{"id":7096,"date":"2022-02-26T22:14:00","date_gmt":"2022-02-26T21:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7096"},"modified":"2022-03-02T19:25:39","modified_gmt":"2022-03-02T18:25:39","slug":"7096-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/7096-2\/","title":{"rendered":"Markus 8,31-38\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Unaufhaltsam | Estomihi&nbsp;| 27.02.22 <strong><strong>|<\/strong><\/strong> <strong>Mk 8,31-38&nbsp;<\/strong>| Eberhard Busch | <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ist es nicht anst\u00f6\u00dfig, was Jesus hier sagt? \u2013 und das sagt er ausgerechnet seinem J\u00fcnger Petrus, ihm, der an der Spitze seiner Nachfolger steht, ihm, der dann als der erste Papst genannt wird, ihm, unter dessen Namen zwei Briefe in unsrer Bibel stehen. Ihm sagt Jesus: \u201eNein, was du meinst und willst, das ist nicht g\u00f6ttlich. Das ist teuflisch. Das hat dir der Satan eingefl\u00fcstert.\u201c Aber Himmel, warum weist Jesus ihn diesmal zurecht? In unserer Sicht meint er es doch gut. Er will Jesus sch\u00fctzen. Es m\u00f6ge ihm um Himmels willen kein Leid widerfahren. Sagen wir nicht \u00c4hnliches, wenn wir jemanden vor Unfall und Gefahr warnen: \u201ePass auf dich auf!\u201c Was ist denn daran schlimm? Unterscheidet sich Petrus damit nicht von so manchen, die Ungutes im Schilde f\u00fchren? Und wenn schon Kritik, muss Jesu Tadel eine derart grobe Keule sein? Sei doch h\u00f6flich, w\u00fcnscht man sich. Jesus macht uns hier M\u00fche, ihn zu verstehen. Ist er denn nicht der \u201cliebe Heiland\u201c, wie man ihn oft gemalt hat? Seine Heftigkeit passt nicht in unser Bild von ihm.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber scheuen wir nicht die M\u00fche, unser Bild von ihm zu \u00fcberpr\u00fcfen! Die M\u00fche lohnt sich. Sein strenges Wort an die Adresse seines J\u00fcngers ist gleichsam eine Nuss, die von einer harten Kruste ummantelt ist. Seien wir geduldig! Auch harte N\u00fcsse lassen sich \u00f6ffnen. Und in dieser festen Schale befindet sich ein guter, schmackhafter Kern. Wirklich? H\u00f6ren wir genau hin auf das, was Jesus sagt: auf das Evangelium, auf die gute Nachricht, die er den Seinen, die er auch uns heute mitteilt!<\/p>\n\n\n\n<p>Was das Geheimnis seiner Mitteilung erkl\u00e4rt, ist ein einziges Wort \u2013 es ist das W\u00f6rtlein: <em>muss<\/em>. Er, der den Ehren-Titel \u201eMenschensohn\u201c tr\u00e4gt, er \u201emuss\u201c viel leiden, hei\u00dft es.\u00a0 An dem W\u00f6rtlein \u201emuss\u201c h\u00e4ngt hier alles. Nur kommt es darauf an, dass wir es richtig verstehen. Das redet nicht von einem blinden Schicksal. Gemeint ist nicht ein fatales Verh\u00e4ngnis, dem man nicht entrinnen kann, vor dem man resignieren muss, das einem, ob man will oder nicht, \u00fcbergest\u00fclpt wird. Recht verstanden redet dieses \u201emuss\u201c von Gottes gutem Willen, der uns gerade nicht resignieren l\u00e4sst angesichts des Unab\u00e4nderlichen. Der gibt uns Hoffnung \u2013 eine, in der wir gern Ja sagen d\u00fcrfen: \u201eWas mein Gott will, das g\u2018scheh allzeit, sein Will, der ist der beste.\u201c Vor einer Verwechslung von Gott und Schicksal seien wir gewarnt! Das Schicksal ist nicht wie eine gute Nuss. Es ist verletzend wie in spitziger Stein. Es gibt gewiss r\u00e4tselhafte Schicksale. Aber Gottes Wille ist anders. Um dessen Geschehen betteln wir doch geradezu im Unservater: \u201e<em>Dein<\/em> Wille <em>geschehe!<\/em>\u201c (Mt 6.10) Gottes Wille \u00fcberwindet das Leiden unter einem dunklen Schicksal. So dass wir uns der F\u00fchrung Gottes anvertrauen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Jesus sagt, dass der mit dem Ehrentitel Bekleidete viel leiden muss, dann hat dies einen ganz besonderen Sinn. Dann sagt er: Sein Eintreten f\u00fcr Schuldige, seine Hingabe zur Heilung von Unheil, sein f\u00fcr ihn selbst schmerzlicher Zugriff zur Beseitigung von Falschem, das \u201e<em>muss<\/em>\u201c sein.\u00a0 Sein Einsatz geschieht uns zugute, f\u00fcr uns, denen er zu seiner Unversehrtheit besser aus dem Weg ginge. Aber er geht uns nicht aus dem Weg. Er opfert seine Unversehrtheit auf f\u00fcr <em>unsre<\/em> Gesundung. Das muss sein, dass er sich daf\u00fcr hergibt und dazu hingibt. Daf\u00fcr ist er da. Das ist seine Leidenschaft. Das ist, wie man einen steilen Weg gehen muss, um ans Ziel zu gelangen. Oder seine Selbstgef\u00e4hrdung in seiner Hingabe gleicht eben einer harten Nuss, die geknackt werden muss, um den guten Kern zu schmecken. In seinem <em>Kreuz<\/em> ist er der \u201eliebe Heiland\u201c. \u201eDein Wille geschehe\u201c &#8211; ja, dort geschieht er. Das kommt nach drei Tagen, in Jesu Auferstehung ans Licht.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nnen wir nun verstehen, warum er den Petrus so streng ma\u00dfregelt? Wieso nennt er ihn Satan? So als w\u00fcrde sein J\u00fcnger sich nicht unterscheiden von den Schurken, die ohne ihn auskommen m\u00f6chten. Warum f\u00e4hrt Jesus nicht <em>denen<\/em> an die Kandare? Warum schweigt er zu deren Machenschaften? In Jesu Augen ist dieser ihm nahestehende Petrus ebenso hilfsbed\u00fcrftig, ja, noch hilfsbed\u00fcrftiger als die, die ihm nicht nachfolgen. Vor 1400 Jahren hat ein Papst Gregor den Satz gepr\u00e4gt: \u201eDie Verderbnis der Besten ist das Allerschlimmste.\u201c Ein scheinbar winziger Zugriff Gutmeinender mag winzig scheinen. Jedoch vermag er heillose Auswirkungen haben. So, wie die Entdeckung der Kernspaltung im Jahr 1938 \u201eein neues Zeitalter in der Geschichte der Menschheit\u201c heraufgef\u00fchrt hat (Lise Meitner). Kleine Ursache, b\u00f6se Folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was lastet Jesus denn dem Petrus an? Der will den Gesandten Gottes zwar bewahren vor dem Argen. Aber man kann es gut meinen \u2013 und man tut tats\u00e4chlich das Verkehrte. Man tritt f\u00fcr ein vermutlich Rechtes ein und tritt dabei daneben. Indem Petrus den Heiland der Menschen zu sch\u00fctzen meint, f\u00e4llt er ihm in den R\u00fccken, hindert ihn, das zu tun, was zum Heil der Menschen getan werden \u201emuss\u201c. Es w\u00e4re ernstlich satanisch, einen Wohlf\u00fchl-Heiland haben zu wollen, einen, der unber\u00fchrt w\u00e4re vom menschlichen Schicksal, einen leidensunf\u00e4higen, einen, der sich nicht hergibt zum Widerstand gegen den Unfug, zugunsten der Rettung der Bedrohten. Ja, Petrus will einen anderen Gott haben. Ein Maskottchen, das unbefleckt ist von all der Misere, das scheint ihm zu passen. Genau das ist Teufelszeug, einen solchen Gott haben zu wollen. Einen anderen als den, der sich f\u00fcr seine Menschen einsetzt und verausgabt Und wenn es noch so gut gemeint ist! Und wenn es noch so fromm klingt! Einen solchen sich ausmalen, w\u00fcnschen, anbeten, das w\u00e4re eine miserable Sache, eine sch\u00e4dliche Spinnerei.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott, wie er in Jesus unter uns ist, ist von andrem Format. <em>Er<\/em> tut, wozu er geschickt ist. Und l\u00e4sst sich selbst von einem Petrus nicht aufhalten. Unaufhaltsam wie die Planeten um die Sonne kreisen, verrichtet er seine g\u00f6ttliche Aufgabe. Unaufhaltsam, was das ihn auch koste! Unaufhaltsam, damit es uns zum Guten n\u00fctze! Er l\u00e4sst sich nicht stoppen auf seinem Weg, auf seinem Weg an den Rand des Abgrunds, in unsre N\u00e4he. Es ist eben so, wie wir es schon im Buch Jesaja lesen (57,15): \u201eSo spricht der Hohe und Erhabene \u2013 der ich in der H\u00f6he und im Heiligtum wohne <em>und <\/em>bei den Zerschlagenen und Gedem\u00fctigten, dass ich die Gebeugten belebe und das Herz der Geschlagenen erquicke.\u201c Sagen wir ruhig mit Martin Luther: \u201eund ist kein andrer Gott\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Paul Gerhardt, der Liederdichter, hat besungen, worum es geht, wenn er uns von diesem Gott und unsrem Heiland singen l\u00e4sst: \u201eSein\u2018n Lauf kann niemand hindern, sein Arbeit darf nicht ruhn, wenn du, was deinen Kindern ersprie\u00dflich ist, willst tun.\u201c \u201eUnd ob gleich alle Teufel hier wollten widerstehn, so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zur\u00fccke gehn. Was er sich vorgenommen, und was er haben will, das <em>muss<\/em> doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel.\u201c Drum \u201ehoff, o du arme Seele hoff und sei\u00a0 unverzagt, Gott wird dich aus der H\u00f6hle, da dich der Kummer plagt, mit gro\u00dfen Gnaden r\u00fccken. ..\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist also mit den Menschen, die wohl oder \u00fcbel beteiligt sind bei dem, was Jesus in Gottes Namen tun \u201emuss\u201c? Indem er sich hingibt, tut er es ja genau f\u00fcr die, die daran beteiligt sind. Sie k\u00f6nnen von Gl\u00fcck sagen. Durch Petrus hat sich Jesus gottlob! nicht bremsen lassen. Wir w\u00e4ren sonst rettungslos dem gottserb\u00e4rmlichen Schicksalsgott ausgeliefert. Petrus sucht Jesus bei seiner Hingabe zu unserm Heil zu hindern. Er l\u00e4uft auf der schiefen Ebene, auf der er sich von Jesus lossagen wird. Er f\u00e4llt Jesus in den Arm. Ja, aber Jesus h\u00e4lt ihn fest mit <em>seinem<\/em> Arm. Den l\u00e4sst er nicht fallen. Und sagt ihm: \u201eich kann dich brauchen, genau dich. Du bist mein J\u00fcnger\u201c (vgl. Joh 21,15f) Zum Gl\u00fcck f\u00fcr die Gutmenschen von seinem Schlag.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck f\u00fcr die \u00c4ltesten, Hohepriester und Schriftgelehrten gibt Jesus auch sie nicht auf. Gewiss, sie sind daf\u00fcr, er m\u00fcsse beseitigt werden. Doch sie schaffen es nicht, Gott aus dem Verkehr zu ziehen. Es gelingt ihnen nicht, sich ihm querzulegen, sie, die bei Jesu Kreuzweg als eine Art Vollzugsbeamte beteiligt sind, als Hilfskraft, als Zuarbeiter. Was immer sie B\u00f6ses planen und durchf\u00fchren, \u201eGott sitzt im Regimente\u201c. Sie sind <em>nur<\/em> seine Handlanger. Was immer sie gemeint und gewollt haben, unaufhaltsam nimmt er sie mit auf seinen Weg. Sie k\u00f6nnen sich nicht selbst rechtfertigen, aber Gott kann es.\u00a0 Es geht auch hier zu, wie es schon im ersten Buch Mose Kapitel 50 hei\u00dft: \u201eIhr Menschen gedachtet es b\u00f6se zu machen, aber Gott hat es gut gemacht\u201c. Zum Gl\u00fcck f\u00fcr die, die es nicht gut machen.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck auch f\u00fcr <em>uns<\/em>, die vielen Grund haben, an die eigene Brust zu schlagen. Wir haben unseren Bibeltext noch nicht verstanden, wenn wir jetzt den Petrus oder jene Hohepriester und Schriftgelehrten als S\u00fcnder anschw\u00e4rzen. Ein Narr, wer diese Geschichte gegen Juden oder sonstwen verwendet. Ein Weiser, der damit sich selbst pr\u00fcft. Pr\u00fcfen wir uns im Licht dessen, der sich f\u00fcr uns eingesetzt hat! Er sagt auch uns: \u201eTrotz allem, was dagegen spricht, ich kann dich brauchen.\u201c Er bittet auch uns, ihm zu folgen, in seiner Spur, auf dem Weg, auf dem er uns vorangegangen ist. Unaufhaltsam zieht er uns in seinen Bann und l\u00e4sst uns seine Stimme h\u00f6ren: \u201eWenn jemand <em>mit<\/em> <em>mir<\/em> gehen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich. Und <em>folge mir nach<\/em>\u201c. Der lerne, \u00fcber sich hinauszublicken, ohne sich stoppen zu lassen von Schwierigkeiten, von Widerst\u00e4nden, von Zweifeln in der eigenen Brust.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWer <em>mir<\/em> will nachfolgen\u201c, sagt Jesus, \u201eder nehme sein Kreuz auf sich.\u201c Wer in seine N\u00e4he geraten ist, bekommt etwas zu tragen und muss einiges ertragen. \u201eEs kostet viel, ein Christ zu sein\u201c, hat der Apotheker Christian Friedrich Richter gedichtet. Gottes Gnade ist keine billige Gnade, sie ist teuer &#8211; teuer \u201eweil sie den Menschen unter das Joch der Nachfolge Jesu Christi zwingt\u201c, hat uns Dietrich Bonhoeffer eingesch\u00e4rft. Das Kreuz, das in der Nachfolge zu tragen ist, besteht nicht einfach in dem \u00dcbel, das allen irgendwann auferlegt ist.\u00a0 Es besteht wie das Kreuz Christi in der vorbehaltlosen Teilnahme am Ungl\u00fcck der <em>Anderen<\/em>: an ihrer Trostlosigkeit, an ihrer Haltlosigkeit, an der Bitterkeit ihres Schicksals. Im Lukasevangelium lesen wir den Satz (6,36): \u201eSeid barmherzig, so wie euer himmlischer Vater barmherzig ist.\u201c Und h\u00f6ren wir dazu den Vers von Bertold Brecht: \u201eIhr, ich bitt euch, wollt nicht in Zorn verfallen, denn <em>alle Kreatur braucht Hilf von allen<\/em>.\u201c\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>___&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eberhard Busch<\/p>\n\n\n\n<p>37133 Friedland<\/p>\n\n\n\n<p>ebusch@gwdg.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unaufhaltsam | Estomihi&nbsp;| 27.02.22 | Mk 8,31-38&nbsp;| Eberhard Busch | Ist es nicht anst\u00f6\u00dfig, was Jesus hier sagt? \u2013 und das sagt er ausgerechnet seinem J\u00fcnger Petrus, ihm, der an der Spitze seiner Nachfolger steht, ihm, der dann als der erste Papst genannt wird, ihm, unter dessen Namen zwei Briefe in unsrer Bibel stehen. 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