{"id":6948,"date":"2022-02-08T11:04:08","date_gmt":"2022-02-08T10:04:08","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=6948"},"modified":"2022-02-08T11:10:04","modified_gmt":"2022-02-08T10:10:04","slug":"jeremia-9-22-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jeremia-9-22-23\/","title":{"rendered":"Jeremia 9, 22-23"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-medium-font-size\" id=\"eigenlob-und-lob-gottes-septuagesima-13-02-2022-predigt-zu-jer-9-22-23-verfasst-von-klaus-wollenweber\"><strong>Eigenlob und Lob Gottes | 13.02.2022 | Predigt zu Jer 9, 22-23 | verfasst von Klaus Wollenweber |<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen<\/p>\n\n\n\n<p>Ich lese zwei Verse aus dem 9. Kapitel des Propheten Jeremia:<\/p>\n\n\n\n<p><em>So spricht der HERR: Ein Weiser r\u00fchme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker r\u00fchme sich nicht seiner St\u00e4rke, ein Reicher r\u00fchme sich nicht seines Reichtums.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Sondern wer sich r\u00fchmen will, der r\u00fchme sich dessen, dass er klug sei und mich kenne, dass ich der HERR bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit \u00fcbt auf Erden; denn solches gef\u00e4llt mir, spricht der HERR.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n\n\n\n<p>als ich diese beiden biblischen Verse f\u00fcr die Predigt am heutigen Sonntag las, fiel mir sofort die Redewendung ein: \u201eBescheidenheit ist eine Zier; doch weiter kommt man ohne (ihr)!\u201c \u2013 Ich pers\u00f6nlich bin mit der immer neuen Aufforderung zur Bescheidenheit und Zur\u00fcckhaltung erzogen worden. Kennen Sie diese Einstellung auch? Mir ist das Sprichwort zur Gen\u00fcge bekannt: \u201eEigenlob stinkt\u201c; im Mittelpunkt stehen, sich selbst herausstellen \u2013 das macht \u201eman\u201c nicht! Selbstlosigkeit ist angesagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber ich freue mich doch \u2013 im beruflichen wie im privaten Umfeld &#8211; \u00fcber jedes Lob und jede Anerkennung, und ich erz\u00e4hle gerne weiter: Ich habe etwas gut hingekriegt; mir ist etwas gelungen, z.B. habe ich einen Konflikt zweier Mitarbeitenden auf einen positiven Weg bringen k\u00f6nnen; oder: ich habe eine Predigt halten k\u00f6nnen, die eine Reihe von Besuchern des Gottesdienstes anschlie\u00dfend gerne nochmals nachlesen wollten; oder: unsere Kinder haben sich in den Sommerferien w\u00e4hrend ihrer Kindheit an der See richtig wohl gef\u00fchlt und wollten immer wieder mit uns Eltern dorthin. Ich bin irgendwie stolz auf mich, meine Begabung, das gute Zusammensein mit meiner Frau und den Kindern, und ich f\u00fchle mich gut dabei! Ich habe mich nicht ausdr\u00fccklich meiner Empathie und meiner geistigen F\u00e4higkeiten ger\u00fchmt, aber ich habe schon von dieser Anerkennung her ein \u201eWeiter-so\u201c gesp\u00fcrt und das Lob als Ansporn genossen. Ich denke auch, dass man sich wohl selbst \u00fcber etwas Gelungenes freuen und auf die eigene Schulter klopfen kann, ohne auf das Lob anderer warten zu m\u00fcssen. Wenn ein Geschehen erfolgreich gelungen ist, dann bin ich auch ohne fremdes Lob stolz, dabei mitgewirkt zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin \u00fcberzeugt, dass Lob und Anerkennung wichtige Kriterien f\u00fcr das Wachsen des Selbstwertgef\u00fchls und des Selbstbewusstseins sind. Aufgrund von Ohnmachtsgef\u00fchlen ist bei vielen Menschen heute dieses Selbstwertgef\u00fchl br\u00fcchig geworden. Kennen Sie in der Kindererziehung die fragende Redewendung: \u201eHaben Sie heute schon Ihr Kind gelobt?\u201c Diese Maxime einer Lebenshaltung ist doch auf jedes Alter \u00fcbertragbar. Von Kindheit an ist sie notwendig. Denn Lob und Anerkennung haben etwas lebendig Aufrichtendes in dem Einerlei des Alltags. Der gelobte Mensch geht nicht mehr \u00e4ngstlich gebeugt, sondern aufrecht und froh seinen weiteren Weg. Nicht umsonst gibt es die \u00fcberspitzte Redewendung: \u201eWer angibt, hat mehr vom Leben!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde, lasst uns auf der Grundlage der genaueren \u00dcberpr\u00fcfung die Worte des Propheten Jeremia bedenken. Er wettert \u00fcberhaupt nicht dagegen, dass ein Mensch Weisheit, St\u00e4rke und Reichtum besitzt. Jedoch will er in seinem j\u00fcdischen Glaubensverst\u00e4ndnis die Menschen im Volk Israel darauf hinweisen, dass sie alle diese Gaben und F\u00e4higkeiten von Gott geschenkt bekommen haben; sie haben sie nicht aus sich heraus, &#8211; auch nicht aus dem technischen Fortschritt. Deshalb m\u00fcssen sie daran denken, dem Sch\u00f6pfergott zu danken, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit auf Erden aus\u00fcbt. Die entscheidende Klugheit des Menschen besteht darin, dass er diesen Sch\u00f6pfergott kennt, von seinem Wirken wei\u00df und sich dessen Handeln r\u00fchmt. Denn das Handeln Gottes ist f\u00fcr den Glaubenden die Maxime seines Lebensvollzugs.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen weise sein, Macht und Reichtum erworben haben. Vergessen wir jedoch nicht, dass wir selbst nicht der Sch\u00f6pfer dieser Gaben sind. Wir sind und bleiben Gesch\u00f6pfe, die letztlich von der Barmherzigkeit, vom Recht und der Gerechtigkeit Gottes, des Sch\u00f6pfers, leben. Ich wei\u00df, dass uns diese Lebenseinstellung schwerf\u00e4llt, zumal wenn es so aussieht, als ob wir alles im Leben aus uns selbst fest im Griff haben. Nehmen wir als Beispiel die Covit-19 Pandemie: sie h\u00e4lt uns vor Augen, wie verletzlich wir sind und wie unbarmherzig und unberechenbar der Virus zuschl\u00e4gt. Mit vielen Politikern und Forschern bilden sich manche ein, Corona besiegen zu k\u00f6nnen. Stattdessen erleben wir jedoch eine Verwirrung: Menschen planen, berechnen, verwerfen Ergebnisse, m\u00fcssen permanent neue Ma\u00dfnahmen ergreifen und beruhigende Hinweise aufstellen usw. Sie werden dennoch nicht Herr des Virus. Ich glaube fest: Diese Seuche hat auch mit Gott nichts zu tun; es ist unsere menschlich-irdische Angelegenheit des Missbrauchs der uns anvertrauten Sch\u00f6pfung. Wir k\u00f6nnen uns mit unserer Weisheit und St\u00e4rke und unserem Reichtum nicht eines Sieges r\u00fchmen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen einzelne Etappen siegreich sein, wie z.B. die Impf-Vakzime und deren positive Wirkung. Forschung ist und bleibt gut und sinnvoll.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch lenkt der Prophet Jeremia unseren Blick von unserer Selbsteinsch\u00e4tzung und manchmal auch Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung weg auf den Gott, den wir immer wieder \u00fcber unserem Egozentrismus vergessen. Der Prophet erlebt \u2013 \u00e4hnlich wie wir heute &#8211; , dass viele Personen in seinem Volk von der Beziehung des Sch\u00f6pfergottes zu seinen Gesch\u00f6pfen nicht mehr viel halten; sie bauen und vertrauen in ihrer Arroganz lieber auf ihr eigenes Wissen, beachten weniger die Situation des N\u00e4chsten und schaffen so eine immer weiter ge\u00f6ffnete Schere zwischen reichen und armen Mitb\u00fcrgerInnen. Wenn sie sich r\u00fchmen und Halleluja singen, sagen sie in Wirklichkeit: \u201eGelobt sei ich!\u201c Jeremias Klage benennt die Willk\u00fcrherrschaft, die Gewalt und Ausbeutung, das Profitstreben, den Betrug und die L\u00fcge. In seinen prophetischen Schriften beklagt Jeremia in immer st\u00e4rker herausfordernden Worten das Missverhalten der Menschen in ihrem j\u00fcdischen Glauben. Er kritisiert, dass das menschliche Recht nach eigener Macht und Weisheit definiert und umgesetzt wird. Soziales Verhalten ist weithin gestorben. Wenn man sich dieser Situation r\u00fchmt, sagt der Prophet, dann hat man auf das falsche Pferd gesetzt. Das ist Unglaube! Das ist ein Dasein fern von Gott.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Klugheit des Glaubens besteht gerade darin, auf die Barmherzigkeit, das Recht und die Gerechtigkeit Gottes zu setzen. Ich will dies auf uns \u00fcbertragen. Barmherzig ist Gott mit Ihnen und mir, wenn wir z.B. unsicher, verletzlich, verletzbar und orientierungslos sind oder werden. Wenn wir an unsere eigene Lebensgeschichte denken, dann erinnert darin so manches an eine Baustelle; wir werden lebenslang nicht fertig; es entstehen neue Risse, manchmal sogar Br\u00fcche oder es st\u00fcrzt schon mal etwas ein. Barmherzigkeit Gottes bedeutet nun: Gott straft und verl\u00e4sst uns nicht wegen der Baustellen unseres Lebens, wegen der Fehler, Schuldigkeiten und Krisen auf unserem Lebensweg; er richtet nicht, er verurteilt nicht; er richtet uns vielmehr auf! Er l\u00e4sst uns getrost zur\u00fcckblicken und richtet unsere Augen hoffnungsvoll nach vorne. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und denken wir an das Recht Gottes, so versteht der Prophet darunter, dass der Sch\u00f6pfergott kein vernichtendes Urteil \u00fcber uns spricht,- was auch geschah: selbst verschuldet oder nicht &#8211; , sondern im Gegenteil, er signalisiert einen neuen Anfang f\u00fcr uns. Nach einer Scheidung, nach einer schweren Krankheit, nach einem beruflichen Scheitern, nach einer hoffnungslosen Diagnose \u2013 immer gibt es einen Neuanfang, in dem eine sch\u00f6pferische Kraft und St\u00e4rke Gottes steckt. Was f\u00fcr uns wie ein unr\u00fchmliches Ende aussehen mag, das ist vor Gottes Angesicht keins. Wir k\u00f6nnen auch als Vorbild das unr\u00fchmliche Ende Jesu am Kreuz vor Augen haben. Der zutiefst Gebeugte ist der, der Gottes Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit wieder herstellt. Er richtet uns auf! So k\u00f6nnen wir uns unserer Weisheit und St\u00e4rke r\u00fchmen, aber ebenso unserer eigenen Schw\u00e4chen und unseres Bekenntnisses zu unserem schuldhaften Versagen. Seit Jahrhunderten sprechen wir im Glaubensbekenntnis \u201evon dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten\u201c. Auch hier verstehe ich das \u201eRichten\u201c nicht im Sinne von \u201eStrafurteilen\u201c und Verurteilen. Wir k\u00f6nnen uns vielmehr darauf verlassen, dass Gott uns aufrichtet, uns unter den m\u00f6glichen Tr\u00fcmmern unseres Lebens herauszieht und wieder auf die Beine stellt. Er weist Ihnen und mir den Weg, auf dem wir Gottes Recht und Barmherzigkeit r\u00fchmen k\u00f6nnen. Er hilft uns, sinnvoll auf dem Markt der Eitelkeiten zu unterscheiden zwischen Selbstlob und Lob Gottes. Denn auf eins kann ich mich felsenfest verlassen: Barmherzig und gn\u00e4dig ist der Herr, geduldig und von gro\u00dfer G\u00fcte.<\/p>\n\n\n\n<p>Amen<\/p>\n\n\n\n<p>Der Friede Gottes, welcher h\u00f6her ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserm Herrn. Amen<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>Lied EG Nr. 317&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lobe den Herren, den m\u00e4chtigen K\u00f6nig der Ehren<\/p>\n\n\n\n<p>Lied EG Nr. 321&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und H\u00e4nden<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>Bischof em. Klaus Wollenweber<\/p>\n\n\n\n<p>Bonn<\/p>\n\n\n\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:Klaus.Wollenweber@posteo.de\">Klaus.Wollenweber@posteo.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Viele Jahre Gemeindepfarrer in der Ev. Keuzkirchengemeinde Bonn; ab 1988 theologischer Oberkirchenrat in der Ev. Kirche der Union (EKU) Berlin ( heute: Union Ev. Kirchen (UEK) in Hannover ); ab 1995 Bischof der \u201eEv. Kirche der schlesischen Oberlausitz\u201c mit dem Amtssitz in G\u00f6rlitz \/ Nei\u00dfe&nbsp; (heute: \u201eEv. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz\u201c (EKBO) ); seit 2005 im Ruhestand wohnhaft in Bonn. H\u00e4ufig aktiv in der Vertretung von Pfarrerinnen und Pfarrern in Bonn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigenlob und Lob Gottes | 13.02.2022 | Predigt zu Jer 9, 22-23 | verfasst von Klaus Wollenweber | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen Ich lese zwei Verse aus dem 9. 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