{"id":6522,"date":"2021-12-19T12:01:00","date_gmt":"2021-12-19T11:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=6522"},"modified":"2021-12-20T12:17:30","modified_gmt":"2021-12-20T11:17:30","slug":"predigt-ueber-titus-2-11f","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-ueber-titus-2-11f\/","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber Titus 2, 11f"},"content":{"rendered":"<h3>Gnadenleichte, gut-b\u00fcrgerliche Weihnachten&nbsp; | &nbsp;Predigt \u00fcber Titus 2, 11f (13-15)&nbsp;&nbsp; |&nbsp; &nbsp;Christnacht&nbsp; |&nbsp; 24. Dezember 2021 &nbsp;&nbsp;&nbsp;|&nbsp; verfasst von Jochen Riepe |<\/h3>\n<p><em>\u201aDenn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen \/ und erzieht uns, \/da\u00df wir absagen dem ung\u00f6ttlichen Wesen und den weltlichen Begierden \/&nbsp; und besonnen, gerecht und fromm \/ in dieser Welt leben\u2026\u2018<\/em><\/p>\n<p>I<\/p>\n<p>Das Kind war vielleicht vier Jahre alt und hatte einen Holzbaukasten bekommen. Ihr wi\u00dft schon: Kl\u00f6tzchen, B\u00f6gen, S\u00e4ulen, Fenster mit gr\u00fcnem und rotem Transparentpapier. Im Laufe des eher unruhigen Heiligen Abends entschwand es mitsamt seinem Geschenk&nbsp; unter dem Tisch, denn es war sonst nicht viel Platz in der kleinen Wohnung. Dort machte der Knabe es sich gem\u00fctlich und blieb lange, lange\u2026<\/p>\n<p>Gewi\u00df, man hat es mir sp\u00e4ter erz\u00e4hlt: \u201aWie sch\u00f6n du gespielt hast\u2018, aber irgendwo in einem Hinterst\u00fcbchen des Ged\u00e4chtnisses habe ich, ja, fast ein Sehnsuchts-Bild von diesem Baukasten \u2013 &nbsp;gleichsam das \u201aUrbild\u2018 eines verlorenen Schatzes. Unter dem Tisch war es weihnachtlich hell.<\/p>\n<p>II<\/p>\n<p>Der Brief des Paulus an den Gemeindevorsteher Titus ist ein strenger, ein \u201a<em>ernster<\/em>\u2018(3,8) Brief, der sogar recht scharf von notwendigen \u201a<em>Zurechtweisungen<\/em>\u2018(1,13) in den Gemeinden auf Kreta spricht. Aber mittendrin leuchtet ein kostbarer Satz &#8211; geschrieben wie mit Goldlettern: \u201a<em>Erschienen ist die Gnade Gottes allen Menschen<\/em>\u2026\u2018 \u201a<em>Erschienen<\/em>\u2018 \u2026 wir als H\u00f6rer und Leser denken an die \u201a<em>Klarheit des Herrn<\/em>\u2018 (Lk 2,9), die mit den himmlischen Heerscharen die Hirten von Bethlehem umgab, vielleicht auch an Mose, auf dessen Antlitz der Glanz Gottes ruhte (Ex 34,29), und schlie\u00dflich an die vielen Lichter, die wir in der Heiligen Nacht entz\u00fcndet haben.<\/p>\n<p><em>Gnade, Charis<\/em> \u2013 das ist ja ein Wort und eine Botschaft, die dieser stumpfen, dunklen, tod-ernsten Erde einen \u201aFreudenschein\u2018 (eg 70,4), Glanz und Anmut, ein L\u00e4cheln eben, verleiht\u2026 ja, auch Entspannung in den Ungewi\u00dfheiten und \u00c4rgernissen der letzten Wochen. \u201a<em>Gnade<\/em>\u2018 \u2013 &nbsp;es ist jetzt gut. \u201a<em>Christ, der Retter<\/em>\u2018(1,4) ist da. Du darfst loslassen und ruhig werden. Endlich \u2013 Stille.<\/p>\n<p>III<\/p>\n<p>Nach diesem hellen, lichtvollen Anfang &nbsp;ist die Fortsetzung des apostolischen Satzes fast eine Provokation: \u201a\u2026<em>die Gnade &#8211; erzieht uns, auf dass wir absagen dem ung\u00f6ttlichen Wesen\u2026 und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben<\/em>\u2018. Unser \u201aFreudenschein\u2018 lie\u00dfe sich gleichsam herunter dimmen auf eine \u201aGnaden-P\u00e4dagogik\u2018 und dies sogar dreifach? Die \u201a<em>Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes<\/em>\u2018(3,4) wiese an einen Ort, der die Tugenden eines n\u00fcchternen, soz. \u201agut-b\u00fcrgerlichen\u2018* Lebens lehrt? \u201aErziehung\u2018, da h\u00f6ren wir Anstrengung und Bevormundung mit,&nbsp; und \u201ab\u00fcrgerlich\u2018 klingt manchen nach mittelm\u00e4\u00dfig und brav.<\/p>\n<p>Seht ihr, und darum habe ich von dem Jungen, seinem Zauberbaukasten und seinem Platz unter dem Tisch erz\u00e4hlt. Diese meine vielleicht fr\u00fcheste Weihnachtserinnerung h\u00e4lt ja in aller Schlichtheit solch einen Zufluchtsort fest, gleichsam einen seligen, gnadenleichten und pers\u00f6nlichen Bildungsraum. Anscheinend tat es dem Kind gut, den Augen der Eltern und der Geschwister f\u00fcr eine Weile entzogen zu sein, sie in H\u00f6rweite zur\u00fcck zu lassen, mit seinem Weihnachtsengel allein. So konnte er das Geschenk auswickeln, die verschiedenen Teile langsam kennenlernen \u2013 und: eine Ahnung bekommen von dem, was ein Schatz ist.<\/p>\n<p>IV<\/p>\n<p>Wundersam, diese S\u00e4ulen und B\u00f6gen, &nbsp;gr\u00fcn und rot leuchtende Fenster, die nun auf dem Boden ausgebreitet lagen und nach und nach betrachtet und gew\u00fcrdigt wurden\u2026 wundersam aber auch, wie dieses kindliche Erleben einen Menschen \u201a<em>erzieht<\/em>\u2018 und seinem Gem\u00fct eine lebenslanges Bild \u201aein-bildet\u2018. \u201a<em>Besonnenheit<\/em>\u2018 nennt der Apostel das Ziel der \u201a<em>Gnade<\/em>\u2018 Gottes und im Innersten dieses Wortes steckt&nbsp; ja etwas Gelassenes, Umsichtiges, \u201aLeises\u2018 (Jes 42,2), das den Kontrollblicken und dem Druck der Umwelt, \u201a<em>den Begierden dieser Welt<\/em>\u2018 und ihrer rastlosen Urteilswut entzogen ist und sich spielerisch-ernst seines Lebens und seiner Gaben widmet. Jeder von uns sucht solch ein Refugium, in dem er das Unwesentliche lassen kann: \u201a<em>Eins ist not<\/em>\u2018( Lk 10,42), sagt Jesus bekanntlich der sorgenvoll-r\u00fchrigen, um \u201a<em>vieles<\/em>\u2018 bek\u00fcmmerten Martha.<\/p>\n<p>Vielleicht kommt euch die paulinische Weihnachtserziehung jetzt etwas n\u00e4her: Wenn die Gnade erzieht, dann er\u00f6ffnet sie uns \u2013 Schutzr\u00e4ume. Schutz- und Lernr\u00e4ume. Zentrierung. Selbstvergessenheit. Gegen die allseitige Weihnachtszerstreuung, die unsere Herzen von Wunsch zu&nbsp; Wunsch taumeln l\u00e4\u00dft, &nbsp;immer in der Angst, Wesentliches zu verpassen, immer mit den Blicken der anderen besch\u00e4ftigt, h\u00fcllt uns Gottes Gnade in einen kl\u00e4renden, ja \u201aver-kl\u00e4renden\u2018, manchmal gewi\u00df auch furchterregenden, Lichtschein. Stille.<\/p>\n<p>\u201a<em>Die<\/em> <em>Klarheit des Herrn umgab sie<\/em>\u2018. So kann ich als Kind<em> \u201ader Herrlichkeit<\/em>\u2018 (Hebr 2,10) selber \u201a<em>klar<\/em>\u2018 und stark werden, gekl\u00e4rt-aufgekl\u00e4rt, und Entscheidungen treffen, denen ich treu bleibe.<\/p>\n<p>V<\/p>\n<p>Mich w\u00fcrde nicht wundern, wenn die Ruhe des Kindes unter dem Tisch auch die anderen im Raum ergriff. Baukl\u00f6tze, durch ihre Schule sind wir ja alle gegangen, f\u00f6rdern die Erfindungsgabe und die F\u00e4higkeit, sich zu sammeln. &nbsp;Die Gespr\u00e4che wurden leiser gef\u00fchrt, nachdenklicher, eben \u201aziviler\u2018, und ab und an sah jemand wohlgef\u00e4llig l\u00e4chelnd auf das Geschehen unten.&nbsp; Wo einer anf\u00e4ngt, einen Schutzraum zu betreten oder auch zu bauen, da folgen andere. \u201aDeine Ruhe strahlt aus\u2018. Oder: \u201aDie Engelsgeduld meiner Mutter, ihr Abw\u00e4gen der Dinge, ihr H\u00f6ren auch auf die andere Seite, haben mich gepr\u00e4gt. Wenn andere sich das Maul zerrissen, schwieg sie\u2018.<\/p>\n<p>Gewi\u00df,&nbsp; wo R\u00fcckzug ist, ist auch St\u00f6rung \u2013 sogar feindseliger, b\u00f6ser Art \u2026 In uns \u2026&nbsp; au\u00dfer uns. Aber die \u201a<em>himmlischen Heerscharen<\/em>\u2018 sind verl\u00e4\u00dflich: Ausgesetzt einer Medienwelt, die uns mit Reizen, Informationen, Drohungen flutet, die den Grundsatz der \u201aAus-gewogen-heit\u2018 ignoriert** und Abweichendes als randst\u00e4ndig und sozialsch\u00e4dlich verunglimpft; angesichts des Schrumpfens einer auf&nbsp; Verst\u00e4ndigung ausgerichteten Gespr\u00e4chskultur \u201awehren, sch\u00fctzen und h\u00fcten\u2018*** die Weihnachtsengel. Sie halten uns zusammen und zeigen Wege, die \u201a<em>Menschenfreundlichkeit Gottes<\/em>\u2018 zu leben. Bewegte Ruhe: gemeinsames Singen, Erz\u00e4hlen und Lachen \u2013gut gel\u00fcftet nat\u00fcrlich! Eine spannende Lekt\u00fcre, ein aufmerksames Gespr\u00e4ch beim Winter-Spaziergang oder eben sch\u00f6ne Spiel-sachen wie der Holzbaukasten aus dem Erzgebirge. Gegen Panik hilft nur Bildung. Am besten spielerische Bildung.<\/p>\n<p>VI<\/p>\n<p>\u201a<em>Erschienen ist die Gnade Gottes<\/em>\u2018 \u2013 \u201a<em>und sie erzieht uns, auf da\u00df wir besonnen<\/em> <em>und gerecht<\/em> \u2026 <em>leben<\/em>\u2018. \u201a<em>Gerecht<\/em>\u2018 \u2013 das ist nun das zweite Ziel des stillen g\u00f6ttlichen Erziehungsraumes. Jetzt &nbsp;mache ich es mir noch einmal \u201agnadenleicht\u2018 und sage: \u201aGerechtigkeit\u2018 &#8211; das ist doch die Kehrseite der Besonnenheit. Ein gerechter, rechtschaffener Mensch soll uns der sein, der den anderen in dem Gnadenraum sieht, in dem er selbst steht, und sein Urteil entsprechend ausrichtet und m\u00e4\u00dfigt. \u201aWeigert euch, Feinde zu sein\u2018, stand neulich auf einem Plakat in G\u00f6rlitz. &nbsp;<em>\u201aAlles, was ihr nun wollt, da\u00df euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch<\/em>\u2018(Mt 7,12), so hei\u00dft Jesu \u201agoldene Regel\u2018.<\/p>\n<p>Paulus in Nikopolis, auf dem Weg nach Rom, betont: \u201a<em>\u2026allen Menschen<\/em>\u2018, und dieser Ton &nbsp;ist ja Nachhall&nbsp; jenes Engelsrufes, den wir in der Weihnachtsgeschichte h\u00f6ren, und der von einer Freude spricht<em>, \u201adie allen Menschen widerfahren ist\u2018. <\/em>Gottes \u201a<em>Klarheit<\/em>\u2018 ist unteilbar, und&nbsp; wer in ihrem Erziehungsraum gro\u00df wird, der ist so frei, den anderen gleich sich selbst zu achten, ja neugierig darauf zu sein, was ihn bewegt, beunruhigt oder gar (ver-)zweifeln l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Eine Bescherung ist ja dessen Abbild: Jedem den \u201aSchatz\u2018 zukommen lassen, der ihm guttut. Ich wei\u00df, der Wunsch des anderen kann uns ein gro\u00dfes R\u00e4tsel sein. Gerade f\u00fcr die Gutmeinenden ist das bitter: \u201aWieder daneben!\u2018 Dann wird der Heilige Abend zur entt\u00e4uschten, verqu\u00e4lten N\u00f6rgelei. &nbsp;Aber hilft da nicht der Gedanke, da\u00df im \u201aEinander gerecht werden\u2018 Versuch und Irrtum liegen, die Freiheit zum Experiment und zum Lernen? Gn\u00e4dig ist die Lebensart, die auch mit den eigenen Idealen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u201abe-gnadet\u2018 und &nbsp;humorvoll umgehen kann.<\/p>\n<p>VII<\/p>\n<p>Seht ihr am Ende noch einmal unter den Tisch? Psst, wir wollen das Kind ja nicht st\u00f6ren\u2026 &nbsp;aber es ist doch spannend, wie es seine Baukl\u00f6tzchen setzt. Es testet diese Folge und dann eine andere. Es baut das Haus mit breitem Sockel und dann wieder einen Turm, der schnell einzust\u00fcrzen droht. Die Fenster kommen in die R\u00fcckwand und dann wieder neben die T\u00fcr. Es kombiniert die S\u00e4ulen mit den B\u00f6gen, kr\u00f6nt die mit einem Dachstein und dann f\u00e4llt alles zusammen\u2026 Macht nichts, wir sind im gnadenleichten Universum der riskanten Selbsterprobung.<\/p>\n<p>Das ist ja in der Christnacht das Wichtigste: Das Kind in der Krippe sucht nicht den fertigen Menschen. \u201a<em>Wir haben diesen Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen<\/em>\u2018(2.Kor.4, 7). Gerade der Besonnene und der nach gerechtem Handeln Strebende erkennt sein \u201a<em>St\u00fcckwerk\u2018<\/em>, aber er wei\u00df auch: Eben so tr\u00e4gt mich die Weihnachtsgnade. Eben so wachse ich gnadenp\u00e4dagogisch wie \u201a<em>von selbst<\/em>\u2018 (Jes 43,19; Mk 4,29) in des Apostels dritte Tugend: \u201a<em>fromm<\/em>\u2018. Offen f\u00fcr Gott. Treu gegen\u00fcber seinem klaren und kl\u00e4renden Gebot. Fromme Zivilit\u00e4t<em>.<\/em><\/p>\n<p>VIII<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, es war sp\u00e4t geworden. Ich war dann \u2013 so wurde es sp\u00e4ter erz\u00e4hlt- \u00fcber den Baukl\u00f6tzen eingeschlafen. Gott sei Dank: Am anderen Morgen waren sie &nbsp;noch da und all die stillen, tiefen Tage dazu. &nbsp;Und wenn der Schatz dann irgendwann verloren ging, so gl\u00e4nzt er doch \u201aalle Jahre wieder\u2018 in einer Kammer meiner Erinnerungen.<\/p>\n<p>Eine gute Nacht, eine heilige Nacht, liebe Gemeinde. \u201a<em>Christ, der Retter<\/em>, ist da\u2018.<\/p>\n<p>________________________________________<\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge: eg 35 (Nun singet und seid froh); eg 36,5-7 (Fr\u00f6hlich soll mein Herze springen); eg 46 (Stille Nacht)<\/p>\n<p>(Gebet nach der Predigt:) <em>Lieber Vater im Himmel, leite du uns in den Frieden und die Stille der Christnacht. Umgib uns in dieser heiligen Zeit mit deiner Klarheit und hilf, das Dunkle, Belastende und Beunruhigende geduldig zu bedenken und zu&nbsp; kl\u00e4ren. Erleuchte Vernunft und Herz. Schenk uns Aufmerksamkeit f\u00fcreinander und gib jedem den Schutzraum, den er braucht. \u201aDein heiliger Engel sei&nbsp; mit uns, da\u00df der b\u00f6se Feind keine Macht an uns finde. Amen\u2018.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>*H. Merkel, Die Pastoralbriefe NTD 9\/1, 13. Aufl., 1991, S. 77.96. Das Problem der \u201achristlichen B\u00fcrgerlichkeit\u2018 benennt&nbsp;&nbsp; P. Dragutinovic, \u201aTauta pasch\u00ad\u00ado\u00ad(2.Tim. 1,12:) &nbsp;Wer verfolgt wen in den Pastoralbriefen (2016), S. 481 (als PDF online) &nbsp;&nbsp;**H. M. Kepplinger, Totschweigen und Skandalisieren Was Journalisten \u00fcber ihre eigenen Fehler denken, 2017, S. 130ff &nbsp;&nbsp;&nbsp;***M. Luther, Sermon von den Engeln (1530), MA &nbsp;VI, 1968, S. 298<\/p>\n<p>Pfr. i.R. J. Riepe Dortmund email: Jochen.Riepe@gmx.net<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gnadenleichte, gut-b\u00fcrgerliche Weihnachten&nbsp; | &nbsp;Predigt \u00fcber Titus 2, 11f (13-15)&nbsp;&nbsp; |&nbsp; &nbsp;Christnacht&nbsp; |&nbsp; 24. 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