{"id":6268,"date":"2021-11-24T23:35:20","date_gmt":"2021-11-24T22:35:20","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=6268"},"modified":"2021-11-24T23:36:23","modified_gmt":"2021-11-24T22:36:23","slug":"predigt-zu-jeremia-235-8-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-jeremia-235-8-2\/","title":{"rendered":"Predigt zu Jeremia 23,5-8"},"content":{"rendered":"<h3>Erster Advent | 28.11.2021 | Predigt zu Jeremia 23,5-8 | verfasst von Suse G\u00fcnther |<\/h3>\n<p><strong>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN<\/strong><\/p>\n<p>Jeremia 23,5-8<\/p>\n<p>Siehe, es kommt die Zeit, da will ich dem David einen gerechten Spross erwecken, der soll ein K\u00f6nig sein, der wohl regieren wird und Recht im Land \u00fcben wird.<\/p>\n<p>Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel soll sicher wohnen. Und dies wird der Name sein, mit dem man ihn nennen wird: Gott der Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht Gott, dass man nicht mehr sagen wird: \u201eSo wahr der Herr lebt, der Israel aus \u00c4gypten gef\u00fchrt&nbsp; hat\u201c, sondern: \u201eSo wahr der Herr lebt, der die Nachkommen des Volkes wieder zusammengef\u00fchrt hat aus allen L\u00e4ndern, in die sie verstreut waren\u201c. Und sie sollen in ihrem Land wohnen.<\/p>\n<p>Gott, gib uns ein Herz f\u00fcr Dein Wort und nun ein Wort f\u00fcr unser Herz. AMEN<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Was l\u00e4sst sie durchhalten in Zeiten, in denen sie eigentlich am liebsten den Kopf in den Sand stecken w\u00fcrden und warten, das alles vor\u00fcber ist? Alles, was einem das Leben so schwer macht und den Mut nimmt?<\/p>\n<p>Gibt es etwas, was Sie in solchen Zeiten unterst\u00fctzt? Und Sie trotzdem ein Licht am Ende des Tunnels vermuten l\u00e4sst?<\/p>\n<p>Jeder und jede wird darauf die eigenen Antworten finden: Menschen, auf die ich mich in schweren Zeiten verlassen kann, Orte an denen ich mich gut aufgehoben f\u00fchle, Lieder und Texte, die mir Kraft geben, T\u00e4tigkeiten, die ich gerne ausf\u00fchre und gut kann.<\/p>\n<p>Hilfreich ist ein Blick in die Vergangenheit: Wer oder was hat mir bisher geholfen und gut getan? Wie habe ich in meinem bisherigen Leben Krisen bew\u00e4ltigt? Worauf kann ich zur\u00fcckgreifen?<\/p>\n<p>Hilfreich ist auch ein Blick nach vorne:<\/p>\n<p>Was habe ich noch vor? F\u00fcr wen m\u00f6chte ich diese schwere Zeit durchhalten, etwa wieder gesund werden? Gibt es Menschen, die mir so wichtig sind, dass sich der Kampf lohnt? Gibt es Aufgaben, die mich noch reizen, Orte, die ich noch sehen m\u00f6chte?<\/p>\n<p>Das Volk Israel befindet sich in einer sehr schweren Zeit, im sprichw\u00f6rtlichen dunklen Tunnel, als unser Predigttext entstanden ist. 500 Jahre vor Christi Geburt waren die Israeliten in die babylonische Gefangenschaft gef\u00fchrt. Sie wussten nicht, ob sie jemals wieder w\u00fcrden zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, die Menschen, die ihnen wichtig waren, wiedersehen.<\/p>\n<p>In dieser Zeit sind Verhei\u00dfungen wichtig.&nbsp; Prophetenworte, in denen beschrieben wird, wie es sein wird, wenn Gott die Menschen mit gro\u00dfer Macht erl\u00f6sen wird. Wie es sein wird, wenn endlich wieder alles gut wird. Viele dieser Hoffnungstexte sind uns im Alten Testament \u00fcberliefert. Einer davon im heutigen Predigttext:<\/p>\n<p>\u201eAlle, die in die Welt verstreut sind, sollen zusammengef\u00fchrt werden und wieder im Land wohnen\u201c.<\/p>\n<p>Wenn man wei\u00df, wie alt diese Verhei\u00dfung und die damit verbundene Hoffnung sind, 2500 Jahre inzwischen, kann man vielleicht ein wenig nachvollziehen, was alles f\u00fcr die Juden an genau diesem Land Israel h\u00e4ngt: Wie viel Hoffnung, wie viel Mut, wie viel Vergangenheit und wieviel Zukunft sie mit genau diesem St\u00fcckchen Erde verbindet, auch wenn man die Methoden, mit denen dieser Kampf gef\u00fchrt wird, nicht nachvollzieht.<\/p>\n<p>Martin Luthers Denkschrift \u201eWider die Juden\u201c ist kein Ruhmesblatt des Reformators, auch er entwickelt darin den Gedanken: \u201eSollen sie doch gehen, wohin sie geh\u00f6ren, in ihr eigenes Land. Es ist doch kein Wunder, wenn man sie nicht leiden kann, wenn sie sich \u00fcberall breit machen.\u201c<\/p>\n<p>In unserer Gegenwart sind es nicht die Juden, die von der R\u00fcckkehr in ihre Heimat tr\u00e4umen, die sich sorgen um die, die zur\u00fcckgeblieben sind. Die an ihrer eigenen Religion festhalten, auch deshalb, weil es das letzte St\u00fcck Heimat ist, das geblieben ist. Und die diese Worte zu h\u00f6ren bekommen:<\/p>\n<p>\u201esollen sie doch dahin gehen, wo sie hingeh\u00f6ren\u201c.<\/p>\n<p>Ja, wo geh\u00f6ren Menschen hin, wo geh\u00f6ren wir hin? Die Hoffnung, die unser Predigttext ausdr\u00fcckt ist die: Dorthin finden, wo man hingeh\u00f6rt. Wo man zu Hause ist und wohlgelitten.<\/p>\n<p>Sich fremd f\u00fchlen und heimatlos: Auch wir kennen das Gef\u00fchl im direkten und im \u00fcbertragenen Sinn: Das Gef\u00fchl, nicht dazuzugeh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Fremd im eigenen Leben durch eine pl\u00f6tzliche Krankheit, die einem F\u00e4higkeiten raubt, auf die man bisher vertrauen konnte. Nicht mehr dazugeh\u00f6ren durch Arbeitslosigkeit, die einen aus der Menge derer, die einer Besch\u00e4ftigung nachgehen und Geld ausgeben k\u00f6nnen, herausnimmt.<\/p>\n<p>Heimatlos, weil man die vertraute Wohnung verlassen muss und in ein betreutes Wohnen umziehen.<\/p>\n<p>Fremd, weil Menschen, die uns begleitet haben, nicht mehr leben. Ausgeschlossen, weil man nicht mit den W\u00f6lfen heulen mag.<\/p>\n<p>Alle, die sich in solchen oder \u00e4hnlichen Situationen befinden, haben diesen Wunsch: Ich will wieder heim in mein vertrautes Leben.<\/p>\n<p>Die Israeliten zur Zeit Jesu befanden sich in einer solchen Lage: Fremd im eigenen Land. Die R\u00f6mer hatten Israel besetzt, bestimmten das t\u00e4gliche Leben, verehrten ihre eigenen G\u00f6tter, erlie\u00dfen ihre Gesetze und erhoben Steuern. Die Menschen in Israel haben in dieser so ausweglos erscheinenden Situation Hilfe gesucht. Hilfe in der Vergangenheit: Was hat mich bisher durch schwere Zeiten getragen? Dabei stie\u00dfen sie auf die alten Verhei\u00dfungen der Bibel, wie sie in unserem Predigttext ausgedr\u00fcckt sind:<\/p>\n<p>\u201eEs kommt die Zeit, da will ich dem David einen gerechten Spross erwecken, der soll K\u00f6nig sein im Land und soll alle wieder zusammenf\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>Hilfe suchten sie aber auch in der Zukunft: Dabei begegneten sie Jesus, dem Wanderprediger, der die Menschen um sich schart, ihnen neue Hoffnung gibt, Kranke heilt und von dem viele sagen, Gott selbst habe ihn gesandt.<\/p>\n<p>Wen wundert es, dass die Menschen die alte und die neue Hoffnung miteinander in Verbindung brachten und so deuteten: \u201eJesus ist der Retter, der uns in den alten Schriften angek\u00fcndigt ist, mit seiner Hilfe werden wir wieder in unserem Land wohnen k\u00f6nnen. In ihrer Freude \u00fcberh\u00f6rten die Menschen so manches, was nicht ins Bild passte: Judas Ischariot zum Beispiel bastelte sich ein Bild von Jesus zurecht, der die R\u00f6mer mit Waffengewalt aus dem Land vertreiben w\u00fcrde und \u00fcberh\u00f6rte dabei dessen Botschaft:<\/p>\n<p>\u201eSelig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder hei\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Wir Menschen neigen dazu, die Welt durch unsere eigene Brille zu sehen und zu \u00fcbersehen, was nicht in unser Weltbild passt.<\/p>\n<p>Der Wunsch ist da: Heimat. Jesus h\u00f6rt das wohl, verspricht aber keinen fest verf\u00fcgbaren Ort.<\/p>\n<p>An anderer Stelle sagt er: \u201eDie V\u00f6gel haben Nester, aber des Menschen Sohn hat nichts, wohin er sein Haupt bettet.\u201c<\/p>\n<p>Damit dr\u00fcckt er aus: Christsein bedeutet immer auch: Unterwegs sein: \u201eWir haben hier keine&nbsp; bleibende Statt, aber eine Zuk\u00fcnftige suchen wir\u201c (Hebr 13,14). Wir sind in Entwicklung, wir sind auf dem Weg, das verbindet uns mit unseren j\u00fcdischen Vorfahren, mit unserer Vergangenheit. Auch f\u00fcr die Juden ist der Exodus, der Auszug, die entscheidende Glaubenserfahrung. Das ganze Volk begibt sich in die W\u00fcste oder sp\u00e4ter, zur Zeit unseres Predigttextes, ins Exil.<\/p>\n<p>Und das verbindet uns mit unserer Gegenwart. Mit dem gegenw\u00e4rtigen Exodus der Menschen aus den von Krieg, Gewalt und D\u00fcrre gebeutelten Erdteilen. Es gibt wohl niemanden, den die Bilder von der polnischen Grenze, der politischen Willk\u00fcr und der eigenen Hilflosigkeit, die damit verbunden sind, nicht zutiefst entsetzt h\u00e4tten:<\/p>\n<p>Menschen auf dem Weg, Menschen, die nicht wissen, was kommen wird. Sie sind uns fremd. Und sie sind uns nicht fremd. Wir f\u00fchlen uns denen nahe, die so unverschuldet und ohne Hoffnung betroffen sind. Es bleibt uns manches Mal nichts anderes, als an sie zu denken, sie nicht zu vergessen, f\u00fcr sie zu beten. Es kann auch uns treffen.<\/p>\n<p>Wir Menschen w\u00fcnschen uns Heimat. In jedem Advent wird das von neuem deutlich. Es ist der Wunsch nach Zugeh\u00f6rigkeit, nach Geborgenheit, nach Heimat, der uns dieses Fest genauso feiern l\u00e4sst, wie wir es tun: Mit Treffen in den Familien, mit aneinander Denken, mit Weihnachtsliedern und ausnahmsweise auch Gottesdienstbesuchen, mit der Hoffnung, dass es wieder aufw\u00e4rts gehen m\u00f6ge, dass wir uns wieder sehen k\u00f6nnen auf Weihnachtsm\u00e4rkten und bei Feiern.<\/p>\n<p>Es ist gut, dass wir Orte und Menschen haben, die uns Heimat geben. Und es ist gut, wenn wir das im Ged\u00e4chtnis behalten: Wir sind unterwegs.<\/p>\n<p>Wo kommen wir her, wo gehen wir hin, wer oder was gibt uns Heimat in den Wechself\u00e4llen unseres Lebens?<\/p>\n<p>Das alte Adventslied gibt eine Antwort:<\/p>\n<p>\u201eKomm, oh mein Heiland, Jesus Christ,<\/p>\n<p>meins Herzens T\u00fcr Dir offen ist.<\/p>\n<p>Ach zieh mit Deiner Gnade ein,<\/p>\n<p>dein Freundlichkeit auch uns erschein.<\/p>\n<p>Dein Heil\u2019ger Geist uns f\u00fchr und leit,<\/p>\n<p>den Weg zur ew\u2019gen Seligkeit,<\/p>\n<p>dem Namen Dein oh Herr,<\/p>\n<p>sei ewig Preis und Ehr.<\/p>\n<p>Unser Herz kann offen sein f\u00fcr den, der da einziehen will. F\u00fcr Jesus und seine Geschwister. Denn \u201eWas Ihr getan habt, einem unter diesen, meinen geringsten Geschwistern, das habt Ihr mir getan (Mt. 25,40)\u201c- das sagt Jesus.<\/p>\n<p>Fremdes muss uns keine Angst machen, denn Gott ist mit uns unterwegs in unser pers\u00f6nliches Neuland und neue Erfahrungen. Wir haben Heimat auch in dem, was Gott uns von Neuem zutraut.<\/p>\n<p>Wir finden Heimat, wir k\u00f6nnen Heimat geben.<\/p>\n<p>Maria und Josef nehmen die Verhei\u00dfung des Engels an, indem sie sich auf den Weg machen und ihr Herz offen halten f\u00fcr den, der da kommen soll. Dazu geh\u00f6rt Mut. Aber dadurch haben Milliarden Menschen Heimat gefunden.&nbsp; Denn so wahr Gott lebt, der die Menschen zusammenf\u00fchrt aus allen L\u00e4ndern, sollen die Menschen Heimat finden.<\/p>\n<p>Wo, Gott willst Du mir Heimat geben, wo willst du mich haben, wem willst Du durch mich Heimat geben, wohin begleitest Du mich?<\/p>\n<p>AMEN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erster Advent | 28.11.2021 | Predigt zu Jeremia 23,5-8 | verfasst von Suse G\u00fcnther | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen. 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