{"id":7525,"date":"2022-03-29T17:13:40","date_gmt":"2022-03-29T15:13:40","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7525"},"modified":"2022-03-30T09:13:09","modified_gmt":"2022-03-30T07:13:09","slug":"markus-1035-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-1035-45\/","title":{"rendered":"Markus 10,35-45"},"content":{"rendered":"<div>\n<h3 class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Die Macht des Dienens | 03.04.2022 | Mk 10,35-45 | Barbara Signer |<\/span><\/h3>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Schon vor mehreren Jahren geriet ich beim Zappen in einen Dokumentarfilm. Er zeigte die Lebensweise der Ureinwohner eines Landes mit \u00fcppiger Urwaldvegetation. Ich muss ehrlich gestehen, ich habe heute keine Ahnung mehr, wo dieses Volk lebte oder wie es hiess. Was mir in Erinnerung blieb, war jedoch, wie dieser Stamm als Gesellschaft funktionierte. Er lebte in kleinen D\u00f6rfern organisiert verstreut im ganzen Urwald. Das Besondere daran war, dass die Frauen mit den Kindern ihr ganzes Leben an ihrem angestammten Ort verbrachten, w\u00e4hrend die M\u00e4nner ihr Heimatdorf verlassen mussten, sobald sie erwachsenen waren. Sie begaben sich auf Wanderschaft, bis sie in einem anderen Dorf eine Frau gefunden hatten und sich dort niederliessen. Obwohl diese Menschen noch nie irgendeinen Kontakt mit unserer modernen Zivilisation hatten, machten sie einen \u00e4usserst zufriedenen Eindruck. Niemand darbte, alle hatten, was sie zum Leben brauchten und bildeten eine fr\u00f6hliche Gemeinschaft. \u201eAha!\u201c, dachte ich und rieb mir innerlich zufrieden die H\u00e4nde, \u201eDas Matriarchat hat also doch etwas mit paradiesischen Zust\u00e4nden zu tun.\u201c <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Was ich aber noch viel bemerkenswerter fand, war die Herrschaftsstruktur dieser d\u00f6rflichen Gemeinschaften. Das Oberhaupt jeden Dorfes war eine Frau, und gl\u00fccklich der Mann, der sie heiratete &#8211; w\u00fcrde man zumindest annehmen. Der Ehemann dieser Dorfvorsteherin wurde tats\u00e4chlich auch der Chef im Dorf, sozusagen der Gemeindepr\u00e4sident. Ich weiss nicht, was f\u00fcr eine Art Mensch da vor Ihrem inneren Auge auftaucht, wenn Sie die Bezeichnung \u201eGemeindepr\u00e4sident\u201c h\u00f6ren. In Filmen und Fernsehserien wird so ein Gemeindepr\u00e4sident oft als etwas poltrige, bauernschlaue Charaktere dargestellt, die st\u00e4ndig andere herumkommandieret, Vetternwirtschaft betreibt oder sonst etwas mauschelt. Nicht so der Dorfchef im Urwald: Von ihm wurde mit gr\u00f6sster Selbstverst\u00e4ndlichkeit erwartet, dass er seine ganze Arbeitskraft und seine ganze Person in den Dienst der Gemeinschaft stellte. Und zwar nicht als Anf\u00fchrer, sondern als Einer, der selbst Hand anlegte. Ich weiss noch, dass mir der Mann leid tat, weil er viel der schweisstreibenden Arbeit f\u00fcr die Dorfgemeinschaft allein oder mit wenig Unterst\u00fctzung erledigte, w\u00e4hrend andere gem\u00fctlich zusammenhockten und plauderten. Und bei dieser Gelegenheit kam mir damals dieses Jesus-Wort aus unserem heutigen Predigttext in den Sinn: <i>Wer unter euch gross sein will, sei euer Diener, und wer unter euch der Erste sein will, sei der Knecht aller<\/i>. (Mk 10,43-44)<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Was dieses Jesus-Wort auch bedeuten kann, ging mir ausgerechnet bei meinem Milit\u00e4rdienst auf. Wenn man als Rekrut und Soldat von Unteroffizieren und Offizieren st\u00e4ndig herumgesch\u00e4ucht wird, tr\u00e4umt man nat\u00fcrlich davon, auch selber mal die Befehle zu erteilen. In der Unteroffiziersschule wurde mir dann schlagartig klar, dass ich bei meiner Arbeits- und Befehlsplanung nicht nur die Befehle meiner Vorgesetzten umsetzen musste, sondern dass es dabei auch st\u00e4ndig das k\u00f6rperliche und geistige Befinden meiner Untergebenen mit einzukalkulieren galt. Die richtige Ausr\u00fcstung musste mitgenommen werden, Verletzungs- und Unfallgefahr eingesch\u00e4tzt, Zwischenverpflegung und Tee bestellt, allenfalls sogar Transport und Unterkunft besorgt werden. Zwar hatte ich erwartet, dass das besser wird, sobald ich rangm\u00e4ssig aufgestiegen bin, aber da hatte ich mich get\u00e4uscht. Sogar auf Stufe Stab \u2013 und dort erst recht \u2013 wurden wir st\u00e4ndig ermahnt, auf keinen Fall die Situation der Wehrdienstleistenden an der Basis zu vergessen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Auch in den verschiedenen Kirchgemeinden habe ich schon erlebt, wie dieses Jesus-Wort umgesetzt wird \u2013 oder eben auch nicht. Es gab Pfarrer und Kirchenvorsteherschaften, die haupts\u00e4chlich damit besch\u00e4ftigt waren, den Mesmer oder die Mesmerin herumzuscheuchen. Aber ich habe auch Kirchenvorsteherschaften erlebt, die wirklich motiviert waren und eben tats\u00e4chlich selber Hand anlegen. Und das mit einer Selbstverst\u00e4ndlichkeit, die mich sehr beeindruckt hat, und eben auch ohne daf\u00fcr grosse Dankesreden zu erwarten. In solchen Kirchgemeinden macht die Zusammenarbeit Freude und motiviert durch das Vorbild hoffentlich auch die sogenannt normalen Gemeindeglieder zum einen oder anderen Dienst an der Gemeinschaft.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Doch gerade aus dieser Erfahrung heraus, hat mich der Dokumentarfilm, den ich vorhin erw\u00e4hnte, auch schockiert. Er zeichnete n\u00e4mlich auch sehr detailliert nach, wie die gesellschaftlichen Strukturen dieser Dorfgemeinschaft zerst\u00f6rt wurden und zwar ausgerechnet durch das Auftauchen von christlichen Missionaren. Sie verteilten erst Kleidung, Nahrungsmittel, und Dinge, die wir Gegenst\u00e4nde des t\u00e4glichen Bedarfs nennen. Das hatte unter Anderem auch zur Folge, dass sich das Wertesystem der Ureinwohner \u00e4nderte. Jeder wollte ein T-Shirt oder eine Hose oder Babynahrung aus der B\u00fcchse. Anhand von verschiedenen Dorfgemeinschaften, die sich in unterschiedlichen Stadien der Missionierung und damit der \u201eEntwicklung\u201c befanden, zeigte der Film auf, wie nach und nach Frauen unterdr\u00fcckt wurden, die d\u00f6rflichen Gemeinschaften zerfielen und die entwurzelten Menschen als obdachlose Trunkenbolde auf irgendwelchen M\u00fcllhalden oder Slums endeten. Meine anf\u00e4ngliche Faszination wich Entsetzen und Fassungslosigkeit. <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Und ich finde, es sollte uns wirklich zu denken geben. Nicht nur, was diese Ureinwohner betrifft, sondern auch und vor allem unsere eigene (Kirchen)Kultur. Der Predigttext zeigt uns ja auf, dass die verh\u00e4ngnisvollen Mechanismen tats\u00e4chlich in unserer Kultur unterschwellig vorhanden sind. Wie sonst k\u00f6nnten da zwei J\u00fcnger, die Jesus nun drei Jahre lang begleitet, seine Predigten und Erkl\u00e4rungen geh\u00f6rt und seine Wundertaten miterlebt hatten, auf die Idee kommen, sich die beiden Ehrenpl\u00e4tze an der Seite des Herrschers im K\u00f6nigreich Gottes zu w\u00fcnschen? Obwohl Jesus bereits drei Mal sein Leiden in Jerusalem angek\u00fcndigt hatte, gaben sie sich offenbar immer noch der Vorstellung hin, dass Jesus in Jerusalem zum K\u00f6nig gemacht wird und sie an dieser weltlichen Herrschaft teilhaben werden. Allein die Tatsache, dass sie von Jesus zuerst eine Carte Blanche f\u00fcr die Gew\u00e4hrung ihres Wunsches erbitten, zeigt auf, wie hoch sie ihren eigenen Rang unter den J\u00fcngern einsch\u00e4tzen. Der Unmut, der diese Forderung unter den anderen J\u00fcngern ausl\u00f6st, zeigt auf, dass sie ebenso diesem Irrtum unterliegen, dass es um weltliche Herrschaft und damit um Rang und Einfluss geht. Am Palmsonntag werden wir dann in der Lesung aus dem Evangelium h\u00f6ren, dass auch die Bev\u00f6lkerung ganz klar erwartetet, dass Jesus als Messias in Jerusalem zum K\u00f6nig gekr\u00f6nt wird. <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Wenn schon die Menschen, die Jesus damals am n\u00e4chsten standen, solche Erwartungen hegten und solchen Machttr\u00e4umen nachhingen, wie sollten wir dagegen gefeit sein? Sehr oft f\u00e4ngt es ja schon in der Familie an. Kinder haben h\u00e4ufig schnell den Dreh raus, was sie tun, wie sie sich verhalten m\u00fcssen, um andere Kinder oder sogar Erwachsenen zu manipulieren, damit sie das bekommen, wonach ihnen der Sinn steht. Sp\u00e4ter findet dies seine nat\u00fcrliche Fortsetzung: Es geht darum, wer in der erweiterten Familie das Sagen hat, wer in der Schule oder am Arbeitsplatz bestimmen darf, wer \u00fcber politischen Einfluss in der Gemeinde oder auf nationaler Ebene verf\u00fcgt. All das sind psychologische und gesellschaftliche Mechanismen, die quasi automatisch dazu f\u00fchren, dass wir andere verletzen, selber verletzt werden und als Reaktion darauf, gleich wieder andere verletzen, die schw\u00e4cher sind als wir. Und das eben nur, weil wir es k\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Das kann schon im ganz Kleinen geschehen. Was gehen mich die Plastikverseuchung der Meere an oder die Tatsache, dass eine Kuh wegen einer weggeworfenen Aludose verenden kann? Ich lass doch meinen Abfall gleich dort fallen, wo ich stehe. Was geht es mich an, wenn Tiere in der industriellen Fleischproduktion leiden? Hauptsache, ich kann das Fleisch, das bei mir Zuhause auf den Teller kommt, so billig wie m\u00f6glich einkaufen. Was geht es mich an, dass irgendwo in Asien Frauen und Kinder unter f\u00fcrchterlichen Arbeitsbedingungen zu einem Hungerlohn arbeiten? Hauptsache, ich kann meine Markenjeans m\u00f6glichst billig kaufen. Das sind nur wenige Beispiele f\u00fcr die Kelche, die andere trinken m\u00fcssen, damit wir die Freiheit haben, das zu tun, was wir gerade wollen \u2013 oder in anderen Worten: damit wir die Macht gebrauchen k\u00f6nnen, die uns gegeben ist. Ich bin sicher, Sie k\u00f6nnen diese Aufz\u00e4hlung mit Ihren eigenen Erfahrungen und Beobachtungen beliebig erweitern.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Wenn es uns aber schon im Kleinen schwerf\u00e4llt, die Macht und die M\u00f6glichkeiten, die uns gegeben sind, in den Dienst der anderen zu stellen, wie sollen da Politiker mit ihrer Machtf\u00fclle zurechtkommen? Ein besonders grausames und zerst\u00f6rerisches Beispiel von Machtmissbrauch und Manipulation haben wir ja im Moment vor Augen, wenn wir die Bilder der Ruinen in der Ukraine sehen, die noch vor einem Monat bl\u00fchende St\u00e4dte waren. So schnell kann es gehen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir Jesu Rat beherzigen: <i>Ihr wisst, die als Herrscher der V\u00f6lker gelten, unterdr\u00fccken sie, und ihre Grossen setzen ihre Macht gegen sie ein. Unter euch aber sei es nicht so, sondern <\/i>[in der Familie, in der Gemeinde, im Staat soll gelten]<i>: Wer unter euch gross sein will, sei euer Diener, und wer unter euch der Erste sein will, sei der Knecht aller<\/i>. (Mk 10,42-44) Amen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">\u00a0___<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">VDM Barbara Signer<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">St. Gallen \/ Walzenhausen<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">E-Mail: <\/span><span class=\"Hyperlink0\"><span lang=\"DE\"><a href=\"mailto:barbara.monika.signer@protonmail.ch\">barbara.monika.signer@protonmail.ch<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">\u00a0___<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Barbara Signer, geb. 1963, Verweserin in der Evang.-reformierten Kantonalkirche beider Appenzell. 30-j\u00e4hrige T\u00e4tigkeit als Englischlehrerin in der beruflichen Weiterbildung, seit 2021 Pfarrerin in Walzenhausen AR.<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Macht des Dienens | 03.04.2022 | Mk 10,35-45 | Barbara Signer | Schon vor mehreren Jahren geriet ich beim Zappen in einen Dokumentarfilm. 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