{"id":7709,"date":"2022-04-12T14:04:00","date_gmt":"2022-04-12T12:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7709"},"modified":"2022-04-12T08:16:04","modified_gmt":"2022-04-12T06:16:04","slug":"jona-21-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jona-21-11\/","title":{"rendered":"Jona 2,1-11"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ohne Ressentiment: Das Gl\u00fcck der anderen | Ostermontag | 18.04.2022 | Jona 2,(1-2)3-10 (11) | Markus Kreis |\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Sanft, fast unmerklich beginnt die Abw\u00e4rtsspirale. Von gr\u00fcnen Bergen herab wandert der Mann in die n\u00e4chste Hafenstadt. Viele Kehren bremsen das Gef\u00e4lle seiner Pfade, zeichnen den Weg seines Lebens vor.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dann vom Stadttor zum Hafenkai, von dessen Mauer \u00fcbern Steg aufs Schiff, vom Deck in die Kabine hinunter, von dort wieder aufs Deck hinauf &#8211; welch sch\u00f6nes Verz\u00f6gern &#8211; von Deck \u00fcber Bord, von der Reling ins Meer, von dessen Wellenkamm in den Fischbauch.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Betrachten wir Jonas Spurverlauf aus der Perspektive eines Vogels, also von oben, so, als ob er auf einer Ebene gegangen w\u00e4re: Das geht so sch\u00f6n hin und her, seine Spur sieht aus wie das Torkeln eines Trunkenen. Manchmal fast wie auf der Stelle tretend. Schlimmer geht immer, tiefer geht nimmer, vom Gebirgsregen in die Schiffstraufe in den Fischbauch. Sind wir nicht alle ein bisschen Jona?<em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei N\u00e4chte.<\/em>&nbsp;<strong>2<\/strong>&nbsp;<em>Und Jona betete zu dem HERRN, seinem Gott, im Leibe des Fisches<\/em>&nbsp;<strong>3<\/strong>&nbsp;<em>und sprach:&nbsp;<\/em><em><br>Ich rief zu dem HERRN in meiner Angst und er antwortete mir. Ich schrie aus dem Rachen des Todes und du h\u00f6rtest meine Stimme.<\/em>&nbsp;<strong>4<\/strong>&nbsp;<em>Du warfst mich in die Tiefe, mitten ins Meer, dass die Fluten mich umgaben. Alle deine Wogen und Wellen gingen \u00fcber mich,<\/em>&nbsp;<strong>5<\/strong>&nbsp;<em>dass ich dachte, ich w\u00e4re von deinen Augen versto\u00dfen, ich w\u00fcrde deinen heiligen Tempel nicht mehr sehen.<\/em>&nbsp;<strong>6<\/strong>&nbsp;<em>Wasser umgaben mich und gingen mir ans Leben, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt.<\/em>&nbsp;<strong>7<\/strong>&nbsp;<em>Ich sank hinunter zu der Berge Gr\u00fcnden, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben gef\u00fchrt, HERR, mein Gott!<\/em>&nbsp;<strong>8<\/strong>&nbsp;<em>Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.<\/em>&nbsp;<strong>9<\/strong>&nbsp;<em>Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade.<\/em>&nbsp;<strong>10<\/strong>&nbsp;<em>Ich aber will mit Dank dir Opfer bringen. Meine Gel\u00fcbde will ich erf\u00fcllen dem HERRN, der mir geholfen hat.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Eine Spitzkehre, die es in sich hat, dieser Psalmgesang. Jona macht Sushi aus dem Fischbauch. Er widmet diesen Ort um. Macht aus der Raubfischh\u00f6hle Gottes Wohnzimmer. Halt, da werden doch \u00c4pfel mit Birnen verglichen! Stimmt zwar, tut aber nichts zur Sache. Denn es geht um eine Ungleichung. Gottes Wohnzimmer ist gr\u00f6\u00dfer und kleiner als jeder andere Ort. Auch im Vergleich zu einem Walfischbauch. Gottes Lounge findet sich \u00fcberall.<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ganz \u00e4hnlich dem verlorenen Sohn im Gleichnis. Wie der begreift Jona in der tiefsten Tiefe, dass Gott immer noch auf seiner H\u00f6he ist. Obwohl er sich vor ihm aus dem Bergstaub gemacht hat. Was f\u00fcr eine Spitzkehre und Wandlung! Wo Unsereins nach Regen oft schon an der Traufe verzweifelt. Jona glaubt: Tiefe Reue hat Gott schon immer erh\u00f6rt. Sogar wenn das Leben einen schon anverdaut hat. Gott spricht stets: Sesam \u00f6ffne Dich. Und er sollte Recht bekommen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>11<\/strong>&nbsp;<em>Und der HERR sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die S\u00fcnde kriegt Probleme mit der Verdauung. Igitt und b\u00e4h! Raus mit dem Zeug. Der l\u00e4sst sich von mir gar nicht zersetzen. Wer will denn so was?! Sie spuckt Jona in hohem Bogen aus. Und gleich Gott vor die F\u00fc\u00dfe, auf sicheren Boden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist alles anders. Schnurstracks geht\u2019s nach Ninive, Gott befohlen. Aus der verwinkelten Flucht wird ein Marsch, eins, zwei, eins, zwei, im Gleichschritt mit Gott. Eine Prozession im Auftrag des Herrn. Der Welt wird gezeigt, wer in Wahrheit das Sagen hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jona wei\u00df: Drei Tage harte Arbeit stehen bevor. Denn die Megacity bedeckt und verbraucht riesig viel Boden. Drei Tage soll es dauern, bis man ihre Routen durchmessen hat. Ein Kinderspiel, wenn man drei Tage in einem Fischbauch zugebracht hat. Das ist h\u00e4rter als jeder Subway oder Boulevard. Also frisch an die Arbeit!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und die ist von Anfang an erfolgreich. Nicht nur, weil Jona seinem Auftrag endlich nachkommt. Ja, seine Arbeit tr\u00e4gt schnell Fr\u00fcchte. Schon am ersten Tag. Sein Wort geht blitzschnell in der ganzen Stadt um. Als h\u00e4tt\u00b4 es da schon das Netz gegeben. \u00dcberfl\u00fcssig, dass er \u00fcberall selbst hingeht. Da braucht\u00b4s keine drei Tage mehr. Straighter geht\u00b4s nicht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl, das Gradaus schlie\u00dft Spitzkehren ein. Den Einwohnern von Ninive geht es n\u00e4mlich wie Jona im Fischbauch: von tiefer Reue erfasst. Obwohl sie voll in der Aufw\u00e4rtsspirale waren. Das macht hier den Unterschied zu Jona. Sie hatten sich einen \u00e4hnlich geilen Turm wie die Nachbarn aus Babel erbaut. Tolle Aussicht, auch wenn es einen ganz sch\u00f6n schafft, die vielen Wendeltreppen da hoch.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch Schluss jetzt mit Glanz und Gloria. Wir haben\u00b4s wohl \u00fcbertrieben! Stattdessen nun Sack und Asche. Und strenges Fasten f\u00fcr alles Leben. Sogar dem Wasser wird entsagt. Um Vergebung bitten und Warten. Ob Gott drei Tage auf sich warten lie\u00df? \u00dcber das wie lange verliert die Schrift kein Wort. Nur, dass Gott wie bei Jona geantwortet hat, mit einem: Sesam \u00f6ffne dich! Statt Sodom und Gomorrha.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und die S\u00fcnde kriegt wieder Probleme mit der Verdauung. Igitt und b\u00e4h! Raus mit dem Zeug. Die l\u00e4sst sich von mir gar nicht zersetzen. Wer will denn so was?! Sie spuckt Ninive in hohem Bogen aus und gleich Gott vor die F\u00fc\u00dfe, auf sicheren Boden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und eine zweite Spitzkehre obendrauf. Ganz \u00e4hnlich dem Bruder des verlorenen Sohnes: Jona ist ob der tiefen Reue der St\u00e4dter die Lebensfreude verg\u00e4llt. Er macht auf dem Absatz kehrt und schickt sich in die W\u00fcste. Nach dem Motto: Wenn die sowieso bereuen, dann h\u00e4tte Gott mir den ganzen Aufwasch ersparen k\u00f6nnen. Den Fischbauch. Die Ohnmacht. Wozu das Ganze? War ja eh klar, oder?<\/p>\n\n\n\n<p>Reue, die zu sp\u00e4t kommt, die kam ihm wohl kaum in den Sinn. Obwohl fast jeder wei\u00df, was die anrichtet! Was die mit einem Leben machen kann. Manch Geschiedener wei\u00df davon zu berichten, manch erklommene Karrierestufe, manches Krankheitsstadium, manch Verh\u00e4ltnis zu den Kindern. Es gibt so viele Kurven, aus denen man fliegen kann, wenn man zu sp\u00e4t bremst.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jona, der Bilanzbuchhalter mit dem Herz aus Stein, jetzt wieder blind f\u00fcr Gottes Tun.&nbsp;&nbsp;Sanft, fast unmerklich hat hier eine b\u00f6se Aufw\u00e4rtsspirale begonnen. Auch sie tritt fast auf der Stelle. Denn sie ist wie sein Niedergang voller Spitzkehren, also voll verkehrter Wendungen und Gedanken. Moralische Emp\u00f6rung. Wachsendes Schmollen und gekr\u00e4nkt sein. Ganz oben \u00dcberheblichkeit. Die f\u00e4hrt so leicht auf. Die kann nur verkennen, an welch\u00b4 gro\u00dfem Gewicht sie sich grad \u00fcbernimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die eigens aufgesuchte W\u00fcstenecke kann also zum Fischbauch werden. Statt Magens\u00e4ure hei\u00dfe Luft, die einen austrocknet, statt Kutteln Flugsand, der einem alles abschmirgelt. Statt Dunkelheit Licht, das einen blendet und dabei verbrennt. Beide Sterbens\u00f6rtchen kennen sogar ihre Botanicals. Was dem Jona im Meer das Schilf, das ist ihm in der W\u00fcste ein Strauch, Rizinus n\u00e4mlich. Beide bedecken ihm zu Zeiten das Haupt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Upsidedown der Wellen ist die Sache so gelaufen: Trotz der Schilffetzen \u00fcber den Augen hat Jona klar erkannt: Wenn ich<em>&nbsp;in der tiefsten Tiefe bin, bin ich mit Gott immer noch auf der H\u00f6he. Und nun, im Upsidedown der Sandd\u00fcnen, die verdorrten Rizinusbl\u00e4tter \u00fcber dem Haupt. Leuchtet Jona jetzt was ein? Und was?<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Dass sein Schmollen gerecht ist, das wei\u00df er ganz sicher. Gleiches geh\u00f6rt mit Gleichem vergolten! Wo kommen wir denn da hin?! Ob er auch einsieht, dass er sich mit seinem Auge um Auge wieder ganz unten befindet. Ja, obwohl mitten in der W\u00fcste ganz unten im Fischbauch! Einverstanden, damals sah er sich mit Gott auf der H\u00f6he, obwohl tief drunten im Meer. Diesmal ist da was anders. Diesmal stellt er sich \u00fcber Gott. Als w\u00fcsste er es besser als der. Wegen seines Bilanzblicks blind. Blind daf\u00fcr, dass die Einsicht der Leute in Ninive echt ist. Auch ohne die Schmachaktion im Fischbauch, auch ohne forcierte Ohnmacht. Blind f\u00fcr Gottes zahllos gute M\u00f6glichkeiten. Die da entspringen seiner ewigen Macht. Immer wieder Vergebung und tiefe Reue, echter Neuanfang in Gottes Namen. Aus purer Einsicht, ganz ohne Not.&nbsp;<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Chancen auf Blindenheilung und neue Sicht stehen gut in der Sonne. Es ist bei Jona im dunklen Fischbauch schon einmal gut gegangen mit der Einsicht. Mit dieser letzten aller Spitzkehren. Das wird schon werden mit dem und seiner Kr\u00e4nkung. Mit seinem Ressentiment f\u00fcr Gott und das Gl\u00fcck der anderen. Das wird schon werden, auch mit unseren Ressentiments. Wie vergessen eigene Ohnmacht und Leiden, Kr\u00e4nkung und Neid. Stattdessen Freude \u00fcber Gott und sein gutes Werk in der Welt. Selbst wenn andere mehr Gutes und weniger Schlechtes abkriegen als wir. Das wird schon werden, so wahr Gott helfe. Amen.&nbsp;<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8212;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Markus Kreis OStR<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Werner von Siemens Schule<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Neckarpromenade 17<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>D-68167 Mannheim<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>markus_kreis@web.de&nbsp;<\/em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne Ressentiment: Das Gl\u00fcck der anderen | Ostermontag | 18.04.2022 | Jona 2,(1-2)3-10 (11) | Markus Kreis |\u00a0 Sanft, fast unmerklich beginnt die Abw\u00e4rtsspirale. Von gr\u00fcnen Bergen herab wandert der Mann in die n\u00e4chste Hafenstadt. 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