{"id":7640,"date":"2022-04-09T00:30:00","date_gmt":"2022-04-08T22:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7640"},"modified":"2022-04-12T11:08:58","modified_gmt":"2022-04-12T09:08:58","slug":"lukas-2332-49-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-2332-49-2\/","title":{"rendered":"Lukas 23,32-49"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">In der Zuschauerrolle&nbsp;| Karfreitag | 15.04.2022 | Lk 23,32-49 | Sabine Handrick |<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich morgens aufwache und mir den Schlaf aus den Augen reibe, sehe ich sie vor mir \u2013 die Bilder der zerbombten St\u00e4dte, die Menschen, denen das Grauen ins Gesicht geschrieben ist, die verst\u00f6rten Blicke der Kinder. Und ich versuche mir vorzustellen, was diese Kinderaugen sehen mussten:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; brennende H\u00e4user, Ruinen, Panzer, Granaten und Soldaten, Leichen auf der Strasse<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; die Dunkelheit des Kellers, wo sie ausharrten \u2013 wochenlang; anfangs noch ein wenig Handylicht, Kerzen und doch dann nichts mehr<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; die K\u00e4lte, die in die Knochen kroch trotz der drei Pullover \u00fcbereinander; das Feuer im Hof, ein improvisierter Kochplatz, der Durst, als das rationierte Wasser zur Neige ging<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; ein paar Decken und Matratzen als Lager, wo sie sich aneinander dr\u00e4ngten w\u00e4hrend der endlosen Stunden in der Nacht<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; die Angst, wenn die Sirenen aufheulten, die ohrenbet\u00e4ubende Wucht der Einschl\u00e4ge, die Schreie, die Angst, das Entsetzen, der Schmerz der Verwundeten&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; und Grossmutters Schweigen\u2026 Sie antwortete einfach nicht mehr.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde, wir alle sehen diese Menschen, die aus der H\u00f6lle der belagerten ukrainischen St\u00e4dte fliehen, millionenfach.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nachricht vom Krieg hat uns kalt erwischt und aus dem warmen Bett der Sicherheit gerissen. \u00abWir sind in einer anderen Welt aufgewacht.\u00bb (A. Baerbock) Noch immer reiben wir uns die Augen und k\u00f6nnen es kaum fassen, trotz der Momentaufnahmen des Krieges, die uns seit Ende Februar fast in Echtzeit erreichen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir verfolgen online oder im Fernsehen Sondersendungen, Nachrichten, live-Schaltungen zu Reporterinnen vor Ort. Wir lesen twitter-posts, sehen Videos und Drohnenaufnahmen mit all den Zerst\u00f6rungen. Wir h\u00f6ren die eindr\u00fccklichen Reden von Wolodymyr Selenskyj.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir schauen zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja. Eine Welle der Solidarit\u00e4t geht durch Europa. Ich sehe die Bem\u00fchungen von politischer Seite und die Arbeit der Freiwilligen und Helfenden. Das ist das Mindeste, was wir tun k\u00f6nnen: Verhandeln, Gespr\u00e4che f\u00fchren, Geld auftreiben, den Geflohenen Nahrung und Obdach geben, Material schicken, Hilfskonvois organisieren\u2026&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wir schauen auch zu.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Menschen in der Ukraine gibt es kein Aufwachen aus diesem Alptraum. Sie k\u00e4mpfen ums \u00dcberleben, f\u00fcr Menschenrechte und demokratische Werte, f\u00fcr ihre Heimat und unsere Freiheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir diskutieren, wie weit unsere Unterst\u00fctzung gehen darf. Sanktionen verh\u00e4ngen und Konten der Oligarchen sperren ja &#8211; aber wenn\u2019s um den Gashahn geht, an dem die Wirtschaft h\u00e4ngt, wird\u2019s schwierig.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kann mich dem Argument nicht entziehen, dass die westeurop\u00e4ischen Gasmilliarden Putins Krieg finanzieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich sp\u00fcre, wie die Schamr\u00f6te aufsteigt und sich in mir das bittere Gef\u00fchl der Hilflosigkeit ausbreitet. Wir schauen zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde, am Schluss der Passionsgeschichte entdecke ich eine kleine Geste, in der ich mich wiederfinde (Lk23,48).&nbsp;Da heisst es: \u201e<em>Eine gro\u00dfe Menge Schaulustiger war gekommen und sah alles, was dort geschah. Da schlugen sie sich auf die Brust und kehrten in die Stadt zur\u00fcck.\u201c&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Kennt ihr das \u00absich auf die Brust schlagen\u00bb? Bei uns im reformierten Umfeld mag es selten geworden sein, aber in anderen kirchlichen Traditionen geh\u00f6rt ein liturgisches Schuldbekenntnis zum Gottesdienst. Man spricht ein Gebet und schl\u00e4gt sich leicht auf die Brust und bittet \u00abGott sei mir S\u00fcnder gn\u00e4dig.\u00bb (Mea culpa)<\/p>\n\n\n\n<p>Diejenigen, die der Kreuzigung zuschauten, waren betroffen und zutiefst ber\u00fchrt. Was sie miterlebten, liess sie nicht unbeteiligt bleiben.&nbsp;In ihnen regten sich Entsetzen, Scham, Trauer, Schuldgef\u00fchle, Reue.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Morgengrauen jenes Freitags sah das alles noch ganz anders aus. In Scharen zogen die Schaulustigen auf den Sch\u00e4del-H\u00fcgel am Stadtrand. Bereits ganz fr\u00fch waren sie mit Aussicht auf Gruseleffekt und Nervenkitzel aufgebrochen. Wie so oft hatte diese \u00f6ffentliche Hinrichtung ein grosses Publikum.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Meinen Lieben, sch\u00fcttelt ihr innerlich gerade den Kopf und denkt: \u00abWie kann man nur\u2026?!\u00bb&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dann fragt euch, warum sich bei uns Staus nach einem Unfall bilden und Gaffer Rettungswege blockieren! Dann fragt euch, warum Horror und Crime so beliebt sind, warum in Spielen und Filmen Gewalt oftmals so attraktiv in Szene gesetzt wird&#8230;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die r\u00f6mischen Besatzer liessen die Kreuzigungen ganz bewusst vor den Augen der \u00d6ffentlichkeit stattfinden. Sie zielten auf den Abschreckungseffekt. Denn entlaufenen Sklaven und politischen Aufr\u00fchrern drohte die Todesstrafe \u2026 und was f\u00fcr eine! Die qualvolle Hinrichtung am Kreuz folterte die Verurteilten langsam zu Tode. \u201aSeht her, ihr Sklaven \u2013 so ergeht es euch, wenn ihr aufbegehrt. Seht her, ihr Leute von Jerusalem. Lasst euch nicht einfallen, f\u00fcr eure Freiheit zu k\u00e4mpfen.\u2018<\/p>\n\n\n\n<p>Seht her ihr V\u00f6lker, die ihr euch von Moskaus Imperium unabh\u00e4ngig machen wollt, euch droht Krieg und Tod. So funktioniert Grossmachtideologie bis heute. Abschreckung, Erpressung, Gewalt, Terror, Krieg &#8211; das sind die Methoden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Volk stand dabei und schaute zu.\u201c erz\u00e4hlt der Evangelist (Lk.23,35) und meint: Das geht euch alle an. Schau hin und du wirst kein neutraler Zuschauer bleiben. Hier geht es um dich selbst und um eine Kreuzigung, in die du verwickelt bist. Der Evangelist provoziert uns, Stellung zu beziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Also, betrachten wir, was passierte! Das erste Wort, das der gekreuzigte Jesus sagte, beantwortete die Gewalt, die ihm angetan wurde, eben nicht mit einem Machterweis, wie ihn die Sp\u00f6tter forderten. Er reagierte nicht mit Hass und Vergeltung, nicht mit Bitterkeit oder einem Ruf nach Rache, dass \u201ain der H\u00f6lle schmoren\u2018 sollen, die daf\u00fcr verantwortlich sind\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, Jesus betete: \u201eVater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Vergebung ist der Weg Jesu.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e\u2026 und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das hatte er gelehrt, so lebte er und so starb er &#8211; mit der Bitte um Vergebung f\u00fcr seine Feinde.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch an jenen, die mit dem Tod ihre Gesch\u00e4fte machten, ging der zarte Hauch dieser Bitte um Vergebung unbemerkt vorbei. Sie folgten ja nur ihren Befehlen. Beim Schachern um Jesu Habseligkeiten hatten sie l\u00e4ngst keinen Blick mehr f\u00fcr die Verurteilten.<\/p>\n\n\n\n<p>Lukas beschreibt die anderen beiden Gekreuzigten neben Jesus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der einen Seite war jemand, der ebenfalls nicht verstand, was geschah.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der wiederholte nur, was alle sagten. \u00bbBist du nicht der Christus? Dann rette doch dich und uns!\u00ab&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus reagierte darauf gar nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch beim anderen Mitgekreuzigten haben wir ein Beispiel daf\u00fcr, dass Umkehr tats\u00e4chlich bis zum letzten Atemzug m\u00f6glich ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Er gab seinem Leidensgenossen die passende Antwort: \u00bbF\u00fcrchtest du noch nicht einmal Gott?\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Denn er hatte die Tragweite der Worte Jesu begriffen und bat nun um die F\u00fcrbitte f\u00fcr sich selber: \u201eJesus bete auch f\u00fcr mich, wenn du sogar f\u00fcr diese Henkerknechte um Vergebung bittest, dann auch f\u00fcr mich. &#8211; Denke an mich, wenn Du in dein Reich kommst.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und aus diesem kleinen Funken seiner Hoffnung erwuchs ein grosse, ungeahnte Aussicht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAmen, das sage ich dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies&nbsp;sein!\u201c versprach ihm Jesus. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Mitten in dieser elenden Stunde des Sterbens leuchtete Zukunft auf &#8230; In Todesangst und Schmerz liess Jesus ihn den Himmel ahnen\u2026 heute noch&#8230; nicht erst am dritten Tage, sondern heute noch!<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde, \u201eSeh ich dein Kreuz, den Klugen dieser Erden ein \u00c4rgernis und eine Torheit werden, so sei\u2018s doch mir, trotz allen frechen Spottes, die Weisheit Gottes.\u201c (RG 449,7) Klingt in euch diese Liedstrophe noch nach, die wir gesungen haben?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Blick aufs Kreuz stelle mir Jesus Christus und seine weit ge\u00f6ffneten Arme vor. &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>Und ich frage wieder: Bleibst du ein Zuschauer oder macht dich das Kreuz zu einem Beteiligten?<\/p>\n\n\n\n<p>Erkennst du in Jesu Leidensbereitschaft, in seiner hingebenden Liebe den Weg der Vergebung, den Weg des Vertrauens, den du gehen kannst?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Lieben: Wagen wir es dem Nazarener gleichzutun, und uns Gott in die Arme zu werfen?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Gott zu verlassen, im Leben und im Sterben?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es sind existentielle Fragen, die sich all denen stellen, die den Blick nicht abwenden, sondern hinschauen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende, ganz am Ende schrie Jesus laut, erz\u00e4hlt Lukas. Ein Gebet, das alle h\u00f6rten, ja h\u00f6ren mussten! O Gott! Vater, erweise dich st\u00e4rker und m\u00e4chtiger als der Tod! So dunkel jener Todestag auch war, so sehr strahlte dieses Gebet. Schreiend, betend liess Jesus sich fallen &#8211; in Gottes H\u00e4nde: \u201eVater, ich befehle meinen Geist in deine H\u00e4nde!\u201c Mit diesem Psalmvers (Ps. 31,6) auf den Lippen starb Jesus.<\/p>\n\n\n\n<p>Lukas beschreibt die Ver\u00e4nderung, die danach einsetzte: Einer der abgestumpften Henkersknechte begriff endlich, dass sie einen Unschuldigen gekreuzigt hatten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Menschenmenge ging an jenem Karfreitag verwandelt heim. Sie konnten sich nicht wie sonst achselzuckend umdrehen und zum Tagesgesch\u00e4ft \u00fcbergehen. Die Macht ahnend, die vom Tod dieses Gerechten ausgehen w\u00fcrde, schlugen sie sich auf die Brust.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch seh und ich empfinde, den Fluch der S\u00fcnde.\u201c (RG 449,3)<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026und erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen, das beten wir immer wieder, liebe Gemeinde.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesen Tagen und Wochen hat das B\u00f6se ein Gesicht bekommen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und das Problem, wie damit umgehen, ist von best\u00fcrzender Aktualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Dietrich Bonhoeffer gibt eine durchaus provozierende Antwort auf die Frage:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00abWie \u00fcberwinden wir das B\u00f6se?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Indem wir es vergeben ohne Ende.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie geschieht das?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Indem wir den Feind sehen als den, der er in Wahrheit ist,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>als den, f\u00fcr den Christus starb, den Christus liebt.\u00bb<sup>1<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Christus starb f\u00fcr uns &#8211; dass glauben wir, liebe Mitchristinnen und Mitchristen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber er starb auch f\u00fcr die Feinde des Glaubens, die Feinde Gottes und die Feinde des Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehen wir den Kampf Jesu, den er f\u00fcr uns und f\u00fcr alle k\u00e4mpfte in seiner ganzen Dimension?<\/p>\n\n\n\n<p>Er zeigt uns einen Gott, der nicht apathisch\/unber\u00fchrt oder uns fernsteuernd in himmlischen Sph\u00e4ren sitzt. Unser Gott bleibt kein Zuschauer, sondern geht genau dahin, wo es weh tut.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schaut hin: Mitten im Leiden ist der Gerechte zu finden an der Seite der Sterbenden, der Unschuldigen, der Rechtlosen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und noch einmal Bonhoeffer: \u201eJesus hat Frieden geschaffen mit all unseren Feinden am Kreuz. Diesen Frieden la\u00dft uns bezeugen vor jedermann.\u201c&nbsp;<sup>2<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Amen&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Frieden Gottes, der h\u00f6her ist als unsere Vernunft,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p>Pfarrerin Sabine Handrick<\/p>\n\n\n\n<p>Jahrgang 1965, seit 2010 Pfarrerin der Reformierten Kirchgemeinde D\u00fcdingen, Kanton Fribourg<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"mailto:pfarramt@refdue.ch\">pfarramt@refdue.ch<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Quellen:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.dietrich-bonhoeffer.net\/zitat\/48-wie-ueberwinden-wir-das-boese\/\">https:\/\/www.dietrich-bonhoeffer.net\/zitat\/48-wie-ueberwinden-wir-das-boese\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><sup>1<\/sup>&nbsp;Illegale Theologenausbildung: Sammelvikariate 1937-1940, DBW Band 15, S. 469f<\/p>\n\n\n\n<p><sup>2&nbsp;&nbsp;<\/sup>a.a.O, S. 467<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p>Liedvorschl\u00e4ge:<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus remember me, Taiz\u00e9-Gesang<\/p>\n\n\n\n<p>In manus tuas pater, Taiz\u00e9-Gesang<\/p>\n\n\n\n<p>Herr st\u00e4rke mich, dein Leiden zu bedenken, RG: 449,1-3,6-7<\/p>\n\n\n\n<p>Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, RG: 206,1-3<\/p>\n\n\n\n<p>Du kannst nicht tiefer fallen, RG: 698<\/p>\n\n\n\n<p>Sonne der Gerechtigkeit, RG: 795<\/p>\n\n\n\n<p>Hoffen wider alle Hoffnung, rise up, 22<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Zuschauerrolle&nbsp;| Karfreitag | 15.04.2022 | Lk 23,32-49 | Sabine Handrick | Liebe Gemeinde Wenn ich morgens aufwache und mir den Schlaf aus den Augen reibe, sehe ich sie vor mir \u2013 die Bilder der zerbombten St\u00e4dte, die Menschen, denen das Grauen ins Gesicht geschrieben ist, die verst\u00f6rten Blicke der Kinder. 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