{"id":7311,"date":"2022-03-09T10:18:32","date_gmt":"2022-03-09T09:18:32","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7311"},"modified":"2022-03-09T10:45:24","modified_gmt":"2022-03-09T09:45:24","slug":"predigt-zu-mt-2636-46","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-mt-2636-46\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 26,36-46"},"content":{"rendered":"<h3>Silent Gethsemane? | Reminiszere | 13.03.22 | Predigt zu Mt 26,36-46 | von Anna Lerch |<\/h3>\n<p>Silence \u2013 schweigende Stille!<\/p>\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>Welcher Klang ert\u00f6nt, wenn die Welt verstummt? Im Schatten der Nacht h\u00f6ren die V\u00f6gel auf zu singen. Menschen sprechen, ohne etwas auszusagen. Die fernen Umrisse der Stadt schweigen lauthals. Menschen h\u00f6ren, ohne auf das Geh\u00f6rte zu achten &#8211; Und die Freunde Jesu schlafen ein. Schweigende Stille. Ohnm\u00e4chtige Leere. Verwunschener Garten. \u201eWeltverstummung\u201c lautet eine aktuelle Diagnose unserer Zeit.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Der moderne Mensch, will sich Alles und Jeden verf\u00fcgbar machen. Alles will er besitzen, vermessen, ergr\u00fcnden, beherrschen, steuern, erfassen, durchdringen und habhaft werden! Doch die Welt, die Dinge und Begegnungen denen er habhaft werden will, verstummen unter diesem Zugriff auf eigent\u00fcmliche Weise. Z\u00e4rtliche Ber\u00fchrung, wahre Verbindung und befreiende Umwandlung bleiben aus. Eine grenzenlos verf\u00fcgbar gemachte Welt verunm\u00f6glicht Resonanz. Nichts spricht mehr, alles verstummt. Nichts ber\u00fchrt mehr, alles schweigt. \u2013 In dieser \u201eWeltverstummung\u00bb ist nur noch der Klang der Stille zu vernehmen: \u201eHello darkness, my old friend I\u2019ve come to talk with you again.\u00bb<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Schweigende Stille. Ohnm\u00e4chtige Leere. Verwunschener Garten. Vielleicht machen sich in der Stille eigene \u00c4ngste, Hoffnungen, Sehns\u00fcchte bemerkbar. Ja, welche Stimmen sprechen in uns, wenn die Welt verstummt? Welche Zweifel und \u00c4ngste hegen wir im Verborgenen?<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferste Herzensangst treibt Jesus an den Rand der Stadt zum Garten Gethsemane. Zuvor a\u00df er mit den J\u00fcngern das letzte Abendmahl, sprach von seinem bevorstehenden Leiden und Verrat. Gemeinsam gehen sie am Abend in den Garten. Die Freunde werden gebeten zu wachen und zu beten. Die Nacht ist schwarz die Stunde dunkel. Allein dringt Jesus weiter in den Garten, tiefer in die Nacht vor. Was wird in ihm laut? \u2013 Jesus wendet sich an Gott: Er verstummt nicht. Sein Gebet zerrei\u00dft die Ohnmacht und die Macht der Nacht! Einer unter Freunden kann nicht schlafen. Ein einzelner Mensch ist wach. Er findet in alten Worten, in Versen der Psalmen &#8211; die Menschen tausend Jahre vor ihm und tausende Jahre nach ihm beten &#8211; halt. \u201eMeine Seele ist zu Tode betr\u00fcbt\u201c (V 38). \u2013 \u201eMeine Seele ist zu Tode betr\u00fcbt\u201c, das sind Worte die Jesus aus den Psalmen borgt (vgl. Ps 42,6.12; 43,5)! Worte die Menschen schon vor ihm an Gott gerichtet haben. Er legt seine \u00c4ngste, Hoffnungen und Sehns\u00fcchte in Worte, die tragen. Die festgeschrieben die Zeiten \u00fcberdauern und durch unz\u00e4hlige H\u00e4nde \u00fcberliefert wurden. Und wir erleben so etwas auch heute: Worte von anderen Menschen, geborgte Gebete und geliehene Lieder, schenken Verbundenheit \u00fcber Raum und Zeit hinweg. Wir erfahren dies, wenn Menschen in diesen Tagen vor dem Berliner Tor Friedenslieder singen wie <em>Sag mir wo die Blumen sind, Imagines<\/em> oder <em>Heal the World<\/em>. Oder wenn wir gemeinsam mit all jenen in den Luftschutzbunkern, Z\u00fcgen und Bussen ins <em>Vater Unser<\/em> einstimmen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend alles um Jesus verstummt und in seligem Schlaf schlummert, h\u00e4lt die Sch\u00f6pfung den Atem an. Jesus zweifelt und klagt: Er betet. Seine Seele ist tief gebeugt, die Schwere des Lebens wirft ihn zu Boden. Jesus ist zaghaft und \u00e4ngstlich, so lesen wir es bei Matth\u00e4us (V 37). Er ringt mit sich und mit Gott. Er will ausbrechen, sich verweigern. Nichts wissen von Kreuz, Auferstehung und Heilsplan! In einem Garten \u2013 Eden \u2013 wurde der Mensch geschaffen zur Gemeinschaft: \u201eEs ist nicht gut das der Mensch allein ist.\u201c In einem Garten \u2013 in Gethsemane \u2013 droht ein einzelner zu verzweifeln. Mehrfach hastet er zu seinen Freunden nur um festzustellen, wie unbehelligt und tief diese schlafen. In einer seiner schwersten Stunden, wird die Bitte an die Freunde mit ihm zu wachen, ihn im Gebet zu unterst\u00fctzen, nicht geh\u00f6rt. Seine Bitte verhallt im Dickicht des Gartens und prallt an den glatten Stadtmauern ab. Seine Bitte bleibt unerh\u00f6rt. Trotz physischer N\u00e4he erf\u00e4hrt sich ein Mensch isoliert: Die Staatengesellschaft macht sich rar, N\u00e4chste schlafen ein und halten sich bedeckt. Die eigenen Interessen gehen vor: Selbst will man ja weiterhin ruhig tr\u00e4umen k\u00f6nnen. Wer will schon von Explosionen, Bombeneinschl\u00e4ge oder Fliegeralarm aus dem Schlaf gerissen zu werden? \u2013 Bei Jesus ist keine Spur von apathischer Gleichg\u00fcltigkeit und kein kaltes Achselzucken \u00fcber das von Gott zugedachte Leiden zu finden! Jesus verk\u00f6rpert ehrliches Menschsein, das mit seinem Gott ringt! Er hadert mit seiner eigenen Geschichte, der von Gott zugedachten Biographie. Jesus ist traurig und mutlos, so lesen wir es bei Matth\u00e4us (V 37). Die Menschlichkeit Jesu tritt uns kaum irgendwo klarer vor Augen als hier: Jesus zittert am ganzen K\u00f6rper und ist auch innerlich bewegt. Sein eigenes Schicksal l\u00e4sst ihn nicht kalt. Aber Jesus verstummt nicht. Er wendet sich an Gott: Sein Gebet zerrei\u00dft die Ohnmacht und die Macht der Nacht!<\/p>\n<p>Und Gott? Schweigt Gott etwa in Gethsemane? <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> \u2013 Gott l\u00e4sst sich ber\u00fchren und bleibt doch in seiner Antwort frei. \u201eGott l\u00e4sst sich im Gebet erreichen.\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Der biblische Gott ist kein deterministisches Schicksal, sondern frei seine Entschl\u00fcsse zu \u00e4ndern (Vgl. 2 K\u00f6n 20,1-10; Jer 18,5-11; Jon 3,1f). Gebet ist jedoch kein magisches oder alchemistisches Geschehen, dass die gew\u00fcnschte Antwort Gottes durch Manipulation herbeizaubert. Vielmehr ist Gebet Begegnung die ber\u00fchrt und transformiert. Gott ist ein lebendiges Gegen\u00fcber das zuh\u00f6rt und sich so erreichen und anr\u00fchren l\u00e4sst. \u2013 Und kennen wir nicht den Wunsch nach Verschonung, danach unversehrt durchs Leben zu schreiten, f\u00fcr uns selbst oder doch f\u00fcr unsere Kinder, die T\u00e4uflinge. Jesus erstes Gebet dr\u00fcckt diesen Wunsch aus: \u201eMein Vater, wenn es m\u00f6glich ist, so gehe dieser Kelch (Anklage, Leiden, Folter und Tod) an mir vor\u00fcber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.\u201c (V 39). Das ist eine radikale Vertrauensaussage. Dies kann Jesus nur im Wissen darum beten, dass Gottes Wille kein b\u00f6ser, weltzerst\u00f6render oder gleichg\u00fcltiger Wille ist. Gottes Wille ist wie der Wille der eines f\u00fchrsorglichen Vaters und einer z\u00e4rtlichen Mutter. Jesus betet \u201eMein Vater\u201c und stellt seine Bitte unter den Vorbehalt dieses guten Willen Gottes.<\/p>\n<p>Und auch Jesus l\u00e4sst sich in Gethsemane ber\u00fchren. Dreimal wendet er sich im Gebet an Gott. Jesus geht transformiert \u2013 \u201eanverwandelt\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> \u2013 aus dem Garten. Gethsemane hat ihn ver\u00e4ndert. Der zu Boden-Geworfene schreitet aufrecht. Der Verzweifelte spricht klar. Der \u00c4ngstliche hat Mut gefasst. Etwas hat sich im Gebet ereignet. Denn noch immer schreitet Jesus Leid und Verrat entgegen. Noch immer stehen Kreuz und Tod bevor. Jesus wurde im Garten anger\u00fchrt: Eine \u201everwandelnde Kraft\u201c l\u00e4sst in aufrecht gehen, klar sprechen und Mut fassen. Dunkle Gleichg\u00fcltigkeit wird durchbrochen. Liebende Zuwendung vertreibt die K\u00e4lte der Nacht und die Unf\u00e4higkeit zu Verstehen. Gethsemane kann also als Resonanz-Geschichte gelesen werden, als Ort wo sich das Unverf\u00fcgbare, wo sich Gott, bahn bricht. Von au\u00dfen kaum sichtbar, kaum h\u00f6rbar! So markiert der Evangelist Lukas diesen bewegenden und transformierenden Resonanz-Moment mit einem <em>Engel.<\/em> Denn anders als bei Matth\u00e4us wird Jesus bei Lukas von einem Engel gest\u00e4rkt (Lk 22,43). Als sichtbare Antwort auf das Gebet Jesu erscheint ein Engel um ihm im Gebetskampf, im Ringen um die eigene Zukunft, beizustehen! Lukas sp\u00fcrt, dass sich in der Stille des n\u00e4chtlichen Gebets etwas ereignet haben muss. Er macht durch den Engel lediglich sichtbar, was im Dunkel der Nacht geschah! Denn die Stimme Gottes tr\u00e4gt oft einen unsichtbaren Klang und einen unh\u00f6rbaren Glanz. \u2013 Ob mit oder ohne Engel: In Gethsemane findet Jesus die Kraft wieder aufzustehen: Sich den Freunden, dem Leben und der Zukunft zuzuwenden! Oder anders Ausgedr\u00fcckt: Ihm wurde \u201ever\u00e4ndernde Kraft\u201c geschenkt.<\/p>\n<p>Vertrauen wir nicht genau darauf? F\u00fcr unser Leben, das Leben unserer Kinder und unsere T\u00e4uflinge? Darauf, dass die Liebe und Treue Gottes sich immer wieder Bahn bricht. Dass Gott z\u00e4rtliche Ber\u00fchrung, wahre Verbindung und befreiende Umwandlung schenkt. Ja, dass da Engel sind die besch\u00fctzen, tragen und begleiten. Sicht und h\u00f6rbar oder im Verborgenen. Dass Gott es ist, der die Verzweifelte wieder aufrichtet und den \u00c4ngstlichen neuen Mut fassen l\u00e4sst. Und dass selbst da wo wir am Boden liegen, Gott Momente der Begegnung und Transformation schenkt. Sei dies still und leise, oder in Gestalt eines Engels. Ja, wir d\u00fcrfen darauf vertrauen, dass Gottes Liebe zu uns niemals vergeht (vgl. 1.Kor 13,8)! Und dass Gott uns seine Engel schicken wird, um uns zu beh\u00fcten, auf allen unseren Wegen (vgl. Ps 91.11).<\/p>\n<p>Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren. Amen<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Anna Lerch<\/p>\n<p>Z\u00fcrich<\/p>\n<p>E-Mail: anna.lerch@ref-staefa-hombrechtikon.ch<\/p>\n<p>Anna Lerch, geb. 1992, Vikarin in St\u00e4fa-Hombrechtikon, Evangelisch-reformierten Kirche Z\u00fcrich (Schweiz).<\/p>\n<p>Setting der Predigt: Zwischen Predigtlesung (Mt 26,36-46) und Predigt wird das Lied \u201eSound of Silence\u201c (Simon &amp; Garfunkel) vom Gospelchor St\u00e4fa gesungen. Darauf und auch auf die Taufspr\u00fcche der beiden T\u00e4uflinge (1.Kor 13,8 und Ps 91,11) wird in der Predigt Bezug genommen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>Liedvorschl\u00e4ge:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eSound of Silence\u201c (Simon &amp; Garfunkel)<\/p>\n<p>\u201cHeal the World\u201d (Michael Jackson)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00fcrbitten:<\/strong><\/p>\n<p><em>People talking without speaking <\/em><\/p>\n<p><em>People hearing without listening<\/em><\/p>\n<p><em>People writing songs that voices never share<\/em><\/p>\n<p><em>No one dared<\/em><a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gott, Du bist ein Gott der h\u00f6rt<\/p>\n<p>Du wendest Dich uns liebevoll zu<\/p>\n<p>Du sprichst uns als Geliebte an<\/p>\n<p>Und Dich k\u00fcmmerts<\/p>\n<p>Gott hilf uns immer wieder ein offenes Ohr f\u00fcr Menschen und ihre N\u00f6te zu haben. Hilf, dass wir das Essenzielle nicht \u00fcberh\u00f6ren! Schenk uns Ohren die wirklich zuh\u00f6ren und sich nicht vor den Klagen dieser Welt verschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Gott lass uns Menschen werden, die Worte des Trostes sprechen und nicht blo\u00df leer daher plappern. Hilf uns, dass wir nicht abstumpfen vor den Herausforderungen der Zeit. Hilf uns, uns wahrlich und \u00fcber l\u00e4ngere Zeit den Notleidenden zuwenden, in Wort und Tat.<\/p>\n<p>Und wir bitten dich nicht nur f\u00fcr uns, sondern f\u00fcr die Welt: Wir bitten dich, dass Herrscher und Befehlshaber nicht gleichg\u00fcltig das Leben und Sterben von tausenden von Menschen \u2013 Zivilisten oder nicht \u2013 in Kauf nehmen. Wir bitten ganz besonders f\u00fcr die Machthaber in der Ukraine und Russland, aber auch in Syrien und Afghanistan. Schenke den Entscheidungstr\u00e4gern Weisheit und den Mut Richtung Frieden zu gehen!<\/p>\n<p>Gott, sei bei Journalisten und Journalistinnen. St\u00e4rke ihre Stimmen, sch\u00fctze sie vor Repression und Zensur. Schenke ihnen die Kraft und den Mut immer wieder \u00fcber Unrecht Bericht zu erstatten. Hilf ihnen, dass sie nicht mundtot gemacht werden.<\/p>\n<p>Gott du siehst Hunderttausende sind auf der Flucht, allein aus der Ukraine. Gott du kennst den Namen jedes einzelnen Menschen. Du siehst diese einschneidende Erfahrung von Verunsicherung, Angst und Verlust. Stehe allen Menschen auf der Flucht, allen Verfolgten aufgrund ihres Glaubens, politischen Einstellungen oder aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen bei.<\/p>\n<p>Gott hilf auch uns immer wieder gegen das Verstummen anzubeten und anzusingen. Schenke uns Hoffnung f\u00fcr die Zukunft, Visionen f\u00fcr eine friedlichere und gerechtere Welt f\u00fcr uns unsere Kinder. Hilf uns gegen eine billige Gleichg\u00fcltigkeit und verantwortungslose Selbstzentriertheit das Wort zu ergreifen.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. Hierzu und im folgenden Abschnitt: Rosa, Hartmut, <em>Unverf\u00fcgbarkeit<\/em>, 3. Auflage, Berlin: Suhrkamp 2021, 11-70.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Erster Vers des Liedes \u201eSound of Silence\u201c von Simon &amp; Garfunkel.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Dies ist die im 20. Jahrhundert vorherrschende Deutung der Gethsemane-Perikope. Ganz in diesem Sinne k\u00f6nnen auch die Gedichte <em>Der einsame Christus<\/em> von Morgenstern (1898) und <em>Der \u00d6lbaum-Garten<\/em> von Rilke (1906) verstanden werden. Vgl. Luz, Ulrich,\u00a0<em>Das Evangelium nach Matth\u00e4us<\/em>, EKK, Teilbd. 4: Mt 26-28, Z\u00fcrich: Benziger 1985, 148-151.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Rosa, <em>Unverf\u00fcgbarkeit<\/em>, 67.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Dieses Wort habe ich von Rosa \u00fcbernommen: Rosa, <em>Unverf\u00fcgbarkeit<\/em>, 27, et al.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. Lied \u201eSound of Silence\u201c von Simon &amp; Garfunkel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Silent Gethsemane? | Reminiszere | 13.03.22 | Predigt zu Mt 26,36-46 | von Anna Lerch | Silence \u2013 schweigende Stille! &#8230;&#8230;&#8230; Welcher Klang ert\u00f6nt, wenn die Welt verstummt? Im Schatten der Nacht h\u00f6ren die V\u00f6gel auf zu singen. Menschen sprechen, ohne etwas auszusagen. Die fernen Umrisse der Stadt schweigen lauthals. 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