragen, einen Film \u00fcber den Glauben zu machen. 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