{"id":5858,"date":"2021-09-29T14:37:13","date_gmt":"2021-09-29T12:37:13","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=5858"},"modified":"2021-10-01T14:22:43","modified_gmt":"2021-10-01T12:22:43","slug":"2-korinther-9-6-15-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-korinther-9-6-15-2\/","title":{"rendered":"2. Korinther 9, 6-15"},"content":{"rendered":"<h3>\u201eSo wertvoll! Gottes Wort ist ein Lebensmittel.\u201c | Erntedankfest, 3. Oktober 2021 |Predigt zu 2. Korinther 9, 6-15 | verfasst von Uland Spahlinger |<\/h3>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-5858-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/211003-Predigt-Erntedank-spahlinger.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/211003-Predigt-Erntedank-spahlinger.mp3\">https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/211003-Predigt-Erntedank-spahlinger.mp3<\/a><\/audio>\n<p><em>Diese Predigt k\u00f6nnen Sie sich auch anh\u00f6ren!<\/em><\/p>\n<p><u>Der Reichtum der Gemeinde kommt von Gott<\/u> (2. Kor. 9, 6-15, BasisBibel)<\/p>\n<p>6 Das aber sage ich euch:\u00bbWer sp\u00e4rlich s\u00e4t, wird sp\u00e4rlich ernten.Und wer reichlich s\u00e4t, wird reichlich ernten.\u00ab<\/p>\n<p>7 Jeder soll so viel geben, wie er sich selbst vorgenommen hat. Er soll es nicht widerwillig tun und auch nicht, weil er sich dazu gezwungen f\u00fchlt. Denn wer fr\u00f6hlich gibt, den liebt Gott.<\/p>\n<p>8 Gott aber hat die Macht, euch jede Gabe im \u00dcberfluss zu schenken. So habt ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles, was ihr zum Leben braucht. Und ihr habt immer noch mehr als genug, anderen reichlich Gutes zu tun.<\/p>\n<p>9 So hei\u00dft es ja in der Heiligen Schrift: \u00bbEr verteilt Spenden unter den Armen. Seine Gerechtigkeit steht fest f\u00fcr immer.\u00ab<\/p>\n<p>10 Gott gibt den Samen zum S\u00e4en und das Brot zum Essen. So wird er auch euch den Samen geben und eure Saat aufgehen lassen. Euer gerechtes Handeln l\u00e4sst er Ertrag bringen.<\/p>\n<p>11 Er wird euch so reich machen, dass ihr jederzeit freigebig sein k\u00f6nnt. Und aus eurer Freigebigkeit entsteht Dankbarkeit gegen\u00fcber Gott, wenn wir eure Gaben \u00fcberbringen.<\/p>\n<p>12 Denn die Aus\u00fcbung dieses Dienstes lindert nicht nur den Mangel, an dem die Heiligen leiden. Sie ist auch deshalb so wertvoll, weil sie gro\u00dfe Dankbarkeit gegen\u00fcber Gott bewirkt.<\/p>\n<p>13 Weil ihr euch in diesem Dienst so bew\u00e4hrt habt, werden sie Gott loben. Denn daran sehen sie, dass ihr euch gehorsam zu der Guten Nachricht von Christus bekennt. Und an eurer Freigebigkeit merken sie, dass ihr mit ihnen und allen Gemeinschaft haltet.<\/p>\n<p>14 Und wenn sie f\u00fcr euch beten, werden sie das voll Sehnsucht nach euch tun. Denn sie haben erkannt, dass Gott euch in so reichem Ma\u00dfe seine Gnade geschenkt hat.<\/p>\n<p>15 Dank sei Gott f\u00fcr seine Gabe, die so unbeschreiblich gro\u00df ist!<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>es ist schon viele Jahre her, da waren meine Familie und ich mit dem &#8211; damals &#8211; Bayerischen Missionswerk, Neuendettelsau, f\u00fcr vier Jahre nach Papua-Neuguinea entsandt. Missionsdienst, aber eigentlich sollte ich als mobile Fortbildungsinstanz in einem Seket &#8211; in Bayern hei\u00dft das Dekanat &#8211; die Pastoren, Evangelisten, Frauenarbeiterinnen und Gemeinde\u00e4ltesten in Theologie und Gemeindeleitung fit machen. Bibelkunde, Luthers Katechismus, Gottesdienst: das sollten so die Themen sein, aber auch Hilfe beim Bau stabiler Kirchengeb\u00e4ude oder bei der Einrichtung von Wasserversorgung f\u00fcr die D\u00f6rfer.<\/p>\n<p>N\u00f6tig dazu war vor allem, dass wir die Sprache lernten. Nicht die Sprachen der St\u00e4mme, sondern die Umgangssprache, neumelanesisches Pidgin. Eigentlich eine sehr einfache Sprache mit vielen W\u00f6rtern aus dem Englischen, ein paar wenigen aus dem Deutschen (das deutsche Kaiserreich hatte dort einmal eine Kolonie) und aus den gro\u00dfen Stammessprachen. Nicht wirklich schwer, aber doch eine ganz eigene Sprachwelt.<\/p>\n<p>Nur wenige Tage nach unserer Ankunft auf der Tropeninsel wurden wir in eine einmotorige Cessna gesetzt und mit unseren zwei kleinen T\u00f6chtern 30 Minuten nach Wantoat geflogen, einer alten, zu der Zeit vakanten Missionsstation mitten im Busch. Niemand dort sprach Englisch. Aber alles war gut vorbereitet: es gab einen Lehrer, Aisaia, seine Frau k\u00fcmmerte sich um unsere Verpflegung und um die M\u00e4dchen. Wir lernten aus der Pidgin-Bibel und aus einem Handbuch f\u00fcr Dorfentwicklung; es begann morgens um 9 und ging bis abends um 17 Uhr. Aisaia war sehr genau, er g\u00f6nnte uns keine Fehler. Er ging mit uns auch auf den Markt und erkl\u00e4rte uns Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse; auch zeigte er uns seine kleine H\u00fchnerfarm in seinem Dorf.<\/p>\n<p>In sechs Wochen lernten wir die Grundz\u00fcge der Sprache, die sich f\u00fcr uns leicht las, weil sich die Worte wie im Deutschen schreiben. Das klang zum Beispiel so, ich lese Vers 7 aus unserem Predigttext: &#8222;7Olsem na yupela olgeta wan wan i mas tingting gut pastaim na save gut long wanem samting yupela i laik givim. Nogut wanpela man i bel hevi long givim samting, na nogut em i ting ol man i strong tumas long em i mas givim. Dispela pasin bilong givim em i no gutpela. God i save laikim man i amamas na i givim samting long laik bilong em yet.&#8220;<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Das ist l\u00e4nger als das Deutsche \u201e7 Jeder soll so viel geben, wie er sich selbst vorgenommen hat. Er soll es nicht widerwillig tun und auch nicht, weil er sich dazu gezwungen f\u00fchlt. Denn wer fr\u00f6hlich gibt, den liebt Gott.\u201c Pidgin hat weniger Vokabeln und muss daher viel umschreiben. Das muss man lernen, wir hatten sechs Wochen Zeit, danach konnten wir uns dank Aisaias und der anderen Leute Hilfe auf der Station verst\u00e4ndigen. Und am letzten Sonntag habe ich meine erste Predigt auf Pidgin zusammengestopselt. Wird schrecklich gewesen sein. Aber die Leute haben sich gefreut. Und der seket presiden (Dekan), der den Gottesdienst leitete, sagte hinterher: &#8222;So muss es sein. Wir haben dir unsere Sprache gegeben und du hast uns Gottes Wort zur\u00fcckgegeben.&#8220; So denkt man in Neuguinea; geben und nehmen m\u00fcssen immer zu einem Ausgleich kommen. Das Entscheidende aber war: Sechs Wochen Unterricht waren durch eine Predigt quasi abgegolten. Das Wort Gottes, die Predigt, war ihnen so viel wert. (Und das nicht, weil meine Predigt so gut gewesen w\u00e4re &#8211; das war sie bestimmt nicht.)<\/p>\n<p>Die Verk\u00fcndigung, das Wort Gottes an sich ist so wertvoll. Das haben wir vorher auch von Paulus geh\u00f6rt. Der Zusammenhang ist kompliziert; im Wesentlichen geht es um Folgendes: Paulus schreibt an die Korinther, vermutlich von Mazedonien aus, und bittet sie, ihn bei der Kollekte f\u00fcr die Gemeinde in Jerusalem zu unterst\u00fctzen. Bei den Jerusalemern gibt es eine gro\u00dfe Zahl von Armen und Bed\u00fcrftigen. Die Gemeinde ist allein zu schwach, diese selbst zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Und nun sagt Paulus: Die Botschaft von Jesus Christus ist von Jerusalem ausgegangen. Leute wie ich haben sie von dort bis zu euch gebracht. Die beste Botschaft der Welt. Ihr habt sie empfangen und verstanden, dass Christen einander helfen. Es ist wie bei der Ernte: wer gut geerntet hat, soll dankbar gegen Gott und freigiebig gegen seinen N\u00e4chsten sein. So wird der Dank sichtbar und wirksam. Und das Wort Gottes, die Botschaft von Gottes G\u00fcte, ist es allemal wert, dass man daf\u00fcr aus Dankbarkeit fr\u00f6hlich gibt: \u201eDenn wer fr\u00f6hlich gibt, den liebt Gott. Gott aber hat die Macht, euch jede Gabe im \u00dcberfluss zu schenken. So habt ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles, was ihr zum Leben braucht. Und ihr habt immer noch mehr als genug, anderen reichlich Gutes zu tun. \u2026 Gott gibt den Samen zum S\u00e4en und das Brot zum Essen. So wird er auch euch den Samen geben und eure Saat aufgehen lassen. Euer gerechtes Handeln l\u00e4sst er Ertrag bringen. Er wird euch so reich machen, dass ihr jederzeit freigebig sein k\u00f6nnt\u201c (2. Kor. 9, 7b-8.10-11).<\/p>\n<p>Das Bild, von dem Paulus ausgeht, stammt aus der Welt der Ackerbauern. Das verstand damals jeder. Lila K\u00fche \u2013 diesen Irrtum gab es nicht. Die Menschen wussten, worum es beim S\u00e4en und Ernte ging: um&#8217;s \u00dcberleben und um&#8217;s gute Leben. Alles nicht selbstverst\u00e4ndlich, das wussten die Leute auch. Und deshalb: wer reichlich hat, soll teilen. Das ist Gottes Wille, damit es m\u00f6glichst allen gut geht. Ein sehr aktueller Gedanke, wenn wir uns vor Augen f\u00fchren, dass mit dem Getreide, das Jahr f\u00fcr Jahr auf der Welt geerntet wird, ALLE Menschen satt gemacht werden k\u00f6nnten. Ein Skandal, dass das nicht geschieht.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck nun zu Paulus: ges\u00e4t und geerntet hat er die Botschaft von Jesus Christus. Sie ist aufgegangen in Korinth und hat in der Gemeinde gute Frucht getragen. Das ist wertvoll, sehr, sehr wertvoll. \u201eUnd jetzt, liebe Korintherinnen und Korinther, jetzt k\u00f6nnt ihr etwas zur\u00fcckgeben. Ihr k\u00f6nnt &#8211; und ihr sollt &#8211; freigiebig sein. Und das nicht nur f\u00fcr euch, sondern f\u00fcr Glaubensgeschwister, die weit weg sind und bei denen Not herrscht.\u201c<\/p>\n<p>Der Theologe J\u00fcrgen Becker beschreibt den Gedankengang des Paulus so: \u201eWie also die V\u00f6lker an dem von Jerusalem ausgehenden Evangelium Anteil erhielten, so sollen diese nun auch den Jerusalemern an ihren Gaben Anteil geben. Paulus will also das wechselseitige Geben und Nehmen in der einen Kirche Jesu Christi betonen. Die Kollekte wird so zu einem Band der Gemeinschaft&#8230;\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> zwischen den Gemeinden, die so weit auseinander lagen, dass sie eigentlich nichts von einander wissen konnten.<\/p>\n<p>Ich habe gro\u00dfen Respekt vor dem Weitblick, den Paulus hier an den Tag legt. Leicht h\u00e4tte er sich auf die L\u00f6sung der vielen Probleme und Bedrohungen konzentrieren k\u00f6nnen, die seine Missionst\u00e4tigkeit mit sich brachte: Gef\u00e4ngnis und Folter, Streit in einigen seiner Gemeinden. Manche konnten ihn nicht leiden, andere hielten ihn f\u00fcr einen schlechten Prediger. Mit seiner Gesundheit stand es nicht zum Besten.<\/p>\n<p>Viele andere h\u00e4tten wahrscheinlich l\u00e4ngst aufgegeben. Paulus nicht. Andere h\u00e4tten vielleicht gesagt: In Athen k\u00fcmmere ich mich um die Athener, in Ephesus um die Epheser, in Korinth um die Korinther. Paulus nicht. F\u00fcr ihn ist klar: alle geh\u00f6ren zusammen, weil Gott, weil Christus sie zusammengef\u00fchrt hat. Gott hat alle reich beschenkt mit seiner Gnade und Liebe, egal ob sie nun Juden oder andere Leute sind. Und daher gibt es eine Verpflichtung: einander zu helfen und Not zu lindern, wo Not auftritt. Gottes gute Botschaft ist das wohl wert. Es ist alles eine Frage der Gerechtigkeit \u2013 und der Dankbarkeit. Und deshalb: Gebt nicht mit m\u00fcrrischem Gesicht, wenn es euch gut geht. \u201eDenn wer fr\u00f6hlich gibt, den liebt Gott. &#8230; Er wird euch so reich machen, dass ihr jederzeit freigebig sein k\u00f6nnt\u201c (Vv. 7b.11). Ihr k\u00f6nnt es! Deutliche Worte, liebe Gemeinde. Ihr habt die Kraft, ihr habt die Ressourcen. Lasst euch also anstecken zu teilen mit denen, die es n\u00f6tig haben. So k\u00f6nnt ihr Gott danken f\u00fcr die Ernte, f\u00fcr die Nahrung, aber genau so f\u00fcr alles, was euer Leben reich macht: alle guten Gaben Gottes.<\/p>\n<p>Das scheint bei den Leuten angekommen sein, denn Paulus machte sich sp\u00e4ter selbst auf den Weg, um die Kollekte pers\u00f6nlich nach Jerusalem zu bringen &#8211; eine lange und gef\u00e4hrliche Reise damals.<\/p>\n<p>Angekommen ist: wir geh\u00f6ren zusammen. Die, denen es gut geht, sollen die unterst\u00fctzen, die in Not sind. An anderer Stelle spricht Paulus vom Leib und den Gliedern, die untrennbar zusammengeh\u00f6ren. In meiner kleinen Geschichte vom Anfang geht es um etwas ganz Vergleichbares: Ich hatte dar\u00fcber zwar nicht nachgedacht, aber die Predigt war die richtige Antwort auf die Hilfsbereitschaft der Leute in Wantoat. Das habe ich aber erst im Nachhinein verstanden.<\/p>\n<p>Und ich glaube auch, dass viele Menschen in unserem Land und in unseren Gemeinden sich diesen Gedanken zueigen gemacht haben: die Spendenbereitschaft f\u00fcr Menschen in Not ist weiterhin ungebrochen. Mit oder ohne Evangelium, aber &#8211; und davon bin ich \u00fcberzeugt &#8211; dort grundgelegt.<\/p>\n<p>Und wenn wir gleich Dich, Michi<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> konfirmieren, dann nehmen wir dich als Erwachsenen in diese Gemeinschaft auf, die von Jesus wei\u00df, von Gottes Liebe und von der Kraft des Heiligen Geistes. Klingt vielleicht sehr altmodisch und theoretisch. Aber diese Gemeinschaft macht sich sichtbar. Das sind Leute, die auf einander achtgeben und einander helfen. Wir sind das. Denn wir lassen uns immer wieder erinnern: Gott meint es gut mit uns. Jeden Tag. Deshalb ist Gottes Wort so wertvoll. Deshalb feiern wir in der Gemeinschaft. Gottesdienst und Abendmahl und heute zum Beispiel Erntedank und Deine Konfirmation. Deshalb helfen wir uns gegenseitig.<\/p>\n<p>Toll, dass Du f\u00fcr den Altar das Brot mitgebracht hast, als B\u00e4cker, der du wirst. Du wei\u00dft, was da f\u00fcr Arbeit drinsteckt und dass das alles nicht von selbst kommt. Man muss es lernen und machen. Es braucht viele Kenntnisse. Es braucht das Material, das Du verarbeiten kannst. Und es braucht das, was wir nicht beeinflussen k\u00f6nnen, worauf wir aber vertrauen: Dass Gott seinen Segen dazu gibt. Zum S\u00e4en und Ernten, zum Backen und all den anderen T\u00e4tigkeiten. Zum Leben.<\/p>\n<p>Wir freuen uns, dass wir Dir heute den Segen weitergeben k\u00f6nnen. Wir denken an die Christen \u00fcberall auf der Welt, zum Beispiel in Papua-Neuguinea. Wir bitten f\u00fcr alle, die in Not oder Gefahr sind. Und wir danken Gott, dass es uns gut geht und wir sicher und beh\u00fctet leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Dekan Uland Spahlinger, Dinkelsb\u00fchl<\/p>\n<p><a href=\"mailto:uland.spahlinger@elkb.de\">uland.spahlinger@elkb.de<\/a><\/p>\n<p>Dekan Uland Spahlinger, Jg. 1958, Pfarrer der bayerischen Landeskirche. Seit Mai 2014 Dekan im westmittelfr\u00e4nkischen Dekanatsbezirk Dinkelsb\u00fchl.<\/p>\n<p>Von Juli 1989 bis Juli 1993 waren meine Familie und ich im Hochland von Papua-Neuguinea. Zun\u00e4chst zu viert, 1990 kam unser J\u00fcngster hinzu. Dass wir f\u00fcr die Orientierungszeit und das Sprachtraining quasi isoliert sechs Wochen auf einer Missionsstation lebten, erwies sich als Gl\u00fccksfall: wir konnten uns danach recht gut verst\u00e4ndigen, es war eine solide Grundlage. Mitgenommen haben wir daraus die Erfahrung, dass Sprache die Bedingung der M\u00f6glichkeit des Ankommens ist. Das neumelanesische Pidgin wurde f\u00fcr vier Jahre selbstverst\u00e4ndlicher Teil unseres Alltags.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 http:\/\/worldbibles.org\/language_detail\/eng\/tpi\/Tok+Pisin 2 Korin 9:6-7<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 J\u00fcrgen Becker, Paulus. Der Apostel der V\u00f6lker, UTB 2014, T\u00fcbingen 1998\u00b3, S. 274<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Name ge\u00e4ndert<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSo wertvoll! Gottes Wort ist ein Lebensmittel.\u201c | Erntedankfest, 3. Oktober 2021 |Predigt zu 2. Korinther 9, 6-15 | verfasst von Uland Spahlinger | Diese Predigt k\u00f6nnen Sie sich auch anh\u00f6ren! Der Reichtum der Gemeinde kommt von Gott (2. Kor. 9, 6-15, BasisBibel) 6 Das aber sage ich euch:\u00bbWer sp\u00e4rlich s\u00e4t, wird sp\u00e4rlich ernten.Und wer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5843,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43,1,157,114,560,796,349,3,109,163],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-5858","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-2-korinther","category-aktuelle","category-beitragende","category-deut","category-erntedank","category-kapitel-09-chapter-09-2-korinther","category-kasus","category-nt","category-predigten","category-uland-spahlinger"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5858","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5858"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5858\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5874,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5858\/revisions\/5874"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5843"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5858"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5858"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5858"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=5858"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=5858"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=5858"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=5858"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}