{"id":5474,"date":"2021-07-20T18:11:43","date_gmt":"2021-07-20T16:11:43","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5474"},"modified":"2021-07-20T20:19:00","modified_gmt":"2021-07-20T18:19:00","slug":"predigt-zu-matthaeus-715-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-matthaeus-715-21\/","title":{"rendered":"Predigt zu Matth\u00e4us 7,15-21"},"content":{"rendered":"<h3>Die falschen Propheten | <strong>8. Sonntag nach Trinitatis 2021| <\/strong>Matth\u00e4us 7,15-21 (d\u00e4nische Perikopenordnung)| verfasst von Rasmus N\u00f8jgaard |<\/h3>\n<p>Man kann den Unterschied zwischen einem wahren und einem falschen Propheten nicht erkennen. Bei sind so sehr von dem \u00fcberzeugt, was sie sagen, dass ihre Worte verf\u00fchren, ihre Beredsamkeit und ihre Begeisterung gleichen sich, ihre Stimme ist voller Glut, sie haben etwas auf dem Herzen, beide sind gleich blendend. Die einzige Weise, wie man sie beurteilen kann, ist dies, dass man auf ihr Tun schaut: Schaffen sie Leben, Freude und Gl\u00fcck um sich? Oder schaffen sie Chaos, Streit und Ungl\u00fcck?<\/p>\n<p>Jesus stellt ganz unsentimental fest, dass wir das nicht durchschauen k\u00f6nnen. Erst mit der Zeit k\u00f6nnen wir sehen, ob die wohlgew\u00e4hlten Worte und der Enthusiasmus zu etwas gef\u00fchrt haben. Wir m\u00fcssen zugestehen, Jesus hatte Recht, denn wie oft haben wir uns nicht mitrei\u00dfen lassen von verf\u00fchrenden Reden, die es verstehen, unsere Furcht und unsre Sehns\u00fcchte anzusprechen! Wie oft haben wir nicht schockiert gesehen, wie der Wolf seine Schafskleider ablegt, und wir haben es nicht kommen sehen! So wie wir nicht selten erleichtert aufatmen k\u00f6nnen beim Szenenwechsel in allen m\u00f6glichen Zusammenh\u00e4ngen, wenn die Legislaturperiode ausl\u00e4uft und wir den Demagogen und Volksverf\u00fchrer loswerden. Die Zeitbegrenzung der Legislaturperiode ist eines der notwendigen Sicherheitsventile der Demokratie.<\/p>\n<p>Dennoch besteht kaum einen Zweifel daran, dass Jesus nicht von Demokratie und in diesem Zusammenhang von Politikern spricht, von Gesch\u00e4ftsleuten und dem Vereinsleben, auch wenn wir wohl daran denken. Jesus spricht vielmehr von denen, die sich hinstellen und darauf bestehen, im Namen Gottes zu sprechen. Die, die sich nicht nur auf eine eigene Integrit\u00e4t berufen, sondern mit einer solchen Autorit\u00e4t von Gott reden, dass die anderen sich verpflichtet f\u00fchlen, ihnen zu folgen. Hier geht es um die Wahrheit, um Heil oder Verdammnis.<\/p>\n<p>Ich denke, dass Jesus deshalb die Sache zuspitzt und schlie\u00dflich sagt, dass nicht alle in das Reich Gottes kommen, sondern nur der, der den Willen Gottes tut. Wir m\u00fcssen evangelisch hinzuf\u00fcgen, dass wir nicht nur die ethischen Ermahnungen der Bergpredigt empfangen haben, sondern als Zugabe das entscheidende Ereignis, dass Jesus der gekreuzigte und auferstandene Herr ist, der sich mit dem s\u00fcndigen Menschen vers\u00f6hnt. Damit erscheint das Gericht trotz allem milder, aber dennoch bedingt durch die Gnade Christi. Es sei denn, man versteht die Gnade als reine Automatik, die bedingungslos ein f\u00fcr alle Mal ausgel\u00f6st ist als eine unbegreifliche vertrauensvolle Zusage der Liebe, oder kritisch und negativ formuliert als die billige Gnade.&nbsp; Wenn Jesus in den Evangelien spricht, m\u00fcssen wir damit rechnen, dass Jesus selbst seinen Tod und seine Auferstehung dabei mit bedenkt. Deshalb k\u00f6nnen wir keinen anderen Schluss ziehen als den, dass Jesus sich konsequent an den S\u00fcnder und den Verlorenen wendet, denn er ist gekommen, um sie zu erl\u00f6sen. Zugleich aber verpflichtet er auch die Berufenen und Bekehrten. Die Bekehrung erfordert gute Werke. Auch wenn das nat\u00fcrlich als ein Paradox erscheinen kann, denn das macht gerade deutlich, dass der Mensch nicht perfekt ist, sondern stolpern und der S\u00fcnde verfallen kann. Deshalb ist die Gnade Christi immer wieder das Gl\u00fcck des Menschen. Das befreit nat\u00fcrlich nicht nur den Berufenen und Erl\u00f6sten, sondern es ist auch eine Verpflichtung, wenn wir wirklich Jesus beim Wort nehmen. Das verpflichtet den Erl\u00f6sten, mild, liebevoll und voller Selbstaufopferung zu sein gegen\u00fcber dem, der gefallen ist.<\/p>\n<p>Soweit, glaube ich, k\u00f6nnen die meisten zustimmen, auch wenn Jesus Christus nicht selten durch sein radikales Denken provoziert, dass man sich selbst aufgeben muss, um anderen zu dienen. Aber Jesu Leben und Reden ist eine lange Sammlung von Beispielen f\u00fcr diese Botschaft, deshalb kommt kein Christ darum herum. P\u00e4dagogisch ist das oft und zu Recht als eine lebenslange Erziehung des Christen beschrieben worden, der Beratung, Aufmunterung und Zurechtweisung braucht. F\u00fcr einen bedeutenden Theologen wie N.F.S. Grundtvig ist der Gottesdienst der Ort, wo diese Beratung stattfindet. Die Sakramente selbst sind der Ort, an dem der einzelne verwandelt wird, so dass nicht nur f\u00fcr sich selbst lebt, sondern f\u00fcr Christus und damit f\u00fcr den N\u00e4chsten. Zusammen mit den Sakramenten ist das Bekenntnis eine Richtschnur, die den Christen festh\u00e4lt und best\u00e4ndig Gott lebendig als Vater, Sohn und Heiliger Geist erscheinen l\u00e4sst. F\u00fcr Grundtvig waren so auch die Lieder eine Vergegenw\u00e4rtigung von Gott selbst. Wie immer auch der Gottesdienst im \u00dcbrigen gestaltet sein mag, das liegt in der Hand der Ortsgemeinde, wenn nur die Sakramente und das Bekenntnis feststehen. Soweit Grundtvig.<\/p>\n<p>Wenn diese abschlie\u00dfende Rede in der Bergpredigt dennoch die Geister scheidet, so liegt das vielleicht nicht so sehr an dieser Forderung der Nachfolge wie an der Warnung Jesu vor den falschen Propheten, die an ihren fehlenden Fr\u00fcchten entlarvt werden. Jesus zieht hier einen munteren Vergleich zu den unfruchtbaren B\u00e4umen, die abgehauen und ins F euer geworfen werden. Nun ist es nie eine gute Idee, die Bilder Jesu konkret zu lesen, denn es sind eben Bilder und nicht konkrete Vorstellungen. Jesus spricht auch nicht von irgendjemanden, sondern von den falschen Propheten, von denen, die unberechtigter Weise behaupten, im Namen Gottes zu reden. Dar\u00fcber zu reden, hat Jesus als Sohn Gottes das Recht. Aber die Frage ist, ob Jesus als die offenbarte Wahrheit nicht zugleich behauptet, dass niemand im Namen Gottes reden au\u00dfer Jesus selbst. Johannes der T\u00e4ufer war so der letzte Prophet, und durch das Kommen und die Gegenwart Gottes in der Welt ist die Zeit der Propheten vorbei. Jesus scheint mit anderen Worten jedes andere Reden als seine eigenen Worte abzulehnen, wenn jemand behauptet, mit g\u00f6ttlicher Autorit\u00e4t zu reden. Wir sind ein f\u00fcr alle Mal auf die Offenbarung Gottes im Menschensohn Jesus Christus angewiesen, wenn wir die Wahrheit Gottes finden wollen. Das hat eigentlich Martin Luther seinerzeit zu der Behauptung veranlasst, Kriterium f\u00fcr die Wahrheit sei allein dies, dass man auf Christus verweise. Die Wahrheit ist schon offenbart, und sie ist mit Jesus selbst kenntlich geworden. Damit kann niemand mehr hingehen und behaupten, die Wahrheit zu besitzen, sondern jeder muss dem\u00fctig auf Christus verweisen und sich seiner Autorit\u00e4t unterwerfen, ob man nun Paulus, Augustin, Luther, Grundtvig oder wer auch immer ist. Niemand kann mehr behaupten, im Besitz der rechten Lehre zu sein, denn die ist schon in Jesus Christus offenbar geworden. Eine gnadenvolle Wahrheit, die f\u00fcr alle offenbart ist, Reiche und Arme, Frauen und M\u00e4nner, Schwarze und Wei\u00dfe, Kinder und Greise, Christen und Nichtchristen. Ohne \u00fcbertreiben zu wollen bin ich geneigt hinzuzuf\u00fcgen, dass der Einf\u00e4ltige, der Fremde und der S\u00fcnder in den Augen Jesu oft einen leichteren Zugang zu diesem Geheimnis zu haben scheint als die innerlich Frommen, die ernsten und wissenschaftlich geschulten Rittmeister. Die falschen Propheten scheinen geschichtliche gesehen durch die christlichen&nbsp; Lehrer abgel\u00f6st zu sein, die eifrig damit besch\u00e4ftigt sind, komplizierte Systeme zu entwickeln, die das Ziel haben, die Wahrheit so schmal und lokal wie m\u00f6glich zu beschreiben, ohne an die eigene Offenheit Christi zu denken, die nie von rituellen und formalen Forderungen bedingt war. Einer der gro\u00dfen Verdienste Grundtvigs war es, die Freiheit zu betonen, die ein solcher Christus-Glaube fordert. Christus-Glaube ist Freiheit, aber also Freiheit, die zu Werken der Liebe verpflichtet. Grundtvig verabscheute die \u201eschwarze\u201c Schule und die kleinliche und selbstgef\u00e4llige Kirche. Auch wenn diese Freiheit des Geistes nat\u00fcrlich schwer zu handhaben ist, weil sie stets den Widerspruch auch von der Position der Festigkeit und der Formen herausfordert. Wir brauchen auch Formen und Strukturen, die uns leiten uns festhalten. In dieser Weise besteht unsere Dreieinigkeit in einer solchen paradoxalen Einheit von Festigkeit, Schw\u00e4che und Freiheit. In diesem Sinne m\u00fcssen wir die Formen und Strukturen und nicht nur die Freiheit ernst nehmen. Aber jeder f\u00fcr sich sollen wir in unseren Versuchen der Wiederholung und Inszenierung, unserer Imitatio, danach beurteilt werden, ob das die Gemeinde sammelt und nicht zertrennt. Sonst m\u00fcssen wir diese Versuche ablehnen, dann dienten sie nicht ihrem Zweck, die Werke der Liebe zu verk\u00fcndigen. Dieses Urteil ist nicht so leicht, wie das vielleicht unmittelbar klingt, denn nur wir selbst k\u00f6nnen beurteilen, was Leben schafft, so wie wir auch erst mit der Zeit sehen k\u00f6nnen, ob die Erneuerung Fr\u00fcchte getragen hat oder nicht.<\/p>\n<p>Es herrscht in diesen Jahren eine eigent\u00fcmliche Unsicherheit dar\u00fcber, was man darf und was man nicht darf, was man sich erlauben darf und was nicht, auch wenn es um die Formen des Gottesdienstes geht. Der Grund ist vermutlich ein doppelter. Einerseits haben wir feste Formen gesetzlich vorgeschrieben, andererseits in der Praxis gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Freiheit angestrebt.&nbsp; Dieser Widerspruch muss sein rechtes Gleichgewicht finden, so dass wir uns frei versammeln und zugleich die Sakramente und das Bekenntnis in ihren festen Formen zu Worte kommen lassen k\u00f6nnen. Aus meiner Sicht gibt es da keinen anderen Weg als den, dass man die Freiheit nach allen Seiten garantiert, jede christliche Gemeinde muss der Wahrheit des Todes und der Auferstehung Christi verpflichtet sein und von hier aus ihren eigenen Weg finden.<\/p>\n<p>Die meisten werden vorsichtig und klug ans Werk gehen und die Tradition im Lichte der Herausforderung durch neue Ideen und Gedanken sehen in der Gewissheit, dass \u00dcberlieferung von Praxis, die Tradition, in sich den Keim der Erneuerung enth\u00e4lt. Andere werden mit einem anderen Mut ganz neue Wege gehen und der Verk\u00fcndigung in einer neuen Zeit eine neue Gestalt geben. F\u00fcr beide Seien gilt, dass sie sehen m\u00fcssen, ob sie Frucht tragen, aber dass es in der Zeit, wo dies geschieht, nicht in unserer Macht steht, die Vorz\u00fcge des einen oder anderen Weges zu beurteilen. &nbsp;In der Zwischenzeit muss es die Richtschnur sein in allem, was geschieht, dass Jesus Christus der Heiland und Erl\u00f6ser ist.<\/p>\n<p>Dann bleibt nur ein letzter Stein des Ansto\u00dfes, n\u00e4mlich dass Jesus sagt, nicht alle werden das Himmelreich erben, sondern nur der, \u201eder den Willen meines himmlischen Vaters tut\u201c.&nbsp; Mit anderen Worten: &nbsp;Die Liebe und nicht das Bekenntnis sind entscheidend. Das macht einen guten Sinn in Bezug auf das, was wir dar\u00fcber geh\u00f6rt haben, dass Sakramente und Bekenntnisse zu der Wegweisung und Festigkeit des Christen geh\u00f6ren, und in Bezug auf die Sakramente mehr als das, n\u00e4mlich das verwandelnde Geschehen der Teilhabe an Christus. Aber es besteht kein Zweifel daran, dass die Forderung der Nachfolge hier sch\u00e4rfer gestellt wird als in den vorhergehenden Kapiteln der Bergpredigt, nicht zuletzt dem doppelten Liebesgebot: \u201eDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst\u201c, dem Gebot der Feindesliebe: Liebt eure Feinde und betet f\u00fcr die, die euch verfolgen\u201c, und die goldene Regel: \u201eAlles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das ihr ihnen auch\u201c.<\/p>\n<p>Ist das Himmelreich dann f\u00fcr jemanden verschlossen? Es ist wieder in Mode gekommen, \u00fcber die Heils\u00f6konomie Gottes zu spekulieren, und \u00fcber die idealistische Vorstellung, dass Gott so g\u00fctig ist, dass er alle erl\u00f6st. Diese alte Vorstellung, dass Gott alle erl\u00f6sen wird und mit der Zeit alle reinigen wird ungeachtet ihrer S\u00fcnde, ist wieder modern geworden. Die Endlichkeit des Lebens wird aufgehoben, und das irdische Leben wird eine Parenthese im Verh\u00e4ltnis zu einer Ewigkeit der Ewigkeiten, wo die S\u00fcndigen je nach dem Charakter ihrer S\u00fcnden im Feuer gel\u00e4utert werden, bis sie rein sind und erl\u00f6st. Denn Gott ist barmherzig, gn\u00e4dig. Ich hoffe innerlich, dass sie Unrecht haben. Die Worte Jesu scheinen dies zu sagen: \u201eNur wer den Willen meines Vaters tut\u201c.&nbsp; Die Ewigkeit Gottes ist eine so lange Perspektive, dass ich nicht hoffe, dass meine Strafe auch nur einen Bruchteil der Ewigkeit Gottes w\u00e4hrt, die f\u00fcr die Zeit dieses reinigenden Feuers reserviert ist. Das ist in meinen Augen eine absurde und spekulative Vorstellung. Damit die Vorstellung von der G\u00fcte Gottes auf geht, konstruiert man eine Vorstellung von einer Erziehung fast unendlicher Dauer, wo die Strafe falschen Verhaltens die Qualen des Feuers sind, nicht f\u00fcr ewig, aber der Schmerz ist bekanntlich eine Ewigkeit selbst in der kurzen Zeit, die er dauert.<\/p>\n<p>Es ist wohl so, dass es sich viel unbegreiflicher verh\u00e4lt, wenn der Herr die Seinen zu sich ruft. Vielleicht ist dann alles andere zugrunde gegangen, und nur die, die \u201eden Willen meines Vaters\u201c getan haben, werden einen neuen Himmel und eine neue Erde erleben. Vielleicht ist das Reich Gottes wahrlich mitten unter uns und damit auch das Erlebnis, in Christus zu sein, wenn wir uns der Welt hingeben und sie vorbehaltlos lieben. Aber es ist nat\u00fcrlich schwer, unsre eigene Vernunft und \u00f6konomische Rechenschaft nicht auf Gott selbst zu \u00fcbertragen, auch wenn Gott gerade all das ist, was wir nicht sind, um so unbegreiflicher, so gnadenreicher, als die Strafe kein Teil seines Heilsplans ist.<\/p>\n<p>Wir sollen die Liebe und nicht die Vernunft siegen lassen, und uns ansonsten vor den falschen Propheten h\u00fcten.<\/p>\n<p>Denn sie sind nicht mehr, die Propheten.<\/p>\n<p>Christus <em>ist<\/em> schon hier offenbart.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pastor Rasmus N\u00f8jgaard<\/p>\n<p>DK-2100 K\u00f8benhavn \u00d8<\/p>\n<p>Email: rn(at)km.dk<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die falschen Propheten | 8. Sonntag nach Trinitatis 2021| Matth\u00e4us 7,15-21 (d\u00e4nische Perikopenordnung)| verfasst von Rasmus N\u00f8jgaard | Man kann den Unterschied zwischen einem wahren und einem falschen Propheten nicht erkennen. 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