{"id":6672,"date":"2022-01-05T15:56:03","date_gmt":"2022-01-05T14:56:03","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=6672"},"modified":"2022-01-05T15:58:59","modified_gmt":"2022-01-05T14:58:59","slug":"predigt-zu-jesaja-421-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-jesaja-421-9\/","title":{"rendered":"Predigt zu Jesaja 42,1-9"},"content":{"rendered":"<h3>Wer ist der Knecht? | 1. Sonntag nach Epiphanias | 9.1.2022 | Jesaja 42,1-9 | verfasst von Dr. Rainer Stahl |<\/h3>\n<p>\u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus,<\/p>\n<p>die Liebe Gottes<\/p>\n<p>und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes<\/p>\n<p>sei mit Euch allen!\u201c<\/p>\n<p>Liebe Leserin, lieber Leser!<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\n<p>Eine ganz merkw\u00fcrdige Beobachtung bestimmt mich: Ich habe \u2013 glaube ich \u2013 noch nie diesen gro\u00dfen Bibeltext in Jesaja 42 gepredigt. Unter den noch aufgehobenen Predigten finde ich eine solche jedenfalls nicht. Nur im Januar 2019 hatte ich bei einer Predigt auf den Satz vom \u201egeknickten Rohr\u201c hingewiesen, so auch im August letzten Jahres. Dar\u00fcber hinaus aber habe ich zu diesem Text schon oft nachgedacht und gearbeitet: Denn dieses Wort ist im Rahmen der Einheit zu den Propheten im Kirchlichen Fernunterricht, in dem sich Frauen und M\u00e4nner f\u00fcr die Freie Wortverk\u00fcndigung ausbilden lassen, nat\u00fcrlich ein ganz entscheidendes. Au\u00dferdem waren die Texte des Abschnittes ab Jesaja 40 in der Bibelwoche 1999\/2000, also vor 23 Jahren (!), den Gemeindegruppen aufgegeben. Und damals hatte ich f\u00fcr meine Th\u00fcringer Landeskirche ein Arbeitsheft f\u00fcr diese Bibelwoche unter dem Titel \u201eZukunft f\u00fcr Verzagte\u201c erarbeitet.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a> Deshalb darf ich jetzt eine eigene \u00dcbersetzung des hebr\u00e4ischen Textes an den Anfang stellen.<\/p>\n<p>1&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;[Jakob,] mein Knecht ist&nbsp; hier \u2013 ihn unterst\u00fctze ich.<\/p>\n<p>[Israel,] mein Erw\u00e4hlter \u2013 Gefallen hat (an ihm) meine Seele.<\/p>\n<p>Gegeben habe ich meinen Geist auf ihn.<\/p>\n<p>Recht f\u00fcr die V\u00f6lker wird er hervorbringen.<\/p>\n<p>2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nicht schreit er, und nicht wird er (seine Stimme) erheben.<\/p>\n<p>Und nicht wird er h\u00f6ren lassen in der Gasse seine Stimme.<\/p>\n<p>3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ein geknicktes Rohr \u2013 nicht wird er es zerbrechen.<\/p>\n<p>Und einen glimmenden Docht \u2013 nicht wird er ihn ausl\u00f6schen.<\/p>\n<p>Wahrhaftig wird er das Recht hervorbringen.<\/p>\n<p>4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nicht verglimmt er, und nicht knickt er ein \u2013<\/p>\n<p>bis er auf Erden das Recht aufgerichtet hat,<\/p>\n<p>und seine Tora \/ seine Weisung die Inseln erreicht.<\/p>\n<p>5 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So hat gesprochen der Gott Jahwe,<\/p>\n<p>der der Sch\u00f6pfer des Himmels ist und ihn ausspannte,<\/p>\n<p>der der Gr\u00fcnder der Erde ist und ihrer Gew\u00e4chse,<\/p>\n<p>der der Geber des Lebensodems f\u00fcr das Volk auf ihr ist<\/p>\n<p>und des Geistes derer, die auf ihr gehen.<\/p>\n<p>6&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich, Jahwe, habe dich in Gerechtigkeit gerufen,<\/p>\n<p>und ich halte dich fest an deiner Hand.<\/p>\n<p>Und ich werde dich beh\u00fcten und dich machen:<\/p>\n<p>Zu einem Bund des [einen] Volkes, zum Licht der \/ (aller) V\u00f6lker.<\/p>\n<p>7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Um zu \u00f6ffnen die Augen der Blinden,<\/p>\n<p>um herauszuf\u00fchren Gefangene aus Kerkern,<\/p>\n<p>aus dem Gef\u00e4ngnishaus die in Finsternis sitzen.<\/p>\n<p>8&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich, Jahwe \u2013 er ist mein Name.<\/p>\n<p>Und meinen Glanz \u2013 einem anderen gebe ich (ihn) nicht.<\/p>\n<p>Und meinen Ruhm \u2013 (nicht) f\u00fcr die Gottesbilder.<\/p>\n<p>9&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Fr\u00fchere \u2013 siehe, es kommt.<\/p>\n<p>Und Neues \u2013 ich vermelde es.<\/p>\n<p>Bevor es hervorsprosst, werde ich es euch h\u00f6ren lassen.\u201c<\/p>\n<p>Nun muss ich aber eine grundlegende Voraussetzung offenlegen: Ich werde versuchen, diesen Text als Christ zu predigen. Denn, wenn ich kein Christ w\u00e4re, sondern ein Jude zum Beispiel, w\u00fcrden meine Gedanken sicher in ganz andere Richtungen gehen\u2026<\/p>\n<p>Die entscheidende Frage, die uns dieses Bibelwort vorlegt, lautet: Wer ist der Knecht? Auf der Basis des hebr\u00e4ischen Originals werden viele F\u00e4higkeiten und Wirkungsm\u00f6glichkeiten dieses Gottesknechts bewusst. Wer er aber sein wird \u2013 das bleibt offen.<\/p>\n<p>Als Christ kann ich, ja: muss ich das christliche Neue Testament zu Rate ziehen. Dort wird mehrmals auf unser Bibelwort angespielt: Bei der Darstellung des Babys Jesus im Tempel (Lukas 2), bei der Taufe Jesu (Markus 1; Lukas 3), bei der Verkl\u00e4rung Jesu (Lukas 9), bei der Antwort auf die Frage von Johannes dem T\u00e4ufer (Matth\u00e4us 11; Lukas 7). Hier \u00fcberall hatten die Evangelisten an Formulierungen angespielt, die sie aus Jesaja 42 kannten! Und dann hatte Matth\u00e4us sogar die Frage nach Jesus mit dem Bekenntnis beantwortet, dass er n\u00e4mlich der Gottesknecht sei \u2013 dabei aus Jesaja 42 w\u00f6rtlich zitierend:<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">Matth\u00e4us 12,18&nbsp; \u201eSiehe, das ist mein Knecht, den ich erw\u00e4hlt habe,<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">&nbsp;mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat;<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">ich will meinen Geist auf ihn legen,<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">&nbsp;und er soll den V\u00f6lkern das Recht verk\u00fcndigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">19&nbsp;&nbsp;&nbsp; Er wird nicht streiten noch schreien,<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">&nbsp;und man wird seine Stimme nicht h\u00f6ren auf den Gassen;<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">20&nbsp;&nbsp;&nbsp; das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen,<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">und den glimmenden Docht wird er nicht ausl\u00f6schen,<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">bis er das Recht zum Sieg f\u00fchrt;<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">&nbsp;21&nbsp;&nbsp; und die V\u00f6lker werden auf seinen Namen hoffen.\u201c<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[ii]<\/a><\/p>\n<p>Wenn ich Christ zu sein versuche, kann ich an dieser so differenzierten Antwort auf die Frage danach, wer der Gottesknecht sein mag, nicht vor\u00fcbergehen: Der Gottesknecht war, <u>er ist<\/u> Jesus aus Nazareth, der Gekreuzigte und der Auferweckte, der Auferstandene!<\/p>\n<p>Gehen wir dieser Einsicht noch genauer nach. Nutzen wir dabei die Aussagen des alten hebr\u00e4ischen Wortes:<\/p>\n<p>V.2:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eNicht schreit er, und nicht wird er (seine Stimme) erheben.<\/p>\n<p>Und nicht wird er h\u00f6ren lassen in der Gasse seine Stimme.\u201c \u2013 Jesus hat \u00fcberzeugend gepredigt und gelehrt. Aber er hat die Werbetrommel nicht geschlagen. Er hat von der inhaltlichen Bedeutsamkeit seiner Aussagen her \u00fcberzeugt.<\/p>\n<ol>\n<li>3a: \u201eEin geknicktes Rohr \u2013 nicht wird er es zerbrechen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Und einen glimmenden Docht \u2013 nicht wird er ihn ausl\u00f6schen.\u201c \u2013 Jesus hat auch beim Reden Gewalt nicht genutzt. Er hat die Menschen in Not aufgenommen, begleitet, ermutigt und auf neuen Weg gestellt.<\/p>\n<ol>\n<li>3b.4: \u201eWahrhaftig wird er das Recht hervorbringen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Nicht verglimmt er, und nicht knickt er ein \u2013<\/p>\n<p>bis er auf Erden das Recht aufgerichtet hat,<\/p>\n<p>und seine Tora \/ seine Weisung die Inseln erreicht.\u201c \u2013 Jesus hat neue Regeln verk\u00fcndigt, die jedem Leben neue Bedeutsamkeit geben. Er hat die alten Regeln von Macht und Sieg beiseitegelegt, ersetzt durch die Regeln der Liebe, die dazu helfen, auch die Gegnerin, den Gegner als Menschen wahrzunehmen.<\/p>\n<ol>\n<li>6a.c: \u201eIch, Jahwe, habe dich in Gerechtigkeit gerufen,<\/li>\n<\/ol>\n<p>und ich halte dich fest an deiner Hand.<\/p>\n<p>Und ich werde dich [\u2026] machen:<\/p>\n<p>[\u2026] zum Licht (aller) V\u00f6lker.\u201c \u2013 Jesus ist es, der allen Hoffnungen und Sehns\u00fcchten nach<\/p>\n<p>Frieden und guter Ordnung einen Grund gibt.<\/p>\n<p>Viele Jahre meines Lebens habe ich im realexistierenden Sozialismus der DDR gelebt. Gegen alle entt\u00e4uschenden und zerst\u00f6renden Erfahrungen jener Zeit m\u00fcssen wir in Erinnerung behalten, dass zum Fundament jenes Sozialismus auch Anregungen aus dem Christentum geh\u00f6rten. Wenn ich das recht sehe: Seit den 20-iger Jahren des 20-igsten Jahrhunderts gab es die sogenannten \u201eReligi\u00f6sen Sozialisten\u201c. Vom Vater meines praktisch-theologischen Lehrers, Prof. Dr. Klaus-Peter Hertzsch, n\u00e4mlich von Prof. em. Dr. Erich Hertzsch, habe ich gelernt: Als Sozialist muss man eigentlich Gott nicht leugnen, kann man vielmehr am Glauben an Gott festhalten und von diesem Glauben her aktiv in der Gesellschaft, in der Stadt und im Dorf, mitwirken, in kleiner M\u00fcnze mitgestalten, was in unserem Bibelwort Gro\u00dfartiges von Gott gesagt wird:<\/p>\n<p>V.5:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eSo hat gesprochen der Gott Jahwe,<\/p>\n<p>der der Sch\u00f6pfer des Himmels ist und ihn ausspannte,<\/p>\n<p>der der Gr\u00fcnder der Erde ist und ihrer Gew\u00e4chse,<\/p>\n<p>der der Geber des Lebensodems f\u00fcr das Volk auf ihr ist<\/p>\n<p>und des Geistes derer, die auf ihr gehen. [\u2026]<\/p>\n<p>V.8:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich, Jahwe \u2013 er ist mein Name.<\/p>\n<p>Und meinen Glanz \u2013 einem anderen gebe ich (ihn) nicht.<\/p>\n<p>Und meinen Ruhm \u2013 (nicht) f\u00fcr die Gottesbilder.\u201c<\/p>\n<p>Noch einen Schritt mehr k\u00f6nnen wir gehen: Die j\u00fcdischen \u00dcbersetzer unseres Bibelwortes in die griechische Sprache etwa im 2. Jahrhundert vor Christus in Alexandria in \u00c4gypten haben eine ganz neue Verstehensm\u00f6glichkeit in das biblischen Wort eingef\u00fcgt \u2013 vielleicht damit eine Verstehensm\u00f6glichkeit verschriftet, die m\u00f6glicherweise schon l\u00e4nger wenigstens in ihrer Gemeinschaft diskutiert und unterst\u00fctzt wurde: Nicht eine Einzelperson ist dieser Gottesknecht, sondern die Gemeinschaft der Glaubenden ist es:<\/p>\n<p>V.1:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201e<u>Jakob<\/u>, mein Knecht ist hier \u2013 ihn unterst\u00fctze ich.<\/p>\n<p><u>Israel<\/u>, mein Erw\u00e4hlter \u2013 Gefallen hat (an ihm) meine Seele.<\/p>\n<p>Gegeben habe ich meinen Geist auf ihn.\u201c<\/p>\n<p>K\u00f6nnen wir uns darauf einlassen? Jetzt wage ich einen Schritt, den ich gegen Missverst\u00e4ndnisse absichern muss: Ich sagte, dass ich zu diesem Bibeltext nicht als Jude arbeiten kann. Dass ich zu ihm als Christ arbeiten muss. Darf ich dann auch diese gro\u00dfartige Anregung aufnehmen und sie \u2013 ohne sie unseren j\u00fcdischen Freunden wegzunehmen \u2013 auf meine Gemeinschaft in der Gemeinde, in der Kirche beziehen? Meine Gemeinde, meine Kirche, die Gemeinden, die ich besuchen kann \u2013 diese sind auch solch ein Knecht, solch ein Erw\u00e4hlter.<\/p>\n<p>Ein Erlebnis tritt vor mein inneres Auge: Am 4. September 2018 in der Gemeinde der Evangelisch-Lutherischen Kirche Ingriens in der Russischen F\u00f6deration in Syktyvkar \u2013 weit im Norden Russlands \u2013 waren mehrere russlanddeutsche Frauen eine halbe Stunde vor Beginn der Andacht gekommen und begannen, Lieder aus ihrem russlanddeutschen Gesangbuch \u201eLiederschatz\u201c zu singen. Ich habe mich nat\u00fcrlich zu ihnen gesetzt und mit ihnen gesungen, um zu zeigen, dass ich auch zu ihnen geh\u00f6re. Wir haben mit unserem Singen bezeugt, dass Gott der wahre Herr unseres Lebens ist \u2013 dies f\u00fcr uns alle gemeinsam: f\u00fcr die Russlanddeutschen, f\u00fcr die Russen und f\u00fcr die Menschen anderer Nationalit\u00e4ten dieser Komi-Republik: Wir gemeinsam vertrauen Gott, wir gemeinsam glauben (!) diesen Gott!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>\u201eUnd der Friede Gottes,<\/p>\n<p>der h\u00f6her ist als unsere Vernunft,<\/p>\n<p>bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Lied empfehle ich EG 425 aus dem Jahr 1963:<\/p>\n<p>\u201eGib uns Frieden jeden Tag! Lass uns nicht allein.<\/p>\n<p>Du hast uns dein Wort gegeben, stets bei uns zu sein.<\/p>\n<p>Denn nur du, unser Gott, denn nur du, unser Gott, hast die Menschen in der Hand.<\/p>\n<p>Lass uns nicht allein.<\/p>\n<p>Gib uns Freiheit jeden Tag! Lass uns nicht allein.<\/p>\n<p>Lass f\u00fcr Frieden uns und Freiheit immer t\u00e4tig sein.<\/p>\n<p>Denn durch dich, unsern Gott, denn durch dich, unsern Gott, sind wir frei in jedem Land.<\/p>\n<p>Lass uns nicht allein.<\/p>\n<p>Gib uns Freude jeden Tag! Lass uns nicht allein.<\/p>\n<p>F\u00fcr die kleinsten Freundlichkeiten lass uns dankbar sein.<\/p>\n<p>Denn nur du, unser Gott, denn nur du, unser Gott, hast uns alle in der Hand.<\/p>\n<p>Lass uns nicht allein.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dr. Rainer Stahl<\/p>\n<p>Erlangen<\/p>\n<p><a href=\"mailto:rainer.stahl.1@gmx.de\">rainer.stahl.1@gmx.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1951 geboren, Studium der Theologie in Jena, Assistent im Alten Testament, 1981 ordiniert, Pfarrer der Ev.-Luth. Kirche in Th\u00fcringen, zwei Jahre lang Einsatz beim Lutherischen Weltbund in Genf, dann Pfarrer in Altenburg, Alttestamentler an der Kirchlichen Hochschule in Leipzig, Referent des Th\u00fcringer Landesbischofs in Eisenach, seit 1998 Dienst f\u00fcr den Martin-Luther-Bund (das lutherische Diasporawerk) in Erlangen, seit 2016 im Ruhestand.]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a>&nbsp;&nbsp; Vgl.: Rainer Stahl: Zukunft f\u00fcr Verzagte, hg. durch den Arbeitskreis Missionarische Dienste in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Th\u00fcringen, o.J., besonders S. 12-15.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[ii]<\/a>&nbsp;&nbsp; Entsprechend der Lutherbibel, revidiert 2017, Stuttgart 2016. Dass dieser Text hochinteressante Unterschiede zum hebr\u00e4ischen Original und auch zur griechischen \u00dcbersetzung, der Septuaginta, aufweist, sei jetzt nur benannt \u2013 ohne dass dies in einer Predigt diskutiert werden kann. Die besondere \u00c4nderung in der Septuaginta (siehe unten) wird im Zitat im griechischen Neuen Testament gerade <u>nicht<\/u> aufgenommen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer ist der Knecht? | 1. Sonntag nach Epiphanias | 9.1.2022 | Jesaja 42,1-9 | verfasst von Dr. Rainer Stahl | \u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch allen!\u201c Liebe Leserin, lieber Leser! Liebe Schwestern und Br\u00fcder! 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