{"id":7714,"date":"2022-04-11T14:14:00","date_gmt":"2022-04-11T12:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7714"},"modified":"2022-04-11T21:25:07","modified_gmt":"2022-04-11T19:25:07","slug":"markus-161-8-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-161-8-2\/","title":{"rendered":"Markus 16,1-8"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">W\u00e4re Christus nicht auferstanden\u2026 | Ostersonntag | 17.04.2022 | Mk 16,1-8 | Barbara Pfister |<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>43 Josef von Arimat\u00e4a, ein angesehener Ratsherr, der selbst auch auf das Reich Gottes wartete, wagte es, ging zu Pilatus hinein und bat um den Leichnam Jesu. [\u2026]<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>46 [Er] kaufte ein Leinentuch, nahm ihn herab, wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das aus einem Felsen gehauen war, und w\u00e4lzte einen Stein vor den Eingang des Grabes.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>47 Maria aus Magdala aber und Maria, die Mutter des Jose, sahen, wohin er gelegt worden war.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>1 Als der Sabbat vor\u00fcber war, kauften Maria aus Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus und Salome wohlriechende \u00d6le, um hinzugehen und ihn zu salben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>2 Und sehr fr\u00fch am ersten Tag der Woche kommen sie zum Grab, eben als die Sonne aufging.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>3 Und sie sagten zueinander: Wer wird uns den Stein vom Eingang des Grabes wegw\u00e4lzen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>4 Doch wie sie hinschauen, sehen sie, dass der Stein weggew\u00e4lzt ist. Er war sehr gross.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>5 Und sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem langen, weissen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>6 Er aber sagt zu ihnen: Erschreckt nicht! Jesus sucht ihr, den Nazarener, den Gekreuzigten.&nbsp;<br>Er ist auferweckt worden, er ist nicht hier. Das ist die Stelle, wo sie ihn hingelegt haben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>7 Doch geht, sagt seinen J\u00fcngern und dem Petrus, dass er euch vorausgeht nach Galil\u00e4a.&nbsp;<br>Dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>8 Da gingen sie hinaus und flohen weg vom Grab, denn sie waren starr vor Angst und Entsetzen. Und sie sagten niemandem etwas, denn sie f\u00fcrchteten sich.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>(Markus 15,43+46f sowie 16,1-7; ZB)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>ein herzzerreissendes Passahfest<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein furchtbarer Abend musste es gewesen sein, als Josef von Arimat\u00e4a und die beiden Maria\u2019s das Felsengrab verliessen. Die Markuspassion, welche wir am Karfreitag h\u00f6rten, schloss mit dem Lied:<br><em>O Traurigkeit, o Herzeleid, ist das nicht zu beklagen:&nbsp;<br>Gott, des Vaters einzig Kind, wird ins Grab getragen.<\/em>&nbsp;<br><em>O selig ist zu dieser Frist, der dieses recht bedenket,<br>wie der Herr der Herrlichkeit, wird ins Grab gesenket.<br><\/em><em>(Schlussgesang Nr. 49+50 aus der Markus Passion von Reinhard Keiser, 1717)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trostlos, voll Trauer und Angst, war dieser Sabbat. Keine Feststimmung wollte aufkommen, obwohl doch Passah war. Das Fest, an dem die die ganze j\u00fcdische Community in Jerusalem, der Errettung und Befreiung aus \u00c4gypten gedachte. Das Fest der Freiheit von jeglicher Sklaverei wurde fr\u00f6hlich gefeiert \u2013 rund herum. Jedoch nicht bei denen, welche die letzten Wochen, Monate oder gar drei Jahre ihres Lebens zusammen mit Jesus von Nazareth unterwegs waren. Von den beiden erw\u00e4hnten Maria\u2019s und von Salome steht, dass sie bereits J\u00fcngerinnen der ersten Stunde waren (Mk 15,41). Vielleicht waren sie schon bei Jesu Antrittsrede dabei, als er verk\u00fcndete:&nbsp;<em>\u00abDie Zeit ist erf\u00fcllt, und nahe gekommen ist das Reich Gottes. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!<\/em>\u00bb&nbsp;<em>(Mk 1,15)&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als die Ersten ihn als Messias erkannten, waren ihre Erwartungen gross: Er wird die Welt heilen, alles B\u00f6se und Leid abschaffen, die Gl\u00e4ubigen zu einem Leben der F\u00fclle f\u00fchren, seine Macht ausspielen und alle Feinde vernichten. Bald wird die jetzige Zeit, die von S\u00fcnde, Gewalt, der Macht des B\u00f6sen und des Todes gepr\u00e4gt ist der Vergangenheit angeh\u00f6ren \u2013 so wie damals die Jahre der Sklaverei in \u00c4gypten. Wenn der Messias kommt, wird all das spurlos verschwinden. Eine neue Zeit wird anbrechen: Die K\u00f6nigherrschaft Gottes, der Himmel auf Erden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Davon waren sie \u00fcberzeugt, die ersten Nachfolgerinnen und Nachfolger Jesu. Sie erlebten Gottes machtvolles Eingreifen hautnah durch Jesus Taten. Sie waren dabei als er Kranke heilte, den Sturm stillte, Tausenden zu essen gab und Maria von Magdala erlebte am eigenen Leib was es heisst aus der Macht des B\u00f6sen befreit zu werden (Vgl. Mk 16,9). Alles, was zum Reich Gottes geh\u00f6rt, hat mit Jesu Kommen in diese Welt begonnen sich zu verwirklichen. Doch Jesus sagte von Anfang an deutlich: \u00abDas Reich Gottes ist nahegekommen.\u00bb D.h. Es kommt. Es ist schon angebrochen &#8211; aber es ist noch nicht in seiner ganzen F\u00fclle da! Es kommt &#8211; aber anders als ihr es erwartet!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>entt\u00e4uschte Erwartungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses \u00abganz anders als erwartet\u00bb irritierte, ja schockierte die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger. Sie konnten es nicht einordnen, als auf einmal alles umgekehrt kam. Erst vor einer Woche war ihre Welt noch in Ordnung und ihre Erwartungen erf\u00fcllt. Erinnern sie sich an die Lesung vom vergangenen Palmsonntag? K\u00f6niglich wird der Messias in Jerusalem empfangen, mit Jubelruf, tosendem Applaus und rotem Teppich (Vgl. Mk 11,7-10). Doch nur wenige Tage sp\u00e4ter, wird er von Feinden verfolgt und von Freunden verlassen. Am Kreuz verl\u00e4sst ihn selbst sein himmlischer Vater (Vgl. Mk 15,34).&nbsp;<br>Ein Messias der am Kreuz endet. Das scheint der klare Beweis zu sein, dass er es nicht sein konnte \u2013 denn verflucht ist wer am Holz h\u00e4ngt (Gal 3,13) \u2013 offensichtlich ist er nicht der von Gott Gesalbte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war ein furchtbarer Passah Sabbat f\u00fcr diese Frauen: Jesus war tot und mit ihm sind all ihre Erwartungen und Hoffnungen gestorben. Kennen sie dieses Gef\u00fchl auch: bitter entt\u00e4uscht, hoffnungslos, endlos traurig, verzweifelt und vielleicht auch w\u00fctend auf Menschen und Gott! Rastlos und Getrieben von der Frage: Warum habt ihr Menschen das getan? Warum hast du, Gott, das zugelassen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Einzige was sie noch tun konnten war, ihm mindestens ein k\u00f6nigliches Begr\u00e4bnis zu erm\u00f6glichen und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Das taten die drei Frauen dann auch, kaum war der Feiertag vorbei, sobald man wieder Salben und \u00d6le kaufen konnte. Fr\u00fch, vor Sonnenaufgang machen sie sich auf zum Grab.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unterwegs plagt sie eine weitere Sorge:&nbsp;<em>\u00abWer wird uns den Stein vom Eingang des Grabes wegw\u00e4lzen?\u00bb&nbsp;<\/em>Vielleicht hoffen sie insgeheim, dass da irgendwo jemand St\u00e4rkeres gegenw\u00e4rtig ist, der ihnen hilft. Sie hatten den Blick gesenkt, sahen nur noch schwere Steine, verschlossene T\u00fcren und un\u00fcberwindbare Hindernisse vor sich. Wie schnell passiert dies auch uns, wenn wir in einer hoffnungslosen Lage sind, die Tr\u00e4nen unsere Sicht tr\u00fcben und die Verzweiflung uns den Blick nach oben verstellt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch dann \u00fcberschlagen sich die Ereignisse \u2013 ein Schreck folgt auf den N\u00e4chsten.&nbsp;<em>\u00abWie sie hinschauen, sehen sie, dass der Stein weggew\u00e4lzt ist. Er war sehr gross.\u00bb (Mk 16,4)&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>das leere Grab<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Matth\u00e4usevangelium k\u00f6nnten wir lesen, dass Pilatus h\u00f6chst pers\u00f6nlich den Grabstein versiegeln liess und Wachsoldaten dazu stellte. Denn die j\u00fcdischen F\u00fchrer f\u00fcrchteten sich, dass die J\u00fcnger den Leichnam Jesu stehlen k\u00f6nnten, um zu behaupten, Jesus lebe. Sie erinnerten sich an das, was die J\u00fcngerinnen angeblich ganz vergessen hatten, n\u00e4mlich das Versprechen Jesu, dass er am 3. Tage auferstehen werde (Vgl. Mk 8,31; 9,31).&nbsp;<br>Interessant, da scheinen die Feinde Jesus seinen Worten mehr Glaube zu schenken als seine Freunde. Denn mehrmals hatte Jesus seine Nachfolger darauf vorbereitet, dass er leiden, sterben und am dritten Tag auferstehen werde. Doch weil seinen J\u00fcngerinnern und J\u00fcngern das Konzept&nbsp;<em>\u00abvon den Toten auferstehen\u00bb (Vgl. Mk 9,9+10)&nbsp;<\/em>so v\u00f6llig fremd war, massen sie diesen Worten wohl keine wesentliche Bedeutung bei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viel zu \u00fcberheblich meinen wir heutigen, aufgekl\u00e4rten Menschen oft: \u00abKein Wunder, rechneten die Leute damals mit solch magischen Ph\u00e4nomenen. Die hatten ja noch nicht unsere wissenschaftliche Kenntnis der Welt und nur einen naiven Glauben zur Verf\u00fcgung, der mit Wunder rechnete.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch wer den historisch-kulturellen Kontext der Lebzeit Jesu studiert und die Evangelien aufmerksam liest, wird merken: Auch f\u00fcr damalige Menschen war die Vorstellung einer leiblichen Auferstehung mitten in dieser Welt eine Zumutung, ja v\u00f6llig undenkbar. Wenn \u00fcberhaupt so etwas wie eine Auferstehung der Toten im j\u00fcdischen Glauben denkbar war, dann wird sich diese am Ende der Zeit ereignen, wenn die Welt neu gemacht wird (Vgl. Joh 11,24). Aber sicher nicht hier und jetzt. Deshalb gibt es kein Grund anzunehmen, den Frauen w\u00e4re es leichter gefallen als uns, das einzuordnen und zu glauben, was sie an diesem Morgen zu h\u00f6ren bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die Frauen gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem langen, weissen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr.<br>Er aber sagt zu ihnen: Erschreckt nicht! Jesus sucht ihr, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist auferweckt worden, er ist nicht hier. Das ist die Stelle, wo sie ihn hingelegt haben.&nbsp;<br>(Mk 16,5+6)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angst und Schrecken, ja Entsetzen \u2013 dieses Wort taucht gleich viermal innerhalb von vier Versen auf. Das Markusevangelium verwendet diese Wortgruppe immer dann, wenn Gott unerwartet eingreift und den menschlichen Erfahrungshorizont sprengt. Kein Wunder, dass dieser Schrecken hier so betont wird. Werden die drei Frauen doch sogleich Zeuginnen des gr\u00f6ssten je geschehenen Einbruchs Gottes in die Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Keiner der Evangelien berichtet, wie genau die Auferstehung sich vollzogen hatte. Wir wissen nicht, wie Jesus von den Toten auferstanden ist. Das ist und bleibt ein Geheimnis. Doch alle Evangelien berichten \u00fcber das leere Grab. W\u00e4re der Leichnam Jesu im Grab gefunden worden, h\u00e4tte man die Botschaft von Jesu Auferstehung problemlos widerlegen k\u00f6nnen. Doch ein leeres Grab beweist noch nicht die Tatsache, dass Jesus von den Toten auferstanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>die Augenzeugen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darum braucht es zum leeren Grab hinzu den zweiten Hinweis, den alle Evangelien und ebenso die Apostel in ihren Briefen liefern: die Augenzeugen, die dem auferstandenen Jesus begegnet sind.<br>Der Auferstandene Jesus soll in Jud\u00e4a (Mt 28,9; Lk 24,31.36) und Galil\u00e4a (Mt 28,16-20), in St\u00e4dten, H\u00e4usern (Lk 24,36), auf dem Land draussen (Mt 28,9.16; Lk 24,15), morgens (Joh 21,1-23) und abends (Lk 24,29.36; Joh 20,19), mit Ank\u00fcndigung (Mt 28,16) und ohne (Mt 28,9; Lk 24,15.34.36; Joh 21,1-23), auf einem H\u00fcgel (Mt 28,16) und an einem See (Joh 21,4), Gruppen von M\u00e4nnern (Joh 21,2; 1Kor 15,5.7) und Frauen (Mt 28,9), Einzelpersonen (Lk 24,34; 1Kor 15,5-8) und Gruppen mit bis zu 500 Leuten (1Kor 15,6), stehend (Joh 21,4), gehend (Lk 24,15; Joh 21,20-22), essend (Lk 24,43; Joh 21,15) und immer sprechend (Mt 28,9-10.18-20; Lk 24,17-30.36-49; Joh 20,15-17.19-29; Joh 21,6-22) erschienen sein.<a href=\"applewebdata:\/\/1EB1C62D-BA4A-4D75-B38D-E235BDA4F1F4#_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch das sind keine Beweise, denn historisches Wissen l\u00e4sst sich nicht beweisen wie ein Laborversuch. Darum fragen wir uns besser: was f\u00fcr Gr\u00fcnde gibt es diesen Berichten Glauben zu schenken?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Begr\u00fcndungs-Theorie lautet, dass die Verfasser des neuen Testamentes diese Begegnungen mit dem Auferstandenen schlicht und einfach erfunden h\u00e4tten. Nicht selten wird auch heute argumentiert: Die Begegnungen mit Jesus seien vision\u00e4re, innere Erlebnisse der J\u00fcnger gewesen, die als seelische Verarbeitung des Scheiterns ihres Messias-Glauben, den Osterglauben entwickelt h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andere schliessen sich dem \u00e4ltesten Erkl\u00e4rungsversuch des leeren Grabes an. Im Matth\u00e4usevangelium wird uns berichtet, wie der Hohepriester den r\u00f6mischen Wachsoldaten viel Geld versprach, wenn sie \u00fcberall erz\u00e4hlten, sie seien eingeschlafen und w\u00e4hrend dessen h\u00e4tten Jesu J\u00fcnger den Leichnam gestohlen (Vgl. 28,11-15) F\u00fcr mich ist diese Erkl\u00e4rung nicht logisch. Denn woher k\u00f6nnen schlafende Soldaten wissen, wer die T\u00e4ter waren? Und nehmen wir an, die J\u00fcnger h\u00e4tten Jesu Leiche geklaut und h\u00e4tten danach die Geschichte mit der Auferstehung erfunden, dann erstaunt es mich umso mehr, dass zehn von diesen elf J\u00fcngern kurz darauf bereit waren, f\u00fcr diese selber erfundene L\u00fcge, ihr Leben zu lassen. Sie starben lieber den M\u00e4rtyrertod, statt aufzuh\u00f6ren das Evangelium des gekreuzigten und auferstandenen Christus zu verk\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus, einer der selbst bereit war sein Leben f\u00fcr diesen historischen Auferstehungsglauben zu lassen, weist nur wenig Jahre nach Jesu Tod darauf hin, dass seine Kritiker gerne die Augenzeugen der Auferstehung befragen d\u00fcrfen, da die meisten von ihnen noch leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und genau zu diesem Zeugnis fordert der Engel im Grab die 3 Frauen auf:<em><br>\u00abGeht, sagt seinen J\u00fcngern und dem Petrus, dass Jesus euch vorausgeht nach Galil\u00e4a. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.\u00bb (Mk 16,7)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der patriarchalen Kultur damals, waren Frauen vor Gericht nicht als Zeuginnen zugelassen. Wer also eine plausible Legende \u00fcber die Auferstehung verfassen will, wird sicherlich keine Frauen als Zeuginnen dieser unerh\u00f6rten Tatsache w\u00e4hlen. Der einzige f\u00fcr mich plausible Grund, warum Markus uns die Story der 3 Frauen erz\u00e4hlt, ist der, dass sie wirklich die ersten Zeuginnen waren.<br><em>\u00abSie kehrten vom Grab zur\u00fcck und berichteten alles den Elfen und allen andern\u00bb, s<\/em>o berichtet uns Lukas<em>. \u00ab\u2026 Denen aber erschienen diese Worte wie leeres Geschw\u00e4tz und sie glaubten ihnen nicht.\u00bb (Lk 24,11)&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alles dummes Zeugs, Nonsens, was die da erz\u00e4hlen. So war die erste Reaktion der J\u00fcnger.<br>Wie reagierst du?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>alles sinnlos und leeres Geschw\u00e4tz?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus fordert uns heraus:&nbsp;<em>\u00abIst aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsere Verk\u00fcndigung leer[es Geschw\u00e4tz] und ebenso leer auch euer Glaube.\u00bb (1Kor 15,14; ZB)&nbsp;<\/em>Oder wie es die neue Genfer \u00dcbersetzung sagt:<em>\u00abWenn Christus nicht auferstanden ist, ist es sinnlos, dass wir das Evangelium verk\u00fcnden, und sinnlos dass ihr daran glaubt.\u00bb (1Kor 15,14; NG\u00dc)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sinnlos und kraftlos ist alles, was ich euch da erz\u00e4hle, was ihr glaubt und weshalb ihr manchmal oder immer am Sonntag hierher in die Kirche kommt, wenn es nicht wahr ist, dass Jesus von den Toten auferstanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00ab<em>Wir stehen dann als falsche Zeugen da, weil wir etwas \u00fcber Gott ausgesagt haben, was nicht zutrifft. Wenn Christus nicht auferstanden ist, ist euer Glaube eine Illusion; die Schuld, die ihr durch eure S\u00fcnden auf euch geladen habt, liegt dann immer noch auf euch. Und auch die, die im Glauben an Christus gestorben sind, sind dann verloren. Wenn die Hoffnung, die Christus uns gegeben hat, nicht \u00fcber das Leben in der jetzigen Welt hinausreicht, sind wir bedauernswerter als alle anderen Menschen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><br>Doch es verh\u00e4lt sich ja ganz anders: Christus ist von den Toten auferstanden!\u00bb (1.Kor 15,16-20)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies ist die elektrisierende, urspr\u00fcngliche Botschaft des Ostermorgens: Jesus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Gottes Kraft ist von ausserhalb der Geschichte mitten in unsere Welt eingebrochen.<br>Hier kehrt nicht einfach ein Toter ins irdische Leben zur\u00fcck, wie wir es von Lazarus (Joh 11) oder der Tochter von Jairus (Mk 5,22-43) lesen. Denn diese Personen blieben, auch wenn sie ein Wunder erlebt hatten, der Verg\u00e4nglichkeit des Lebens unterworfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch das, was mit Jesus am Ostermorgen geschah ist anders, hier steht einer auf zu einem Leben in einer v\u00f6llig neuen Qualit\u00e4t. Er kehrt nicht ins irdische Leben zur\u00fcck, sondern bringt das ewige Leben. Diese Art von Leben \u00fcbersteigt unsere Erfahrungen und unser Denken kann sie nicht fassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Oder doch eine lebensver\u00e4ndernde, neue Wirklichkeit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn es stimmt, dass Jesus Christus von den Toten auferstanden ist, dann gibt es seit diesem ersten Ostermorgen eine neue Form der Wirklichkeit, eine neue Dimension von Leben \u2013 ein Leben ohne Tod, eine Welt, in der andre Gesetze gelten \u2013 die Welt Gottes. Dieses Reich Gottes ist an Ostern in unsere bekannte Lebenswelt eingebrochen. Das neue Zeitalter hat mitten im Alten begonnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So kam es, dass sich die Botschaft der Auferstehung innert k\u00fcrzester Zeit vom sinnlosen Geschw\u00e4tz zum grundlegenden Bekenntnis der Christenheit gewendet hat und einen gewaltigen Fussabdruck in der Geschichte hinterlassen hat. Sie vermag es auch unser Leben auf den Kopf zu stellen. Aber zu dieser Ver\u00e4nderung wird es nur kommen, wenn wir es als Wahr akzeptieren, dass sich dieser unglaubliche Tag in der Geschichte der Welt ereignet hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich m\u00f6chte bloss drei Auswirkungen aufgreifen, was uns der Glaube an den auferstandenen Jesus Christus schenken will:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\"><li>Die Auferstehung von Jesus ist ein m\u00e4chtiges Zeichen f\u00fcr unser Gewissen, wenn es uns anklagt. Weil Jesus lebt, sind wir von unserer Schuld befreit.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben es von Paulus geh\u00f6rt:<em>&nbsp;\u00abWenn Christus nicht auferstanden ist, ist euer Glaube eine Illusion; die Schuld, die ihr durch eure S\u00fcnden auf euch geladen habt, liegt dann immer noch auf euch.\u00bb (1Kor 15,17)<\/em>&nbsp;Doch weil Christus auferstanden ist, sind wir frei von aller Schuld.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir k\u00f6nnen dies mit einer Quittung vergleichen. Gehst du in ein grosses Gesch\u00e4ft wie z.B. den Oberland-M\u00e4rt, bezahlst du Sport- oder Haushaltsartikel wom\u00f6glich im oberen Stockwerk. Wenn du danach unten, am Haupteingang, von einem Ladendetektiv angehalten wirst und der wissen will, was du da in deiner Tasche hast, ziehst du die Quittung hervor und sagst: \u00abBitte sehr, hier ist der Beweis, dass bereits bezahlt wurde!\u00bb&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die Auferstehung Jesu hat Gott der Vergangenheit deines Lebens den Stempel \u00abbezahlt\u00bb aufgedr\u00fcckt. Die Auferstehung ist die Quittung, die Zusicherung daf\u00fcr, dass Jesus deine Schuld durch sein Sterben am Kreuz bezahlt hat. Wenn Jesus auferstanden ist und du mit ihm lebst, dann kannst du den Schuld- und Schamgef\u00fchlen, die dich \u00fcberfallen Paulus Worte, wie eine Quittung, entgegenhalten:<em>&nbsp;\u00abGott, auf den ich mein ganzes Vertrauen setze, hat Jesus, meinen Herrn, von den Toten auferweckt \u2013 ihn, der wegen meiner Verfehlungen dem Tod preisgegeben wurde und dessen Auferstehung mir den Freispruch bringt.\u00bb&nbsp;&nbsp;(R\u00f6 4,24+25; NG\u00dc, Plural zu Singular ge\u00e4ndert)<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Auferstehung l\u00e4sst dem Tod nicht das letzte Wort. Weil Jesus lebt, k\u00f6nnen wir befreit werden vor der Angst vor dem Tod.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir alle haben eine t\u00f6dliche Krankheit, genannt \u00abLeben\u00bb. Deren Sterblichkeitsrate betr\u00e4gt 100%. Deprimierend ist die Tatsache, dass unser Leben bald vorbei ist, egal wie bl\u00fchend es gewesen sein mag. Und noch be\u00e4ngstigender ist der Gedanke, dass durch die unwiderstehliche Macht des Todes Menschen, die wir lieben, aus unserer Mitte gerissen werden. Jesus musste selbst diesen Weg gehen, wie es im Heb\u00e4rerbrief heisst:<em>&nbsp;\u00abWeil auch er ein Mensch von Fleisch und Blut geworden ist, konnte er durch den Tod den entmachten, der mit Hilfe des Todes seine Macht aus\u00fcbt, n\u00e4mlich den Teufel, und konnte die, deren ganzes Leben von der Angst vor dem Tod beherrscht war, aus ihrer Sklaverei befreien.\u00bb (<\/em>Hebr\u00e4er 4,14+15)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus der Sklaverei der Angst vor dem Tod befreit zu werden heisst nicht, dass wir nicht mehr sterben m\u00fcssten. Aber es heisst, dass der Tod, als Ende aller Beziehungen, uns nicht mehr trennen kann von Gotts Liebe (Vgl. R\u00f6 8,38), weil Jesus uns zusagt:<em>&nbsp;\u00abIch bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.\u00bb (Joh 11,25)&nbsp;<\/em>Weil Jesus auferstanden ist, darfst du, wenn du mit ihm lebst, in das prophetische Spottlied einstimmen:&nbsp;<em>\u00abDas Leben hat den Tod \u00fcberwunden! Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo bleibt nun dein Schrecken?\u00bb (1Kor 15,54f; zitiert Jes 25,8 und Hos 13,14)<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Auferstehung zeigt, was auch uns erwartete. Weil Jesus lebt, sind wir zur Hoffnung befreit.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Auferstehung Jesu bedeutet nicht nur, dass wir eine Hoffnung f\u00fcr die Zukunft haben, sondern dass unsere Hoffnung aus der Zukunft kommt.&nbsp;<em>\u00abChristus ist von den Toten auferstanden! Er ist der Ersten, den Gott auferweckt hat, und seine Auferstehung gibt uns die Gew\u00e4hr, dass auch die, die im Glauben an ihn gestorben sind, auferstehen werden.\u00bb (1Kor 15,20)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus Auferstehung ist die Garantie unserer Auferstehung. Was sich am Ersten ereignet hat, wird sich in Zukunft an allen Folgenden ereignen: Wir werden einen neuen Leib erhalten, der an unseren irdischen Leib erinnert und doch gleichzeitig irgendwie verwandelt ist. Wir werden in eine verwandelte Welt auferstehen \u2013 in das vollendete Reich Gottes, in dem die Natur geheilt sein wird, Gewalt und Blutvergiessen der Vergangenheit angeh\u00f6ren, und es den Alterungsprozess, Krankheit und selbst den Tod nicht mehr geben wird. Gott wird den Tod verschlingen auf ewig und alle Tr\u00e4nen abwischen (Vgl. Jes 25,8; Offb 21,4). Das sind die Hoffnung und der Trost der Auferstehung, von denen Paulus sagt, dass sie weit \u00fcber unser jetziges Leben hinausreichen (1. Kor 15,19).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Auferstehung als Hoffnung und Zuversicht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einer der Gr\u00fcnde, warum sich der christliche Auferstehungsglaube in den ersten Jahrhunderten so rasant ausbreitete und das gesamte r\u00f6mische Reich auf den Kopf zu stellen vermochte war, dass er Hoffnung bot inmitten der schweren Zeiten.&nbsp;<br>Hoffnung ist in der Bibel kein vages Wunschdenken. Sie meint eine tiefe, absolut gewisse Zuversicht, die sich um ein einziges, weltersch\u00fctterndes Ereignis dreht \u2013 den Tod und die Auferstehung Jesus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Hoffnung ist weder abh\u00e4ngig von der weltpolitischen Lage, noch der wirtschaftlichen Entwicklung, oder der allgemeinen Meinung in der Gesellschaft. Sie ist allein abh\u00e4ngig von Gott, weil Gott sie in unsere Herzen pflanzt, wie es Petrus sagt:<em>&nbsp;\u00abIn seinem grossen Erbarmen hat Gott uns durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten ein neues Leben geschenkt. Wir sind von neuem geboren und haben jetzt eine sichere Hoffnung. &#8230; Deshalb ruhen jetzt unser Vertrauen und unsere Hoffnung auf Gott\u00bb (1.Pet 1,3.21)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Diese Hoffnung bewirkt, dass wir mit ihr alles, was uns begegnet bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Die \u00fcberw\u00e4ltigend grosse Kraft, mit der Gott Jesus von den Toten auferweckt hat, wirkt hier und jetzt auch in uns (Eph 1,19-20).&nbsp;<\/em>So k\u00f6nnen wir heute schon im Licht der kommenden, neuen Sch\u00f6pfung leben und mit den Liedworten von Christian F\u00fcrchtegott Gellert singen:<em>&nbsp;\u00abJesus lebt, mit ihm auch ich \u2013 dies ist meine Zuversicht.\u00bb&nbsp;<\/em>Amen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">VDM Barbara Pfister<br>Bubikon<br>E-Mail:&nbsp;<a href=\"mailto:barbara_pfister@gmx.ch\">barbara_pfister@gmx.ch<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Barbara Pfister, geb. 1977, Pfarrerin Stellvertreterin in der ev. ref. Kirche Wetzikon (Z\u00fcrich) seit September 2020. Diese Predigt wird im Ostergottesdienst vom 17. April 2022 gehalten werden. Eine Inspiration zu dieser Predigt war mir das Buch von Timothy Keller, \u00abHoffnung in Zeiten der Angst \u2013 wie die Auferstehung die Welt ver\u00e4ndert\u00bb, Brunnen Verlag, Giessen, 2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>&#8212;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Liedvorschlag:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus lebt, mit ihm auch ich (reformiertes Gesangbuch der Schweiz 482)&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/1EB1C62D-BA4A-4D75-B38D-E235BDA4F1F4#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;Die Liste ist entnommen aus Peter K. Williams, glaubw\u00fcrdig. K\u00f6nnen wir den Evangelien vertrauen? Neuried: cvmd, 2020; S. 140<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4re Christus nicht auferstanden\u2026 | Ostersonntag | 17.04.2022 | Mk 16,1-8 | Barbara Pfister | 43 Josef von Arimat\u00e4a, ein angesehener Ratsherr, der selbst auch auf das Reich Gottes wartete, wagte es, ging zu Pilatus hinein und bat um den Leichnam Jesu. 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