{"id":6055,"date":"2021-10-25T13:42:36","date_gmt":"2021-10-25T11:42:36","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=6055"},"modified":"2021-10-26T16:24:50","modified_gmt":"2021-10-26T14:24:50","slug":"galater-5-1-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/galater-5-1-6\/","title":{"rendered":"Galater 5,1- 6 | \u201everf\u00fchrt\u201c"},"content":{"rendered":"<h3>Reformationstag | 31.10.2021 | Predigt zu Gal 5, 1- 6 |verfasst von Rainer Kopisch |<\/h3>\n<p>Predigttext: Gal. 5, 1-6:<br \/>\n<em>Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! <\/em><br \/>\n<em>Siehe, ich, Paulus sage euch: wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts n\u00fctzen.<\/em><br \/>\n<em>Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden l\u00e4sst, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist.<\/em><br \/>\n<em>Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid aus der Gnade gefallen.\u00a0\u00a0 <\/em><br \/>\n<em>Denn wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, auf die man hoffen muss.<\/em><br \/>\n<em>Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe t\u00e4tig ist.<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_6056\" style=\"width: 585px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6056\" class=\"wp-image-6056\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AdamSchlangeEvapinte-300x202.jpg\" alt=\"\" width=\"575\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AdamSchlangeEvapinte-300x202.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AdamSchlangeEvapinte-1024x690.jpg 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AdamSchlangeEvapinte-768x518.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AdamSchlangeEvapinte-16x12.jpg 16w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AdamSchlangeEvapinte-272x182.jpg 272w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/AdamSchlangeEvapinte.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 575px) 100vw, 575px\" \/><p id=\"caption-attachment-6056\" class=\"wp-caption-text\">Predigtbild: Emil Nolde Verlorenes Paradies 1921 \u00a9 Nolde Stiftung Seeb\u00fcll<\/p><\/div>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>es hat mich gereizt, dieses Bild \u201eVerlorenes Paradies\u201c von Emil Nolde, dem bedeutenden norddeutschen Maler des Expressionismus in den heutigen Predigttext aus dem Galaterbrief des Apostel Paulus zu setzen. Da sitzen sie also &#8211; verf\u00fchrt von der listigen Schlange. Der L\u00f6we im Hintergrund wirft ein R\u00e4tsel auf. Zum 50. Todestag von Emil Nolde im Jahr 2006 gab es in der Kunsthalle in Emden eine Ausstellung \u201cEmil Nolde \u2013 Paare\u201c. \u00a0Die Journalistin Julika Pohle schreibt in einem Bericht f\u00fcr die Welt: \u201eAuf Emil Noldes \u00d6lgem\u00e4lde &#8222;Verlorenes Paradies&#8220; haben Adam und Eva es sich nicht nur mit dem Herrgott verscherzt, der in Gestalt eines k\u00f6niglichen L\u00f6wen zornig im Hintergrund schreitet, auch einander scheinen die Menschheitseltern nicht gr\u00fcn zu sein. Er schaut b\u00f6se auf sie, sie starrt blau\u00e4ugig geradeaus, und zwischen beiden zischelt geh\u00e4ssig die Schlange. Eine starke Szene, von jener Ausdruckskraft, die Noldes Paarbetrachtungen insgesamt kennzeichnet.\u201c<\/p>\n<p>Gott in Gestalt eines zornigen L\u00f6wen? F\u00fcr mich gibt der L\u00f6we im Hintergrund eher einen symbolischen Hinweis auf den L\u00f6wen von Juda. In der Offenbahrung des Johannes wird im Kapitel 5 deutlich, dass der L\u00f6we aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, \u00a0sowohl Jesus, das Lamm, als auch der L\u00f6we ist. Emil Nolde hat in seiner Kindheit und Jugend die Bibel intensiv und tief beeindruckt gelesen. Die Erinnerung an diese inneren Bilder hat auch die Gestaltung seiner religi\u00f6sen Bilder gepr\u00e4gt, wie er in seinen Erinnerungen schrieb. Den L\u00f6wen im Hintergrund dieses Bildes sollten wir als Symbol f\u00fcr die erhoffte Erl\u00f6sung durch Jesus Christus im Ged\u00e4chtnis behalten. Der Glaube an diese Erl\u00f6sung wird uns auch im Text des Paulus begegnen. Emil Nolde mutet uns zu, uns an eigene Gef\u00fchle zu erinnern, an Selbst-Zweifel und Vorw\u00fcrfe an uns selbst, weil ein Traum von Geborgenheit und Liebe geplatzt ist. Wie konnte ich so dumm sein und jemandem vertrauen, der mich ins Ungl\u00fcck gef\u00fchrt hat?<\/p>\n<p>Die Geschichte vom S\u00fcndenfall Adams und Evas steht in der Bibel am Anfang der Menschheitsgeschichte. Im Bild von Emil Nolde sehen wir Menschen, die in der Bl\u00fcte ihres Lebens erstarrt sind. Der Tod ist in ihr Leben getreten. Paulus schildert die Qual der eigenen Verf\u00fchrbarkeit im siebten Kapitel seines R\u00f6merbriefes: \u201eWollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht (18b). Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das B\u00f6se, das ich nicht will, das tue ich (19).\u201c Er fragt in seiner Qual: \u201eIch elender Mensch! Wer wird mich erl\u00f6sen von diesem todverfallenen Leibe (24)?\u201c Er findet die Antwort, die Emil Nolde im Symbol des L\u00f6wen von Juda ins Bild gemalt hat: \u201eDank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn (25)!\u201c Der Mensch schafft es nicht, die Gebote Gottes wirklich zu erf\u00fcllen. Die Erl\u00f6sung aus diesem Problem hat uns Jesus Christus gebracht. Jesus Christus hat uns den Zugang zu Gott im Glauben und in der Liebe geschenkt.<\/p>\n<p>Das war dem Apostel Paulus klar, und er hat davon gepredigt und geschrieben. Vor einem R\u00fcckfall der neuen Christen in die j\u00fcdische Gesetzes-Religion warnt er mit allen Kr\u00e4ften. Unser heutiger Predigttext nimmt diese Warnung in einer besonderen Weise auf. Es sind Menschen aus der j\u00fcdisch-christlichen Gemeinde in Jerusalem in Galatien unterwegs, um die neuen Christen f\u00fcr die j\u00fcdische Beschneidung zu gewinnen. Die Schlange im Paradies hatte Adam und Eva mit der Behauptung verf\u00fchrt, dass es eine M\u00f6glichkeit g\u00e4be, Gott nah zu kommen und an seinen geheimen Gedanken teilzuhaben. Hier in Galatien ist statt des Apfels die Beschneidung als Weg zu Gott angepriesen. Sie soll das Zeichen sein, in der j\u00fcdischen Tradition mit Gott zu leben. F\u00fcr Paulus ist es ganz klar, und darin ist er v\u00f6llig sicher: Wenn sich jemand beschneiden l\u00e4sst, ist er verpflichtet, den Weg der j\u00fcdischen Gesetzes-Religion zu gehen. Das aber gef\u00e4hrdet den Erfolg seiner Missionsreisen in Galatien. So schreibt er also: \u201eZur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!\u201c Mit dem Joch der Knechtschaft meint er die Anerkennung der j\u00fcdischen Gesetzesvorschriften. \u201eSiehe, ich, Paulus sage euch: wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts n\u00fctzen. Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden l\u00e4sst, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist.\u201c Aus der Qumransekte ist diese Konsequenz einer auf dem Boden des Gesetzes unerl\u00e4sslichen, l\u00fcckenlosen, totalen Gesetzeserf\u00fcllung schon bekannt. Paulus sch\u00e4rft deshalb die Pflichtverbundenheit gegen\u00fcber dem Gesamtgesetz ein, die jedem erw\u00e4chst, der das Bundeszeichen der Beschneidung annimmt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Paulus ergibt sich f\u00fcr die Christen in Galatien aus der Annahme der Beschneidung der Verlust ihrer christlichen Existenz: \u201eIhr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid aus der Gnade gefallen.\u201c Wie das bei Menschen aussehen kann, aus der Gnade Gottes gefallen zu sein, sahen wir in Emil Noldes Bild. Von Hoffnung ist bei Adam und Eva keine Spur zu entdecken. Paulus k\u00e4mpft gegen die Gefahr, das Ziel unserer Hoffnung zu verlieren: \u201eDenn wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, auf die man hoffen muss.\u201c F\u00fcr Christen spielt das Zeichen der Beschneidung deswegen als Bundeszeichen der Juden mit Gott keine Rolle mehr. \u201eDenn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe t\u00e4tig ist.\u201c Paulus weist auf etwas hin, was wir Christen aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, oft vergessen: Glaube will getan werden. Es geht nicht um Gesetzeserf\u00fcllung im Sinne von Rechtfertigung durch Taten und Werke. Es geht um unsere Antwort auf die Liebe Gottes in Jesus Christus. Das ist unser Glaube, dass Gott uns liebt und Jesus Christus uns durch sein Leben und sein Sterben erl\u00f6st hat. Der L\u00f6we von Juda ist nicht nur in das Leben von Emil Nolde getreten, wie er es in diesem Bild \u201eVerlorenes Paradies\u201c andeutet. Emil Nolde hat auch das Leben und Sterben Jesu Christi ausdrucksstark in neun Bildern gemalt. Im Nolde-Museum in Seeb\u00fcll sind diese neun Bilder &#8211; \u00e4hnlich angeordnet wie bei einem Klapp-Altar &#8211; mit dem Mittelbild der Kreuzigung und vier gleichformatige Bilder links und rechts als Leben Christi dargestellt.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re kein gewohnter Reformationstag, wenn wir nicht auch dankbar an Martin Luther denken w\u00fcrden. Aus der Besch\u00e4ftigung mit Paulustexten wie dem heutigen Predigttext hat er f\u00fcr seine Lehre Konsequenzen gezogen. Im Kleinen Katechismus f\u00fcr den Konfirmandenunterricht nimmt er die Gebote des Alten Testamentes auf und erweitert sie jeweils mit Erkl\u00e4rungen. Mit diesen Erkl\u00e4rungen zusammen macht Martin Luther aus den Geboten des Alten Testamentes neue Gebote, die dem neuen christlichen Glauben entsprechen. Das Wichtige und Entscheidende ist, dass er uns in den Erkl\u00e4rungen der Gebote zeigt, wie wir Gott die Ehre geben und wie wir aus der Liebesverbindung mit Gott heraus unser Leben unter den Menschen gestalten k\u00f6nnen. Das ist der gelebte Glaube als Zeichen der Christinnen und Christen in dieser Welt des Todes.<\/p>\n<p>Um einen wesentlichen Beitrag zum gelingenden Leben in dieser Welt zu leisten, m\u00fcssen wir als B\u00fcrger Einfluss auf Regierende und Bestimmende nehmen. Wir m\u00fcssen mehr tun als nur zur Wahl unserer Vertreterinnen und Vertreter in politischen Gremien zu gehen. Wir m\u00fcssen Antwort geben auf die Frage, wie wir ein Leben, das vom Tode bedroht ist, gemeinsam mit anderen Menschen in dieser Welt leben wollen. Unsere Art zu leben hat Konsequenzen f\u00fcr alle Menschen in der Welt.<\/p>\n<p>Wir Christinnen und Christen haben es leichter als Menschen, die den Todesbedrohungen ohne eine Hoffnung auf eine Existenz nach dem Tod ausgeliefert sind. Deswegen sind wir auch in besonderer Weise verpflichtet, gegen das anzugehen, was wir als Verf\u00fchrungen der Menschen erkennen.<\/p>\n<p>Wenn wir erkennen, wie wir die Gedanken der Reformation weiterdenken k\u00f6nnen, sollten wir es konsequent tun. Im Sinne von Reformation k\u00f6nnen und sollen es auch kritische Gedanken sein.<\/p>\n<p>Aber, keine Angst vor dem eigenen Denken. Unser Glaube, unsere Hoffnung und unsere Liebe werden uns beim Denken helfen. Das Vertrauen in den Beistand des Heiligen Geiste sollte uns darin best\u00e4rken, uns selbst mit allen Kr\u00e4ften zu bem\u00fchen, Klarheit in unser Denken zu bringen. Dann k\u00f6nnen wir auch andere Menschen \u00fcberzeugen, sich nicht verf\u00fchren zu lassen, sondern selbstkritisch ihren eigenen Weg mit Gott zu gehen. Expressionistische Bilder wie die von Emil Nolde machen uns auf Bereiche unserer eigenen Seele aufmerksam, die wir in unser Denken bewusst aufnehmen k\u00f6nnen. So erweitert sich unsere Kenntnis \u00fcber die Grenzen und Herausforderungen der eigenen Person. Ein Bespiel hat Paulus im oben geschilderten Beispiel seiner Selbsterkenntnis geliefert. Wir alle m\u00fcssen \u00fcben, unserer Verf\u00fchrbarkeit Z\u00fcgel anzulegen. Alle wissen von der Verf\u00fchrbarkeit der Menschen. Seit der Einf\u00fchrung des Geldes, nehmen die Bed\u00fcrfnisse zu, andern Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, solange sie welches haben. Dabei spielt die menschliche Schw\u00e4che der Verf\u00fchrbarkeit eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<p>Eine Haupttriebfeder bei der Industrialisierung scheint die (Hab-) Gier gewesen zu sein.<\/p>\n<p>Ein krasses Beispiel daf\u00fcr ist der gro\u00dfe amerikanische Stra\u00dfenbahnskandal. Bei Wikipedia ist dar\u00fcber zu lesen:<\/p>\n<p>\u201eAls Gro\u00dfer Amerikanischer Stra\u00dfenbahnskandal (englisch General Motors streetcar conspiracy)<\/p>\n<p>wird die systematische Zerst\u00f6rung des auf der Stra\u00dfenbahn basierenden \u00f6ffentlichen Personennahverkehrs in 45 St\u00e4dten der Vereinigten Staaten unter F\u00fchrung des gr\u00f6\u00dften Automobilherstellers der USA, General Motors (GM), ab den 1930er bis in die 1960er Jahre bezeichnet. Die Verkehrsunternehmen wurden aufgekauft, um anschlie\u00dfend eine Stilllegung der Stra\u00dfebahnstrecken zu Gunsten des Automobilverkehrs zu erreichen, damit Fahrzeuge und Betriebsstoffe aus eigener Produktion abgesetzt werden konnten.\u201c<\/p>\n<p>Der Gier auf Hersteller- und Verk\u00e4uferseite entspricht die Gier auf der K\u00e4uferseite. Werbung ist die professionelle Entwicklung der Verf\u00fchrungsk\u00fcnste. Das Bemerkenswerte daran ist, dass die Verf\u00fchrten die Kosten daf\u00fcr auch noch bezahlen.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir tun, um nicht Opfer unserer eigenen Verf\u00fchrbarkeit zu werden? Wir k\u00f6nnen uns fragen, was wir selbst wirklich zum Leben brauchen. Die spezielle Frage vor der Entscheidung hei\u00dft: \u201eBrauche ich das wirklich?\u201c<\/p>\n<p>Es gibt im Internet eine Seite <a href=\"http:\/\/sieben-totsuenden.com\">sieben-todsuenden.com<\/a>. Es lohnt sich, sie zu besuchen, um Stoff zum Nachdenken \u00fcber die eigene Verf\u00fchrbarkeit zu bekommen. Am Reformationstag sollten wir an die Erneuerung der Kirche denken, dass sie immer zu reformieren sei. Wir sollten den Reformationstag auch zum Anlass \u00fcber die Erneuerung unserer pers\u00f6nlichen Beziehung zu Gott nachdenken. Dazu geh\u00f6rt es, aufmerksam und dankbar auf die Gaben zu achten, die uns Gott f\u00fcr unser pers\u00f6nliches Leben geschenkt hat.<\/p>\n<p>Gott sei Dank.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Pfarrer i. R. Rainer Kopisch<\/p>\n<p>Braunschweig<\/p>\n<p>E-Mail: rainer.kopisch@gmx.de<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Zur Erstellung der Exegese des Textes habe ich das Theologische W\u00f6rterbuch zum NeuenTestament von Kittel in der ersten Auflage und die Interlinear\u00fcbersetzung von Ernst Dietzfelbinger in der dritten Auflage benutzt.<\/p>\n<p>Literatur zum Predigtbild:<\/p>\n<p>Emil Nolde, Die religi\u00f6sen Bilder (Nolde Stiftung Seeb\u00fcll und DUMONT),<\/p>\n<p>Kirsten J\u00fcngling, Biographie, EMIL NOLDE\u00a0 DIE FARBEN SIND MEINE NOTEN, Propyl\u00e4en<\/p>\n<p>Eingesehene Stelle im Internet:<\/p>\n<p>zu Julia Pohle (WELT):<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article86605\/Ein-Bild-vom-Kuss-sagt-mehr-als-tausend-Worte.html\">https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article86605\/Ein-Bild-vom-Kuss-sagt-mehr-als-tausend-Worte.html<\/a><\/p>\n<p>zum L\u00f6wen von Juda:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uli-nichtvondieserwelt.blogspot.com\/2017\/04\/verlorenes-paradies-emil-nolde.html\">https:\/\/uli-nichtvondieserwelt.blogspot.com\/2017\/04\/verlorenes-paradies-emil-nolde.html<\/a><\/p>\n<p>und zum erw\u00e4hnten Wikipediaartikel:<\/p>\n<p>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fer_Amerikanischer_Stra%C3%9Fenbahnskandal<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Rainer Kopisch, Pfarrer in Ruhe der Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig,<\/p>\n<p>Seelsorger mit logotherapeutischer Kompetenz, letztes selbstst\u00e4ndiges Pfarramt: Martin Luther in Braunschweig,<\/p>\n<p>in der Vergangenheit:<\/p>\n<p>langj\u00e4hriger Vorsitzender der Vertretung der Pfarrer und Pfarrerinnen in der Landeskirche,<\/p>\n<p>Mitglied in der Pfarrervertretung der Konf\u00f6deration der Landeskirchen in Niedersachsen,<\/p>\n<p>Mitglied in der Pfarrvertretung der VELKD, Mitglied in der Fuldaer Runde.<\/p>\n<p>Seit Beginn meines Ruhestandes vor 15 Jahren schreibe ich Predigten im Portal der G\u00f6ttinger Predigten. Diese Arbeit ist mein Dank f\u00fcr die Liebe Gottes, die mich in meinem Leben begleitet hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reformationstag | 31.10.2021 | Predigt zu Gal 5, 1- 6 |verfasst von Rainer Kopisch | Predigttext: Gal. 5, 1-6: Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! Siehe, ich, Paulus sage euch: wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts n\u00fctzen. 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