{"id":5854,"date":"2021-09-28T15:49:21","date_gmt":"2021-09-28T13:49:21","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5854"},"modified":"2021-09-29T14:52:51","modified_gmt":"2021-09-29T12:52:51","slug":"2-korinther-9-6-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-korinther-9-6-15\/","title":{"rendered":"2. Korinther 9, 6-15"},"content":{"rendered":"<h3>S\u00e4en und Ernten im Segen | Erntedankfest | 03.10.2021 | Predigt zu 2. Kor 9, 6-15 | verfasst von Rainer Kopisch |<\/h3>\n<p>6 Ich meine aber dies: Wer da k\u00e4rglich s\u00e4t, der wird auch k\u00e4rglich ernten; und wer da s\u00e4t im Segen, der wird auch ernten im Segen.<\/p>\n<p>7 Ein jeder, wie er\u2019s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fr\u00f6hlichen Geber hat Gott lieb.<\/p>\n<p>8 Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Gen\u00fcge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk;<\/p>\n<p>9 wie geschrieben steht (Ps 112,9):<\/p>\n<p>\u00bbEr hat ausgestreut und den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.\u00ab<\/p>\n<p>10 Der aber Samen gibt dem S\u00e4mann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Fr\u00fcchte eurer Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>11 So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Lauterkeit, die durch uns wirkt Danksagung an Gott.<\/p>\n<p>12 Denn der Dienst dieser Sammlung f\u00fcllt nicht allein aus, woran es den Heiligen mangelt, sondern wirkt auch \u00fcberschw\u00e4nglich darin, dass viele Gott danken.<\/p>\n<p>13 Um dieses treuen Dienstes willen preisen sie Gott f\u00fcr euren Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und f\u00fcr die Lauterkeit eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen.<\/p>\n<p>14 Und in ihrem Gebet f\u00fcr euch sehnen sie sich nach euch wegen der \u00fcberschw\u00e4nglichen Gnade Gottes bei euch.<\/p>\n<p>15 Gott aber sei Dank f\u00fcr seine unaussprechliche Gabe!<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Emil Nolde hat 1940 ein Bild gemalt, das heute im Sprengel-Museum-Hannover h\u00e4ngt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5861 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Der-grosse-Ga\u0308rnter-Emil-Nolde-243x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"456\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Der-grosse-Ga\u0308rnter-Emil-Nolde-243x300.jpeg 243w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Der-grosse-Ga\u0308rnter-Emil-Nolde-10x12.jpeg 10w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Der-grosse-Ga\u0308rnter-Emil-Nolde.jpeg 482w\" sizes=\"auto, (max-width: 456px) 100vw, 456px\" \/><\/p>\n<p>An dieses Bild kn\u00fcpft sich eine kleine Geschichte von gro\u00dfer Solidarit\u00e4t. Als der Kunstsammler Reinhold Spengler das Bild 1940 von Emil Nolde erwarb, war er beeindruckt von seiner Tiefe. In zdfkultur hei\u00dft es dazu: \u201eIn Noldes Darstellung des Sch\u00f6pfers, der sich vor dunklem Nachthimmel \u00fcber seine Pflanzen beugt \u2013 vornehmlich eine in leuchtendes Orange getauchte Bl\u00fcte \u2013 und sie hegt, erkennt der Kunstsammler Reinhold Spengler die Versinnbildlichung der existenz-bedrohlichen Jahre kriegerischer Auseinandersetzung. Gleichzeitig sp\u00fcrt er darin die best\u00e4ndige Kraft Gottes im Hinblick auf die Zukunft. In der Beziehung der Familien Sprengel und Nolde spielt das Bild mit der Sch\u00f6pferfigur des G\u00e4rtners die Rolle eines \u201eSchutzheiligen\u201c.\u201c Wer schon einmal im Nolde-Museum, Seeb\u00fcll in Neukirchen war, wird besonders von seinen religi\u00f6sen Bildern beeindruckt sein. Darunter befindet sich auch sein Hauptwerk, der neunteilige Zyklus \u201eDas Leben Christi\u201c aus den Jahren 1911 und 12. Reinhold Spengler hat sich seit 1940 mit Emil Nolde solidarisiert. Er sorgt sich dann pers\u00f6nlich f\u00fcr die Auslagerung von Noldes Werken und sch\u00fctzt sie vor weiterer Beschlagnahmung, indem er sie in seiner Fabrik in Hannover versteckt. Soweit die Information auf zdfkultur.<\/p>\n<p>Dieses Bild \u201eDer gro\u00dfe G\u00e4rtner\u201c von Emil Nolde und seiner Geschichte trifft zweifach mit unserem heutigen Predigttext des Paulus aus seinem zweiten Brief an die Korinther, Kapitel 9, Verse 9 bis 15 zusammen. Einerseits geht es um Solidarit\u00e4t, f\u00fcr die Paulus wirbt, und andererseits um Gott, den Sch\u00f6pfer, den wir aus den Zeiten des Alten Testaments kennen. Seine Gestalt steht wie ein Bild im Hintergrund des paulinischen Textes &#8211; wie wir gleich sehen werden.<\/p>\n<p>Paulus schreibt: \u201eIch meine aber dies: Wer k\u00e4rglich s\u00e4t, der wird auch k\u00e4rglich ernten; und wer da s\u00e4t im Segen, der wird auch ernten im Segen.\u201c Menschen, die das Erntedankfest feiern, wissen, dass wir Gott f\u00fcr unsere Ernten in unserem Leben zu recht danken, denn Gottes reicher Segen ist es, der uns immer wieder zur Kraft unseres Wachstums wird. Paulus denkt besonders an den Segen beim Austeilen und Abgeben. In der Spr\u00fcchen Salomos steht im Kapitel 11, in Vers 24 und 25: \u201eEiner teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch \u00e4rmer. Wer reichlich gibt, wird gelabt, und wer reichlich tr\u00e4nkt, der wird auch getr\u00e4nkt werden.\u201c<\/p>\n<p>Diese Lebenserfahrung der gelebten Solidarit\u00e4t ist f\u00fcr Paulus Grund genug, den n\u00e4chsten Schritt zu tun. Paulus zeigt dabei, wie es m\u00f6glich wird, den g\u00f6ttlichen Segen beim Geben zu sp\u00fcren: \u201e7 Ein jeder, wie er\u2019s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fr\u00f6hlichen Geber hat Gott lieb.\u201c<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kennt Paulus den Vers 10 aus dem f\u00fcnften Buch Mose im Kapitel 15: \u201eSondern du sollst ihm geben, und dein Herz soll sich\u2019s nicht verdrie\u00dfen lassen, dass du ihm gibst, denn daf\u00fcr wird dich der Herr, dein Gott, segnen in allen deinen Werken und in allem, was du unternimmst.\u201c Im Sinne dieses Verses setzt er fort: \u201e8 Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Gen\u00fcge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk; 9 wie geschrieben steht (Ps 112,9): \u00bbEr hat ausgestreut und den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.\u00ab Hier h\u00e4lt es Paulus f\u00fcr wichtig, seine Quelle w\u00f6rtlich zu zitieren. Paulus stellt damit eine wichtige Br\u00fccke zwischen Gott, dem Sch\u00f6pfer, und seinen Gesch\u00f6pfen her, indem er wie ein Prophet des Alten Testamentes eine g\u00f6ttliche Zusage gibt: \u201e10 Der aber Samen gibt dem S\u00e4mann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Fr\u00fcchte eurer Gerechtigkeit.\u201c Seine Zuversicht nimmt Paulus aus den Versen 10 und 11 im 55. Kapitel des Buches Jesaja: \u201eDenn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel f\u00e4llt und nicht wieder dahin zur\u00fcckkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und l\u00e4sst wachsen, dass sie gibt Samen zu s\u00e4en und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: \u201eEs wird nicht wieder leer zu mir zur\u00fcckkommen, sondern wird tun, was mir gef\u00e4llt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.\u201c Die Zuversicht des Paulus f\u00fcr seine Leser und Leserinnen lautet: \u201e11 So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Lauterkeit, die durch uns wirkt Danksagung an Gott.\u201c<\/p>\n<p>Was aber hei\u00dft das f\u00fcr das Projekt der Sammlung f\u00fcr die judenchristliche Gemeinde in Jerusalem, f\u00fcr das Paulus mit guten Gr\u00fcnden wirbt? Er macht klar, dass es um mehr geht als um den Lebensunterhalt der Menschen in der Gemeinde. Es geht dabei um einen im Alltag praktizierten Gottesdienst mit allen Elementen. \u201e12 Denn der Dienst dieser Sammlung f\u00fcllt nicht allein aus, woran es den Heiligen mangelt, sondern wirkt auch \u00fcberschw\u00e4nglich darin, dass viele Gott danken. 13 Um dieses treuen Dienstes willen preisen sie Gott f\u00fcr euren Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und f\u00fcr die Lauterkeit eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen. Als weitere Folge f\u00fcr die Verbundenheit der Judenchristen mit den Heidenchristen durch diese Aktion in Jerusalem sieht Paulus prophetisch: \u201e14 Und in ihrem Gebet f\u00fcr euch sehnen sie sich nach euch wegen der \u00fcberschw\u00e4nglichen Gnade Gottes bei euch.\u201c Ans Ende stellt Paulus den Dank an Gott wie einen Lobpreis. \u201e15 Gott aber sei Dank f\u00fcr seine unaussprechliche Gabe!\u201c<\/p>\n<p>Der Apostel Paulus bewegt sich in seinem Brieftext nicht ohne Grund im Horizont der Tradition des Alten Testamentes. Er nimmt alttestamentliche Texte als Gedankenvorlage. Um es noch einmal zu erw\u00e4hnen: Eine solche Bibelstelle zitiert Paulus sogar, weil sie ihm f\u00fcr seinen Brief wichtig ist. Es ist der Vers 9 aus dem Psalm 112: \u201eEr hat ausgestreut und den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.\u201c<\/p>\n<p>Paulus wusste es schon: Wir Menschen sind f\u00fcr die Ausf\u00fchrung des Willens Gottes, die Weitergabe seiner barmherzigen Liebe in die Welt zust\u00e4ndig. Daran sollten wir uns jedes Mal erinnern, wenn wir im \u201eVaterunser\u201c, dem Gebet Jesu, beten: \u201eDein Wille geschehe.\u201c Wir m\u00fcssen uns in Bewegung setzen, um diesen Willen zu erf\u00fcllen. Wer denn sonst will es tun, wenn nicht wir, Gottes Kinder.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>am heutigen Erntedankfest nehmen wir ausdr\u00fccklich den Dank f\u00fcr unsere Ernte in den Mittelpunkt. Der Anblick der verschiedenen Fr\u00fcchte im Schmuck des Altars l\u00e4sst uns innewerden und dar\u00fcber nachdenken, wie die von Gott geschaffene Natur unsere Lebensgrundlage ist. Ohne die Aufnahme von Nahrung, die aus Samen hervorgeht, geht es nicht.<\/p>\n<p>Jetzt wird die Frage brisant: Wo geschieht Gerechtigkeit in der weltweiten Verteilung der Ernte nicht? Dort, wo Menschen von der gerechten Teilhabe an der Nahrungsmittelkette ausgeschlossen sind, weil andere Menschen nicht bereit sind zu teilen. Das Auseinanderfallen der Menschheit in \u00dcbers\u00e4ttigte und Hungerleider, Reiche und Arme, ist ein Skandal. Der Apostel Paulus kannte diesen Skandal bereits. Er wusste: Der einzige Weg durch dieses skandaltr\u00e4chtige Leben ist der Weg mit Gott. Er ist ihn selbst gegangen und hat viele Menschen daf\u00fcr gewonnen, diesen Weg durch das Leben mit Gott zu gehen. Die Existenz seiner Gemeinden und seine t\u00fcchtigen Mitarbeiter zeugen von seiner erfolgreichen Missionst\u00e4tigkeit. Er ist nach Jesus der erfolgreichste Sch\u00f6pfer und Gestalter des christlichen Gottesweges. Dieser christliche Gottesweg kann nur wachsen, wenn sein Same in die Herzen von Menschen f\u00e4llt.<\/p>\n<p>Wir Christinnen und Christen sind verantwortlich f\u00fcr die praktische Umsetzung der Idee des Gottesweges. Das hei\u00dft aber folgendes: Wir m\u00fcssen ihn selbst beschreiten, um ihn auch f\u00fcr andere Menschen als Lebensweg interessant zu machen. Nur wenn wir die Herzen von Mitmenschen erreichen, kann der Same der Liebe und Gnade Gottes in Solidarit\u00e4t mit den Anderen in ihren Herzen wachsen.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen, dass Sie nicht an Gott verzweifeln, wenn Sie die vielen Katastrophen in den Blick bekommen, die in der Welt auf uns und unsere Kinder zukommen. Die Gewissheit, zu Gott zu gehen, kann uns allen helfen, unseren bedrohten Weg durch diese Welt festen Schrittes zu gehen. Nat\u00fcrlich f\u00fchrt unser irdischer Lebensweg in das Sterben. Der Tod geh\u00f6rt zum Leben. Selbst Jesus ist nicht direkt aus seinem irdischen Leben zu Gott entr\u00fcckt worden. Er ist durch sein Leiden und sein Sterben am Kreuz in den Tod gegangen. Er hat sein Leiden und seinen Tod auf sich genommen, damit wir voller Glauben und Zuversicht auf unserem Gottesweg gehen k\u00f6nnen und unser Sterben als eine Geburt in das eigentliche, das ewige Leben mit Gott verstehen d\u00fcrfen. Das wird dann unser pers\u00f6nliches Erntedankfest werden.<\/p>\n<p>Die Kruzifixe auf den Alt\u00e4ren sind die Erinnerung an die Erl\u00f6sung, die Jesus uns gebracht hat. Seine Auferstehung von den Toten best\u00e4tigt uns, dass der Gottesweg ins Leben mit Gott f\u00fchrt. Der christliche Gottesweg f\u00fchrt durch das Sterben in das Reich Gottes.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich m\u00f6gen Sie recht haben, wenn Sie denken, dass die Angst vor dem Sterben Grund f\u00fcr viele katastrophale Entwicklungen ist, an deren Entstehung Menschen beteiligt sind.<\/p>\n<p>Ein anderer Grund ist sicher die falsche Annahme, dass mit dem Tod unser Leben endg\u00fcltig beendet ist.<\/p>\n<p>Sie f\u00fchrt dazu, die Grundlagen unseres Lebens zu pl\u00fcndern, um sich ein m\u00f6glichst langes Leben voller Gen\u00fcsse zu erm\u00f6glichen. Angebote dazu gibt es in der Vielfalt der Begehrlichkeiten.<\/p>\n<p>Auf dem christlichen Lebensweg ist es sinnvoll, wenn wir uns fragen: Was brauchen wir wirklich zum Leben in dieser Welt. Martin Luther hat in der Erkl\u00e4rung des Vaterunsers zur Bitte \u201eUnser T\u00e4gliches Brot gibt uns heute\u201c eine Antwort gegeben, die dem christlichen Gottesweg zu seiner Zeit entsprach.<\/p>\n<p>Es lohnt sich, seine Vorstellung in Ruhe zu lesen und dann in unsere eigene Zeit zu \u00fcbersetzen. Dabei kann uns die Doppel-Frage leiten: Was will ich in meinem Leben ernten und was will ich dazu s\u00e4en? Damit kommen wir zur\u00fcck zur wichtigen Aussage am Anfang unseres Predigttextes, wo Paulus schreibt: \u201eIch meine aber dies: Wer da k\u00e4rglich s\u00e4t, der wird auch k\u00e4rglich ernten; und wer da s\u00e4t im Segen, der wird auch ernten im Segen.\u201c Gott spart nicht mit seiner Liebe zu uns und mit seinem Segen f\u00fcr uns. Bestimmt ist es eine gute Idee, schon fr\u00fch am Tag zu beten:<\/p>\n<p>Lieber Vater,<\/p>\n<p>begleite mich diesen Tag in Deiner Liebe und mit Deinem Segen,<\/p>\n<p>Lass mich sehen, wo ich von beiden wie eine Saat weitergeben darf.<\/p>\n<p>Lass mich freuen, wo ich die Fr\u00fcchte Deiner Liebe und Deines Segens erleben darf.<\/p>\n<p>Lass mich erleben, wie ich andere Menschen zur Freude und zum Dank helfen darf.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Zur Erstellung der Exegese des Textes habe ich das Theologische W\u00f6rterbuch zum Neuen Testament von Kittel in der ersten Auflage und die Interlinear\u00fcbersetzung von Ernst Dietzfelbinger in der dritten Auflage benutzt.<\/p>\n<p>Eingesehene Stelle im Internet:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/geheimnis-der-bilder.zdf.de\/sprengel-museum-hannover\/emil-nolde-der-gro\u00dfe-g\u00e4rtner\">https:\/\/geheimnis-der-bilder.zdf.de\/sprengel-museum-hannover\/emil-nolde-der-gro\u00dfe-g\u00e4rtner<\/a><\/p>\n<p>Bildnachweis: Die Verwendung des Bildes geschieht mit ausdr\u00fccklicher Zustimmung der Nolde Stiftung Seeb\u00fcll. Herzlichen Dank.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Rainer Kopisch, Pfarrer in Ruhe der Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig, Seelsorger mit logotherapeutischer Kompetenz, letztes selbstst\u00e4ndiges Pfarramt: Martin Luther in Braunschweig,<\/p>\n<p>in der Vergangenheit:<\/p>\n<p>langj\u00e4hriger Vorsitzender der Vertretung der Pfarrer und Pfarrerinnen in der Landeskirche,<\/p>\n<p>Mitglied in der Pfarrervertretung der Konf\u00f6deration der Landeskirchen in Niedersachsen,<\/p>\n<p>Mitglied in der Pfarrvertretung der VELKD, Mitglied in der Fuldaer Runde.<\/p>\n<p>Seit Beginn meines Ruhestandes vor 15 Jahren schreibe ich Predigten im Portal der G\u00f6ttinger Predigten. Diese Arbeit ist mein Dank f\u00fcr die Liebe Gottes, die mich in meinem Leben begleitet hat.<\/p>\n<p>Roonstr. 6<br \/>\n38102 Braunschweig<br \/>\n<a href=\"mailto:rainer.kopisch@gmx.de\">rainer.kopisch@gmx.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>S\u00e4en und Ernten im Segen | Erntedankfest | 03.10.2021 | Predigt zu 2. 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