{"id":5666,"date":"2021-08-25T09:38:45","date_gmt":"2021-08-25T07:38:45","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5666"},"modified":"2021-08-25T09:41:13","modified_gmt":"2021-08-25T07:41:13","slug":"predigt-zu-genesis-41-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-genesis-41-16\/","title":{"rendered":"Predigt zu Genesis 4,1-16"},"content":{"rendered":"<h4>\u201eEs kommt doch an die Sonnen&#8220; | 13. So. n. Trinitatis | 29. <strong>August 2021 | Predigt zu <\/strong>Genesis 4,1-16 | verfasst<strong> von Eberhard Busch |&nbsp;<\/strong><\/h4>\n<p>\u201eWas hast du getan!!\u201c so ruft Gott aus in der Mitte dieser Geschichte. \u201e<em>Was \u2013 hast \u2013 du &#8211; getan<\/em>!\u201c Der gellende Aufschrei Gottes \u2013 angesichts der soeben geschehenen Ermordung eines Menschen. &#8222;Was hast du getan!&#8220; \u2013 Gott ist entsetzt. Gott ist ersch\u00fcttert. Es schmerzt ihn zutiefst. Gott kann sich einfach nicht damit abfinden. Dergleichen ist nicht vorgesehen in seiner Sch\u00f6pfung. Dieser Eingriff ist in ihr ein v\u00f6lliger Fremdk\u00f6rper. Eben hie\u00df es noch: \u201eUnd Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe es war sehr gut.\u201c (Gen 1,31) Nehmen wir es genau: \u201e<em>sehr<\/em> gut\u201c!, nicht auch nur teilweise mit dem Makel des Unvollkommenen ausgestattet. Und wohlgemerkt: \u201eGott hat uns dazu erschaffen, dass wir friedlich miteinander leben.&#8220; (Calvin) Und jetzt dies: \u201eDa erhob sich Kain gegen seinen Bruder und schlug ihn tot&#8220; \u2013 raubt ihm das Leben, das wunderbar k\u00f6stliche Geschenk seines einmaligen Lebens. Das Leben, das er gern noch ausgelebt h\u00e4tte, das ist ihm gestohlen worden, abgebrochen, ausgel\u00f6scht. Zum ersten Mal ist das geschehen. Nicht zum letzten Mal. Das T\u00f6ten ist wie eine Pandemie, die um den Erdball kreist und sucht, wen sie verschlinge, und wird nicht satt.<\/p>\n<p>Gott hat dem Menschen das Leben verliehen mit einer edlen Auszeichnung: Er liebt ihn. Er will <em>mit<\/em> ihm leben. Es w\u00e4re der schiere Unfug, wenn sein Leben durch arglistige Bosheit verk\u00fcrzt wird. \u201eEinen Menschen zu t\u00f6ten, hei\u00dft, einen Menschen zu t\u00f6ten\u201c, und geschehe dies um h\u00f6herer Zwecke willen, hat der gelehrte Sebastian Castellio in der Reformationszeit ermahnt. Sicher, es geh\u00f6rt zur guten Sch\u00f6pfung Gottes, dass alles irdische Leben begrenzt ist. Wie es eines Tages anf\u00e4ngt, so h\u00f6rt es eines Tages auf. Irdisches Leben hat seine Zeit, <em>Lebens<\/em>-Zeit. In diesen Grenzen ist es gut, wertvoll, unersetzlich. In unsrer Lebenszeit haben wir pfleglich miteinander umzugehen. Wir sind ja nicht allein auf der Welt. Ordentlicherweise darf es keineswegs so sein, dass Menschen Anderen das Leben mit Gewalt wegnehmen. Karl Barth hat gesagt: \u201eDer Mensch, der nicht Mitmensch ist, ist Unmensch.\u201c Will er denn im Ernst Unmensch sein?<\/p>\n<p>Der Andere ist doch dein Bruder, wie die Andere deine Schwester ist. Friede sei mit euch! Kain ist Landwirt und bearbeitet den Acker, Abel ist Sch\u00e4fer und h\u00fctet eine Herde. Es gibt unter den Menschen Verschiedenheiten \u2013 unterschiedliche Begabungen, je eigene Aufgaben, Interessen, Pr\u00e4gungen, die nicht unter einen Hut zu bringen sind. Das ist noch lange kein Grund,&nbsp; sie wegzuw\u00fcnschen, sie auszuradieren. Diese verschiedenen Menschen sind dabei doch Verwandte, Gef\u00e4hrten, Geschwister.<\/p>\n<p>Aber haben sie nicht verschiedene Religionen? Jedenfalls ehren sie Gott nicht auf dieselbe Weise. Der Eine verehrt ihn so, der Andere anders. Der eine opfert Gott von den Ertr\u00e4gen seines Ackerbaus. Der andere schlachtet daf\u00fcr Tiere aus seiner Herde. Wie es aussieht, sind dabei nicht die gleichen Religionsansichten und frommen Gebr\u00e4uche im Spiel. Ist das ein Anlass, einander abzuw\u00fcrgen? Die Menschen k\u00f6nnten immerhin dar\u00fcber, wie man heute sagt, einen Dialog veranstalten, k\u00f6nnten eine ruhige und, sei es, eine feurige Unterhaltung dar\u00fcber f\u00fchren. Etwa \u00fcber die dornige Frage mit Gr\u00fcnden und Gegengr\u00fcnden, warum Gott anscheinend das blutige Opfer des Einen eher akzeptiert als die Hingabe des Anderen von Fr\u00fcchten. Die Frage mag dornig sein, ein Grund zum Hass ist dies offengestanden nicht. Die Beiden sind doch <em>Br\u00fcder <\/em>und <em>bleiben <\/em>Br\u00fcder, was sie auch unterscheiden mag.<\/p>\n<p>Aber nun der g\u00f6ttliche Schrei des Entsetzens: \u201eWas hast du getan\u201c! Ausrufezeichen. Gott hat ihn eben noch gewarnt: \u201eWenn du recht handelst, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht recht, so lauert die S\u00fcnde vor der T\u00fcr, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche \u00fcber sie.\u201c Wie ein m\u00f6rderisches Untier steht sie angriffslustig vor deiner T\u00fcr. Um Gottes willen, lass die T\u00fcre zu! Sie darf offen stehen f\u00fcr Freunde und Fremde. Aber wenn die S\u00fcnde den kleinsten Finger von dir haben will, dann greift sie gleich nach der ganzen Hand. Dann ist es um dich geschehen. Dann bist du ihre sichere Beute. Bitte, lass die T\u00fcre zu! Sch\u00fcttle die Versuchung ab, dich gegen deinen N\u00e4chsten zu erheben, statt Hand in Hand mit ihm zu leben. \u201eDu sollst nicht t\u00f6ten.\u201c Sagen wir es mit einem heutigen Song: \u201eWirf die Waffe weg, wirf die Waffe weg.\u201c<\/p>\n<p>Aber nein! Was hast du getan! Der Mensch ist verantwortlich, f\u00fcr seine Taten und f\u00fcr seine Untaten. Gott zieht ihn zur Verantwortung. Gott sagt nicht: alle Menschen sind s\u00fcndig. Diese Aussage hat noch niemanden um den Schlaf gebracht. \u00dcber diese Aussage kann man allerlei Spr\u00fcche klopfen und sie dann beiseite legen. Ende 1945 hat ein pfiffiger Theologe hierzulande eine allzu gern gelesene Schrift verfasst \u201eDie Schuld der <em>Anderen<\/em>&#8222;, nicht die Schuld der Deutschen. Allerdings, was Andere alles verkehrt machen, das kann uns brennend interessieren. Manche Illustrierte f\u00fcllt damit ihre Seiten. Das lenkt prima ab von dem, was <em>ich<\/em> verkehrt anstelle. Jedoch, Gott redet anders: \u201eWas hast <em>du<\/em> getan\u201c. Erst wenn sein Finger direkt auf mich zeigt, wei\u00df ich richtig, was \u00dcbertretung der heiligen Gebote bedeutet. Da kann ich nicht mehr ausweichen. Da bin ich erwischt von der hochaktuellen Frage: \u201eWo ist dein Bruder Abel?&#8220;<\/p>\n<p>Erwischt? \u2013 Fragezeichen. Der Mensch ist verantwortlich? \u2013 Fragezeichen. Ist es nicht typisch, wie sich der Kain jetzt aus der Aff\u00e4re stiehlt?! Er weicht aus vor der Frage, die Gott an ihn richtet. Er entzieht sich seiner Verantwortung. Und tut es mit einem plumpen Witz. Ist Abel ein Hirte, der Schafe h\u00fctet, dann kann er wohl auch sich selbst h\u00fcten und muss nicht mich damit st\u00f6ren. Obwohl <em>ich<\/em> doch schuld bin an dessen Tod, verschanze ich mich hinter dem Vorwurf an <em>seine<\/em> Adresse: der soll halt besser auf <em>sich<\/em> aufpassen. Der ist <em>selber<\/em> schuld, wenn er sich in Gefahr begibt, worin er umkommt. So wie man sagen h\u00f6rt: Der Fl\u00fcchtling, der im Mittelmeer ertrinkt, ist selber daran schuld \u2013 warum bleibt er nicht in Afrika, mag das Leben dort noch so unbequem sein. Was geht mich mein N\u00e4chster an! Der Kain wirft \u00fcber seiner Untat eine Nebelkerze hoch, die sie unsichtbar machen soll.<\/p>\n<p>Halt, was rede ich da! Als ob ich in meiner Verantwortlichkeit etwa nicht mitveranwortlich w\u00e4re f\u00fcr das Leben meines Mitmenschen! Der Bruderm\u00f6rder t\u00e4uscht sich. \u201eEs ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch an die Sonnen.&#8220; Gott kann er nichts vorgaukeln. Kain <em>will<\/em> Gott ausweichen, aber er <em>kann <\/em>nicht Gott ausweichen. Ist der von ihm beseitigte Bruder nun f\u00fcr immer aus dem Weg ger\u00e4umt? O nein, keinesfalls. Er kann seine b\u00f6se Tat nicht ungeschehen machen. Wie immer das zugehen mag, Gott erkl\u00e4rt in all seiner Weisheit: \u201eDas Blut deines Bruders schreit zu mir von der Erde.\u201c Dieser Schrei ist nicht verstummt und darf nicht verstummen. Der Ermordete ist nicht beseitigt. Er redet noch, obgleich er gestorben ist. Vor Gott ist er gegenw\u00e4rtig und unvergessen. Gott sei Dank!<\/p>\n<p>Aber der Tote ist auch dem \u00fcblen S\u00fcnder namens Kain nicht aus dem Weg ger\u00e4umt. Was wird jetzt aus ihm? Gott erkl\u00e4rt ihm unmissverst\u00e4nlich: \u201eunstet und fl\u00fcchtig sollst du sein auf Erden\u201c. Deine Untat verfolgt dich. Ihr kannst du nicht entrinnen, weil du dir selbst nicht entrinnen kannst. Unsere Taten geh\u00f6ren zu uns. Von Christian Morgenstern stammt der Satz: \u201e\u00dcber den Wassern deiner Seele schwebt unaufh\u00f6rlich ein dunkler Vogel: Unruhe.\u201c Ob Kain es merkt oder unterdr\u00fcckt, es setzt ihm fortan die g\u00f6ttliche Frage zu: \u201eWo ist dein Bruder?&#8220; Dein dir Nahestehender, der, der dir wie aus dem Gesicht geschnitten ist, wo ist er? Du bist mitverantwortlich f\u00fcr ihn. \u00dcbersehen ist von dir und doch un\u00fcbersehbar die Gottesfrage nach deinem N\u00e4chsten. Ist dies nicht zutiefst die Ursache daf\u00fcr, dass du so ruhelos, so unstet und fl\u00fcchtig bist, von Termin zu Termin jagst? Immer schneller, immer unzufriedener! Jawohl, sie l\u00e4sst dich nicht mehr los, wohin du auch rennst und hastest, und sei es nach Mallorca. Wo ist dein Mitmensch, der dir aus den Augen und aus dem Sinn ger\u00fcckt ist? wo? Hat der Kain nicht eine Schleuse ge\u00f6ffnet, die sich nicht mehr schlie\u00dfen l\u00e4sst?<\/p>\n<p>Aber beachten wir: Wie <em>Kain<\/em> seinen Bruder nicht los wird, so l\u00e4sst doch auch Gott <em>ihn<\/em> nicht los. Ihn so wenig wie seinen verdr\u00e4ngten Mitmenschen, den der Kainsmensch auf dem Gewissen hat. Sagt Gott zu dem Schuldigen: Nein, so sagt er trotzdem zu ihm Ja. Gott kann seine \u00dcbeltat von ihm entfernen. Er l\u00e4sst ihn leben. Er sorgt daf\u00fcr, dass er nicht unter die R\u00e4der kommt. Was der auch angestellt hat, \u201ees kommt doch an die Sonnen\u201c, n\u00e4mlich jetzt an das Licht von Gottes hell leuchtender Barmherzigkeit. Er steht daf\u00fcr ein, dass dem S\u00fcnder nicht dasselbe widerf\u00e4hrt, wessen er sich schuldig gemacht hat. Gott vergilt nicht Gleiches mit Gleichem. Er sichert ihm Lebensschutz zu, auch wenn der sich nun aus dem Staub macht. Gott gelobt ihm gleichwohl: Du sollst, du darfst, du wirst leben.<\/p>\n<p>Keine Todesstrafe! Nicht weil mildernde Umst\u00e4nde f\u00fcr den Misset\u00e4ter sprechen. Vielmehr wie es beim Propheten Ezechiel (33,11) steht: \u201e<em>Gott<\/em> will den Tod des S\u00fcnders nicht, sondern dass er umkehre und lebe.&#8220; Und wie es im Liede hei\u00dft: \u201eAus Gottes Gnad, \/ ein jeder Mensch sein Leben hat.&#8220; Nun seht zu, was ihr mit der euch gelassenen Gnadenfrist anfangt. Vergesst dabei nicht den steilen und goldrichtigen Satz des Reformators Calvin: \u201eWir sind M\u00f6rder, wenn wir unsren N\u00e4chsten nicht geholfen haben in ihrer Not.\u201c Gott, erh\u00f6re unsre Bitte: Gib uns Frieden.<\/p>\n<p>Eberhard Busch<\/p>\n<p>37133 Friedland<\/p>\n<p>ebusch@gwdg.de<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEs kommt doch an die Sonnen&#8220; | 13. So. n. Trinitatis | 29. 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