{"id":6588,"date":"2021-12-28T13:35:49","date_gmt":"2021-12-28T12:35:49","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=6588"},"modified":"2021-12-28T13:43:21","modified_gmt":"2021-12-28T12:43:21","slug":"matthaeus-1324-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-1324-30\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 13,24-30"},"content":{"rendered":"<h3>Silvester 2021|\u00a0Predigt \u00fcber Matth\u00e4us 13,24-30 |\u00a0Bernd Giehl |<\/h3>\n<p>Mein Gott, wie sp\u00e4t es schon wieder ist. 18 Uhr ist schon lang vorbei. Dabei wollte ich doch sp\u00e4testens um 18 Uhr das Fleisch in den Backofen schieben. Um 19 Uhr kommen Klaus und Barbara. Die sind noch immer p\u00fcnktlich gewesen. Anders als Christel und ihre Frau, wie hei\u00dft sie doch noch gleich: ach ja, Ulla, die kommen immer zu sp\u00e4t. Muss wohl an Ulla liegen.<\/p>\n<p>Ob das gutgeht? Wusste bis vor einigen Monaten nicht, dass meine Tochter auf Frauen steht. Na ja, ist ja schon Mode heutzutage. Hoffentlich kommt Klaus nicht eines Tages an und verk\u00fcndet mir, dass er sich von Barbara getrennt hat und mit einem Mann zusammenlebt. Gibt doch immer noch \u00dcberraschungen.<\/p>\n<p>So. jetzt muss ich aber das Gem\u00fcse aufstellen. Sonst ist es nicht gar, wenn die Kinder kommen. Und die So\u00dfe muss allm\u00e4hlich auch anger\u00fchrt werden. Ach ja, und das vegane Gericht f\u00fcr Barbara. Weil sie sonst wieder nichts isst.\u00a0 F\u00fcnf H\u00e4nde br\u00e4uchte man um das alles zu schaffen. Wenn mein Mann mir wenigstens helfen w\u00fcrde, aber der wei\u00df ja nicht einmal, wie man eine Sch\u00fcrze bindet. Dem muss ich dann auch noch helfen, statt dass er mir zur Hand geht.\u00a0 Aber wenigstens k\u00f6nnte er den Tisch decken. Schatz, deckst du mal den Tisch? Wo die Teller stehen, willst du wissen? Na, da, wo sie immer stehen: im H\u00e4ngeschrank in der K\u00fcche. Muss ich denn alles selbst machen? Dabei rennt die Zeit, als h\u00e4tte der liebe Gott ihr Fl\u00fcgel verliehen.<br \/>\n<span style=\"color: initial; font-size: revert;\">In Ordnung, ich h\u00f6re schon auf.\u00a0 Das war nat\u00fcrlich der falsche Anfang. Einer meiner Konfirmanden w\u00fcrde sagen, ich h\u00e4tte in die falsche Schublade gegriffen. Origineller Vergleich \u00fcbrigens; jedenfalls wenn man sich erinnert, dass ich vom Kochen geredet habe. Ja, da ist was dran. Als ob\u00a0 ich\u00a0 in die allgemeine Hektik einstimmen wollte, die eigentlich das ganze Jahr \u00fcber geherrscht hat. Oder wie auf meiner sch\u00f6nen B\u00fcrotasse steht: \u201eEs gibt viel zu tun. Fangt schon mal an.\u201c<\/span><\/p>\n<p>Nur ist Silvester der falsche Zeitpunkt daf\u00fcr. Silvester \u2013 zwischen den Jahren \u2013 das ist die Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Irgendwie in unserer rasenden Gegenwart gibt es die Vorstellung noch, das Jahr gehe zu Ende und wie bei einem Tag, der zu Ende geht, k\u00f6nne man aufh\u00f6ren und die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen. Tats\u00e4chlich einmal das tun, was wir uns sonst nur so selten gestatten: Zur Ruhe kommen. Nichts mehr tun. Wenn es geht, sich um nichts mehr zu sorgen. Zur\u00fcckschauen auf das vergangene Jahr. Sortieren, was uns gelungen ist und was nicht. Es ist tats\u00e4chlich eine besinnliche Zeit, anders als in der \u00fcbrigen Zeit des Jahres.<\/p>\n<p>Insofern habe ich vorhin tats\u00e4chlich in die falsche Schublade gegriffen.<\/p>\n<p>Aber nat\u00fcrlich habe ich das nicht ohne Grund getan.<\/p>\n<p>Der Grund? Das ist unser Text. Das Gleichnis vom Unkraut im Weizen. Ob man sagen kann: es passt zu der Zeit \u201ezwischen den Jahren\u201c? Auf den ersten Blick w\u00fcrde ich das nicht sagen. Es strahlt keine Ruhe aus. Eher Hektik. Wobei das, was hier erz\u00e4hlt wird ein eher allt\u00e4glicher Vorgang ist. Jeder Landwirt kennt ihn. Auch jedem, der einen Garten hat, ist er vertraut. Man s\u00e4t etwas, aber dann w\u00e4chst irgendwann nicht nur das, was man ges\u00e4t hat, sondern auch andere Pflanzen, die man nicht brauchen kann. Ich kann mich noch lebhaft erinnern, wie ich als Kind in unserem gro\u00dfen Garten Steine auflesen und Unkraut zupfen musste. Irgendwie nahm es kein Ende.<\/p>\n<p>Wie gesagt: Das alles kennen wir. Dynamik kommt erst in die Geschichte, als der Herr erkl\u00e4rt: Das war der Feind. Der ist nachts gekommen und hat das Unkraut ausges\u00e4t. Vielleicht treibt uns das ein L\u00e4cheln auf die Lippen. Als ob es den b\u00f6se Feind braucht, damit das Unkraut w\u00e4chst. Als ob das nicht ganz von selbst k\u00e4me, durch Samen, \u00a0der von den R\u00e4ndern aufs Feld weht. Aber bleiben wir einmal bei der Erkl\u00e4rung, die die Geschichte bietet. Was kann man tun? Wenn der Feind identifizierbar ist, k\u00f6nnte man Gleiches mit Gleichem vergelten. Man k\u00f6nnte auch ihm die Ernte verhageln und ihm seinerseits Unkraut auf das Feld s\u00e4en. Und wenn das nicht der Fall sein sollte, dann k\u00f6nnte man anfangen, das Unkraut zu j\u00e4ten.<\/p>\n<p>Das jedenfalls ist der Plan der Knechte. Aufs Feld gehen und das Unkraut j\u00e4ten, ehe es dem Weizen den Platz und die Luft nimmt. Nur der Herr ist dagegen. Seine Begr\u00fcndung: Wenn ihr das Unkraut j\u00e4tet, rei\u00dft ihr zugleich den Weizen aus,. Das soll aber nicht sein. Also wartet bis zur Ernte. Dann trennt ihr Weizen und Unkraut und verbrennt das Unkraut.<\/p>\n<p>Was die Knechte wohl dazu gesagt haben? Es wird nicht erz\u00e4hlt. Vielleicht haben sie ja protestiert. Vielleicht haben sie ihre Erfahrung ins Spiel gebracht. Aber ob nun vorausgesetzt wird, dass der Wille des Herrn ausschlaggebend ist oder ob dem Erz\u00e4hler der Schluss einfach nicht so wichtig ist: der Herr hat hier das letzte Wort. Die Knechte m\u00fcssen \u00a0sich seinem Willen f\u00fcgen. Egal, ob das nun vern\u00fcnftig ist oder nicht.<\/p>\n<p>Und jetzt? Tun wir einmal das, was wir sowieso meist tun, wenn wir eine solche Geschichte h\u00f6ren. Ergreifen wir Partei. Entweder f\u00fcr den Herrn oder die Knechte. Entweder f\u00fcr die Geduld oder das entschlossene Handeln der Knechte.<\/p>\n<p>Was sagen Sie? Sie finden auch, dass die Geduld an ihre Grenzen kommt? Jedenfalls wenn wir das Unkraut \u00fcbersetzen als das, was in der Welt nicht in Ordnung ist. Wenn wir an der Stelle des lieben Gottes w\u00e4ren, dann w\u00fcrden wir doch entschlossen handeln. \u00a0Zuerst einmal w\u00fcrden wir die Kriege abschaffen. Kein Land darf mehr gegen ein anderes Land das Schwert erheben. Auch keine Volksgruppe gegen eine andere Volksgruppe. Als n\u00e4chstes w\u00fcrden wir den Hunger angehen. Dass Menschen im 21. Jahrhundert verhungern, wo es doch genug f\u00fcr alle gibt, das ist doch ein Skandal. Da kann Gott doch nicht einfach zusehen und nichts tun. Da muss er doch eingreifen und zumindest f\u00fcr eine etwas gerechtere Verteilung des Reichtums sorgen. Dann w\u00fcrden auch nicht mehr so viele Fl\u00fcchtlinge aus Afrika oder dem Nahen Osten nach Europa kommen und elend in Fl\u00fcchtlingsbooten ertrinken. Oder vor irgendeiner EU Au\u00dfengrenze in Afrika oder an der wei\u00dfrussischen Grenze \u00a0im Freien oder in Zelten vegetieren.<\/p>\n<p>Das alles sollte anders sein. Und vom vielleicht dr\u00e4ngendsten Problem haben wir noch gar nicht gesprochen: der Erderw\u00e4rmung. Die einige Gegenden dieser Erde vielleicht unbewohnbar macht. An der sind wir alle beteiligt; die einen mehr, die anderen weniger. Auch dagegen sollte er schleunigst etwas tun.<\/p>\n<p>Also, lieber Gott, die Probleme sind bekannt. Du k\u00f6nntest ruhig mal anfangen.<\/p>\n<p>Aber gut. Gegen viele der Probleme gibt es ja mittlerweile Gruppen, die sich f\u00fcr ihre L\u00f6sung einsetzen. Aktivisten nennen sie sich und ein bisschen erinnert das an die \u00a0Aktivisten der sozialistischen Arbeit\u201c, die es fr\u00fcher gab. Aktivisten setzen sich f\u00fcr ein bestimmtes Ziel ein. Es gibt sie mittlerweile f\u00fcr fast jedes Thema, egal ob es sich um die Schwulen- und Lesbenbewegung, die Rechte der Frauen, die Umwelt oder das Problem des Rassismus handelt. Sie setzen sich daf\u00fcr ein, dass Hautfarben keine Rolle mehr spielen, dass Frauen nicht anders behandelt werden als M\u00e4nner, dass die Umwelt geschont wird und anderes mehr.<\/p>\n<p>Die bekanntesten sind die die \u201eFridays for Future\u201c und die LGBTQ-Bewegung also die Gruppe, die sich f\u00fcr die Rechte der Lesben, Schwulen und der transsexuellen M\u00e4nner und Frauen einsetzen und die behaupten, dass es nicht nur zwei sondern viele Geschlechter gibt. Sie haben das \u201edivers\u201c in den Ausweisen und Stellenausschreibungen durchgesetzt. Vielleicht kann man sie nicht \u00fcber einen Kamm scheren, da es viele unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Methoden und Zielen gibt aber einige haben zum Beispiel die bekannte Autorin der \u201eHarry Potter\u201c B\u00fccher, Joanne K. Rowling heftig bek\u00e4mpft und sich f\u00fcr den Boykott ihrer B\u00fccher eingesetzt, weil Rowling es gewagt hat, in einem Essay f\u00fcr die Existenz zweier Geschlechter einzusetzen, was nat\u00fcrlich nicht sein kann, weil es nicht sein darf.<\/p>\n<p>Sicher sind nicht alle Aktivisten so gnadenlos. J. K. Rowling \u00a0wird es \u00fcberleben, aber ein Merkmal von Aktivisten zeigt sich darin doch. Ihr Eifer f\u00fcr ihr Thema blendet vieles aus. Sie haben sich ganz dieser einen Sache verschrieben und das macht sie bisweilen blind f\u00fcr die Folgen. \u00a0Manchmal fehlt es Aktivisten an Toleranz. Manchmal schie\u00dfen sie \u00fcber das Ziel hinaus.<\/p>\n<p>Fragt sich nur, ob man das alles nur von Aktivisten behaupten kann. Ich f\u00fcrchte, Geduld ist auch nicht gerade unsere St\u00e4rke. Egal, ob wir beim Arzt im Wartezimmer sitzen, vor der Apotheke warten m\u00fcssen, weil immer nur zwei Leute hineind\u00fcrfen, in der Schlange an der Supermarktkasse stehen oder auf den Freund warten, der sich f\u00fcr heute Abend sieben Uhr angek\u00fcndigt hat, dann aber um Viertel nach sieben immer noch nicht da ist \u2013 all das macht uns M\u00fche. Dann k\u00f6nnen wir uns nicht mehr auf Anderes konzentrieren, Dann lauert in uns st\u00e4ndig ein \u00c4rger, der sich ein Ziel sucht, aber nur selten eins findet.<\/p>\n<p>Dabei verbringen wir doch einen gro\u00dfen Teil unserer Zeit mit Warten. Aber dann stellen wir<\/p>\n<p>doch fest: Warten f\u00e4llt uns schwer. Da sind wir nicht anders als Kinder auf einer langen Autofahrt, die sp\u00e4testens nach einer halben Stunde anfangen zu fragen: Wann sind wir endlich da? Oder die auf Weihnachten warten, weil sie dann Geschenke bekommen und ungeduldig die Tage z\u00e4hlen, bis es endlich Heiligabend wird.<\/p>\n<p>Nur Gott scheint eine andere Zeit zu haben als wir. Und dann mutet er uns auch noch zu, dass wir uns nach seiner Zeit richten.<\/p>\n<p>Oder ist das auch noch nicht ganz richtig? Man k\u00f6nnte ja auch sagen: Er mutet uns Vertrauen in seine Macht und seine G\u00fcte zu. Auch wenn er uns kennt, mutet er uns zu, uns nach seiner Zeitrechnung zu richten.<\/p>\n<p>Aber ist das \u00fcberhaupt eine Zumutung? Man k\u00f6nnte es auch als eine Chance sehen. Die Dinge hin und wieder ein bisschen gelassener zu sehen. Sich nicht mehr ganz so heftig unter Strom zu setzen. Vertrauen zu lernen, dass er schon f\u00fcr seine Welt sorgt. Vertrauen und Gelassenheit k\u00f6nnten uns helfen. Besonders jetzt, wo wir in ein neues Jahr hineingehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Silvester 2021|\u00a0Predigt \u00fcber Matth\u00e4us 13,24-30 |\u00a0Bernd Giehl | Mein Gott, wie sp\u00e4t es schon wieder ist. 18 Uhr ist schon lang vorbei. Dabei wollte ich doch sp\u00e4testens um 18 Uhr das Fleisch in den Backofen schieben. Um 19 Uhr kommen Klaus und Barbara. Die sind noch immer p\u00fcnktlich gewesen. 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