{"id":6321,"date":"2021-11-30T17:08:29","date_gmt":"2021-11-30T16:08:29","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=6321"},"modified":"2021-12-03T15:22:21","modified_gmt":"2021-12-03T14:22:21","slug":"jesaja-6315-643","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-6315-643\/","title":{"rendered":"Jesaja 63,15\u201364,3"},"content":{"rendered":"<h3>Wann rei\u00dft der Himmel auf? | 2. Advent | 05.12.2021 | Predigt zu Jes 63,15\u201364,3 | verfasst von Christoph Kock |<\/h3>\n<p><strong>I. Wenn der Himmel aufrei\u00dft<\/strong><\/p>\n<p>Grau lastet der Himmel \u00fcber ihm. Heute wird es gar nicht richtig hell. So ganz ohne Bl\u00e4tter wirken die B\u00e4ume trostlos und irgendwie verloren. Dezember-Tristesse. Er schaut auf die Uhr. Noch eine Stunde, dann ist es dunkel. Unwillk\u00fcrlich geht er einen Schritt schneller. Doch dann bekommt die Wolkendecke \u00fcber ihm einen hellen Fleck. Ein Sonnenstrahl bricht hindurch. Erstaunt bleibt er stehen. So viel Licht. Die Erde sieht anders aus. So ist das, wenn der Himmel aufrei\u00dft.<\/p>\n<p>Wenn sie merkt, wie viel sie vergessen hat, versinkt sie in Traurigkeit. Wozu noch leben, geht es ihr durch den Kopf. So viel hat sie schon verloren. Ihren Mann. Und jetzt verabschiedet sich ihr Ged\u00e4chtnis. Langsam, aber sicher. Sie kann nichts dagegen tun. Niemand kann ihr helfen. Grau lastet der Himmel \u00fcber ihr. Abends bekommt sie Besuch. Ihre Tochter hat Musik mitgebracht. Adventliche Kl\u00e4nge f\u00fcllen das Zimmer. Sie kennt die Lieder auswendig und singt mit. F\u00fcr einen Moment ist sie Zuhause. So ist das, wenn der Himmel aufrei\u00dft.<\/p>\n<p>Als er aus einem der Isolierzimmer kommt, ist es gewohnt hektisch. Die \u00dcberwachungsger\u00e4te piepsen im Hintergrund. Im Moment legt sich kein Alarmsignal dar\u00fcber. Nur ein Telefon klingelt, die Kollegin bekommt Informationen \u00fcber eine neue Patientin. Auf dem Tresen liegt eine Karte, \u201eDanke\u201c steht drauf. Er schl\u00e4gt sie auf, sieht das Gesicht von Herrn M. und erinnert sich. Beinahe w\u00e4re Herr M. gestorben, hat es dann aber doch geschafft. In diesem Moment wei\u00df er, warum er hier arbeitet.<\/p>\n<p>So ist das, wenn der Himmel aufrei\u00dft.<\/p>\n<p><strong>II. Gott ins Gebet genommen<\/strong><\/p>\n<p>Wann rei\u00dft der Himmel auf? F\u00fcr das Volk Israel eine Frage nach Gott. Verborgen in der Katastrophe. Der Tempel zerst\u00f6rt. Jerusalem in Schutt und Asche. So viele tot. So viele deportiert. Verbannt in die Fremde. Aus und vorbei. Alles kaputt. Von Heimat l\u00e4sst sich nur noch in der Vergangenheit reden. Glaube auf verlorenem Posten. Und doch. Ein Prophet steht auf und redet von Gott. Nein, mit Gott redet er und wir h\u00f6ren zu.<\/p>\n<p>So schau nun vom Himmel und sieh herab von deiner heiligen, herrlichen Wohnung!<\/p>\n<p>Wo ist nun dein Eifer und deine Macht?<\/p>\n<p>Deine gro\u00dfe, herzliche Barmherzigkeit h\u00e4lt sich hart gegen mich.<\/p>\n<p>Bist du doch unser Vater; denn Abraham wei\u00df von uns nichts,<\/p>\n<p>und Israel kennt uns nicht.<\/p>\n<p>Du, HERR, bist unser Vater; \u201eUnser Erl\u00f6ser\u201c, das ist von alters her dein Name.<\/p>\n<p>Warum l\u00e4sst du uns, HERR, abirren von deinen Wegen<\/p>\n<p>und unser Herz verstocken, dass wir dich nicht f\u00fcrchten?<\/p>\n<p>Kehr zur\u00fcck um deiner Knechte willen, um der St\u00e4mme willen, die dein Erbe sind!<\/p>\n<p>Kurze Zeit haben sie dein heiliges Volk vertrieben,<\/p>\n<p>unsre Widersacher haben dein Heiligtum zertreten.<\/p>\n<p>Wir sind geworden wie solche, \u00fcber die du niemals herrschtest,<\/p>\n<p>wie Leute, \u00fcber die dein Name nie genannt wurde.<\/p>\n<p>Ach dass du den Himmel zerrissest und f\u00fchrest herab,<\/p>\n<p>dass die Berge vor dir zerfl\u00f6ssen,<\/p>\n<p>wie Feuer Reisig entz\u00fcndet und wie Feuer Wasser sieden macht,<\/p>\n<p>dass dein Name kundw\u00fcrde unter deinen Feinden<\/p>\n<p>und die V\u00f6lker vor dir zittern m\u00fcssten,<\/p>\n<p>wenn du Furchtbares tust, das wir nicht erwarten,<\/p>\n<p>und f\u00fchrest herab, dass die Berge vor dir zerfl\u00f6ssen!<\/p>\n<p>Auch hat man es von alters her nicht vernommen.<\/p>\n<p>Kein Ohr hat geh\u00f6rt, kein Auge hat gesehen einen Gott au\u00dfer dir,<\/p>\n<p>der so wohltut denen, die auf ihn harren.<\/p>\n<p>Einer nimmt Gott ins Gebet und sagt:<\/p>\n<p>Gott, du bist uns abhandengekommen.<\/p>\n<p>Was wir erlebt haben, spricht gegen dich.<\/p>\n<p>Gottlos sind wir geworden, o Gott.<\/p>\n<p>Das musst du \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Das kannst nur du \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Es wird h\u00f6chste Zeit.<\/p>\n<p>Rei\u00df den Himmel auf! \u00dcber uns, hier und jetzt!<\/p>\n<p>Vater unser im Himmel, zeig dich endlich auf Erden.<\/p>\n<p>Niemand soll dich \u00fcbersehen.<\/p>\n<p>Mach heil, was zerbrochen ist.<\/p>\n<p>Wende zum Guten das Schicksal derer,<\/p>\n<p>die mit dir rechnen.<\/p>\n<p>\u201eAch dass du den Himmel zerrissest und f\u00fchrest herab.\u201c<\/p>\n<p><strong>III. Der Heiland rei\u00dft den Himmel auf<\/strong><\/p>\n<p>Wann rei\u00dft der Himmel auf?<\/p>\n<p>Bald richtet sich der Blick auf das Kind in der Krippe:<\/p>\n<p>Der Heiland, der Retter wird geboren,<\/p>\n<p>gro\u00dfe Freude f\u00fcr alles Volk.<\/p>\n<p>Himmlische Boten kommen ins Singen.<\/p>\n<p>Hohe Erwartungen verbindet Gott mit einem Kind.<\/p>\n<p>Das gute Ende mit einem Anfang.<\/p>\n<p>Der Vater schickt den Sohn.<\/p>\n<p>Weil Gott die Welt liebt.<\/p>\n<p>Der Himmels\u00f6ffner kommt.<\/p>\n<p>Und dann:<\/p>\n<p>Jesus geht an Grenzen.<\/p>\n<p>Er verbindet diejenigen, die ihm nachfolgen.<\/p>\n<p>Was sie unterscheidet \u2013<\/p>\n<p>Herkunft, Sprache, Kultur \u2013<\/p>\n<p>all das verliert seine trennende Kraft.<\/p>\n<p>Gottes Liebe verbindet.<\/p>\n<p>Der Heiland rei\u00dft den Himmel auf.<\/p>\n<p>Jesus geht an Grenzen.<\/p>\n<p>\u201eWer ist denn mein N\u00e4chster?\u201c,<\/p>\n<p>will einer wissen.<\/p>\n<p>Wann ist genug getan?<\/p>\n<p>\u00dcberraschend die Antwort,<\/p>\n<p>die Jesus gibt.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt von einem Fremden,<\/p>\n<p>der stehen bleibt und hilft.<\/p>\n<p>Zum N\u00e4chsten kann man werden.<\/p>\n<p>Gottes Liebe zieht Kreise.<\/p>\n<p>Der Heiland rei\u00dft den Himmel auf.<\/p>\n<p>Jesus geht an Grenzen.<\/p>\n<p>Er wurde gekreuzigt.<\/p>\n<p>\u201eAber in seinem Tod<\/p>\n<p>hat Gott die Macht des B\u00f6sen gebrochen<\/p>\n<p>und uns zur Liebe befreit.\u201c (EG.RWL 816)<\/p>\n<p>Gottes Liebe macht lebendig.<\/p>\n<p>Der Heiland rei\u00dft den Himmel auf.<\/p>\n<p>Hohe Erwartungen verbindet Gott mit einem Kind.<\/p>\n<p>Dass es endlich geschieht:<\/p>\n<p>Der Himmel \u00f6ffnet sich.<\/p>\n<p>Licht f\u00e4llt auf graues Land.<\/p>\n<p><strong>IV. Es bleibt grau<\/strong><\/p>\n<p>Das Loch in der Wolkendecke schlie\u00dft sich, der Wind wird st\u00e4rker. Das Licht verschwindet, die Landschaft wirkt wie in Grau getaucht. Regen setzt ein. Ihn fr\u00f6stelt. Er zieht sich die M\u00fctze tiefer ins Gesicht und geht weiter. Es liegt noch ein weiter Weg vor ihm.<\/p>\n<p>Die letzten T\u00f6ne sind verklungen. \u201eWo bin ich hier?\u201c, will die Mutter wissen. \u201eIn deinem Zimmer\u201c, sagt die Tochter. \u201eSchau, dort stehen doch deine Bilder\u201c. Die Mutter betrachtet die Fotos. Sie ahnt, dass sie jemanden erkennen sollte. Eben in den Liedern war sie noch Zuhause, jetzt tastet sie sich durch eine fremde Welt.<\/p>\n<p>Eine Kollegin spricht ihn an. \u201eZimmer 3\u201c. Er h\u00f6rt den Alarm, nickt und ist schon unterwegs. Keine Zeit f\u00fcr eine Karte. An diesem Tag werden zwei Patienten sterben. Nach der Schicht wird er frustriert und ersch\u00f6pft sein. \u201eDu tust alles, was in deiner Macht steht \u2013 aber es ist nicht genug.\u201c Ein Schei\u00dfgef\u00fchl. Als es in den letzten Nachrichten um die Impfquote geht, steigt die blanke Wut in ihm hoch.<\/p>\n<p><strong>V. Sehnsucht bleibt<\/strong><\/p>\n<p>Der Himmel rei\u00dft auf.<\/p>\n<p>Alles wird gut?<\/p>\n<p>Sch\u00f6n w\u00e4r\u2019s.<\/p>\n<p>Wenn sich der Himmel \u00f6ffnet,<\/p>\n<p>dann nur einen Moment lang.<\/p>\n<p>Ein Augenblick der Gewissheit im Meer des Zweifels.<\/p>\n<p>Ein Vorgeschmack auf die Ewigkeit mitten in der Zeit.<\/p>\n<p>So sehr sich der Himmels\u00f6ffner ins Zeug legt.<\/p>\n<p>Es wird wieder dunkel.<\/p>\n<p>Der Mensch wieder hilflos.<\/p>\n<p>Der Alltag wieder grau.<\/p>\n<p>Es ist zum Verr\u00fccktwerden.<\/p>\n<p>Wo es doch anders sein k\u00f6nnte,<\/p>\n<p>anders sein m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Wer jedoch das Licht gesehen hat,<\/p>\n<p>findet sich in der Dunkelheit nicht mehr zurecht.<\/p>\n<p>Wer anderen zum N\u00e4chsten geworden ist,<\/p>\n<p>kann Liebe nicht mehr begrenzen.<\/p>\n<p>Wer von Gottes Zukunft gekostet hat,<\/p>\n<p>wird hier und jetzt nicht mehr satt.<\/p>\n<p>\u201eAch dass du den Himmel zerrissest!\u201c<\/p>\n<p>Sehnsucht bleibt:<\/p>\n<p>Dass es endlich anders werde.<\/p>\n<p>Gen\u00e4hrt vom Glauben,<\/p>\n<p>dass es anders sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Wo Gott die \u00c4rmel hochkrempelt<\/p>\n<p>und den Himmel zerrei\u00dft.<\/p>\n<p>Wo Jesus ins Niemandsland marschiert<\/p>\n<p>und Grenzen \u00fcberwindet.<\/p>\n<p>Wo Menschen ihre Mitmenschen sch\u00fctzen<\/p>\n<p>wie sich selbst.<\/p>\n<p>Sehnsucht bleibt.<\/p>\n<p>Und das Beten:<\/p>\n<p>\u201eAch dass du den Himmel zerrissest!\u201c<\/p>\n<p>Und das Tun:<\/p>\n<p>Einander verbunden bleiben,<\/p>\n<p>auch \u00fcber Welten hinweg.<\/p>\n<p>\u00c4ndern, was sich \u00e4ndern l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Einfach impfen gehen.<\/p>\n<p>Und das Singen:<\/p>\n<p>\u201eO Heiland, rei\u00df die Himmel auf,<\/p>\n<p>herab, herab vom Himmel lauf,<\/p>\n<p>rei\u00df ab vom Himmel Tor und T\u00fcr,<\/p>\n<p>rei\u00df ab, wo Schloss und Riegel f\u00fcr.\u201c<\/p>\n<p>Egal, wie Beten, Tun und Singen zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Hauptsache, es geschieht.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Lieder:<\/strong><\/p>\n<p>O Heiland, rei\u00df die Himmel auf (EG 7)<\/p>\n<p>Durch das Dunkel hindurch (EG 19)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>S\u00fcndenbekenntnis:<\/strong><\/p>\n<p>Barmherziger Gott,<\/p>\n<p>unbegreiflich wie du bist<\/p>\n<p>kommst du in die N\u00e4he.<\/p>\n<p>Gro\u00df wie du bist<\/p>\n<p>verbirgst du dich im Kleinen.<\/p>\n<p>Dein Bild der Liebe,<\/p>\n<p>in jedem Menschen.<\/p>\n<p>Immer wieder f\u00e4ngst du an.<\/p>\n<p>Kommst in die Welt.<\/p>\n<p>Vor Augen bist du,<\/p>\n<p>doch wir sehen weg.<\/p>\n<p>Darin sind wir gut.<\/p>\n<p>So schwindet uns der Mut,<\/p>\n<p>die Kraft<\/p>\n<p>und die Z\u00e4rtlichkeit.<\/p>\n<p>Hilf uns, Gott.<\/p>\n<p>Erbarme dich.<\/p>\n<p>Gnadenzusage: \u201eSeht auf und erhebt eure H\u00e4upter, weil sich eure Erl\u00f6sung naht!\u201c (Lk 21,28)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Tagesgebet:<\/strong><\/p>\n<p>Ja, Gott, erscheine!<\/p>\n<p>Wo du erscheinst,<\/p>\n<p>sind wir befreit.<\/p>\n<p>Wo du uns ber\u00fchrst,<\/p>\n<p>leuchtet dein Licht<\/p>\n<p>in unseren Herzen auf.<\/p>\n<p>Wo du auch nur ein Wort sprichst,<\/p>\n<p>wird unsere Seele gesund.<\/p>\n<p>Ja, Gott, erscheine!<\/p>\n<p>\u201eUnser Erl\u00f6ser\u201c,<\/p>\n<p>das ist von alters her dein Name.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Glaubenskenntnis:<\/strong><\/p>\n<p>Wir glauben an Gott,<\/p>\n<p>den Ursprung von allem,<\/p>\n<p>was geschaffen ist,<\/p>\n<p>die Quelle des Lebens,<\/p>\n<p>aus der alles flie\u00dft,<\/p>\n<p>das Ziel der Sch\u00f6pfung,<\/p>\n<p>die auf Erl\u00f6sung hofft.<\/p>\n<p>Wir glauben an Jesus Christus,<\/p>\n<p>den Gesandten der Liebe Gottes,<\/p>\n<p>von Maria geboren.<\/p>\n<p>Ein Mensch, der Kinder segnete,<\/p>\n<p>Frauen und M\u00e4nner bewegte,<\/p>\n<p>Leben heilte und Grenzen \u00fcberwand.<\/p>\n<p>Er wurde gekreuzigt.<\/p>\n<p>In seinem Tod<\/p>\n<p>hat Gott die Macht des B\u00f6sen gebrochen<\/p>\n<p>und uns zur Liebe befreit.<\/p>\n<p>Mitten unter uns ist er gegenw\u00e4rtig<\/p>\n<p>und ruft uns auf seinen Weg.<\/p>\n<p>Wir glauben an Gottes Geist,<\/p>\n<p>Weisheit von Gott,<\/p>\n<p>die wirkt, wo sie will.<\/p>\n<p>Sie gibt Kraft zur Vers\u00f6hnung<\/p>\n<p>und schenkt Hoffnung,<\/p>\n<p>die auch der Tod nicht zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>In der Gemeinschaft der Glaubenden<\/p>\n<p>werden wir zu Schwestern und Br\u00fcdern,<\/p>\n<p>die nach Gerechtigkeit suchen.<\/p>\n<p>Wir erwarten Gottes Reich.<\/p>\n<p>(EG.RWL 816)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Pfarrer Dr. Christoph Kock<\/p>\n<p>Wesel<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:christoph.kock@ekir.de\">christoph.kock@ekir.de<\/a><\/p>\n<p>Dr. Christoph Kock, geb. 1967, Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seit 2007 Pfarrer an der Friedenskirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann rei\u00dft der Himmel auf? | 2. Advent | 05.12.2021 | Predigt zu Jes 63,15\u201364,3 | verfasst von Christoph Kock | I. Wenn der Himmel aufrei\u00dft Grau lastet der Himmel \u00fcber ihm. Heute wird es gar nicht richtig hell. So ganz ohne Bl\u00e4tter wirken die B\u00e4ume trostlos und irgendwie verloren. Dezember-Tristesse. 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