{"id":6654,"date":"2021-12-31T11:50:28","date_gmt":"2021-12-31T10:50:28","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=6654"},"modified":"2023-03-12T13:08:40","modified_gmt":"2023-03-12T12:08:40","slug":"wie-schoen-leuchtet-der-morgenstern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wie-schoen-leuchtet-der-morgenstern\/","title":{"rendered":"Liedpredigt \u00fcber EG 70"},"content":{"rendered":"<h3>Wie sch\u00f6n leuchtet der Morgenstern | Liedpredigt \u00fcber EG 70 (Tageslied)<sup>*<\/sup> | Epiphanias | 6. Januar 2022 | verfasst von Wibke Klomp |<\/h3>\n<ol>\n<li><em> Wie sch\u00f6n leuchtet der Morgenstern<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>voll Gnad und Wahrheit von dem Herrn,<\/em><\/p>\n<p><em>die s\u00fc\u00dfe Wurzel Jesse.<\/em><\/p>\n<p><em>Du Sohn Davids aus Jakobs Stamm,<\/em><\/p>\n<p><em>mein K\u00f6nig und mein Br\u00e4utigam,<\/em><\/p>\n<p><em>hast mir mein Herz besessen;<\/em><\/p>\n<p><em>lieblich, freundlich,<\/em><\/p>\n<p><em>sch\u00f6n und herrlich, gro\u00df und ehrlich, reich an Gaben,<\/em><\/p>\n<p><em>hoch und sehr pr\u00e4chtig erhaben.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><em> Ei meine Perl, du werte Kron,<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>wahr\u2019 Gottes und Marien Sohn,<\/em><\/p>\n<p><em>ein hochgeborner K\u00f6nig!<\/em><\/p>\n<p><em>Mein Herz hei\u00dft dich ein Himmelsblum;<\/em><\/p>\n<p><em>dein s\u00fc\u00dfes Evangelium<\/em><\/p>\n<p><em>ist lauter Milch und Honig.<\/em><\/p>\n<p><em>Ei mein Bl\u00fcmlein,<\/em><\/p>\n<p><em>Hosianna! Himmlisch Manna, das wir essen,<\/em><\/p>\n<p><em>deiner kann ich nicht vergessen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><em> Gie\u00df sehr tief in das Herz hinein,<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>du leuchtend Kleinod, edler Stein,<\/em><\/p>\n<p><em>mir deiner Liebe Flamme,<\/em><\/p>\n<p><em>dass ich, o Herr, ein Gliedma\u00df bleib<\/em><\/p>\n<p><em>an deinem auserw\u00e4hlten Leib,<\/em><\/p>\n<p><em>ein Zweig an deinem Stamme.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach dir wallt mir<\/em><\/p>\n<p><em>mein Gem\u00fcte, ewge G\u00fcte, bis es findet<\/em><\/p>\n<p><em>dich, des Liebe mich entz\u00fcndet.<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_6655\" style=\"width: 553px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6655\" class=\"wp-image-6655\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Herrnhuter-Stern-Wiebke-Klomp--300x178.jpg\" alt=\"\" width=\"543\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Herrnhuter-Stern-Wiebke-Klomp--300x178.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Herrnhuter-Stern-Wiebke-Klomp--1024x608.jpg 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Herrnhuter-Stern-Wiebke-Klomp--768x456.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Herrnhuter-Stern-Wiebke-Klomp--18x12.jpg 18w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Herrnhuter-Stern-Wiebke-Klomp-.jpg 1390w\" sizes=\"auto, (max-width: 543px) 100vw, 543px\" \/><p id=\"caption-attachment-6655\" class=\"wp-caption-text\">Herrnhuter Stern in der Stiftskirche zu Wertheim 2021 Foto: Wibke Klomp. Das Deckengew\u00f6lbe des Chorraumes ist mit Paradiesblumen ausgemalt.<\/p><\/div>\n<p><strong><em>Meditation I<\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u201eWie sch\u00f6n leuchtet der Morgenstern\u201c haben wir uns zugesungen. Ein gegenseitiger Hinweis auf das Licht Gottes, das uns in diesen Tagen auf eigene Weise bescheint. Es ist da. Es leuchtet \u00fcber uns, ganz unabh\u00e4ngig von dem, was uns schon an den ersten Tagen des neuen Jahres in Beschlag genommen hat. Ganz unabh\u00e4ngig von all dem, was die vergangenen Monate f\u00fcr uns hat schwer sein lassen.<\/p>\n<p>Der Choral \u201eWie sch\u00f6n leuchtet der Morgenstern\u201c singt sich f\u00fcr mich in diesem Jahr anders als in den Jahren zuvor. Sein Text ber\u00fchrt mich, weil er mich einl\u00e4dt, meinen Kopf zum Himmel zu erheben und darauf zu setzen, dass es mehr als das Irdische Hier und Jetzt gibt. Und das ist auch kein Wunder, denn Philipp Nicolai hat das Lied wohl um 1597\/98 in Unna gedichtet, nachdem dort die Pest ausgebrochen war. T\u00e4glich sollen in dieser Zeit vor seinem Haus auf dem Kirchhof bis zu dreizig Bestattungen durchgef\u00fchrt worden sein. Darunter auch seine beiden Schwestern, die mit ihm gelebt haben. Der Schmerz muss gro\u00df gewesen sein und er klingt mit diesem Wissen bis in unsere Zeit durch. Kein Wunder darum, dass Philipp Nicolai f\u00fcr sein Lied Worte aus dem Schlusskapitel der Offenbarung aufgreift, in denen Jesus sich als heller Morgenstern beschreibt. Der ganze Schluss der Offenbarung ist erf\u00fcllt davon, dass Gott unsere Tr\u00e4nen abwischen wird und wir bei ihm im himmlischen Jerusalem eine neue Heimat finden werden. Dort gibt es keine Nacht und Finsternis mehr, denn Gottes Licht f\u00fcllt alles Sein aus.<\/p>\n<p>Indirekt greift der Lieddichter dazu Psalm 45 auf: Sein Herz dichtet ein feines Lied, dass er \u2013 und wir heute mit ihm \u2013 dem K\u00f6nig singen auch das \u201eEi meine Perl, du werte Kron\u201c spielt auf diesen Psalm an. Wie \u00fcberhaupt die Eingangsverse Zitate aus dem ganzen Alten wie aus dem Neuen Testament sind. Der Lieddichter geht einmal quer durch die Bibel: Gott ist uns Menschen durch die Zeit hindurch treu. Die Worte des Propheten Jesajas haben sich erf\u00fcllt. Es finden sich Ankl\u00e4nge aus dem Hohen Lied der Liebe. Jesus ist das \u201ehimmlische Manna\u201c durch das uns Gott auf unserem Weg jetzt gegen alles B\u00f6se st\u00e4rkt, wie er einst sein Volk auf dem Weg aus \u00c4gypten gest\u00e4rkt hat. Jesus ist das Haupt, wir seine Glieder in Anspielung auf die Worte des Apostels Paulus in seinem Brief an die Korinther. Ganz gleich was kommt, ist hier zu sp\u00fcren: Jesus ist f\u00fcr die Seinen da.<\/p>\n<p>\u201eWie sch\u00f6n leuchtet der Morgenstern\u201c ist ein Bekenntnislied durch und durch. Seine Melodie ruhig und getragen und zwischendurch doch aufbrechend. Ein Lied, das uns einl\u00e4dt, uns vom Morgenstern bescheinen zu lassen und in sein Licht all das hineinzulegen, was unser Herz schwer sein l\u00e4sst. Doch Vorsicht! Die Gefahr ist gro\u00df, dass wir zu sehr bei uns und unserem eigenen Leid verharren. Wir sind ein Gliedma\u00df am auserw\u00e4hlten Leib, nur ein Zweig am Stamm. Vielleicht tut es uns gut, wenigstens einen kleinen Augenblick einen Schritt zur\u00fcckzutreten und auf die anderen Glieder und Zweige zu schauen. Denn der Morgenschein bescheint nicht mich allein, er steht hoch am Firmament \u00fcber Gottes gesamter Sch\u00f6pfung. Er gilt den Menschen, die auf dem Mittelmeer um ihr Leben bangen. Er gilt denen, die am Rande der Ersch\u00f6pfung an vielen Orten ihren treuen Dienst in der nicht aufh\u00f6ren wollenden Pandemie leisten. Er gilt den Menschen in den Slums und Krisengebieten dieser Welt [\u2026eigene Anliegen und Beispiele] &#8211; wie mir. Das Licht leuchtet uns allen in unserer Verschiedenheit. In unserer Traurigkeit. Es schenkt uns Hoffnung und Freude, wo es doch so schien, dass es gar keine mehr gibt.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><em> Von Gott kommt mir ein Freudenschein,<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>wenn du mich mit den Augen dein<\/em><\/p>\n<p><em>gar freundlich tust anblicken.<\/em><\/p>\n<p><em>Herr Jesu, du mein trautes Gut,<\/em><\/p>\n<p><em>dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut<\/em><\/p>\n<p><em>mich innerlich erquicken.<\/em><\/p>\n<p><em>Nimm mich freundlich<\/em><\/p>\n<p><em>in dein Arme und erbarme dich in Gnaden;<\/em><\/p>\n<p><em>auf dein Wort komm ich geladen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><em> Herr Gott Vater, mein starker Held,<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>du hast mich ewig vor der Welt<\/em><\/p>\n<p><em>in deinem Sohn geliebet.<\/em><\/p>\n<p><em>Dein Sohn hat mich ihm selbst vertraut,<\/em><\/p>\n<p><em>er ist mein Schatz, ich seine Braut,<\/em><\/p>\n<p><em>drum mich auch nichts betr\u00fcbet.<\/em><\/p>\n<p><em>Eia, eia,<\/em><\/p>\n<p><em>himmlisch Leben wird er geben mir dort oben;<\/em><\/p>\n<p><em>ewig soll mein Herz ihn loben.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Meditation II<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ein Freudenschein f\u00e4llt in unser Leben hinein. Christus als Licht der Welt. Inniglich, beinah z\u00e4rtlich dichtet Nicolai. Gro\u00dfe Sehnsucht nach N\u00e4he entfaltet der Theologe, wenn er darum bittet, dass Jesus ihn &#8211; und damit auch uns &#8211; freundlich umarmen m\u00f6ge. N\u00e4he, die guttut. Das Gef\u00fchl, sich aufgehoben und geborgen zu f\u00fchlen, eingeh\u00fcllt in Licht und Liebe \u2013 und dieser Wunsch stammt von einem Mann, der in seinem Alltag ganz und gar nicht zimperlich mit seinen Kollegen umgegangen sein soll.<\/p>\n<p>Die vierte Strophe ist die zentrale Strophe des Liedes. \u201eAuf dein Wort komm ich geladen\u201c \u2013 nun wird deutlich, was sich zuvor schon zeigte: Jesus gibt sich im Abendmahl in Brot und Wein. Ganz nahe kommt er uns und schenkt uns seine Kraft. Der Gottessohn befreit uns von dem, was unser Leben schwer sein l\u00e4sst, so wie sein Vater ihn als \u201estarker Held\u201c von den Fesseln des Todes befreit hat. Seine Liebe ist unendlich und rei\u00dft uns aus dem irdischen Leben zu sich in den Himmel. Es ist ein Tanz, der sich da zwischen Braut und Br\u00e4utigam entwickelt, den Johann Sebastian Bach in seinem vierstimmigen Satz auf besondere Weise vertont hat &#8211; und wir gleich miteinander singen werden. <em>(Strophe 6 ist im Gesangbuch vierstimmig abgedruckt).<\/em> Ein Tanz, bei dem wir eingeladen sind, mitzutanzen, ja, sogar, dazu zu klatschen. Ein Tanz, der wenige Momente vorher noch undenkbar schien. Dies macht f\u00fcr mich den Reiz des Liedes aus. Das G\u00f6ttliche umf\u00e4ngt unser menschliches Leid und l\u00f6st die Emotionen. Ich kann und darf loslassen. Loslassen von meinem Schmerz \u00fcber die Situation, loslassen von meiner Trauer, loslassen von\u00a0 [\u2026eigene Anliegen und Beispiele \u2026.]<\/p>\n<p>Und bei diesem Loslassen verliere ich mich nicht in ein Nichts ohne Grund, sondern werde aufgefangen und in die Arme genommen \u2013 von Gott, von der Musik, diesen ruhigen und eingehenden Kl\u00e4ngen. Vielleicht ist das der Grund, warum das Lied von Generation zu Generation weitergegeben wird und einen festen Platz in den Gesangb\u00fcchern durch die Jahrhunderte gefunden und Komponisten zu eigenen Interpretationen inspiriert hat. Dieses Lied schenkt echten Trost, es ver-tr\u00f6stet nicht. Es stellt das Licht nicht nur auf einen Scheffel, es hebt es hoch, damit es aller Welt leuchtet. Und wir? Wir lassen uns mitnehmen von der Sch\u00f6nheit des Klanges und gehen vorher vielleicht noch einmal kurz einen kleinen Schritt zur\u00fcck und \u00fcberlegen f\u00fcr uns, wen wir gerne mit in dieses Licht nehmen w\u00fcrden. Wen wir wo zum Tanz abholen \u2013 um miteinander Gottes Licht auszukosten und weiterzugeben. Amen<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><em> Zwingt die Saiten in Cythara<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>und lasst die s\u00fc\u00dfe Musika<\/em><\/p>\n<p><em>ganz freudenreich erschallen,<\/em><\/p>\n<p><em>dass ich m\u00f6ge mit Jesulein,<\/em><\/p>\n<p><em>dem wundersch\u00f6nen Br\u00e4ut\u2019gam mein,<\/em><\/p>\n<p><em>in steter Liebe wallen.<\/em><\/p>\n<p><em>Singet, springet,<\/em><\/p>\n<p><em>jubilieret, triumphieret, dankt dem Herren;<\/em><\/p>\n<p><em>gro\u00df ist der K\u00f6nig der Ehren.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li><em> Wie bin ich doch so herzlich froh,<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>dass mein Schatz ist das A und O,<\/em><\/p>\n<p><em>der Anfang und das Ende.<\/em><\/p>\n<p><em>Er wird mich doch zu seinem Preis<\/em><\/p>\n<p><em>aufnehmen in das Paradeis;<\/em><\/p>\n<p><em>des klopf ich in die H\u00e4nde.<\/em><\/p>\n<p><em>Amen, Amen,<\/em><\/p>\n<p><em>komm du sch\u00f6ne Freudenkrone, bleib nicht lange;<\/em><\/p>\n<p><em>deiner wart ich mit Verlangen.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>* Es ist eine Kurzpredigt, um den geltenden Gottesdienstregeln zu entsprechen. In manchen Landeskirchen wird zur Zeit leider nicht gesungen, da k\u00f6nnte der Kantor*in stellvertretend f\u00fcr die Gemeinde singen.<\/p>\n<p>Literatur:<\/p>\n<p>Die Lieder des Evangelischen Gesangbuchs, Kassel, Basel 2012<\/p>\n<p>Handbuch zum Evangelischen Kirchengesangbuch, G\u00f6ttingen 1970<\/p>\n<p><strong>F\u00fcrbitten <\/strong><\/p>\n<p>M\u00f6glicher Liedruf: \u201eChristus h\u00f6re uns!\u201c Aus \u201eWo wir dich loben\u201c, Nr.<strong> 13<\/strong><\/p>\n<p>Gott des Himmels und der Erde,<\/p>\n<p>wir danken dir f\u00fcr deinen Sohn Jesus Christus.<\/p>\n<p>Er ist der Morgenstern, dessen Licht unser Leben ausleuchtet.<\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr die Kinder dieser Welt,<\/p>\n<p>dass sie zu fr\u00f6hlichen und mutigen Menschen heranwachsen,<\/p>\n<p>die mit offenen Augen durch die Welt gehen,<\/p>\n<p>und ein offenes Herz f\u00fcr ihre Mitmenschen haben:<\/p>\n<p><em>Liedruf<\/em><\/p>\n<p>Wir bitten dich um dein Licht f\u00fcr alle,<\/p>\n<p>die f\u00fcr ihr eigenes Leben oder das Leben anderer nur noch schwarz sehen:<\/p>\n<p>Weil sie eine Krankheit plagt.<\/p>\n<p>Weil sie keine Kraft mehr in sich finden.<\/p>\n<p>Weil der Tod eines lieben Menschen ihnen den Boden unter den F\u00fc\u00dfen fort gerissen hat.<\/p>\n<p>Weil die Pandemie ihnen zusetzt.<\/p>\n<p>Schenke ihnen Hoffnung und Zuversicht, lass sie sp\u00fcren, dass sie nicht allein sind.<\/p>\n<p><em>Liedruf<\/em><\/p>\n<p>Wir bitten dich um dein Licht f\u00fcr alle,<\/p>\n<p>deren Leben nach Liebe d\u00fcrstet:<\/p>\n<p>Weil sie Gleichg\u00fcltigkeit erfahren.<\/p>\n<p>Weil sich niemand f\u00fcr sie zu interessieren scheint.<\/p>\n<p>Weil ihre Eltern ihrer Aufgabe nicht gerecht werden.<\/p>\n<p>Hilf, dass sie Orte der Geborgenheit finden und ihr eignes Herz sp\u00fcren.<\/p>\n<p><em>Liedruf<\/em><\/p>\n<p>Wir bitten dich um dein Licht f\u00fcr alle kleinen und gro\u00dfen Sterns\u00e4nger,<\/p>\n<p>die in den kommenden Tagen unterwegs sind,<\/p>\n<p>um dein Licht auszubreiten und zu bezeugen.<\/p>\n<p>Mache sie und uns alle zu Boten des Glaubens,<\/p>\n<p>dass wir \u00fcber uns selbst hinausschauen<\/p>\n<p>und wo immer es m\u00f6glich ist, den Frieden suchen und deine Liebe leben.<\/p>\n<p><em>Liedruf<\/em><\/p>\n<p>In der Stille\u2026<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Wibke Klomp, Wertheim<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Wibke.klomp@kbz.ekiba.de\">Wibke.klomp@kbz.ekiba.de<\/a><\/p>\n<p>Wibke Klomp, geb. 1975, Pfarrerin der evangelischen Landeskirche in Baden. Seit 2020 Dekanin des Evangelischen Kirchenbezirks Wertheim und Pfarrerin an der Stiftskirche Wertheim. Seit 1996 zusammen mit ihrem Ehemann Carsten Klomp Autorin der \u201eLiedvorschl\u00e4ge\u201c der Evangelischen Landeskirche in Baden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sch\u00f6n leuchtet der Morgenstern | Liedpredigt \u00fcber EG 70 (Tageslied)* | Epiphanias | 6. Januar 2022 | verfasst von Wibke Klomp | Wie sch\u00f6n leuchtet der Morgenstern voll Gnad und Wahrheit von dem Herrn, die s\u00fc\u00dfe Wurzel Jesse. Du Sohn Davids aus Jakobs Stamm, mein K\u00f6nig und mein Br\u00e4utigam, hast mir mein Herz besessen; [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6625,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,157,120,114,551,349,1108,296,109,1116,288],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-6654","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelle","category-beitragende","category-bes_gelegenheiten","category-deut","category-epiphanias","category-kasus","category-liedpredigten","category-predigt-ohne-spez-bibelstelle","category-predigten","category-predigtformen","category-wibke-klomp"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6654","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6654"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6654\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6662,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6654\/revisions\/6662"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6625"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6654"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6654"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6654"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=6654"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=6654"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=6654"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=6654"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}