{"id":7113,"date":"2022-02-25T12:07:00","date_gmt":"2022-02-25T11:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7113"},"modified":"2023-03-12T13:26:43","modified_gmt":"2023-03-12T12:26:43","slug":"7113-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/7113-2\/","title":{"rendered":"Reimpredigt 2022"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Reimpredigt<strong><strong> |<\/strong><\/strong> <strong>Estomihi | <\/strong><strong>27.02.22<\/strong> | Mk 8,31-37 | Friedrich Schmidt-Roscher |<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Seit gut zwei Jahren &#8211; wer h\u00e4tte das gedacht-<br \/>sehn\u2018 wir in Ha\u00dfloch Tag f\u00fcr Tag\u00a0 Fassenacht.<br \/>Ja klar! Masken tragen wir in der Pandemie,<br \/>die Gesichter der anderen sieht man fast nie.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gut, ich gebe es zu, trotz allem Corona-Frust,<br \/>bei manchem Gesicht ist die Maske kein Verlust.\u00a0<br \/>Covid, Inzidenz, Hospitalisierungsrate, drei G &#8211;<br \/>da schreit keiner Juhei, viel\u00a0 eher Oweh!.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gesellschaft gespalten, viele lassen sich impfen,\u00a0<br \/>andere auf keinen Fall, klagen und schimpfen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auch in Ha\u00dfloch gehen sie montags auf die Gass,\u00a0<br \/>spazieren gegen Impfzwang, vermischt mit Hass.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Apropos Hass, im Osten Europas macht sich breit,<br \/>Hetzrede, milit\u00e4rische Gewalt, Krieg und Streit:<br \/>Angst haben die Menschen in der Ukraine.<br \/>Wenn man das sieht, kann man nur weine(n)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Mit Wehmut, ja Trauer denke ich an die alten Zeiten<br \/>als Jung und Alt Fasching feiern und sich verkleiden.<br \/>Machen nur Quatsch, \u201edummes Zeug\u201c und Witze<br \/>Ist die Sitzung vorbei, hamm\u2018se meisten, einen sitze.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Narren spielen mit sich und uns verkehrte Welt:<br \/>Nur Lust und Liebe z\u00e4hlt, nicht Arbeit noch Geld.<br \/>Oben ist unten, h\u00e4sslich ist sch\u00f6n, arm ist reich.<br \/>Sind in den \u201etollen Tagen\u201c wirklich alle gleich?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Nicht nur Kinder auch Alte machen mit beim Spiel:<br \/>Schl\u00fcpfen in eine Rolle, verkleiden sich viel.\u00a0<br \/>Schunkeln, singen bis die Stimme ganz rauh.<br \/>Lachen sich kaputt, rufen \u201eAhoi!\u201c,\u201cAalaf!\u201c, \u201eHelau!\u201c\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auch Jesus ist unterwegs mit seinem J\u00fcnger-Zug,\u00a0<br \/>sie ziehen nach Jerusalem mit gro\u00dfem Mut.\u00a0<br \/>Auch Christus scheint f\u00fcr viele ein bisschen verr\u00fcckt.\u00a0<br \/>Einfaches Leben, Schenken ist f\u00fcr ihn gro\u00dfes Gl\u00fcck.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Jesus und die J\u00fcnger sind Narren, Narren in Gott.\u00a0<br \/>Leben im Aufbruch, teilen fr\u00f6hlich das Brot.<br \/>Alles haben sie verlassen, sind in Armut gleich,\u00a0<br \/>ohne Haus und Familie, aber unglaublich reich.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Jesus \u00f6ffnet die Augen f\u00fcr eine andere Welt.\u00a0<br \/>Dort z\u00e4hlt nicht mehr Leistung, Rang oder Geld,\u00a0<br \/>dort z\u00e4hlt nur die Liebe, Hoffnung ist wichtig.\u00a0<br \/>Das Vertrauen zu Gott macht Menschen richtig.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Jesu Freunde sind gefolgt, haben Glauben riskiert.<br \/>Ihr Leben war nicht auf Erfolg und Karriere frisiert.\u00a0<br \/>Jetzt aber hoffen sie auf das Finale Grande<br \/>in Jerusalem Zuspruch und keine Schande.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Komm, reih dich ein in den J\u00fcnger-Zug!\u00a0<\/em><br \/><em>Folge Jesus nach, nimm all deinen Mut!<\/em><br \/><em>Leb\u2018 als Gottes Kind, fr\u00f6hlich, fromm und frei!\u00a0<br \/>Ihm nach, dann wird Freude im Himmel sein!<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Jesus kennt seinen Weg und weiht die Freunde ein:\u00a0<br \/>Jerusalem ist kein Spaziergang, wird Pr\u00fcfung sein.<br \/>In Zion erduldet Gefangenschaft, Spott und Hohn,\u00a0<br \/>Verachtung, Leid und Kreuz\u00a0 &#8211; der Menschensohn.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Am Ende des Weges stehen Folter und Tod,<br \/>verzweifelter Schrei nach Gott und gro\u00dfe Not;\u00a0\u00a0<br \/>kein Erfolg, kein Beifall bei Volk und der Macht,<br \/>nur Trauer, Verlassenheit, ganz dunkle Nacht.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Sein Tod ist bitterdunkel, doch das Ende nicht,\u00a0<br \/>neues Licht von Ostern die Nacht durchbricht.\u00a0<br \/>Wenn Jesus durchh\u00e4lt, der Menschensohn,<br \/>dann wird der Ewig ihm der Gerechten Lohn,\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>neues Leben schenken, Leben in Ewigkeit,\u00a0<br \/>Leben, das weder durch Hass noch Streit\u00a0<br \/>zerst\u00f6rt werden kann. Doch vorher Leiden &#8211;\u00a0<br \/>dieser Weg Jesu l\u00e4sst sich nicht vermeiden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Komm, reih dich ein in den J\u00fcnger-Zug!\u00a0<\/em><br \/><em>Folge Jesus nach, nimm all deinen Mut!<\/em><br \/><em>Leb\u2018 als Gottes Kind, fr\u00f6hlich, fromm und frei!\u00a0<br \/>Ihm nach, dann wird Freude im Himmel sein!<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Unter all den J\u00fcngern, in dieser verr\u00fcckten Schar,\u00a0<br \/>der Fischer Simon, so\u2019n Art Klassensprecher war.<br \/>Der Oberapostel rei\u00dft manchmal auf seine Klapp.\u00a0<br \/>Kurze Zeit sp\u00e4ter ist sein M\u00fctchen ganz schlapp.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auf die Frage, wer Jesus ist, sagen manche Elias,<br \/>Petrus aber ist sich sicher: Du bist der Messias!<br \/>Mehr als ein Prophet, dich hat geschickt Gott,<br \/>du bist Christus, rettest uns vom ewigen Tod.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Als Jesus lehrt, sein Weg ende in Leiden und Tod,\u00a0<br \/>sind seine Freunde ratlos, traurig und geschockt.<br \/>Lange hatten sie gehofft, auf die gro\u00dfe Wende,\u00a0<br \/>nun sehen sie nur noch Scheitern und Ende.\u00a0\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Petrus nimmt Jesus zur Seite, seufzt und sagt:\u00a0<br \/>\u201eAch Herr, du wei\u00dft, dass ich dich wirklich mag,\u00a0<br \/>aber das mit dem Leiden, kann ich nicht ertragen.\u00a0<br \/>\u201aGeh den Kreuzweg nicht!\u2019 will ich dir sagen.\u201c\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Jesus hebt die Augen, wundert sich und spricht:\u00a0<br \/>\u201eDeine Worte, Simon, gefallen mir nicht.\u00a0<br \/>Geh hinter mich! Reih dich in die Nachfolge ein.\u00a0<br \/>Sonst kannst du nicht mehr mein J\u00fcnger sein!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Menschliches Sinnen spricht aus deinem Wort,\u00a0<br \/>Angst vor dem Leiden und meiden der Not.\u00a0<br \/>Schweren Herzens muss ich nach Gottes Willen<br \/>diesen Weg gehen, seinen Auftrag erf\u00fcllen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Nenn mich Narr, einen Narren f\u00fcr Gott,\u00a0<br \/>denn ich laufe den Weg zu Leiden und Not.\u00a0<br \/>\u201aBass blo\u00df uff!\u2018 Halt du mich nicht davon ab!<br \/>Was du willst, will nicht Gott! Ist Menschenart!\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Komm, komm, reih dich ein in den J\u00fcnger-Zug!\u00a0<\/em><br \/><em>Lauf hinter Jesu her, nimm all deinen Mut!<\/em><br \/><em>Leb\u2018 als Gottes Kind, fr\u00f6hlich, fromm und frei.\u00a0<\/em><br \/><em>Folge Jesus, dann wird Freude im Himmel sein.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Jesus tr\u00e4gt das Kreuz, doch ist er nicht,\u00a0<br \/>auch wenn es so scheint, ein Masochist.<br \/>Hat Humor, trinkt fr\u00f6hlich Wein, lacht gern,<br \/>Leidensverherrlichung liegt ihm v\u00f6llig fern.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Christus macht sich selbst zum Narren,<br \/>spannt sich vor unsern S\u00fcnder-Karren.\u00a0<br \/>Tr\u00e4gt die Schuld der Welt, von mir und dir,<br \/>tauscht sie gegen neues Leben ohne Gier.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Willst du und du dieses neue Leben erhalten,<br \/>wird bei dir nicht alles bleiben beim Alten.\u00a0<br \/>Manches, was wichtig, verliert seinen Wert,<br \/>anderes Vergessenes wird wieder geehrt.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>H\u00f6r\u2019 auf mit dem Tanz ums goldene Kalb,\u00a0<br \/>Geldtr\u00e4ume sind doch schon l\u00e4ngst ein Alb.<br \/>Lebensgl\u00fcck durch Shoppen, was f\u00fcr ein Nepp!<br \/>Sei doch keine N\u00e4rrin, sei doch kein Depp!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ein Kreuz zu tragen ist l\u00e4nger keine Bu\u00dfe,\u00a0<br \/>bei Damen strahlt es im Ausschnitt der Bluse.<br \/>Im wogenden Busen gl\u00e4nzt goldig oder aus Nickel<br \/>das Kreuz als Schmuckst\u00fcck oder Modeartikel.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Steht das Kreuz noch f\u00fcr Nachfolge und neues Leben,\u00a0<br \/>oder sucht man die Bedeutung bei uns vergebens?\u00a0\u00a0<br \/>Ist es ein Zeichen f\u00fcr Bund und Vergebung der Schuld\u00a0<br \/>oder tr\u00e4gt man\u2018s aus Gewohnheit ohne festen Grund?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Jesus meint: wer sein Leben verliert, der gewinnt\u00a0<br \/>von Gott neues, fr\u00f6hliches Leben mit echtem Sinn.<br \/>Christus durchkreuzt ein oder anderes Lebensziel.<br \/>Das ist bitter, aber manchmal gewinnen wir viel.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir leben in einer verr\u00fcckten Welt und Zeit,<br \/>wo einerseits Menschen fliehen jedem Leid,<br \/>Not, Schmerzen, Tr\u00e4nen alles sollst du meiden &#8211;\u00a0<br \/>warum lassen sich dann so viele scheiden?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Was wird nicht alles an Leiden auf sich genommen,\u00a0<br \/>um nur ja eine attraktive \u201eFigur\u201c zu bekommen?<br \/>Heidis Models und Sternchen machen es vor,<br \/>es gibt ja bei uns genug \u201eTorin\u201c und Tor,\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>die ohne R\u00fccksicht hungern und fasten,\u00a0<br \/>um den Vorbildern aus dem Flimmerkasten,\u00a0<br \/>zu gleichen in Mode, Figur, Haar und Haut,\u00a0<br \/>auch wenn das verehrte Idol l\u00e4ngst total \u201eout\u201c.\u00a0\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wer nicht aussieht attraktiv und toll,<br \/>jung und sch\u00f6n, wie man meint soll,<br \/>der zieht sehr bald schon in Betracht,\u00a0<br \/>eine Sch\u00f6nheits-Op, ritsch-rasch gemacht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der Busen, oje, ist zu gro\u00df oder zu klein,\u00a0<br \/>dicke Lippen, das muss heut schon sein.\u00a0<br \/>Der erfolgreiche Mann legt sich unters Messer,\u00a0<br \/>f\u00fcr Beruf und Karriere ist das viel, viel besser.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir leben in einer Welt voller bunter Bilder,\u00a0<br \/>\u00fcberall schreien die grellbunten Schilder,\u00a0<br \/>Entscheidend ist die Oberfl\u00e4che der Schein,\u00a0<br \/>was in dir drin, interessiert doch kein Schwein.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auch Jesus geht es um den neuen Menschen,\u00a0<br \/>die Sch\u00f6nheits-OP kann man sich freilich schenken.\u00a0<br \/>In dir drin f\u00e4ngt es an, in Hirn, Herz und Nieren,\u00a0<br \/>bei den Menschen, die ihr altes Leben verlieren,\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>die folgen Gottes Wort und h\u00f6ren Christi Ruf,\u00a0<br \/>sich und andere annehmen, so wie Gott sie schuf.\u00a0<br \/>Frauen und M\u00e4nner, die sich nicht sch\u00e4men,\u00a0<br \/>Gottes Wort in ihrem Leben ernst zu nehmen.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Komm, reih dich ein in den J\u00fcnger-Zug!\u00a0<\/em><br \/><em>Folge Jesus nach, nimm all deinen Mut!<\/em><br \/><em>Leb\u2018 als Gottes Kind, fr\u00f6hlich, fromm und frei.\u00a0<br \/>Ihm nach, dann wird Freude im Himmel sein!<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Mit dem Leben ist es seltsam und schon paradox,\u00a0<br \/>dass mancher, der lebt, der wirklich alles auskost\u2019,<br \/>am Ende echt \u201edumm\u201c da steht mit leeren H\u00e4nden,<br \/>nichts kann er f\u00fcr die allerletzte Reise verwenden.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die andere Person gerne verteilt und leiht,\u00a0<br \/>f\u00fcr andere Menschen da ist und ihre Zeit<br \/>verschenkt &#8211; aus Freude dem N\u00e4chsten in Not,\u00a0<br \/>Dankbarkeit lebt auch vor ihrem Gott.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Sie oder er k\u00fcmmert sich nicht viel um das Geld,\u00a0<br \/>um Erfolg und all den Kram, der z\u00e4hlt in der Welt.<br \/>Wer sein Leben an Gott und andere verschenkt,\u00a0<br \/>dieser Mensch wahres Leben in F\u00fclle empf\u00e4ngt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Jesus nachfolgen \u2013dieser Ruf gilt uns allen,\u00a0<br \/>er wird nicht jedem wirklich gefallen.\u00a0<br \/>Denn so wie die J\u00fcnger, geben wir einiges auf.\u00a0<br \/>Habens nicht mehr bequem, sind im Lauf,\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>nicht von Pontius zu Pilatus, nein nein!<br \/>Die Richtung wird unser Bruder sein.\u00a0<br \/>Nat\u00fcrlich auch die Schwester, ist schon klar,\u00a0<br \/>so wird unsere Nachfolge Jesu offenbar.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dies neue Leben, das gilt auch dir und mir,\u00a0<br \/>trotz all unseren Grenzen, all unser Gier,\u00a0<br \/>denn Jesus verschenkt es Narren und allen,<br \/>die sich seine Liebe lassen gefallen.\u00a0\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Komm, reih dich ein in den J\u00fcnger-Zug!\u00a0<\/em><br \/><em>Folge Jesus nach, nimm all deinen Mut!<\/em><br \/><em>Leb\u2018 als Gottes Kind, fr\u00f6hlich, fromm und frei.\u00a0<br \/>Ihm nach, dann wird Freude im Himmel sein!<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In der Nachfolge treten wir f\u00fcr den Frieden ein.\u00a0<br \/>Mit allen Menschen zusammen, nicht allein.\u00a0<br \/>Klare Worte f\u00fcr die Wahrheit, die in jedem Krieg<br \/>als allererstes unterdr\u00fcckt wird und unterliegt.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Putin nennt russischen Einmarsch Friedensmission.<br \/>Die Ukraine leidet unter seiner Droh-Aggression.<br \/>Die Solidarit\u00e4t mit den Menschen dort in Not.\u00a0<br \/>Das ist auch Friedenspflicht, ist Gottes Gebot.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Beten wir f\u00fcr den Frieden in Europa in Jesu Namen<br \/>Bewege die Herzen der M\u00e4chtigen, Gott. Amen.\u00a0<br \/>Auch Herrscher leben nicht ewig, erleiden Tod,<br \/>stehen dann vor dem Sch\u00f6pfer, ihrem Gott.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der wird fragen: \u201eAuch du mein Sohn, Wladmir,\u00a0<br \/>dem ich viel Macht verliehen, verrate mir,\u00a0<br \/>wie hast du es genutzt im Leben hienieden?\u00a0<br \/>Dientest du den Menschen und dem Frieden?\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Genug jetzt gesprochen, ihr seid wieder dran,\u00a0<br \/>denn bei uns wei\u00df jede Frau, jeder Mann,\u00a0<br \/>auf der Kanzel kann man wirklich alles sagen.\u00a0<br \/>Aber nicht l\u00e4nger als 20 Minuten.\u00a0 &#8211; Amen!\u00a0<br \/>___<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Pfr. Dr. Friedrich Schmidt-Roscher<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Prot.\u00a0Pfarramt Ha\u00dfloch<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bahnhofstra\u00dfe 27<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>67454 Ha\u00dfloch<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reimpredigt | Estomihi | 27.02.22 | Mk 8,31-37 | Friedrich Schmidt-Roscher | Seit gut zwei Jahren &#8211; wer h\u00e4tte das gedacht-sehn\u2018 wir in Ha\u00dfloch Tag f\u00fcr Tag\u00a0 Fassenacht.Ja klar! Masken tragen wir in der Pandemie,die Gesichter der anderen sieht man fast nie.\u00a0 Gut, ich gebe es zu, trotz allem Corona-Frust,bei manchem Gesicht ist die Maske [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7092,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[37,1,157,120,853,114,674,162,559,349,1138,3,1116],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-7113","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-markus","category-aktuelle","category-beitragende","category-bes_gelegenheiten","category-bibel","category-deut","category-estomihi","category-friedrich-schmidt-roscher","category-kapitel-08-chapter-08-markus","category-kasus","category-lyrik","category-nt","category-predigtformen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7113"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7113\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17633,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7113\/revisions\/17633"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7092"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7113"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=7113"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=7113"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=7113"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=7113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}