{"id":5650,"date":"2021-08-17T17:41:38","date_gmt":"2021-08-17T15:41:38","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5650"},"modified":"2021-08-17T17:42:33","modified_gmt":"2021-08-17T15:42:33","slug":"markus-7-31-37-koerpersprache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-7-31-37-koerpersprache\/","title":{"rendered":"Predigt zu Markus 7,31-37"},"content":{"rendered":"<h3>K\u00f6rpersprache der Liebe | 12. Sonntag nach Trinitatis | 22.08.2021 | Gemeindegottesdienst mit Taufe | Predigt zu Mk 7,31-37 |verfasst von Sabine Handrick |<\/h3>\n<p><em>Jesus verlie\u00df die Gegend von Tyrus wieder und ging \u00fcber Sidon an den See von Galil\u00e4a,<\/em><\/p>\n<p><em>mitten in das Zehnst\u00e4dtegebiet.<\/em><\/p>\n<p><em>Dort wurde ein Mann zu ihm gebracht, der taub war und kaum reden konnte;<\/em><\/p>\n<p><em>man bat Jesus, ihm die Hand aufzulegen.<\/em><\/p>\n<p><em>Jesus f\u00fchrte ihn beiseite, weg von der Menge.<\/em><\/p>\n<p><em>Er legte seine Finger in die Ohren des Mannes, ber\u00fchrte dann dessen Zunge mit Speichel,<\/em><\/p>\n<p><em>blickte zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem Mann: \u00bbEffat\u00e1!\u00ab<\/em><\/p>\n<p><em>Das bedeutet: \u00bb\u00d6ffne dich!\u00ab \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Im selben Augenblick \u00f6ffneten sich seine Ohren,<\/em><\/p>\n<p><em>seine Zunge war gel\u00f6st, und er konnte normal reden.<\/em><\/p>\n<p><em>Jesus verbot den Leuten, jemand etwas davon zu sagen.<\/em><\/p>\n<p><em>Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr machten sie es bekannt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Menschen waren vor Staunen ganz au\u00dfer sich.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00bbWie gut ist alles, was er getan hat!\u00ab, sagten sie. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00bbEr gibt sogar den Tauben das Geh\u00f6r und den Stummen die Sprache wieder.\u00ab<\/em><\/p>\n<p>(Neue Genfer \u00dcbersetzung)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, liebe Tauffamilie!<\/p>\n<p>Wenn ein Kind gesund auf die Welt kommt, ist das Gl\u00fcck gross. Alle freuen sich, die Eltern, bei Euch auch besonders der gr\u00f6ssere Bruder D., die Geschwister, Grosseltern und Urgrosseltern, die ganze Familie. Und wir freuen uns mit Euch, dass Jonas da ist \u2013 dieses aufmerksame und neugierige Kind, das so gern lacht.\u00a0 Wie zufrieden ist Jonas, wenn er all diejenigen um sich hat, die zu ihm geh\u00f6ren: Mama, Papa, D.! Dann ist seine kleine Welt in Ordnung.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns als Gemeinde ist es ebenfalls eine grosse Freude, wieder ein Kind aus Eurer Familie in unserer Mitte zu begr\u00fcssen. Ihr, liebe Eltern, habt einen Vers aus Psalm 13 als Taufspruch f\u00fcr Jonas ausgesucht. Er klingt wie ein \u00fcberschw\u00e4nglicher Freudenruf:<\/p>\n<p>\u00abDoch ich will auf deine G\u00fcte vertrauen, von ganzem Herzen will ich jubeln \u00fcber deine Rettung!<\/p>\n<p>Mit meinem Lied will ich dem Herrn danken, weil er mir Gutes erwiesen hat.\u00bb (Psalm 13,6 NG\u00dc)<\/p>\n<p>Da fliesst einem das Herz \u00fcber, wenn man am eigenen Leib sp\u00fcrt: Gott hat mir geholfen. Gott hat mich gerettet. &#8211; Und diese Erfahrung bleibt, auch wenn die Gefahr l\u00e4ngst vorbei ist: Ich bin nie allein, was auch immer geschieht. Ich habe ein liebevolles Gegen\u00fcber, das zu mir schaut und mich beh\u00fctet \u2026 Mit diesem warmen, dankbaren Gef\u00fchl w\u00e4chst der Glauben. \u2026 Das m\u00f6chtet Ihr f\u00fcr Euren Sohn: Jonas soll die Liebe Gottes erleben und lernen, auf Gott zu vertrauen.<\/p>\n<p>Meine Lieben, ich weiss nicht, ob jener Mann, von dem wir heute aus dem Markus-Evangelium geh\u00f6rt haben, \u00e4hnlich dankbar war, als ihm die Ohren aufgingen. Ob er jubelte und lauthals ein Loblied anstimmte, als er auf einmal normal reden konnte? Das wird leider nicht erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Schade eigentlich, aber das Markus-Evangelium bleibt mitunter sehr knapp. Dann m\u00fcssen wir also zwischen den Zeilen lesen und das Ungesagte mit unseren Gedanken f\u00fcllen.<\/p>\n<p>Ich will versuchen, diese kleine, biblische Geschichte f\u00fcr uns zum Sprechen zu bringen.<\/p>\n<p>Markus erw\u00e4hnt die Reiseroute von Jesus: von Tyrus \u00fcber Sidon an den See Genezareth in das Gebiet der sogenannten 10 St\u00e4dte. Er ist in einer Region unterwegs, die heute zu Syrien und Jordanien geh\u00f6rt. Irgendwo dort geschieht die Begegnung zwischen Jesus und jenem Mann, der nicht h\u00f6ren und kaum sprechen kann. Wir, die Leser\/innen sollen uns konkrete Orte und Gegenden vorstellen.<\/p>\n<p>Es gibt dort offensichtlich Menschen, die bereits etwas von Jesus geh\u00f6rt haben.<\/p>\n<p>Die Nachrichten \u00fcber den jungen Mann aus Nazareth verbreiten sich von Mund zu Mund: \u00abWeisst du schon das Neueste? In Kapernaum soll er einen Gel\u00e4hmten gesund gemacht haben. Und einen, der von einem b\u00f6sen Geist besessen war, hat er geheilt. So wie er hat noch nie jemand \u00fcber Gott gesprochen. Ob er ein neuer Prophet ist?\u00bb<\/p>\n<p>Jesus geht ein Ruf voraus. Wenn er an einen neuen Ort kommt, trifft er auf Menschen, die sich von ihm etwas erhoffen. So ist es auch bei jenen, die den Geh\u00f6rlosen zu Jesus bringen.<\/p>\n<p>Der aber kann die ganze Aufregung nicht recht nachvollziehen. Er sieht, wie die \u00dcbrigen diskutieren. Doch keiner erkl\u00e4rt ihm, was los ist. Und \u00fcberhaupt \u2013 was haben die Leute nur immer zu reden?<\/p>\n<p>Er lebt in seiner Welt, in der die Kommunikation aufs N\u00f6tigste beschr\u00e4nkt ist. Manches hat er sich abgeschaut und bewegt die Lippen wie die anderen. Er kann Brot kaufen. Er wird verstanden, wenn er auf dem Markt auf die Dinge zeigt, die er haben will. Doch so wie die anderen es tun, zusammen zu sitzen und zu palavern &#8211; das ist nicht seine Sache. Er zieht sich lieber in seine Werkstatt zur\u00fcck, arbeitet vor sich hin und bleibt allein.<\/p>\n<p>Am jenem Tag als Jesus in die Stadt kommt, bedr\u00e4ngen ihn die Nachbarn. Sie zerren ihn aus dem Haus, gestikulieren aufgeregt und schieben ihn durch die Menschenmenge.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich steht er vor einem jungen Mann. Der schaut ihn aus grossen dunklen Augen an.<\/p>\n<p>Unser geh\u00f6rloser Mann erwidert den Blick.<\/p>\n<p>Das geht eine Weile &#8211; schweigend sehen sie einander an.<\/p>\n<p>Die Umstehenden reden durcheinander, Neugier liegt in der Luft: \u00abWas ist los? Kannst du was sehen? Was macht Jesus? Lass mich doch auch mal durch! Gleich legt er ihm die H\u00e4nde auf \u2026 Ich will auch was mitkriegen!\u00bb Es ist ein einziges Gedr\u00e4nge und Geschubse.<\/p>\n<p>Inmitten der Leute stehen Zwei, als ob sie das alles nichts angeht. Die Beiden sind ein einziges Schauen, sie nehmen einander wahr:<\/p>\n<p>Der Geh\u00f6rlose sieht einen galil\u00e4ischen jungen Mann. Kr\u00e4ftige H\u00e4nde hat er. Der ist sicher ein guter Arbeiter, aber wie ein wandernder Geselle sieht er nicht aus. Er tr\u00e4gt kein Werkzeug bei sich, kein Gep\u00e4ck. Aber diese Augen \u2013 er kann sich dem Blick nicht entziehen: Klug sehen sie aus, wissend, weise \u2013 alt und jung zugleich. Und w\u00e4hrend er so schaut, f\u00e4llt ihm auf, was ihn von den anderen Menschen unterscheidet. Er redet nicht. Sein Mund bewegt sich nicht\u2026<\/p>\n<p>Schweigend l\u00e4sst Jesus den Blick auf jenem Mann ruhen und blendet den Schwall der Worte aus, die auf ihn einprasseln. All die Ger\u00e4usche der Umgebung erreichen ihn nicht. Er l\u00e4sst sich v\u00f6llig auf den Mann ein, der all das Drumherum nicht h\u00f6rt.<\/p>\n<p>Jesus sieht einen Menschen, der sich zur\u00fcckgezogen hat, der einsam ist, der M\u00fche hat, mit anderen in Kontakt zu treten. \u00abL\u00e4sst Du mich hinein in deine kleine Welt?\u00bb, fragt stumm der Blick Jesu. Er schaut ihn aufmerksam an. Zwischen den beiden M\u00e4nnern haben die \u00dcbrigen keinen Platz mehr. Jesus nimmt ihn beim Arm und bedeutet ihm mitzukommen. Sie suchen sich einen gesch\u00fctzten Ort, weg von den Menschen.<\/p>\n<p>Meine Lieben! Stellen wir uns irgendein Zimmer vor. Was jetzt geschieht, passiert sozusagen hinter verschlossenen T\u00fcren, ist nicht f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit bestimmt.<\/p>\n<p>Wir kennen das auch: Therapeutische Prozesse ben\u00f6tigen einen gesch\u00fctzten Raum. Bei der \u00c4rztin, beim Therapeuten befindet man sich in einem Vertrauensraum der \u00e4rztlichen Schweigepflicht. Das ist entscheidend, damit Ver\u00e4nderungen m\u00f6glich werden und Heilung geschehen kann. \u00c4hnlich ist es auch in der Seelsorge. Da gilt das Seelsorgegeheimnis.<\/p>\n<p>Jesus und der Geh\u00f6rlose ziehen sich zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Eigentlich kann niemand genau sagen, was zwischen den Beiden geschieht. Aber die Leserschaft des Evangeliums soll eine Idee davon bekommen, wie die Begegnung zwischen Jesus und dem Geh\u00f6rlosen gewesen sein k\u00f6nnte. Dahinter steckt nat\u00fcrlich theologisches Interesse, eine Absicht, mit der er es erz\u00e4hlt wird. Der Evangelist m\u00f6chte Jesus hier als den Heiland zeichnen. Ich verwende bewusst dieses antiquierte, aber auch poetische Wort \u00abHeiland\u00bb. Hier passt es. Denn es geht um Heilung und Heilwerden im umfassenden Sinne, f\u00fcr jenen Mann, aber auch f\u00fcr alle Menschen, die ganze Sch\u00f6pfung. Die Welt h\u00f6rt eben nicht an den Grenzen Galil\u00e4as auf. Die Botschaft Jesu ist grenz\u00fcberschreitend, global und individuell. So soll das Wort Gottes soll auch den Mann erreichen, dass ihm die Ohren aufgehen \u2026<\/p>\n<p>Stellen wir uns also die Begegnung zwischen Jesus und jenem Mann vor. Die Beiden sind allein, niemand st\u00f6rt mehr oder redet auf sie ein.<\/p>\n<p>Schweigen und Sein. Die Gesten sprechen f\u00fcr sich. Worte verlieren ihre Wichtigkeit. Der Geh\u00f6rlose empfindet N\u00e4he zu jenem geheimnisvollen Fremden. Er kann es sich nicht erkl\u00e4ren, aber so sicher hat er sich noch nie mit einem anderen Menschen gef\u00fchlt. Was ist das, was ihn ergreift? Eine warme Welle durchstr\u00f6mt seinen K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Jesus macht einen Schritt auf ihn zu \u2013 langsam, behutsam. So stehen sie nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt. Jesus nimmt den Kopf des anderen in beide H\u00e4nde. Der Mann sp\u00fcrt die W\u00e4rme seiner H\u00e4nde, den kraftvollen Druck auf beiden Seiten des Kopfes.<\/p>\n<p>Wann hat ihn jemals jemand so ber\u00fchrt? Obwohl &#8211; Mutter hat ihn gestreichelt, als er noch Kind war. Er merkt, wie sich eine Spannung l\u00f6st und \u00fcberl\u00e4sst sich diesen starken H\u00e4nden. Nicht mehr denken &#8211; einfach nur sein. Das tut gut, bitte nicht aufh\u00f6ren!<\/p>\n<p>Jesus schaut ihm in die Augen und begreift all seine Bedr\u00e4ngnisse \u2013 seine Einsamkeit, seine Wut, seine Isolation, seinen seelischen Schmerz. Er sp\u00fcrt, wie er sich leicht in seine Hand hineinneigt. Jesu Fingerspitzen vibrieren. Es ist ein sehr intimer Augenblick. Jesus schliesst die Augen.<\/p>\n<p>Jetzt braucht es Gottes Macht! Vater im Himmel hilf!<\/p>\n<p>Er seufzt schwer, st\u00f6hnt laut auf. Jesus wagt, sich dem Anderen noch weiter zu n\u00e4hern.<\/p>\n<p>Mund an Mund, ich und du, Leben und Heil.<\/p>\n<p>Er ber\u00fchrt seine Zunge mit Speichel, erz\u00e4hlt uns Markus. \u2026<\/p>\n<p>Gut formuliert \u2013 denke ich. So kann man einen Kuss auch umschreiben.<\/p>\n<p>Ich vermute: Da die K\u00f6rperlichkeit dieser Szene missverst\u00e4ndlich ist und Anstoss erregen k\u00f6nnte, verwendet der Evangelist abschw\u00e4chende Worte. Er vermeidet zu sagen, was ganz nat\u00fcrlich w\u00e4re. Wenn wir Menschen einander unsere innige Zuneigung zeigen, k\u00fcssen wir uns. Ein Kuss geh\u00f6rt selbstverst\u00e4ndlich zur K\u00f6rpersprache der Liebe. Ich kann nur jemanden wirklich k\u00fcssen, dem ich mich nah und verbunden f\u00fchle. Das gilt f\u00fcr Liebespaare wie f\u00fcr Familienangeh\u00f6rige und Freunde. Wir geben einander gern einen herzhaften Schmatz.<\/p>\n<p>K\u00f6nnt Ihr es euch bildlich vorstellen? Jesus hat den Kopf des andern in den H\u00e4nden und gibt ihm einen Kuss auf die Lippen, sicher und handfest, ohne Zweifel, energisch, wie unter Br\u00fcdern.<\/p>\n<p>In diesem Moment beginnt die Heilung. Der Geh\u00f6rlose \u00f6ffnet sich und l\u00e4sst sich diese Behandlung gefallen. Es ist ein Augenblick v\u00f6lligen Verstehens und bedingungsloser Zuneigung.<\/p>\n<p>Jesus schaut zum Himmel auf: Effat\u00e1 (lautlos sprechen) \u2013 Der andere kann es ihm von den Lippen ablesen: \u00abEffat\u00e1 &#8211; \u00d6ffne dich!\u00bb, so bricht das wirkm\u00e4chtige Wort aus Jesus heraus.<\/p>\n<p>Es klingt fast wie ein Nachhall des Sch\u00f6pferworts, das diese Welt ins Leben rief\u2026<\/p>\n<p>von der Macht, die Sonne, Mond und Sterne machte,<\/p>\n<p>die Zeit ordnete, Himmel und Erde schuf,<\/p>\n<p>Tiere und Pflanzen gedeihen liess<\/p>\n<p>und den Menschen als geliebtes Gegen\u00fcber in diese Welt setzte:<\/p>\n<p>\u00abUnd siehe es, war sehr gut.\u00bb<\/p>\n<p>F\u00fcnfmal kommt dieses zufriedene Fazit in der Sch\u00f6pfungsgeschichte vor.<\/p>\n<p>Und auch wir k\u00f6nnen diese gedankliche Verbindung durchaus herstellen.<\/p>\n<p>Seht \u2013 hier wird alles wieder gut!<\/p>\n<p>So gut, wie Gott es f\u00fcr diese Welt und f\u00fcr uns will.<\/p>\n<p>\u00abIch will auf deine G\u00fcte vertrauen, von ganzem Herzen will ich jubeln \u00fcber deine Rettung\u00bb &#8211; ob ein \u00e4hnlicher Psalmvers unserem Mann \u00fcber die Lippen kam, weiss ich nicht. Aber, dass er nun nicht mehr geh\u00f6rlos, nicht mehr sprachbehindert war und normal reden konnte \u2026 das erz\u00e4hlt das Evangelium. Wer kann den Jubel ermessen?<\/p>\n<p>Das pure Gl\u00fcck, Freude am Leben!<\/p>\n<p>Meine Lieben, ich w\u00fcnsche uns, dass wir die Augenblicke des Gl\u00fccks wahrnehmen, wenn sie geschehen. &#8211; Wie sehr haben wir in den zur\u00fcckliegenden Monaten N\u00e4he und Kontakte vermisst, Abstand gehalten, Distanz gewahrt. Oft war die Kommunikation untereinander erschwert.<\/p>\n<p>Ach Gott, vieles liegt uns auf der Seele. Bitten wir darum, dass auch wir anger\u00fchrt, ber\u00fchrt werden, so dass uns Herz und Sinne aufgehen. Wie heisst es so sch\u00f6n in Bonhoeffers Lied: \u00abAch Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen das Heil, f\u00fcr das Du uns geschaffen hast.\u00bb<\/p>\n<p>Liebe Tauffamilie, dieses Lied ging Euch durch den Sinn.<\/p>\n<p>M\u00f6ge Jonas jederzeit Gottes Zuwendung sp\u00fcren und sich von den guten M\u00e4chten begleitet wissen.<\/p>\n<p>Du bist ein geliebtes Kind Gottes, Jonas.<\/p>\n<p>Jesus sieht dich und ist f\u00fcr dich da.<\/p>\n<p>Immer darfst Du zu ihm kommen.<\/p>\n<p>Seine heilsame N\u00e4he beh\u00fcte und bewahre dich. Amen<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Lieder zur Auswahl:<\/p>\n<p>Bi de Tauffi ch\u00f6med miir, RG 181<\/p>\n<p>Herr du hast mich anger\u00fchrt, RG 733,1,3,4<\/p>\n<p>Ich singe Dir mit Herz und Mund, RG 723,1-2,13<\/p>\n<p>Von guten M\u00e4chten, RG 353<\/p>\n<p>Da wohnt ein Sehnen tief in uns, vgl. <a href=\"https:\/\/www.tritonus.eu\/Chorsaetze\/DawohnteinSehnen.pdf\">https:\/\/www.tritonus.eu\/Chorsaetze\/DawohnteinSehnen.pdf<\/a><\/p>\n<p>Gott gab uns Atem, RG 841,1-3<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Sabine Handrick, geb. 1965, Pfarrerin der Reformierten Kirchgemeinde D\u00fcdingen<\/p>\n<p><a href=\"mailto:pfarramt@refdue.ch\">pfarramt@refdue.ch<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.refdue.ch\">www.refdue.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6rpersprache der Liebe | 12. 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