{"id":6474,"date":"2021-12-20T16:09:29","date_gmt":"2021-12-20T15:09:29","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=6474"},"modified":"2021-12-21T11:07:04","modified_gmt":"2021-12-21T10:07:04","slug":"1-joh-31f-sieh-das-gute-ist-schon-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-joh-31f-sieh-das-gute-ist-schon-da\/","title":{"rendered":"1. Joh. 3,1f. | Sieh, das Gute &#8230;"},"content":{"rendered":"<h3>Sieh, das Gute ist schon da\u00a0 | Predigt zu 1. Joh. 3,1f. | 25. Dezember 2021 | Eberhard Busch |<\/h3>\n<p>Johann Wolfgang von Goethe hat den Spruch verfasst: \u201eWillst du immer weiter schweifen? \/ Sieh, das Gute ist schon da.\u201c Sein Satz passt zu dem verlesenen Bibelwort, das unsere Weihnachts-gedanken leiten soll: &#8222;Welch eine Liebe <em>hat<\/em> uns Gott der Vater erzeigt!&#8220; &#8222;Sieh, das Gute ist schon da.\u201c Schon da, bevor wir es merken und einsehen. Schon heute. Wir m\u00fcssen nicht l\u00e4nger wie eine Biene hin und her schwirren und da und dort, an dieser und jener Bl\u00fcte nippen. \u201eChrist, der Retter <em>ist<\/em> <em>da<\/em>.&#8220; Und wenn es unsren Gedanken noch so ferneliegt, es gilt. Das steht fest wie ein Haus, das auf einem Felsen steht und nicht auf Sand gebaut ist. Und das ist wie ein Anker, der ein Schiff h\u00e4lt, und wenn die Wellen noch so hin und her schwappen. Wir m\u00fcssen nicht verzagen \u2013 der Helfer ist schon da, Er, der uns in windischen St\u00fcrmen mit seinem unendlich sanften Arm umfangen will.<\/p>\n<p>Seht, \u201ewelch eine Liebe hat uns Gott der Vater erzeigt.\u201c \u201eUnd seht,\u00a0 welche Freude, der Vater im Himmel uns macht.&#8220; Das ist die Weihnachtsgeschichte: Gott gibt uns sein Bestes und Liebstes. Es kommt von Herzen und es kommt zu uns. Er will nicht hochhinaus wie die Astronauten, auch wenn das gar nicht n\u00f6tig ist. Er kommt herab in unsre Niederungen, weil es n\u00f6tig ist. Der ferne Gott ist uns nah. Der Abwesende ist bei uns: nicht im Zorn, sondern in tr\u00f6stlicher Liebe, nicht mit der Faust, sondern mit der ausgestreckten Vers\u00f6hnerhand, nicht im L\u00e4rm, sondern in der Stille. Wo? Im Stall von Bethlehem. \u201eEs war sonst kein Raum in der Herberge.\u201c Als Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend. Jene weitgereisten Weisen aus dem Morgenland suchen ihn ganz am falschen Ort, im K\u00f6nigshaus zu Jerusalem, m\u00f6gen die Verehrer von Hoheiten noch so gern dorthin blicken. Nein,\u00a0 hier ist er nicht, der neugeborene K\u00f6nig der Juden. Ihr m\u00fcsst umdenken, umkehren. Ihr findet ihn anderswo, in einem Kuhstall. Dort ist das Gute schon da, mitten im Dunkel, mitten in der Nacht.<\/p>\n<p>Dort ist es geschehen: \u201eEuch ist heute der Heiland geboren.\u201c Gott ist der gro\u00dfe Spender, der Schenker par excellence. Seine Gabe muss man nach Weihnachten nicht wegr\u00e4umen bis zum n\u00e4chsten Jahr oder umtauschen gegen etwas scheinbar Besseres. Sie ist n\u00fctzlich an jedem weiteren Tag. <em>Unsere<\/em> Geschenke sind im besten Fall ein Abbild, ein Hinweis, ein Nachklang zu diesem einen guten und best\u00e4ndigen Hauptgeschenk. Ein \u201eschlimmes Weihnachten\u201c ist f\u00fcr heute bef\u00fcrchtet worden. Ich frage: Was ist da schlimm? Das Schlimmste w\u00e4re doch, wenn in unsrer Corona-Nacht nicht das gesch\u00e4he: \u201eDas ewge Licht geht <em>da<\/em> herein.\u201c<\/p>\n<p>Wozu ist denn Gottes Weihnachtsgabe gut? <em>Er<\/em> gibt, damit <em>wir<\/em> bekommen. Er verausgabt sich, um uns \u201egro\u00dfe Freude zu verk\u00fcnden. die allem Volk widerfahren soll&#8220;. Und das ist es, was wir geschenkt erhalten: Er r\u00fcckt uns in seine n\u00e4chste N\u00e4he. Er gibt uns dies, \u201edass wir Gottes Kinder hei\u00dfen d\u00fcrfen. Und wir sind es.\u201c (V1) Die Juden sind es, und nicht nur sie. Das ist das Weihnachtsgeschenk: Kinder Gottes d\u00fcrfen auch <em>wir<\/em> sein. Wohlgemerkt: Wir sind nicht seine Chefberater und nicht seine neunmal klugen Besserwisser. Wir sind auch keine Souffleure des lieben Gottes, so etwas wie die Personen, die im Theater, von einem verborgenen Ort aus, den Text einfl\u00fcstern, wenn die auf der B\u00fchne nicht weiter wissen. Wie wunderbar, dass Gott allemal weiter wei\u00df. Er kennt den Text auswendig. Er stottert nicht. Im Verh\u00e4ltnis zu ihm sind wir nie mehr als seine Kinder, Anf\u00e4nger. Sind so etwas wie Adoptivkinder, die ihm von sich aus nicht geh\u00f6ren und die ihm nun doch geh\u00f6ren,\u00a0 ganz und gar.<\/p>\n<p>Immerhin, wir sind nicht weniger als das: Gottes Kinder. Wir sind wohl auch Menschenskinder. \u201eMenschenskind&#8220;, so ruft man, wenn man sich \u00fcber jemanden aufregt. Da schreit man: &#8222;Pass doch auf, Menschenskind!!\u201c \u2013 n\u00e4mlich wenn der Betreffende nicht aufpasst. Und nun wird gerade solchen Menschenskindern zugerufen: Ihr, genau ihr seid trotzdem von Gott geliebt. Und also: \u201eGeliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes.&#8220; (V2) Dass Gott uns liebt, das macht etwas mit uns. Er wird uns gleich, so wie wir sind, aber um uns nicht so zu lassen, wie wir sind. Jetzt d\u00fcrfen wir es uns\u00a0 gesagt sein lassen: \u201eGott geht mit dir, seinem Kind, f\u00fcrchte dich nicht\u201c (J. C. Lavater). Wir geh\u00f6ren nun auf Gottes Seite und nicht mehr auf die Seite der Bosheit, des Geizes, der Faulheit, der L\u00fcge. Dem werden wir entfremdet. Dem werden wir entw\u00f6hnt. Da d\u00fcrfen wir beherzt sagen wie Nikolaus von Zinzendorf: \u201eWenn mich die b\u00f6se Lust anficht, \/ muss ich, Gottlob! ihr folgen nicht.\u201c<\/p>\n<p>Achten wir auch darauf, dass das Bibelwort mehrfach davon spricht\u00a0 \u201e<em>Wir<\/em> sind nun Gottes Kinder.\u201c <em>Wir<\/em>! Mehrzahl! Sind wir Gottes Kinder, dann bekomme ich damit Geschwister. Gott kommt uns nahe, damit wir einander nahekommen. Hier gibt es nicht lauter Einzelkinder, bei denen jedes f\u00fcr sich seine Eigenbr\u00f6telei pflegt und zuletzt jedes allein zurechtkommen muss. Alleinsein ist ein \u00dcbel. Wir sind aufeinander angewiesen. Wir brauchen einander. Wir sind in Gottes Familie zusammengebunden zu einer Gemeinschaft, zu einem Miteinander, in dem nicht mehr z\u00e4hlt jung oder alt, einfach oder studiert, stark oder schwach. Hier kommt zum Zuge, was Gerhard Terstegen uns vorgesungen hat: \u201eKommt Kinder, lasst uns wandern, \/ wir gehen Hand in Hand; \/ eins freuet sich am andern \/ in diesem wilden Land. \/ Kommt, lasst uns kindlich sein, \/ uns auf dem Weg nicht streiten; \/ die Engel selbst begleiten \/ als Br\u00fcder unsre Reihn.\u201c<\/p>\n<p>Der Vers unterstreicht, dass wir noch unterwegs sind. Wir sind noch nicht am Ziel, an <em>dem<\/em> Ziel, wo uns Gott hinhaben will, dort, wo \u201ewir Gott sehen, wie er ist\u201c (V2), dort, wo \u201eGott wird sein alles in allen\u201c (1Kor 15,28). Das wird der ewige Weihnachtstag sein, an dem Gott f\u00fcr immer uns eingeholt hat und wir von ihm eingeholt sind. Dann wird es an den Tag kommen, was jetzt noch eingewickelt ist in Windeln und in einer Krippe liegend. Jetzt \u201ewandeln wir nicht im Schauen.\u201c Wir haben im Glauben zu wandern (2Kor 5,7).<\/p>\n<p>Eben hie\u00df es, wir haben zu wandern in einem \u201ewilden Land\u201c. So etwas wie die W\u00fcste Sinai tut sich auf, durch die Maria und Joseph mit dem Jesuskind kurz nach seiner Geburt um ihr Leben fliehen m\u00fcssen. (Mt 2,13f.) Fl\u00fcchtlinge in Not!! In unserem Text lesen wir: \u201eDie Welt erkennt uns nicht, weil sie Gott nicht erkannt hat.\u201c Sie ist blind f\u00fcr <em>Ihn<\/em> und blind daf\u00fcr, dass ihm an Geborgenheit f\u00fcr <em>uns<\/em> gelegen ist. Und gelt, manchmal sind wir auch blind, ist uns Gott und sein Interesse an seinen Menschen wie ein ferner Nebel. \u201eSieh, das Gute ist schon da&#8220;,\u00a0 aber wir sehen es nicht. Und sind so etwas wie die Impfverweigerer: ein Hilfsmittel ist da, aber wir lehnen es ab. Mir sagte neulich eine junge Frau bei der Post, als ich fragte, ob meine Sendung in ein fernes Land dort wirklich ankomme: \u201eDa hilft nur Hoffen und Beten\u201c.<\/p>\n<p>Dabei geht es um nicht weniger als um das, wovon Martin Luther gesungen hat: \u201eDas ewge Licht geht da herein und gibt der Welt ein&#8216; neuen Schein,\u00a0 es leucht wohl mitten in der Nacht und uns des Lichtes Kinder macht.\u201c Martin Luther sagt: Gibt der <em>Welt <\/em>einen neuen Schein. Der Welt! Welch eine\u00a0 Horizonterweiterung! Und wir d\u00fcrfen darin ein Licht sein. \u201eIhr seid Kinder des Lichts\u201c, wird uns in der Bibel zugesprochen und zugetraut. \u201eDu in deiner Ecke, ich in meiner hier.\u201c\u00a0 Menschen, die wissen: eben, \u201eda hilft nur Hoffen und Beten&#8220;, Kinder des Lichts, denen Aufkl\u00e4rung lieb ist, eines Lichts, das nicht blo\u00df in geschlossener Gesellschaft leuchtet. Blicken wir \u00fcber unsern Tellerrand hinaus! Da sind noch Weitere. Ein Andersgl\u00e4ubiger, ein Ausl\u00e4nder, ein Misset\u00e4ter? Wenn uns die Augen ge\u00f6ffnet sind, sehen wir Menschen noch einmal anders an: Himmel, sind sie nicht auch Gotteskinder? Die Welt ist gr\u00f6\u00dfer als meine Familie, gr\u00f6\u00dfer auch als mein Volk, gr\u00f6\u00dfer auch als meine Kirche.<\/p>\n<p>Vielleicht gibt es ja bei unserer Feier eine \u00dcberraschung. Es klopft jemand an unsere T\u00fcre. Ein Unerwarterer! Wir k\u00f6nnen nicht naiv sein, aber bitte auch nicht hartherzig. Es gibt Gr\u00fcnde, unsere T\u00fcre verschlossen zu halten. Doch die Frage sei erlaubt: Schlie\u00dfen wir die Falschen aus? In der Bibel steht der Satz: \u201eHerberget gern\u201c (R\u00f6m 12,13).<\/p>\n<p>Im Schweizer Kanton Thurgau lernte ich eine h\u00fcbsche Sitte kennen. Wenn ich mich bei Jemandem an der Haust\u00fcre gemeldet habe, erscheint ein Hausbewohner, gibt mir die Hand und sagt \u201cWillkomm&#8216;!&#8220; Und wenn er mich in sein Wohnzimmer gef\u00fchrt hat, reicht er mir <em>zum zweiten Mal<\/em> die Hand mit den Worten \u201eWillkomm&#8216; in der Stube!\u201c. Wie man sagt: doppelt gen\u00e4ht h\u00e4lt besser. So f\u00fchlt sich ein unerwarteter Besucher gut aufgenommen und ernst genommen.<\/p>\n<p>Von einem neunj\u00e4hrigen M\u00e4dchen namens Lydia las ich einen feinen Aufsatz.\u00a0 Schon die \u00dcberschrift ist eindr\u00fccklich, die Verbindung der beiden Worte:\u00a0 \u201eUnsere Bettler\u201c. Bettler? Mir sollen sie vom Hals bleiben? Im Gegenteil, sie sind \u201e<em>unsere<\/em>\u201c Bettler.\u00a0 Es ist wie ein Band um sie und uns geschlungen, das uns miteinander verkn\u00fcpft. Sicher, es gibt auch sonst Leute, die uns quer sind. Doch die, denen ich soeben die T\u00fcr vor der Nase zuschlie\u00dfen wollte, ein Jeder, eine Jede hat heimlich eine Frage auf der Lippe: Sind wir nicht eure Verwandten?<\/p>\n<p>In einer j\u00fcdischen Geschichte lesen wir, wie Einer fragte: \u201eWann weicht die Nacht endlich dem Tag?\u201c Ein Vorlauter ruft dazwischen: &#8222;Das wei\u00df doch jeder: im Morgengrauen!&#8220; Ein Weiser antwortete: &#8222;Nein, die Nacht weicht erst dann dem Tag, wenn du im Angesicht deines Mitmenschen die Schwester, den Bruder erkennst.\u201c \u2013 W\u00fcnschen wir uns gegenseitig eine gesegnete Weihnacht.<\/p>\n<p>Eberhard Busch<\/p>\n<p>37133 Friedland<\/p>\n<p><a href=\"mailto:ebusch@gwdg.de\">ebusch@gwdg.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sieh, das Gute ist schon da\u00a0 | Predigt zu 1. Joh. 3,1f. | 25. Dezember 2021 | Eberhard Busch | Johann Wolfgang von Goethe hat den Spruch verfasst: \u201eWillst du immer weiter schweifen? \/ Sieh, das Gute ist schon da.\u201c Sein Satz passt zu dem verlesenen Bibelwort, das unsere Weihnachts-gedanken leiten soll: &#8222;Welch eine Liebe [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6458,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[56,122,1,157,120,543,114,322,121,724,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-6474","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-1-johannes","category-adv_weihn_neujahr","category-aktuelle","category-beitragende","category-bes_gelegenheiten","category-christfest-i","category-deut","category-eberhard-busch","category-festtage","category-kapitel-3-chapter-3-1-johannes","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6474"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6474\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6478,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6474\/revisions\/6478"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6458"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6474"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=6474"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=6474"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=6474"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=6474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}