{"id":5737,"date":"2021-09-08T21:33:31","date_gmt":"2021-09-08T19:33:31","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5737"},"modified":"2021-09-08T21:35:09","modified_gmt":"2021-09-08T19:35:09","slug":"predigt-ueber-lukas-175-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-ueber-lukas-175-6\/","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber Lukas 17,5-6"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Ein senfkorngro\u00dfer Glauben | 12.9. 21 | 15. So. n. Trinitatis | <\/strong><strong>Predigt \u00fcber Lukas 17,5-6 | verfasst von Bernd Giehl |&nbsp;<\/strong><\/h3>\n<p>Autsch. Das hat gesessen. Haben Sie es auch gesp\u00fcrt? Nein? Dann waren Sie vielleicht einen Moment abgelenkt. Kommt ja vor. Der Predigttext ist heute so kurz; der ist schon zu Ende, da waren Sie vielleicht noch mit dem letzten Lied besch\u00e4ftigt oder mit der Frage, was es heute zu Mittag gibt und als Sie endlich bereit waren zuzuh\u00f6ren, ein bisschen sp\u00e4t vielleicht, aber sowas kommt vor; &nbsp;da war alles schon vorbei. Muss Ihnen nicht peinlich sein.<\/p>\n<p>Also noch einmal. \u201eDer Herr aber sprach: \u201aWenn ihr Glauben h\u00e4ttet, so gro\u00df wie ein Senfkorn, dann k\u00f6nntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Rei\u00df dich aus und versetze dich ins Meer! und er w\u00fcrde euch gehorchen.\u201c<\/p>\n<p>Na dann. Ob sie\u2019s probiert haben? Ihre Gedanken auf den Baum gerichtet, sich v\u00f6llig auf ihn konzentriert und dann gefl\u00fcstert: \u201eRei\u00df dich aus.\u201c Und? Was ist passiert? Nichts.<\/p>\n<p>Vielleicht haben sie einen Augenblick sp\u00e4ter ja angefangen zu lachen. Ist ja wirklich ein am\u00fcsantes Bild: ein Maulbeerbaum, der seine Wurzeln aus der Erde hebt, davonfliegt und sich 30 oder auch f\u00fcnfzig Kilometer weiter auf einer Insel wieder einpflanzt. Einen richtigen kleinen Film k\u00f6nnte man dar\u00fcber drehen und die Leute w\u00fcrden lachen.<\/p>\n<p>Aber heute lacht nur einer: Thomas.&nbsp; Wir k\u00f6nnten ihn fragen, warum er lacht, aber da sehen wir in die betretenen Gesichter der anderen J\u00fcnger. Was, bitte, sollte denn das? Auf die ehrlich gemeinte Bitte \u201eSt\u00e4rke uns den Glauben\u201c, hatte Jesus mit diesem Gleichnis geantwortet. Und nur Thomas hatte gelacht, weil er sich den Flug des Baums \u00fcber Berge und W\u00e4lder zum Meer vorstellte und die anderen hatten dar\u00fcber nachgedacht, wie gro\u00df ihr Glaube wohl w\u00e4re, wenn sie nicht einmal das konnten, was Jesus von ihnen verlangte. Aber sie hatten doch nicht ohne Grund um einen st\u00e4rkeren Glauben gebeten. &nbsp;Sie waren auf dem Weg nach Jerusalem, wo etwas Schreckliches passieren w\u00fcrde; etwas das sie sich lieber nicht ausmalten. Und auch wenn sie nun nicht davon sprachen, so beeinflusste der Ernst der Situation doch ihre Gespr\u00e4che. Schwerer wurden sie, dichter und ja auch d\u00fcsterer. Da war nichts mehr von der Leichtigkeit des Anfangs. Und Jesu Forderungen an sie schienen auch immer h\u00e4rter zu werden. &nbsp;Gerade eben erst hatte er davon gesprochen, dass man dem Bruder, der einem etwas B\u00f6ses antut, verzeihen soll. Und wenn es noch einmal passiert und er wiederum um Verzeihung bittet, soll man nicht sagen, man nehme ihm seine Reue nicht ab, sondern soll erneut vergeben. Und selbst wenn es siebenmal passiert, wie Petrus gefragt hatte, selbst wenn es sieben Mal passiert, soll man verzeihen. Da war die Forderung zu sp\u00fcren, man solle unendlich oft vergeben, wenn m\u00f6glich bis in alle Ewigkeit.<\/p>\n<p>Da kann man schon mal den Mut verlieren. Und sich fragen: Wie soll ein Mensch das leisten k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und dann? Dann bittet man Jesus darum, dass er einem den Glauben st\u00e4rkt. Eine ehrlich gemeinte Bitte. Und Jesus antwortet mit einem Satz, der einen zur Verzweiflung bringen kann. Einen Baum ausrei\u00dfen und ins Meer versetzen, nur mit der Kraft des Glaubens \u2013 nein, das kann er nicht von ihnen verlangen. Und dann, wenn ihnen das gelingt, soll ihr Glaube so gro\u00df wie ein Senfkorn sein.<\/p>\n<p>Dieser Satz tut weh. Und wenn er ironisch gemeint ist, dann tut er doppelt weh.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnte man Jesus erwidern? Wenn ich einer der J\u00fcnger w\u00e4re, w\u00fcrde ich ihm vielleicht antworten: \u201eUnd wenn mein Glaube so gro\u00df w\u00e4re, wie ein Blatt von diesem Baum, dann w\u00fcrde er die Gewaltherrschaft der R\u00f6mer \u00fcber unser Land beenden.\u201c<\/p>\n<p>Und Jesus w\u00fcrde, in meiner Vorstellung, jedenfalls antworten: \u201eDu hast Recht. Wenn dein Glaube so gro\u00df w\u00e4re wie ein Blatt von diesem Maulbeerbaum, dann w\u00fcrde er die R\u00f6mer und ihr Gewaltsystem ins Meer jagen. Aber hast du dich einmal gefragt, was damit gewonnen w\u00e4re? Das w\u00fcrde doch nur neue Gewalt sein. Es kommt doch nicht darauf an, dass ihr die Gewaltherrschaft der R\u00f6mer oder irgendeines anderen Volks beendet. Es kommt vielmehr darauf an, dass ihr die Gewaltherrschaft&nbsp; des B\u00f6sen in euch selbst beendet.\u201c<\/p>\n<p>Da, bitte. Jetzt habe ich es. H\u00e4tte ich doch nur meinen vorlauten Mund gehalten. Soll er doch denken, was er will. Was geht\u2019s mich an? Wenn du geschwiegen h\u00e4ttest, w\u00e4rest du ein Philosoph geblieben. Wer hat das gleich noch einmal gesagt? Na, ist ja auch egal. Ich verziehe mich in meine Ecke und lasse Jesus einen guten Mann sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jetzt m\u00fcssen wir f\u00fcr einen Moment aus unserem Gedankenspiel heraustreten. &nbsp;Vielleicht sind Sie ja schon l\u00e4nger ungeduldig geworden mit mir. Was fragt der denn, wenn er doch wei\u00df, dass es nichts bringt. Einen Jesus, der so offensichtlich unsinnige Antworten gibt, fragt man nicht. Das ist doch vergeudete Zeit. Hast du denn wirklich nichts Besseres zu tun?<\/p>\n<p>Das h\u00e4tten Sie besser nicht fragen sollen. Das trifft auf meinen Trotz, der sich gerade zu entwickeln beginnt. \u201eNein\u201c, sage ich, \u201eich habe nichts Besseres zu tun. &nbsp;Dieser Satz Jesu ist zum Verzweifeln. Wenn ein senfkorngro\u00dfer Glaube schon B\u00e4ume ausrei\u00dfen und ins Meer fliegen lassen kann, dann habe ich keinen Glauben. Dann besitzt ihn keiner, den ich kenne. Dann war alles vergebens.\u201c<\/p>\n<p>Scheint so, als w\u00e4re ich auf dem Holzweg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fchren Holzwege irgendwohin? Wenn ich pessimistisch bin, dann nicht. Dann sitze ich in der Sackgasse.<\/p>\n<p>Aber heute will ich nicht pessimistisch sein. Wenn ich in der Sackgasse bin, dann muss ich umdrehen. Der R\u00fcckweg ist mir ja schlie\u00dflich nicht versperrt.<\/p>\n<p>Jesus hat von der Bereitschaft zum Vergeben gesprochen. Vergeben ist nicht leicht, das wei\u00df ich aus eigener Erfahrung. Jedenfalls dann, wenn mir jemand wirklich weh getan hat. Wenn es nicht nur um Bagatellen ging. Kinder vergeben schneller, f\u00e4llt mir ein. Nat\u00fcrlich geraten sie schnell in Streit. Das kenne ich von den Kindern meiner Nachbarn. Die sind vielleicht sechs und vier Jahre alt und sie k\u00f6nnen herzergreifend miteinander lachen, aber nur Sekunden sp\u00e4ter h\u00f6re ich eins von ihnen protestieren, dann noch einmal und dann geht die Sirene los. So laut, dass es die ganze Nachbarschaft h\u00f6ren muss. &nbsp;Aus Trotz, aus &nbsp;Schmerz oder um die Mama herbeizurufen und doch noch Recht zu bekommen. Was genau passiert ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht hat einer das Spiel \u00fcbertrieben und den Moment verpasst, wo er h\u00e4tte aufh\u00f6ren m\u00fcssen. Dann dauert das Weinen ungef\u00e4hr f\u00fcnf Minuten und nach einer halben Stunde spielen sie wieder miteinander.<\/p>\n<p>\u201eWenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Reich Gottes kommen\u201c, hat Jesus einmal gesagt. Zum ersten Mal verstehe ich diesen Satz.<\/p>\n<p>Kinder sind ganz eigene Wesen. Sie sind anders als Erwachsene. Ich selbst bin immer wieder fasziniert von ihrer Urspr\u00fcnglichkeit, ihrer Lebendigkeit, die noch nicht verstellt ist von den Erfahrungen, die wir als Erwachsene gemacht haben. Ihr Vertrauen in die Welt und ganz besonders in Mama und Papa ist unendlich gro\u00df. Sie wissen instinktiv, dass&nbsp; Vater und Mutter f\u00fcr sie da sind, wenn sie einmal nicht weiterwissen. Sie werden ihnen helfen, die Probleme zu l\u00f6sen, und wenn das nicht gen\u00fcgt, weil sie noch zu klein sind, werden die Eltern sich schon darum k\u00fcmmern. Kinder sind auf eine Weise geborgen in der Welt, wie wir Erwachsenen das nicht mehr sind. Sie haben ein Vertrauen in die Welt oder in Gott, das uns fehlt und das wir so n\u00f6tig br\u00e4uchten.<\/p>\n<p>Weil die J\u00fcnger das sp\u00fcren, bitten sie Jesus: St\u00e4rke uns den Glauben. Man k\u00f6nnte auch sagen: Mach uns m\u00e4chtiger, der Welt und ihren Anforderungen an uns zu begegnen. Wir w\u00fcrden gern so einen starken Glauben haben wie Mose, der sein Volk aus der Knechtschaft in \u00c4gypten ins Gelobte Land f\u00fchrte. Aber zuerst einmal mussten sie in die W\u00fcste und in der W\u00fcste gab es wenig zu essen und zu trinken. Es gab nur Sand, Sand und noch einmal Sand. Und dann kamen die Verfolger und stellten sie am Schilfmeer. Aber du halfst ihnen hindurch ans andere Ufer. Du gabst Mose die Kraft, die uns fehlt. Ohne sie w\u00e4re er nie ins Gelobte Land gekommen. Kannst du uns nicht auch etwas von dieser Kraft geben?<\/p>\n<p>Klingt doch gut, oder etwa nicht? Besser jedenfalls als der Song von Janis Joplin, in dem sie sich vom Herrn einen Mercedes w\u00fcnscht, weil ihre Freunde alle Porsche fahren. Morgen um f\u00fcnf m\u00f6chte sie ihn vor ihrem Haus stehen haben. Nat\u00fcrlich l\u00e4cheln wir \u00fcber die Naivit\u00e4t dieses Lieds und wir sind uns sicher, dass ihr Wunsch nicht in Erf\u00fcllung geht. Denn nur weil die Freunde Porsche fahren, braucht man selbst doch keinen Mercedes. Da ist die Bitte um mehr Kraft doch etwas ganz anderes, oder etwa nicht?<\/p>\n<p>Nur Jesus w\u00fcrde da wieder einmal den Spielverderber machen. Vielleicht w\u00fcrde er sagen: Glaubt einfach, dass Gott euer Freund ist und dass er die Macht hat, die Dinge so zu ver\u00e4ndern, dass es euch hilft.<\/p>\n<p>Und wenn er es nicht tut? fragen wir zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Dann, sagt Jesus, wei\u00df er schon, warum es gut ist f\u00fcr euch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Langsam fange ich an zu begreifen. Nichts muss f\u00fcr immer so bleiben wie es ist. Gottes G\u00fcte kann alles ver\u00e4ndern. Gottes G\u00fcte kann vor allem uns selbst ver\u00e4ndern. Und zwar so, dass vieles, was uns bis dahin unm\u00f6glich schien, m\u00f6glich wird. Zum Beispiel so, dass das, was dem Petrus nahezu unm\u00f6glich schien, was jedenfalls f\u00fcr ihn die \u00e4u\u00dferste Grenze war, n\u00e4mlich einem Menschen sieben Mal zu vergeben, pl\u00f6tzlich durchl\u00e4ssig wird. Und er es auch noch ein achtes Mal tun kann. Oder ein neuntes Mal. Und dabei kommt es nicht auf eine besondere Kraft an, die einem innewohnt, sondern allein darauf, dass er Gott vertraut. Gott kann es m\u00f6glich machen.<\/p>\n<p>Nur dass wir diese Kraft nicht selbst besitzen. So wenig wie wir unseren Glauben ein f\u00fcr alle Mal besitzen. Sondern dass Gott es ist, der uns das alles schenkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein senfkorngro\u00dfer Glauben | 12.9. 21 | 15. So. n. Trinitatis | Predigt \u00fcber Lukas 17,5-6 | verfasst von Bernd Giehl |&nbsp; Autsch. Das hat gesessen. Haben Sie es auch gesp\u00fcrt? Nein? Dann waren Sie vielleicht einen Moment abgelenkt. Kommt ja vor. 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