{"id":6424,"date":"2021-12-16T10:34:19","date_gmt":"2021-12-16T09:34:19","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=6424"},"modified":"2021-12-16T10:35:21","modified_gmt":"2021-12-16T09:35:21","slug":"predigt-zu-lukas-126-56","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-lukas-126-56\/","title":{"rendered":"Predigt zu Lukas 1,26 &#8211; 56"},"content":{"rendered":"<h3>Skandal\u00f6s segensreiche Schwangerschaften | 4.Advent | 19. Dezember 2021 | Predigt zu Lukas 1,26 &#8211; 56| verfasst von Paul Wellauer |<\/h3>\n<p>Lesung Altes Testament | Jesaja 7,10-16 | Immanu-El als Zeichen | Die Z\u00fcrcher Bibel, 2007*)<\/p>\n<p>10&nbsp;Und der HERR fuhr fort, zu Achas zu sprechen: 11&nbsp;Erbitte dir ein Zeichen vom HERRN, deinem Gott, sei es tief unten oder weit oben. 12&nbsp;Achas aber sagte: Ich werde nichts erbitten, und ich werde den HERRN nicht versuchen! 13&nbsp;Da sprach er: H\u00f6rt doch, Haus David, reicht es euch nicht, Menschen zu erm\u00fcden, dass ihr auch noch meinen Gott erm\u00fcdet? 14&nbsp;Deshalb wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Seht, die junge Frau ist schwanger, und sie geb\u00e4rt einen Sohn. Und sie wird ihm den Namen Immanu-El geben. 15&nbsp;Dickmilch und Honig wird er essen, bis er versteht, das B\u00f6se zu verwerfen und das Gute zu w\u00e4hlen. 16&nbsp;Denn bevor der Knabe versteht, das B\u00f6se zu verwerfen und das Gute zu w\u00e4hlen, wird das Land verlassen sein, vor dessen zwei K\u00f6nigen du dich f\u00fcrchtest.<\/p>\n<p>An der Stelle des Psalmgebets | Lobgesang der Hanna | 1. Samuel 2,1-10 | Einheits\u00fcbersetzung 1985**) ERG 149<\/p>\n<p>I&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mein Herz ist voll Freude \u00fcber IHN, grosse Kraft gibt ER mir. Weit \u00f6ffnet sich mein Mund gegen meine Feinde; denn ich freue mich \u00fcber deine Hilfe.<\/p>\n<p>II &nbsp;&nbsp;&nbsp; Niemand ist heilig, nur ER; denn ausser dir gibt es keinen Gott; keiner ist ein Fels wie unser Gott.<\/p>\n<p>I&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Redet nicht immer so vermessen, kein freches Wort komme aus eurem Mund; denn ER ist ein wissender Gott und bei ihm werden die Taten gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>II &nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Bogen der Helden wird zerbrochen, die Wankenden aber g\u00fcrten sich mit Kraft.<\/p>\n<p>I&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Satten verdingen sich um Brot, doch die Hungrigen k\u00f6nnen feiern f\u00fcr immer.<\/p>\n<p>II&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Unfruchtbare bekommt sieben Kinder, doch die Kinderreiche welkt dahin.<\/p>\n<p>I&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ER macht tot und lebendig, er f\u00fchrt zum Totenreich hinab und f\u00fchrt auch herauf.<\/p>\n<p>II &nbsp;&nbsp;&nbsp; ER macht arm und macht reich, er erniedrigt und er erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>I&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub und erh\u00f6ht den Armen, der im Schmutz liegt; er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen, einen Ehrenplatz weist er ihm zu.<\/p>\n<p>II&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ja, IHM geh\u00f6ren die Pfeiler der Erde; auf sie hat er den Erdkreis gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>I&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Er beh\u00fctet die Schritte seiner Frommen, doch die Frevler verstummen in der Finsternis;<br \/>\ndenn der Mensch ist nicht stark aus eigener Kraft.<\/p>\n<p>II&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wer gegen IHN streitet, wird zerbrechen; der H\u00f6chste l\u00e4sst es donnern am Himmel.<br \/>\nER h\u00e4lt Gericht bis an die Grenzen der Erde.<\/p>\n<p>I&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Seinem K\u00f6nig gebe er Kraft und erh\u00f6he die Macht seines Gesalbten.<\/p>\n<p>I + II&nbsp;&nbsp;&nbsp; AMEN<\/p>\n<p>Lesung Predigttext Neues Testament |Lukas 1,26 \u2013 56) | Die Ank\u00fcndigung der Geburt Jesu<\/p>\n<p>26&nbsp;Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galil\u00e4a mit Namen Nazaret gesandt, 27&nbsp;zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann aus dem Hause David mit Namen Josef, und der Name der Jungfrau war Maria. 28&nbsp;Und er trat bei ihr ein und sprach: Sei gegr\u00fcsst, du Begnadete, der Herr ist mit dir! 29&nbsp;Sie aber erschrak \u00fcber dieses Wort und sann dar\u00fcber nach, was dieser Gruss wohl zu bedeuten habe. 30&nbsp;Und der Engel sagte zu ihr: F\u00fcrchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott: 31&nbsp;Du wirst schwanger werden und einen Sohn geb\u00e4ren, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32&nbsp;Dieser wird gross sein und Sohn des H\u00f6chsten genannt werden, und Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33&nbsp;und er wird K\u00f6nig sein \u00fcber das Haus Jakob in Ewigkeit, und seine Herrschaft wird kein Ende haben. 34&nbsp;Da sagte Maria zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich doch von keinem Mann weiss? 35&nbsp;Und der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird \u00fcber dich kommen, und Kraft des H\u00f6chsten wird dich \u00fcberschatten. Darum wird auch das Heilige, das gezeugt wird, Sohn Gottes genannt werden. 36&nbsp;Schau auf Elisabet, deine Verwandte, auch sie hat einen Sohn empfangen in ihrem Alter; und dies ist der sechste Monat f\u00fcr sie, die doch als unfruchtbar galt. 37&nbsp;Denn bei Gott ist kein Ding unm\u00f6glich. 38&nbsp;Da sagte Maria: Ja, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast! Und der Engel verliess sie.<\/p>\n<p>Der Besuch der Maria bei Elisabet. Der Lobgesang der Maria<\/p>\n<p>39&nbsp;Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und ging eilends hinauf ins Bergland in eine Stadt in Jud\u00e4a; 40&nbsp;und sie trat in das<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6429 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Geburt_3Koenige-2-1-118x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"118\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Geburt_3Koenige-2-1-118x300.jpeg 118w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Geburt_3Koenige-2-1-403x1024.jpeg 403w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Geburt_3Koenige-2-1-5x12.jpeg 5w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Geburt_3Koenige-2-1.jpeg 591w\" sizes=\"auto, (max-width: 118px) 100vw, 118px\" \/> Haus des Zacharias ein und gr\u00fcsste Elisabet. 41&nbsp;Und es geschah, als Elisabet den Gruss Marias vernahm, dass das Kind in ihrem Leib h\u00fcpfte; und Elisabet wurde von heiligem Geist erf\u00fcllt 42&nbsp;und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! 43&nbsp;Wie geschieht mir, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44&nbsp;Denn als der Klang deines Grusses an mein Ohr drang, da h\u00fcpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. 45&nbsp;Ja, selig, die geglaubt hat, dass in Erf\u00fcllung geht, was ihr vom Herrn gesagt wurde. 46&nbsp;Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, 47&nbsp;und mein Geist jubelt \u00fcber Gott, meinen Retter, 48&nbsp;denn hingesehen hat er auf die Niedrigkeit seiner Magd. Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter, 49&nbsp;denn Grosses hat der M\u00e4chtige an mir getan. Und heilig ist sein Name, 50&nbsp;und seine Barmherzigkeit gilt von Geschlecht zu Geschlecht denen, die ihn f\u00fcrchten. 51&nbsp;Gewaltiges hat er vollbracht mit seinem Arm, zerstreut hat er, die hochm\u00fctig sind in ihrem Herzen, 52&nbsp;M\u00e4chtige hat er vom Thron gest\u00fcrzt und Niedrige erh\u00f6ht, 53&nbsp;Hungrige hat er ges\u00e4ttigt mit Gutem und Reiche leer ausgehen lassen. 54&nbsp;Er hat sich Israels, seines Knechtes, angenommen und seiner Barmherzigkeit gedacht, 55&nbsp;wie er es unseren V\u00e4tern versprochen hat, Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit. 56&nbsp;Maria blieb etwa drei Monate bei ihr und kehrte dann nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<p><em>Selig ist jeder Mensch, der Gottes Wort h\u00f6rt, in seinem Herzen bewahrt und danach handelt. Amen<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, liebe Br\u00fcder und Schwestern, verbunden in der Gnade und Liebe Gottes<\/p>\n<p>In den letzten Tagen habe ich verschiedene Menschen in unserer Gemeinde besucht: Weihnachten war jedes Mal ein Thema. Die Besuchten haben unterschiedlichste Erwartungen und W\u00fcnsche f\u00fcr die kommenden Weihnachtstage. Jemand sagte offen und direkt, dass er keine besonderen Erwartungen an Weihnachten habe: Das sei ein Tag wie jeder andere. Er ist alleinstehend, hat eine l\u00e4ngere Zeit seines Lebens in unterschiedlichen L\u00e4ndern und Kulturen verbracht. Bei andern dagegen traf ich auf grosse bis riesige Erwartungen: Die ganze Familie wird versammelt sein, es wird gefeiert, gut gegessen und nat\u00fcrlich werden Geschenke ausgetauscht. Die hohen Erwartungen l\u00f6sen oft Spannungen aus und Entt\u00e4uschungen bleiben nicht aus, umso mehr mit den herausfordernden Rahmenbedingungen durch die Covid-Massnahmen.<\/p>\n<p>Und wie war das vor 2000 Jahren mit den hohen Erwartungen und herausfordernden Rahmenbedingungen? Im Lukasevangelium wird die besondere Nacht der Geburt Jesu detailliert und wunderbar beschrieben: Die beschwerliche Reise von Maria und Josef, die Geburt im Stall und die Hirten und Engel auf den Feldern. Lukas baut eine grosse Spannung auf bis zum H\u00f6hepunkt der besonderen Geburt von Jesus. Er weckt und befeuert unsere Erwartungen hin zu etwas Einzigartigem. Im Bericht von Maria und Elisabet haben wir geh\u00f6rt, wie der Engel Gabriel die Geburt von Jesus ank\u00fcndigt. Die Rahmenbedingungen f\u00fcr eine Schwangerschaft sind f\u00fcr die damalige Zeit skandal\u00f6s: Maria ist verlobt, aber nicht verheiratet. Da ist Hochspannung programmiert, weit mehr als an einer durchschnittlichen Familienweihnachtsfeier!<\/p>\n<p>Auch Elisabet ist unerwartet und auf wundersame Weise schwanger geworden. Sie und ihr Mann Zacharias werden nach langer Kinderlosigkeit im hohen Alter die Eltern von Johannes dem T\u00e4ufer sein. Die Erz\u00e4hlung der besonderen Schwangerschaft von Elisabet bildet den Rahmen f\u00fcr den Bericht \u00fcber Marias Schwangerschaft. Schon die Schwangerschaft der betagten Elisabet wird uns als kleines Wunder berichtet und will uns vorbereiten auf das noch gr\u00f6ssere Wunder der Geburt Jesu.<\/p>\n<p>Verst\u00e4ndlich, dass Maria erschrickt, als der Engel sie anspricht und ihr ein Kind voraussagt: Zum einen sind Begegnungen mit Engeln auch damals nicht an der Tagesordnung und zum anderen kann eine aussereheliche Schwangerschaft das Todesurteil f\u00fcr eine junge Frau bedeuten. (Vgl. Johannes 8,2-11)<\/p>\n<p>Aber der Reihe nach! Heiraten war zur Zeit von Elisabet und Maria eine relativ unromantische Sache: Wenn die Eltern den Eindruck hatten, ihr Sohn sei gen\u00fcgend erwachsen, selbst\u00e4ndig und k\u00f6nne eine Familie ern\u00e4hren, d.h. mit ca. 18-20 Jahren, stellten sie einen Vertrauten der Familie als Ehe-Vermittler an. Dieser sprach im Auftrag des Br\u00e4utigam-Vaters mit den Eltern der m\u00f6glichen Braut. In der Regel wurden junge Frauen im Alter von 12 bis 18 Jahren verheiratet. Wurden sich die Eltern der beiden handelseinig, galten die beiden jungen Leute als verlobt. Die Verlobungszeit dauerte ungef\u00e4hr ein Jahr, die Verlobten galten als verbindlich zueinander geh\u00f6rig, rechtlich so gut wie verheiratet, falls einem Partner etwas zustossen sollte. Von einer Juristin habe ich mir erkl\u00e4ren lassen, dass die Verlobung bis heute eine rechtsg\u00fcltige Bedeutung hat: Trennt sich ein verlobtes Paar, wird ihre G\u00fctergemeinschaft nach Eherecht aufgeteilt.<\/p>\n<p>Nach einem Jahr Vorbereitungszeit wurde dann feierlich geheiratet. Die beiden \u00abVersprochenen\u00bb hatten in der Regel in dieser Zeit kaum Kontakt, schon gar nicht ohne Begleitpersonen. Wurde eine Verlobte in dieser Zeit schwanger, hatte der Br\u00e4utigam das Recht, sie vor Gericht zu bringen und sie steinigen zu lassen. Allerdings brauchte es dazu zwei Zeugen, welche den Ehebruch bezeugen konnten.<\/p>\n<p>Der Evangelist Matth\u00e4us berichtet hier, wie Joseph die schwangere Maria \u00abm\u00f6glichst ehrenvoll und still\u00bb verlassen will, ohne sie vor Gericht zu bringen. Er w\u00fcrde so ihr Leben retten, aber ihre Ehre und das Ansehen ihrer Familie w\u00e4ren schwer besch\u00e4digt. Doch dann spricht Gott im Traum durch einen Engel mit Joseph und bringt ihn von diesem Plan ab. Lukas erw\u00e4hnt dies nicht, daf\u00fcr erz\u00e4hlt er eingehend von der Begegnung von Maria mit ihrer Verwandten Elisabet.<\/p>\n<p>Dieser Teil der Weihnachtsgeschichte ist wahrhaftig ein Skandal: Einen so unsicheren, lebensgef\u00e4hrlichen Start w\u00e4hlt Gott f\u00fcr seinen Sohn? Noch bevor Jesus auf die Welt kommt, h\u00e4tte er nach damaligem Recht umgebracht werden k\u00f6nnen! Warum wohl? Was will Gott uns damit sagen?<\/p>\n<p>Einige Erkl\u00e4rungsversuche habe ich zusammengetragen:<\/p>\n<ol>\n<li>\u00abSkandal\u00f6s menschlich\u00bb: Jesus soll in die tiefsten Tiefen der Menschheit hineingeboren werden: \u00abNichts Menschliches ist ihm fremd\u00bb, von Geburt an. Er wird sp\u00e4ter auch getauft wie ein S\u00fcnder, wird leben als Handwerker und Wanderprediger, seinen Lebensunterhalt bestreitet er \u00abvon der Hand in den Mund\u00bb und zuletzt wird er sterben wie ein Verbrecher. Alles in allem ist sein Leben \u00abskandal\u00f6s menschlich\u00bb, der g\u00f6ttliche Auftrag und seine himmlische Herkunft sind nicht auf Anhieb erkennbar.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6431 alignleft\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Geburt_3Koenige-3-1-300x271.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Geburt_3Koenige-3-1-300x271.jpeg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Geburt_3Koenige-3-1-1024x924.jpeg 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Geburt_3Koenige-3-1-768x693.jpeg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Geburt_3Koenige-3-1-13x12.jpeg 13w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Geburt_3Koenige-3-1.jpeg 1360w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/li>\n<li>\u00abSkandal\u00f6se Zeugung\u00bb: Zugleich ist seine Geburt auch einzigartig und wunderbar: Die wundersame Zeugung \u2013 ohne m\u00e4nnliche Beteiligung \u2013 durch die Kraft des Heiligen Geistes. Biologen und Mediziner bestreiten bestimmt, dass dies m\u00f6glich ist. Evolutionsforscher sagen aber genauso, dass es Leben auf der Erde rein theoretisch nicht geben d\u00fcrfte: F\u00fcr alle Entwicklungsschritte von den Vorstufen des Einzellers bis zu hochkomplexen Lebewesen w\u00e4re weit mehr Zeit n\u00f6tig als vom Urknall bis heute. Mir pers\u00f6nlich f\u00e4llt es deshalb nicht allzu schwer zu glauben, dass der Gott, der das ganze Universum ins Leben rief, seinen Sohn auf wunderbare Weise gezeugt hat.<\/li>\n<li>\u00abSkandal\u00f6se Verwandtschaft\u00bb: Diese Zeugung durch den Heiligen Geist hat aber die skandal\u00f6se Folge, dass Jesus keinen richtigen Vater hatte: Joseph musste Adoptivvater sein. Auch wenn Joseph \u00fcber viele Generationen direkt von K\u00f6nig David abstammt, ist Jesus viel mehr und etwas Neues als nur ein biologischer Ur-Ur-&#8230;Enkel des grossen K\u00f6nigs David. Hier beginnt etwas v\u00f6llig Neues und nie-Dagewesenes.<\/li>\n<li>\u00abSkandal\u00f6se Gesetze\u00bb: Als ein weiterer Punkt soll schon mit der Geburt Jesu deutlich werden: Das Gesetz, dass Gott durch Mose dem Volk gegeben hat, dient oft dem Leben nicht. Nach den mosaischen Geboten m\u00fcsste Maria umgebracht werden und mit ihr Gottes Kind. Das Gesetz gen\u00fcgt nicht: Es braucht Gnade, die weit \u00fcber Gesetzlichkeit hinausgeht, damit Menschen leben k\u00f6nnen! Jesus wird dies sp\u00e4ter u.a. mit dem Satz \u00ab<em>Der Sabbat ist um des Menschen willen geschaffen, nicht der Mensch um des Sabbats willen.\u00bb (Markus 2,27) <\/em>auf den Punkt bringen und Menschen am Sabbath verbotenerweise heilen.<\/li>\n<li>\u00abSkandal\u00f6s weiblich\u00bb: Maria und Elisabet nehmen die Z\u00fcgel in die Hand und geben dem geheimnisvollen Geschehen einen tiefen Sinn und eine Perspektive. Nach dem ersten Schrecken \u00fcber die unerwartete Schwangerschaft sagt Maria: <em>\u00abJa, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast!\u00bb<\/em> Ich h\u00f6re in diesen Worten ein grosses Mass an Mut und Vertrauen, m\u00fctterlichen Instinkten und Tatendrang, tiefen Glauben und eine starke Hoffnung.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Sofort macht Maria sich auf den Weg: Der Engel hat ihr Elisabet als einen Beleg f\u00fcr Gottes Handeln genannt. Bestimmt hat Maria von der Kinderlosigkeit von Elisabet geh\u00f6rt und mit ihr gelitten. Nun will sie sich mit ihr freuen und gemeinsam mit ihr diesen g\u00f6ttlichen Geheimnissen auf die Spur kommen, die in ihren K\u00f6rpern heranwachsen.<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li>\u00abSkandal\u00f6s gesegnet\u00bb: Und die Freude beruht auf Gegenseitigkeit: <em>\u00abElisabet wurde von heiligem Geist erf\u00fcllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes!\u00bb (Vers 42)<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6432 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Unbenannt-123x300.jpg\" alt=\"\" width=\"123\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Unbenannt-123x300.jpg 123w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Unbenannt-420x1024.jpg 420w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Unbenannt-5x12.jpg 5w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Unbenannt.jpg 615w\" sizes=\"auto, (max-width: 123px) 100vw, 123px\" \/><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Elisabet bricht in Jubel aus: Gottes Heiliger Geist wirkt auch in ihr und zeigt ihr Einsichten in Gottes Wirken und Aussichten auf Gottes Pl\u00e4ne. Mit den Augen des Heiligen Geistes sieht sie das Leben, das in Maria heranw\u00e4chst und wer dieses Kind sein wird. Ihr Mann Zacharias, der als Priester am Tempel wirkte, ist zu dieser Zeit stumm: Er hat beim Tempeldienst die Sprache verloren. Umso lauter und fr\u00f6hlicher verk\u00fcndet Elisabet: <em>\u00abWie geschieht mir, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn als der Klang deines Grusses an mein Ohr drang, da h\u00fcpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Ja, selig, die geglaubt hat, dass in Erf\u00fcllung geht, was ihr vom Herrn gesagt wurde.\u00bb (Verse 43-45)<\/em><\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li>\u00abSkandal\u00f6s segensreiche Schwangerschaften\u00bb: Maria antwortet auf diesen Jubel und diese Einblicke in g\u00f6ttliche Heilsp\u00e4ne ebenfalls mit einem wortstarken Bekenntnis zu Gottes Gr\u00f6sse und Kraft. Der grosse Gott hat sich ihr als einer einfachen jungen Frau zugewendet und wird grosse Pl\u00e4ne durch sie verwirklichen. Es sind revolution\u00e4re, umw\u00e4lzende Gedanken, die sie ausspricht: M\u00e4chtige werden von ihren Thronen gest\u00fcrzt und Hungrige werden satt. Sie erkennt die neue Weltordnung, die Jesus schaffen wird, bevor er seinen Fuss auf die Welt gesetzt hat. Sie beschreibt, wof\u00fcr er leben, k\u00e4mpfen und sterben wird, bevor er einen Atemzug gemacht hat.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Zacharias ist stumm und Josef nicht der Vater, doch Elisabet und Maria sind voll Glauben, Geist und Zukunftshoffnung. Mit dieser Kraft beseelt sind sie bereit, Johannes den T\u00e4ufer und Jesus den Sohn Gottes unter ihrem Herzen zu tragen und zur Welt zu bringen. Sie tun dies ebenso dienstbereit wie prophetisch: Sie stellen sich und ihren K\u00f6rper in den Dienst von Gottes Pl\u00e4nen, aber ergreifen auch kraftvoll das Wort, um Gottes Botschaft in die Welt hinauszujubeln.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter wird man die beiden Loblieder von Elisabet und Maria als \u00abAve Maria\u00bb und \u00abMagnificat\u00bb auf vielerlei Weise als wundersch\u00f6ne Lieder vertonen und singen. Urspr\u00fcnglich sind es aber nicht einfach sch\u00f6ne Lieder und Gebete, sondern enthalten Sprengkraft und Protest, Revolution und Erneuerung.<\/p>\n<p>Das Ave Maria und das Magnificat erz\u00e4hlen von \u00abskandal\u00f6s segensreichen Schwangerschaften\u00bb: Jesus und Johannes kommen in diese Welt als g\u00f6ttliche Boten und Weltver\u00e4nderer, geboren und erkannt von einfachen Frauen, als die M\u00e4nner noch stumm und unwissend zuschauten, wie ihnen geschieht.<\/p>\n<p>Wenn wir in den n\u00e4chsten Tagen Weihnachtsbesuche machen oder empfangen: Bringen wir das Gespr\u00e4ch doch auf die<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6425 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Maria-2-300x243.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Maria-2-300x243.jpeg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Maria-2-1024x831.jpeg 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Maria-2-768x623.jpeg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Maria-2-15x12.jpeg 15w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Kathedrale_Lausanne2021_Jesus_Maria-2.jpeg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> vielf\u00e4ltigen Skandale, die vor 2&#8217;000 Jahren geschehen sind. Verglichen damit sind die heutigen Skandale so bedeutungsvoll wie die Zeitung von gestern. Der Beginn unserer Zeitrechnung tr\u00e4gt die Spuren von zwei skandal\u00f6s segensreichen Schwangerschaften, die es wert sind, dass wir immer neu \u00fcber sie nachdenken, reden und singen.<\/p>\n<p><em>\u00abMeine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist jubelt \u00fcber Gott, meinen Retter, denn hingesehen hat er auf die Niedrigkeit seiner Magd. Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter, denn Grosses hat der M\u00e4chtige an mir getan. Und heilig ist sein Name, und seine Barmherzigkeit gilt von Geschlecht zu Geschlecht denen, die ihn f\u00fcrchten.\u00bb (Verse 46-50)<\/em><\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alternative Psalmgebete<\/strong><\/p>\n<p>Psalm 85 Du hast dein Land begnadigt ZH2007* \/ Bitte um neuen Segen LUT2017***<\/p>\n<p>Psalm 98 Er kommt, um die Erde zu richten* \/ Der k\u00f6nigliche Richter aller Welt***<\/p>\n<p>Psalm 103 Lobe den HERRN, meine Seele* \/ Das Hohelied der Barmherzigkeit Gottes***<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p>ERG 363 Macht hoch die T\u00fcr<\/p>\n<p>ERG 367 Wie soll ich dich empfangen<\/p>\n<p>ERG 368 Maria durch ein Dornwald ging<\/p>\n<p>ERG 399 Es ist ein Ros entsprungen<\/p>\n<p>RW 47 Wo ich auch stehe<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>ERG = Gesangbuch der Evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 1998<\/p>\n<p>RW = R\u00fcckenwind, Lieder f\u00fcr den Gottesdienst, Hrsg. Evang Landeskirche des Kantons Thurgau, Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 2017<\/p>\n<p>*) Die Z\u00fcrcher Bibel, Ausgabe 2007, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich<\/p>\n<p>**) Einheits\u00fcbersetzung der Heiligen Schrift, Fassung 1985, \u00a9 Katholische Bibelgesellschaft GmbH Stuttgart<\/p>\n<p>**) Die Bibel nach Martin Luthers \u00dcbersetzung, revidiert 2017, \u00a9 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pfr. Paul Wellauer, Bischofszell, Schweiz<\/p>\n<p>E-Mail: paul.wellauer@internetkirche.ch<\/p>\n<p>Web: <a href=\"http:\/\/www.paulwellauer.ch\">www.paulwellauer.ch<\/a> |<a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\">www.internetkirche.ch<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.livestream.com\/internetkirche\">www.livestream.com\/internetkirche<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Paul Wellauer, geb. 1967, Pfarrer der evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau, Schweiz. Seit 2009 in Bischofszell-Hauptwil, 1996-2009 in Z\u00fcrich-Altstetten, davor 1993-1996 Seelsorger und Projektleiter in der Stiftung Sozialwerke Pfr. Ernst Sieber, Z\u00fcrich<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fotos: Kathedrale Lausanne, CH \u00a9 Paul Wellauer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Skandal\u00f6s segensreiche Schwangerschaften | 4.Advent | 19. Dezember 2021 | Predigt zu Lukas 1,26 &#8211; 56| verfasst von Paul Wellauer | Lesung Altes Testament | Jesaja 7,10-16 | Immanu-El als Zeichen | Die Z\u00fcrcher Bibel, 2007*) 10&nbsp;Und der HERR fuhr fort, zu Achas zu sprechen: 11&nbsp;Erbitte dir ein Zeichen vom HERRN, deinem Gott, sei es [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6410,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[38,501,1,157,114,262,349,3,396,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-6424","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lukas","category-4-advent","category-aktuelle","category-beitragende","category-deut","category-kapitel-01-chapter-01","category-kasus","category-nt","category-paul-wellauer","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6424","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6424"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6424\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6434,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6424\/revisions\/6434"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6410"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6424"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6424"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6424"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=6424"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=6424"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=6424"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=6424"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}