{"id":6999,"date":"2022-02-08T18:06:13","date_gmt":"2022-02-08T17:06:13","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=6999"},"modified":"2022-02-08T18:10:39","modified_gmt":"2022-02-08T17:10:39","slug":"jeremia-922-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jeremia-922-23\/","title":{"rendered":"Jeremia 9,22-23"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Wer sich r\u00fchmt, r\u00fchme sich des Herrn | 13.02.2022 | Jer 9,22-23 | Thomas Muggli-Stokholm<\/strong> |<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>So spricht der EWIGE: Wer weise ist, r\u00fchme sich nicht seiner Weisheit, und der Starke r\u00fchme sich nicht seiner St\u00e4rke, wer reich ist, r\u00fchme sich nicht seines Reichtums. Sondern dessen r\u00fchme sich, wer sich r\u00fchmt: einsichtig zu sein und mich zu erkennen, dass ich, der EWIGE, es bin, der Gnade, Recht und Gerechtigkeit \u00fcbt auf Erden, denn daran habe ich Gefallen. Spruch des EWIGEN.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Gemeinde. Mir macht es Freude, Gottesdienste vorzubereiten und mit Ihnen zusammen zu feiern. So lege ich grossen Wert auf eine sorgf\u00e4ltige Gestaltung der Predigt und der Liturgie. Und ich stelle hohe Anspr\u00fcche an mich selbst. Klar freue ich mich deshalb, wenn ich dann und wann positive Feedbacks bekomme und f\u00fcr einen gelungenen Gottesdienst ger\u00fchmt werde. Doch mit dem heutigen Predigttext werden alle Freude und aller Stolz \u00fcber Gelungenes, \u00fcber Leistung und Erfolg verd\u00e4chtig, ja eigentlich unm\u00f6glich. Denn wir d\u00fcrfen uns nicht mehr r\u00fchmen, weder f\u00fcr unsere Weisheit, noch f\u00fcr unsere St\u00e4rke noch f\u00fcr unseren Reichtum. Wer mit dem Glauben an Gott ernst machen will, muss einsehen, dass er von sich aus niemand und nichts ist. Alles, was ein Mensch erkennt, was er kann und hat, verdankt er dem ewigen Gott. Ihn allein soll er r\u00fchmen, sich selbst aber in Demut und Bescheidenheit \u00fcben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das t\u00f6nt altbekannt. Es ist tief eingebrannt in uns als Inbegriff christlicher Moral: Wer glaubt, macht sich klein und tut sich ja nicht hervor. Wen wundert es da, dass die Kirchen heute immer leerer werden, w\u00e4hrend unz\u00e4hlige Menschen an Sportveranstaltungen pilgern, um mitzufiebern mit ihren Idolen und \u2013 falls sie gewinnen \u2013 etwas von ihrem Ruhm und ihrer Ehre mitzubekommen? Ja, w\u00e4re unsere Welt nicht todlangweilig, wenn es keinen Wettlauf mehr g\u00e4be, wer die Kl\u00fcgere und wer der St\u00e4rkere ist? Sogar Paulus, welcher sonst nicht genug betonen kann, dass wir nicht durch eigene Werke, sondern durch den Glauben allein gerettet werden, schl\u00e4gt im Philipperbrief wettk\u00e4mpferische T\u00f6ne an und schreibt: \u201eIch richte meinen Lauf auf das Ziel aus, um den Siegespreis zu erringen, der unserer himmlischen Berufung durch Gott in Christus Jesus verheissen ist.\u201c (Phil 3,14)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Verfasser unseres Textes war zu Lebzeiten unbeliebt. Jeremia wurde verfolgt und ins Gef\u00e4ngnis geworfen. Er \u00fcberlebte mehrere Anschl\u00e4ge und Mordversuche. Grund daf\u00fcr ist seine Verk\u00fcndigung, die in ihrer Sch\u00e4rfe weit \u00fcber unseren Predigttext hinausgeht: Im Namen Gottes f\u00e4llt der Prophet ein vernichtendes Urteil \u00fcber das Volk Israel und k\u00fcndigt den nahen Untergang an. So ist auch unser Predigttext eingebettet in ein Kapitel voller Beschuldigungen und Drohungen. Jeremia brandmarkt alle seine Volksgenossen als L\u00fcgner, Betr\u00fcger und Diebe. So ist Gottes Urteil gef\u00e4llt. Er wird sein Volk mit brutalen Strafen schlagen, es den Heidenv\u00f6lkern gleichstellen und untergehen lassen. In den Versen vor unserem Text ruft der Prophet darum die Frauen auf, ihre T\u00f6chter das Wehklagen zu lehren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie aussichtslos die Lage ist, macht Jeremia mit drastischen Worten deutlich. Er schreibt:&nbsp;<em>\u201eDie Leichen der Menschen werden herumliegen wie D\u00fcnger auf dem Feld und wie abgeschnittene \u00c4hren hinter dem Schnitter, und da ist niemand, der sie sammelt\u201c&nbsp;<\/em>(Jer 9,21).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da gibt es tats\u00e4chlich nichts mehr zu r\u00fchmen \u2013 und unser Predigttext wirkt im Vergleich zum grossen Rest des Kapitels geradezu zahm. JA, die Mahnungen Jeremias auf menschlichen Ruhm zu verzichten, sind weniger ein moralischer Appell als ein zarter Lichtblick: Der Prophet \u00f6ffnet in der absolut hoffnungslosen Situation die T\u00fcr in die Zukunft: Politisch gibt nichts mehr zu hoffen und schon gar nichts zu r\u00fchmen. Was den Menschen und seine F\u00e4higkeiten betrifft, ist nichts mehr m\u00f6glich, nichts, ausser die Umkehr zu Gott. So verk\u00fcndigt Jeremia: \u201eDessen r\u00fchme sich, wer sich r\u00fchmt: einsichtig zu sein und mich zu erkennen, dass ich, der EWIGE, es bin, der Gnade, Recht und Gerechtigkeit \u00fcbt auf Erden, denn daran habe ich Gefallen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geschichte gibt Jeremia Recht: Der Staat Israel kommt noch zu seinen Lebzeiten unter die R\u00e4der. Die kulturell, religi\u00f6s und wirtschaftlich verwahrloste Gesellschaft hat keine Chance gegen die \u00dcbermacht Babylons. Alle menschliche Weisheit, St\u00e4rke und Finanzkraft scheitern kl\u00e4glich. Die einst stolze Stadt Jerusalem wird dem Erdboden gleichgemacht, das Land gepl\u00fcndert, ein grosser Teil der Bev\u00f6lkerung ins Exil verschleppt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Einzige, was Israel dort in seiner tiefen Not hilft, ist der Rettungsanker, den ihm der Prophet Jeremia hingehalten hat: Busse tun, umkehren zu Gott, ihm die Ehre geben, ihn allein r\u00fchmen. Denn Gott allein schenkt den Seinen eine Identit\u00e4t, die im Flug der Zeit bestehen bleibt, indem er Gnade, Recht und Gerechtigkeit \u00fcbt auf Erden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eDessen r\u00fchme sich, wer sich r\u00fchmt: einsichtig zu sein und mich zu erkennen.\u201c&nbsp;<\/em>Diese Aufforderung ist in vielen Psalmen umgesetzt. Einige von ihnen, wie der Psalm 146, den wir gemeinsam gebetet haben, beginnen mit dem Ruf \u00abHalleluja\u00bb &#8211; was \u00fcbersetzt heisst:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">R\u00fchmt den EWIGEN. Es f\u00e4llt auf, dass dieses \u00abHalleluja\u00bb wenig mit der aktuellen Befindlichkeit der Betenden zu tun hat. Gerade Psalm 146 erw\u00e4hnt ausf\u00fchrlich Menschen, die auf der Schattenseite leben: Unterdr\u00fcckte, Hungrige, Gefangene, Blinde, Gebeugte, Fremdlinge, Witwen und Waisen. Ihnen verhilft Gott zu ihrem Recht, w\u00e4hrend er der Macht der F\u00fcrsten und den Machenschaften der Frevler ein Ende setzt. Der Psalm singt mit seinem R\u00fchmen Gottes an gegen eine Wirklichkeit, in der es eigentlich nichts zu r\u00fchmen gibt. Doch was soll das bringen? Wir k\u00f6nnen Gott noch so r\u00fchmen. In der Welt bleibt die alte Hackordnung bestehen, wo die Lauten, Starken und Reichen das Sagen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor einigen Jahren verfassten ausgerechnet zwei erkl\u00e4rte Agnostiker ein vielbeachtetes Buch zur Bibel: Der Evolutionsbiologe Karel van Schaik und der Historiker Kai Michel schrieben gemeinsam \u00abDas Tagebuch der Menschheit\u00bb. Dieses will eine eine \u00abevolution\u00e4r inspirierte Erkundungstour\u00bb durch das Buch der B\u00fccher unternehmen, um es endlich \u00abausreichend zu w\u00fcrdigen\u00bb, wie es im Vorwort heisst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessanterweise gehen die beiden Autoren dabei von genau der Spannung aus, welche die beiden Verse unseres Predigttextes pr\u00e4gt: Auf der einen Seite eine Welt, die von Ungleichheit, Unrecht und einem gnadenlosen Kampf um Stellung und Besitz gepr\u00e4gt ist. Auf der anderen Seite das Ideal von Recht und Gerechtigkeit, ein gn\u00e4diger Zustand, wo niemand dominiert und alle gleichberechtigt zusammenleben. Die Autoren orten diesen heilvollen Urzustand im Biblischen Paradies. Hier f\u00fchren Adam und Eva ein friedliches Leben. Unsere Autoren deuten dies als Beschreibung der Fr\u00fchgeschichte der Menschheit, wo wir als J\u00e4ger und Sammler lebten: Es gab keinen Besitz, alles geh\u00f6rte allen, Mann und Frau waren gleichberechtigt. Oder in den Worten Jeremias gesagt: Es herrschten vollkommene Gnade, Recht und Gerechtigkeit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das \u00dcbel begann, als sich eine sesshafte Bauernkultur entwickelte. Dies brachte Privatbesitz, Arbeitsteilung, die Unterscheidung von Herren und Knechten und die Unterdr\u00fcckung der Frau mit sich. Gem\u00e4ss den Autoren verarbeitet die Bibel diesen Kulturschock mit der Erz\u00e4hlung vom S\u00fcndenfall, der zum Rauswurf aus dem Paradies f\u00fchrt. Der Schock durchzieht die ganze Bibel, und immer wieder kommt es zum Versuch, den Urzustand wieder herzustellen. So gibt Jesus das sesshafte Leben auf, zieht mit seinen J\u00fcngern umher, wie einst die Sammler und J\u00e4ger, und verk\u00fcndigt das Reich Gottes, wo Recht und Gerechtigkeit herrschen. Am Schluss stellen die Autoren fest, dass wir nicht mehr zur\u00fcck ins Paradies k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen aber das pflegen, was unserer urspr\u00fcnglichen Natur guttut: Gemeinschaft, Gleichheit, Gleichberechtigung\u00bb. All das gibt uns ein \u00abSt\u00fcck des verlorenen Paradieses zur\u00fcck.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Pointe ist nun, dass dieser knapp 500-seitige Bestseller bereits Makulatur geworden ist. Die neuste Forschung r\u00e4umt gr\u00fcndlich auf mit dem M\u00e4rchen eines paradiesischen Urzustands. Soeben erschien dazu das Buch: \u00abEine neue Geschichte der Menschheit\u00bb. Der Arch\u00e4ologe David Wengrow und der Anthropologe David Graeber stellen hier aufgrund konkreter wissenschaftlicher Befunde Wesentliches richtig. Zum einen zeigen Ausgrabungen, dass es keinen pl\u00f6tzlichen Wechsel von der J\u00e4ger- und Sammlerkultur zur sesshaften Lebensweise gab. Zum andern existieren in allen Arten menschlichen Zusammenlebens sowohl einigermassen gerechte wie auch unterdr\u00fcckerische Gesellschaftsformen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDas Tagebuch der Menschheit\u00bb bleibt dennoch aufschlussreich: Es offenbart, wie gross die Sehnsucht nach Gnade, Recht und Gerechtigkeit bis heute bleibt. Nur ist fraglich, ob sie mit Aufrufen, das zu pflegen, was uns guttut und Appellen f\u00fcr mehr Gemeinschaft, Gleichheit und Gleichberechtigung je gestillt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Biblischer Sicht erschuf Gott die Welt tats\u00e4chlich sehr gut, so dass eigentlich alle Gesch\u00f6pfe in Frieden und Harmonie leben k\u00f6nnten. Doch der Mensch zerst\u00f6rt diese heilsame Ordnung von allem Anfang an, mit seiner allerersten Tat. Das heisst: Die wahre Natur der Menschen besteht nicht in urspr\u00fcnglicher Unschuld. Die wahre Natur des Menschen ist seine Selbstliebe, sein Drang, Gott gleich zu werden, sein Zwang, sich zu r\u00fchmen, um selbst jemand zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Urgeschichten der Bibel, vom sogenannten S\u00fcndenfall, \u00fcber Kain und Abel und die Sintflut bis zum Turmbau zu Babel bringen die Grunderfahrung auf den Punkt, wie alle Versuche, sich selbst zu verwirklichen, verzweifelt bleiben: Menschlicher Ruhm, menschliche Weisheit, St\u00e4rke und Gr\u00f6sse bleiben immer relativ: Ein Mensch kann noch so klug, stark und reich sein. Es ist praktisch sicher, dass irgendwann einer kommt, der noch besser ist. Und so lebt er in st\u00e4ndiger Angst, sein Ansehen zu verlieren. Und irgendwann wird ihn der gr\u00f6sste Feind besiegen: Auch der gr\u00f6sste Erfolg, auch der h\u00f6chste Ruhm wird einmal Vergangenheit. Keine menschliche Weisheit, keine Kraft und kein Reichtum sind der Verg\u00e4nglichkeit und dem Tod gewachsen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Licht gesehen sind die Mahnungen Jeremias definitiv kein moralischer Appell, sondern eigentlich eine enorme Entlastung: Vor Gott m\u00fcssen wir nicht grosstun und angeben mit unserer Weisheit, unserer St\u00e4rke und unserem Reichtum. Vor Gott d\u00fcrfen wir sein, wie wir sind, zu unserer Ratlosigkeit stehen, unsere Schw\u00e4che bekennen und eingestehen, dass wir mit leeren H\u00e4nden vor ihm stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und Gott l\u00e4dt uns ein, ihn zu r\u00fchmen, so, wie wir sind, ins Hallelujah seiner Werke einzustimmen. Im R\u00fchmen erkennen und erfahren wir, dass Gott allein der ist, welcher Gnade, Recht und Gerechtigkeit \u00fcbt auf Erden. Und indem wir ins Hallelujah einstimmen, kehren wir um, weg vom Eigenlob, wo wir verzweifelt unsere Klugheit, St\u00e4rke und Stellung verteidigen, hin zum Lob Gottes, dessen Reich nahe ist, wie Jesus verk\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Reich ist der neue Lebensraum, den Gott er\u00f6ffnet. Wir betreten ihn, wenn wir alles, was wir sind, unsere Weisheit, unsere St\u00e4rke und unseren Reichtum hingeben,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">pflegen und wachsen lassen \u2013 zur Ehre Gottes und zum Segen der Menschen und der Sch\u00f6pfung. Dabei d\u00fcrfen wir uns von Herzen freuen \u00fcber das, was gelingt,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Komplimente und Anerkennung dankend annehmen. Und weil wir wissen, wie gut das tut, pflegen wir selbst eine Kultur der Wertsch\u00e4tzung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zugleich bleiben wir uns bewusst, dass alles Gnade ist. So geben wir den Dank an Gott weiter und loben ihn f\u00fcr seine G\u00fcte. Dieses Lob best\u00e4rkt uns in der Hoffnung, dass sein Reich auf unserer Erde w\u00e4chst, bis einmal alle Gewalt, alle Ausbeutung und aller Terror ausgerottet sind, und Gottes Gnade, sein Recht und seine Gerechtigkeit vollkommen sind. Amen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pfarrer Thomas Muggli-Stokholm<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wolfhausen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">E-Mail:&nbsp;<a href=\"mailto:thomas.muggli@zhref.ch\">thomas.muggli@zhref.ch<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Thomas Muggli-Stokholm, geb. 1962, Pfarrer der&nbsp;Reformierten Kirche des Kantons Z\u00fcrich,&nbsp;bis Ende 2021&nbsp;Pfarrer&nbsp;in Bubikon,&nbsp;ab 1. Januar 2022 in Fehraltorf, daneben&nbsp;seit 2020&nbsp;Koordinator der Liturgie- und Gesangbuchkonferenz&nbsp;der Deutschschweiz (LGBK).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sich r\u00fchmt, r\u00fchme sich des Herrn | 13.02.2022 | Jer 9,22-23 | Thomas Muggli-Stokholm | So spricht der EWIGE: Wer weise ist, r\u00fchme sich nicht seiner Weisheit, und der Starke r\u00fchme sich nicht seiner St\u00e4rke, wer reich ist, r\u00fchme sich nicht seines Reichtums. 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