{"id":5784,"date":"2021-09-13T18:30:21","date_gmt":"2021-09-13T16:30:21","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5784"},"modified":"2021-09-14T12:04:00","modified_gmt":"2021-09-14T10:04:00","slug":"liedpredigt-zu-eg-395","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/liedpredigt-zu-eg-395\/","title":{"rendered":"Liedpredigt zu EG 395"},"content":{"rendered":"<h3>\u201eVertraut den neuen Wegen\u201c | 16. Sonntag nach Trinitatis (19. 9.) 2021 St. Marien, G\u00f6ttingen Liedpredigt zu EG 395 | Verfasst von Dietz Lange |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Gegenstand der Predigt ist heute ein bekanntes Lied: \u201eVertraut den neuen Wegen\u201c. Es geh\u00f6rt f\u00fcr mich zu den sch\u00f6nsten Liedern im Gesangbuch, und es passt auch zum Thema des Sonntags, wie es der Wochenspruch und die Schriftlesungen vorgeben. Ich bitte Sie jetzt, es aufzuschlagen. Sie finden es unter der Nummer 395.<\/p>\n<p>Der Dichter des Liedes ist Klaus Peter Hertzsch, Professor f\u00fcr Praktische Theologie in Jena, 2015 gestorben. Hertzsch hat sich in der DDR in vielf\u00e4ltiger Weise f\u00fcr die Kirche engagiert, weit \u00fcber sein akademisches Amt hinaus. Unser Lied aber hat er f\u00fcr einen privaten Anlass verfasst. Es wurde ziemlich rasch an einem Abend in einem Hotelzimmer niedergeschrieben. Es war betimmt f\u00fcr die Trauung seiner Patentochter am 4. August 1989. Hertzsch hat das Lied deshalb selbst bescheiden als Gelegenheitspoesie bezeichnet. Aber die gro\u00dfe Wirkung, die es seitdem gehabt hat, zeigt, dass es doch mehr ist als das, was die meisten von uns bei so einer privaten Gelegenheit zustande bringen.<\/p>\n<p>Ein Hochzeitslied also, geschrieben kurz vor dem Fall der Berliner Mauer 1989. Beide Zeitangaben sind f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis wichtig. Eine Hochzeit ist im Leben eines Menschen ein besonderes Ereignis. Mit ihr beginnt ein ganz neuer Lebensabschnitt. Die vor dem jungen Paar liegende Zukunft ist nat\u00fcrlich ein ihm noch ganz unbekanntes Land. Aber die herzliche Liebe \u00fcberwiegt alle m\u00f6glichen Bef\u00fcrchtungen, und das Fest ist gekennzeichnet durch die gro\u00dfe Vorfreude auf ein hoffentlich langes gemeinsames Leben. \u2013 Zugleich war das Jahr 1989 die Zeit eines \u2013 im August noch bevorstehenden \u2013 tiefen politischen Umbruchs. Noch war freilich ganz ungewiss, was aus der wachsenden Unruhe im Land werden w\u00fcrde. Noch musste man damit rechnen, dass ein m\u00f6glicher Aufstand brutal niedergekn\u00fcppelt w\u00fcrde, so wie schon fr\u00fcher in Prag oder auch in Berlin und Budapest. Und doch war die Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Lage und mit der Bespitzelung durch die Stasi so gro\u00df, dass das zarte Pfl\u00e4nzchen der Hoffnung auf Befreiung nicht mehr totzutreten war.<\/p>\n<p>Diese Situation m\u00fcssen wir vor Augen haben, wenn wir unser Lied verstehen wollen: die Hoffnungen des Hochzeitspaares und die vagen politischen Erwartungen in der DDR vor \u00fcber 30 Jahren. Seine religi\u00f6sen S\u00e4tze h\u00e4ngen nicht in der Luft, sondern sind fest verwurzelt in der privaten und der \u00f6ffentlichen Wirklichkeit. Zugleich aber weist das Lied mit jeder Zeile \u00fcber diese Gegebenheiten hinaus auf das, was der christliche Glaube zu unseren menschlichen Hoffnungen und Bef\u00fcrchtungen zu sagen hat. Darum haben seine Worte auch heute noch Bestand, und wir k\u00f6nnen die Linien von damals ausziehen auf das hin, was uns heute bewegt.<\/p>\n<p>Nun lassen Sie uns das Lied genauer ansehen.<\/p>\n<p><strong>\u201eVertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist, weil Leben hei\u00dft, sich regen, weil Leben wandern hei\u00dft.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Vertrauen hei\u00dft, sein Herz \u00fcber die Grenze werfen in die Zukunft hinein. Der Weg in die Zukunft ist immer neu und unbekannt. Am Beginn einer Ehe wissen die beiden jungen Menschen noch nichts von den Proben, auf die ihre Liebe in den kommenden Jahren gestellt werden wird. Und so wenig man in der DDR im August 1989 wissen konnte, wie es politisch weitergehen w\u00fcrde, so wenig wissen wir heute, wie die politische Landschaft nach der Bundestagswahl am n\u00e4chsten Sonntag aussehen wird. Aber die Entscheidung f\u00fcr den Ehepartner oder f\u00fcr das Kreuzchen auf dem Wahlzettel endlos hinauszuschieben oder gar sich ganz davor zu dr\u00fccken ist keine Option. Leben hei\u00dft Neues gestalten. Das gilt auch f\u00fcr uns Christen. Auch uns ist unbekannt, was uns auf neuen Wegen alles begegnen wird. Aber wir sind ein wanderndes Gottesvolk, sagt die Bibel, nicht tr\u00e4ge Zuschauer, die sich darauf beschr\u00e4nken, die aktiven Wanderer zu beklatschen. Gott weist uns auf den Weg, dass wir ihn erkunden und dann auch entschlossen gehen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u201eSeit leuchtend Gottes Bogen am hohen Himmel stand, sind Menschen ausgezogen, in das gelobte Land.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Das ist eine Erinnerung an die Geschichte vom Ende der Sintflut: Dort erschien ein Regenbogen am Himmel, um anzuk\u00fcndigen, dass Gott die Menschheit nicht noch einmal vernichten will. Das \u201egelobte Land\u201c dagegen erinnert an die Ankunft des Volkes Israel in Pal\u00e4stina, nach dem m\u00fchsamen und verlustreichen Auszug aus \u00c4gypten. Mit diesen beiden Erinnerungen an biblische Geschichten sagt uns Hertzsch: Den neuen Wegen Gottes zu vertrauen hei\u00dft nicht, die Augen vor den Gefahren zu verschlie\u00dfen, die uns unterwegs bedrohen werden. Ja, das gelobte Land ungetr\u00fcbter Harmonie, vollkommener Gerechtigkeit und ewigen Friedens wird in der menschlichen Geschichte niemals wirklich erreicht werden. Das hat ja gerade das Volk Israel besonders schmerzlich erfahren. Die \u201eneuen Wege\u201c ins \u201egelobte Land\u201c enden erst in Gottes Ewigkeit. Wir bleiben unterwegs. Aber wir haben dabei die feste Zusage Gottes im R\u00fccken, dass er uns nicht im Stich lassen wird.<\/p>\n<p>(Gemeinde singt die erste Strophe)<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Vers 2: <strong>\u201eVertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit! Gott will, dass ihr ein Segen f\u00fcr seine Erde seid.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt nimmt der Dichter den Faden wieder auf. Das gelobte Land, die ewige Seligkeit bei Gott, mag erst jenseits der Geschichte wirklich werden. Aber das erlaubt uns nicht, aus der Zeit auszuwandern und griesgr\u00e4mig die H\u00e4nde in den Scho\u00df zu legen. Nein, wandert mutig <em>in<\/em> die Zeit hinein! Tut etwas, damit sich unertr\u00e4glich gewordene Zust\u00e4nde ver\u00e4ndern, \u00fcbernehmt Verantwortung! Lasst nicht zu, dass Gottes sch\u00f6ne Erde vor die Hunde geht! Ihr sollt ein Segen f\u00fcr diese Erde sein. Daran hat Hertzsch auch selbst gehalten. Er hat sich nicht auf seine Universit\u00e4tsinsel zur\u00fcckgezogen, sondern klar und \u00f6ffentlich Stellung bezogen. So z. B. in einer Rede im September 1989, als die politische Lage schon hoffnungsvoller erschien als zu der Zeit, wo das Lied entstand. Klipp und klar nannte er vier Punkte, auf die es ihm ankam: 1. Die F\u00fchrung der SED muss verschwinden, <em>aber<\/em> sie darf nicht zum neuen Feindbild werden. 2. Die Wirtschaft in der DDR muss umgekrempelt werden, <em>aber<\/em> die Herrschaft der Funktion\u00e4re darf nicht durch die Herrschaft der Million\u00e4re ersetzt werden. 3. Das materielle Leben muss besser werden, <em>aber<\/em> zuvor muss den viel \u00c4rmeren in der Dritten Welt geholfen werden. 4. Das Schwierigste: Die Erde muss f\u00fcr kommende Generationen bewohnbar bleiben. Lauter Forderungen, die noch nicht das gelobte Land Gottes hervorbringen, aber im Blick darauf entworfen sind.<\/p>\n<p>Hertzsch hat in einem Interview 20 Jahre nach seiner Rede aus seiner Entt\u00e4uschung kein Hehl gemacht, dass alle vier Forderungen teils gar nicht, teils ganz unzureichend erf\u00fcllt worden sind. Aber er hat nicht aufgegeben. Dass wir ein Segen f\u00fcr die Erde und f\u00fcr die Menschen um uns herum sein sollen, das bleibt unsere Aufgabe, lebenslang.<\/p>\n<p><strong>\u201eDer uns in fr\u00fchen Zeiten das Leben eingehaucht, der wird uns dahin leiten, wo er uns will und braucht.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Gott wird uns leiten. Wir brauchen also nicht umst\u00e4ndliche Nachforschungen anzustellen, um herauszufinden, wo und womit wir denn vielleicht, unter Umst\u00e4nden, ein Segen f\u00fcr andere Menschen werden k\u00f6nnten. Gott st\u00f6\u00dft uns mit der Nase auf solche Stellen: wo in unserer Familien oder Nachbarschaft jemand ist, der sich als schwarzes Schaf f\u00fchlt, wo an der Arbeitsstelle jemand gemobbt wird, wo jemand gegen Ausl\u00e4nder hetzt. Und wir werden <em>alle<\/em> gebraucht. Als einst der sp\u00e4tere Prophet Jeremia sich weigerte, eine sehr unpopul\u00e4re Botschaft Gottes an sein Volk \u00f6ffentlich zu verk\u00fcnden, weil er f\u00fcr so etwas zu jung sei, hat Gott ihn mit dieser Entschuldigung nicht durchkommen lassen. Zu jung zu sein, darauf k\u00f6nnen sich die meisten von uns heute morgen nicht herausreden. Eher k\u00f6nnte einem von uns einfallen zu sagen: Ich bin seit 20 Jahren im Ruhestand und zu alt, um von Gott noch gebraucht zu werden. Doch, Gott braucht auch uns Alte. Weil wir mehr Zeit haben als die J\u00fcngeren, braucht er uns dazu, dass wir anderen geduldig zuh\u00f6ren, die sich von ihren Sorgen erdr\u00fcckt f\u00fchlen. Und es kann doch sein, dass er uns einen Einfall schenkt, der weiterhilft. (Gemeinde singt die zweite Strophe)<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich werden wir zum dritten Mal aufgerufen:<\/p>\n<p><strong>\u201eVertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt! Er selbst kommt uns entgegen. Die Zukunft ist sein Land.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Hier musste ich besonders an uns als christliche Kirche denken. Wir brauchen ja, um Klarheit \u00fcber unseren Glauben zu bekommen, immer die Bibel, also ein ganz altes Buch. Es scheint also, dass unser Glaube uns bei der gro\u00dfen Vergangenheit festh\u00e4lt und gerade nicht in die Zukunft weist. So kommt es, dass wir so sehr dazu neigen, uns auf Traditionspflege zu konzentrieren und m\u00f6glichst alles so zu lassen, wie es immer gewesen ist. Aber das ist ein fatales Missverst\u00e4ndnis. Die Bibel ist zwar sicher aus ihrer Zeit zu verstehen. Aber sie ist zugleich ein Echo von Gottes Ruf, unsere Welt nach seinem Willen immer wieder neu zu gestalten. Auf heute bezogen: Was wollen wir als Gemeinde aus der gro\u00dfen Chance machen, die uns das neue Diakonische Zentrum gleich nebenan in absehbarer Zeit bieten wird? Dar\u00fcber m\u00fcssen wir doch alle nachdenken, nicht nur der Pastor.<\/p>\n<p><strong>\u201eWer aufbricht, der kann hoffen, in Zeit und Ewigkeit. Die Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die zeitliche Zukunft erscheint uns manchmal eher dunkel. Wie soll das nur weitergehen in all den L\u00e4ndern, in denen grausame Tyrannen herrschen, mit all den politischen Extremisten in Deutschland und mit den Verschw\u00f6rungstheorien, denen so viele Leute aufsitzen, mit der zunehmenden Gewalt gegen Polizei und Rettungskr\u00e4fte, sagen die einen. Und was f\u00fcr eine Zukunft soll das denn sein mit meiner wackligen Gesundheit, mit dem immer wieder aufflammenden Streit in der Familie, mit der drohenden Entlassung auf der Arbeit, sagen die anderen. Lauter begr\u00fcndete Sorgen. Und doch l\u00e4sst Gott immer wieder das Licht seiner Ewigkeit in unsere Zeit hineinscheinen. Dann \u00f6ffnet sich ganz unerwartet das Tor dorthin, wo es hell und weit ist. Hindurchgehen m\u00fcssen wir dann schon selber.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>(Gemeinde singt die letzte Strophe)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Dietz Lange, geb. 1933, Professor f\u00fcr Systematische Theologie 1977\u20131998, ehrenamtlicher Prediger an St. Marien in G\u00f6ttingen seit 1988.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eVertraut den neuen Wegen\u201c | 16. Sonntag nach Trinitatis (19. 9.) 2021 St. Marien, G\u00f6ttingen Liedpredigt zu EG 395 | Verfasst von Dietz Lange | Liebe Gemeinde! Gegenstand der Predigt ist heute ein bekanntes Lied: \u201eVertraut den neuen Wegen\u201c. 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