{"id":5726,"date":"2021-09-20T12:32:32","date_gmt":"2021-09-20T10:32:32","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5726"},"modified":"2021-09-01T12:37:21","modified_gmt":"2021-09-01T10:37:21","slug":"predigt-ueber-matthaeus-612","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-ueber-matthaeus-612\/","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber Matth\u00e4us 6,12"},"content":{"rendered":"<h3>Verantwortung \u00fcbernehmen | Predigt \u00fcber Mt. 6,12 | von Frank Jehle |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Das Unservater \u2013 oder wie Lutheraner und Katholiken sagen: das Vaterunser \u2013 ist zweifellos der bekannteste Text der Bibel. Von Millionen und Abermillionen wird es auch heute noch jeden Tag gebetet. Allerdings: Ob es auch wirklich in seiner Tragweite und Tiefe von allen verstanden wird? Ich wage dies zu bezweifeln und nehme dabei mich selbst nicht aus. F\u00fcr heute greife ich nur eine einzige Bitte heraus. Sie steht fast im Mittelpunkt: \u00abUnd vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.\u00bb Je \u00e4lter ich werde, und je l\u00e4nger ich dar\u00fcber nachdenke, desto mehr gerate ich ins Staunen. Denn: Wird hier nicht unsere Erfahrungswelt geradezu auf den Kopf gestellt? Sowohl in unserem pers\u00f6nlichen Bereich als auch in der Welt der Politik verhalten wir uns und verh\u00e4lt man sich in der Regel genau umgekehrt: Wir entschuldigen uns, und wir beschuldigen die andern. Wenn man uns bei einem Fehler ertappt \u2013 oder wenn andere uns ertappen \u2013, reden wir uns heraus. Wir machen mildernde Umst\u00e4nde geltend und versuchen, uns zu rechtfertigen. \u00abDie andern sind schuld\u00bb oder \u00abDie Umst\u00e4nde sind schuld\u00bb. \u00abWir konnten doch gar nicht anders\u00bb und \u00abWir habe es doch mindestens gut gemeint\u00bb.<\/p>\n<p>Und dann die andere Seite: Vor kurzem habe ich wieder von Hans Christian Andersen das M\u00e4rchen \u00abDie Schneek\u00f6nigin\u00bb gelesen, das wohl viele von Ihnen kennen. Im ersten Kapitel erz\u00e4hlt die weitgespannte Dichtung vom Zerrspiegel des Teufels. Das Sch\u00f6ne und Gute sieht verzogen und h\u00e4sslich aus. Und dann zerbricht dieser Spiegel. Winzig kleine Glassplitterchen fliegen zu Tausenden durch die Luft. Der kleine Junge Kay wird von einem ins Auge und von einem zweiten ins Herz getroffen. Die Splitter haken sich fest, und von da an ist der an und f\u00fcr sich sympathische Kay fundamental ver\u00e4ndert: Vor ihm steht ein wunderbarer Rosenstock, an dem er sich vorher freute. \u00abPfui!\u00bb, ruft er pl\u00f6tzlich, \u00abdie Rose da ist von einem Wurm angenagt! Und schau, die dort ist ja ganz schief! Es sind im Grund eklige Rosen!\u00bb<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Und er reisst die beiden Blumen ab.<\/p>\n<p>Etwas sp\u00e4ter heisst es vom gleichen Kay: \u00abEr wollte sein Vaterunser beten, aber er konnte sich nur des grossen Einmaleins erinnern.\u00bb<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat dieser Kay auch die Bitte \u00abUnd vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern\u00bb vergessen. Und die Welt wird kalt. In den vergangen Wochen haben wir einiges erlebt: Ich denke an die gegenseitigen Schuldzuweisungen in der Corona-Krise. Oder wie war es im Zusammenhang mit Afghanistan? Niemand will schuldig sein. Alle rechtfertigen sich. Man habe schliesslich die sich \u00fcberst\u00fcrzenden Ereignisse nicht voraussehen k\u00f6nnen! Schuldig sind nur die Taliban. Das ist nat\u00fcrlich nicht ganz falsch. In der Geschichte vom kleinen Kay wurde die Rose ja ebenfalls wirklich von einem Wurm angenagt. Aber man vergisst, dass die Taliban nicht h\u00e4tten entstehen k\u00f6nnen, wenn die Politik nicht entscheidende Fehler gemacht h\u00e4tte. Zur Zeit des Kalten Kriegs sind die anf\u00e4nglich unbedeutenden Taliban vom Westen als \u00abWaffe\u00bb gegen die Russen gef\u00f6rdert worden.<\/p>\n<p>Doch ich will jetzt nicht weiter politisieren. Auch ich laufe sonst Gefahr \u2013 oder ich bin ihr schon erlegen \u2013, andere anzuschw\u00e4rzen. \u00abUnd vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.\u00bb Wo so gebetet wird, sieht die Welt verwandelt aus. Wo so gebetet wird, gilt nicht mehr nur das grosse Einmaleins mit seiner kalten Rationalit\u00e4t. Es geht um etwas anderes und mehr: Menschen \u00fcbernehmen Verantwortung. Menschen stehen zu ihren Schw\u00e4chen und Fehlern. Und umgekehrt: Menschen nehmen bei den andern in der N\u00e4he und in der Ferne auch das Positive wahr. Auch die schlimmsten B\u00f6sewichte haben irgendwo auch gute Eigenschaften. Und auch der schlimmste B\u00f6sewicht ist in der Regel nicht allein daran schuld, dass er so geworden ist.<\/p>\n<p>In den vergangenen Wochen hatte ich den Auftrag, einen Lexikonartikel \u00fcber den seinerzeit weltber\u00fchmten Z\u00fcrcher Theologen Emil Brunner zu verfassen, dessen Biografie ich vor einigen Jahren publizierte. In diesem Zusammenhang befasste ich mich wieder einmal mit Brunners bedeutendstem Buch, seiner Ethik \u00abDas Gebot und die Ordnungen\u00bb aus dem Jahr 1932. Und ich staunte einmal mehr dar\u00fcber, was alles keineswegs Veraltetes darin steht. Unter anderem denkt Brunner aus christlicher Sicht \u00fcber das Strafrecht nach. Und hier wendet er sich gegen die \u00abalte S\u00fchnepraxis\u00bb; diese sei leider \u00abtats\u00e4chlich vom Racheinstinkt diktiert\u00bb gewesen und habe sich als \u00abein N\u00e4hrboden des widerw\u00e4rtigsten und unbarmherzigsten Pharis\u00e4ismus\u00bb erwiesen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Brunner schreibt:<\/p>\n<p>\u00abGewiss, der Schuldige soll s\u00fchnen. Aber wer ist der Schuldige? [\u2026] Der erste und Hauptschuldige jedes Verbrechens ist: die Gesellschaft. Denn sie z\u00fcchtet das Verbrechen durch die Brutalit\u00e4t ihrer wirtschaftlichen \u2039Ordnungen\u203a, durch die Mangelhaftigkeit ihrer F\u00fcrsorge f\u00fcr den in sittlich unm\u00f6glichen Verh\u00e4ltnissen Aufwachsenden, durch die H\u00e4rte, mit der sie den weniger Begabten und Erfolgreichen auf die Strasse wirft, durch die Lieblosigkeit, mit der sie im grossen Ganzen dem weniger Angepassten begegnet. Eine Gesellschaft, die die grauenhafteste Kriegstechnik erfindet und durch die allgemeine Dienstpflicht jedem Volksgenossen den Gebrauch dieser Technik dem Bruder Mensch gegen\u00fcber, der zuf\u00e4llig \u2039zum Feind\u203a geh\u00f6rt, zur Pflicht macht \u2013 eine solche Gesellschaft hat kein moralisches Recht, sich \u00fcber den einzelnen Verbrecher zu entr\u00fcsten, sondern nur [die Pflicht], \u00fcber sein Verbrechen als unser Verbrechen zu erschrecken.\u00bb<\/p>\n<p>Brunner forderte eine \u00abHumanisierung des Strafwesens\u00bb: \u00abDer Schuldige muss s\u00fchnen\u00bb \u2013 dieser Satz m\u00fcsse in der Praxis immer heissen: \u00abdie Schuldigen alle m\u00fcssen s\u00fchnen\u00bb, der Straft\u00e4ter nat\u00fcrlich auch, aber ebenso \u2013 oder sogar noch mehr \u2013 die \u00abGesellschaft, indem sie an dem Schuldiggewordenen das Vers\u00e4umte, so gut als dies noch m\u00f6glich ist, nachholt\u00bb. Dieses Strafsystem werde in mannigfacher Hinsicht teurer sein als das jetzige; das sei aber recht so, denn darin gerade bestehe die \u00abS\u00fchne der Gesellschaft\u00bb.<\/p>\n<p>Das schweizerische Strafrecht kannte bis zur Inkraftsetzung eines neuen Strafgesetzbuchs im Jahr 1942 noch die Todesstrafe. F\u00fcr viele Ohren wohl provozierend, formulierte Brunner 1932: Die Todesstrafe k\u00f6nne innerhalb der von ihm vertretenen theologisch-ethischen Auffassung \u00abkeinen Platz mehr haben\u00bb.<\/p>\n<p>Nun, Brunner war nicht unfehlbar. Man m\u00fcsste \u00fcber seine Thesen diskutieren. Unter der Bedrohung durch den Nationalsozialismus fand er sp\u00e4ter wohlwollendere S\u00e4tze gegen\u00fcber der schweizerischen Landesverteidigung. Er war nicht f\u00fcr eine \u00abSchweiz ohne Armee\u00bb. Wesentlich f\u00fcr uns \u2013 und deshalb zitierte ich sie \u2013 sind aber seine grunds\u00e4tzlichen Gedanken.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>\u00abUnd vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.\u00bb Meine Predigt \u00fcber diese Bitte, die unsere Alltagswirklichkeit gewissermassen auf den Kopf stellt \u2013 ich nehme die Verantwortung auf mich und versuche, den anderen oder die andere zu entschuldigen \u2013, beende ich mit der Erinnerung an eine andere Geschichte, die viele von Ihnen wohl ebenfalls kennen und die etwas von dieser neuen Welt in der Nachfolge Jesu ins t\u00e4gliche Leben \u00fcbersetzt, in der Nachfolge jenes Jesus, der gem\u00e4ss dem Lukasevangelium am Kreuz \u00abVater, vergib ihnen! Denn sie wissen nicht, was sie tun\u00bb, gebetet hat. (Lk 23,34) Ich meine die Kurzgeschichte \u00abDas Brot\u00bb des deutschen Erz\u00e4hlers Wolfgang Borchert, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entstand. Vielleicht kommt sie Ihnen wieder in den Sinn:<\/p>\n<p>Es herrscht Lebensmittelrationierung. F\u00fcr jeden und jede ist eine genau abgez\u00e4hlte Portion Brot bestimmt. Eine Frau wacht mitten in der Nacht auf und nimmt wahr, dass ihr Mann vom Hunger gequ\u00e4lt in der K\u00fcche heimlich vom Brot isst, das eigentlich f\u00fcr sie reserviert ist. Sie legt sich ganz still wieder ins Bett \u2013 ohne irgendwelche Vorw\u00fcrfe gegen\u00fcber ihrem Mann.<\/p>\n<p>Und so h\u00f6rt die Geschichte auf:<\/p>\n<p>\u00abAls er am n\u00e4chsten Abend nach Hause kam, schob sie ihm vier Scheiben Brot hin. Sonst hatte er immer nur drei essen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u2039Du kannst ruhig vier essen\u203a, sagte sie und ging von der Lampe weg. \u2039Ich kann dieses Brot nicht so recht vertragen. Iss doch man eine mehr. Ich vertrag es nicht so gut.\u203a<\/p>\n<p>Sie sah, wie er sich tief \u00fcber den Teller beugte. Er sah nicht auf. In diesem Augenblick tat er ihr leid.<\/p>\n<p>\u2039Du kannst doch nicht nur zwei Scheiben essen\u203a, sagte er auf seinen Teller.<\/p>\n<p>\u2039Doch. Abends vertrag ich das Brot nicht gut. Iss man. Iss man.\u203a<\/p>\n<p>Erst nach einer Weile setzte sie sich unter die Lampe an den Tisch.\u00bb<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Lassen wir dies in uns nachklingen. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Gottesdienst in St. Laurenzen am 26. September und im Linseb\u00fchl am 24. Oktober 2021<\/em><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Frank Jehle, Pfr. Dr. theol.<\/p>\n<p>Speicherstrasse 56<\/p>\n<p>9000 St. Gallen<\/p>\n<p>Telefon 071 244 32 90<\/p>\n<p>frank.jehle@unisg.ch<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Gemeindelied 572,1\u20133: \u00abMorgenglanz der Ewigkeit.\u00bb<\/p>\n<p>Gemeindelied 287,1 und 4\u20136: \u00abVater unser im Himmelreich.\u00bb<\/p>\n<p>Gemeindelied 813: \u00abUbi caritas et amor.\u00bb 4x<\/p>\n<p>Gemeindelied 332: \u00abVerleih uns Frieden gn\u00e4diglich.\u00bb<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Hans Christian Andersen: Gesammelte M\u00e4rchen. Erster Band. Z\u00fcrich o. J., S. 385.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> A. a. O., S. 388.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Emil Brunner: Das Gebot und die Ordnungen. T\u00fcbingen 1932, dieses und die folgenden Brunner-Zitate S. 463f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Wolfgang Borchert: Das Gesamtwerk. Hamburg 1949, S. 322.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verantwortung \u00fcbernehmen | Predigt \u00fcber Mt. 6,12 | von Frank Jehle | Liebe Gemeinde! Das Unservater \u2013 oder wie Lutheraner und Katholiken sagen: das Vaterunser \u2013 ist zweifellos der bekannteste Text der Bibel. Von Millionen und Abermillionen wird es auch heute noch jeden Tag gebetet. 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