{"id":7362,"date":"2022-03-15T14:46:07","date_gmt":"2022-03-15T13:46:07","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7362"},"modified":"2022-03-29T17:32:22","modified_gmt":"2022-03-29T15:32:22","slug":"1-koenige-191-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-koenige-191-8\/","title":{"rendered":"1. K\u00f6nige 19,1-8"},"content":{"rendered":"<h3>Zur\u00fcck ins Leben oder wo ist mein Berg Choreb? | Oculi | 20.03.2022 | 1 K\u00f6n 19,1-8 | Berthold W. Haerter |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Berichterstattung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>\u201eDie (russische) Aufsichtsbeh\u00f6rde Roskomnadzor hat die wenigen verbliebenen unabh\u00e4ngigen Medien in Russland abgemahnt und ihnen verboten, \u00fcber den Beschuss ukrainischer St\u00e4dte und tote ukrainische Zivilisten zu schreiben. Die \u00abSpezialoperation\u00bb darf auch nicht als \u00abAngriff\u00bb, \u00ab\u00dcberfall\u00bb oder gar \u00abKrieg\u00bb bezeichnet werden. Bei Zuwiderhandlung drohen eine Geldstrafe von bis zu 5 Millionen Rubeln und die Blockierung der Website.\u201c<\/em> (NZZ 3.3.2022)<\/p>\n<p>Dies konnte man vor wenigen Tagen in unseren Zeitungen lesen. Wir wissen inzwischen, dass das russische Volk \u00fcber diesen brutalen Krieg gegen ein freies Land nicht wahrheitsgem\u00e4ss informiert wird. Alle digitalen ausl\u00e4ndischen Informationsquellen versucht man zu verstopfen, und die Inlandpresse darf nur schreiben, was dem Kreml genehm ist.<\/p>\n<p>Was die russischen Menschen denken, wissen wir nicht. Die, welche es wagen zu demonstrieren, werden verhaftet. Am letzten Sonntag fuhren aber auch viele Autos durch Moskau mit wehenden russischen Fahnen. Manche malen sich auch ein Z auf ihre Kleidung, wie unl\u00e4ngst ein junger russischer Turner. Das Z ist auf vielen russischen Panzern in der Ukraine und bedeutet wahrscheinlich soviel wie \u201eZa Popedu \u2013 Auf den Sieg\u201c. (Wobei es das Z in kyrillischen Buchstaben so nicht gibt.)<\/p>\n<p>Aus meinen Jugenderfahrungen in der DDR erahne ich, dass auch viel Angst unter den Menschen vorhanden sein wird, Angst vor dem Diktator und seinen Helfershelfern und Helfershelferinnen.<\/p>\n<p>Von einer wahrscheinlich auch selektiven Berichterstattung und ihren Folgen haben wir soeben aus der Bibel geh\u00f6rt. Der eher schwache K\u00f6nig Achab berichtet seiner eher starken Ehefrau Isebel vom Geschehen am Berg Karmel. Elija, der Prophet Jahwes hatte alle Propheten Baals, 450 Mann, mit dem Schwert umgebracht. In der biblischen Story, denn eine solche ist es, heisst es sogar, Elija habe die Baals-Propheten \u201egeschlachtet\u201c. (1. K\u00f6nige 18, 40) Die Frage ist, was alles hat K\u00f6nig Achab bei seiner Berichterstattung verschwiegen, was hinzugef\u00fcgt. Hat Achab von dem Wettkampf berichtet, zu dem Elija die Baals-Priester herausgefordert hatte und den Elija mit Gottes Hilfe gewonnen hat?<\/p>\n<p>Hat Achab davon erz\u00e4hlt, wie das Volk seinen wahren Gott erkannte und Elija half zu morden?<\/p>\n<p>Und wie es dann endlich anfing zu regnen, so, wie es Elija voraus gesagt hatte?<\/p>\n<p>Egal wie, Achab wird mit grosser Wahrscheinlichkeit zu seinen Gunsten berichtet haben, genau so, wie die russischen Diktatoren ihr Volk zurzeit informieren. So, dass das Regime seine wahren Grossmachtgel\u00fcste verschleiert und sein Volk unschuldig leiden l\u00e4sst. Dieses f\u00e4ngt an gegen den Westen w\u00fctend zu werden. So w\u00fctend wie K\u00f6nigin Isebel, die geradezu explodiert.<\/p>\n<p>Aber der Reihe nach. Um das Ganze besser zu verstehen, haben wir Ihnen am Eingang auf dem Gottesdienstablauf eine Karte aus einem Bibelatlas abgedruckt. Die Geschichte ist in die Regierungszeit Achabs im Nordreich Israel ca. 874\/3-853 v. Chr. angesiedelt. Weil Achab und Isebel ihr Volk ziemlich erfolgreich dazu brachten, nicht mehr Gott, sondern anderen G\u00f6ttern, Baal und Aschera, zu dienen, k\u00fcndigt der mutige und von Gott getriebene Elija dem Land eine D\u00fcrre als Strafe an. Das geschieht in der Hauptstadt des Nordreiches, in Samaria, auf der ersten Karte unter Nummer 1 zu finden. Elija, als Oppositioneller, kommt in Lebensgefahr f\u00fcr seine Aussage. Ihm droht wie vielen Aufbegehrenden in Diktaturen Gef\u00e4ngnis oder Tod. Elija flieht und versteckt sich so am Bach Kerit, Nummer 2, und sp\u00e4ter im Norden in Zarefat, bei einer Witwe mit Sohn, auf der ersten Karte Nummer 3.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7380 aligncenter\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Scan_20220309_090637.jpeg\" alt=\"\" width=\"254\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Scan_20220309_090637.jpeg 254w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Scan_20220309_090637-11x12.jpeg 11w\" sizes=\"auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px\" \/><\/p>\n<p>Die zweite Karte zeigt, wie Elija im dritten Jahr zur\u00fcck nach Samaria eilt, Nummer 4, und Achab mitteilt, dass es zu einem Kr\u00e4ftemessen kommen soll, zwischen ihm und den Baals- und Ascherapropheten auf dem Berg Karmel, Nummer 5. Wessen Opfer welche G\u00f6tter anerkennen, indem die G\u00f6tter selbst das Feuer auf dem Altar anz\u00fcnden, die haben gewonnen. Baal versagt, Gott gewinnt. Daraufhin \u201eeifert\u201c Elija. Er bringt die Propheten der anderen Religion um. Dann wartet er auf Regen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7382 aligncenter\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Scan_20220309_090637-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"254\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Scan_20220309_090637-2.jpeg 254w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Scan_20220309_090637-2-11x12.jpeg 11w\" sizes=\"auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px\" \/><\/p>\n<p>Als der Regen kommt, das zeigt die dritte Karte, eilt Elija seinem K\u00f6nig Achab im str\u00f6menden Regen voraus vom Karmel bis Jesreel (Nummer 7).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7383 aligncenter\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Scan_20220309_090637-3.jpeg\" alt=\"\" width=\"254\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Scan_20220309_090637-3.jpeg 254w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Scan_20220309_090637-3-11x12.jpeg 11w\" sizes=\"auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px\" \/><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Morddrohung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Und hier erreicht Elija die Morddrohung der K\u00f6nigin Isebel, von der wir in der Lesung h\u00f6rten.<\/p>\n<p><em>\u201eDie G\u00f6tter sollen mir antun, was immer sie wollen \u2013 morgen um diese Zeit werde ich dich so zurichten, dass du wie einer von ihnen [den Baalspropheten] bist. Und als er [Elija] das sah, machte er sich auf und lief um sein Leben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Fast in Echtzeit erleben wir zurzeit, wie Menschen um ihr Leben laufen. Sie fliehen aus den Gebieten, in denen die russischen Soldaten einen brutalen Krieg f\u00fchren m\u00fcssen, im Auftrag von wenigen M\u00e4chtigen, die sie von Moskau aus sinnlos opfern. Der Krieg in der Ukraine kam, trotz Beobachtung durch die ganze Welt, so pl\u00f6tzlich, wie bei Elija, der sich eben noch als Sieger ansah und nun zu einem um sein Leben rennender Fl\u00fcchtling wird. Er flieht in den Nachbarstaat Juda, bis in den s\u00fcdlichsten Zipfel, nach Beer-Scheeba. Um die Spuren zu verwischen, l\u00e4sst er seinen Diener dort zur\u00fcck, auf der dritten Karte Nummer 8. Und dann eilt er ins Nirgendwo, ins Unbekannte, Fremde, wie jetzt viele Ukrainerinnen und Ukrainer um ihr Leben fliehen und nicht wissen, wohin. Die Fl\u00fcchtlinge erhalten Hilfe, hoffentlich und hoffentlich nachhaltig. Es ist ihnen zu w\u00fcnschen, dass sie bald wieder nach Hause d\u00fcrfen, aber das ist sehr ungewiss.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Zusammenbruch<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Elija aber bricht zusammen. Er ist am Ende. Seine Eigenaussage macht uns bewusst, er erkennt selbst, was er gemacht hat: Elija wollte f\u00fcr Gott streiten. Aber wenn man \u201eeifert\u201c (1. K\u00f6nige 19, 9) wie Elija von sich selbst sagt, wenn man f\u00fcr etwas leidenschaftlich und mit allem, was man ist, sich einsetzt, selbst wenn es f\u00fcr Gott ist, dann ist man nicht mehr offen f\u00fcr Gottes Einspruch.<\/p>\n<p>Hat Gott befohlen Menschen umzubringen? Auch Elija kannte das Gebot \u201eDu sollst nicht t\u00f6ten\u201c, wie wohl auch Herr Putin, der sich gern als orthodoxer Christ profiliert. Elija hat get\u00f6tet. Er erkennt, dass er falsch gehandelt hat. Er will sterben, denn er begreift: \u201eIch bin nicht besser wie meine Vorfahren!\u201c<\/p>\n<p>D.h.: \u201aIch habe alles getan f\u00fcr Dich, Gott, aber ich habe nicht mehr geh\u00f6rt, was Du willst. Ich habe meinen Eifer \u00fcber Dein Wort gestellt. Ich habe get\u00f6tet.\u2019 So interpretiere ich diesen Satz: \u201eIch bin nicht besser als meine Vorfahren.\u201c Und nun ist keine Kraft mehr in Elija, nur noch Ersch\u00f6pfung. Da ist Angst, der Wunsch sterben zu k\u00f6nnen und das es schnell vor\u00fcber sei.<\/p>\n<p>Ich habe in einem Tagebuch von jemand gelesen, der pl\u00f6tzlich schwer krank wurde. Durch eine Operation konnte man sein Leben retten. Der Mann musste lernen, neu mit einer grossen Verletzung der Seele und des K\u00f6rpers zu leben. Als er das bemerkt, und feststellt, dass ihm ein langer neuer Ver\u00e4nderungsprozess bevorsteht, \u00e4ussert er sich: \u201eAch Gott, warum hast Du mich nicht sterben lassen. Dann h\u00e4tte ich jetzt Ruhe und meinen Frieden.\u201c<\/p>\n<p>Ich denke, manchen Gefl\u00fcchteten werden diese Gedanken in der n\u00e4chsten Zeit durch den Kopf gehen. Auch manch einer von uns wird an den Tiefpunkten seines Lebens \u00e4hnlich gedacht haben, wie es Elija hier betend zu Gott sagt: \u201eEs ist genug Herr, nimm nun mein Leben.\u201c<\/p>\n<p>Die menschliche Logik w\u00e4re jetzt zu denken, wenn Elija in der W\u00fcste liegt, v\u00f6llig ersch\u00f6pft ohne Wasser und Brot, wird er in den n\u00e4chsten Tagen sterben.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong>Lebensnotwendiges<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Erinnern Sie sich, was Elijas letzte Handlung war? Er betet. Seine letzten Worte sind an Gott gerichtet. Das erinnert mich an die Aussagen der weissrussisch-schweizerischen Doppelb\u00fcrgerin Natalia Herrsche, die bei den Demonstrationen in Weissrussland verhaftet und zu 2 1\/2 Jahre Haft verurteilt wurde. In einem Interview nach ihrer \u00fcberraschenden R\u00fcckkehr in die Schweiz vor wenigen Wochen sagte sie:<\/p>\n<p>\u201eIn den schweren Monaten hat mir auch der Glaube geholfen.\u201c<\/p>\n<p>Frage: Waren Sie schon vor der Inhaftierung religi\u00f6s?<\/p>\n<p>\u201eJa, aber ich habe es nicht aktiv gelebt. In der Zelle half es mir dann sehr, christliche Literatur zu lesen und zu beten. Die Bibel hatte ich w\u00e4hrend der ganzen Zeit bei mir. Ich habe auch immer f\u00fcr meine erwachsenen Kinder in der Schweiz gebetet.\u201c (NZZ Magazin 26.2.2022)<\/p>\n<p>Elija spricht sein letztes Gebet in der W\u00fcste zwischen Ber-Scheba und dem S\u00fcden, irgendwo unter einem Ginsterstrauch. Und Gott, Gott versorgt Elija mit dem Lebensnotwendigen. Nicht direkt. Ein Bote, irgendwer Unbekanntes, entdeckt den Sterbenden und hilft ihm. So wird er zum barmherzigen Samariter, von dem die Konfis letzte Woche erz\u00e4hlten. So wird er zum Lebens &#8211; Boten, zum Boten Gottes, zum Engel, der hilft, damit Menschen leben.<\/p>\n<p>Ist das auch unsere Aufgabe in den n\u00e4chsten Wochen, Monaten oder noch l\u00e4nger, Menschen zu helfen, materiell, k\u00f6rperlich und psychisch, damit sie \u00fcberleben k\u00f6nnen? Sind wir von Gott gerufene Unbekannte, Boten, die andere Menschen mit Lebensnotwendigem versorgen sollen? Erinnern Sie sich noch an die Lesung (Markus 1, 13)? Nach Jesu Taufe war auch Jesus in der W\u00fcste bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm. Engel sind von Gott Beauftragte, Helfende im Vor\u00fcbergehen. Sind wir das jetzt auch?<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong>Gesandt<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Elija wird von diesem Boten weitergeschickt: <em>\u201eSteh auf, iss, denn der Weg, der vor dir liegt, ist weit.\u201c<\/em> Dieser Satz gilt auch vielen Gefl\u00fcchteten. Elija tut genau dies, ohne diesen Satz zu hinterfragen. Auf der letzten Karte, unten rechts, sehen Sie, wie Elija, durch die W\u00fcste Richtung S\u00fcden, zum Berg Choreb bzw. Sinai geht, Nummer 10. Er eilt und flieht nicht mehr, er geht. Ein friedliches Bild von einem Menschen, der nicht weiss, wozu er eigentlich da ist. Aber Laufen (gehen) hilft seine Gedanken zu sortieren. Das wissen auch wir.<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><strong>Rettung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Elija geht an den Ort, an dem schon etliche seiner ber\u00fchmten Vorg\u00e4nger Gott erlebt haben. Es wird erz\u00e4hlt, dass Mose am Choreb berufen wird, sein Volk aus der Sklaverei aus \u00c4gypten zu retten. Sp\u00e4ter redet Gott hier zu Mose und seinem Volk. Sie erhalten die 10 Gebote am Berg Choreb, und dann macht Gott hier einen Bund mit seinem Volk, auf dem Weg in ihre neue Heimat Israel. 40 Jahre werden sie dahin wandern, so erz\u00e4hlt die Bibel. 40 Tage wanderte Elija, um Gott auf dem Choreb zu begegnen.<\/p>\n<p>Auf dem Berg Choreb erlebte Elija einen gewaltigen Sturm, aber Gott war nicht im Sturm. Es geschieht ein Erdbeben, aber Gott ist nicht im Erdbeben. Es kam Feuer, aber Gott war nicht im Feuer.<\/p>\n<p>Und dann kommt <em>\u201edas Fl\u00fcstern eines sanften Windhauches.\u201c<\/em> (1. K\u00f6nige 19, 12) Und eine Stimme, Gottes Stimme, spricht Elija an. Die Stimme, in der er Gott h\u00f6rt, ermuntert Elija wieder ruhig, zuversichtlich und im Wissen, um Gottes Beistand seinen Weg zu gehen. Er bekommt eine neue Lebensaufgabe. Elia wird nach Damaskus geschickt, wie man auf der letzten Karte Nummer 11 sehen kann.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7384 aligncenter\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Scan_20220309_090637-4.jpeg\" alt=\"\" width=\"254\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Scan_20220309_090637-4.jpeg 254w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Scan_20220309_090637-4-11x12.jpeg 11w\" sizes=\"auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px\" \/><\/p>\n<p>Und wir, heute? Wenn die Gefl\u00fcchteten oder auch wir selbst voller Angst sind, nicht wissen wohin, vielleicht vor den Herausforderungen fliehen wollen, die an uns gestellt werden und vielleicht sogar denken, das Sch\u00f6nste w\u00e4re jetzt, wenn Gott uns sterben liesse, dann &#8230;. Reden wir wie Elija, und wie viele nach ihm, dann doch mit Gott! Suchen wir uns unseren Berg Choreb, den Ort, wo wir Gott erwarten! Leeren wir uns, vielleicht beim \u201eSport\u201c wie Elija beim Laufen! Werden wir so ruhiger und offener, bereit zum H\u00f6ren. Gott offenbart sich in der Stille (zum Beispiel) im \u201eFl\u00fcstern eines sanften Windhauches.\u201c Gott hat schon viele seiner Boten geschickt, aus der Stille geredet und geholfen, das Leben wieder neu zu beginnen.<\/p>\n<p>AMEN<\/p>\n<p>___<\/p>\n<p>Karte: <strong>Copyright<\/strong> Simon Jenkins: Karten zur Bibel, Brunnen-Verlag Giessen 1986, Seite 60.<\/p>\n<p>Bibelzitate nach der Z\u00fcrcher Bibel.<\/p>\n<p>___<\/p>\n<p>Berthold W. Haerter<\/p>\n<p>Oberrieden\/Schweiz<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Berthold.haerter@bluewin.ch\">Berthold.haerter@bluewin.ch<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pfarrer der Ev.-Ref. Landeskirche Z\u00fcrich seit 1993<\/p>\n<p>Seit 2005 Oberrieden am Z\u00fcrichsee<\/p>\n<p>Studium in Greifswald\/DDR und Z\u00fcrich<\/p>\n<p>___<\/p>\n<p>ganze Karte:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7387\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/90E5555F-912F-407F-A233-3400FEF755B8_1_201_a-282x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"291\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/90E5555F-912F-407F-A233-3400FEF755B8_1_201_a-282x300.jpeg 282w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/90E5555F-912F-407F-A233-3400FEF755B8_1_201_a-768x817.jpeg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/90E5555F-912F-407F-A233-3400FEF755B8_1_201_a-11x12.jpeg 11w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/90E5555F-912F-407F-A233-3400FEF755B8_1_201_a.jpeg 811w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur\u00fcck ins Leben oder wo ist mein Berg Choreb? | Oculi | 20.03.2022 | 1 K\u00f6n 19,1-8 | Berthold W. 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