{"id":5565,"date":"2021-08-03T09:26:44","date_gmt":"2021-08-03T07:26:44","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5565"},"modified":"2021-08-03T09:29:20","modified_gmt":"2021-08-03T07:29:20","slug":"5565-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/5565-2\/","title":{"rendered":"Markus 10, 13-16"},"content":{"rendered":"<h3>Jesus und die Kinder \u2013 und wir\u201c | Zehnter Sonntag nach Trinitatis | 8. August 2021 | biblischer Bezug:\u00a0Markus 10, 13-16 |verfasst von Uland Spahlinger |<\/h3>\n<p>Sommerlicher, familienfreundlicher Gottesdienst, auch im Freien durchf\u00fchrbar.<\/p>\n<p><u>Vorbemerkung<\/u>: Im l\u00e4ndlichen Raum Westmittelfrankens, in dem ich t\u00e4tig bin, sind aufgrund der bayerischen Corona-Hygienevorgaben gerade die kleinen Dorfkirchen zum Teil kaum mehr mit Gottesdiensten bespielbar. Hinzu kommt ein gewachsener \u00dcberdruss an den Innenraum-Maskenregeln. Viele Gemeinden bem\u00fchen sich darum, Gottesdienste in der Sommerzeit m\u00f6glichst im Freien zu feiern.<\/p>\n<p>Zudem machen sich die Kirchenvorst\u00e4nde Sorgen um die M\u00f6glichkeiten, an die Begegnungsr\u00e4ume f\u00fcr Kinder und Familien Anschluss zu finden, wie sie vor der Pandemie gegeben waren. Eine M\u00f6glichkeit, hier Angebote zu schaffen, sind wiederum familienfreundliche Gottesdienste im Freien. Wir haben Posaunench\u00f6re, die sich \u00fcber Einsatzm\u00f6glichkeiten freuen; manches Musikalische l\u00e4sst sich auch mit Gitarrenbegleitung realisieren.<\/p>\n<p>Einen solchen Gottesdienst, der auch als Tauf-oder Tauferinnerungsgottesdienst ausgebaut werden kann, stelle ich hiermit ein. Daher diesmal nicht nur die Predigt, sondern auch Liedvorschl\u00e4ge und ein Vorschlag zur Lesung.<\/p>\n<p><u>Nacherz\u00e4hlung zum Evangelium:<\/u><\/p>\n<p>\u201eLa\u00dft die Kinder kommen!\u201c<\/p>\n<p>Einmal war Jesus<\/p>\n<p>mit gelehrten M\u00e4nnern<\/p>\n<p>in ein Gespr\u00e4ch vertieft.<\/p>\n<p>Da kamen Frauen mit ihren Kindern<\/p>\n<p>auf der Stra\u00dfe daher.<\/p>\n<p>Die einen f\u00fchrten sie an der Hand.<\/p>\n<p>Die anderen trugen sie auf dem Arm.<\/p>\n<p>Wie zu einem Fest kamen sie an:<\/p>\n<p>eine fr\u00f6hliche, l\u00e4rmende Schar.<\/p>\n<p>Als aber die J\u00fcnger sie sahen,<\/p>\n<p>wurden sie \u00e4rgerlich.<\/p>\n<p>Jesus hatte doch genug<\/p>\n<p>mit den M\u00e4nnern zu tun!<\/p>\n<p>Und nun auch noch Frauen<\/p>\n<p>und schreiende Kinder?<\/p>\n<p>Das ging wirklich zu weit!<\/p>\n<p>\u201eWas wollt ihr hier?&#8220;<\/p>\n<p>herrschten sie die Frauen an.<\/p>\n<p>\u201eWollt ihr etwa die Kinder<\/p>\n<p>zu Jesus bringen?<\/p>\n<p>Die sind doch viel zu klein!<\/p>\n<p>Die verstehen ja noch nichts!<\/p>\n<p>Geht nur wieder heim!<\/p>\n<p>Ihr st\u00f6rt Jesus!&#8220;<\/p>\n<p>Aber Jesus fuhr seine J\u00fcnger an.<\/p>\n<p>\u201eLa\u00dft sie!&#8220; rief er \u00e4rgerlich.<\/p>\n<p>\u201eLa\u00dft die Kinder zu mir kommen<\/p>\n<p>und haltet sie nicht zur\u00fcck!<\/p>\n<p>Denn sie geh\u00f6ren mehr zu Gott<\/p>\n<p>als ihr alle.<\/p>\n<p>Und ich sage euch:<\/p>\n<p>Wenn ihr nicht werdet wie Kinder,<\/p>\n<p>werdet ihr nie zu Gott kommen!&#8220;<\/p>\n<p>Und er winkte die Kinder zu sich,<\/p>\n<p>schlo\u00df sie fest in seine Arme,<\/p>\n<p>legte die H\u00e4nde auf sie<\/p>\n<p>und segnete sie.<a name=\"_ftnref1\"><\/a>[1]<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Jesus \u00e4rgerlich? Irgendwie passt das so gar nicht in das Bild, das wir f\u00fcr gew\u00f6hnlich haben. Jesus ist doch nett. Er ist freundlich. Richtig \u00e4rgerlich war er nur einmal, meine ich: als er die H\u00e4ndler und Geldwechsler aus dem Tempel verjagte. Normalerweise ist es doch so: Jesus spricht gut \u00fcber Menschen und Tiere, \u00fcber klei\u00adne und gro\u00dfe Leute. Er erz\u00e4hlt davon, dass Gott alle Men\u00adschen liebt. Wie ein Vater. Jesus heilt Menschen, er sorgt sich um die Gesundheit. Er tr\u00f6stet Menschen und hilft ihnen, dass sie wieder dazugeh\u00f6ren d\u00fcrfen. So ken\u00adnen wir Jesus vor allem. Warum also wird er hier \u00e4rger\u00adlich?<\/p>\n<p>Na ja, das war damals fast so wie heute, nur vielleicht noch krasser. Die Erwachsenen haben bestimmt, die Kinder hatten nichts zu sagen. Sie mussten gehorchen und sollten nicht st\u00f6ren. Das sagen die J\u00fcnger ja auch: Ihr st\u00f6rt Jesus!<\/p>\n<p>Was auch noch viel krasser war als heute: auch die Frauen hatten nichts zu sagen in der \u00d6ffentlichkeit. Sie sollten das Haus ordnen und f\u00fcr alles sorgen, auch f\u00fcr die Kinder. Aber eben unauff\u00e4llig. So war es eingerichtet; so war die Ordnung. So war es den M\u00e4nnern Recht \u2013 auch heute soll es noch M\u00e4nner geben, die das ganz cool finden.<\/p>\n<p>So. Und jetzt sind wir auf einem Marktplatz oder Dorf\u00adplatz. Jesus und die M\u00e4nner diskutieren. \u00dcber Gott und die Welt, \u00fcber richtig und falsch, \u00fcber Politik vielleicht und auf jeden Fall \u00fcber den Glauben.<\/p>\n<p>Und da kommen sie daher. Frauen und Kinder. Sie wollen Jesus sehen. Ich glaube, sie waren ganz sch\u00f6n mutig \u2013 so wie es damals war. Es steht auch nicht da, was sie auf die Idee gebracht hat. Wahrscheinlich hatte es damit zu tun, dass Jesus zu allen freundlich war. Sie hatten Vertrauen: der wird es gut mit uns meinen. Der wird uns etwas sa\u00adgen, das gut f\u00fcr uns ist. So k\u00f6nnte es gewesen sein.<\/p>\n<p>Aber das brachte die M\u00e4nnerwelt ganz durcheinander. Die M\u00e4nner werden gedacht haben: das geht ja wohl gar nicht. Die J\u00fcnger jedenfalls werden auf einmal zu Bodyguards und wollen die Frauen und Kinder wegdr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Und da wird Jesus sauer. Und stellt erst einmal klar: Wenn ihr mit den Augen Gottes auf die Frauen und Kinder schauen w\u00fcrdet, dann w\u00fcrdet ihr ganz etwas anderes machen. Ihr w\u00fcrdet euch freuen.<\/p>\n<p>Ich habe dazu ein Bild mitgebracht, das ich sehr mag. Man\u00adche werden vielleicht meinen, na wer hat denn das mal eben so schnell hingepinselt? Aber nein, es stammt von einem sehr ber\u00fchmten Maler, Emil Nolde<a name=\"_ftnref2\"><\/a>[2] \u2013 der hat halt mit dicken Pinseln und kr\u00e4ftigen Farben gemalt und dabei immer etwas Besonderes eingefangen. Was ist das hier? Fangen wir mal auf der linken Seite an. Das ist die dunkle Ecke in dem Bild. Da k\u00f6nnen wir M\u00e4nner entdecken, und die schauen so, dass wir erkennen: was da passiert, gef\u00e4llt ihnen nicht. \u00c4rgerlich sind sie, irgendwie ver\u00adst\u00e4ndnislos. Einer verdreht die Augen. Man kann geradezu sp\u00fcren, wie sie den Kopf sch\u00fctteln. Die Unterbrechung passt ihnen nicht.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite des Bildes leuchtet es: gelb und oran\u00adge und rot. Da ist viel Fr\u00f6hlichkeit zu sehen. Da sind die Kin\u00adder, die lachen und die H\u00e4nde recken.<\/p>\n<p>Und im Hintergrund die M\u00fctter. Hoffnungsvoll, vielleicht ein bisschen unsicher. M\u00fcssen sie aber nicht sein.<\/p>\n<p>Denn da ist ja noch der Mann, von dem wir nur den R\u00fccken sehen. Er sieht an\u00adders aus als die anderen M\u00e4nner, aber auch anders als die Frauen und Kinder. Und er steht mittendrin. Der mit dem blauen Ge\u00adwand \u2013 das ist Jesus. Und warum sehen wir nur seinen R\u00fccken? Weil er sich den Kindern zuwendet. Die sind jetzt die Wichtigsten. Und es macht ihm offen\u00adsichtlich nichts aus, dass sie so zu ihm hindr\u00e4ngen. Im Gegenteil \u2013 es scheint ihn zu freuen, sonst w\u00fcrde er ihnen nicht so viel Aufmerksam\u00adkeit schenken.<\/p>\n<p>Und jetzt kommt es: Warum eigentlich wendet sich Jesus den Kindern zu? Wir Erwachsenen heute w\u00fcrden viel\u00adleicht sagen: Ja klar, Kinder sind wichtig, sie sind die Zu\u00adkunft, wir brauchen sie f\u00fcr die Sicherung unserer Ren\u00adten.<\/p>\n<p>Jesus sieht das ganz anders. Er sagt: Ihr Erwachsenen k\u00f6nnt von den Kindern etwas lernen, Vertrauen n\u00e4mlich. Kinder sind arglos. Sie vertrauen ihren Eltern. Und so sind sie Vorbilder f\u00fcr euch, die schlauen Gro\u00dfen. Von ih\u00adnen k\u00f6nnt ihr lernen, Gott zu vertrauen. Ihr m\u00fcsst mit Gott nicht um richtig oder falsch streiten oder um Pro\u00adzente feilschen oder einen fetten per\u00ads\u00f6nlichen Gewinn herausschlagen wollen. Gott sorgt f\u00fcr euch: f\u00fcr die Klei\u00adnen und f\u00fcr die Gro\u00dfen. Lernt also Vertrau\u00aden von den Kindern \u2013 und dann helft ihnen, dass sie ihr Ver\u00adtrauen bewahren k\u00f6nnen, wenn sie selbst Schritt f\u00fcr Schritt gr\u00f6\u00dfer und erwachsen werden.<\/p>\n<p>Und dann nimmt er sie in die Arme und segnet sie. Er sagt ihnen: Gott meint es gut mit dir, Gott ist f\u00fcr dich da. Bei Gott bist du immer willkommen.<\/p>\n<p>So einfach ist das \u2013 eigentlich. Ob die M\u00e4nner das be\u00adgriffen haben? Die J\u00fcnger \u2013 und die anderen? F\u00fcr die Frauen und die Kinder war es jedenfalls ganz bestimmt ein tolles Erleb\u00adnis. Und die dabei waren, fanden die Ge\u00adschichte so wichtig, dass sie sie erst weitererz\u00e4hlt und dann aufgeschrieben haben.<\/p>\n<p>Eine ganz tolle Geschichte, finde ich. Sie sagt ja nicht: M\u00e4n\u00adnergespr\u00e4che sind \u00fcberfl\u00fcssig. Sind sie nicht. Diskussionsrunden und auch Stammtische d\u00fcrfen sein. Sie sagt auch nicht: M\u00e4nner und Frauen k\u00f6nnen einfach ihre Aufgaben ver\u00adnachl\u00e4ssigen; das steht nicht da. Die Aufgaben des Alltags m\u00fcssen gut erledigt werden, keine Frage. Sie sagt genauso wenig: Kinder d\u00fcrfen al\u00adles. Im Gegenteil: Kinder brauchen Regeln und Orientierung auf ihrem Weg ins Leben.<\/p>\n<p>Wir alle, Gro\u00dfe wie Kleine, brauchen Regeln und Vereinbarungen, die uns beim Zusammenleben helfen. Wir kennen das \u2013 manch\u00admal ist es nervig mit den Regeln. Und an anderen Stellen sorgen sie f\u00fcr Ordnung oder helfen sogar Leben retten.<\/p>\n<p>Worauf es ankommt: dass wir die Regeln f\u00fcr die Men\u00adschen und f\u00fcr unser gutes Miteinander nutzen. Und dass wir nie vergessen: alle Menschen, egal woher sie kommen, egal ob gro\u00df oder klein, egal welchen Geschlechts, alle sind gleich wichtig. Bei Gott sowieso.<\/p>\n<p>Der Frankfurter Pfarrer Lothar Zenetti hat einmal etwas aufge\u00adschrieben. Nicht wirklich eine Geschichte, aber auch nicht wirklich ein Gedicht; irgendwie etwas dazwi\u00adschen, eine Nachdenkerei vielleicht. Er hat \u00fcber Kirche und Kinder nach\u00adgedacht. Lothar Zenetti hat einen Zusammenhang auf den Punkt gebracht, der in kirchlichen Sonntagsreden gern betont, im Alltag der Erwachsenen aber leider h\u00e4ufig vergessen wird. Wir als Kirche, als Gemeinde sind ja auch bei den Freunden von Jesus, bei den J\u00fcngern. Dort geh\u00f6ren wir hin. Deshalb sollen wir uns an Jesus orientieren. Und deshalb passt ganz gut hierher, was Lothar Zenetti aufgeschrieben hat:<\/p>\n<p>Die Kirche, denk&#8216; ich pl\u00f6tzlich,<\/p>\n<p>wird einmal<\/p>\n<p>die Kirche dieser Kinder sein:<\/p>\n<p>Holger, mit seinen tintenverschmierten Fingern,<\/p>\n<p>der immer recht haben mu\u00df.<\/p>\n<p>Christian, der so gerne bunte M\u00e4rchen malt<\/p>\n<p>und nicht rechnen kann,<\/p>\n<p>aber Geschichten erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Isabel, mit den dunklen Augen, die kaum je<\/p>\n<p>etwas sagt, aber immer will sie neben mir sitzen.<\/p>\n<p>Michael, der Bastler, der in allem seine Nase hat<\/p>\n<p>und sp\u00e4ter Autos bauen will.<\/p>\n<p>Cornelia, die behauptet, da\u00df Gebete<\/p>\n<p>immer in Erf\u00fcllung gehen,<\/p>\n<p>Schwimmen ist ihr Hobby.<\/p>\n<p>Sabine, die Verge\u00dfliche, alle Tiere hat sie gern,<\/p>\n<p>au\u00dfer Spinnen, die Mutter hat ihr<\/p>\n<p>Ballett verordnet.<\/p>\n<p>Tim, der Sportsmann, er kann wirklich alles,<\/p>\n<p>so stark ist er, nur lesen mag er nicht.<\/p>\n<p>Ich sehe sie vor mir, alle diese Kinder,<\/p>\n<p>die gr\u00f6\u00dfer werden und schon bald<\/p>\n<p>erwachsen sind.<\/p>\n<p>Morgen werden sie die Kirche sein.<\/p>\n<p>Ja, die Kirche, denk&#8216; ich,<\/p>\n<p>wird einmal<\/p>\n<p>die Kirche dieser Kinder sein.<a name=\"_ftnref3\"><\/a>[3]<\/p>\n<p>Und von diesen Kindern sagt Jesus: lasst sie zu mir kom\u00admen. Uns Erwachsenen ins Stammbuch geschrieben und zum Beherzigen empfohlen.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n, dass Ihr alle heute da seid. Und Ihr Kinder ganz besonders.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Predigt haben wir im Freiluftgottesdienst am Spielplatz in Obermichelbach das Gerhard-Sch\u00f6ne-Lied \u201eAlles muss klein beginnen\u201c, die Strophen 1,2 und 4 gesungen; den Kehrvers mit leichten gymnastischen \u00dcbungen unterlegt:<\/p>\n<p><u>Lied nach der Predigt \u2013 Kehrvers:<\/u><\/p>\n<p>Alles muss klein beginnen <em>(zweimal H\u00e4nde reiben)<\/em>,<br \/>\nlass etwas Zeit verrinnen <em>(zweimal mit den Fingern schnippen).<\/em><br \/>\nEs muss nur Kraft gewinnen <em>(zweimal klatschen)<\/em>,<br \/>\nund endlich ist es gro\u00df <em>(einmal stampfen)<\/em>.<\/p>\n<p>Verse:<\/p>\n<p>Schau nur dieses K\u00f6rnchen, ach man sieht es kaum,<\/p>\n<p>gleicht bald einem Grashalm. Sp\u00e4ter wird\u00b4s ein Baum.<br \/>\nUnd nach vielen Jahren, wenn ich Rentner bin,<br \/>\nspendet er mir Schatten, singt die Amsel drin: (Kehrvers)<\/p>\n<p>Schau die feine Quelle zwischen Moos und Stein,<br \/>\nsammelt sich im Tale, um ein Bach zu sein.<br \/>\nWird zum Flu\u00df anschwellen, flie\u00dft zur Ostsee hin,<br \/>\nbraust dort ganz gewaltig, singt das Fischlein drin: (Kehrvers)<\/p>\n<p>Manchmal denk ich traurig: Ich bin viel zu klein!<br \/>\nKann ja doch nichts machen! Und dann f\u00e4llt mir ein:<br \/>\nErst einmal beginnen. Hab ich das geschafft,<br \/>\nnur nicht mutlos werden, dann w\u00e4chst auch die Kraft.<\/p>\n<p>Und dann seh ich staunend: Ich bin nicht allein.<br \/>\nViele, viele Kleine stimmen mit mir ein: (Kehrvers)<a name=\"_ftnref4\"><\/a>[4]<\/p>\n<p>(Weitere Lieder: EG 503 und EG 511)<\/p>\n<p>Dekan Uand Spahlinger, Dinkelsb\u00fchl<\/p>\n<p>uland.spahlinger@elkb.de<\/p>\n<p><a name=\"_ftn1\"><\/a>[1] Irmgard Weth, Neukirchner Kinderbibel, Neukirchen-Vluyn 1988, S 217f.<\/p>\n<p><a name=\"_ftn2\"><\/a>[2] Emil Nolde, Christus und die Kinder, zu finden u.a. bei <a href=\"https:\/\/www.pius-kirchgessner.de\/07_Bildmeditationen\/8_Neues-Testament\/Kinder.htm\">https:\/\/www.pius-kirchgessner.de\/07_Bildmeditationen\/8_Neues-Testament\/Kinder.htm<\/a><\/p>\n<p><a name=\"_ftn3\"><\/a>[3] Lothar Zenetti, Kirche von morgen, in: Die wunderbare Zeitvermehrung. Variationen zum Evangelium, M\u00fcnchen 1983\u00b2, S. 50<\/p>\n<p><a name=\"_ftn4\"><\/a>[4] Gerhard Sch\u00f6ne, Alles muss klein beginnen, Das Kindergesangbuch, Claudius Verlag M\u00fcnchen 1998 Nr 46, S. 80\/81<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jesus und die Kinder \u2013 und wir\u201c | Zehnter Sonntag nach Trinitatis | 8. August 2021 | biblischer Bezug:\u00a0Markus 10, 13-16 |verfasst von Uland Spahlinger | Sommerlicher, familienfreundlicher Gottesdienst, auch im Freien durchf\u00fchrbar. 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