{"id":5598,"date":"2021-08-10T17:44:03","date_gmt":"2021-08-10T15:44:03","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5598"},"modified":"2021-08-11T10:26:40","modified_gmt":"2021-08-11T08:26:40","slug":"predigt-zu-eph-2-4-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-eph-2-4-10\/","title":{"rendered":"Predigt zu Eph 2, 4\u201310"},"content":{"rendered":"<h3>Gerettet, auferweckt, eingesetzt im Himmel: Mit Christus lebendig gemacht | 11. Sonntag nach Trinitatis | 15.08.2021 | Predigt zu Eph 2, 4 \u2013 10| verfasst von Gert-Axel Reu\u00df |<\/h3>\n<p><em>Liebe Gemeinde,<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>es gibt keinen Plan B.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu Beginn dieser Woche erschreckte uns die Nachricht, dass die (menschengemachte) Erw\u00e4rmung des Planeten rasant voranschreitet. Das Klima ver\u00e4ndert sich. Waldbr\u00e4nde wie in Griechenland und der T\u00fcrkei werden zunehmen, Starkregenereignisse wie im Ahrtal auch. Was k\u00f6nnen wir tun? K\u00f6nnen wir etwas tun?<\/em><\/p>\n<p><em>Die pessimistische Seite in mir raunt: \u201aEs ist zwecklos. Die Fakten sind alle bekannt, aber die Menschen wollen nicht h\u00f6ren. Statt jetzt vern\u00fcnftige Entscheidungen zu treffen, verschieben sie alles auf sp\u00e4ter. Aber dann ist es zu sp\u00e4t.\u2018<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Eine andere Stimme in mir mahnt: \u201aMit d\u00fcsteren Zukunftsprognosen ist niemandem gedient und nichts gewonnen. Drohkulissen \u2013 und seien sie noch so realistisch \u2013 helfen nicht weiter. Verhaltens\u00e4nderungen sind nur m\u00f6glich, wenn man positiv \u00fcber die Zukunft spricht.\u2018<\/em><\/p>\n<p><em>Ich frage mich: \u201aWie macht das der Apostel im Epheserbrief?\u2018<\/em><\/p>\n<p><em>I.<\/em><\/p>\n<p><em>Nat\u00fcrlich bearbeitet der Epheserbrief nicht die heutigen dr\u00e4ngenden Probleme. Kann dies ja gar nicht. Aber auch, wenn undeutlich bleibt, wozu der Apostel konkret ermutigen will, lohnt ein Blick in seine p\u00e4dagogische Trickkiste. <\/em><\/p>\n<p><em>Trickkiste? Ich gebrauche diesen Begriff keineswegs negativ im Sinne der Werbung, die Menschen zum Erwerb von Sachen \u00fcberredet, die sie nicht brauchen. Vielleicht sollte ich lieber von p\u00e4dagogischer Erfahrung sprechen, von der Weisheit einer alten Lehrerin, die von ihren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern geliebt wird, weil sie ihnen neue Welten erschlie\u00dft und ihre Handlungsm\u00f6glichkeiten erweitert.<\/em><\/p>\n<p><em>Ja, manchmal komme ich mir vor wie ein Nachhilfe-Sch\u00fcler, der in der F\u00fclle des Stoffs den \u00dcberblick verloren hat und nicht wei\u00df, an welchen Stellen er anfangen soll, um die Wissensl\u00fccken zu schlie\u00dfen. Dann bin ich angewiesen auf eine(n), die\/der meine Gedanken ordnet, mich ins Bild setzt und Wege aufzeigt.<\/em><\/p>\n<p><em>Genau so jemand scheint diejenige zu sein, die den Epheserbrief geschrieben hat. Genau dies ist die Absicht des Apostels: Die Augen zu \u00f6ffnen f\u00fcr die Wirklichkeit Gottes und die Gl\u00e4ubigen ins rechte Licht zu setzen.<\/em><\/p>\n<p><em>II.<\/em><\/p>\n<p><em><sup>4<\/sup>Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner gro\u00dfen Liebe, mit der er uns geliebt hat,\u00a0<sup>5<\/sup>auch uns, die wir tot waren in den S\u00fcnden, mit Christus lebendig gemacht.<\/em><\/p>\n<p><em>Die wir tot waren in den S\u00fcnden<\/em><em> \u2013 wenn wir alle innere Abwehr aufgeben k\u00f6nnten und beim Wort \u201aS\u00fcnde\u2018 nicht sofort an moralische Verfehlungen und Schuld denken m\u00fcssten, sondern dieses Begriffspaar \u201atot in den S\u00fcnden \u2013 lebendig gemacht mit Christus\u2018 auf uns wirken lassen, was f\u00e4llt Ihnen dann ein?<\/em><\/p>\n<p><em>Ich bin sofort bei Begriffspaaren wie \u201aresigniert \u2013 hoffnungsfroh\u2018, \u201agel\u00e4hmt \u2013 geistesgegenw\u00e4rtig\u2018, \u201aaktionistisch \u2013 \u00fcberlegt\u2018, \u201ain sich selbst verkr\u00fcmmt \u2013 aufgerichtet\u2018 gelandet.<\/em><\/p>\n<p><em>K\u00f6nnte es sein, dass diese Zuschreibung &#8222;<\/em><em>die wir tot waren in den S\u00fcnden&#8220; <\/em><em>unsere heutige Situation ziemlich gut trifft?<\/em><\/p>\n<p><em>Auf jeden Fall lohnt es sich, die andere Seite dieses Gegensatzpaares genauer anzuschauen: <\/em><em>mit Christus lebendig gemacht.<\/em><\/p>\n<p><em>III.<\/em><\/p>\n<p><em>Aus Gnade seid ihr gerettet \u2013;\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><sup>6<\/sup>und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus.<\/em><\/p>\n<p><em>Gerettet \u2013 auferweckt \u2013 eingesetzt. <\/em><em>Was zun\u00e4chst wie eine Kaskade von Partizipien auf uns einprasselt, bekommt eine unerwartete Bilderkraft, wenn wir uns die Flutwellen und die Feuerwalzen der letzten Wochen vor Augen f\u00fchren. Bilder von Menschen, die dem Inferno gerade so entkommen sind. Der Schrecken steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Aber die Gesichter der Menschen, die ich meine sind nicht hinter H\u00e4nden und T\u00fcchern verborgen \u2013 das vielleicht auch, zun\u00e4chst, im Schmerz und der Trauer \u00fcber das, was verloren ist. <\/em><\/p>\n<p><em>Nein, die Szenen, die ich vor Augen habe, spiegeln eine sp\u00e4tere Phase. Menschen, die erkennen, was jetzt zu tun ist \u2013 n\u00e4mlich: anderen zu helfen, andere zu warnen, andere zu retten. Nicht zuerst an sich selbst denkend im zweifelhaften Versuch, Hab und Gut in Sicherheit zu bringen, obwohl es l\u00e4ngst verloren ist. Sondern umsichtig schauend, wo ihre Hilfe jetzt gebraucht wird, n\u00fctzlich ist.<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Der Himmel? Der kann warten.<\/em><\/p>\n<p><em>Was jetzt z\u00e4hlt, ist der Augenblick. Was jetzt gebraucht wird, ist Geistesgegenwart.<\/em><\/p>\n<p><em>Wobei ich hinzuf\u00fcgen m\u00f6chte: das bedeutet keinesfalls, dass das Bild des Himmels, das der Apostel den Menschen in die Herzen schreibt, nutzlos w\u00e4re \u2013 im Gegenteil: Der weite Horizont er\u00f6ffnet \u00fcberhaupt erst die Perspektiven, um \u00fcberlegt handeln zu k\u00f6nnen. Um hier, auf der Erde, \u00fcberlegt handeln zu k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich stelle mir das beinahe wie eine R\u00fcckkehr vor, die R\u00fcckkehr Jesu Christi auf die Erde. Nicht erst am J\u00fcngsten Tag, nicht in irgendeiner fernen Zukunft \u2013 sondern heute. Jetzt!<\/em><\/p>\n<p><em>IV.<\/em><\/p>\n<p><em><sup>10<\/sup>Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat,\u00a0 dass wir darin wandeln sollen.<\/em><\/p>\n<p><em>Geschaffen in Christus Jesus <\/em><em>\u2013 Er ist sozusagen das Kleid, das wir anziehen sollen.<\/em><\/p>\n<p><em>Gewiss \u2013 es erscheint uns ein paar Nummern zu gro\u00df, wenn wir die Berichte seines Lebens lesen. <\/em><\/p>\n<p><em>\u201aWie ER sein? Das kann ich nicht.\u2018 Ich komme mir eher vor, wie der wankelm\u00fctige Petrus, die gro\u00dfsprecherischen Br\u00fcder Jakobus und Johannes, der ungl\u00e4ubige Thomas oder wie sie auch hei\u00dfen m\u00f6gen, die menschlich-allzu menschlichen Anh\u00e4ngerinnen und Anh\u00e4nger Jesu.<\/em><\/p>\n<p><em>\u201aAber\u2018, so ruft uns doch der Apostel zu, \u201adas m\u00fcsst Ihr doch auch gar nicht: \u00dcber-Menschen sein, \u00fcber\u2013heblich, alles alleine schaffen wollen. Habt Ihr denn das \u201a<strong>Wir<\/strong>\u2018 nicht geh\u00f6rt, nicht gelesen? Es geht hier nicht um irgendwelche Rekorde und herausragende Einzelleistungen wie bei den olympischen Spielen. <\/em><em><strong>Wir<\/strong><\/em><em> sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.<\/em><em>\u2018<\/em><\/p>\n<p><em>An dieser Stelle kommt der Himmel ins Spiel!<\/em><\/p>\n<p><em>Gott hat alles l\u00e4ngst bereitet. Er hat uns \u2013 in Christus Jesus \u2013 l\u00e4ngst alle Handlungsoptionen er\u00f6ffnet. Ja, dieses Kleid mag zu gro\u00df wirken \u2013 aber die Ursache liegt nicht in unserem Unverm\u00f6gen, sondern \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 in unserer Unt\u00e4tigkeit. \u201aIhr werdet das schon ausf\u00fcllen. \u2013 Wir werden das schon ausf\u00fcllen. Das lasst getrost Gottes Sorge sein.\u2018 so h\u00f6re ich den Apostel predigen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die kommenden Zeiten, der \u00fcberschw\u00e4ngliche Reichtum der Gnade Gottes \u2013 sie wirken hinein in die Gegenwart. Der Himmel \u2013 das ist keine dieser Erde entgegengesetzte Wirklichkeit, sondern viel mehr eine alles umfassende, um vieles gr\u00f6\u00dfere Wirklichkeit, die dem, was wir jetzt erfahren, nicht diametral entgegengesetzt ist, sondern die hineinwirkt in diese Welt.<\/em><\/p>\n<p><em>Halt. Ein kleiner Einwand noch, aber keine grunds\u00e4tzliche Infragestellung. Manchmal kommt es uns vor, als sei das, was wir jetzt erleben, ja doch das Gegenteil dessen, was wir Himmel nennen. Manchmal zweifeln wir an Gottes N\u00e4he und G\u00fcte. Deshalb: Jesus Christus! Deshalb sein Weg in die Abgr\u00fcnde menschlicher Existenz und ins Leiden.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber er wurde doch auferweckt! Nicht im Sinne einer Bagatellisierung dessen, was uns schwer und schrecklich erscheint. Sondern doch in dem Sinn, dass Gott durch ihn \u00fcberwinden will, was uns von ihm trennt. Doch in dem Sinn, dass uns Gott auf seine Seite ziehen will. Dass Gott uns nicht nur <\/em><em>gerettet<\/em><em>, sondern auch <\/em><em>auferweckt<\/em><em>, ja <\/em><em>eingesetzt <\/em><em>hat <\/em><em>im Himmel in Christus Jesus<\/em><em>. Oder \u2013 in einem Wort: <\/em><em><strong>lebendig<\/strong><\/em><em> gemacht <\/em><em>hat<\/em><em> mit Christus<\/em><em>. <\/em><\/p>\n<p><em>V:<\/em><\/p>\n<p><em>Wir waren tot in den S\u00fcnden<\/em><em>. \u2013 Nein, dahin wollen wir nicht zur\u00fcck, in die Sackgassen der Teilnahmslosigkeit, der Ohnmacht und Feigheit.<\/em><\/p>\n<p><em>Gott, gib uns die Kraft, zu widerstehen, wenn Hass und Gewalt sich um uns herum ausbreiten.<\/em><\/p>\n<p><em>Gott, gib uns den Mut, denen entgegenzutreten, die andere ver\u00e4chtlich machen, die sie bedrohen und bedr\u00e4ngen.<\/em><\/p>\n<p><em>Gott, erf\u00fclle uns mit deinem Geist, dass wir nach deinem Willen handeln.<\/em><\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Nachtrag:<\/p>\n<p>Wer mag, der kann das Gedicht von Hans-Werner H\u00fcsch anschlie\u00dfen: <strong>Ich bin vergn\u00fcgt, erl\u00f6st, befreit <\/strong>\u2026 &#8211; ein wunderbarer Kommentar auch zum Evangelium des 11. Sonntags nach Trinitatis (Lk 18, 9 \u2013 14). Oder es auch singen (lassen): https:\/\/2017.ekir.de\/Downloads\/ich_bin_vergnuegt_erloest_befreit_lied.pdf<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Gert-Axel Reu\u00df<\/p>\n<p>Domprobst<\/p>\n<p>Domhof 35<\/p>\n<p>23909 Ratzeburg<\/p>\n<p>Mail: reuss@ratzeburgerdom.de<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Gert-Axel Reu\u00df, geb. 1958, Pastor in der Nordkirche, seit 2001 Domprobst zu Ratzeburg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerettet, auferweckt, eingesetzt im Himmel: Mit Christus lebendig gemacht | 11. Sonntag nach Trinitatis | 15.08.2021 | Predigt zu Eph 2, 4 \u2013 10| verfasst von Gert-Axel Reu\u00df | Liebe Gemeinde, \u00a0es gibt keinen Plan B. Zu Beginn dieser Woche erschreckte uns die Nachricht, dass die (menschengemachte) Erw\u00e4rmung des Planeten rasant voranschreitet. 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