{"id":5808,"date":"2021-09-22T16:51:26","date_gmt":"2021-09-22T14:51:26","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5808"},"modified":"2021-09-22T17:01:00","modified_gmt":"2021-09-22T15:01:00","slug":"5808-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/5808-2\/","title":{"rendered":"\u00a0Predigt zu R\u00f6mer 10,9-17"},"content":{"rendered":"<h3>Zuh\u00f6ren und Zuwendung | 17. Sonntag nach Trinitatis |\u00a026.09.2021\u00a0|\u00a0Predigt zu R\u00f6mer 10,9-17(18)| verfasst von\u00a0Udo Schmitt\u00a0|<\/h3>\n<p><strong>\u201eDu h\u00f6rst mir ja nie zu!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Haben sie das auch schon mal gesagt?<br \/>\nDann sind sie wahrscheinlich eine Frau. Wom\u00f6glich verheiratet.<br \/>\nOder haben Sie diesen Vorwurf schon mal zu h\u00f6ren bekommen?<br \/>\nUnd wom\u00f6glich mit \u201eJa, Schatz!\u201c geantwortet?<br \/>\nDann sind sie ziemlich sicher ein verheirateter Ehemann.<\/p>\n<p>Hinter der meist m\u00e4nnlichen Schwerh\u00f6rigkeit steckt,<br \/>\nso der meist weibliche Vorwurf, mehr als blo\u00dfe Unkonzentriertheit.<br \/>\nDu h\u00f6rst mir nie zu. Nie. Also: Du achtest gar nicht mehr auf mich.<br \/>\nEs ist dir egal, was ich sage. Ich bin dir egal.<br \/>\nDu liebst mich nicht mehr.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens hier sollte der Ehemann alarmiert sein und dann<br \/>\ndoch einmal den Kopf aus dem Wirtschaftsteil der Zeitung heben<br \/>\noder den Blick vom Fernseher, der Sportschau, dem Fu\u00dfballl\u00e4nderspiel,<br \/>\noder was sonst auch immer seine Aufmerksamkeit gefangen nimmt, abwenden<br \/>\nund seiner Gattin in die Augen blicken.<\/p>\n<p>Zuh\u00f6ren hat etwas mit Zuwendung zu tun.<br \/>\nZuh\u00f6ren hat etwas mit Z\u00e4rtlichkeit und Liebe zu tun.<br \/>\nUnd, wen wundert\u2018s da noch, echtes Zuh\u00f6ren ist deshalb selten.<br \/>\nEtwas Kostbares, Rares, etwas ganz Wunderbares.<\/p>\n<p>Die meisten Menschen denken von sich, dass sie gut zuh\u00f6ren k\u00f6nnen.<br \/>\nStimmt aber nicht.<br \/>\nDie meisten Menschen verlieren schnell die Lust am Zuh\u00f6ren.<br \/>\nDenken bei sich: Wei\u00df ich schon. Kenn ich. Laaangweilig!<\/p>\n<p>Die meisten Menschen h\u00f6ren nur das gern, was sie h\u00f6ren wollen.<br \/>\nAlles andere ist ihnen unangenehm. Schwierig, l\u00e4stig.<\/p>\n<p>Menschen suchen Best\u00e4tigung. Darum ist das Internet (genauso wie das Fernsehen) nur bedingt ein Mittel der Aufkl\u00e4rung und Information. Da gibt es genug Ecken in denen sich Gleichgesinnte gegenseitig best\u00e4tigen, dass nicht sie die Bekloppten sind, sondern alle anderen. Die nicht an Ufos glauben \u2013 oder an die heilende Kraft von Katzenbildern.<\/p>\n<p>Menschen suchen Best\u00e4tigung. Schon immer. Fr\u00fcher gingen sie daf\u00fcr vielleicht in eine andere Ecke, vielleicht die Kneipe an der Ecke. Und hielten anderen einen Vortrag. \u00dcber Politik oder Musik oder eine andere Sache, von der sie ganz schrecklich viel Ahnung hatten. Das ist eher typisch m\u00e4nnlich. Ich rede, nicht um etwas auszusagen, sondern um mich selbst zu best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Gibt es aber vielleicht auch bei Frauen. In dem Jugendbuch: \u201eNeues vom R\u00e4uber Hotzenplotz\u201c, geht die Gro\u00dfmutter, um auf andere Gedanken zu kommen, auf dem Heimweg noch zu Besuch zu Frau Meier von nebenan. \u201eFrau Meier bewirtete sie mit Tee und Zuckerpl\u00e4tzchen. Dann begannen die alten Damen zu plaudern und da sie meist gleichzeitig redeten, wurde es keiner von beiden langweilig.\u201c Man sieht: Man kann &#8211; und frau auch &#8211; stundenlang miteinander reden ohne zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>Aktives, echtes Zuh\u00f6ren kommt selten vor.<\/strong><\/p>\n<p>Es hei\u00dft den anderen annehmen, ihm Raum geben, Zeit schenken.<br \/>\nSich interessieren, mitf\u00fchlen, nachfragen,<br \/>\nbewusst schweigen und bewusst antworten.<\/p>\n<p>Du h\u00f6rst mir ja nie zu\u2026.<br \/>\nManchmal hat man den Eindruck, dass wir in einer Zeit leben, in der die Menschen es verlernt haben, einander zuzuh\u00f6ren. Jeder sagt nur: Ich, ich, ich. Ich will, dass meine Anliegen Geh\u00f6r finden. Aber den anderen Geh\u00f6r schenken? Deren Probleme und N\u00f6te \u2013 davon will ich nichts h\u00f6ren!<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, ob es tr\u00f6stlich ist\u2026<br \/>\nAber auch Paulus hatte schon ein \u00e4hnliches Problem vor 2000 Jahren. Er verbreitete als Freudenbote, fr\u00f6hlichen Fu\u00dfes die freudige Nachricht von Jesus Christus.<br \/>\nGott will, dass alle Menschen gerettet werden. (Komm)<br \/>\nSagt es allen weiter, \u00fcberall auf der Welt. (Ruft es in jedes Haus hinein)<\/p>\n<p>Aber ausgerechnet seine eigenen Leute wollen nichts davon h\u00f6ren.<br \/>\nGott, so sagen sie, ist nur f\u00fcr uns zust\u00e4ndig. Wir sind das Volk.<br \/>\nWir sind das Volk. Er ist f\u00fcr uns da. Nicht f\u00fcr all die anderen.<br \/>\nDas sind Ausl\u00e4nder. Gojim. Fremde. Was haben wir mit denen zu schaffen?<\/p>\n<p>Doch, sagt Paulus, h\u00f6rt ihr, Freunde, h\u00f6rt ihr es nicht?<br \/>\nDer Zaun ist eingerissen, der uns von denen getrennt hat.<br \/>\nDie Liebe Gottes kommt in Jesus Christus zu allen Menschen.<\/p>\n<p>Was denn, auch zu den Barbaren?<br \/>\nDiese Ungewaschenen und Unbeschnittenen, die unreine Speisen essen, Schweinfleisch fressen und sich nicht zu benehmen wissen. Auch die?<\/p>\n<p>Ja, auch die, sagt Paulus. Wenn sie sich nur zu Christus bekehren, ihn als Herrn ihres Lebens annehmen und bekennen. Dann sollen sie Gott recht sein. Dann sollen auch sie Gerechte sein, so wie wir. Der Gerechte wird aus Glauben leben. H\u00f6rt ihr? Auf den Glauben kommt es an. Alles andere sind \u00c4u\u00dferlichkeiten.<\/p>\n<p>Wowowow! Das geht nun wirklich zu weit, mein Freund. Nein, lass die Fremden da mal sch\u00f6n drau\u00dfen. Und zieht einen Zaun hoch, baut eine Mauer. Wir wollen davon nichts h\u00f6ren. Hier drin.<br \/>\nGeh, erz\u00e4hl es drau\u00dfen. Aber lass uns damit in Ruh!<br \/>\nMan sieht: Die frohe Botschaft kommt nicht bei allen gut an.<\/p>\n<p><strong>Die Kommunikation des Evangeliums kann scheitern. <\/strong><\/p>\n<p>Das ist es, was Paulus betr\u00fcbt, und nicht in Ruhe l\u00e4sst. Bis zum Schluss.<br \/>\nAuch wir heute, wenn auch in einer ganz anderen Zeit und Situation, k\u00f6nnen uns nicht damit zufrieden geben, dass so viele die Botschaft von der Liebe Gottes h\u00f6ren \u2013 und doch nichts davon h\u00f6ren wollen. Nichts annehmen wollen f\u00fcr ihr Leben. Nur nehmen, aber nicht geben wollen.<\/p>\n<p>H\u00f6r auf zu predigen, sagen sie. Ich kenne deine Botschaft schon:<br \/>\nSeid nett zueinander, liebet eure Feinde und f\u00fcrchtet Gott.<br \/>\nJang mir damit fott! Ich will nichts davon h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnten es uns leicht machen. Und resignieren.<br \/>\nSchweigen. Verstummen.<br \/>\nAber das w\u00e4re auch keine L\u00f6sung.<br \/>\nWenn keiner dem schreienden Unrecht widerspricht,<br \/>\nwenn keiner den Stummen seine Stimme leiht,<br \/>\nwenn keiner mehr Trost und Mut zuspricht,\u2026<br \/>\nwas w\u00e4re dann diese Welt noch f\u00fcr ein Ort?<\/p>\n<p>Manchmal muss man sich doch die M\u00fche machen, es noch <em>einmal<\/em> und <em>noch<\/em> einmal zu versuchen. Und die alte Wahrheit mit neuen Worten sagen. Bis sie Geh\u00f6r findet.<\/p>\n<p>Die Kommunikation des Evangeliums, so schreibt schon Paulus hier,<br \/>\nhat etwas zu tun mit Sagen und H\u00f6ren &#8211; H\u00f6ren und Sagen.<br \/>\nEs ist aber nicht blo\u00df H\u00f6rensagen.<br \/>\nEs geht um Leben und Tod, und um ein Berichten,<br \/>\ndavon, wie Gott in meinem Leben wirkt, in deinem Leben wirkt,<br \/>\ndurch Jesus Christus und seinen heiligen Geist.<\/p>\n<p>Es reicht nicht, es blo\u00df zu denken. Wir m\u00fcssen es uns sagen und sagen lassen.<br \/>\nUns ermahnen und erbauen immer wieder.<br \/>\nUns Trost spenden und Mut machen gegenseitig.<br \/>\nAls seine Gemeinde \u2013 als sein Volk \u2013 als seine Familie.<br \/>\nUns treffen, wenigstens einmal in der Woche.<br \/>\nUm Gemeinschaft zu erfahren, uns selber zu sp\u00fcren,<br \/>\nund nicht nur zu funktionieren in Arbeit und Alltag.<\/p>\n<p><strong>Der Sonntag ist ein Geschenk. <\/strong><\/p>\n<p>Der Sonntag dient nicht nur der Erholung,<br \/>\nsondern auch der Besinnung und Verst\u00e4ndigung dar\u00fcber,<br \/>\nwas wirklich wichtig ist in unserem Leben.<\/p>\n<p>Das alte Modell des Sonntags wird es in einigen Jahren so nicht mehr geben. Immer mehr Menschen haben auch sonntags keine Zeit. M\u00fcssen. M\u00fcssen arbeiten, m\u00fcssen bereit sein, wenn der Chef, der Kunde es will. M\u00fcssen sie springen.<\/p>\n<p>Und das altehrw\u00fcrdige Modell der Verst\u00e4ndigung wird es in einigen Jahren so auch nicht mehr geben. Bisher \u2013 und das nun seit den Zeiten der Reformatoren &#8211; haben wir an Universit\u00e4ten ausgebildete M\u00e4nner und Frauen damit beauftragt, sonntags auf die Kanzel zu steigen und zu predigen.<\/p>\n<p>Von denen wird es in einigen Jahren nicht mehr viele geben. (Wenn die geburtenstarken Jahrg\u00e4nge in Rente gehen). Nicht genug f\u00fcr alle. &#8211;\u00a0 Wer wird uns dann predigen? Das Wort auslegen? \u00a0Uns unterrichten? Vom Glauben berichten? Zeugnis ablegen? Wer wir reden \u2013 und wer wird h\u00f6ren?<br \/>\nWir werden sehen.<\/p>\n<p>Und wir werden vielleicht lernen m\u00fcssen, liebe Schwestern und Br\u00fcder, als Gemeinde Gottes neue Wege zu gehen, aufeinander zuzugehen. Wir werden dar\u00fcber sprechen m\u00fcssen, reden und reden lassen, sich etwas sagen und sich etwas sagen lassen, und am besten beginnen wir damit, indem wir erst einmal lernen, einander zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Zuh\u00f6ren hat etwas mit Zuwendung zu tun.<br \/>\nZuh\u00f6ren hat etwas mit Z\u00e4rtlichkeit und Liebe zu tun.<br \/>\nEchtes Zuh\u00f6ren ist deshalb selten.<br \/>\nEtwas Kostbares, Rares, etwas ganz Wunderbares.<\/p>\n<p>Fangen wir bald damit an.<br \/>\nUns darin zu \u00fcben.<br \/>\nVielleicht heute schon.<br \/>\nDenn es ist Sonntag.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong>:<\/p>\n<p>Du meine Seele singe (EG 302)<\/p>\n<p>Go tell it on the mountain =<br \/>\nKomm, sag es allen weiter (EG 225)<\/p>\n<p>Gott Lob, der Sonntag kommt herbei (EG 162)<\/p>\n<p>Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen (HuE 142, EG 272)<\/p>\n<p><strong>Udo Schmitt, geb. 1968, Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland, von 2005-2017 am Niederrhein, seit 2017 im Bergischen Land.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dorfstr. 19 \u2013 42489 W\u00fclfrath (D\u00fcssel)<\/strong><\/p>\n<p><strong>udo.schmitt@ekir.de<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zuh\u00f6ren und Zuwendung | 17. 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