{"id":6072,"date":"2021-10-26T15:40:58","date_gmt":"2021-10-26T13:40:58","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=6072"},"modified":"2021-10-30T13:59:12","modified_gmt":"2021-10-30T11:59:12","slug":"6072-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/6072-2\/","title":{"rendered":"Galater 5,1-6 | &#8222;Wirklich befreit&#8220;"},"content":{"rendered":"<h3>Reformationsfest | 31.10.2021 | Predigt zu Gal 5,1-6 | verfasst von Peter Schuchardt |<\/h3>\n<p>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Hl. Geistes sei mit euch allen!<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\n<p>Wir feiern heute das Reformationsfest. Es ist das Fest der Freiheit. Nein, ich muss es noch genauer sagen: Es ist das Fest der Befreiung. Das klingt zwar \u00e4hnlich. Aber es legt das Gewicht auf einen ganz wichtigen Punkt. Denn wenn wir das Fest der Be-Freiung feiern, dann m\u00fcssen wir ja befreit werden. Und das meint: Wir sind &#8211; oder wir waren &#8211; nicht frei. Fest der Freiheit, das klingt nicht sofort danach. Das klingt nach: Wir feiern die Freiheit, die schon immer da war. Unsere evangelische Kirche hat vor einigen Jahren ein Reformpapier ver\u00f6ffentlicht. Das trug den Titel \u201eKirche der Freiheit\u201c. Es mag mit dem etwas plakativ-schwammigen Titel zusammenh\u00e4ngen, dass dieses Papier nicht mehr oft in den Diskussionen auftaucht.<\/p>\n<p>Wir feiern heute das Fest der Befreiung. Wir haben einen, der uns befreit: Jesus Christus. Das Reformationsfest ist immer auch ein Christusfest, ein Fest, dass Christus in den Mittelpunkt stellt. Und darum kann dieses Fest auch kein anti-katholisches Fest sein, an dem wir zeigen, wie gut und toll wir Evangelischen sind. Das war ja auch das Anliegen von Martin Luther. Er wollte ja die Kirche reformieren, erneuern, den wahren Grund wieder freilegen. Dieser Grund ist immer Christus (daran erinnert uns der Wochenspruch!). Luther findet nach schweren inneren K\u00e4mpfen zu Christus. Das war ein langer und harter Weg f\u00fcr ihn. Als er M\u00f6nch wird, w\u00e4hlt er sich bewusst den Augustinerorden aus. Die waren bekannt f\u00fcr ihre Strenge und Disziplin. Dort, so hofft Luther, wird er Frieden finden und Sicherheit. Doch viele es kommt anders. So streng und diszipliniert seien Ordensbr\u00fcder auch sind, Luther will noch strenger mit sich sein und noch disziplinierter leben. Aber das f\u00fchrt ihn immer mehr in Verzweiflung. Er durchforscht sein Herz, ob da nicht doch noch irgendwelche b\u00f6sen Gedanken sind, ob er nicht doch an irgendeiner Stelle Gottes Gebot missachtet hat. Er m\u00f6chte so gerne gut vor Gott dastehen und muss erkennen: Es wird nicht besser, es wird immer schlimmer. Luther sucht einen gn\u00e4digen Gott, einen Gott, dem er sich mit allen Fehlern anvertrauen kann, der seine Schuld vergibt, und findet doch nur den strengen Richter, der ihm immer nur sagt: Es langt nicht, Martin.\u00a0 Diese innere Unruhe, diese Ungewissheit treiben Luther immer mehr in Verzweiflung. Er m\u00f6chte gerne frei sein, aber er merkt: Durch alles, was ich tue, werde ich nicht frei. Ich bleibe ein Gefangener meiner selbst. Aber Luther l\u00e4sst nicht locker, er sucht weiter in der Bibel nach einem Wort, das ihm hilft und ihn von diesen Qualen erl\u00f6st. Und er findet es: \u201eDer aus Glauben Gerechte wird leben.\u201c (R\u00f6 1,17). Der, der sich mit aller Schuld, allen Fehlern voll Glauben, voller Vertrauen an Gott wendet, der wird leben. Luther erkennt: Vorher habe ich versucht, mich selbst zu befreien. Nun sehe ich: Christus hat mich doch schon l\u00e4ngst befreit. Er hat mich schon gerecht, richtig vor Gott gemacht. Das ist f\u00fcr ihn wie eine neue Geburt. Mit einem Mal, so schreibt er, \u00f6ffneten sich mir die T\u00fcr zum Paradies, zur Freude und zum Leben. Alles war mit einem Mal anders. Nicht, dass ich etwas tue und mache, ist wichtig, sondern nur das eine: Gott hat schon l\u00e4ngst das Entscheidende f\u00fcr mich und f\u00fcr alle Menschen getan. Er hat uns befreit. Jesus Christus, Gottes Sohn, nimmt alle Fehler, alle Schuld von uns mit an das Kreuz und in den Tod. Er bringt uns Vers\u00f6hnung. Er bringt uns Frieden. Wenn wir unser Leben ihm voll und ganz anvertrauen. Und darum hat jeder und jede einen ganz pers\u00f6nlichen Tag der Befreiung \u2013 das ist der Tag der Taufe. Da nimmt er uns als seine Kinder an.<\/p>\n<p>Und es ist wahr: Wir m\u00fcssen befreit werden. Auch heute. Unsere \u00e4u\u00dfere Welt mit den technischen Fortschritten ist anders als die zur Zeit Luthers oder des Neuen Testaments. Doch innerlich sind wir weiterhin gefangen und eingeengt. Luther, das wissen viele von euch, k\u00e4mpfte gegen die Missst\u00e4nde des Ablasshandels. Menschen kauften sich f\u00fcr Geld einen Ablassbrief, damit ihnen Strafen im Fegefeuer erlassen werden. Der Ablassbrief sagt: Nun stehst du gut vor Gott da. Der moderne Ablasshandel hei\u00dft Selbstoptimierung. Gott ist in weite Ferne ger\u00fcckt, aber die anderen sind nun mein Ma\u00dfstab. Die Frage: \u201eWie stehe ich gut vor anderen da?\u201c treibt viele um. Ich kann und ich muss alles tun, damit ich besser werde. Selbstoptimierung bedeutet ja Selbst-Verbesserung. Ich kann also mein fehlerhaftes Selbst verbessern, durch Leistung, indem ich versuche mich zu \u00e4ndern, durch Meditation und anderes. Aber dann bin ich, so wie Luther im Kloster, wieder nur bei mir selbst. Ich versuche, mich zu verbessern &#8211; und scheitere. Denn immer wieder gibt es Dinge, die noch besser, noch optimaler sein k\u00f6nnten. Und trotzdem lockt viele Menschen dieser Weg. Denn er verspricht Anerkennung, Ruhm und Ansehen. Er verspricht auch innere Ruhe, Gl\u00fcck und Frieden. Aber nicht Gott schenkt einem diesen Frieden, sondern die Anh\u00e4ngerschaft in den Sozialen Medien, die Follower. Die Klicks bei Instagram, Facebook zeigen: Die ist gut. Und der andere nicht, denn er hat nicht so viele Klicks. Das Ganze ist sehr zerbrechlich, denn es reicht ein falsches Wort, eine verkehrte Bemerkung, und die Zahl der Klicks geht rapide runter. Oder aber es bricht ein Shitstorm los. Aus den Followern werde Feinde. Das ist die moderne Form des Fegefeuers \u2013 und es gibt keine Gnade. Und selbst, wenn alles ruhig bleibt: Ich muss st\u00e4ndig weiter das Netz mit tollen Nachrichten und Aktionen f\u00fcttern. So komme ich nie zur Ruhe.<\/p>\n<p>Wahren inneren Frieden, wahre Ruhe, wahre Freiheit finde ich nur bei dem, der mich wirklich ein f\u00fcr allemal befreit. Das Reformationsfest weist uns wieder auf Christus hin. Hier ist der, der dich freimacht, wirklich freimacht. Denn er tut das allein aus Liebe. Wenn du dein Leben Gott anvertraust, allein Gott anvertraust, dann kannst du frei leben. Das klingt einfach \u2013 und ist doch zugleich schwer. Denn ich bin doch oft so stolz auf das, was ich gemacht habe. Ich bem\u00fche mich doch, Gutes zu tun. Es erf\u00fcllt mich, wenn ich andern helfen kann. Und das soll bei Gott jetzt gar nichts z\u00e4hlen?<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder, das ist die Grundfrage unseres Glaubens (und auch der Reformation).\u00a0 Was z\u00e4hlt, was rettet, was befreit mich? Christus allein? Meine guten Taten? Oder beides zusammen? Mit dieser Grundfrage setzt sich auch der Apostel Paulus auseinander. Er hat ja verschiedene Gemeinden gegr\u00fcndet auf seinen Reisen. Immer erz\u00e4hlt er zuerst von Christus. Wer dann will, wird von ihm getauft. Nach einiger Zeit zieht Paulus dann weiter. Er bleibt aber durch Briefe in Verbindung mit den Menschen in diesen Gemeinden. In der Gemeinde in Galatien ist Unruhe entstanden. Denn es sind neue Prediger gekommen. Die erz\u00e4hlen: Prima, dass ihr Christen geworden seid. Prima, dass ihr euch habt taufen lassen. Aber das langt noch nicht. Ihr m\u00fcsst euch auch beschneiden lassen, m\u00fcsst also in den Bund Gottes mit dem Volk Israel eintreten. Erst dann seid ihr voll und ganz befreit und gerettet. Paulus h\u00f6rt davon, und er sp\u00fcrt: Hier geht es um Grunds\u00e4tzliches. Die Beschneidung ist nicht einfach eine medizinische Ma\u00dfnahme, dahinter steht ein ganz anderes Glaubensleben. Und dieses Glaubensleben ist anders als der Weg, den Christus weist. Mit der Beschneidung schlage ich den Weg der Gesetzeserf\u00fcllung ein. Dann ist pl\u00f6tzlich wieder immens wichtig, was ich tue \u2013 und eben auch nicht tue.<\/p>\n<p>Ich lese den Predigttext. Er steht in Gal, 5 1-6 (BasisBibel):<\/p>\n<p><em>Christus hat uns befreit, damit wir endg\u00fcltig frei sind. Bleibt also standhaft und unterwerft euch nicht wieder dem Joch der Sklaverei! Ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts n\u00fctzen. Ich sage es noch einmal mit allem Nachdruck jedem, der sich beschneiden l\u00e4sst: Er ist verpflichtet, das ganze Gesetz einzuhalten. Ihr habt dann mit Christus nichts mehr zu tun. Jeder, der durch das Gesetz vor Gott als gerecht gelten will, hat damit die Gnade verspielt. Wir aber d\u00fcrfen durch den Geist Gottes hoffen, aufgrund des Glaubens vor Gott als gerecht zu gelten. Denn wenn wir zu Christus Jesus geh\u00f6ren, spielt es keine Rolle, ob jemand beschnitten ist oder nicht. Es z\u00e4hlt nur der Glaube, der sich in Liebe auswirkt.<\/em><\/p>\n<p>Paulus sch\u00e4rft hier deutlich ein: Es geht nur das eine oder das andere. Und dann hei\u00dft es: Ganz oder gar nicht. Ihr seid getauft und geht damit den Weg des Glaubens. Wenn ihr euch nun beschneiden lasst, dann verlasst ihr diesen Weg. Dann ist nur noch entscheidend, dass ihr die Gebote Gottes haltet. Und dann hat das, was Christus am Kreuz getan hat, mit euch nichts mehr zu tun. Dann geht es nur noch um eure guten Taten. Ihr k\u00f6nnt nicht hoffen, dass Christus euch trotzdem annimmt. Oder ihr geht weiter den Weg, den Christus euch weist. Das ist der Weg des Vertrauens, des Glaubens. Der gilt dann aber voll und ganz. Wenn ihr aus dem Vertrauen heraus lebt (R\u00f6 1,17), dann k\u00f6nnt ihr bei Gott nicht auf irgendwelche guten Taten hinweisen. Was immer auch passiert, selbst wenn ihr abgrundtief in Schuld steckt, es geht nur um das Vertrauen. Sobald ihr denkt: \u201eIch wei\u00df, ich habe einen Fehler gemacht. Aber Gott, vergiss nicht, ich habe doch viel Gutes getan\u201c, sobald ihr so denkt, verlasst ihr den Christusweg. Und Paulus hat v\u00f6llig Recht. Es geht nur das eine oder das andere. Die Christen in Galatien scheinen sich so eine Art Mittelweg zusammengedacht zu haben: Ich erf\u00fclle die Gebote, und was ich nicht schaffe, da hilft mir dann Jesus mit seiner Gnade. Doch Christus will mehr sein als der L\u00fcckenf\u00fcller, wenn wir versagt haben. Er will uns endg\u00fcltig befreien von dem Kreisen um uns selbst und der \u00e4ngstlichen Sorge: \u201eLangt es? Reicht es, was ich getan habe?\u201c Vertraue dich mit allem Christus an, und du wirst leben. Du wirst frei sein.<\/p>\n<p>Aber was dann? Musst du denn gar nichts mehr Gutes tun? Darauf sagt Paulus: M\u00fcssen musst du nicht, aber wenn der Geist Gottes in dir ist und wirkt, dann wirst du einfach so Gutes tun. Und du wirst nicht bei jeder guten Tat daran denken: Na, hat Gott das jetzt auch gesehen und notiert? Du machst es einfach, ohne nachzudenken, ohne Berechnung. Denn du bist ja l\u00e4ngst frei. Christus hat dich doch befreit. Befreit zum Leben. Freu dich daran, an den sonnigen Tagen deines Lebens, aber vor allem dann, wenn du Schuld auf dich geladen und versagt hast. Denn nat\u00fcrlich wirst du scheitern auf deinem Weg. Das aber z\u00e4hlt bei Gott nicht. Nur das Vertrauen zu ihm.<\/p>\n<p>Martin Luther geht nach seiner gro\u00dfen Entdeckung der Gnade Jesu seinen Weg weiter. Nicht immer f\u00fchrt sein Weg durch den Paradiesgarten. Er muss durch viele Anfechtungen hindurch, macht Fehler, wird schuldig. Doch von nun an zieht sich durch sein Leben das Vertrauen: Ich geh\u00f6re zu Christus. Und der h\u00e4lt mich im Leben und im Sterben.<\/p>\n<p>Das feiern wir heute. Wir feiern Christus, unseren Befreier, unseren Erl\u00f6ser. Denn Christus l\u00f6st uns heraus aus allem Kreisen um uns selbst. Er macht uns frei. Und in dieser Freiheit eines Christenmenschen d\u00fcrfen wir fr\u00f6hlich und aufrecht leben. Und lasst uns dabei immer ein offenes Herz und offene Augen haben f\u00fcr die, die unsere Hilfe brauchen. Denn auch sie sind Kinder Gottes. Genau wie wir. Getragen von seiner Gnade. Und allein das ist wichtig.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Lieder<\/strong>:<\/p>\n<p>EG 341 \u201eNun freut euch, lieben Christen g\u00b4mein\u201c ist das Wochenlied; ich schlage zu der Melodie den Text \u201eMein Herz ist voll\u201c von Sarah Kaiser vor<\/p>\n<p>EG 362 \u201eEin feste Burg ist unser Gott\u201c<\/p>\n<p>EG 567 \u201eDu \u00f6ffnest, Herr, die T\u00fcren\u201c<\/p>\n<p>HuT (Durch Hohes und Tiefes) 134 \u201eMeine Hoffnung und meine Freude\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>F\u00fcrbittgebet<\/strong><\/p>\n<p>Barmherziger Vater,<\/p>\n<p>dein Sohn Jesus Christus befreit uns.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen leben, geborgen in deiner Liebe.<\/p>\n<p>Viele aber zerbrechen unter den Lasten des Lebens.<\/p>\n<p>So bitten wir dich nun f\u00fcr alle,<\/p>\n<p>die an ihrer Schuld leiden.<\/p>\n<p>Zeige ihnen, dass du ihnen vergeben willst.<\/p>\n<p><strong>Wir rufen zu dir:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Herr, erbarme dich!<\/strong><\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr deine Kirche.<\/p>\n<p>Du sprichst dein befreiendes Wort zu uns.<\/p>\n<p>Gib uns den Mut, dieses Wort in einer Welt zur sagen,<\/p>\n<p>die sich oft von dir abwendet.<\/p>\n<p>Wir denken an die Christen, die ihren Glauben nicht frei leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lass sie an der Hoffnung festhalten, die du uns schenkst.<\/p>\n<p><strong>Wir rufen zu dir:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Herr, erbarme dich!<\/strong><\/p>\n<p>Wir bitten f\u00fcr unsere Kinder und Jugendlichen.<\/p>\n<p>Noch immer ist vieles f\u00fcr sie eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Lass sie die Freude des Lebens erfahren.<\/p>\n<p>Lass sie zu Menschen heranwachsen,<\/p>\n<p>die aus deiner Liebe heraus Gutes tun.<\/p>\n<p><strong>Wir rufen zu dir:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Herr, erbarme dich!<\/strong><\/p>\n<p>Herr,<\/p>\n<p>so viele sind verzweifelt und suchen einen Sinn in ihrem Leben.<\/p>\n<p>So viele sind gefangen in Sucht und Angst und Trauer.<\/p>\n<p>Hilf ihnen.<\/p>\n<p>Zeige ihnen den Weg, der zu deiner Freiheit f\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Wir rufen zu dir:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Herr, erbarme dich!<\/strong><\/p>\n<p>Wir bitten f\u00fcr uns selbst.<\/p>\n<p>Manches macht uns Angst.<\/p>\n<p>Manches w\u00fcnschen wir uns so sehr.<\/p>\n<p>In der Stille sagen wir dir, was uns heute bewegt: STILLE<\/p>\n<p>Lass uns auf dich vertrauen.<\/p>\n<p><strong>Wir rufen zu dir:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Herr, erbarme dich!<\/strong><\/p>\n<p>Wir danken dir, lieber himmlischer Vater, f\u00fcr dein Wort der Gnade.<\/p>\n<p>Dir allein sei Lob und Dank in Ewigkeit.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong><\/p>\n<p>Gute Anregungen fand ich bei<\/p>\n<p>Gottfried Voigt, Die himmlische Berufung, Homiletische Auslegung der Predigttexte. Neue Folge: Reihe IV, G\u00f6ttingen 1981<\/p>\n<p>Joachim Rohde, Der Brief des Paulus an die Galater, Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament 9, Berlin 1989,<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Pastor Peter Schuchardt<\/p>\n<p>Bredstedt<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:peter.schuchardt@kirche-nf.de\">peter.schuchardt@kirche-nf.de<\/a><\/p>\n<p>Peter Schuchardt, geb. 1966, Pastor der Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), seit 1998 Pastor an der St. Nikolai Kirche in Bredstedt\/Nordfriesland (75%), seit 2001 zus\u00e4tzlich Klinikseelsorger an der DIAKO NF\/Riddorf (25%).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reformationsfest | 31.10.2021 | Predigt zu Gal 5,1-6 | verfasst von Peter Schuchardt | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Hl. Geistes sei mit euch allen! Liebe Schwestern und Br\u00fcder! Wir feiern heute das Reformationsfest. Es ist das Fest der Freiheit. 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